Gesine Geschrieben 10. Februar 2013 Geschrieben 10. Februar 2013 Liebe Forumsmitglieder,ich plane eine Wintertour für den kommenden März in Norwegen (Hardangervidda). Auf der Tour soll ausschließlich im Zelt geschlafen werden. Etwas Gedanken mache ich mit über den Isolationsverlust des Daunenschlafsacks trotz VBL-Nutzung.Es würde mich interessieren, wie lange ihr im Durchschnitt auf einer Zelttour im Winter unterwegs seid, ohne euren Daunenschlafsack in einer Hütte zu trocknen? Wie sind eure Erfahrungen?VG Gesine
German Tourist Geschrieben 10. Februar 2013 Geschrieben 10. Februar 2013 Mit welchen Temperaturen rechnest Du denn? (Du hast leider nicht geschrieben, wo in Norwegen Du wandern willst.) https://facebook.com/ChristineThuermer
Gesine Geschrieben 10. Februar 2013 Autor Geschrieben 10. Februar 2013 Die Tour soll in der Hardangervidda statt finden. Temperaturen schätze ich mal auf ca. 0°C bis - 15°C (im Zelt).
paddelpaul Geschrieben 10. Februar 2013 Geschrieben 10. Februar 2013 letzten april gabs da noch minus 24 °C, im zelt schätze ich minus 21°C http://www.yr.no/place/Norway/Hordaland/Eidfjord/Hardangervidda_nasjonalpark/statistics.html
Dennis Geschrieben 10. Februar 2013 Geschrieben 10. Februar 2013 Ich wollte gerade anführen, dass es dort im März auch schon mal auf die -30°C zugehen kann. Ansonsten hatte ich bei einem VBL auch nach einer Woche keinerlei Probleme mit dem Loft meines Schlafsackes. Man muss halt ein wenig vorsichtig sein. Länger war ich im Winter leider noch nicht ohne Hüttenübernachtung unterwegs. Glaube aber, dass auch 2 Wochen nichts ausmachen würden, solange man penibel darauf achtet nichts nass zu machen. Manchmal blogge ich auch im Outdoor Blog
Pico Geschrieben 11. Februar 2013 Geschrieben 11. Februar 2013 Wir hatten im Juni noch -5°C!Schau Dir unbedingt noch mal die Temperaturen an, nicht dass Du da Schwierigkeiten bekommst!Wenn es richtig kalt ist und Du nen VBL benutzt dürfte eigentlich kaum ein Verfall der Dauen zu stande kommen.Zur Sicherheit könntet ihr evtl. den DNT-Schlüssel mitnehmen, dann könntet ihr auch mal ne Hütte ansteuern und trocknen?GrußPico
Nature-Base Geschrieben 11. Februar 2013 Geschrieben 11. Februar 2013 ich würde mit 0 bis -30°C rechnen.Und wenn es um die 0 ist wird es schnell unangenehm im Zelt (Plus°) und alles wird feucht. 2 Tage über -5°C sind dann für den Schlafsack wie 2 Wochen unter -20°C.Ich würde meinen Schlafsack in Zukunft auch im Zelt in einen Tyvek (o.ä.) Biwaksack stecken
Gesine Geschrieben 11. Februar 2013 Autor Geschrieben 11. Februar 2013 Erst einmal vielen Dank für die Antworten.Erfahrungsgemäß ist es in meinem Innenzelt im Durchschnitt ca. 10°C wärmer als die Außentemperatur, daher dürften die angegebenen Temperaturen ganz gut hinkommen. Kopfverbrechen bereiten mir die kurzen Lüftungsmöglichkeiten von ca. 1h je am Morgen und am Abend. Tagsüber liegt der Schlafsack gut verstaut in der Pulka. Nun noch einmal zu meiner ursprünglichen Frage: "Es würde mich interessieren, wie lange ihr im Durchschnitt auf einer Zelttour im Winter unterwegs seid, ohne euren Daunenschlafsack in einer Hütte zu trocknen?"In einigen Berichten hatte ich gelesen, dass die Daunentüte bereits nach 4 - 7 Tagen ihre Isolationsfähigkeit verloren hat; andere greifen gleich zum KuFa-Sack.VG Gesine
German Tourist Geschrieben 11. Februar 2013 Geschrieben 11. Februar 2013 Gesine, ich verbringe seit 5 Jahren die meiste Zeit draussen und habe meine Outdoor-Karriere wie die meisten mit einem Daunenschlafsack begonnen. Leider hat mich Daune im Laufe der Zeit immer mehr enttäuscht. Bei langen Touren ist sie einfach zu empfindlich, und zudem leidet sie unter Verklumpung durch Körperfette im Dauereinsatz. Nach 4 Jahren Daune und viel Frust verwende ich mittlerweile ausschliesslich Synthetik und würde Daune nur noch in extrem trockenen Klimas einsetzen.Ich habe gerade eine 5-wöchige Wintertour in den südlichen Appalachen hinter mir. Die Temperaturen dort waren allerdings wärmer, als dass was Du erwartest. Ich hatte nachts in der Regel von -10 bis 0 Grad. Kondens war in diesem Temperaturbereich ein Riesenproblem. Jeden Morgen hatte ich ein klatschnasses Fussteil und teilweise war auch der obere Rand meines Quilts nass vom Atmen. Ich hatte allerdings einen Synthetikquilt dabei (Enlightened Equipment Prodigy 20) und damit wirklich überhaupt keine Probleme. In den gesamten 5 Wochen habe ich den Quilt weder lüften noch im Trockner oder Hütte trocknen müssen. Das nasse Fussteil liess sich durch Umdrehen des Quilts während des Frühstücks im Zelt trocken liegen. Die Nylonhülle trocknete innerhalb weniger Minuten. Mit einem Daunensack hätte ich diese Tour nicht machen können. Ich schätze an Synthetik die absolute Verlässlichkeit. Wenn ich meinen Quilt nicht gerade ins Wasser schmeisse und untertauche, dann wärmt er mich zuverlässig jede Nacht. Daune hingegen musst Du wie ein rohes Ei behandeln. Auch wird die Degeneration von Synthetik überschätzt. Meinen BPL 240 quilt hatte ich sicherlich 300 Nächte im Einsatz und er wärmt noch wie am Anfang. Den Enlightened Quilt habe ich jetzt 100 Nächte verwendet und konnte keine Einbussen feststellen. Wenn Du also oft mit dem "gefährlichen" Temperaturbereich von -10 C bis 0 C rechnest, dann bist Du mit Synthetik deutlich besser dran. Christine https://facebook.com/ChristineThuermer
Gast Geschrieben 11. Februar 2013 Geschrieben 11. Februar 2013 hallo,a) immer nur kurz. sommer-schlafsack (brutto 680 gr = xl, ohne rv /800er daune) plus kufa-schlafsack drumrum.zu ne (ahnungslose) myog idee: ich hab mir im letzten weihnachtsverkauf den kufa-aussensack von phd geleistet (geschätzte ca. ?900 gr?) und ihn auch schon getestet (war mit sommerschlafsack bei tiefstens eine nacht -10 deutlich zu warm, hab die dicke lange uhose und das 2. woll-u-hemd wieder ausgezogen). füllung ist thininsulate, also quasi ne vliess-decke, gefühlt etwa nen guten zentimeter dick (etwas mehr), aussendrumrum dri-shell, innen ?mx?. in der länge hat das ding nur eine naht, ausserdem halt am fuss- und am kopfende; kein rv. sowohl nen aussenstoff als auch iso-vliess gibts meterweise günstig zu kaufen....passend genäht passt dann auch rein was rein soll.billigfertigtüte aussenrum geht auch, ist aber halt deutlich voluminöser.gruesse
Gesine Geschrieben 11. Februar 2013 Autor Geschrieben 11. Februar 2013 Gesine, ..Ich schätze an Synthetik die absolute Verlässlichkeit. Wenn ich meinen Quilt nicht gerade ins Wasser schmeisse und untertauche, dann wärmt er mich zuverlässig jede Nacht. Daune hingegen musst Du wie ein rohes Ei behandeln. Auch wird die Degeneration von Synthetik überschätzt. Meinen BPL 240 quilt hatte ich sicherlich 300 Nächte im Einsatz und er wärmt noch wie am Anfang. Den Enlightened Quilt habe ich jetzt 100 Nächte verwendet und konnte keine Einbussen feststellen. Wenn Du also oft mit dem "gefährlichen" Temperaturbereich von -10 C bis 0 C rechnest, dann bist Du mit Synthetik deutlich besser dran. ChristineHallo Christine,deine Vorliebe für KuFa kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin selbst sehr lange damit unterwegs gewesen. Bei einem TKomfort (Frau) von ca. -17°C liegt das Gewicht des KuFa-Schlafsacks jedoch bei ca. 3,8kg (Denali). Dies ist mir zu schwer, daher die Daune.Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.VG Gesine
Gast Geschrieben 12. Februar 2013 Geschrieben 12. Februar 2013 ...zu ne (ahnungslose) myog idee: ich hab mir im letzten weihnachtsverkauf den kufa-aussensack von phd geleistet (geschätzte ca. ?900 gr?) und ihn auch schon getestet (war mit sommerschlafsack bei tiefstens eine nacht -10 deutlich zu warm, hab die dicke lange uhose und das 2. woll-u-hemd wieder ausgezogen). füllung ist thininsulate, also quasi ne vliess-decke, gefühlt etwa nen guten zentimeter dick (etwas mehr), aussendrumrum dri-shell, innen ?mx?. in der länge hat das ding nur eine naht, ausserdem halt am fuss- und am kopfende; kein rv. sowohl nen aussenstoff als auch iso-vliess gibts meterweise günstig zu kaufen....passend genäht passt dann auch rein was rein soll.kurzer nachtrag, mich überrascht meine eigene dummheit ja dann doch immer wieder: das ding hat längs zwei nähte, nicht eine. eine auf jeder seite. fussende ist ne scheibe (fussgrösse plus x als durchmesser) mit naht drumrum. oben am kordelkanal zum mumie-zuziehen sind vier stütz-nähte in 90° gesetzt. der futter-stoff innen(mx) ist nur rund um den einstieg und am fussende auf beiden seiten festgenäht. der/die/das vliess ist weniger als nen zentimeter dick und das gewicht ist eher knapp unter 800 (feinwaage nur bis 250 zuhause). ich glaub, dass wird mein erstes richtiges myog projekt, wir brauchen nämlich unbedingt noch n zweites son teil.hallo gesine,du bist da wohl wesentlich weiter als ich. aber danke für die frage...)vielleicht 2 lagen vliess und myog?gruesseps: http://www.brenig.co.uk/shop/item.aspx?itemid=70 - ????"thinsulate p80"
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