zopiclon Geschrieben 21. August 2021 Geschrieben 21. August 2021 vor einer Stunde schrieb AudioHitchhiking: Warum passt es nicht zum UL Gedanken Ist die Frage auf meine folgende Aussage : vor einer Stunde schrieb AudioHitchhiking: wer nicht verzichten mag, aber dennoch wenig Masse mitführen möchte Der UL Gedanke ist nicht wenig Gewicht zu bewegen, sondern sich auf das nötigste zu reduzieren. Daraus ergibt sich dann zwangsweise ein niedriges Gewicht. Der klassische Brevet Fahrer hat ein Notbivak dabei, neben der erforderlichen Bekleidung. Nahrung ist mit dem Rad jederzeit schnell zu bekommen. Unterkunft findet sich auch schneller. Man macht eben mehr Strecke mit dem Rad, innerhalb einer Stunde ist alles zu finden. Nehme ich jetzt eine UL trekking Ausrüstung mit, so ist es nicht das benötigte Minimum, zumindest in zentral Europa. https://lighterpack.com/r/uldntl Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.
AudioHitchhiking Geschrieben 21. August 2021 Geschrieben 21. August 2021 vor einer Stunde schrieb zopiclon: Der klassische Brevet Fahrer hat ein Notbivak dabei, neben der erforderlichen Bekleidung Zwischen Brevet und Bikepacking besteht allerdings in meinen Augen dann doch noch ein entscheidender Unterschied. Beim Brevet geht es auch wenn es kein Rennen ist trotzdem darum die Strecke möglichst schnell zu absolvieren. Da macht dann auch nur 2 Stunden im Bushaltestellenhäusschen schlafen und mit Schlafentzug weiter fahren Sinn. Dagegen dürfte für die allermeisten Bikepacker mit Ausnahme von Rennen oder FKTs das möglichst schnelle absolvieren der Strecke nicht von Interesse sein. Für 8 Stunden erholsamen Schlaf ist ein Notbiwak allerdings nicht sonderlich gut geeignet. Mal ganz davon abgesehen dass sich die Brevet Herangehensweise für Normalsterbliche kaum auf mehrwöchige Touren übertragen lässt (im Rahmen der im Threat geplanten Tour aber denkbar, muss man aber wollen) vor 1 Stunde schrieb zopiclon: Der UL Gedanke ist nicht wenig Gewicht zu bewegen, sondern sich auf das nötigste zu reduzieren. Daraus ergibt sich dann zwangsweise ein niedriges Gewicht. Deine Argumentation ließe sich übrigens genauso auf Trekkingtouren übertragen. Niemand muss im mitteleuropäischen Sommer Zelt, Tarp oder ähnliches mitnehmen. Ein Notbiwak reicht da genauso wie auf dem Fahrrad aus. Also ist keins der im Forum besprochenen Setup UL?
zopiclon Geschrieben 21. August 2021 Geschrieben 21. August 2021 vor 45 Minuten schrieb AudioHitchhiking: Beim Brevet geht es auch wenn es kein Rennen ist trotzdem darum die Strecke möglichst schnell zu absolvieren. Es geht eben genau nicht darum die Strecke möglichst schnell zu absolvieren. Es muss nur die mindest Geschwindigkeit gehalten werden. vor 47 Minuten schrieb AudioHitchhiking: Also ist keins der im Forum besprochenen Setup UL? Willst du meine Meinung oder eine Definition hören? Es ist wohl auch bei UL der Weg das Ziel? https://lighterpack.com/r/uldntl Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.
AudioHitchhiking Geschrieben 21. August 2021 Geschrieben 21. August 2021 vor 10 Minuten schrieb zopiclon: Es ist wohl auch bei UL der Weg das Ziel? Da stimm ich dir voll zu. Ich halte nur nicht viel davon Extrembeispiele wie Notbiwak als anstrebenswertes Übernachtungssetup für alle darzustellen. Bzgl. Brevet hast du von den Regularien her recht, aus Erzählungen von Teilnehmern scheint es mir aber für den überwiegenden Teil trotzdem darauf hinauszulaufen möglichst schnell anzukommen. Muss aber zugeben dass ich da kein Experte bin und da durch aus falsch liegen kann
zopiclon Geschrieben 21. August 2021 Geschrieben 21. August 2021 vor 2 Stunden schrieb AudioHitchhiking: aus Erzählungen von Teilnehmern scheint es mir aber für den überwiegenden Teil trotzdem darauf hinauszulaufen möglichst schnell anzukommen. Ne, der überwiegende Teil ist eher auf "Foto Safari" . Natürlich sind die schnellsten die Helden und somit auch die lautesten im Media echo vor 2 Stunden schrieb AudioHitchhiking: Notbiwak als anstrebenswertes Übernachtungssetup für alle darzustellen Sorry, so war das nicht gemeint. Aber heutzutage kann man UL sein ohne auf irgend etwas übliches verzichten zu müssen. Jetzt geht es halt mit 5kg was vorher 25kg beanspruchte und das ohne Verzicht. https://lighterpack.com/r/uldntl Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.
AudioHitchhiking Geschrieben 21. August 2021 Geschrieben 21. August 2021 vor 3 Minuten schrieb zopiclon: Jetzt geht es halt mit 5kg was vorher 25kg beanspruchte und das ohne Verzicht. Stimmt. Und zugegebenermaßen verleitet das manchmal dazu mehr mitzunehmen als nötig. Wobei ich persönlich beim Wandern auch keinen Verzicht dem Verzicht wegen praktiziere, da will ich dann schon einen Komfortgewinn im Sinne von merkbar weniger Gewicht haben Mit dem Brevet hast du wahrscheinlich recht. martinfarrent reagierte darauf 1
martinfarrent Geschrieben 23. August 2021 Geschrieben 23. August 2021 Am 21.8.2021 um 12:28 schrieb AudioHitchhiking: Wenn ich Singletrails fahren will ist das MTB zweifellos geeigneter. Das ist aber auch einfach nicht jedermanns Sache und je nach Wohnort auch kaum möglich (abseits der Mittelgebirge und Alpen ist der Anteil an Singletrails oft extrem niedrig. Hierzu nochmal ein Beispiel. Vorgestern war ich auf dem Ho-Chi-Minh-Trail in Lohmar unterwegs, merkwürdigerweise (wie ich jetzt finde) zum ersten Mal. Langweilige Anfahrt = ca. 10 km und 30 Minuten auf Straßen Trail = ca. 3 km und 20 Minuten (weil für mich neu - da musste einiges sogar erst besichtigt werden) Rückfahrt = ungefähr wie Hinfahrt Und das war ein satt lohnendes Erlebnis! Auf einem XC-MTB und mit wirklich leichtem Gepäck wäre die Route gerade noch flüssig machbar gewesen... und auf einem Gravel-Bike auch ohne Gepäck niemals (oder nur von Artisten). Rechne ich das nun auf einen Tag hoch - sagen wir, auf sechs Stunden - so wäre diese Trailfrequenz in derselben Intensität völlig ausreichend gewesen. Das Gebiet ist eher hügelig als bergig. Trails&Tours
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