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  1. Jahreszeit: Frühling, Sommer und Herbst Wo willst du das machen? In Deutschland auf Fernwanderwege und auf dem GR221 auf Mallorca Was ist für dich Günstig: keine 300 Ausgeben wenn ich nur einmal im Jahr sowas mache.
  2. Danke für den Hinweis, wir haben allerdings für jeden Ort bereits eine Unterkunft reserviert, daher gehe ich davon aus, dass das dann auch klappt. Zudem haben wir bisher weder Campingausrüstung noch -erfahrung, daher kann ich nicht mal eben ein Zelt für den Notfall mitnehmen... Gute Ideen, danke. Am 19. Juni starten wir mit der Wanderung. Wir sind Mitte 20 und Ende letzten Jahres den GR221 gegangen (ca. 150km / 7 Tage). Das ging ganz gut, daher darf es diesmal ein bisschen mehr sein. Warum die Stirnlampe, wenn ohne Zelt? Genau, das Windshirt als Baselayer, das war (genau wie die leichten Hüttenschuhe) ein Tipp aus dem Forum. Für Freizeit (Hütte, Stadt, ...) habe ich gerne eine zweite Hose dabei und auch um die Wanderhose mal waschen zu können. Natürlich sind die beiden Hosen ähnlich, aber meine Shorts oder Leggings sind auch nicht wirklich leichter als die Terrebonne Joggers (wenn überhaupt) und da finde ich letztere dann doch am praktischsten. Wie ist hier der Konsens bzgl. Wasseraufbereitung bei reinen Hüttentouren? Reicht es nicht aus, dass ich jeden Tag in der Unterkunft auffüllen kann? Da ich noch nie in meinem Leben eine Zecke ziehen musste und daher keinerlei Übung habe, fühle ich mich mit den Zeckenhaken wohler. Aber du hast recht, genau genommen funktioniert die Pinzette auch ...
  3. Besser spät als nie: Ein kurzer Einblick in unsere erste Tour, bei deren Vorbereitung mir das Forum sehr geholfen hat. Wir hatten beide keine Vorerfahrungen mit mehrtägigen Wandertouren, daher sind nicht alle Ausrüstungsgegenstände (gewichts-)optimiert und wir waren ohne Campingausrüstung unterwegs. Hier die Packliste, mit der ich sehr gut zurechtgekommen bin: https://lighterpack.com/r/nveipz Wir sind folgende Abschnitte gegangen (Entfernungen und Zeiten gerundet, längere Pausen abgezogen): Port Andratx – Ses Fontanelles (22,4km / 6:45h) Es geht mit einem kleinen aber bei dem Wetter anstrengenden Anstieg los, dafür wird man bald mit dem tollen Meerblick belohnt, der einen fast die restliche Tour begleiten wird. Insgesamt sehr schöner Weg und guter erster Tag – anstrengend, aber nicht zu schwer. Ses Fontanelles – Estellencs (16,3km / 6h) Eher frustrierender Tag für uns. Wir hatten uns nur auf eine kurze Strecke und dann Erholung im Spa eingestellt, dann aber zuerst etwas im Refugio vergessen und kurz danach auf den Ziegenwegen verirrt, was uns fast eine Stunde gekostet hat. Zudem extrem windig, was auf den teils exponierten Stellen relativ unangenehm war. Teilweise dann wieder sehr schön mit fantastischen Meerblicken, der Abstieg nach Estellencs dann aber eher langweilig auf befestigten Serpentinen. Estellencs – Valdemossa (25,6km / 7:40h) Größtenteils sehr schön mit tollen Aussichten. Gute Einkaufsmöglichkeiten in Esporles und Valdemossa. Leider haben wir uns etwas gehetzt da wir dem drohenden Gewitter davonlaufen wollten – was auch geklappt hat. Kurz nach der Ankunft in Valdemossa hat es angefangen zu schütten. Leider konnten wir deswegen nicht mehr durch Valdemossa spazieren, obwohl es einen sehr schönen Eindruck machte. Valdemossa – Muleta (26,8km / 8:50h) Beginnt mit einem steilen Anstieg und geht dann direkt weiter mit dem berüchtigten, steilen Abstieg nach Deia. Das vegane Cafe dort, das uns während des Abstiegs motiviert hatte, war dann leider außerhalb der Saison geschlossen und Einkaufsmöglichkeiten waren begrenzt. Ab Deia sind wir dann nicht über den offiziellen Weg weiter, sondern den traumhaften und auch hier im Forum schon empfohlenen Piratenweg. Leider ist dieser nicht mehr komplett begehbar – über Llucalcari sollte man wieder auf den GR221 gehen. Wir waren schon ein Stück weiter und haben dann den nächsten Weg zur Straße genommen, hatten aber Glück, dass die Tore des Privatgrundstücks nicht verschlossen waren. Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir dann am wirklich schön gelegenen Refugio de Muleta! Muleta – Tossals Verds (27,75km / 8:30h) Wir wollten eigentlich die uns mehrfach empfohlene historische Straßenbahn nach Soller nehmen, hatten aber den Fahrplan nicht geprüft und sie um wenige Minuten verpasst. Daher sind wir dennoch zu Fuß nach Soller gelaufen, wo es die letzte gute Einkaufsmöglichkeit gab. Der darauffolgende Weg ist schön – es geht wirklich lange bergauf, man wird dann aber mit tollen Aussichten auf das Tal und darauffolgend mit der tollen Gegend um den Cuber Stausee belohnt. Was wir nicht erwartet hatten: Der härteste Abschnitt bis zum Refugio war noch vor uns: Ein langgezogener und unangenehmer Abstieg über loses Geröll – da mussten wir uns trotz müder Beine nochmal wirklich konzentrieren und Zeit nehmen. Der bekannte „Klettersteig“ war da eher das geringere Problem. Tossals Verds – Lluc Traumhafte Etappe. Fühlt sich teilweise eher wie die Alpen und weniger wie Mallorca an, fantastische Aussichten über das Gebirge und die Insel. Lluc – Pollenca Wir hatten uns gegen die Bergtour und für den offiziellen Weg entschieden, ein gemütliches Auslaufen durch den Wald hat einfach besser zu unserer Stimmung gepasst. War natürlich nicht mehr der spektakulärste Tag, aber ein schöner Abschluss. Den Weg neben der Straße nach Port de Pollenca haben wir uns gespart und sind von Pollenca mit dem Bus zurück nach Palma gefahren. Fazit Wunderschön! Das Wetter war abgesehen von zwei bis drei sehr windigen Tagen auch im November noch perfekt zum Wandern. Ich war in der Regel mit Wandershorts, einem T-Shirt und einem leichten Fleecepulli unterwegs. Von mir gibt es eine klare Empfehlung, insbesondere für Anfänger, da man nicht auf Campingausrüstung angewiesen ist und von der Infrastruktur profitiert (Unterkünfte, Einkaufsmöglichkeiten, Busanbindung). Wir waren während der Tour in folgenden Unterkünften: Ses Fontanelles (-): Eher unfreundlicher Besitzer und magere Ausstattung (nur kaltes Wasser, Wolldecken). Gibt leider keine Alternative, wenn meine keine Campingausrüstung mitnehmen will. Estellencs – Maristel Hotel (+): Eher altes Hotel und sehr kleines Spa – wegen der Lage ist der Preis aber trotzdem ok. Bestes Frühstück der ganzen Reise. Valdemossa (+): Kleines Privatzimmer, auf Booking.com gefunden. Alles ok. Refugio de Muleta (-): Unfreundlicher Besitzer, ein einziger großer Schlafsaal. Sehr laut und wuselig - an dem Tag waren kaum Wanderer, sondern fast nur Kinder und Familien im Refugio. Trotz der schönen Lage, würde ich eher empfehlen, eine bessere Unterkunft in Port de Soller oder Soller zu suchen. Refugio de Tossals Verds (+): Schönes Refugio, gut organisiert. Refugio de Son Amer (+): Schönes Refugio, gut organisiert und sehr herzlicher Gastgeber. Leider hat er das Frühstück verschlafen, das mussten wir uns dann selbst aus der Küche holen. Toll war für uns auch, dass es in allen staatlichen Refugios ein veganes Abendessen zur Auswahl gab.
  4. Hütten vorbuchen: anno 2018 musste man mindestens 3 Tage im voraus buchen, einfach nur ad hoc auftauchen und eingelassen zu werden, war nicht drin (großer Mist ). Laut gr221.info jetzt sogar 5 Tage. Spontanität bleibt da auf der Strecke... Aber trotzdem war's schön (bis auf Schneechaos in Lluc) Happy Trails! Christoph
  5. Bin gespannt. Meine original Crocs in 46 wiegen 350g. Finde Crocs eignetlich angenehm, da man sie mit als auch ohne Socken tragen kann. Flipflops gehen ja nur ohne. Am liebsten wären mir normale Latschen, da diese weniger sperrig als Crocs sind. Guter Hinweis, danke! Laut wetter.com wird's nie unter 13. Meinst du aufgrund der Höhenmeter während des Trails? Auf dem höchsten Berg kann es sogar bis 0°C runter, habe ich eben gesehen. Nächste Woche wird es sogar recht frisch.. Ich weiß Sonne ist schädlich, aber tatsächlich bräune ich mich ganz gerne auf Wanderungen, daher bin kein Fan von langer Hose. Eine Windjacke wäre tatsächlich super, besitze aber keine. Die FroggToggs taugt zwar im Stehen, aber in Bewegung ist es ja eine Sauna.. Wahrscheinlich ist Windjacke + Einwegponcho die beste Variante. Muss mal schauen, ob ich da beides noch rechtzeitig auftreiben kann. Falls nein, tendierst du sicher eher zur FroggToggs als zur Torrentshell 3L, oder? (leichter, aber nur Regen- & Windschutz und nicht atmungsaktiv vs. schwerer aber atmungsaktiv und somit auch in Bewegung zu gebrauchen) Oder siehst du echt beides als unsinnig an? Ah sehr cool. Danke. Auch in einem kalten April denkst du, das reicht? Um sicherzugehen und da das Kältempfinden unterschiedlich ist, würde ich vielleicht plus den Fleece noch ein Layer mitnehmen, da reicht dann wahrscheinlich der Langarmbase anstelle der Micropuff oder? Sensationeller Tipp. Dachte bei viel Tourismus oder der Freundin wegen sollte ich etwas badehoseähnliches tragen. Da wäre dann ja nur die kurze Hose. Ja, die Freundin wäre da raus. Wäre aber echt mal ein interessantes Abenteuer! Die 2er Version schlage ich beim nächsten Mal meinem Kumpel vor In diesem Zuge: Wie sieht es mit Mücken aus? Den Wasserfilter hatte ich erstt vor zuhause zu lassen, jetzt aber von einem der dort wohnt und auch gerne wandert, ein paar aktuelle Wasserstellen zugesandt bekommen. Bin jetzt wieder unschlüssig. Er dient (mit Verbrauch des Filters) eigentlich auch ganz gut als 1L Wasserbehälter. Eine alte 16000mAh Powerbank war mir in Vergangenheit zu wenig. Ich tracke aber auch gern durchgehend meine Wege mit Komoot + Training. Das zieht natürlich ordentlich Akku. Dazu fotografiere und filme ich mit Handy+Kamera. Verstehe aber aufjedenfall den Einwand. Gerade auf dem GR221 lässt es sich wahrscheinlich jeden Mittag beim Essen laden.. Vielleicht dann einfach die 20000mAh für mich + Partner. Wir sind 8/9 Tage vor Ort. Für meine Freundin ist es jedoch das allererste Mal mit überhaupt wandern, deswegen richte ich mich ganz nach ihrem Tempo und möchte es ihr schmackhaft machen. Mit der Ansage 5 Tage sollten wir es aber ja sicherlich in 8 schaffen Danke für die ganzen Tipps, ein paar kannte ich schon, andere nicht! ❤️ Wieso das Moskitonetz raus? Google sagt Mallorca brüht nur von Stechmücken.. Nicht im Norden? Handschuhe hatte ich bisher, auch an kälteren Orten, nie vermisst. Wann trägst du deine? Aufgabegepäck lass ich mir nochmal durch den Kopf gehen. Hatte noch nie schlechte Erfahrungen am Flughafen gemacht, deswegen geh ich da vielleicht ein wenig blauäugig an die Sache. Dazu spart es natürlich Geld, man kann später an den Flughafen und man kommt schneller wieder weg. Geil, die IKEA-Tasche geht so als Gepäck durch? Hammer Idee! Wie verstaust du die Tasche nach Ankunft bis Rückflug? Sind ja durchgehend 150g zum Mitschleppen. Vielen vielen Dank für alle Nachrichten und Vorschläge, weiß ich sehr zu schätzen!! ❤️
  6. Moin, ich bin den GR221 zweimal gelaufen und würde gerne meinen Senf dazugeben. Durch die Fliegerei, die Zivilisationsnähe und das gute Wetter ist es die ideale Tour, um ultraleicht oder sogar SUL unterwegs zu sein. 😉 Abends und nachts kann es durchaus kalt werden (~5°C). Kleidung ist individuell und abhängig vom eigenen Wärmeempfinden! Tagsüber reichte mir zur gleichen Zeit eine lange Hose plus KuFa-Shirt und Windjacke (+100g). Eine lange Hose bietet mehr Wind- bzw. Sonnenschutz und Tragfähigkeit nach der Tour in Zivilisationsnähe (Sonnencreme Körper zuhause lassen 😉). Ich würde definitiv die kurze Hose und das kurze Ersatzshirt herausschmeißen. (-385g) Wenn es auf Mallorca regnet, dann nieselt es. Statt der Regenkleidung käme bei mir trotz des erfahrenen, verhältnismäßig starken 20h-Dauerregens bei Lluc (der ganze Tag bis in die Nacht hinein 👿) nur ein 1€ 20g-Einwegponcho mit. (-250g) Abends im Camp hatte mir mein Billigfleece (300g inkl. langen Zipper = Deinem Patagonia) gereicht. Das würde ich auch in einer kalten Nacht im Schlafsack bzw. Quilt tragen. Dadurch erübrigen sich der Langarmbaselayer und die Micro Puff. (-530g) 1) Mit der verschwitzten Unterhose ins Wasser springen. 2) Nach dem Baden abtrocknen und Ersatzunterhose anziehen. 3) ... 4) Profit!!! 😄 Früher hatte ich eine kurze Lauftight als Unterhose. Die hat sich super als Badehose geeignet und ähnelt auch vom Material und Verhalten sehr stark den gängigen Schwimmshorts. Ist beim Busfahren nur schwitziger. Richtig Gewicht kannst Du bei der Unterkunft einsparen. Bei meiner zweiten Tour ist mir kurzfristig, verletzungsbedingt mein Tourpartner abhanden gekommen. Da ich die Strecke und das Wetter kannte, bin ich die Tour trotz meiner Dauerregenerfahrung beim ersten Mal komplett im Bivy (+200 bis 275g [17€ Alpidex]) gelaufen. Regen ist einfach zu unwahrscheinlich, man ist zivilisationsnah unterwegs und findet oft "Unterstände" und kann zur Not auch über Booking o.ä. kurzfristig (Stunden vorher) ein Zimmer bekommen. Alles probiert und erfahren. 😉 Ohne Zelt entfällt das Glücksspiel am Flughafen mit Heringen etc. Wobei ich die letzten Jahre eher positiv vom Sicherheitspersonal überrascht wurde. Zelt und Zubehör daheim lassen! (-1128g) Da grundsätzlich immer irgendeine Brandstufe gilt, sollte man mit Rücksicht auf die Bevölkerung etc. auf offenes Feuer verzichten. Wegen der vielen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten war ich sowieso stoveless unterwegs und würde das auch jedem empfehlen. Empanadas sind ein Traum. 😋 Der Wassernachschub zwingt einen eh bei jeder Gelegenheit zum Einkaufen. Ein Wasserfilter ist unnütz, es sei denn, du möchtest Pfützenwasser bis zum Stausee filtern. (-470g) Bei der Technik ist viel overkill dabei. Eine 20.000er Powerbank würde trotz Extra-Kamera bei mir für 3 Wochen reichen. Fressen die Applewatch und die Flextail so viel Energie? Taschenmesser habe ich trotz stoveless-Wandern noch nie vermisst. (-20g) Mit wem Spielst Du alleine Karten und Schach? 😂 Hau Dir eine App auf's Handy und spiel damit. Dann passt das auch mit der Powerbank. (-236g) Ersparnis insgesamt: -3019g + 375g = -2644g Der GR221 ist wirklich ein idealer Ort, um mal die eigenen Gewichts- und Komfortgrenzen auszutesten! 😉 Tourtipps: Man sollte für die gesamte Strecke knapp 5 Tage einplanen. Insbesondere für die erste Etappe braucht es einen GPS-Track. Danach ist alles wunderbar ausgeschildert. Piratenweg von Deía nach Port de Sóller gehen. Definitiv sollte man auf dem Weg von Lluc nach Pollenca von der Standardroute abweichen und den Weg über den Puig Tomir einschlagen. Wahnsinnig schöne Blicke vom Gipfel und später einem Hochplateau bis Cap Formentor sind weitaus angenehmer als stures durch den Wald und Vorstadtgelaufe. (klick 1 klick 2 - Route) Ab Pollenca (spätestens hinter dem Lidl) den Bus zu/m Port de Pollenca nehmen. Sonst läuft man ~9km an einer stark befahrenen Landstraße ohne Aussicht entlang. Du könntest nach dem Puig Tomir oder ab Pollenca/Formentor mit Bus noch den GR222 ranbasteln. (GR222 PDF) Viel Spaß und gutes Wetter! 😉 Edit: Moskitonetz raus (-19g) und dafür leichte Fleecehandschuhe (~50g, zB click click) rein. Zu spät gelesen, dass Du mit Deiner Freundin unterwegs bist. 😅 Spiele dennoch raus (->Apps) oder als Papier- bzw. Filzversion anfertigen oder besorgen (UL Spielesammlung 76g). (-160g) Beim Zelt wird die Freundin wohl nicht mitmachen. Obwohl nichts ist romantischer, als Sternegucken im 2er-Alpidex! 🫠 😜 Zu zweit würde sich ein Aufgabegepäck lohnen. Dann kommt man 100%ig mit allen "gefährlichen" Gegenständen (BRS Kocher, Taschenmesser, Heringe) am Reiseort an. Ich nutze eine Ikea Frakta für die Karre (76l, ca 150g) als Rucksackschutz. Taschen aus ähnlichem Material ("gewebte Karotaschen") und größer gibt es beim türkischen bzw. asiatischen Gemischtwarenladen oder online.
  7. Guten Morgen liebes Forum! Nächste Woche möche ich den GR221 laufen und draußen im Zelt übernachten. Laut wetter.de sind es am Startpunkt sowohl nachts als auch tagsüber die ganze Woche lang circa 15°C. Meine Packliste ist bis 0°C ausgelegt, daher wahrscheinlich total overkill für diese Reise https://lighterpack.com/r/6v1rdb Ich bin mir unsicher, was guten Gewissens zuhause bleiben kann. Abends am Camp würde ich mich ganz gerne auch noch raussetzen können, ohne zu frieren. Ich tendiere dazu den langen Baselayer als auch den Fleece oder die Micropuff daheim zu lassen. Im Januar auf La Palma habe ich den Fleece manchmal vermisst und musste mit der Micropuff laufen, welche dann abends voll geschwitzt war (da hatte es aufgrund der Höhenmeter aber auch bis zu 0Grad) Regenhose und lange Sporthose überlege ich auch beide zuhause zu lassen, dann hätte ich aber nur eine kurze Hose + Merino-Leggings dabei. Wenn ich mal ins Wasser springe, ist meine einzige Hose nass.. Ideen? Die FroggToggs ließe sich mit einer PatagoniaTorrentshell austauschen um mehr Atmungsaktivität zu haben, ist aber natürlich bei der angesagten Regenwahrscheinlichkeit total overkill.. (Sieht aber auch viel besser aus 😂) Was denkt ihr? Reicht Fleece + FroggToggs für die abendliche Wärme? Ist vielleicht bisschen universeller einsetzbar als die Micropuff? Für tagsüber dann einfach ein Shirt? Und für untenrum eine kurze Hose + die MerinoLeggings für abends/nachts? Vielen Dank schonmal
  8. Mehrere kurze Fragen zum GR221 Mallorca - Würdet ihr Mitte März als Reisezeit empfehlen? - Wasser: gerade der erste Teil soll schwierig sein, was wäre die längste Strecke ohne Wasser? - Wie lange habt ihr so gebraucht?
  9. arctic

    Vorstellungsthread

    Hi zusammen ich bin 25 und derzeit in Berlin zu finden. Im Herbst habe ich meine erste Mehrtageswanderung unternommen und bin den GR221 auf Mallorca gegangen. Zur Vorbereitung habe ich schon sehr viel hier gelesen und konnte mit eurer Hilfe mein Base Weight auf knapp 5kg reduzieren (ohne Camping). Damit war ich für die erste Tour schon sehr glücklich. Da uns die Wanderung viel Spaß gemacht und besser gefallen hat als andere Urlaubsformen zuletzt, war es bestimmt nicht die letzte Tour dieser Art.
  10. Sastom

    Vorstellungsthread

    Grüß di, hier sind Saskia und Tom aus Österreich. Wir sind beide Läufer und von Natur aus gerne schnell unterwegs, vor allem in den Bergen. Saskia ist mehr auf der Ultradistanz unterwegs und Tom eher auf den kürzeren, schnelleren Strecken, so dass wir uns bei gemeinsamen Läufen meist irgendwo in der Mitte treffen. Zusammen sind wir bisher nur einen Teil des Sentiero Italia auf Sizilien von Messsina aus mit einem Bogen über den Ätna gelaufen. Und eine kleine Hüttentour in den Berchtesgadener Alpen. Tom alleine hat schon den GR221 auf Mallorca und den GR223 auf Menorca gemacht. Ersteren noch als Hüttentour und den GR223 dann mit Zelten als Fastpacking Tour. Unsere Ausrüstung ist schon sehr ultraleicht ausgelegt, lediglich das Zelt, ein MSR FreeLite 2 und die Schlafmatte, eine Exped Ultra 3R Duo, sind weniger am limit. Aktuell ist eine Tour auf dem GR240 in der Sierra Nevada im April geplant und ein 7 Tage Etappenrennen in Pyrenäen im September, wobei man bei letztern zum Glück sein Equipment nicht selbst schleppen muss. Da wir immer auf der Suche nach Herausforderungen sind, lohnt sich eine Anmeldung bestimmt. Außerdem können wir sicher das eine oder andere von unseren Erlebnissen beisteuern. Pfiat di, Saskia und Tom
  11. Hallo zusammen, meine Freundin und ich suchen eine ca. 7-tägige Tour, bei der wir ca. jeden zweiten Tag in einer Unterkunft übernachten können. Der Grund dafür ist ein Medikament, das sie einnehmen muss und das kühl gelagert werden muss. Kommt in einer ähnlichen Form wie Insulin, muss aber bei 2-8 C gelagert werden, also müssten wir alle 2 Tage Zugang zu einem Gefrierschrank haben, damit wir die Kühlpacks auffrischen können. OT: Es gibt auch aktive Kühler, aber die sind noch schwerer und man müsste mehr Powerbanks mitschleppen, damit man noch so 6h Notfall Buffer hat. (10.000mAh halten ca. 3h) Bisher war der GR240 geplant, aber da sind die Abstände zwischen den Dörfern etwas groß, wenn man nicht mehrmals ca. 1000hm bergab und wieder bergauf gehen will und zusätzliche Strecke machen will. Ich bin schon alleine den GR221 auf Mallorca gewandert/gelaufen. Wäre eine Möglichkeit, aber etwas zu kurz für uns. Gibt es da gute Möglichkeiten noch was dran zu hängen? Im Oktober sind wir auf dem Sentiero Italia auf Sizilien ca. 30km und 1000hm pro Tag gegangen und das war noch mit falschen Schuhen und daraus resultierenden Blasen und relativ frisch nach einem Oberschenkelbruch, daher konnte man bergab nicht sonderlich viel Gas geben. Welche Möglichkeiten gibt es noch? Eher nach Südeuropa, wo das Wetter etwas besser ist. Danke für die Hilfe. TLDR: Gesucht: 7 Tage Tour mit mind. 30km pro Tag und 1000hm oder gleichwertig, alle 2 Tage Übernachtung, eher Südeuropa.
  12. Salut zusammen, ich habe mich hier schon etwas beteilgt und habe das mit dem Vorstellungs-Thread gerade erst gecheckt. So schreibe ich wohl auch was über mich. Ich bin 43 und Demeter-Landwirt aus einem großen Gemeinschaftsbetrieb mit Milchkühen und wohne bei Frankfurt/Main. Ich bin mit WW-Kajak-Fahren groß geworden. Als ich mich 16 fast drauf gegangen wäre, habe ich der Natur den Rücken gekehrt und erst mit Anfang 20 im Studium dahin zurückgefunden. 2002 bin ich in den Karpaten gewandert (eher gescheitert), 2003 den Kungsleden, 2004 die Haute Route Pyreneenne. Da habe ich gemerkt, dass ich mehr Trittsicherheit und so brauche und bin so zum Klettern gekommen. In den folgenden Jahren war ich beim Berliner DAV aktiv im Klettern und Bergsteigen (hier auch Eiskurse). Immer wenn ich Zeit hatte, gabs Touren in den Alpen. 2008 bin ich den GR20 auf Korsika gelaufen, dann habe ich meine wissenschaftliche Karriere an den Nagel gehängt und bin Landwirt geworden. Dann war es erst mal aus mit Urlaub. In den letzten Jahren habe ich immer wieder kleine Kletter- und Wandertouren mit meiner Frau und unseren Hunden unternommen. GR221 auf Mallorca, Norwegen, Alpen, deutsche Mittelgebirge. Zu meinem 40. Geburtstag habe ich mit dem Rauchen aufgehört und mit dem Trailrunning angefangen, vor allem im Taunus bei mir vor der Haustür. Im Zuge dessen habe ich zum ersten Mal von den US-Langstrecken-Trails gehört und mich in den CDT verliebt. Seitdem gehe ich so viel wandern wie es geht (aber als Bauer ist das halt nicht viel), um meinen Stil, Ausrüstung, Essen etc. auszuchecken. Soonwaldsteig, Rennsteig, Rothaarsteig, Eifelsteig waren drin. Hoffentlich im nächsten Frühjahr noch der Westweg und der Rheinsteig. Dabei fasziniert mich die UL-Welt immer mehr und das weite Laufen auf FKTs. Im Jahr 2024 bietet sich für mich endlich die Möglichkeit, fünf Monate den Hof zu verlassen und alleine den CDT zu laufen. Am 17.6.2024 gehts SoBo los. Meine Packliste ist - auch dank dem Forum hier - schon weit gediehen, Flugtickets sind gekauft und übernächste Woche bin ich wegen dem Visum beim Konsulat. Ist also schon sehr konkret. Mal sehen, ob ich danach noch Lust habe, Weitwandern zu gehen... Sonst stehen auf meiner Traum-Bucket-List - Israel National Trail - Nordkalottleden (Lappland) - Massiv-Trail (Norwegen) - Va'Sentiero Italiano - und irgendwie treibts mich voll um: ein FKT-Attempt auf dem NST? Aber dafür muss ich erstmal heil nach Hause kommen. Und dann Zeit finden, auch wieder vom Hof weg zu kommen. Schön, dass es dieses Forum gibt! Paul
  13. Refugios auf dem Gr221: Was meinen die mit Bettwäsche die man buchen kann? Alternativ: Was mitnehmen? Schlafsack? Hüttenschlafsack?
  14. Danke für die Tipps. Eine Anreise mit dem Flugzeug zählt für mich zu den unkomplizierten. Von daher gerne weitere o konkretere Vorschläge was Routen im Süden angeht. Fishermens Trail ist aufjednfall auf der Liste, ebenso GR221
  15. War im Dezember und Februar schon schön auf Malle campen. GR221 kann ich sehr empfehlen. Sind nur 5 Tage plus etwas in Palma abhängen, aber sehr schön.
  16. Gr221 auf Mallorca wäre auch ein Idee. Da ist Ende Oktober quasi ideal. Wirklich ein schöner Weg - war letztes Jahr nicht umsonst schon zum zweiten Mal dort.
  17. Hi in die Runde, wir, 2-Personen plus Hund wollen unsere erste Mehrtagestour im Hochgebirge mit Zelt bewältigen. Es soll der 4-Quellenweg in der Schweiz, Anfang/Mitte September werden. In den Höhenlagen waren wir noch nie für eine Mehrtagestour und wird auch in Zukunft nicht unser Hauptfokus werden. Sind generell eher in Jahreszeiten unterwegs in denen es etwas gemäßigter ist. Die letzten Touren waren wir 6 Tage auf dem Lykischen Weg im Mai, da hatte es Nachts auch noch stellenweise 8°C, oder auch auf dem Alpe Adria Trail mit ähnlichen Nachttemperaturen. So steht in Zukunft der GR20, GR221, Gr223, Corfu-Trail, Peaks of the Balkan, Madeira Ost-West, Pyrenäen auf der "To-Do" Liste. Daher ist ein Kauf eines ausgesprochenen Winterzeltes nicht so in meinem Denkhorizont bisher und hoffentlich auch nicht unbedingt nötig. Derzeit im Fundus ist das Naturehike CloudPeak2 und das Vaude SpaceL3P. Jetzt mach ich mir etwas Sorgen: Ist der 4-Quellenweg zur genannten Zeit mit dem Naturehike vertretbar, oder tuen wir uns da keinen Gefallen? Das Vaude steht da sicherlich besser da, ist aber mit >4kg ein echtes Schwergewicht. Wäre auch denkbar sich mal was Neues anzuschaffen, da ich eh schon etwas länger versuche a) mehr Qualität und b) weniger Gewicht dem Naturehike entgegenzustellen. Wir sind mit beiden Zelten ansich sehr glücklich, mit mehr oder weniger Abstrichen: Vaude: Schwer, sonst top und macht alles besser was gleich beim Naturhike als Negativ kommt. Was hier auch super ist, ist die Doppeltür (1xFull Mesh, 1x Full Solid) zum selbstdosieren der Mesh/Solidverhältnisses beim Innenzelt. Naturhike: Seitenwände lassen sich nicht schön runter spannen deshalb sehr zugig wenn es kälter wird. Innenraum zu klein um den Hund mit rein zu nehmen, Apsiden mit Hund drin...wird halt sehr zugig durch die Abspannthematik und etwas Platz fehlt allemal wenn man zu Zweit auch mal eine Mahlzeit auswettern muss. Was müsste ein Neues Zelt besser machen,..Um mal meine Wünsche zusammenzutragen: Nutzung 2 Personen (W 1,65m, M, 1,75m, Hund Mittlerer Portugisischer Podenco) Budget: +/- 600€ 1. Gewicht <2kg, besser <1.8kg usw. usf. :D 2. Apsiden egal ob 1 oder 2, aber mindest groß genug für Hund, Rucksäcke und zur Not mal Kochen. (Querschläfer, Längsschläfer egal, aber persönlich Fan vom 2 Eingang-Querschläfer, Freistehend ..aber wage mich auch gerne an andere Konzepte ran wenn es interessante Kandidaten gibt.) 2.1 Bei der Apsidengröße/Anzahl können Abstriche gemacht werden, wenn es ein Modell wird, was erlaubt im Bedarfsfall den Hund auch mal im Zelt zu platzieren (was wir im Hochgebirge und bei absoluten Schlechtwetternächten auch bevorzugen würden), und oder Platz für Rucksack im Zelt wäre. 3. Seitenwände niedrig abzuspannen sind, wenn der Hund dann doch in der Apside schläft. 4. 3 Jahreszeiten plus kleine Abstecher wie jetzt im September ins Hochgebirge möglich machen. Bin auf Eure Meinungen, Ideen, Anregungen gespannt.. Beste Grüße aus Hessen in die Runde Flo
  18. gr221- mallorca: gas kartuschen kauf weiss jemand wo auf dem gr221 ausserhalb von palma ( da habe ich den decathlon laden gefunden) schraubkartuschen gekauft werden können.
  19. Man hat hier im Forum ja schon relativ viel zum GR221 auf Mallorca gesehen, wir waren knapp eine Woche nach dem Sturm Juliette unterwegs, was zu eher ungewöhnlichen Anblicken geführt hat. Fotografieren gehört leider nicht zu meinen Stärken, aber vielleicht findet der ein oder andere die Tramuntana im weißen Gewand ja interessant. Wir hatten relativ Glück mit dem Reisedatum. Die ersten Etappen blieben zwar fast unberührt vom Sturm, nach Sóller wurden die Sturmfolgen aber deutlich sichtbar. Die Wege waren teilweise bis einen Tag vor unserer geplanten Etappe gesperrt. Die Refugis Tossals Verds und Son Amer hatten auch schon Stornierungen rausgeschickt, die dann zum Glück wieder aufgehoben wurden. Auf dem Es Caragoli sind erste vereinzelte Schneefelder zu finden. In der Ferne lässt sich der noch leicht schneebedeckte Puig Major bewundern. Auf dem Weg zum Cuber Stausee macht sich die Schneeschmelze bemerkbar. Die Wege verwandeln sich in Bachläufe. Auf dem Coll des Prat kämpfen wir uns durch teils einen Meter hohe Schneefelder. Beim Abstieg wird die Verwüstung durch die Schneemassen sichtbar. Quasi der komplette Wald ist niedergemäht, statt des Victorinox hätte man hier eine Machete gebrauchen können. Der letzte Kilometer nach Lluc kostet uns über eine Stunde. Das Kloster Lluc am Sonntag bei 20° und Sonnenschein ist die reinste Geisterstadt. Übernachten ist noch möglich, aber die Versorgung mit Lebensmitteln ist abgeschnitten. Die letzte Etappe durch den komplett zerstörten Wald umgehen wir über den Puig Tomir, Mitwanderer berichten abends im Refugi, dass sie die letzten 10km mehr auf allen Vieren gekrabbelt als gewandert sind.
  20. roli

    Packliste GR221 April

    Ich war im April 2017 auf dem GR221 mit knapp 3kg Baseweight. Wegen der viele Einkehrmöglichkeiten war ich stoveless unterwegs und würde das auch empfehlen. Das spart dir um die 350g an BW. Abgesehen davon schaut deine Ausrüstung ohnehin leicht und gut aus. ps: Statt dem Rainsmock könntest Du auf eine leichte Regenjacke und Hose Kombi umsteigen und dafür die lange Hose einsparen. Damit könnest du wohl 50g rausreißen. UND, du könntest wie ich in der Nacht starten. Dann gehst du nämlich mit der Isoschicht los und dein BW sinkt
  21. Gast

    Packliste GR221 April

    Im April geht es für eine Woche nach Mallorca auf den GR221. Die meiste Zeit werde ich im Zelt nächtigen und würde gerne wissen, ob ich bei der Planung, etwas vergessen habe oder unnötig mit mir schleppe. https://lighterpack.com/r/hy4uj6 Eventuell schaut ja mal einer drüber und hat ein paar Anregungen.
  22. Entschieden und gebucht. Am 10. April geht es auf den GR221. Wenn jemand ein paar Infos bezüglich Camp Spots hat, her damit.
  23. Hallo da sich gerade so viele vorstellen, möchte ich das auch nutzen und mich einreihen: Ich heiße Robert, bin 27 Jahre alt und wohne beim schönen Offenbach am Main. Ich lese hier schon lange mit und habe sehr viel gelernt und viel für mich mitgenommen. Dafür möchte ich mich bei allen aktiven Postern bedanken! 2020 habe ich das erste Mal von UL gehört. Damals war ich mit viel zu viel Zeug auf der Rota Vicentina in Portugal unterwegs. Ich habe damals ein Pärchen kennengelernt, dass uns ein paar Tage begleitet hat. Er hat mir damals die Augen geöffnet für die ganzen Säckchen und Täschchen und den ganzen unnützen Kram. Von damals 12 kg, waren es auf dem Gr221 2022 schon nur noch etwas mehr als 4 kg. Mir macht es Spaß, mich aus den Posts hier inspirieren zu lassen. Einerseits ob es um neues Equipment geht, anderseits wohin die nächste Tour gehen soll. Auch an MYOG bin ich interessiert und habe ua. einen Apex Quilt für meine Freundin genäht. Im letzten Jahr hatte ich den Vorsatz, jeden Monat mindestens ein Mal draußen zu schlafen. Ich habe es durchgezogen und habe insgesamt 50 Nächte draußen verbracht. Worüber ich mich sehr freue! Dieses Jahr ist es kein Vorsatz mehr, aber im Januar war ich schon unterwegs, also mal schauen... Bei schönem Wetter und bei den Reise begleitet mich immer meine Freundin. Ich bin sehr glücklich, dass wir die Leidenschaft fürs draußen sein teilen und ich sie mittlerweile auch vom UL Gedanken überzeugt habe. Meine bisherigen Touren waren: Rota Vicentina in Portugal Pfälzer Waldpfad Rothaarsteig Mariazeller Weg in Österreich Soonwaldsteig GR221 auf Mallorca Bikepacking Tour: 4 Wochen durch Südschweden Dieses Jahr soll es nach Cornwall auf den Küstenweg gehen und im Frühjahr wollen wir die Mosel von der Quelle bis zur Mündung beradeln. Ich habe mich gefragt, gibt es noch einen Stammtisch im Rhein-Main-Gebiet? Über einen persönlichen Austausch würde ich mich sehr freuen! Viele Grüße, Robert
  24. Bei Bergziege fühle ich mich angesprochen und insofern tobe ich mich mal etwas aus. Oder man greift bei der Jacke noch fix zu GTX Shakedry - m.M.n. nach wie vor ungeschlagen, was die Performance betrifft. Auch wenn mit 112.6g etwas schwerer (Gore ONE GTX Active Run Shakedry Gr. M). Würde zu den Black Diamond Distance Spikes raten - sind mit 235.3g zwar schwerer, aber die Qualität und insbesondere der Sitz ist um Längen besser. Zudem sind es auch 14 Zacken mit 8mm, anstatt nur 13 mit 5mm. Habe ich selbst schon auf einer einfachen Gletschertour (Galdhøpiggen) genutzt. Filter stimme ich ansonsten zu: Mini und Micro sind murks... Lieber den vollwertigen Sawyer Squeeze, den BeFree / Salomon XA oder ggf. den Platypus Quickdraw (mit dem habe ich selbst bisher keine Erfahrungen sammeln können). Das dann kombiniert mit SoftFlasks und einem Rucksack, der eine frontale Aufnahme ermöglicht und man ist leichter und flexibler als mit Trinkblase, aber hat das Wasser genauso zugriffsbereit. Für Rucksäcke kann ich meine Liste empfehlen: Running Vest Inspired UL Packs Shelter kann ich persönlich sagen, dass ich auch bei straffem Wind und schwierigem, steinigem Untergrund (Mallorca GR221, La Gomera GR132) bisher auch mit einem Mid problemlos zurecht kam (Heringe wurden dann entsprechend durch Steine ersetzt). Letztlich muss halt gut überlegt sein, was konkret du vor hast - freistehend kann dann nett sein, aber idR musst du es eben so oder so auch mit abspannen. Statt der Decathlon Matte, könnte man ggf. noch mit einer 2mm EVA Matte (z.B. hier https://cosplayshop.be/de/product/eva-foam-low-density/) Gewicht sparen (bei mir 89.3g in voller Länge mit Taper). Die wärmt trotzdem ein wenig, kostet fast nichts und schützt letztlich die XTherm ebenso (zumal diese Dank des dickeren Stoffes ohnehin weniger Schutz bedarf). Oder man geht in dem Zuge direkt auch zu einer Torso Länge über - deckt abermals das Nutzungsspektrum vermutlich ausreichend ab. Noch ein paar kleine Sachen: Nalgene raus und durch eine normale PET / Soft Flasks (s.o.) ersetzen Brauchst du wirklich einen 0.9l Topf oder reicht ggf. auch ein 550ml (-26g)? In dem Zuge sollte auch der Faltbecher überdacht werden (-44g). Auch der Kocher könnte überdacht werden (BRS 3000T wären 27g + 10.3g vom BIC Mini vs. 92g) Nitecore Carbo 20000 PB würde 25g sparen. Nitecore NU25 Lampe mit Bungee-Mod würde 43g sparen. Nagelschere, Pinzette und Messer durch Victorinox Classic SD ersetzen. Bei ±20g unschlagbar. Erste Hilfe Set überdenken (-100g). Ich persönlich komme mit 72g aus und habe dabei wirklich auch einige Spezialsachen dabei. Stöcke könnten leichter sein (-225g, wenn es die günstigen Naturehike Carbon werden). Handschuhe würde ich auch überdenken: Decathlon Fleece Trek 100 als Liner mit 23g für 3€ unschlagbar und dazu dann noch ein paar wasserdichte Fäustlinge (z.B. auch von Decathlon) und man hat ein sehr warmes und funktionales Setup bei ähnlichem Gewicht. Ansonsten zur Anregung auch gern mal einen Blick in meine Liste werfen: SUL Wandern / Trekking - <4.6lb / 2.08kg
  25. In meiner ewigen Suche nach Optimierungen, hatte ich mich vor dem GR221 auch neuerlich meinem Zelt gewidmet und eine V2 kreiert. Größter Unterschied: Der Boden sollte dieses mal aus RockyWoods 7D Sil/PU sein, welches in einem alten BPL Beitrag für diese Nutzung erwogen wurde. Der Gedanke an ein dadurch geringeres Packmaß gefiel mir zudem (Spoiler: Wahnsinnig viel kleiner ist es aber nicht). Das Gesamtgewicht ist erstaunlicherweise mit 227.5g extrem nah an der Version mit DCF Boden. Auf Mallorca funktionierte das Ganze auch mit straffem Küstenwind wieder sehr gut, aber wie sich der Boden bei wirklich nassen Verhältnissen schlägt, konnte ich leider noch nicht testen.
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