martinfarrent Geschrieben 31. August 2021 Geschrieben 31. August 2021 Alles andere als UL ist der Deuter Attack 20, den ich mir wegen des Rückenprotektors für heftigere Trail-Tage zugelegt habe. In der Gebrauchsanweisung steht, dass er nur für Biker und Skater geeignet ist (und ganz explizit nicht für Motorradfahrer). Nun bis ich ja Ersteres, sähe aber einen zweiten Verwendungszweck beim Skifahren. Fällt irgendjemandem ein Gegenargument ein, das ich vielleicht übersehe? Trails&Tours
khyal Geschrieben 1. September 2021 Geschrieben 1. September 2021 Motorradfahrer duerfte schon mal klar sein, zum einen, wenn Du einen Abflug mit 150 oder 200 km/h machst, sind das ein bisschen andere Kraefte und Dir wuerde da bei einem Stuerz auch ein Rucksack dadurch an die Seite geschoben, dass der Ruecken ungeschuetzt waere, mal davon abgesehen, dass mir auch der Protektor auf der Enduro deutlich zu kurz waere. Deswegen gibt es zum Motorradfahren an sinnvollem Wirbelsaeulenschutz entweder Protektoren zum direkt auf den Ruecken schnallen oder eben Protektorjacken. Was nun Skifahren betrifft, ist das ja nicht meine Bausstelle, aber ich kenne das eigentlich so, dass Skirucksaecke z.B. ein grosses Vorfach haben, in das u.A. Lawinensonde & Schaufel reingehen, damit das in sec erreichbar ist und auf der Ruckseite flach sind, was zum Einen das Verletzungsgefahr verringert (Abbau kinetische Energie durch Rutschen) und eben auch ermoeglicht, hinten die Ski bzw Snowboard drauf zu schnallen. Terranonna.de
martinfarrent Geschrieben 1. September 2021 Autor Geschrieben 1. September 2021 vor 4 Minuten schrieb khyal: Was nun Skifahren betrifft, ist das ja nicht meine Bausstelle, aber ich kenne das eigentlich so, dass Skirucksaecke z.B. ein grosses Vorfach haben, in das u.A. Lawinensonde & Schaufel reingehen, damit das in sec erreichbar ist und auf der Ruckseite flach sind, was zum Einen das Verletzungsgefahr verringert (Abbau kinetische Energie durch Rutschen) und eben auch ermoeglicht, hinten die Ski bzw Snowboard drauf zu schnallen. Das wären ja Skitouren-Rucksäcke. Oder auch Rucksäcke für Freerider. Mit geht's eher um hartgefrorene Pisten. Trails&Tours
khyal Geschrieben 1. September 2021 Geschrieben 1. September 2021 vor 44 Minuten schrieb martinfarrent: Das wären ja Skitouren-Rucksäcke. Oder auch Rucksäcke für Freerider. Mit geht's eher um hartgefrorene Pisten. OT: Und wenn dann doch mal was runter kommt und man dann nicht helfen kann, weil keine Sonde & Schaufel ? Nach dem was ich so in den Nachrichten mitbekomme, oder eben auch frueher auf ODS, wo es ja dann teilweise auch Berichte davon gab, wo ein User bei gemeinsamen Touren durch ne Lawine um´s Leben gekommen ist...scheint es ja so zu sein, dass man das nicht unbedingt immer einschaetzen kann, ob da ein Risiko besteht. Ist halt wie beim Paddeln, klar ausser bei Hochwasser habe ich auf unseren Hausfluessen Suelz, Agger, Sieg keine WW-Weste mit Cowtail an und eben nur den Wurfsack bei, frueher hatte ich den auch nicht bei, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wie auf den Teilen nen Paddler bei dem ueblichen Niedrigwasser in ernsthafte Schwierigkeiten geraten koennte. Aber zum Einen gibt es halt Knalltueten, die die beklopptesten Sachen machen, das kenne ich von so einigen durchgefuehrten Rettungen mit dem Segelboot und dann gibt es eben Kiddies, die beim Spielen nicht unbedingt das Risiko abschaetzen koennen und ich will nicht erleben, dass ich dann nicht helfen kann, weil ich mir ein paar g im Gepaeck gespart habe... Terranonna.de
martinfarrent Geschrieben 1. September 2021 Autor Geschrieben 1. September 2021 vor 11 Stunden schrieb khyal: OT: Und wenn dann doch mal was runter kommt und man dann nicht helfen kann, weil keine Sonde & Schaufel ? OT: Dass Lawinen ohne Vorwarnung Pisten erreichen, ist relativ selten und hat dann schon Nachrichtenwert. Das ist mir persönlich nur einmal fast passiert - am Skitunnel zwischen Damüls und Mellau, doch hatte ich die Stelle bereits seit zwei Stunden hinter mir und es war auch sonst niemand da, als es tatsächlich geschah. Dass Pisten mal richtig hartgefroren sind, ist hingegen eher alltäglich. Einen Skitouren-Rucksack habe ich aber auch. Meine Meinung: Wenn man vor hat, auf der Piste zu bleiben, so rüstet man sich entsprechend aus und lässt sich durch nichts dazu verlocken, ins Tiefschnee zu gehen. Umgekehrt gilt ja auch: Mit dem Touren- oder Freeride-Ski kommt man zwar am Ende des Tages eine steile Piste sicher runter, aber nicht mit der Geschwindigkeit, die man sich mit dem Pistenski erlauben kann. Zusätzlich ist das Mehr an Ausrüstung auf dem Rücken auf der Piste eher störend. Sind halt unterschiedliche Thrills. Aber der Vergleich zum Packraft ist schon okay... auch dort gilt ja: Eben mal trotz falscher Ausrüstung 'einfach machen', ist ein saudämliches Rezept. Und ja, klar: Übergeschützt ist immer besser als untergeschützt. Trails&Tours
grmbl Geschrieben 5. September 2021 Geschrieben 5. September 2021 Sieht auch nicht viel anders aus als mein Rückenprotektor fürs Skifahren, eben ne Platte am Rücken. Mir wäre der Rucksack aber zu voluminös und wenig eng anliegend für schnelle Schwünge, da sehe ich die Einschränkung. Aber wenn er dich in der Bewegung nicht stört super, die Hauptgefahr sehe ich in sich selbst überschätzenden Rasern die mir in den Rücken rauschen. Dafür bietet das Teil bestimmt guten Schutz. Und auch wenn du nach hinten fallen solltest eher positiv, schützt evtl das Steißbein mit. Ohne Rückenprotektor gehe ich sowieso auf keine Piste mehr, auch mit Handgelenkschutz, kann ich sehr empfehlen...
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