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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Ich wollte eine kleine, leichte Teelichtlaterne haben, allerdings wiegen die käuflich erhältlichen alle zu viel oder sind zu teuer (UCO 25€ für ein wenig Blech).

Mit einem Grablicht, etwas 1,5mm Stromkabel, Lochband und ein wenig basteln war es dann soweit.

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Die Aufhängung ist flexibler als beim UCO, das nur einen Henkel hat und nicht den zusätzlichen Haken. Mit der Halterung kann ich das Teelicht oben anzünden und brennend einsetzen. Außerhalb anzünden und reinfallen lassen führt unweigerlich zum Erlöschen.

Das Lochband am senkrechten Teil muss ein wenig rund gedengelt werden, damit das Teelicht inkl. Halterung durch die Öffnung passt.

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Mit 37gr. weniger als halb so schwer, wie die UCO.

Mein erster Versuch hatte auch ein Dach aus einem Smoothie-Deckel, damit es nicht reinregnet.

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Maße Grablicht: Höhe 9,5cm - Öffnung 4cm - Umfang 19cm

Härtetest bei starkem Wind und leichtem Regen hat die Version ohne Dach gestern bravurös bestanden.

 

viel Spaß beim Nachbauen!

Geschrieben

Interessant. 

Aber wäre da nicht ein leichter Diffusor für die Stirnlampe einfacher? Vor allem musst du ja noch etliche Teelichter mitnehmen - je nachdem wie lange die Tour ist. 

Zur der Lampe selbst: schon versucht das Kabel durch Blumendraht zu ersetzen? Und wenn du das Grablicht um die Hälfte kürzt, dann sparst du dir auch noch das Lochband. 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich mag Kerzenlicht am Lagerplatz einfach lieber als künstliches.

Der Draht ist die nächste Optimierungsmöglichkeit. Wobei da die Gefahr besteht, dass er bei zu häufigem biegen bricht. Aber das ist noch zu testen.

Wenn ich es weiter kürze befürchte ich, dass es wesentlich anfälliger für Wind wird. Gestern war es bei heftigen Böen kurz vor dem Ausgehen....hat aber noch so gerade ausgehalten.

EDIT: Ich habe Teelichter die 8h halten, da hält sich das Mehrgewicht bei meiner Tourdauer in Grenzen.

Bearbeitet von derRheinische
Geschrieben

Als Bushcrafter sag ich: Prima! ;)

Unter Ul-Aspekten würde ich vorschlagen: Verzinkter dünner Draht (hält bei meinem Kochset ungelogen seit Jahren), statt Lochblech dünner Streifen Alublech - und noch mehr Löcher reinbohren :D

Geschrieben

ich habe vor > 20 Jahren, als Halogenleuchten noch kaltweiss waren, auch rel viel mit Kerzenlaternen rumgespielt, fand aber, dass in der Praxis die Teelicht-Laternen nicht mit Uco mithalten konnten, da im Teelicht nach kurzer Zeit das komplette Wachs fluessig ist und man dann nur einmal leicht vorstossen muss, damit ein grosser Teil des Wachses rauschwappt und sich in der Lampe verteilt.

Als wir dann noch damals nen Fall hatten, wo sich selbst offene Teelichter (im Glas heizt es sich ja noch mehr auf) so aufgeheizt hatten, dass ca 25 cm hohe Flammen rausschlugen (zum Glueck hat damals unser Hund deswegen Alarm gemacht, haette sonst sein koennen, dass es da gut was abgefackelt haette) war mein Bedarf gedeckt.

Spaeter gab es dann noch Vorfaelle mit Gaesten im Wald in TerraNonna was in der Konsequenz dazu gefuehrt hat, dass es dort ein Kerzenverbot gibt.

Heutzutage, wo es nette LED-Laternen, wie die Fenix CL09 gibt, die mit nem 16340 sehr lange Leuchtdauer haben, mehrere Helligkeiten, gruen, rot, rot blinkend koennen (btw 32,6 g + 16340 18,8 g), oder es die Niecore SCL10 gibt, die sozusagen die PB NB10.000 mit ner Fotoleuchte kombiniert und dabei nur ca 66 g schwerer als die PB ist und dann ein Flaechenleuchte mit knapp 100 LED dabei ist, die ich beliebig in Helligkeit und Farbton einstellen kann, sehe ich zumindest vom Technischen her, keinen Grund mehr fuer Kerzen bei Outdoor-Touren usw, von der potentiellen Feuergefahr bzw dass man sich in trockeren Waeldern usw damit auch Aerger einhandeln kann, ganz zu schweigen.

Aber klar fuer die Terrasse zuhause oder auf nem Gras-Camping, wem es gefaellt... 


 btw war glaube ich unsere leichteste Variante der Kerzenlaterne damals ein duenner Glaszylinder (Ersatzglas fuer eine kommerzielle Kerzenlaterne), das Teelicht wurde brennend von unten eingeschoben (dadurch brauchte man keinen Buegel o.A., um es von oben einzusetzen) mit eine duennen Korkplatte drunter, das Ganze hielt durch duennen Zaundraht, der unter dem Kork durch und an 3 Stellen seitwaerts am Glas hoch ging und oben in einer Aufhaenge-Oese endete.
Fuer staerken Regen hatten wir aus Alufolie einen kleinen Deckel, der oberhalb des Glaszylinder zwischen die 3 Draehte geklemmt wurde.
@derRheinische Vielleicht ist bei der Beschreibung ja noch etwas bei, was Du als Idee verwenden kannst, falls Du noch Gewichtstuning betreiben willst...8-)

Geschrieben

Teelichter haben den Nachteil,dass sie bei Kälte nicht ganz ausbrennen. Die Wärme ist so max 40, eher 30 Watt; reicht eben nicht aus, um das Wachs am Rand zum Schmelzen zu bringen.

Besser sind Tannenbaum-, Adventskranz - oder Haushaltskerzen, die bringen etwa 100 Watt. 

Hier mal ein Beispiel für eine kleine ,transportable Lampe, auch wenn die nicht ultraleicht ist:

https://bushcraft-germany.com/index.php?thread/4395-candle-box-myog/&postID=117862&highlight=Kerzenlaterne#post117862 

(Weiter "oben" im Faden gibt's die auch in "groß",bei manchen aus dem Bushcraftforum sind das die "Stromausfall-Kistchen", die sie griffbereit im Bücherregal stehen haben:D)

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