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Ultraleicht Trekking

Outdoorfetischist

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Alle erstellten Inhalte von Outdoorfetischist

  1. Ich hab einen Tigoat Ptarmigan Bivy - der ist wasserabweisend und hat ein Moskitonetz im Kopfbereich. Ohne Moskitonetz hätte ich den nicht gekauft, das ist für mich bei einem (nicht wasserdichten) Bivy die halbe Miete.
  2. Ein gestrandeter (und bereits toter & geplatzter) Wal.
  3. Vergangenes Wochenende auf dem Lost Coast Trail in Kalifornien. Mit dabei: Das neue Gossamer Gear C-Twinn.
  4. Ich hab mir jetzt endlich mal die Zeit genommen, den ganzen Thread zu lesen. Sehr interessante Diskussion! Ich nutze einen Bivi hauptsächlich schon wegen des Schutzes vor Mücken und Krabbelviechern. Klar, ein Moskitonetz a la Micha90 ist etwas leichter und komfortabler, aber für die geringe Gewichtsersparnis bin ich mit meinem Bivi zu zufrieden, als dass mir was neues ins Haus kommt. Bisher hätte ich allerdings auch für Touren ohne Mücken den Bivi mitgenommen, da ich im Quilt schlafe. Michas Darstellung hat mich aber zum Nachdenken angeregt und ich denke ich werde auf meiner nächsten Wochenendtour in der Desolation Wilderness mal testweise den Bivy nur als Groundsheet verwenden und schauen, wie das funktioniert. Wenn das gut klappt, könnte ich für meine große Tour im Sommer in der Sierra den Bivy zu Hause lassen (insbesondere da mein Kufaquilt auch bei Spray und Kondens etwas mehr Fehler verzeiht als Daune), das ist schon sehr verlockend. Insofern danke für den Input, ich bin gespannt wie gut es funktioniert.
  5. Ich habe mich ständig im Inlet verheddert, da es sich im Schlafsack verdreht hat - ist entsprechend rausgeflogen. Zum Schutz des Schlafsacks (und vor Allem da ich das Gefühl von Schlafsackmaterial auf Haut nicht mag) schlafe ich jetzt immer in langer Unterwäsche. Für Touren, auf denen ich die nicht sowieso dabei habe (wärmere Temperaturen) hab ich einen Satz Seidenunterwäsche von Terramar (Thermasilk). Sehr bequem und taugt im Gegensatz zum Inlet auch als Campkleidung (das verschwitzte Merinoshirt vom Tag kann trocknen/lüften) oder als Zusatzkleidung, falls es doch kälter wird als erwartet.
  6. Wozu? In meinem Contrail hab ich nie ein Footprint verwendet, bzw. verwende ich generell nie eins. Sollte der Zeltboden iiiirgendwann mal kaputtgehen, wird er eben geflickt. Wahrscheinlicher ist aber, dass das ganze Zelt hinüber ist, bis das passiert.
  7. Hallo Flo, Zunächst lässt sich festhalten, dass das Einsatzspektrum für einen wasserdichten Bivi schmal ist - mit zusätzlichem Tarp ist fast immer die Kombi eines etwas größeren Tarps (Ponchotarp aufwärts) mit wasserabweisendem Bivi gleichschwer oder gar leichter und in dem meisten Fällen bequemer. Einen Bivi mit wirklichem Gewichtsvorteil muss man schon etwas suchen. Meiner (Terra Nova Discovery Lite Bivi) wiegt ca. 320g, andere Bivis wie z.B. der OR Aurora Bivi sind mit ca. 650g schon wieder unsinnig schwer. Gründe für einen wasserdichten Bivi in Alleinnutzung sind Stealthcamping (idR nicht notwendig wenn man spät auf- und früh abbaut), der geringe Platzbedarf oder z.B. sehr windige Bedingungen, die ein Tarp ausschließen. Ein ganz unpraktikabler Grund ist das romantische "unter den Sternen schlafen". Aber auch das geht mit einem wasserabweisenden Bivi, nur muss man dann eben raus, wenns zu regnen beginnt und man muss auch einen tarptauglichen Zeltplatz wählen. Ohne es selbst erlebt zu haben, stelle ich mir es sehr ungemütlich vor, wenn es beim Zubettgehen regnet. Sich im Regen umzuziehen und in den Bivi zu kriechen ist sicherlich wenig angenehm. Anders sieht es aus, wenn es erst in der Nacht regnet - ich persönlich habe wenig Probleme im verschlossenen Bivi zu schlafen. Durch den L-förmigen Reißverschluss am Kopfende kann ich eine Belüftungsöffnung freilassen und trotzdem vom Wetter geschützt sein. Das Material auf meinem Gesicht stört mich nicht. Ich mag meinen Bivi für Touren mit guter Wettervorhersage. Erwarte ich viel lang anhaltenden Regen, kommt was anderes mit. Entsprechend hab ich auch noch nicht bei Regen darin schlafen müssen. Ich stelle es mir nicht allzu schlimm vor, insbesondere da ich einen Kunstfasterquilt (MLD Spirit 28) verwende und daher mit ein wenig Kondenz leben kann. Was Kondenz angeht, funktioniert mein Bivi Gore-Tex typisch bei kalten Temperaturen besser, als bei warmen. Längere Touren mit Bivi und Daunenschlafsack könnten ohne Trocknungsmöglichkeiten kritisch werden. Ein Groundsheet verwende ich nicht, da ich den nicht atmungsaktiven Bodenstoff für robust genug halte. Unterm Strich mag ich am Bivi, dass man überall schlafen kann (mit einem Tarp sucht man sich dann doch wind- oder sichtgeschützte Schlafplätze) und die Einfachheit in der Nutzung, sowie die Möglichkeit, "unter den Sternen zu schlafen" und im Fall von Regen einfach fix zuzumachen, ohne mitten in der Nacht ein Tarp aufbauen zu müssen. Trotzdem muss ich sagen, wenn ich mich von einem Shelter verabschieden müsste, würde wahrscheinlich der Bivi als allererstes gehen, da das sinnvolle Einsatzspektrum einfach sehr schmal ist.
  8. Ich wäre auch an mehr Fotos interessiert! Du hast die Schnürung verändert, damit der Beute besser hält, richtig? Sowas hab ich damals bei meinem Packsack auch gemacht. Gibts da ein Foto von? Gibts irgendwo ne Packliste zu der Tour? Musstest du nervig viel stopfen oder war das okay? Empfindest du den zentralen Zipper (im Vergleich zum Toploader) als Vor- oder Nachteil auf so einer Tour?
  9. Ah ich wusste gar nicht, dass man das Ding auch als minimalistischen Bivy verwenden kann. Cool! Ein Groundsheet braucht man dann aber schon, oder (/edit: Blöde Frage, ist ja nicht wasserdicht...)? Passt eine kurze Isomatte mit rein? Kennt irgendjemand eine NOCH leichtere Alternative?
  10. Was für ein Bivy ist das denn, der nur 81g wiegt ?
  11. Ich bin kein großer Fan des Burritostyles. Zum Einen verbraucht mit das viel zu viel Volumen. Viel mehr stört mich aber die runde Form. Sowohl am Rücken, wo ich lieber eine große Auflagefläche habe, als auch bei der resultierenden Form des Rucksacks - ich mag es lieber, wenn der Rucksack nicht so weit vom Rücken absteht, was der Burritostyle aber verursacht. Was den "Tragegestelleffekt" angeht, hab ich durch vernünftiges Packen und Einsatz von Kompressionsriemen auch immer eine stabile Rucksackform hinbekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine weiche Evazote da deutlich bessere Ergebnisse liefert. Ich bin inzwischen für die meisten Touren auf eine Prolite S oder XS umgestiegen, die Evazote bleibt meist zu Hause. Der Komfortgewinn ist das Zusatzgewicht für mich oft wert, da es bei einer Evazote einige Nächte dauert, bis ich gut darauf schlafe - insbesondere ungünstig für Kurztouren. Zudem erlaubt mir das kleinere Packmaß der Prolite, einen kleineren Rucksack mitzunehmen. Zu guter letzt ist sie gefaltet ein tolles Rückenpolster, z.B. auch für den Laufbursche Packsack.
  12. Nochmal zu der Größenfrage: Probiert ihr die Schuhe an und geht dann 1-1.5 Größen hoch? Macht ihr das mit normalen Socken oder mit Wandersocken? Oder geht ihr von eurer Alltagsschuhgröße aus? Letzteres ist doch etwas kritisch, weil Laufschuhe je nach Modell unterschiedliche Abweichungen von Alltagsschuhgrößen haben, oder? Und vielen Dank für die Saucony Peregrine Empfehlung, die werd ich mir auch mal ansehen!
  13. @AndreasK und bieber1: Nach einer kleinen Probepacksession scheint mir das Upgrade ebenfalls sinnvoll. Werde allerdings warten müssen, bis ich im Sommer wieder zu Hause bei Mama (und Nähmaschine) bin
  14. Habe mir nach deiner positiven Rückmeldung auch ein Pack geordert, das zum Green Hermit identisch zu sein scheint: http://www.gearstuff.net/soft-goods/peregrine/ul-dry-summit-pack-25l-orange.html Ich war positiv überrascht, dass die Schultergurte (wenn auch minimal) gepolstert sind. Allerdings sind die Gurte etwas kurz geraten, sodass die Schnallen zum Einstellen recht hoch sitzen. Ist das bei deinem auch der Fall? Ich hab den Rucksack bisher nur kurz einmal aufgehabt, ein Beladungstest steht noch aus.
  15. Mir gefallen die neuen Rucksäcke auch sehr gut. Insbesondere die "Dreiteilung" ist echt gelungen. Mich lächelt ja der Packraum Lite an - gerade noch SUL tauglich, aber dennoch ein Rucksack, der Komfort wie Seitentaschen und ein recht großes, Stopfeskapaden vermeidendes Volumen bietet. Wenn es wirklich SUL sein soll, kommt man natürlich am Packsack Lite nicht vorbei. Wieso alle den Packsack Plus so preisen, wird mir aber nicht ganz klar. Der ist schwerer, als der Packraum Lite bei weniger Volumen und (meiner Meinung nach) weniger Funktionalität. Ich bin aber auch voreingenommen, denn ich konnte mich nie mit dem Zipper anfreunden, ich fand das ungünstig zum Packen und hatte immer Angst, dass er mal reißt. Aber das ist ja gerade das Schöne an der neuen Rucksackkollektion - jeder findet das Passende für sich
  16. Ich meinte einen leicht wertenden Unterton in Hablos Post zu lesen, vielleicht weil er sich an anderer Stelle schon einmal gegen Anglizismen ausgesprochen hat. Dennoch habe ich das mit "aufzwingen" zu drastisch formuliert, da hast du Recht. Entschuldigung dafür. Gut, dann war mein Wissenschaftsbeispiel anscheinend stark fachbereichsabhängig - Ich kann mich nur auf die Physik beziehen. Klar ist, egal welche Sprache man nun verwendet, man muss wissen, wovon man spricht. Unabhängig von meinem Beispiel: Natürlich kann man alles auch in Deutsch sagen, die Frage ist, ob das immer angebracht ist. Es lassen sich viele Begriffe einfach und bedeutungsident ins Deutsche übertragen (Baseweight - Basisgewicht zum Beispiel), andere aber eben nicht (Full-Skin-Out-Weight zum Beispiel). Natürlich kann man in letzteren Fällen ein deutsches Wort finden, allerdings erhöht man dann die Menge des notwendigen Fachvokabulars, da man als geneigter ULer eben auch um die englischen Wörter nicht herumkommt, da viele Blogs, Foren oder Bücher eben in englischer Sprache verfasst sind. Außerdem entsehen *gerade* bei der Übersetzung feststehender Begriffe gern Missverständnisse. Viele Wörter sind zudem im Englischen kompakter - Drybag vs. wasserdichter Packsack zum Beispiel. Meine ganz persönliche Meinung: Ein Forum dient dem Informationsaustausch, insofern ist es okay, wenn die Sprache dort unter Inkaufnahme von Anglizismen auf Effizienz getrimmt ist. Das kann jeder halten, wie er möchte, ich denke jedoch nicht, dass der eine Weg richtiger ist, als der andere.
  17. Jup, nichts für ungut, war auch konstruktiv gemeint Ich freu mich auf deinen Bericht nach der Tour!
  18. Ist dein gutes Recht, dass dich das nervt, aber nicht, anderen deine Sprachästhetik aufzuzwingen. Der UL-Bereich ist stark aus Übersee geprägt, was das einfache Übernehmen gewisser Begrifflichkeiten effizienter macht als z.T. verwirrende Wortneuschöpfungen, ähnlich wie in wissenschaftlicher Literatur. Das Summitpack hast du schon richtig verstanden, ein leichter Rucksack zum Gipfelstürmen aus dem Basecamp, Verzeihung Basislager, heraus und ein Drybag ist ein wasserdichter Packsack. Der Green Hermit ist eben schön da er beide Funktionen erfüllen kann und man so die zusätzliche Funktion für geringes Zusatzgewicht bekommt (denn irgendwas wasserdichtes für den Schlafsack ist ja meist sowieso dabei).
  19. Ich find sie gerade richtig. Luftig und weit gehen halt immer miteinander einher, auch wenn das Material natürlich auch eine Rolle spielt. Besonders gut gefällt mir, dass ich die Hose wg der Gummizüge an den Knöcheln einfach fix hoch über die Waden schieben kann wenn es warm ist. Das schränkt zwar etwas die Luftzirkulation an den Oberschnkeln ein, ist mir aber lieber als das Gefunmel mit einer richtigen Ziopff hose.
  20. Ich mag die Meru Yokohama Pants. Günstig, leicht, luftig, bequem. Allerdings nur eine Reißverschlusstasche. Hab inzwischen auch die 3/4 Version fürs Klettern, die lange macht langsam die Biege - bei dem Preis aber völlig okay.
  21. Danke für die Antwort. Wäre cool wenn du nochmal Rückmeldung nach der Tour geben könntest! 5kg sind schon arg wenig, andererseits wäre das Ding ein klasse Summitpack mit Zweitfunktion als Drybag...
  22. @Hablo: Hast du den Green Hermit Rucksack schonmal ausprobiert? Was ist dein Eindruck? Und wie trägt er sich so, gerade in Anbetracht der dünnen Schultergurte?
  23. @Micha: Vielen Dank! Ich hab bisher immer Azblaster gegoogelt und nicht wirklich was gefunden. Gibt es Unterschiede zwischen den Modellen? Ob ich welche mitbringen kann, hängt von meinem Gepäck ab - ich verbringe bis Ende August ein Auslandsjahr hier, da sammelt sich viel Kofferfüllmaterial an Ich werd irgendwann im Juli mal probepacken, um abzusehen, ob ich noch Platz übrig habe. Sollte dem so sein, melde ich mich.
  24. Ich würde ja sofort bei micha kaufen, nur bin ich gerade in den USA. Das wäre ja logistischer Unsinn, da Micha die doch selbst aus den USA bezieht, oder? Weiß jemand, wo ich hier einen bekommen kann?
  25. Hmm so langsam will ich auch einen haben... Ich kann leider keine US-Website finden, wo man den kaufen kann. Kann mir da jemand weiterhelfen?
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