MiaTravels Geschrieben 10. Mai 2023 Geschrieben 10. Mai 2023 Hallo, ich bin seit Jahren stille Mitleserin hier im Forum und nun habe ich tatsächlich Anlass für einen eigenen Post. Ich plane, in den nächsten Wochen (ich weiß tatsächlich noch nicht genau, wann ich starten kann - ich hoffe auf spätestens Anfang Juni) zunächst den Camino del Norte von Irun bis nach Santiago de Compostella zu wandern (evtl. über den Camino Primitivo). Wenn mir danach ist, kann ich mir auch vorstellen, den Camino Portuguese noch in entgegengesetzter Richtung dran zu hängen. Wenn ich von Spanien und Portugal genug habe, könnte es nach Südfrankreich oder auf den GR 34 in die Bretagne gehen. Generell würde ich für Frankreich aber meine Ausrüstung um ein Zelt und Isomatte erweitern (damit ich auch Campingplätze nutzen kann - Wildcampen ist (noch) nicht meins). Eventuell würde ich sogar in Frankreich ein Fahrrad kaufen, wenn das vor Ort machbar ist (ich brauche eh ein Neues). - Je nach dem wonach mir ist und wann ich loskomme, könnte ich 4-5 Monate unterwegs sein. Noch die wichtigen Eckdaten zu mir: Anfang 40, eher langsam unterwegs und nicht sehr kräftig, 168 cm mit ~58 kg, Frostbeule. Damit hab ich also folgende Gepäckanforderungen: Spanien/Portugal: Möglichst leicht, Schlafsystem für Herbergen Option Frankreich zu Fuß: Leichtes Zelt + Isomatte + kompakter Schlafsack Option Frankreich mit Rad: Zelt* + Isomatte* + Schlafsacke* *Ich habe (aus dem Jahr 2013 und seitdem kaum genutzt) Zelt Wechsel Aurora Einpersonenzelt ca. 2,5 kg (durch Packvolumen und Gewicht nur für Rad-Variante) Schlafsack Mammut Ajungilak Kompakt 165 (v. a. wegen Volumen nur fürs Rad) Therm-A-Rest ProLite Plus Regular (würde mit Rucksack gehen, würde sie aber auch gegen eine etwas Seitenschläfer*innen-freundliche Variante tauschen) Meine Packliste (für Spanien) sieht im Moment so aus: https://lighterpack.com/r/mkjnal Es ist noch nicht alles mit Gewicht eingetragen. "Am Körper" ist das Minimalgewicht; gelber Stern= austauschen oder zu Hause lassen; roter Stern = noch nicht vorhanden. Ich habe vor allem mit folgenden Bereichen Probleme: Kleidung 2,5 kg finde ich ganz schön viel... Meine Überlegung ist, für den Oberkörper mehr oder weniger nur Baselayer mitzunehmen und für wirklich kühle Situationen die Kufa-Jacke anzuziehen. In einem normalen Urlaub würde ich zusätzlich ne Fleece-Weste (169 g) und Fleece-Hoodie (344 g) mitnehmen. Auch wenn das ein oder andere Teil vlt. noch rausfliegt, was ich noch hinzufügen möchte (ist gewichtsmäßig schon eingerechnet) ist eine locker sitzende Hose für nach dem Wandern. Vielleicht hat jemand einen Tipp für eine nicht ganz so schwere Variante? Schlafen Beim Schlafsystem bin ich mir auch noch unsicher, vor allem im Hinblick auf eine mögliche Weiternutzung im Zelt. Im Moment steht in meiner Liste der leicheste Decathlon-Schlafsack. Aber ich habe meine Zweifel, ob der im Zelt (ich werde max. bis Mitte Sept zelten, denke ich) überhaupt irgendetwas bringt. Und eigentlich finde ich Schlafsack für überwiegend warme Nächte auch nicht so attraktiv. Ich hatte auch schon an einen Quilt gedacht. Den würde ich vlt. mit einem MYOG Tyvek-Bettlaken kombinieren für die Herbergen, den ich beim Zelten als Groundsheet weiterverwenden könnte... aber bei meiner bisherigen Recherche habe ich noch keinen Quilt gefunden, der gewichtsmäßig so einen großen Vorteil bringen würde. (Es kommt nur KuFa in Frage) Regenschutz Ich hab keine Lust auf Regenhose und Regenhülle für den Rucksack und würde es mal mit einem Poncho, der über den Rucksack passt, versuchen. Ein Tip für ein leichteres Modell wäre auch hier toll. - Ebenso für eine Bezugsquelle für einen Packliner. Ich konnte bisher nur eine mit 7 € Versandkosten auftun... Zelt Was ist ein leichtes Zelt mit kleinem Packmaß, dass ich innerhalb von ca. einer Woche nach Spanien oder Frankreich bestellen könnte? Ich bin gespannt auf eure Ideen! Viele Grüße Mia PS. Die vielen Hygiene/Med/Kosmetik-Artikel sind aus einem 5-Wochen-Hotel-Urlaub mit Tageswanderungen erprobt - ich habe alle gebraucht. Meine Überlegung war, von allem lieber eine kleine Menge mitzunehmen, als während vier Monaten mehr oder weniger alles unterwegs kaufen zu müssen und dann für jedes Produkt mind. 40 g Tuben mit mir rumzuschleppen. Bei allem, was in einem größeren Behältnis ist und über 20 g wiegt, bin ich noch am recherchieren, was ich in Spanien in welchen Größen nachkaufen kann, d. h. wo ich mit ner kleineren Menge starten kann.
khyal Geschrieben 11. Mai 2023 Geschrieben 11. Mai 2023 Deine Liste und Ueberlegungen zeigen doch, dass Du da sehr am Anfang stehst, da muesste man Romane schreiben Schoen ist, dass es ueberall grosses Einsparpotential gibt... Wenn Du das moechtest, koennen wir das gerne mal am Telefon oder natuerlich live bei Treffen komplett durchgehen, damit das ein bisschen grundsaetzlich Hand & Fuss bekommt, dann schreib mir ne PN... Nur mal fix ein paar Punkte vorab angerissen...Geeigneter Tyvek Footprint schuetzt natuerlich den Zeltboden und innen liegende Luftmatten super gegen Beschaedigungen und Durchstiche, aber auf dem Material willst Du in Herbergen nicht wirklich als Bettlaken drauf liegen... Beratung ueber Med ist hier ja nicht erwuenscht (da gab es zu viele virtuelle Kloppereien) Von Lush gibt es jede Menge Festseife, die auch fuer Haare geeignet ist, z.B. Diese war bei mir schon haeufiger auf Reisen dabei, die kannst Du in nen Ziplock-Beutel packen. Fuer kleine Mengen Fluessigkeit, jetzt mal egal ob konzentrierte Seife fuer ein paar Wochen, Sonnencreme oder fluessige Mittel aus der 1. Hilfe kann ich sehr die SMD Mini Bottles empfehlen, durch die unterschiedlich farbigen Deckel kann man dan n auch die Inhalte gut unterscheiden, bei dickfluessigen Cremes evtl mal kurz den Dropper rausnehmen. Zumindest in Suedspanien ist meine Erfahrung, dass, sobald die Supermaerkte groesser sind, diese eine recht grosse Kosmetik/"Koerperflege"-Abteilung mit anhaengender kleiner Med-Abteilung haben. Was den Versand des Zeltes betrift, kannt Du Dir da ja evtl postlagernd oder an eine Unterkunft, der Du traust, von einem Laden, er haeufig ins Ausland versendet, schicken lassen. Beim Zelt ware natuerlich eine finanzielle Limit-Vorhersage sinnvoll, Deine Packliste macht jetzt auf mich nicht so den Eindruck, als wenn z.B. ein Zpacks fuer > 1000 € in Frage kommt, um mal Zelte anzureissen, die deutlich drunter liegen, im mittleren Preissegment sind das Rainbow (Si-Nylon), StratoSpire 1 solid (Si-Polyester) sehr beliebte und nach meinen Trailerfahrungen auch bei heftigen Bedingungen gut schuetzende Zelte, im Preissegment drunter (mit Einschraenkungen in der Starkwind-Stabilitaet und z.B. einfacheren Naehten) ist das Deschutes in Kombi mit dem Serenity Inner nett, statt des Deschutes koennte man auch den Poncho Gatewood Cape nehmen, aufgrund des duenneren Materials und der Kapuze, die dann im Zelttop sitzt und dass ja dann auch der Zeltaufbau im Regen bloed ist, wuerde ich das Deschutes eher in der Kombi empfehlen, ansonsten ist auch das Single Wall Lunar Solo eine Moeglichkeit.. Lass die 300 g Anti-Theft-Tasche zuhause, nimm was Leichteres (mini Hipbag bzw Wertsachentasche) und pass da, wo viele Menschen sind, auf Deinen Kram auf, ich habe da neuerdings fuer derartige Zwecke neben div Zpacks Zipper Taschen die Liteway Pokkie in X-Pac (die ich auf der naechsten Tour ausfuehrlich testen werde) achja wenn wir gerade bei Liteway sind, als Zelt waere auch das PyraOmm Tarp mit Inner (gibt es div Groessen, habe mal ne Mittlere verlinkt, schoen ist auch, dass es auch Half Inner gibt) eine gute Option, macht nach den ersten Aufbauten eine guten Eindruck, Mitte Juni weiss ich mehr (wenn meine PyraOmm Max Kombi ein paar Wochen mit auf Tour war). Was den Packliner betrifft, falls Du es was bei SUPK bestellen solltest, die haben den Zpacks NyloPro Liner fuer 13,50, aber nicht im Webshop, wobei ich ja immer eher dazu raten, es mit Regenhauben und Liner zu lassen und lieber feuchtigkeitsempfindliche Sachen in kleine wasserdichte Beutel, Ziplocks usw zu packen, dann sind die auch gegen auslaufende Fluessigkeiten geschuetzt und der Inhalt im Rucksack ist sortiert. Dein Schlafsack ist ja ein Packmass-Monster , hatte ich vor langer, langer Zeit auch mal, kurze Nachfrage wegen "Es kommt nur KuFa in Frage", da gute Daune viele Vorteile hat und da abundzu mal Urban Legends ueber angebliche Daunen-Nachteile durch´s Inet geistern , wenn das Allergie oder ethische Gruende sind, klar, da gibt es nix zu diskutieren, aber sonst... Ich hoer jetzt auf, bevor der Beitrag epische Laenge erreicht... Terranonna.de
RaulDuke Geschrieben 11. Mai 2023 Geschrieben 11. Mai 2023 Hallo, @MiaTravels! Ich frage mich, wenn du, wie du schreibst, schon Seit Jahren hier mit ließt, auf sooo viel Kleidung kommst. Ich bin den Camino del Norte fast komplett vor 20 Jahren gewandert. Mit meiner Frau. Damals wusste ich nix von Ultraleicht oder Ultraheavy. Meine Frsu hat ein Rückenleiden, weshalb sie nur das Wasser und die Tagesration Essen getragen hat und ich für uns beide den gesamten Rest. In einem 3,5Kg schweren Rucksack. Trotzdem hatten wir am Flugplatz nur 15Kg Gepäck, was abzüglich des Rucksacks und durch zwei geteilt schon ganz ordentlich ist. Erstens Badeklamotten. Die Male, da man direkt am Strand wandert, sind gar nicht so oft. Es gibt aber an sehr großen, langen Stränden immer die Möglichkeit, etwas Abseits auch nackt zu baden. Also Badesachen zu Hause lassen. Außerdem hast du ja auch noch nen Sport BH und irgendwelche Büstiers dabei. Double Use als Badeklamotte? Überhaupt, mal abgesehen von frauenspezifischen Kleidungstücken, wie BHs, braucht man, oder auch frau, genau 2 Stück von jedem. 2 Paar Socken, 2 Unterhosen, zwei T-Shirts, etc… Eins trägt man, eins wäscht man! Shirts am besten Langärmelig, das spart Sonnencreme. Hose eine dünne, lange reicht, u.a. auch wegen Sonnencremeeinsparung, bzw Sonnenbrand. Du bist ja den Sommer über in Spanien / Portugal unterwegs. Also ich war jetzt im April in Portugal unterwegs und hatte an Klamotten 1290g im Rucksack, inklusive Windjacke und Regenkleidung. Knapp 2,6 Kg ist vollkommen inakzeptabel, außer du würdest auf ne Expedition in die Arktis machen. Dann für die zweite Hälfte der Wanderung, im Herbst, bzw Spätherbst, brauchst du dann völlig andere Ausrüstung, erst recht, wenn du im September oder gar im Oktober in die Bretagne willst. D.h. das du dir von jemandem aus D ein großes Paket zuschicken läßt, die Teile der Ausrüstung austauscht und den getauschten Kram im gleichen Karton nach Hause schickst!. Zum Thema Frankreich sei noch angemerkt, das dort 3/4 aller Campingplätze spätestens ende September schließen. Neben dem Austausch von schweren auf leichte Produkte, kommt es beim UL Wandern darauf an, Dinge, die man nicht absolut braucht, zu Hause zu lassen. Also, bitte nicht böse sein, oder sich angegriffen fühlen, aber es ist hier ja das UL Forum und nicht das Lustwandelforum, hihihi!
RaulDuke Geschrieben 11. Mai 2023 Geschrieben 11. Mai 2023 (bearbeitet) P.S. Zum recht schweren Rucksack brauche ich ja wohl nix zu sagen, aber das könnte natürlich der Geldbörse geschuldet sein! Bei den Wertsachen bin ich ganz bei Khyal! Poncho ist die richtige Wahl, meines Erachtens. Falls du nicht das Geld hast, auch noch mehrere hundert Euro auszugeben, für so etwas wie die Hyper 100… spart halt auch das Rucksack Cover… Ich kann da wärmstens den Exped Pack Poncho UL empfehlen… hat halt ein extra „Fach“ für den Rucki! Wiegt in Größe L 230g. Allerdings brauchst du dann, falls du mit langer Hose läufst, ein Paar Rainchaps/Hose. Entfällt, bei kurzer Hose. Als Rucksack Liner reicht ein Müllsack! Was ist n Bumper? Wo für braucht man eine TrekkingstHülle? Als Hygenebeutel reicht ein kleiner Topits klarsicht Beutel, mit Doppelfaltz. Falls frau schafft sich zu reduzieren. Zahnbürste, Dentatabs oder Zahnpasta, Dr Bronner Flüssigseife für alles was man wäscht, vom Gesicht bis zu Klamotten… Kosmetik: Augengel, Gesichtscreme, Deo, Calendulaessens (was ist das?), Arnika Salbe, spezielle Seife fürs Gesicht… na ja, wenn du das alles wirklich brauchst… Zungenreiniger? Haken zum Aufhängen des Kulturbeutels??? Mein Kulturbeutel kommt inkl einer Creme gegen Wolf, Fußcreme und Beutel auf 170g! Feucht/Desinfektionstücher braucht die Welt nicht und wenn du sie schon mitnimmst, dann solltest du sie auch benutzt mitnehmen, bis zum nächsten Mülleimer. Aber wahrscheinlich sind dafür die Hundekotbeutel gedacht. EC Karte ist zu Geldabheben oder zum bezahlen günstiger als ne Kreditkarte! Eine Kreditkarte nur als Backup oder falls du zwischendurch mal ein Auto mieten willst. Internationalen Führerschein brauchst du in der EU nicht, da reicht der Deutsche. Der ist nämlich gar kein deutscher, sondern ein EU Führerschein. Ein Ausweis reicht, Reisepass ist unhandlich und vor allem überflüssig, in der EU! Zur Sicherheit machste n foto von der Vorder und Rückseite. Das hasste dannauf dem Handy immer dabei! Sooo meine Liebe, das waren jetzt eine Menge Kritik Punkte, aber das ist nur meine Sicht der Dinge… Jeder wie er mag! Jedem Tierchen sein plesierchen! Ach, als letztes noch, als ich im Januar den Fishermenstrail in Portugal gelaufen bin, auch ohne Zelt, bin ich mit 3,5 Kg gewandert, inklusive 1L Wasser! D.h. 500g Schlafsack drauf rechnen, denn den wirdte in den Pilgerherbergen ja brauchen, biste bei runden 4Kg! Vorausgesetzt, du änderst auch deinen Rucksack. Ich habe für solch eine „Hüttenwanderung“ den Packl Spezial von Huckepacks, mit lumpigen 210g Gewicht. Bearbeitet 11. Mai 2023 von RaulDuke
Anhalter Geschrieben 11. Mai 2023 Geschrieben 11. Mai 2023 (bearbeitet) Ich war letztes Jahr das zweite Mal auf dem Camino Frances und hänge dir gleich mal unten meine Packliste an. Ein paar Gedanken: Jakobsweg mit Herbergschlafen und dann Trekkingtour haben einige ähnliche Ausrüstungsgegenstände, ein paar braucht man aber nicht für beides. Du kannst dir mal überlegen ob du die Duplikate die ganze Zeit bei dir haben willst oder eine Form von "postlagerndem" Service nutzen willst. Bieten z.B die Casa Ivar und Correos an. Zelt, Iso und Kochzeug hatte ich auf dem Camino nie dabei und nie vermisst. Wer das aus Überzeugung machen will, gerne, aber brauchen tut man es nicht Jakobsweg ist dann ja auch ggf. eine soziale Angelegenheit. Das beim letzten Punkt eingesparte Gewicht investiere ich gerne in ein paar Kleidungsoptionen mehr und den einen oder anderen Luxusartikel. Ob ich jetzt 3,0 oder 3,6kg Baseweight habe... das macht keinen nennenswerten Unterschied. Ich hab gern einen Schlafsack dabei, aber eigentlich müsste man auch mit einem Seideninlet zurechtkommen. Den Schlafsack dann ins Paket nach Santiago für den Rückweg. Wegen Waschbeutel und Medikamenten: Nimm mit was du für eine Woche brauchst. Spanien hat endlos viel Apotheken und Drogerien an denen du vorbeikommst. Einfach mal schauen was man rezeptfrei bekommen kann. Regenhosen mag ich auch nicht, der 3F UL Regenrock tut bei mir seit 4 Jahren seinen Dienst. Ponchos mag ich auch nicht, aber ich muss meinen Rucksack auch nicht vor Regen schützen. Andernorts wird als Poncho gerne der Altus empfohlen, da sollte ein halbwegs handlicher Rucksack gut drunter passen. Ansonsten kam ja bereits guter Input. Buen Camino! Bearbeitet 11. Mai 2023 von Anhalter fettewalze und dee_gee reagierten darauf 2
Doncules Geschrieben 11. Mai 2023 Geschrieben 11. Mai 2023 Zitat Wo für braucht man eine TrekkingstHülle? Wenn man mit dem Rucksack fliegt und die Stöcke nicht im Rucksack unterbekommt - sonst hat man nach der Sicherheitskontrolle im Normalfall keine Stöcke mehr. Zitat Zungenreiniger? Gehört eigentlich zu einer richtigen Zahnputzroutine dazu, gerade wenn man 4-5 Monate unterwegs ist, möchte der ein oder andere eben nicht nur die basic Hygieneanforderungen durchleiden Zitat EC Karte ist zu Geldabheben oder zum bezahlen günstiger als ne Kreditkarte! Das stimmt im Ausland absolut nicht, da sind Kreditkarten das bevorzugte und in den allermeisten Fällen auch günstigere Zahlungsmittel (wer hat denn heutzutage keine kostenlose Kreditkarte?). Hotels akzeptieren EC Karten oftmals auch nicht für die Hinterlegung einer Kaution. Edit Mod-Team : Provozierende Bemerkung entfernt MiaTravels reagierte darauf 1
khyal Geschrieben 11. Mai 2023 Geschrieben 11. Mai 2023 vor 7 Stunden schrieb Doncules: Wenn man mit dem Rucksack fliegt und die Stöcke nicht im Rucksack unterbekommt - sonst hat man nach der Sicherheitskontrolle im Normalfall keine Stöcke mehr. Hmm, also ich bin ja, wenn ich geflogen bin, immer mit aufgegebenen Rucksack geflogen, da ich immer jede Menge Sachen bei hatte, die nicht durch den Sicherheitsheck gekommen waeren, wie Kocher, Alu-Heringe, Messer usw, aber es gab vor laenger Zeit mal einen Thread in einem anderen Forum, wo User aus der Praxis berichtet haben, ob sie mit Trekkingstoecken durch den Sicherheitscheck gekommen sind, die Verpackung bzw nicht, machte da keinen Unterschied, war so grob 50/50 vor 7 Stunden schrieb Doncules: Das stimmt im Ausland absolut nicht, da sind Kreditkarten das bevorzugte und in den allermeisten Fällen auch günstigere Zahlungsmittel Kann ich nur zustimmen, frueher war das mal so, dass beim Reisen in der EU mit EC Geld ziehen billiger war (woanders brauchte man eh CC), aber seitdem das Thema Maestro durch ist, gibt es eigentlich zu vielen Konten eine CC dazu, mit der man umsonst Geld im Ausland abheben kann. Wo man etwas aufpassen muss, ist zu welchen Kurs eine Zahlung bzw Geld ziehen in Fremdwaehrung abgerechnet wird, da gibt es bei manchen Karten ordentlich Abschlaege zum offiziellen Kurs und evtl noch prozentuale Kosten wegen Fremdwaehrungszahlung. Terranonna.de
RaulDuke Geschrieben 12. Mai 2023 Geschrieben 12. Mai 2023 Schau mal einer an, das mit den Kreditkarten und dem Geldabheben habe ich noch nicht gewusst! Wieder was dazu gelernt!
dee_gee Geschrieben 12. Mai 2023 Geschrieben 12. Mai 2023 (bearbeitet) vor 17 Stunden schrieb Doncules: Gehört eigentlich zu einer richtigen Zahnputzroutine dazu, gerade wenn man 4-5 Monate unterwegs ist, möchte der ein oder andere eben nicht nur die basic Hygieneanforderungen durchleiden Zungenreiniger habe ich immer mit dabei. So einen aus Kupfer, meiner wiegt 5 g. Poncho habe ich von 3FUL (202 g). 2014 war ich auf dem Camino d. Norte von Irun bis Finisterre unterwegs und hatte das Glück, genau 1x den Poncho nutzen zu müssen. Aber die Atlantikküste ist anscheinend launisch und ich hatte wohl wirklich Glück, als Schönwetterwanderer. Ansonsten passt der Tipp (für Jakobswege in Spanien): 1 Garnitur trägt man, 1 Garnitur im Rucksack. In der Herberge dann Socken, Shirt und Unterwäsche waschen, am nächsten Tag ist die Kleidung (im Sommer) i.d.R. trocken. Auf dem del Norte ist gute Infrastruktur. In Bilbao könnte man noch Dinge besorgen, sollte wirklich was fehlen (ich würde für Bilbao 2 Tage Aufenthalt inkl. Sightseeing empfehlen). Es gibt dort auch Decathlon und Outdoor-Läden. [hilfreich fand ich damals das Finden von Restaurants, Shops usw. über www.happycow.net, für Veggies auf dem Jakobsweg ggf. nützlich]. "Der Rucksack ist immer so groß (schwer) wie deine Angst" ... tja, jede/r geht ihren/seinen eigenen Weg. Ich erinnere mich, wie ich 2013 in Genua Richtung Santiago gestartet bin mit knapp 22kg auf dem Rücken. Insgesamt war das Pilgern eine tolle Erfahrung, doch nicht selten aufgrund des hohen Gewichts auch ziemlich tough. Unterwegs habe ich dann das Zeug ausgedünnt, manches nach Hause geschickt. Ein Jahr später auf dem del Norte waren es dann "nur noch" 13 kg. Hätte ich damals schon das UL-Forum hier gekannt ... Meiner Erfahrung nach liegt ein wundervoller Zauber auf den Jakobswegen und es kommt nicht nur auf das Gewicht an. Alles, was "erträglich" ist, ist okay. Aber je leichter, desto angenehmer. Es gibt ja auch noch den Trainings-Effekt. Achja: In Herbergen habe ich eigentlich fast ausschließlich nur im eigenen Cocoon-Inlet (230g) geschlafen (und nur 2 Nächte im Decathlon Schlafsack). Aber wenn du Kaltschläferin bist, macht der Schlafsack für den JW wahrscheinlich Sinn. Ich freu mich für dich. Happy Trails und Buen Camino. Bearbeitet 12. Mai 2023 von dee_gee Korr. Rechtschreibung
Aeros Geschrieben 16. Mai 2023 Geschrieben 16. Mai 2023 Am 11.5.2023 um 14:31 schrieb Doncules: Wenn man mit dem Rucksack fliegt und die Stöcke nicht im Rucksack unterbekommt - sonst hat man nach der Sicherheitskontrolle im Normalfall keine Stöcke mehr. Einfach alles was aufzugeben ist ganz kompakt mit den Stöcken in Frischhaltefolie einpacken und auf dem Weg zurück in eine Plastikeinkaufstüte oder dieses überteure Zeuch am Flughafen. Funktioniert super. Mehrgewicht = 0.
MiaTravels Geschrieben 16. Mai 2023 Autor Geschrieben 16. Mai 2023 Vielen Dank für eure Beiträge! - Ich bin gerade durch eine Erkältung etwas eingeschränkt in meiner Produktivität, aber ich habe in den letzten Tagen einiges aus meiner Packliste herausgenommen oder ersetzt. rot = fehlt noch/noch nicht entschieden gelb = suboptimal, ggf. ersetzen oder anders verpacken/Menge reduzieren grün = kommt so mit Bei den grün markieren Sachen werden einige dabei sein, bei denen euch die Menge zu hoch erscheinen wird. Jemand hatte vorgeschlagen, nur die Verbrauchsmenge für eine Woche mitzunehmen. Das ist für mich im Moment aber noch nicht praktikabel. Oder anders gesagt, hier verfolge ich eher die Ziele Nachhaltigkeit (nichts wegschmeißen, nur weil ich eine kleine Menge haben will), Ökonomie (selbst, wenn ich jemanden finde, der mir den Überschuss abnehmen würde, ist es für mich nicht ökonomisch nur 15 % von etwas zu verwenden, das reichlich teuer ist, weil ich ein spezielles Nischenprodukt benötige) und schließlich die Wertschätzung meiner eigenen Zeit (ich möchte einfach nicht jede Woche auf der Suche nach geeigneten Produkten und Produktgrößen sein). - Wenn ich die Erfahrung von der jetzt anstehende Reise habe, dann wird es vlt. für mich leichter sein zu erkennen, wo ich tatsächlich mit kleinen Mengen und einem häufigen Resupply auskommen kann. (Jetzt kann ich das noch nicht - aber ich packe immerhin auch nicht für vier Monate... ) Ich gehe eure Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal genauer durch, aber gerade sind mir zwei Fragen im Kopf geblieben: Schlafsack: Ja, Daune kommt aus ethischen (und Allergie)Gründen nicht in Frage; ebenso Seide Hülle Wanderstöcke: Zwei Gründe (1) Die Wanderstöcke (Faltstöcke) finde ich umständlich außen am Rucksack zu befestigen und im Rucksack verhaken sich die Stöcke beim wieder rausnehmen mit den restlichen Sachen im Rucksack. (2) Was aber ausschlaggebender ist: Dreck - die Stöcke sind logischerweise je nach Wetter sind ziemlich dreckig. Außen am Rucksack besteht die Gefahr, dass andere Leute versehentlich den Dreck ab bekommen, wenn es eng ist (ÖPNV, schmale Supermärkte etc.). Und in meinem Rucksack möchte ich den Dreck natürlich auch nicht haben. Die Hülle löst beide Probleme ohne großen Aufwand. - (Im übrigen fahre ich mit der Bahn; sollte ich zu einem späteren Zeitpunkt fliegen, würde ich das Gepäck aufgeben). [Und für diejenigen, die die Situation auf den Caminos nicht kennen: Meines Wissens müssen in den Herbergen sowohl Schuhe als auch Stöcke im Eingang gelassen werden. - Da mir meine Stöcke aber seeehr wichtig sind, verpacke ich sie lieber in meinem Rucksack und kann so sicher gehen, dass nicht jemand versehentlich am nächsten Morgen meine Stöcke ohne mich auf den Camino zurückführt). Die größte Baustelle ist aber nach wie vor die Kleidung für mich. Ich habe sehr viel gestrichen, mit der aktuellen Liste hätte ich aber definitiv zu wenig Kleidung dabei, um bei den aktuellen Temperaturen (unter 20 °C und immer wieder Regen) klarzukommen. Ich hab für mich noch keine gute Balance gefunden zwischen "Ich nehm nur den Minimalbedarf mit und ergänze dann vor Ort, wenn ich weiß, wie sich das Wetter anfühlt" und "Ich hab definitiv zu wenig dabei und frier mir den Hintern ab." Soweit. Vielen Dank fürs Lesen. Mia
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