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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Eure superleichten Rucksäcke finde ich sehr attraktiv. Vermutlich sieht unser Weg so aus, dass wir uns der deutlichen Gewichtsreduktion iterativ in mehreren Schritten nähern werden.

Neben den vielen kleinen wichtigen Verbesserungsvorschlägen (an denen ich dran bin) sehe ich folgende Punkte ,an denen wir dringend arbeiten sollten und noch den einen oder anderen Tipp gebrauchen könnte:

Rucksack:

Meine vorhandenen Osprey Rucksäck wiegen je nach Größe von 26-38L zwischen 1,45 und 1,49 kg incl. der Regenhülle von 88g. Als schnelle Alternative sehe ich momentan den Berghans Helium V5 40 mit 910g ohne Regenhülle. Auch wenn er vom Volumen her eigentlich zu groß ist, habe ich ihn zur Ansicht bestellt. Hier suche ich noch nach einem noch kleineren Rucksack, am liebsten mit Gestell und etwas leichter und einem Netz für die Trinkflasche an der Seite. Einen 40L Rucksack würde ich bei unseren häufigsten Touren fast leer am Rücken tragen und mit einem Riemen flachschnüren.
Zusätzlich suche ich noch einen kleinen Rucksack mit einem festeren Rücken im Bereich 20l der sich gut tragen lässt. Von einem Rucksack mit einem Rücken, der durch einen Teil einer externen Isomatte hergestellt wird, kann ich in meiner Familie noch niemanden überzeugen.

Schuhe:

Nun muss ich „nur“ noch ein Geschäft mit einer guten Auswahl und Beratung für die Trailrunningschuhe finden. Ist es sinnvoll das Fussbett zu ersetzen? Als normale Joggingschuhe verwende ich Brook Ghost 15 2E mit einer Sprengung von 12mm und (zu dicken) Einlagen.
Welche Modelle sollte ich für Bergtouren eurer Erfahrung nach in den Geschäften mal anprobieren? Hier könntet ihr mir wirklich weiterhelfen. Bestimmt muss ich mehrere Geschäfte abklappern oder mir die Modelle schicken lassen. Leider habe ich keine Zeit mehr die Füße auf längeren Touren zu trainieren.

 

Regenzeug:

So richtig hat mich ein Regenrock noch nicht überzeugt. Ich werde ihn aber zeitnah bei Tagestouren ausprobieren. Vielleicht ist er doch das Mittel der Wahl bei Trailrunningschuhen, die bei Regen sowieso nass werden. Für unsere geplante Mehrtagestour bleibe ich diesmal noch bei einer Regenhose und versuche für mein vorhandenes Modell (267g) einen leichteren Ersatz zu finden.

Wanderstöcke:

Auch hier möchte ich noch nicht zu den sehr superleichten und fragileren Exemplaren wechseln. Der Leki Black Series FX Carbon scheint mir unter den Trekkingstöcken mit 456g zu den „leichten und stabilen“ Exemplaren zu gehören. Das wäre schon eine Verbesserung von 110g zu meinen vorhanden. Ich bringe etwas Gewicht auf die Waage und möchte mich auf festere Stöcke verlassen können.
Auf einer leichten Tagestour in den Alpen werde ich diesen Sommer vorhandene leichte Walkingstöcke (Leki carbon, feste Länge – genaues Model nicht bekannt) ausprobieren.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Egon:

So richtig hat mich ein Regenrock noch nicht überzeugt.

Mich auch nicht. Abgesehen vom Gewicht bietet er aus meiner Sicht nur einen Hauch von Multi-use (als Plane) im Vergleich zur kurzen Regenhose.

 

vor 4 Minuten schrieb Egon:

Von einem Rucksack mit einem Rücken, der durch einen Teil einer externen Isomatte hergestellt wird, kann ich in meiner Familie noch niemanden überzeugen.

OT: Falls du auch mal Bikepacking machst und dabei mit dem MTB ruppige Trails fahren willst, gibt es eine Alternative. Statt Isomattensegmente kommt dann ein Rückenprotektor rein. Das gibt zwar Zusatzgewicht, aber auch einen großen Sicherheitsgewinn. Der GG Kumo eignet sich dafür. Die passende Protektoreinlage  findet sich im Motorradladen.  

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Egon:

So richtig hat mich ein Regenrock noch nicht überzeugt. Ich werde ihn aber zeitnah bei Tagestouren ausprobieren

Probier doch erstmal einen Myog-Regenrock Low Budget aus:

(Da ist auch ein Link ins Bushkraftforum in dem Beitrag, dort steht ne "Bauanleitung" 😉)

Dann kostet dich das kein Geld, das du für die Optimierung deiner Ausrüstung besser einsetzen kannst.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Egon:

Zusätzlich suche ich noch einen kleinen Rucksack mit einem festeren Rücken im Bereich 20l der sich gut tragen lässt. Von einem Rucksack mit einem Rücken, der durch einen Teil einer externen Isomatte hergestellt wird, kann ich in meiner Familie noch niemanden überzeugen

Ich an deiner Stelle würde versuchen alles für die Tour in den kleinen Rucksack zu packen. Den festen Rücken brauchst du nicht, wenn du richtig packst. Du kannst ja auch eine Iso-Schicht zum Rücken hin packen (im Rucksack). Beim Volumen muss man sich dann aber wirklich auf das Wichtigste beschränken.

"Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen." Bilbo Beutlin

Geschrieben (bearbeitet)

noch ein paar Ideen:

- Ein Quechua Arpenaz 40 Rucksack wiegt 550gr und kostet bei ebay Kleinanzeigen 10-30€. Ist leider schon vor Jahren aus dem Sortiment genommen worden. Wenn er passt, hast du mal schnell 1kg gespart, wenn nicht ist nicht viel Geld futsch. Ansonsten kann man auch auf die Deluxeversion wie z.B. einen KS30 oder KS40 ausweichen (noch ein bisschen leichter und mit Gestell), die sind aufgrund des schwachen Yen gerade günstig zu bekommen.
- Fizan Compact Trekkingstöcke wiegen je nach Modell 158-170gr pro Stück und kostem im Set 50-60€
- Guhl Haarschampoo durch Dresdner Essenz Konzentrat ersetzen, da dürften 10gr für 2 Personen für vier Tage reichen.
- Nitecore Tube weglassen, bei so einer Funzel stattdessen das Handy nehmen.
- Bei einer Hüttenwanderung würde ich jegliche Powerbank weglassen, zur Not zahlt man halt mal 2€ um sein Handy wieder aufzuladen.
- Decathlon hat einen Hüttenschlafsack aus Seide mit 100gr gerade für 40€ im Angebot. Könnte aber recht eng ausfallen.
- Handy bei Regen einfach in eine Gefrierbeutel mit Zipverschluss stecken, spart auch nochmal ein paar Gramm
- Handschuhe weglassen, sollte es überraschenderweise mal einen Tag kalt werden kann man auch die Ersatzsocken dafür benutzen
- Auch wenn ich jetzt von manchen dafür gesteinigt werde: Ich würde - wenn ich einen Biwaksack mitnehme - die Rettungsdecke zuhause lassen
 

Bearbeitet von nierth
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Egon:

Meine vorhandenen Osprey Rucksäck wiegen je nach Größe von 26-38L zwischen 1,45 und 1,49 kg incl. der Regenhülle von 88g.

Hast Du abseits der Gewichtsangabe irgendwelche Beschwerden mit den Rucksäcken, oder passen die eigentlich ganz gut? Osprey macht erstklassige Rucksäcke und ich meine, die haben sogar lebenslängliche Garantie. Ich würde die nicht nur wegen einer geringeren Zahl im Lighterpack aufgeben. Ich persönlich würde auch ein paar Gramm für ein Tragesystem mit Hüftgurt "ausgeben". Grammfuchserei ist nicht alles. Manchmal ist die beste Form des Sparens, einfach mit dem zufrieden zu sein, das man schon hat.

vor 5 Stunden schrieb Egon:

Der Leki Black Series FX Carbon scheint mir unter den Trekkingstöcken mit 456g zu den „leichten und stabilen“ Exemplaren zu gehören. Das wäre schon eine Verbesserung von 110g zu meinen vorhanden.

Was kosten die 110g "Ersparnis"? Ich mein, Du wiegst selbst um die 100 kg. Da sind 100g 0,1 Prozent.

vor 5 Stunden schrieb Egon:

So richtig hat mich ein Regenrock noch nicht überzeugt.

Mich auch nicht. Ich mag es überhaupt nicht, wenn mir die kalte Suppe dann über die Beine läuft. Außerdem geht bei Regen gerne auch kalter Wind dazu. Ist einfach kein angenehmes Gefühl.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Egon:

Zusätzlich suche ich noch einen kleinen Rucksack mit einem festeren Rücken im Bereich 20l der sich gut tragen lässt.

Die Deuter Speed Serie findet bei ähnlichen Verhältnissen hier im Haus großen Anklang, die 21 L Variante hat 400 und ein büschen Gramm. 

Geschrieben
Am 5.6.2024 um 11:53 schrieb Egon:

In Alltagsschuhen und Joggingschuhen trage ich Einlagen wegen meiner Plattfüßen. In Wanderschuhen laufe ich ohne Einlagen, da sie nur zu Blasen führen. In manchen Jahren habe ich Probleme mit Blasen und muss abtapen oder mit dem Gleitmittel die Stellen einreiben und trage doppellagige Socken. In anderen Jahren habe ich keine Probleme.

Einlagen habe ich auch und trage sie in Trailrunnern. Das ist nämlich eine deutliche Erleichterung für die Knie. Dadurch gab es vereinzelt Blasen, die ich aber klar irgendwelchen Kanten zuordnen konnte. Dadurch liess sich das Problem durch abschleifen beseitigen (der Kante, nicht der Blasen).

  • 7 Monate später...
Geschrieben (bearbeitet)
Am 5.6.2024 um 11:53 schrieb Egon:

Der Ebookreader kommt nur mit, wenn wir uns überwinden können das Gewicht zu tragen. Sonst muss das Handy herhalten.

Wäre ja meine Frage gewesen. Wenn schon ein reader (? Wie viel Seiten liest du so per km?) wieso liest du nicht am Handy? Dann lieber nen größeren Akku mit nehmen.

Wegen "Kartenhandy abgesoffen", wenn ich zu zweit unterwegs wäre, wäre mir wichtig, dass das zweite Handy auch die Karten drauf hat als redundanz. Ein Handy ist einfach kein safety device... Und ja, regenschutz ist Sinnvoll, wobei mir ein Handy mit zumindest Regenschutz Spezifikation schon echt wichtig ist mittlerweile ... Dein Pixel sollte damit doch keine Probleme haben?

Und: Eine Stirnlampe pro Kopf wäre mir wichtig

Bei den Hüttenschuhen sollte noch was gehen

 

Bearbeitet von Epiphanie

Con Calma Y Con Alma

Geschrieben

Hallo Epiphanie,

genauso haben wir es dann auch gemacht. Meine Frau hatte ihren E-Reader dabei und ich habe auf dem Handy gelesen.

Bei dieser Tour hatte wir die Hülle für ein Handy dabei, damit mit einem Gerät im starken Regen navigiert werden konnte. Diesen Schutz habe ich gerne getragen. Meine Frau hatte auf ihrem Handy die gleich Kartensoftware (apemap) installiert, damit wir uns auch getrennt in den Bergen bewegen konnten.

Als Hüttenschuhe hatte ich noch billige Badelatschen von JYSK (80g) gefunden. Die haben sich bewährt.

Geschrieben (bearbeitet)
Am 8.6.2024 um 11:46 schrieb Egon:

Zusätzlich suche ich noch einen kleinen Rucksack mit einem festeren Rücken im Bereich 20l der sich gut tragen lässt. Von einem Rucksack mit einem Rücken, der durch einen Teil einer externen Isomatte hergestellt wird, kann ich in meiner Familie noch niemanden überzeugen.

Als leichten kleinen Rucksack kann ich den Ultraleicht Speed Hiking - FH500 - 17 L von Decathlon empfehlen, 400g, zum Einstieg günstig. Ich bin die letzte Hüttentour mit dem gelaufen. Fand ihn bequem, auch ohne Trinkblase.

Ansonsten, Rettungsdecke weglassen, da durch Biwaksack abgedeckt. Ich bin ein Freund von Regenhosen als zusätzliche Wärmeschicht. Ich habe aber keine richtige lange Hose dabei (1 kurze Hose und 1 lange schwarze dünne Thermounterhose zum drunterziehen, die gleichzeitig zum Schlafen im Lager ist). 

Meine Paclite von Berghaus ist aber etwas leichter. Die 18 Euro Regenhose von Decathlon ist auch ziemlich leicht, keine Ahnung, was die in der XL wiegt. Kann man mit Küchenwaage im Laden sicher probieren, wenn es sie ab Frühjahr wieder gibt.

Ach, lass die Tevas weg, wenn Hüttenschuhe dann eventuell so billige Gästepantoffeln. Die sind leichter. In Österreich gab es zuletzt immer Leihhüttenschuhe, Italien weiß ich aber nicht. 

Powerbank hab ich auf Hüttentouren nie gebraucht, gab immer Strom. Bücher lese ich auf dem Smartphone (z.B. über Onleihe App aus der Bibliothek).

Bearbeitet von Baummaedchen

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