
Outdoorfetischist
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Ich hab bisher jeden Rucksack unter ~50L wieder verkauft. Evtl. starte ich in näherer Zukunft nochmal einen Versuch, aber ich finde das Packen eines zu kleinen Rucksacks echt nervig. Gut, ich verschenke auch etwas Volumen durch Kufa-Quilt und das Nutzen von Packsäcken für Kleidung und Krams, anstatt Tetris zu spielen, aber ich will meinen Rucksack zum Einen einigermaßen gut sortiert haben und schnell an alles Wichtige drankommen und zum Anderen mag ich Packliner nicht so gern. Solange man einen Rucksack einigermaßen gut komprimieren kann, ist etwas zu viel Volumen selten ein Problem.
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Das mag sein, aber 7kg sind selbst ultraleicht schnell erreicht. Ein UL Baseweight, 2-3L Wasser und da ist noch nicht einmal Essen mit drin. Klar, der Murmur ist nur für richtig leichte Gesamtgewichte ausgelegt, aber z.B. der Huckepack wäre mit guter Kompression in meinen Augen auch für längere Touren, auf denen man mehr als 7kg schleppen muss, deutlich besser geeignet.
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Kurz vorweg: Selbst wenn man das alles so macht, ist netto mehr Last weiter vom Rücken entfernt, als bei einem Rucksack mit vernünftiger Kompression. Ich behaupte die 50g für die Kompression sind den so entstehenden Komfort absolut wert. Ich packe auch absolut akkurat - jeder Gegenstand hat einen festen Platz nach Gewicht und wie häufig man ihn braucht. Nur musste ich mir bisher keine Gedanken machen, wo ich Zusatzvolumen hinschaufeln muss, damit der Rucksack prall gefüllt ist, ohne das schwere Dinge zu weit nach unten oder zu weit vom Rücken weg rutschen. Klar kann ich die (am Rücken befindliche) Isomatte etwas aufpusten. Dann rückt aber die gesamte Last vom Rücken weg, was schlecht ist. Und irgendwie probieren, den Schlafsack so unterzubringen, dass er unten und weit weg vom Rücken Volumen ausfüllt ist mir echt zu nervig. Ganz ehrlich, so ein nasser Sack wie suf Danis Bild wäre mit minimalem Gewichtseinsatz durch vernünftige Kompression sicherlich wesentlich bequemer.
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Selbst wenn man so das "Durchhängen" vermeidet (was imho mit überproportional viel mehr Packaufwand für die 30g Gewichtsersparnis der zwei Gurtbänder verbunden ist), hat man dann einen recht niedrigen, aber recht weit vom Körper abstehenden "Ball" als Rucksack. So eine Gewichtsverteilung finde ich ungünstig. Außerdem ist es imho echt fummelig, die Dinge so zu sortieren, dass die schweren Dinge sowohl höhentechnisch in der Mitte sitzen, als auch nah am Körper. Mit zwei richtigen Kompressionsriemen pro Seite bekommt man die bessere Gewichtsverteilung wesentlich einfach hin. Für mich lohnt sich der zusätzliche Aufwand in Anbetracht der geringen Gewichtsersparnis schlicht nicht.
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Sry doppelpost
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Ich hab mit meinem Huckepack (eins der älteren Modelle) ähnliche Probleme. Gerade das Fehlen einer richtigen seitlichen Kompression (da ist nur ein Stück Schnur, das oberhalb der Mitte ansetzt und von dort "bergauf" Richtung Rücken geht), das ja auch beim Murmur vorliegt, macht es mir schwer. Mein (zugegenem zu schwerer) Golite Jam gefiel mir in der Hinsicht besser: durch die zwei Gurtbänder zur Kompression konnte ich den Rucksack wirklich in Form bringen und das Durchhängen nach unten und hinten vermeiden.
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Welche Trekking- / Wanderstiefel nach Bänderriss?
Outdoorfetischist antwortete auf P!P's Thema in Ausrüstung
@BohnenBub Danke nochmal für die Beschreibung. Meinst du ungefähr sowas wie in diesem Video? Hier ist das Nicht-Standbein zwar nicht gestreckt, der Rest klingt aber ähnlich.- 17 Antworten
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Bekleidungskonzept -2 bis +10°C "Windbreaker vs Fleece"
Outdoorfetischist antwortete auf BohnenBub's Thema in Ausrüstung
Ich denke es hängt auch davon ab, wie viel man schwitzt. Ich als Vielschwitzer würde z.B. fast nie Fleece+Baselayer (und nichts drüber) tragen. Wenn es kalt wird, zieht fast immer irgendwo ein Lüftlein. Wenn es nicht windet, wird mir im Fleece dann warm und wenn es windet, wird es arg kalt, weil der Wind durch den Fleece zieht und ich verschwitzt bin. Meine erste Maßnahme zur Temperaturregulierung ist daher das Windshirt. Und ja, auch unter einem Windshirt hat man ab und zu ein leichtes "Wärmestau"-Gefühl, wie bei einer Hardshell - nur eben viel weniger - und das Hautgefühl ist nicht so flauschig wie bei Fleece. Gleichermaßen taugt für mich eine Hardshell nicht als Windschutz - ich schwitze darunter zu viel und irgendwann kühlt mich trotz Windblockade durch Hardshell auch dieser Schweiß aus. Ein objektiver Vorteil des Windshirts, der mir noch einfällt, ist, dass man die (ggf. sauteure Membran-)Regenjacke schonen kann und dann mit einer weniger robusten und leichteren Variante (z.B. DriDucks) davonkommen kann. Was Temperaturregulierung angeht, habe ich folgendes festgestellt: Wenn es mir mit langem Baselayer und Windshirt zu kalt wird, ist die Kombi Baselayer+Kufapullover (in meinem Fall Patagonia Nano Puff Pullover) nicht mehr zu warm. Und selbst wenn: Man muss nicht für jede Situation die perfekte Komforttemperatur erzwiebeln können, wichtig ist erst einmal, dass man die Möglichkeit "nicht zu kalt" hat. "Nicht zu warm" ist auch nett (und sollte für die erwarteten Witterungsbedingungen seitens des Bekleidungssystems möglich sein), aber weniger kriegsentscheidend. Trotzdem würde ich für Touren, wo ich öfter die Situation erwarte, dass Windshirt+Baselayer in Bewegung allein zu kalt sind (was bei mir etwa <5°C entspricht), noch einen (dünnen) Fleece für die Bewegung mit einpacken, also mit Baselayer+Windshirt+Fleece+Hardshell den vollen Gewichtsnachteil eingehen. Erst recht, wenn ich erwarte, dass es zusätzlich noch viel regnet. Wer weniger schwitzt, kann vielleicht auf das Windshirt verzichten - Glück gehabt! -
Fizan Compact als Zeltstange - robust genug?
Outdoorfetischist antwortete auf Outdoorfetischist's Thema in Ausrüstung
Vielen Dank für die vielen Antworten, das klingt schon echt gut! Nachdem ich kommendes Wochenende nochmal etwas mit dem SL 2 experimentiere, werde ich mir die Fizan evtl. kaufen. Hat zufälligerweise jemand Erfahrung damit, die Fizan als "A" zu benutzen (also zwei Stöcke an einer Stockposition)? Dafür bräuchte man vmtl. ein Verlängerungsstück, oder? Ich frage, weil beim Doppelquiltschlafen der eine Stock immer etwas im Weg ist. -
Welche Trekking- / Wanderstiefel nach Bänderriss?
Outdoorfetischist antwortete auf P!P's Thema in Ausrüstung
OT: Hast du da vielleicht einen Link oder so mit Beschreibungen der Übungen? Ich hab trotz regelmäßiger Balanceübungen etc. beim Minimalschuhlaufen (iSv Joggen) noch immer Probleme mit einem Knöchel...- 17 Antworten
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Hallo zusammen, Für meine Freundin und mich geht es ab dem 18. September nach Korsika, wo wir einen Teil des GR 20 laufen und am Ende ein paar entspannte Strandtage machen wollen. Wir werden auf jeden Fall den Nordteil laufen und noch einen Teil des Südteils. Wir werden vmtl. im Norden starten, weil ich den Part auf jeden Fall laufen will und nicht ganz klar ist, wie weit wir insgesamt kommen werden. Momentan plagen mich hauptsächlich Unterkunftsfragen, später werde ich aber sicherlich noch weitere Fragen und ggf. eine Packliste posten. Zur allgemeinen Information: Wir werden unser Rayway Duo Quilt (mit alpine insulation) und vmtl. eine 8mm Evazote+Prolite XS (meine Freundin) und eine Prolite S (ich) nutzen. 1) Grundsätzliche Frage ist erst einmal Zelt (Golite SL 2) oder Tarp (Gossamer Gear C-Twinn)? Für Tarp spricht, dass man zur Not ja auch immernoch in den Hütten Unterschlupf finden kann. Oder sind diese zu der Jahreszeit noch randvoll? Allerdings würde ich schon gern eine Unterkunft mitnehmen, die dem Wetter gewachsen ist. Fürs Zelt spricht u.a., dass wir ja ausschließlich auf Campingplätzen (an den Hütten und später am Strand) nächtigen werden, sodass die zusätzliche Privatsphäre eines Zeltes ganz nett wäre. Aber auch das hängt vom Andrang zu der Jahreszeit ab. Mit dem Tarp können wir rund 700g sparen (das hängt allerdings noch von der Innenzeltfrage ab, s.u.). Was meint ihr dazu? Ist ein Tarp dem Wetter auf dem GR 20 gewachsen? 2) Braucht es ein "bathtub"-Groundsheet? Ich habe mehrfach gelesen, dass der trockene und vielbenutzte Boden an den Refugis schlecht Wasser aufnimmt. So bin ich auf Mallorca schonmal abgesoffen und würde es gern vermeiden. Nehme ich richtig an, dass ein "bathtub"-Groundsheet empfehlenswert ist? 3) Mücken. Brauche ich ein Innenzelt? Bisheriges Ergebnis meiner Recherchen: In den Bergen eher nein, am Strand definitiv. Hier wäre meine Lösung im Falle des SL 2 einfach des zugehörige Innenzelt (689g) und im Falle des Tarps ein Bathtub Groundsheet von Trekkertent (ca. 230g, müsste ich noch kaufen) und ein S2S Mosquito net single (~240g, könnte auch durch die leichtere "Nano"-Ausführung ersetzt werden). 4) Falls es jemand weiß: Kommt man irgendwo verlässlich an Schraubkartuschen? Die Tourlänge wäre ideal für meinen Jetboil mit einer 100g Kartusche. Besten Dank im Voraus!
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Fizan Compact als Zeltstange - robust genug?
Outdoorfetischist antwortete auf Outdoorfetischist's Thema in Ausrüstung
Danke schonmal für die vielen Antworten! Das macht ja durchaus Mut Weißt du, wie stabil die Carbonstange (dachte an den Easton Carbon Pole oder die stabilere Variante da diese fürs SL2 gut passen müssten) im Vergleich zum Fizan Compact sind? -
Hallo zusammen, Ich nutze seit Ewigkeiten recht schwere Leki Trekkingstöcke (548g/Paar). Diese dienen auch als Gestänge für mein Golite SL2. Natürlich hätte ich eigentlich gern etwas leichteres und schiele dabei auf die sehr beliebten Fizan Compact, gerade auch weil ich nicht dauerhaft mit Stöcken laufe, diese also auch viel am Rucksack hängen. Ich habe aber etwas Bedenken bzgl. der Stabilität. Da nur ich Trekkingstöcke nutze (meine Freundin nicht) und das SL2 eben 2 Stöcke braucht, wäre es sehr ungünstig, wenn einer kaputtgeht. Meine Sorge sind dabei sowohl Schäden bei viel Wind im Zelt, aber auch bei der Benutzung beim Laufen. Beim Laufen nutze ich Trekkingstöcke eher sporadisch, so vielleicht 40% der Zeit. Meistens auf anstrengenden Anstiegen oder auf Abstiegen, um die Knie zu entlasten. Bei letzterer Gelegenheit stütze ich auch gefühlt durchaus recht viel Gewicht auf die Stöcke. In der Ebene nutze ich fast nie Stöcke. Was meint ihr? Sind die Fizan Compact a) stabil genug als Zeltstange auch bei fiesem Wetter? Und glaubt ihr b), dass es mit meinem Nutzungsprofil einigermaßen unwahrscheinlich ist, sie kaputtzumachen?
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Ich habe bisher eine Faltflasche gesehen, die irgendwann kaputt ging. Temporär kann man kleinere Löcher durch ansengen mit Feuer flicken. Wenn es dennoch Bedenken gibt, einfach eine Ersatzflasche mitnehmen, das ist immernoch um Welten leichter als die Clean Kanteen. Bei PET-Flaschen gibt es natürlich verschiedene Varianten, die unterschiedlich schwer sind. Colaflaschen o.ä. sind glaub ich unkaputtbar, aber auch recht schwer.
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Ein paar Dinge, die mir auffallen: Kosmetik wirkt recht schwer. Ist das schon alles so klein wie nötig abgefüllt (Zahnpaste, Seife, Klopapier)? Wattestäbchen brauchts mMn nicht wirklich. Das Viktorinox kann auch als alleiniges Messer dienen Wozu Bandana UND Buff? Wozu die Sandalen? Wenn es unbedingt Campshuhe sein müssen, vielleicht etwas leichteres? Eigentlich braucht man sowas aber nicht. Elektronik ist natürlich sehr schwer. Gerade das Panel wiegt vmtl. so viel wie Ersatzakkus für mehrere Monate. Da würde ich versuchen, umzudisponieren. GPS brauchts auf vielen Touren auch nicht. Die Wasserflasche ist sehr schwer. Einfach PET oder Platypus wenns BPA-frei sein soll. Wozu ist die Tasse (ich habe keinen Kocher gefunden - kochst du nicht)? Sowas gibts auch leichter. Unterlage kann man weglassen, kann aber verstehen, dass das bei einem so teuren Cubenshelter schwer fällt. Aber dann hättest du auch gleich ein Innenzelt mit Silnylonboden nehmen können... Messer ist Overkill für Wandertouren. Bushcraftest du denn auf jeder Tour, sodass das mit muss?
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Richtig. Aber die Aussage "zu Hause schläfst du ja auch unter einer Decke" suggeriert, dass es beim Quiltnutzen überhaupt keine Probleme geben kann - das ist aber einfach nicht der Fall. Was Befestigungssysteme und Probleme mit Drafts angeht gibt es hier im Forum würde ich sagen gespaltene Lager, aber in jedem Fall so viele Nutzer, die ein Befestigungssystem benötigen, oder Probleme mit Drafts haben, dass es gerechtfertigt ist, darauf hinzuweisen. Das Beispiel beweist die Gewichtsersparnis, die ich ja auch nicht in Frage gestellt habe. Fraglich ist hingegen, ob der so modifizierte Schlafsack die gleiche Komforttemperatur hat. Ich behaupte nein. Diese Behauptung wird gestützt von der Tatsache, dass die meisten Quilts im Vergleich zu Daunenschlafsäcken derselben Komforttemperatur überproportional viel Füllgewicht haben. Will heißen: Wenn ich einen Schlafsack einer bestimmten Komforttemperatur nehme und die Daune am Rücken herausnehme, ist das verbleibende Füllgewicht für gewöhnlich deutlich geringer als bei einem Quilt der für diese Temperatur geratet ist. Beispielsweise hat ein Enlightened Equipment Revelation 30 in Reg/Reg bei 850er Daune ein Füllgewicht von 295g, ein Cumulus Lite Line 300 (850er Daune, 300g Füllgewicht, davon 40% am Rücken, also 180g vorne). Selbst wenn man wieder etwas draufrechnet, weil es ja eine Fußbox gibt, hat man immernoch eine große Diskrepanz. Also: Die 30% sind sehr wohl geschönt.
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Ich schreibe mal das, was ich bei solchen Beiträgen immer schreibe: Nicht jeder kommt gut mit Quilts klar, insbesondere solche ohne ausgeklügeltes Befestigungssystem an der Isomatte (Stichpunkt Drafts). Zudem scheint die einfache Rechnung "dieselbe Komforttemperatur bei weggeschnittenem Rückenbereich und Zipper" nicht aufzugehen - Quilts scheinen mir (auf der Oberseite) mit mehr Isolationsmaterial dimensioniert zu sein als entsprechende Schlafsäcke gleicher Komforttemperatur (das sieht man, indem man z.B. Füllmengen vergleicht). Klar, netto ist ein Quilt immernoch leichter, aber die Rechnung wird durch das plakative "Die Rückenisolation liegst du sowieso platt" mMn etwas geschönt. Bzgl. MYOG finde ich die Darstellung auch vereinfachend: Mein Rayway-Duo-Quilt war ein dicker Batzen Arbeit, wegen der dicken Isolation absolut nicht einfach zu nähen und wäre ohne ein ~25qm Wohnzimmer nicht machbar gewesen. Ja, wenn man Zeit und Lust hat, lohnt sich MYOG trotzdem, aber es ist auch kein Kinderspiel. So viel zur obligatorischen Gegendarstellung
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Im 800ml Topf meines Jetboils kann man eine Packung Mountain House ganz gut zubereiten und essen. Anfangs muss man ggf. beim Rühren etwas vorsichtig sein, damit es nicht überschwappt. Wenn der 1000ml Topf nicht übermäßig schwer ist, würd ich den ggf. einfach nehmen, anscheinend haben Thru-Hiker ja immer besonders viel Hunger, sodass die Reserve vielleicht nicht schlecht ist? Aber dazu können die Veteranen im Forum sicherlich mehr sagen.
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Ich habe auch einen Satz Seidenunterwäsche von terramar. Zumindest das Oberteil ist für mich als Schlafwäsche nicht zu gebrauchen. Unterm Quilt/im Schlafsack schwitze ich oft und wenn ich dann lüfte wird es durch das sehr dünne Material direkt unangenehm kalt. Ich brauche als Oberteil zum Schlafen also etwas Dickeres, was dem Schweiß auch etwas aufsaugt bzw. etwas wärmt.
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Minimalschuhe und Vorfußlauf allgemein und beim Trekking
Outdoorfetischist antwortete auf Outdoorfetischist's Thema in Ausrüstung
@boelf Beim Joggen/rennen nutzt man die Elastizität des Fußmuskulatur/Achillessehnen-Komplexes um den Fuß schnell und (nahezu) ohne Kraftaufwand wieder anzuheben. Ich würde behaupten beim Gehen sind die Bewegungsabläufe so langsam und die Beinbewegung so eingeschränkt (im Vergleich zum Laufen, wo die Hacke deutlich weiter Richtung Gesäß hochgeht), dass man von der Elastizität jedenfalls energetisch nicht wirklich profitiert. Man könnte natürlich mit Hinblick auf Dämpfung/weniger "Impact" durch die Elastizität argumentieren, aber mMn kann man beim Gehen auch schonend über die Ferse abrollen (kleine Schritte/Hüftbewegung). Vielleicht mal andersherum gefragt: Worin sehen die Ballengänger den Vorteil? Habt ihr evtl Quellen, die ihr verlinken könnt? -
Minimalschuhe und Vorfußlauf allgemein und beim Trekking
Outdoorfetischist erstellte Thema in Ausrüstung
Im Sarek-Vorbereitungsthread hat sich eine kleinere Halb-OT-Diskussion bzgl. des korrekten Einsatzes von Minimalschuhen, entsprechenden Änderungen wenn man zum Trekking mit Gepäck übergeht und deren allgemeiner Tauglichkeit für Touren mit Gepäck entwickelt. Hier nun der Thread Die konkreten Fragen sind (kann gern ergänzt werden): 1) Betreibt ihr mit Minimalschuhen/Barfuß "Ballengang" oder eher behutsamem Fersenlauf? Was findet ihr sinnvoller und aus welchen Gründen? 2) Wie sieht das mit Gepäck aus? Muss die Gangart geändert werden oder soll die Fuß- und Wadenmuskulatur so gestärkt sein, dass man genauso läuft? 3) Findet ihr Minimalschuhe fürs Wandern sinnvoll oder nutzt ihr lieber mehr Schutz. Warum? Ich persönlich kann mich nur zu 1) wirklich äußern. Mit meinen Huaraches (Xeroshes, Lunasandals), aber auch mit Vivobarefoots, die ich im Alltag getragen habe, laufe ich über die Ferse. Zwar behutsamer, als mit robusterem Schuhwerk und ich komme auch flacher auf, die Ferse berührt aber stets zuerst den Boden. Jegliche Experimente mit Ballengang fühlten sich für mich sehr komisch an, ich habs aber vermutlich auch falsch gemacht und bin wie ein Storch durch die Heide gestakst. Wenn ich komplett barfuß laufe, stelle ich zugegebenermaßen fest, dass meine Gangart doch einen gewissen Stoß beim Aufsetzen der Ferse verursacht, den die Schuhe durch ihre (zwar sehr dünne) Sohle anscheinend abdämpfen. So, ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Hintergrundwissen -
Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016
Outdoorfetischist antwortete auf mawi's Thema in Tourvorbereitung
OT: Ok, Frieden und auch sorry für meinen recht "direkten" Ton im letzten Post. Ich mach gleich einen Thread zum Thema auf -
Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016
Outdoorfetischist antwortete auf mawi's Thema in Tourvorbereitung
OT: Ach Gottchen, du bist aber auch ein ganz Spitzfindiger, was? Ich habe zunächst einmal "hier" (=im Thread/Forum, also nix ganze Menschheit) geschrieben und das aus dem Grund, dass ich auch an anderer Stelle im Forum ähnliche Aussagen gelesen zu haben glaube und da Roibers Aussage ("Zumal es sich für diesen Schuh ja eigentlich empfiehlt, über den Vorderfuß zu gehen") und das Ausbleiben von Widersprüchen eine gewisse Allgemeingültigkeit/Konsens widerspiegelt, die sich mir so nicht erschließt. Zufrieden? Find ich übrigens großes Kino, sich über wenigstens outdoorbezogenes Offtopic aufzuregen, aber den Thread selbst mit argumentativen Kleinstanalysen, die wirklich niemandem helfen, vollzumüllen. -
Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016
Outdoorfetischist antwortete auf mawi's Thema in Tourvorbereitung
OT: Doch, das steht da. Und hätte der Herrgott gar keinen Offtopic gewollt, als er dieses Forum schuf, so hätte er keinen entsprechenden Buttom integriert. -
Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016
Outdoorfetischist antwortete auf mawi's Thema in Tourvorbereitung
OT: Mich wundert hier ja, dass anscheinend alle mit Barfußschuhen über den Ballen gehen. Selbst mit meinen ultraminimalistischen Xeroshoes (aber auch mit dicken aber flachen Lunasandals) ramme ich zwar nicht mehr so die Hacke in den Boden (der Fuß landet deutlich flacher) aber auf dem Ballen lande ich nicht.