Altes Mädel Geschrieben 13. November 2020 Teilen Geschrieben 13. November 2020 (bearbeitet) ... und weiter geht´s mit den nächsten Tagen auf dem Moselcamino. Tag 5: Heute war ein Shitday.Die Nacht im Zelt war äußerst stürmisch und ich habe nicht viel geschlafen. Aber mein Zelt hat dem Sturm standgehalten. Zum Frühstück gab es dann Croissant und Kaffee auf der Bank vom Campingplatz. Als ich mir in einem Outdoor-Laden den Stempel geholt habe wurde mir dringend abgeraten den Mosel Camino zu laufen wegen der Sturmwarnung. Da ich auch für Dina verantwortlich bin, habe ich den Ratschlag angenommen und bin heute den ganzen Tag an der Mosel entlang gelaufen.War nicht sehr idyllisch aber wir kamen ganz gut voran.Gegen 15 Uhr wollte ich dann in einer größeren Ortschaft etwas essen. Kein einziges Restaurant habe ich gefunden, wo ich etwas bekommen hätte Also gab es für mich einen Müsliriegel und für Dina habe ich immer ausreichend Futter dabei In dieser Ortschaft bin ich dann auch noch gestolpert und gestürzt und habe mir die Hose und das Knie kaputt gemacht Gerade hatte ich beschlossen, dass ich nicht die letzten 9 km doch den Camino laufe sondern mit dem Bus an mein Etappenziel fahre, weil ich echt platt war und das Knie schmerzte. Da sah ich das Schild für den Radweg nach Traben-Trarbach, 6,5 km. Ich dachte, das schaffe ich noch Habe ich auch. Und eigentlich wollte ich ein Zimmer, weil der Tag so anstrengend war und die letzte Nacht so kurz, aber in der ganzen Stadt ist kein einziges Zimmer zu kriegen Ein Appartement hätte ich haben können, doch 90 Euro wollte ich für ein paar Stunden Schlaf nun wirklich nicht ausgeben. Also auf zum nächsten Campingplatz, der etwas außerhalb der Ortschaft liegt. Es soll wieder stürmisch werden, ich bin gespannt Bearbeitet 13. November 2020 von Altes Mädel waldradler, Wanderfisch und Kay reagierten darauf 3 Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 15. November 2020 Teilen Geschrieben 15. November 2020 Am 13.11.2020 um 13:04 schrieb Altes Mädel: Ein Appartement hätte ich haben können, doch 90 Euro während die billigen fressbuden (wenn sie auf haben dürfen) immer zu billig sind, sind die billigen übernachtungsmöglichkeiten in d im vergleich mit anderen europäischen ländern immer zu teuer . haben wir bei unserer kleinen tour in brandenburg/meckpomm neulich auch festgestellt, als es den ganzen tag schiffte und wir das zelt nicht schon wieder nass machen und trocknen müssen wollten: rumtelefonieren ergab 120e für ein dz (online stand"ab 90"), unsere preisklasse ist eher so max 50. aufm camping gabs dann tonnen: fast ein appartment, uv-heizer unter der decke und ne grosse tüte chips ausm rezeptions-shop. und bier, weils nur bier gab und jeden abend tee auch nicht immer geht. zurück in der "zivilsation" passiert manchmal schneller als gedacht. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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