Vale Geschrieben 24. Februar Geschrieben 24. Februar Servus, ich bin auf der Suche nach einem Quilt, da ich einen großen Temperaturbereich abdecken muss. Bin von Ende April in Slowenien bis Anfang August in Albanien unterwegs, nachts sind Temperaturen zwischen 0 und 25 °C möglich. Quilts aus den USA sind mir wegen der hohen Steuern zu teuer. In Europa habe ich bisher nur den Cumulus Quilt 450, den Hyberg Loner Lite 450, den Hyberg Loner Tekk 450 und den Sea to Summit Ember gefunden, wobei letzterer vermutlich zu kalt ist. Auf dem Papier scheinen die Hyberg-Modelle etwas besser als der Cumulus zu sein und sind zudem 100 € günstiger. Allerdings habe ich über Hyberg teils durchwachsene Meinungen gelesen, besonders zum Versand. Das ist mir aber egal, da ich noch zwei Monate Zeit habe. Hat jemand von euch Langzeiterfahrungen mit diesen Quilts oder vielleicht sogar beide Modelle mal in der Hand gehabt? Und welche Füllmenge würdet ihr empfehlen? Sind 450 g zu viel? Gruß, Vale
Cullin Geschrieben 24. Februar Geschrieben 24. Februar Hatte mehr oder weniger das gleiche Problem. Die (er)Lösung war für mich die Kombi aus STS Spark1 und TAR Vesper 45. Natürlich gibt es da eine kleine gewichtsstrafe und es ist auch nicht die billigste Lösung, aber bei 15 Grad unter 400g daune zu liegen bringt es einfach nicht. Selbst wenn irgendwelche Körperteile raus hängen... der eine teil friert und der rest schwitzt.
Thorsten81 Geschrieben 24. Februar Geschrieben 24. Februar 0 bis 25 Grad ist auch ein sehr weiter Bereich. Möglicherweise einen Quilt mit ca. 200g Daune, einen Liner und passend Sachen zum Anziehen um Variieren zu können. Ich selber frier mir mittlerweile immer den Ar... weg. Im Moment nutze ich den Rockfront 600 Ascetic UL down quilt. Der hat 620g Füllung. Nutze ich von -10 bis max 15 Grad. Wenn ich weiß das es nicht unter 10 Grad gehe nutze ich einen Daunenschlfsack mit 200g Füllung. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und hängt halt davon ab wie schnell du frierst und was du generell an Kleidudng dabei hast. Ich penne zur Not mit allem was ich dabei hab wenns sein muss. MfG Thorsten https://lighterpack.com/r/c19y9m
Helmut Geschrieben 24. Februar Geschrieben 24. Februar Cumulus 250 in Kombination mit Sea to Summit Reaktor Liner. Ist preislich im grünen Bereich und auch vom Gewicht einigermaßen akzeptabel.
Vale Geschrieben 25. Februar Autor Geschrieben 25. Februar OK, danke für die Antworten. Ist es dann sinnvoll, das Cumulus QUILT 450 für niedrige Temperaturen zu haben, oder wäre da ein Schlafsack sinnvoller? Ich könnte es dann halt bei z.B. 10 °C als Decke verwenden. Falls es mir zu warm ist, bestelle ich mir einfach nach Kroatien oder Albanien (EU) den QUILT 150 – muss halt nur aufpassen, dass ich noch genug Platz habe. Als Isomatte habe ich die "thermarest neoair xlite nxt " mit einem R-Wert von 4,5
khyal Geschrieben 25. Februar Geschrieben 25. Februar vor 7 Minuten schrieb Vale: Ist es dann sinnvoll, das Cumulus QUILT 450 für niedrige Temperaturen zu haben, oder wäre da ein Schlafsack sinnvoller? Aufgrunbd eigener Erfahrung halte ich einen guten nicht zu eng geschnittenen Schlafsack für deutlich sinnvoller. Terranonna.de
zoppotrump Geschrieben 25. Februar Geschrieben 25. Februar vor 23 Minuten schrieb Vale: OK, danke für die Antworten. Ist es dann sinnvoll, das Cumulus QUILT 450 für niedrige Temperaturen zu haben, oder wäre da ein Schlafsack sinnvoller? […] Aufgrund eigener Erfahrung kann ich bis in den leichten Minusbereich einen Quilt empfehlen. Ich komme mit meinem Katabatic Gear Flex 22 auch ohne Mattenbefestigung super zurecht. Und ich bin kein "Warmschläfer".
RaulDuke Geschrieben 25. Februar Geschrieben 25. Februar Ja, so unterschiedlich sind die Menschen! Ich habe gar keinen Schlafsack mehr und werde mir auch nie wieder einen anschaffen! Da ich mit nem 167er Apex Quilt angenehm bei um die 0 Grad geschlafen habe, gehe ich stark davon aus, das ich mit nem 450er Daunenquilt garantiert auch bei 10 Grad minus noch hervorragend schlafen würde! Würde, weil ich nicht vorhabe, das auszuprobieren! Das Schlafen bei den Temps macht mir keine Angst, aber Pausen und die Zeit im Camp, verbringe ich doch lieber bei Temperaturen, die wenigstens knapp im Plus liegen!
RaulDuke Geschrieben 25. Februar Geschrieben 25. Februar Ergo, halte ich einen 450er Quilt für den Temeraturbereich, den du anstrebst, für Overkill!
Splash Geschrieben 25. Februar Geschrieben 25. Februar Es kommt drauf an welches Kälte Empfinden du hast. Ich zum Beispiel habe einen 200er Apex Quilt und habe damit bei 5 Grad nicht angenehm geschlafen. Jeder Mensch ist anders. https://lighterpack.com/r/kka7ba
Martin Geschrieben 27. Februar Geschrieben 27. Februar Ich nutze meinen Cumulus Quilt 450 wenn ich -6 bis +2 Grad nachts erwarte. Für Minimum 0 habe ich einen Vesper 20 mit 340g Daune. Bin auf meinem PCT Sobo hike damit auch bei warmen Nächten gut zurecht gekommen. 540g Gesamtgewicht ist gut vertretbar. Zu meinem Sommerquilt (Cumulus Taiga 150) sind das noch 200g Unterschied, aber den nehme ich erst mit, wenn ich 6-7 Grad Minimaltemperatur erwarte. Bei Frost sind 150g Daune sehr kalt.
Fr0rider Geschrieben Donnerstag um 20:38 Geschrieben Donnerstag um 20:38 Ich habe den Cumulus Quilt 450 und habe damit bei Temperaturen knapp über 0° in Schottland im Mai nicht gefroren. Matte ist eine TaR NeoAir Xlite. Und ich bin auch eher eine Frostbeule. Andererseits habe ich den auch mal Ende Mai in der Toskana genutzt (wollte mir nicht extra nen neuen Quilt dafür holen) und da war er bei Nächten über 10/15° natürlich schon deutlicher Overkill...
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