wilbo Geschrieben 15. Januar 2014 Geschrieben 15. Januar 2014 hi,ich denke gerade auf einer myog-variante vom duomid rum.im netz finde ich verschiede maßangaben. kann mir jemand mit der breite, länge und höhe weiterhelfen?vielen dank im voraus,-wilbert- - Signatur von mir gelöscht -
bieber1 Geschrieben 17. Januar 2014 Geschrieben 17. Januar 2014 Ich hab auch keine genauen Masse gefunden,aber es muss ja nicht 1 zu 1 genau gleich sein.Sihe MLD von Bieber. Du weißt nie was Du kannst, bevor du es versuchst.
wilbo Geschrieben 17. Januar 2014 Autor Geschrieben 17. Januar 2014 jau ich habe mir derweil einen eigenen schnitt zurechtgelegt. dennoch bleibt das prinzip des schnittmusters verblüffend ökonomisch:hier ca. 1.65 m x 6.00 m-wilbert- - Signatur von mir gelöscht -
Freigeistige Geschrieben 21. März 2014 Geschrieben 21. März 2014 Hey! Ich schnorre ja eigentlich ungern, aber da mich grade das gleiche Problem plagt (und ich denke, ich dürfte nicht die einzige bleiben...): Lieber Wilbert, würdest Du dein Bild nochmals zur Verfügung stellen? Das kann man nicht wirklich sehen... Ansonsten bleib ich halt bei meiner ureigenen Lösung, die ein wenig Stoffraubender ist. Und damit reichts nicht für ein Zweitzelt für den Zwerg...Danke schon mal im Voraus!Lg,Bine
wilbo Geschrieben 21. März 2014 Autor Geschrieben 21. März 2014 moin bine,hier nochmal der grobe aufriss: bei dem schnitt, habe ich am saum der seitenteile einen großzügigen windflap angedacht. den kannst du nach bedarf kürzen oder ganz wegnehmen. in meinem aktuellen entwurf ist der windflap an den seiten immernoch 17 cm breit.wenn du dich geduldest, gibt es bald meinen duomid-cricket-trailstar bastard zu sehen. als duomid als breites cricket im flachen trailstar-modusdetails sind an diesem modell nicht mehr aktuell. ich habe z.b. den kleinen schlitz an der front geschlossen....vorder- und rückseite sind fertig und nun tüfftel ich bei den seiten an den lüftern. lg. -wilbert- - Signatur von mir gelöscht -
wilbo Geschrieben 22. März 2014 Autor Geschrieben 22. März 2014 noch eine ergänzung zum klassischen duomid schnitt. ich habe gerade gesehen, dass die seitenteile oben eine "angesetzte spitze" haben. das heißt, dass die seiten, ähnlich wie vorder- und rückseite versetzt nebeneinander liegen. dabei steht bei einer stoffbreite von ca. 1,60m natürlich die spitze über.die spitze wird dann aus dem verschnitt genommen und angenäht. dies macht die schnittausbeute sehr ökonomisch! ich hoffe die erläuterung ist nicht zu verquast...lg. -wilbert- - Signatur von mir gelöscht -
Freigeistige Geschrieben 22. März 2014 Geschrieben 22. März 2014 Wow, danke! Ja, ich denke, da kann ich viel von für meine Überlegungen verwenden... Vielen lieben Dank!OT: Ich finde dass Duomid auch nicht das Maß aller Dinge, ich denke, dass es da einiges zu verbessern gäbe, aber irgendwie lässt mich auch die Grundidee vom Hoopla 4 von Mountain Hardware: http://www.bergfreunde.de/mountain-hardwear-hoopla-4-4-personenzelt/ nicht mehr los. Die Grundidee der Aufhängung hatte ich schon vor ein paar Jahren, als wir versucht hatten, eine möglichst transportable, leicht Alternative zum Kultalavvu zu finden. Hatte sie aber dann wegen der schweren Schnüre (irgendwas um die 600 g.!, also eigentlich das Schwerste an dem tollen Zelt) wieder verworfen. Jetzt bin ich am Tüfteln, alles möglichst leicht und damit möglichst sinnig zu lösen.... Vielleicht bleibts erstmal beim Duomid... Aber wie das mit MYOG halt so ist, irgendwann ging alles mit dem IKEA-Hobo los, und auf einmal hat man mehr selbstgemachte Dinge als gekaufte für Draußen, und was noch an Gekauftem da ist, ist überflüssig und kann auch zum größten Teil weg.... Und auf einmal zieht man die Nähmaschine wieder aus m Keller und alles wird noch schlimmer weil toller *fg... Wie auch immer, vielen lieben Dank und viel Erfolg! Und stell bitte dein Werk rein, wenn´s fertig ist! Bin ganz gespannt drauf -auch, wenns wohl ein neuer Thread werden wird! iggyriggy reagierte darauf 1
moritz Geschrieben 15. Mai 2017 Geschrieben 15. Mai 2017 Ich hole den Thread mal aus der Versenkung, da ich auch überlege eine Pyramide zu nähen. Die genauen Abmessungen stehen noch nicht ganz fest, aber bin dennoch schon mal ein bisschen am überlegen welcher Schnitt sich am ehesten anbietet und habe mal grob die Varianten skizziert. Hier bin ich jetzt mal von einer Grundfläche von 3,0m*1,5m und einer Höhe von ca. 130cm ausgegangen (3,0m*1,6m und ~127cm bei der dritten Variante). Als Material gehe ich hier jetzt mal von SilNylon mit einer Stoffbreite von 150cm aus. Variante 1 (oben) entspricht in dem Schnitt von MLD. Die angesetzten Spitzen wirken dabei für mich aber immer etwas unglücklich. Variante 2 (mitte) hätte mehr Nähte, was ich aber (zumindest gedanklich) gar nicht so verkehrt fände, weil dann die Abspannungen am unteren Saum und der Fläche durch mehr Stoffschichten gingen. Ich meine dass eine von den Waldschneider-Pyramiden nach diesem Schnitt genäht war. Zudem hab ich noch einen kleinen Fehler bemerkt und die benötigte Stoffmenge läge sogar bei knapp unter 5lfm. Variante 3 (unten) entspricht in etwa @wilbos Idee von weiter oben aus dem Thread. Diese hätte den klaren Vorteil von etwas mehr Breite und keinerlei Stückelei bei den Seitenteilen. Die Hauptfrage die sich mir dabei noch stellt ist: wie sieht es mit der Ripstop-Richtung aus und wie groß ist der Einfluss auf die Pyramide? Bei den Varianten 1 und 2 wären die langen Ecknähte diagonal zur Webrichtung, aber dafür an allen 4 Ecken gleich, während bei Variante 3 zwei der vier Ecknähte diagonal zur Webrichtung wären und bei den anderen Nähten einmal parallel und diagonal aufeinanderträfen. Im Zweifelsfall wäre mir am Ende eine möglichst faltenfrei stehende Pyramide wichtiger als ein geringer Stoffverbrauch (zumal meine Nähkünste dabei ohnehin der limitierende Faktor sein werden ) Und dann natürlich noch die Gretchenfrage der Pyramidenschneiderei: Catcut oder nicht? (ausgehend von 55g SilNylon) Bilder.
wilbo Geschrieben 15. Mai 2017 Autor Geschrieben 15. Mai 2017 hi moritz, ich habe bei meinem letzten prototyp die dehnung der diagonalen nähte voll unterschätzt. sobald zwei diagonale ripstopkanten eine naht bilden, ist kaum noch spannung auf diese fläche zu bekommen. unter zug zieht sich diese naht schräg zusammen und ist nicht besonders hübsch anzusehen. beim nähen von einer "geraden" und einer diagonalen kante, habe ich meist am ende zwei ungleiche stoffenden. inzwischen bewerte ich sehr genau, welche naht unbedingt spannung in der konstruktion haben sollte und akzeptiere eher den verschnitt. variante 1 ist für die kräfteverlauf im stoff am sichersten. da laufen alle schussfäden vertikal in deinem zelt und alle kettfäden horizontal. bei variante 2 ist nicht sicher, ob sich kett- und schussfäden in der dehnung gleich verhalten. dieser schnitt ist aber auf jeden fall besser als varante 3. die würde ich heute, so nicht mehr verarbeiten wollen. vg. -wilbo- moritz reagierte darauf 1 - Signatur von mir gelöscht -
moritz Geschrieben 16. Mai 2017 Geschrieben 16. Mai 2017 Moin Wilbert, besten Dank für Deine Antwort. Ich dachte mir schon dass das ja irgendeinen Grund haben muss dass MLD die angesetzte Spitze in Kauf nimmt. Ich werde mal auf das Dehnverhalten in Kett- und Schussrichtung achten wenn der Stoff hier ist. wilbo reagierte darauf 1 Bilder.
Wanderfalter Geschrieben 16. Mai 2017 Geschrieben 16. Mai 2017 Zu Variante 2: Ich habe ein Zelt aus Silnylon, was auf einem Schnittmuster ähnlich der Variante 2 basiert. Ein billiges Plagiat von @Andreas K.s Trollhaus. Es funktioniert, wenn auch die Nähte teils sehr unschön sind. Muss also nicht unbedingt Variante 1 sein. Leichte Kettenlinie. Ansonsten gibt es hier noch einen ähnlichen Faden. OT: Bevor Fragen kommen: Einen Erfahrungsbericht/weitere Infos zu meinem Zelt gibt es, sobald ich damit genügend Erfahrungen gesammelt habe. ChristianS, ys76, Lightlix und 1 Weiterer reagierten darauf 4 Offline bei https://www.ultraleicht-trekking.com, jetzt auf zu neuen Welten!
Andreas K. Geschrieben 16. Mai 2017 Geschrieben 16. Mai 2017 vor 7 Stunden schrieb Banned: Zu Variante 2: Ich habe ein Zelt aus Silnylon, was auf einem Schnittmuster ähnlich der Variante 2 basiert. Ein billiges Plagiat von @Andreas K.s Trollhaus. Es funktioniert, wenn auch die Nähte teils sehr unschön sind. Muss also nicht unbedingt Variante 1 sein. Leichte Kettenlinie. Ansonsten gibt es hier noch einen ähnlichen Faden. OT: Bevor Fragen kommen: Einen Erfahrungsbericht/weitere Infos zu meinem Zelt gibt es, sobald ich damit genügend Erfahrungen gesammelt habe. Trollhaus Plagiat kann man das nicht nennen - es war ja quasi ein Workshop ys76 und Wanderfalter reagierten darauf 2 “Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen." (Jean-Jacques Rousseau) Waldschneider auf Flickr
moritz Geschrieben 25. Juli 2017 Geschrieben 25. Juli 2017 (bearbeitet) Mittlerweile hab ich mein DuoMid (aus 55g SilNylon) auch fertig genäht und am Wochenende das erste mal aufgestellt (Fotos folgen). Letztendlich habe ich den Schnitt von @Banned bzw. @Andreas K. genommen, was in der Herstellung auch sehr gut funktioniert hat. Allerdings war ich etwas überrascht dass auf den "Ecknähten" recht wenig Spannung ist obwohl es aus SilNylon ist und ich einen leichten Catcut (1cm/m) verwendet habe. Da ich sonst noch keine Mids in der Hand hatte: Ist das normal so oder hab ich es einfach verpfuscht? EDIT: Direkt aus dem Sack; man kann erkennen dass rund um die Ecknaht deutlich weniger Spannung ist: Nach einer Regennacht und nochmal etwas Gezuppel an Leinen und Heringen sieht es dann zumindest optisch schon besser aus: Die Abspannleinen sind leider noch deutlich zu kurz geraten, aber für die Seitenteile und die Rückwand reicht es aus - der Innenraum wird nochmals merkbar größer: Bearbeitet 25. Juli 2017 von moritz Mario294 und Wanderfalter reagierten darauf 2 Bilder.
Strahlentod Geschrieben 26. Juli 2017 Geschrieben 26. Juli 2017 vermutlich Anfängerfrage: Warum sind die Abspannpunkte in der Mitte der Tür um 45° nach außen gedreht? Kann´s mir nicht erklären.
Andreas K. Geschrieben 26. Juli 2017 Geschrieben 26. Juli 2017 (bearbeitet) vor 48 Minuten schrieb Strahlentod: vermutlich Anfängerfrage: Warum sind die Abspannpunkte in der Mitte der Tür um 45° nach außen gedreht? Kann´s mir nicht erklären. Das ist bei einer stabilen sternförmigen Abspannung relevant. Es sind aber keine 45 Grad, sondern die Abspannlasche zeigt in Richtung nächstgelegenen Ecke Wenn man die Schnüre zu den Ecken hin spannt, dreht sich der Stoff an den Abspannpunkten nicht ein. siehe hier: Bearbeitet 26. Juli 2017 von Andreas K. moritz reagierte darauf 1 “Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen." (Jean-Jacques Rousseau) Waldschneider auf Flickr
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