Kevke93 Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 Hallo ich bin gerade daran mir mein Equipment fürs UL bzw L Wandern aufzubauen. Von meinen Fahrradtouren habe ich bereits: Cumulus Comforter 350 Thermarest NEO AIR Trekker Als Zelt bzw. Tarb wird etwas in die Richtung Nordisk Telemark 1 gehen. Aber jetzt meine Frage: Ich bin durch das Forum auf den Berghaus Fast Hike gestoßen bin mir aber nicht sicher welche Variante ich nehmen sollte die 32 Liter oder die 45 Liter. Ich würde den Rucksack aufgrund des Gewichts auch als meinen Bergrucksack verwenden. Habt ihr da irgendwelche Ratschläge bzw. Erfahrungen für mich ? Vielen Dank schonmal:)
micha90 Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 Hi! Eigentlich gilt beim neu aufbauen der Ausrüstung: Rucksack als letztes kaufen! So lange du nicht genau weißt was alles rein soll, ist die Chance ziemlich groß, dass du dir einen unpassenden Pack kaufst. Gerade wenn du mit UL erst anfängst, werden sich deine Ausrüstungsteile vermutlich ziemlich schnell ändern und reduzieren. schöne Grüße Micha notenblog reagierte darauf 1 14212km
Kevke93 Geschrieben 15. Februar 2019 Autor Geschrieben 15. Februar 2019 (bearbeitet) Vielen Dank für den Tipp das hätte ich glatt falsch gemacht^^ Dann mach ich mich wohl erstmal auf die Suche nach einem Zelt bzw. Tarp. Ich hatte mir da das SMD Lunar Solo angeschaut und das gefällt mir sehr gut. Bin mir aber unsicher ob ich das mit meinen Stöcken aufbauen kann. Hab die Faltstöcke Leki Micro mit 110 cm Höhe. Weiss jemand ob das geht? Bearbeitet 15. Februar 2019 von Kevke93
Stromfahrer Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 Grundsätzlich gilt, was Micha schon gesagt hat: Rucksack zuletzt. Und mit der Erfahrung ändert sich dann sowieso wieder was. Man kann das dennoch einschätzen: Die Ausrüstungsteile, die du bereits genannt hast, geben ein gewisses Volumen vor. Wenn du das in einen 32-Liter-Pack packst, kannst du ein sommerliches Alpensetup (wenig Lebensmittel, kein oder ein Minikocher) unterbringen. Wenn der Rucksack etwas universeller sein soll, z.B. Back-country-Touren mit Essen für 10 Tage oder ein Bear Canister, dann ist man schnell bei einem 45-Liter-Rucksack. Viele von uns haben daher mehrere Rucksäcke. notenblog und martinfarrent reagierten darauf 2 Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen!
martinfarrent Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 vor 1 Stunde schrieb Kevke93: Bin mir aber unsicher ob ich das mit meinen Stöcken aufbauen kann. Hab die Faltstöcke Leki Micro mit 110 cm Höhe. Weiss jemand ob das geht? Die sind leider zu kurz. Du brauchst für das Lunar Solo 125cm. Die Fizan Compact-Stöcke sind sehr leicht, preiswert und funktionieren mit dem Zelt. Ich habe das Lunar Solo und bin ansonsten ziemlich kompakt ausgestattet. Ich käme sogar mit 30 Litern knapp hin - allerdings nur, wenn Vorratsnachschub sehr regelmäßig erworben werden könnte. Ich rate also zum größeren Berghaus (wenn es denn Berghaus sein soll)... wage aber auch zu behaupten, dass du mit einem Gossamer Gear Kumo hinkommen könntest. Der hat 36 irgendwie ziemlich groß geratene Liter. Ich habe ihn vor kurzem erworben... muss allerdings dazu sagen, dass ich auch größere Rucksäcke besitze und bei Bedarf eben darauf ausweichen könnte. Beim Bikepacking komme ich mit 25 Litern hin - aber da kommen ja ein paar kleinere Taschen am Rahmen dazu. Trails&Tours
ULgeher Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 Was noch dazukommt, siehe hier: Wenn Du bei "kritischen" Temperaturen unterwegs bist, d.h. nachts unter 5 Grad, siehe Thread (das ist bei mir sehr häufig der Fall), dann lohnt sich ein grösserer Rucksack, da Du Deinen Quilt am Morgen relative lose einpacken kannst bis sich (hoffentlich) eine Gelegenheit zum Auslüften ergibt. Ein grösserer UL-Rucksack ist nicht sooo viel schwerer, wichtig ist eher, dass er gut "aufgefüllt" werden kann.
Tsunamis Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 (bearbeitet) Ich habe mich auch gerade ewig mit der Frage herumgeschlagen, welchen Rucksack ich nehmen soll: Fast Hike 45, Osprey Exos 38 oder Granite Gear Virga 2. Zuvor hatte ich mit einem Gonex 30L 320 g Rucksack meine erste Ultralight Tour und dann noch im Winter gemacht. Hatte aber Probleme meine Jacken unterzubringen, die ich beim Laufen nach und nach ausziehen musste. Ich habe mich letztlich für den Virga 2 entschieden und gestern einen kurzen Pack- und Probelauf gemacht. Mit knapp 60 Litern habe ich unendlich Platz, der Schlafsack wird einfach so gut wie gar nicht komprimiert und damit war der Rucksack dann doch recht voll und trug sich ziemlich gut. Ich kann also Gepäck für meine kleine Tochter mit tragen, große und kleine Touren machen, bei knapp 600 Gramm Rucksackgewicht. Und wenn es noch kleiner sein muss reicht der 18 EUR Gonex Rucksack. Ich denke jeder muss selbst mit sich ringen, welcher Rucksack für seine Ansprüche der beste ist. Jeder der drei obigen hat große Vor- und Nachteile (Gewicht, Volumen, Tragekomfort (ggf. mit geringer Zuladung), abnehmbare Komponenten, Preis). Aber vielleicht hilft dir meine Beschreibung. Vielleicht hat aber jemand anderes auch Punkte gegen meine Logik anzubringen. Bearbeitet 15. Februar 2019 von Tsunamis
martinfarrent Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 vor einer Stunde schrieb Tsunamis: ... der Schlafsack wird einfach so gut wie gar nicht komprimiert... Das ist natürlich schön. Andererseits: Wozu hat man überhaupt gut komprimierbare Schlafsäcke und Quilts? Wenn ich abends ein bisschen auf den Loft warten muss, halte ich das gut aus. Und sollte die Gesamtlebensdauer etwas gesenkt werden, dann nehme ich auch das hin. Überdies: Nachts im Schlaf komprimierst du Teile des Sacks komplett... bei entsprechender Unruhe in einem ständigen Prozess der Komprimierung und Dekomprimierung abwechselnder Partien. Am Zielort einer Tour angekommen, habe ich vor Jahren mal vergessen, einen ziemlich stark komprimierten ME Helium 250 auszupacken. Er nahm es mir auch nach zwei Wochen nicht sonderlich übel. Für mich gelten generell auf Tour andere Maßstäbe. So wasche ich z.B. meine Touren-Klamotten zuhause händisch in der Badewanne, schleudere sie nicht, gebe sie nicht in den Trockner. Aber unterwegs nehme ich je nach Wetter schulterzuckend die schleudernde Waschmaschine eines Campingplatzes hin - und den Trockner manchmal auch. Meine Schlafsäcke und Quilts werden zuhause nach allen Regeln der Kunst aufbewahrt. Der Schrank wird sogar alle paar Tage für 24 Stunden zur Lüftung geöffnet. Aber auf Tour müssen sie dann einfach zeigen, was sie können. Rapapongi reagierte darauf 1 Trails&Tours
Kevke93 Geschrieben 15. Februar 2019 Autor Geschrieben 15. Februar 2019 @Stromfahrer Ich glaube an mehrern Rucksäcken komme ich wirklich nicht herum @martinfarrent Schade dann müsste ich mir noch neue Stöcke zulegen. Da die meisten Zelte in dem Bereich die Aufbaustruktur wählen komme ich da wahrscheinlich nicht herum@ULgeher Daran hat ich noch garnicht gedacht, das wäre vorallem mit meinem Daunenschlafsack ein Totschlagargument für ein 30 Liter Rucksack. Ich hatte mir auch schon alle die Rucksäcke angeschaut und hätte ich rein von der Ausstattung (Komfort, Gewicht etc. ) auch zu dem Granite Gear Virga 2 tendiert. Viel Platz und ein geringes Gewicht. Aber ich muss sagen ich finden den preislich zu teuer. Den Fast Hiker 45 gibt es gerade für ca. 60 Euro. Was für mich gegen den Gonex 30L sprechen würe wäre der Fehlende Hüftgurt.
Nautilus Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 Vielleicht könnte das MSR Carbon Reflex was für dich sein. MfG.
Kevke93 Geschrieben 15. Februar 2019 Autor Geschrieben 15. Februar 2019 Das hatte ich mir auch angeschaut, aber das ist leider mit ca. 400 Euro über meinem Budget. Obwohl es mir auch gefallen würde
Tsunamis Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 vor 1 Stunde schrieb martinfarrent: Andererseits: Wozu hat man überhaupt gut komprimierbare Schlafsäcke und Quilts? Ich wollte damit sagen, dass der eigentlich viel zu große Rucksack sich auch noch sehr gut packen und tragen lässt, wenn man dem Schlafsack erlaubt den verfügbaren Platz einzunehmen. Es ging mir nicht darum den Schlafsack zu schonen. martinfarrent reagierte darauf 1
Tsunamis Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 vor 1 Stunde schrieb Kevke93: Was für mich gegen den Gonex 30L sprechen würe wäre der Fehlende Hüftgurt. Die Konstruktion sieht aus, als ließe sich da ein Beckengurt annähen. Einen Brustgurt habe ich eher vermisst, aber ich habe mir eine Schnur um die Träger gebunden, damit ließen sich 5 kg ganz gut tragen.
Kevke93 Geschrieben 15. Februar 2019 Autor Geschrieben 15. Februar 2019 das kann ich verstehen, ich bin da leider sehr ungeschickt beim nähen und mit all der Ausrüstung + Nahrung werde ich deutlich über 5KG liegen Kennt ihr einen Rucksack indem Preissegment also von unter 100 Euro der einen Brustgurt, Hüftgurt mit 35Litern+ besitzt und deutlich leichter ist als der Fast Hiker? Bis auf den Osprey Exos 38 und den Salomon Peak 40 hab keine Alternative. Wäre die Equiptment zusammensetzung mit -Cumulus Comforter 350 -Thermarest NEO AIR Trekker - SDM Lunar solo - Fast Hiker 40 Für die großen 4 gut machbar? oder sollte bei dem Rucksack doch nochmal schauen mehr geld in die Hand zu nehmen?
Zippi Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 vor 2 Stunden schrieb Kevke93: Den Fast Hiker 45 gibt es gerade für ca. 60 Euro. OT: wo denn ?
Tubus Geschrieben 15. Februar 2019 Geschrieben 15. Februar 2019 Also ich hab den Fasthike mit 8-10 kg beladen und wenn dir das reicht, dann kannst du ihn auch ohne Hüftgurt tragen und dadurch nochmal was sparen. Also mehr Geld würde ich für den Anfang nicht ausgeben. Wenn dich der Virus packt, hast du eh schnell 2-3 Rucksäcke stehen
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