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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

In meiner Vorstellung gab ich ja bereits bekannt, im nächsten Jahr mit meinem Sohn wandern zu wollen. Und so ganz neu bin ich ja nicht in diesem generellen Thema. Allerdings im UL Bereich schon. 

Da das nächste Zelt für die Tour nicht schwerer als 1,3kg sein sollte, wird es wohl auf Einwandzelte rauslaufen. 

Allerdings würde ich dazu gerne Meinungen und vor allem Erfahrungen kennen. 

Klar ist mir, das Einwandzelte im Regen suboptimal sind. Aber außer den Wintereinsatz, müssten doch noch mehr Möglichkeiten zur Nutzung bestehen, oder?

Danke für euer Feedback

Geschrieben

Ich muss zugeben quasi kaum Erfahrung mit Einwandzelten zu haben. Was ich an doppelwandigen Zelten schätze ist, dass wenn das Aussenzelt innen und aussen e.g. von Kondens pitschnass ist, ist es im Innenzelt noch schön trocken. Man nimmt das Innenzelt raus und transportiert es getrennt. Abends wieder einbauen und wieder trocken.

Bin aber gespannt auf die Diskussion...

Stelle mir die gleiche Frage auch schon länger...

Con Calma Y Con Alma

Geschrieben

Nicht unbedingt.

Das XMid von Durston zum Beispiel ist doppelwandig und fällt noch unter deine 1,3kg. Zumindest wenn du Stöcke verwendest.

Einwandig ist halt innen immer irgendwie feucht. Außer in glücklichen Ausnahmefällen.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb polte:

Klar ist mir, das Einwandzelte im Regen suboptimal sind. Aber außer den Wintereinsatz, müssten doch noch mehr Möglichkeiten zur Nutzung bestehen, oder?

Ich würde eher sagen, Kondensfeuchtigkeit ist das Problem, egal welches Wetter man hat. In sehr feuchten Regionen kann man aber auch am Innenzelt so viel Kondens kriegen, dass Einwand oder Zweiwand m.E. kaum noch einen Unterschied bei der Nutzung macht, dann aber ein Einwandzelt u.U. viel einfacher und schnell abgerieben oder auch später bei einer Pause getrocknet werden kann als ein Zweiwand. Wir hatten das diesen Sommer auf der Hardangervidda so erlebt, ich im Zweiwand Halland 2 LW und mein Wanderpartner im ZPacks Altaplex.

In weniger extremen Kondenssituationen, ist ein Zweiwand schon eher innen trockener als bei Einwand, wie groß der Unerschied aber ausfällt, variiert mit zig Faktoren.

Ich würde den wesentlichen Vorteil von Zweiwand daher auch eher darin sehen, dass in windigen Regionen oder auch auf Wintertouren ein geschlossenes Innenzelt Wind und damit Auskühlung besser verhindern kann als Einwand, wobei natürlich die Positionierung ein zentraler Faktor bleibt.

Geschrieben

Ich habe ein Einwandzelt, das Gossamer Gear the One. 620g sind für damals 200 USD (nach Import € 300) einfach unschlagbar. Ich breche morgens i. d. R. früh auf. Dann ist es innen und außen mindestens feucht. Ich trockne es mit dem Handtuch ab so gut es geht und verstaue es in der Mesh Außentasche des Rucksacks. Da ich bekennender Schönwetterwanderer bin, gibt es mittags meist eine Gelegenheit zum trocknen. Falls nicht wird es eben feucht wieder aufgebaut. Nun - ich habe einen Kunstfaserschlafsack.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb polte:

Klar ist mir, das Einwandzelte im Regen suboptimal sind.

Ich finde eher, Doppelwandzelte sind bei Regen eher supoptimal. Besonders, wenn das Mesh-Inner im Regen aufgebaut wird, bevor das wasserdichte Fly drüber kommt. 

Geschrieben

Danke erstmal für die Einsichten und auch hier und da schon konkrete Zeltempfehlungen. Allerdings habe ich es für keine Empfehlungen abgesehen, da es hier erstmal nur um die "Unterschiede" gehen soll. 

Da ja Kondens im Prinzip immer anfällt, wäre eine Nutzung des Einwandzeltes mit einem Daunenschlafsack ja nicht zu empfehlen. Da wäre ja die Gewichtsersparnis wieder hin .... 

Achja, nur mal zum abklären. Ich würde jetzt mal immer von einem "normalen" Budget sprechen. Nach oben hin geht immer alles, dass ist klar

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb polte:

Da ja Kondens im Prinzip immer anfällt, wäre eine Nutzung des Einwandzeltes mit einem Daunenschlafsack ja nicht zu empfehlen. Da wäre ja die Gewichtsersparnis wieder hin .... 

Ich nutze Daune schon seit Jahren in allen Zelten, egal wie viele Wände. ;-) Es kommt ein bisschen drauf an, die Wände an Kopf- und Fußende möglichst nicht ständig zu berühren… aber selbst wenn der Schlafsack außen mal ein bisschen feucht wird, trocknet er schnell, meist auch dank gutem DWR. 

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb polte:

 

Da ja Kondens im Prinzip immer anfällt, wäre eine Nutzung des Einwandzeltes mit einem Daunenschlafsack ja nicht zu empfehlen. Da wäre ja die Gewichtsersparnis wieder hin .... 

Doch, das ist sogar sehr zu empfehlen, besonders wenn es um ultraleichtes Trekking geht!

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Biker2Hiker:

Ich finde eher, Doppelwandzelte sind bei Regen eher supoptimal. Besonders, wenn das Mesh-Inner im Regen aufgebaut wird, bevor das wasserdichte Fly drüber kommt. 


Ggf sollte man vielleicht nicht argumentieren, was an der ungeliebten Seite schlecht, sonder an der bevorzugten Seite gut ist? Ggf wie man mit den Herausforderungen der jeweilg bevorzugten Lösung um geht.

Ich kaufe nur Zelte, bei denen das Innenzelt mit oder nach dem Aussenzelt aufgebaut wird, und kann alles andere nicht empfehlen.

Ein mesh inner kommt aus den hier genannten Gründen auch nicht in Frage. Ein mesh inner ist in meiner Wahrnehmung kein Innenzelt sonder ein Mückenschutz

Bearbeitet von Epiphanie

Con Calma Y Con Alma

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb polte:

Da ja Kondens im Prinzip immer anfällt, wäre eine Nutzung des Einwandzeltes mit einem Daunenschlafsack ja nicht zu empfehlen. Da wäre ja die Gewichtsersparnis wieder hin

Ich frage mich das eher anders rum. Wenn ich aus Luxusgründen schon ein doppelwandiges mit schleppe, kann ich dann nicht eh auf den Kufa Schlafsack den ich aus Sicherheitsgründen mit schleppe verzichten?

Con Calma Y Con Alma

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb Epiphanie:

Ich frage mich das eher anders rum. Wenn ich aus Luxusgründen schon ein doppelwandiges mit schleppe, kann ich dann nicht eh auf den Kufa Schlafsack den ich aus Sicherheitsgründen mit schleppe verzichten?

Ich glaube wir meinen beiden das Gleiche. Bei Doppelwandzelt macht Daune Sinn. Bei Einwandzelt für mich jetzt nicht, wenn er mass wird. Also wäre das ja Gewichtsmäßig aufgehoben:

Einwandzelt mit KuFa Schlafsack

Doppelwandzelt mit Daune

Geschrieben (bearbeitet)

Geht es schon in eine Richtung bei dieser Wahl? @polte

Zu zweit sehe ich da noch einen Vorteil für Doppelwandig und Kondens, im Gegensatz zu solo in einem Zelt. Da ist ja solo mehr Platz und es gibt möglicherweise weniger Wandberührungen.

Bearbeitet von ConTour

[tardigrade]   <>   lighterpack.com/r/g6sg3u

Geschrieben

In diesem Bereich (Zelt und vor allem Schlafsack) ist vieles von persönlichen Vorlieben bzw. Besonderheiten geprägt.

Ich bin 1,90 und ein ziemlich unruhiger Schläfer. Da fällt es schwer, den Schlafsack in einem Einwandzelt immer völlig trocken zu halten. Letzten Sommer wurde der Schlafsack patschnass - keine Ahnung wo es in den Rucksack reinlief - bisher gab es mit dem Phoenix lite nie ein Problem - vielleicht beim abstellen durch das Loch im Boden. Ich kroch abends in den nassen Schafsack, ich fror nicht und morgens war er nur noch leicht feucht. Generell friere ich nicht schnell und übernachte auch nur bei eher sommerlichen Bedingungen im Zelt. Da überwiegen die Vorteile der Kunstfaser. Mit 820g geht es bis +5°, mit Pullover auch 0°C.

Mit der Idee einer Plastiktüte im Schlafsack (aka VBL) konnte ich mich auch nicht anfreunden.

Der Kunstfaser Schlafsack ist einfach robust und der Preis überschaubar. Schlafsack 820g und Zelt 620g für zusammen € 500, Mückenschutz inklusive, Nässemanagement eher einfach.

Zugegebenermaßen habe ich noch nie in Daune geschlafen. Vielleicht sollte ich es versuchen, scheue mich aber, für einen Test so viel zu investieren.

Ok - dieser Bändel ist primär über das Zelt - doch finde ich, wie hier ja auch diskutiert, dass die Kombi wichtig ist.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich hatte lange ein einwandiges Zelt und hab es auch nur mit einem Daunenschlafsack verwendet, das war eigentlich kein Problem.

Allerdings hat mich irgendwann das Kondenswasser enorm genervt, in meinem Tarptent Rainbow hatte ich alleine ja eigentlich genug Platz, aber man muss schon immer enorm aufpassen nicht an die Wände zu kommen, am nächsten Morgen. Ich kam auch nachts ab und zu mit dem Schlafsack an die Wände, ist ja selbst bei behandelter Daune auch nicht optimal. Ich war auch nie in extrem feuchten Gebieten unterwegs. Einzig im Hochsommer wenn es Nachts nicht kälter wie 20 grad wird, wirst du kein Kondenswasser haben.

Ich bin mit meinem Doppelwandigen Slingfin Portal 1 sehr zufrieden, das Zelt entspricht genau meinen Vorstellungen, gerade auch weil es freistehend ist.

Vll ist ja das Portal 2 was für euch, das hat auch nur ca. 1,4kg, kann man sicher auch noch hier und da einsparen das man nur noch 1,3kg tragen muss. 2 Eingänge finde ich auch praktisch, hab aber keine Ahnung wie da andere Zelte ausgestattet sind, hab immer nur 1-Personen Zelte gebraucht.

Bearbeitet von Shabeel
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb ConTour:

Geht es schon in eine Richtung bei dieser Wahl? @polte

Zu zweit sehe ich da noch einen Vorteil für Doppelwandig und Kondens, im Gegensatz zu solo in einem Zelt. Da ist ja solo mehr Platz und es gibt möglicherweise weniger Wandberührungen.

Also klar habe ich so 2,3 Zelte im Auge. Aber eine spezielle Beratung würde ich extern von diesem Thread nochmal starten, wenn es nicht schon einen guten dazu gibt. Das schaue ich aber noch.

 

Geschrieben

Danke allen für den Austausch. Ich denke für mein/unser Vorhaben wäre ein Einwandzelt nicht optimal. Mein Sohn schläft noch Recht unruhig, Kinder sind ja generell nicht ganz so umsichtig, und es soll Spaß machen und nicht von vorsicht geprägt sein. Daher wird es dann wohl auf was doppelwandiges rauslaufen. 

Wäre dieses Konsensproblem mit einem reinen Mesh Innenzelt behoben oder lässt das doch auch Recht viel Feuchtigkeit durch.

Vielleicht doch mal zur Orientierung:

Es geht um max. 5Tagestouren in Deutschland,Mitteleuropa im Sommer. 

Geschrieben

Moin Polte!

Nachdem es bisher wenig konkrete Vorschläge gab, würde ich das Liteway scout empfehlen.
Das Fly kann mit oder ohne Bodenplane verwendet werden und man hat ordentlich Platz und Kopffreiheit. Im shelter kann man sich halbwegs gut umziehen und bei Schiedwetter wird im Zelt gekocht, gegessen und alles im Trockenen eingepackt.

Eine große und eine kleine Person passen gerade noch so in das half-inner. Zum Pullern muss dann der Kleinere aber erstmal über den Großen klettern. Im großen inner hat man mit 1,5 Personen gut Platz und kann sich gut organisieren.

Alle Innenzelte aus der Golite-, Eureka-, Nigor- und Bach-Serie passen ins fly. Wenn ihr also irgendwas gebraucht bekommt, kann das durchaus ein upgrade sein. ;-)

Bei uns, (unterhalb der Baumgrenze) baue ich das Zelt entweder mit einem Stock aus dem Wald auf oder beim Wasserwandern mit einer Paddelhälfte + Verlängerung. Zum Zeltgewicht kommen also nur noch die Heringe.

VG. -wilbo-

- Signatur von mir gelöscht -

Geschrieben

Ich bin sprachlos. Diese Idee von "Kondens wird dich ertränken in deinem Einwandzelt" ist totaler Quatsch. Ich habe eine Menge Tarps, einige Innenzelte und auch ein Einwandzelt. Ich nutze nur Daunenquilts. 

Die Frage, ob ich ein Innenzelt mitnehme oder mit dem Einwandzelt gehe ist: wie viel Insekten und Zecken erwarte ich? Werde ich im Sumpf schlafen und will mir ein Bathtub Floor gönnen? Will ich trotz Mückenplage Cowboycamping machen?

Keine/wenig Mücken: Tarp oder Mid, groundsheet. Model je nach Schlechtwetter.

Viele Mücken, aber Sterne schauen? Tarp und Pyramid Inner oder Pyramid Net (Sea2summit) 

Mücken, Schlechtwetter: Einwandzelt oder Mid mit Half Inner.  

Ich wat in den letzten 10 Jahren 80 % der Zeit mit Tarp und Groundsheet unterwegs. 

 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb wilbo:

Moin Polte!

Nachdem es bisher wenig konkrete Vorschläge gab, würde ich das Liteway scout empfehlen.
Das Fly kann mit oder ohne Bodenplane verwendet werden und man hat ordentlich Platz und Kopffreiheit. Im shelter kann man sich halbwegs gut umziehen und bei Schiedwetter wird im Zelt gekocht, gegessen und alles im Trockenen eingepackt.

Eine große und eine kleine Person passen gerade noch so in das half-inner. Zum Pullern muss dann der Kleinere aber erstmal über den Großen klettern. Im großen inner hat man mit 1,5 Personen gut Platz und kann sich gut organisieren.

Alle Innenzelte aus der Golite-, Eureka-, Nigor- und Bach-Serie passen ins fly. Wenn ihr also irgendwas gebraucht bekommt, kann das durchaus ein upgrade sein. ;-)

Bei uns, (unterhalb der Baumgrenze) baue ich das Zelt entweder mit einem Stock aus dem Wald auf oder beim Wasserwandern mit einer Paddelhälfte + Verlängerung. Zum Zeltgewicht kommen also nur noch die Heringe.

VG. -wilbo-

Moin Wilbo,

ich mit meinen 192cm habe das Liteway PyraOmm Plus Tarp im Blick. Preislich und vom Gewicht ähnelt das dem Scout. Kennst du vielleicht beide?

VG

Geschrieben (bearbeitet)

Jupp,
das „plus“ ist missverständlicherweise nicht als „plus“ an Länge, sondern in der Breite gedacht.
Es ist nur wenig länger als die normale Variante und das kleine Extra an nutzbarer Länge kommt eher durch die etwas höhere Konstruktion zustande.
Für mich, mit 1–85 kam das gerade knapp hin. Mit 1–92 wäre ich da vorsichtig. (Es kommt natürlich auch auf Deine Matte an und wie dick Dein Schlfack-Loft ist).
Der Silpoly-Boden ist zudem recht rutschig, sodass da wenigstens eine dünne Eva drauf müsste, sonst rutscht man relativ flott an eine Zeltwand ran. ;-)

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo

- Signatur von mir gelöscht -

Geschrieben

Danke für die Antwort. Mist dann muss ich noch einmal in mich gehen. Schlafe unter dem Tarp meist mit einem Biwacksack mit Mückenmesh). Hatte vorher das Gatewood Cape, was einfach zu klein war. 

Kennst du Alternativen (preislich) die in der EU ähnlich gut zu bekommen sind? Mein Plan war auf Touren dieses Shelter als Tarp, mit Innezelt ggf. auch mal auf einem Campingplatz zu nächtigen. Mit 1,92m echt ne Challenge.

Geschrieben

Ich habe die 3 Pyraomm alle vor meiner Kaufentscheidung im Sack & Pack aufgebaut, mich reingelegt, geschaut, habe ich genug Platz zum vernünftig sitzen, wie sieht es aus bei Schlechtwetter mit Kochen bei geschlossener Apsis usw

Bin ja selber 190 cm und recht breit gebaut.

Das Duo war mir zu eng, was Du nicht vergessen darfst, es ist ein Mid mit Stab mittig, Du hast also beim Duo mal gerade 63 cm Breite hinter dem Stab, klar kannst Du den Stab noch ein klein bisschen nach vorne verschieben, bis das Risiko besteht, daß er weg rutscht, aber durch die Schräge hinten und an Kopf / Fussende (und eben kein Platz zum diagonal liegen) fand ich zu eng.

Beim Plus sah das deutlich anders aus, 80 cm Breite, steile Wände durch mehr Höhe, das fand ich dann auch für meine Größe / Breite ok.

Bei mir isses dann aber das Max mit Half Inner geworden, da ich den Einsatzbereich (ich habe ja mehrere Zelte) mehr im gemäßigten Bereich (wo Starkwind-Stabilität und kleine Stellfläche nicht so eine Rolle spielen) gesehen habe und durch das half Inner einen regenfesten Eingang zu haben, in der vorderen Hälfte ohne großes Umräumen auch viel Kram unterbringen zu können und trotzdem noch Platz zum Kochen zu haben und natürlich die größere Höhe waren die ausschlaggebenden Kriterien.

Bin in dem Bereich auch damit echt zufrieden, ist schon nett wie klein das Packmaß / Gewicht für die nutzbare Fläche / Volumen ist und gerade in wärmeren Gebieten ist die 2. Tür auf der Rückseite (z.B. im Gegensatz zu Shangri La Wicki-Up 3/4 oder Liteway Scout ein echter Vorteil in der praktischen Nutzung.

Und bei stationärer Nutzung z.B. an der Soca mal eben morgens vor dem Paddeln, da mehrere Helinox Stühle / Tische in den vorderen Teil werfen zu können, daß de tagsüber keine "Beine kriegen", ist schon nett.

Aber wollte ich damit auch den kompletten Wanderbereich abdecken (Thema kleinere Stellfläche, niedrigere Höhe, damit besser stealth aufzubauen) hätte ich das Plus mit Full Inner genommen und dazu dann evtl noch ein Mini-Tarp mitgenommen.

Was nun rutschigen Böden betrifft, bzw daß man evtl mit einer Luftmatte "Schlitten fährt"....mit Evazote-Kombis hat man ja das Prob nicht und da kann auch eine 3-4 mm Evazotematte drunter hilfreich ist, habe ich ja häufig genug empfohlen und die hat ja multiusingmäßig noch viele andere Vorteile...

Aber jetzt mal realistisch, mit Luftmatten rutscht man doch eh bei den meisten Böden durch´s Zelt, das ist doch keineswegs auf Liteway beschränkt und wenn man durch irgendwelche Maßnahmen wie Bänder usw verhindert, daß die Luftmatte durch´s Zelt geschoben wird, verschiebt man statt dessen den Boden und bei floating bathtubs usw kann das dazu führen, daß im extremsten Fall der Innenbereich bzw IZ am Fußende sogar einen Tick unter der Zeltbahn  rausgeschoben wird.

Was nach meinen Erfahrungen am Besten hilft
- Wichtigste, ebenen Platz ohne Gefälle aussuchen, wenn möglich, auch nicht unbedingt Bewuchs drunter, der das Rutschen unterstützt, wie z.B. manche "Langgräser"
- die Schlauchform bei Luftmatten für sich ausprobieren, bei mir als Schlafrotor funktionieren die V-förmigen Schläuche von Klymit auch in der Hinsicht deutlich besser als Längs / Querschläuche.
- Dünne Evazote (die ja neben Anti-Rutsch" auch den R-Wert hoch bringt, Backup ist und zum Draußen rumlungern prima ist, wodurch sich die 120-185g (bei voller Länge) relativieren

btw ich nutze seit Langem nur noch Dauenenschlafsäcke (fast nur WM) egal zu welcher Jahreszeit und ob Doppeldach, Tarptent-Konstruktion, Hängematte mit Tarp, unter´m Tarp und hatte damit noch nie irgendwelche Probs...
 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Shabeel:

Allerdings hat mich irgendwann das Kondenswasser enorm genervt, in meinem Tarptent Rainbow hatte ich alleine ja eigentlich genug Platz, aber man muss schon immer enorm aufpassen nicht an die Wände zu kommen, am nächsten Morgen.

Das fand ich anfangs auch immer nervig. Als mir aber hinreichend klar geworden war, dass der Schlafsack dabei nicht wirklich durchnässt wird, wurde es mir immer weniger wichtig. Klar, passe ich ein bisschen auf... falls ich dran denke. Aber das Thema bereitet mir (seit vielen Jahren) keine großartigen Sorgen mehr. 

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