Trekkerling Geschrieben 27. Juni 2016 Geschrieben 27. Juni 2016 Zum Abstand der Hitzequelle zum Kocherboden gibt es für Esbit schon eine hervorragende Untersuchung. Hier kann man sich das Erforschen des besten Abstands schon mal sparen: Thru-Hiker Esbit Stove Height vs. Efficiency. paddelpaul reagierte darauf 1
paddelpaul Geschrieben 27. Juni 2016 Autor Geschrieben 27. Juni 2016 (bearbeitet) Cool! Bei meinem Teelichtexperiment hatte ich zufällig im Mittel den gleichen Abstand wie der kommerzielle Esbitkocher, und der Verbrauch war mit 15 gr. ja auch ziemlich niedrig; der optimale Abstand scheint also zumindest ähnlich zu sein (bei drucklosen Spritkochern). OT: Wieso führt Esbit eigentlich so ein Schattendasein, wenn der Verbrauch um ca. 33% niedriger ist als mit Spiritus ? Bearbeitet 27. Juni 2016 von paddelpaul
Trekkerling Geschrieben 27. Juni 2016 Geschrieben 27. Juni 2016 OT: Bzgl. Schattendasein- auf die Schnelle fällt mir ein: Gestank, schlechtere Verfügbarkeit, weniger gut dosierbar. Bin aber gerade am Umstellen auf Esbit, mich darfst Du also nicht fragen. Nach meiner nächsten Tour weiß ich voraussichtlich mehr.
Trekkerling Geschrieben 27. Juni 2016 Geschrieben 27. Juni 2016 OT: Ach ja, außerdem: schmierige Rückstände am Topfboden
AlphaRay Geschrieben 27. Juni 2016 Geschrieben 27. Juni 2016 vor 35 Minuten schrieb paddelpaul: OT: Wieso führt Esbit eigentlich so ein Schattendasein, wenn der Verbrauch um ca. 33% niedriger ist als mit Spiritus ? OT: Hauptsächlich, neben dem Preis (80 g = 4 €; 1 Liter Spiritus = 1,99 €), natürlich das hier: Beim Verbrennen entstehen geringe Mengen Blausäure, weshalb Esbit nur im Freien und keinesfalls in geschlossenen Räumen benutzt werden sollte. Die Blausäurekonzentration in der Raumluft steigt üblicherweise nicht so stark an, dass es zu schweren körperlichen Schäden kommen kann. Das Beheizen von Zelten und Unterständen sollte nicht erfolgen.
Bluebalu Geschrieben 14. Juli 2016 Geschrieben 14. Juli 2016 Tachchen! Ich nochmal... Nach dem schmökern in fremden Foren hab ich herausgefunden wie die Amis das handhaben: Sie notieren Brenndauer bis zum sprudeldem Kochen (=100°C) Gesamtbrenndauer eingesetzter Brennstoff entweder in ml oder gr (1ml = 0,79gr) Menge des Wassers Temperatur vom Wasser Temperatur der Umgebung Luftdruck und berechnen daraus dann nennen wirs Wirkungsgrad des Kochvorgangs. Also um 500ml Wasser von 18° auf 100° zu bringen braucht man theoretisch 500 x (100 -18) x 4,18J = 171,38kJ Ich habe meinen Kocher vorher und nachher gewogen: (19,12 - 10,89) = 8,33gr. Die Amis gehen von einem gleichmässigen Verbrauch über die Gesamtbrenndauer aus und setzten daher Brenndauer bis zum sieden / Gesamtbrenndauer ins Verhältnis und multiplizierten das mit eingesetztem Brennstoffmenge, das ergäbe dann die verbrauchte Menge in gr Brennwert Ethanol 29,7kJ/gr ; würde ich die Energie komplett übertragen können, bräuchte ich für obige Wärmemenge 5,77gr 5,77 : 8,33 = 0,69 D.h. 69% Wirkunggrad bei 25°C Zimmertemp und 230m Höhe . Wenn man diese Tabelle so anschaut machts bei normalen Höhen bis 1000m ca. 1°C aus, von daher hab ich das mal vernachlässigt. (Würde bei obigen Berechnung den Wirkungsgrad auf 68% herabsetzen, wenn ich denn 1000m hoch gewesen wäre) Ich habs nicht genau herausfinden können was genau sie mit Höhe und Umgebungstemp gemacht haben bzw. ob überhaupt. Ein weiterer Aspekt war die Luftfeuchtigkeit. Die senkt das Ergebnis ebenfalls, allerdings ist auch das ein Effekt der erst bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit (also dass vor dem Kochen schon Wasser an der Topfwandaussenwand kondensiert) zum tragen kommt. Macht was draus, die Amis hatten eine Exceltabelle in Google, wo sie die Daten eingeben konnten und das Teil berechnete dann denn Wirkungsgrad. Ciau Bluebalu PS: Das Kochsystem war eine 500ml "Becks"Bierdose (16gr), blank gebürstet, Windschutz Titanfolie (13,5gr) mit 4mm Abstand zum Topf, und (lacht nicht, die Teelichtburner habe ich auf die schnelle nicht dichtbekommen und sie brennten in der Kammer zu stark) ein selbstgewickelter Alufolienbrenntopf (6,5gr) mit 3cm Durchmesser und ca. 4cm Höhe Carbonfelt inside, Abstand zum Topfboden ca. 1,5 cm.Oh, beinahe den Deckel (3,5gr) vergessen Aluerbsendöschenboden mit Refliktix obendrauf und externer Kaninchendrahttopfständer (6,5gr) 5,5cm hoch Macht in der Summe 16,5 + 13,5 + 6,5 + 3,5 + 6,5 = 46,5 gr Sozusagen bin ich also zum UHU mutiert! eric, fatrat und Gast_b reagierten darauf 3
LesPaul Geschrieben 14. Juli 2016 Geschrieben 14. Juli 2016 Am 27.6.2016 at 16:21 schrieb AlphaRay: OT: Wieso führt Esbit eigentlich so ein Schattendasein, wenn der Verbrauch um ca. 33% niedriger ist als mit Spiritus ? Schau dir mal deinen Topf von unten an, nachdem du mit dem Stinkezeug gekocht hast...
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