Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Outdoorfetischist

Members
  • Gesamte Inhalte

    854
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    2

Alle erstellten Inhalte von Outdoorfetischist

  1. Ich nutze seit einiger Zeit "Da'Dude Da'Wax"-Haarwachs, das lässt sich ziemlich gut nur mit Wasser auswaschen. Ich nutze so 2 mal die Woche Shampoo.
  2. Ich hab mir zuletzt den The North Face Flyweight Rucksack (https://www.thenorthface.de/shop/de/tnf-de/flyweight-rucksack-cj2z ) bestellt. Mehr als Daypack für in der Bürotasche oder im Koffer, da ich aktuell beruflich viel unterwegs bin und dafür einen klein verpackbaren Freizeitrucksack wollte (der zudem nicht total dämlich aussieht). Kommt wohl heute an, leider kann ich ihn frühestens am Wochenende in Augenschein nehmen. Der ist zwar im Vergleich recht schwer, die Schultergurte sahen mir aber vielversprechender aus und ich schätze auch das Vorhandensein diverser Außentaschen.
  3. OT: Zur Bildgrößendiskussion: Ich nutze immer "tinypic" (Gratissoftware), da kann ich die Dateien einfach reinziehen und er speichert mir die komprimierten Versionen direkt im selben Ordner. Ich bin aber auch wahrlich kein Qualitätsfetischist, also keine Ahnung, ob das Tool qualitativ in Ordnung ist.
  4. Wenn schon um Startdaten geht, klinke ich mich hier mal ein: Meint ihr ein Start Anfang September (bzw. in den letzten Augusttagen, also 28. oder so) ist zu spät? Ich hätte kein Problem damit, wetterbedingt gegen Ende hier und dort auf GR10/11 oder niedrigere Routen auszuweichen, aber evtl. nicht finishen zu können, wäre schon blöd...
  5. lch klinke mich mal ein: Was können die GWC-Veteranen (z.B. @Stromfahrer ) denn zur Windstabilität sagen? Grundsätzlich ist ja ein Mid. Kann es mit der Sturmstabilität eines MLD Solomid mithalten?
  6. Ich möchte auch auf ein Shorts+Tight+Windhose-System umsteigen und überlege derzeit, ob es den Regenrock braucht. Meine Sorge ist die Kombination nass+kalt+ggf windig. Bis zu welchen Temperaturen ist es okay, durch die Windhose hindurch etwas nass zu werden? Mein Anwendungsfall ist der HRP/GR10/11 diesen Sommer (ab September).
  7. Ein Freund von mir hat ein günstiges China-Smartphone als Backup. Das ist vermutlich leichter als tatsächlich Papierkarten und einen vernünftigen Kompass zu tragen. Aber gut, die Diskussion wolltest du ja nicht Ich denke die wichtigsten Karte/Kompass basics lassen sich mit Hilfe von Youtube-Tutorials ganz gut lernen. Ich habs halt bei der Bundeswehr (Orientierungsmärsche) gelernt. Letztlich musste ich beim Wandern nie mit Marschkompasszahl (wie heißt das eigentlich auf zivil?) wandern oder gar mit Hilfe von Geländermerkmalen+Marschkompasszahl meinen Standort ermitteln, aber die Kenntnis und insbesondere das Verständnis wie diese Verfahren (konkret: Karte einnorden, Marschkompasszahl aus Karte ermitteln und danach wandern oder - andersherum - Kompasszahl eines Geländemerkmals ermitteln und auf Karte übertragen) funktionieren finde ich nicht verkehrt. Das würde ich dann einfach irgendwo zu Hause auf einer geeigneten Freifläche ein wenig üben, um es mal gemacht zu haben und ein Gefühl dafür zu bekommen. Anmerkung: Dafür lohnt sich ein vernünftiger Peilkompass. Insbesondere einer mit dem man "Anvisieren" kann. Dafür ist wichtig, dass man per Spiegel das Kompassblatt sehen kann, wenn man ihn am ausgestreckten Arm hält und dass er sowas wie "Kimme und Korn" hat. Aber wie gesagt, in der freien Wildbahn brauche ich das zumindest so gut wie nie. Darüber hinaus würde ich mir eine gute Wanderkarte deiner heimatlichen Region holen und mal probieren, dich nur damit (und Kompass) zurechtzufinden. Such dir eine Route über kleinere, nicht ausgeschilderte Wege heraus und lauf die. So lernt man meines Erachtens die "Interpretationsleistung", die letztlich wirklich relevant für die Navigation mit Karte/Kompass ist. Damit meine ich Sachen wie "Okay, ist das die richtige Abzweigung? Naja laut Karte trifft der Weg im rechten Winkel auf den Bach, hier streife ich den Bach aber eher parallel, also muss die Abzweigung noch kommen....". Eben das Verknüpfen von Karteninformation mit der tatsächlichen Landschaft.
  8. ...oder ihn zumindest als Backup zu benutzen anstatt noch einen Spirituskocher mitzunehmen. Feuer fürs Gemüt: Es ist faszinierend, was man draußen alles nicht vermisst. Selbst wenn es legale Feuerstellen gibt, mach ich meist doch kein Feuer, auch wenn der Gedanke so schön gemütlich klingt. Wenn du aus Erfahrung (!) weißt, dass du auf Solotour viel Feuer machst, nimm das Ding mit, ansonsten wäre meine Devise: Zu Hause lassen und schauen, ob du es tatsächlich vermisst.
  9. Volle Zustimmung! Ich habe in letzter Zeit auch Esbit für mich wieder entdeckt. Ich mag vor Allem die 4g Tabletten. Mit meinem Caldera Cone (mit Evernew 0.9L) bekomme ich mit zwei 4g Tabletten so gerade 500ml Wasser heiß (auf der Esbit Packung steht, dass man mit der Menge nur 250ml schafft - pah! ). Eine 20er Packung ist ungefähr so groß wie zwei nebeneinander gelegte Streichholzschachteln und verschwindet hervorragend neben Cone, Esbitkocher (Gram Cracker) und Unterlegfolie im Topf. Inzwischen erwäge ich ein Freezerbagcooking-System aus 450ml Tasse und Alufolienwindschutz, wo das komplette System in der Tasse verschwindet - herrlich! Zurück zum Thema: 10 Tage kochen bei 1,5L Wasser pro Tag auf einer 100g Kartusche klingt für mich äußerst optimistisch. Wirklich effiziente Gaskocher brauchen (so meine ich mich aus meinen Jetboilzeiten zu erinnern) so 4-5g Gas pro 500ml Wasser. Bei 1,5L Wasser pro Tag und 10 Tagen (also 30x500ml) wird das mehr als eng. Und jetzt hat man den Gaskochersalat: Die Tourlänge liegt genau zwischen zwei Kartuschengrößen und man hat die Wahl zwischen zwei ähnlich blöden Optionen: Zu viel Brennstoff (also die größere Kartusche) mitnehmen oder Ersatzkocher (samt Ersatzbrennstoff) schleppen. Deshalb nehm ich kein Gas mehr. In deiner Situation würd ich ein möglichst leichtes Esbit-Backup einpacken, das sollte die leichteste Option sein. Und wenn der Picogrill sowieso dabei ist, dann gar nichts (oder vielleicht 3-4 kleine Esbittabletten um das Feuermachen zu erleichtern, je nach dem ob das notwendig ist).
  10. Was für Temperaturen hattest du denn?
  11. Brauchts für den Gasbrenner wirklich keinen Windschutz? Bzgl. der Kartuschenleergewichts: Jepp, am letzten Tag ist das Spiritusset immer leichter. Aber: Am Anfang der Tour trägt man vmtl. am meisten Proviant mit und ist noch nicht eingelaufen, weshalb es nett ist, dort möglichst wenig Gewicht zu haben. Spricht also für Gas. Ob man am letzten Tag noch 150g Kartusche im halbleeren Rucksack hat, ist im Vergleich ziemlich egal. Andererseits: Könntest du Spiritus nicht unterwegs nachkaufen? Das würde die Kalkulation nochmal verändern. Letztlich kommt es für mich persönlich auch viel darauf an, was ich gern nutze. Ich hasse es, zu Hause halbleere Gaskartuschen rumfliegen zu haben und mich nerven die superwackeligen "auf der Kartusche"-Brenner. Mein Caldera Cone steht bombenfest und ich kann für jede Tourlänge genau so viel Brennstoff mitnehmen, wie ich benötige. Ich brauche allerdings auch nur morgens 250ml fürn Kaffee und abends 500ml fürs Abendessen. Wobei ich auf 2P-Touren das System auch nutze und dann eben zwei mal Wasser erhitze, stört mich abends auch nicht und ich bin ja nicht auf der Flucht. Wenn du aber auf die Convenience von Gas stehst, mehr Wasser brauchst und nicht warten magst, dann nimm eben Gas. Da würde ich auf eine Gewichtsdifferenz von <200g pfeifen (just my 2 cents)
  12. Hier ein kleines Update, nachdem ich zwei Nächte im Bowfin 2 verbracht habe: Es passen wie bereits erwähnt zwei normalgroße Isomatten nebeneinander. Und das wars. Eine Möglichkeit, eine gewisse "Besucherritze" zu lassen, gibt es in meinen Augen nicht. Ansonsten bin ich vom Platzangebot im Zelt her zufrieden. Auch mit "eingefahrenem Innenzelt" ist an Kopf- und Fußende ausreichend Platz für Krams. Kleine Rucksäcke passen da vielleicht auch hin, mein Osprey Exos 48 war aber schon zu groß (oder hätte vielleicht gerade so gepasst), sodass ich ihn lieber in der Apsis verstaut habe. Platz, um zu zweit im Zelt zu sitzen, ist in meinen Augen genug. Als wir abends auf Flucht vor den Mücken im Zelt Wein getrunken und Käse gegessen haben, hab ich es jedenfalls nicht als eng empfunden. Trotzdem kann man wohl sagen, dass man sich sich - wie bei den meisten 2P-Zelten - gern haben sollte, wenn man das Zelt teilt. Knapp bemessen finde ich den Platz in der Apsis. In der ersten Nacht hatte ich echt Probleme, alles unterzubringen, in der zweiten ging es, aber ich glaube, dass in dieser Nacht das Innenzelt nicht ganz mittig stand. Dahingehend habe ich also kein finales Urteil. Mir scheint allerdings, dass das Double Rainbow oder das MSR Hubba Hubba auch nicht viel mehr Platz in der Apsis bieten. Gut möglich, dass ich da von Tarps oder bodenlosen Zelten etwas verwöhnt bin. Was mir überhaupt nicht gefällt, sind die recht dünn und fragil wirkenden Reißverschlüsse am Außenzelt, die zudem ohne jegliche Zugentlastung daherkommen (ja, es gibt einen Kletterverschluss, aber ein Clip wie bei den MLD Mids halte ich für deutlich sinnvoller!). Hier ein paar Versuche, den Platz im Innenzelt zu dokumentieren: Die linke Isomatte ist sehr dünn und wellt sich daher leicht. Und nochmal mit Neoair bei verkleinerten Apsiden. An Kopf- und Fußende bleibt so ausreichend Platz für Packsäcke mit Schlafklamotten und sonstigen Krimskrams für die Nacht. Das Fußende blieb bei uns sogar ungenutzt (dafür waren die kleinen Apsiden aber recht voll). Hier ein Versuch, die Apsidengröße zu dokumentieren. Aber Achtung, ich vermute, dass das Innenzelt (da seitlich ausgeclippt) nicht ganz mittig stand, die Apsis könnte daher größer erscheinen, als sie es wäre, wenn man auf beiden Seiten eine gleich große Apsis ermöglicht.
  13. Ich grabe hier mal aus: Eine Freundin und ich waren auf dem Soonwaldsteig (Kirn bis Rheinböllen) mit dem Sawyer Mini unterwegs und - wie soll es anders sein - haben jetzt Durchfall/Erbrechen. Wir haben eigentlich nur auf der Schmidtburg und aus dem Simmerbach Wasser entnommen. Die Symptome setzten etwa 24h nach dem Filtern beim Simmerbach ein. Mir ging es einige Stunden echt schlecht, inzwischen aber schon wieder okay, bei besagter Freundin setzte alles etwas später ein und sie schläft gerade ihre Erschöpfung aus. So viel zur Wehklagerei. Meine Frage: Gibt es Neuigkeiten zur Sawyer Thematik? Ich kann mich vage daran erinnern, meinen zu einem günstigen Preis (ja, ich weiß, doofe Idee), allerdings nicht auf Ebay gekauft zu haben. Gibt es inzwischen Dokumentation dazu, wie man eine Fälschung verstellen kann? Ich bin ja fast versucht, ihn gewaltsam zu zerlegen, um das Innenleben zu inspizieren und einen Vergleich mit gängigen Videos anzustellen. Auf der anderen Seite könnte der "intakte" Filter hilfreich sein, wenn es uns morgen nicht besser geht und wir zum Arzt gehen? Naja, ich bin jedenfalls gespannt, ob es was Neues zu berichten gibt und gehe mir mal einen Tee kochen -.-
  14. Hängt von der Tour ab, würd ich sagen. Kommt sowieso eine Pausen-/Campjacke mit? Dann eine Puffy, denn ein dünnes Fleece ist für sowas oft zu kalt. Mit einer Puffy hat man dann im schlimmsten Fall die Wahl zwischen zu warm und zu kalt, was aber imho voll okay ist - Hauptsache man hat die Möglichkeit, nicht zu frieren. Wenns um das Tragen bei Bewegung geht, würde ich zum Fleece greifen. Wenn also die Temperaturen auf der Tour oft ein Midlayer in Bewegung erfordern, fährt man mit einem Fleece oft besser (außer es wird ganz ganz kalt). Gerade in Kombination mit einer Windjacke leistet (insbesondere ganz normales Fleece wie Polartec Classic) Wunder. Ohne Windjacke bleibt man auch bei moderatem Wind warm und mit der Windjacke drüber wirds ziemlich toasty. Auch als Zwischenschicht unter der Regenjacke bei kaltem Regen ist klassischer Fleece bewährt (s. https://andrewskurka.com/2015/backpacking-clothing-go-suit-fleece-top/). Wenn man sowieso den ganzen Tag unterwegs ist und sich abends recht flink in den Schlafsack verkriecht, brauchts dann auch keine Isojacke mehr.
  15. Danke für die Vorstellung und das schöne Review! Wie bereits an anderer Stelle angemerkt, finde ich deine Neugier wirklich toll, genauso wie die Tatsache, dass du uns daran teilhaben und davon profitieren lässt! Du nutzt(est? Das weiß man bei dir ja nie so genau :P ) doch auch einen Osprey Exos 48, oder? Wie würdest du den Tragekomfort im Vergleich einschätzen? Und wie sieht es mit dem Volumen aus? Der Exos 48 ist ja tatsächlich eher ein ~60L Rucksack (wurde beispielsweise im outdoorgearlab-Review demonstriert).
  16. Wie gesagt, ich hab mein Bowfin 2 noch nicht genutzt und nur mal ganz kurz drin gelegen. Ich denke für zwei Matten nebeneinander ist Platz, dann ist aber auch Schluss. Es gibt eben an Kopf- und Fußende noch Platz für Rücksacke/Ausrüstung und genauso links und rechts, wenn man das Innenzelt auf maximale Breite einstellt, das ist aber kein Platz, wo noch jemand liegen könnte. Die Frage ist wohl schlichtweg, ob du ein 1 oder 2 Personenzelt möchtest. Ist das Tochterszenario denn wirklich so wahrscheinlich und vor Allem so häufig? Oder könntest du für solche Fälle auch ein günstiges Zweipersonenzelt anschaffen/ausleihen und das Bowfin für deine Solotouren nutzen? Grundsätzlich wird ich sagen: Schau, was typische Nutzungsfälle sein werden, sei da ehrlich zu dir selbst und wenn da weniger als ca. 25% Zweipersonennutzung auftaucht, nimm das 1er. Auf der anderen Seite: Wenn du ein 1kg Solozelt zu tragen bereit bist, bringen dich die zusätzlichen 300g für das 2er auch nicht um. Die Frage ist vielleicht eher, wie sehr es dich wurmt, ein unnötig großes/schweres Zelt zu haben, wenn du allein unterwegs bist. Wurmt es dich nicht sonderlich und der Zweipersonenfall ist tatsächlich wahrscheinlich, dann nimm eben das 2er.
  17. Das ist dann aber auch nicht besser also gleich die X-Lite mit ~100g Evazote als Durchstichschutz und worst-case-Reserve: Falls die X-Lite unterwegs irreperabel kaputt geht, nimmt man die dünne Evazote doppelt und hat eine ~6-8mm dicke Torsomatte.
  18. Ja, kann man. Wenn du aber die Z-Lite in voller Länge (also alle 14 Segmente) mitnehmen willst, hast du ein echt dickes Paket, das als Rückenpolster nicht mehr tauglich (da zu dick) ist. Der Klassiker als Rückenpolster ist glaub ich irgendwas zwischen 2 und 8 Segmenten, wobei man erst ab 6 Segmenten eine (äußerst kurze) Matte in Torsolänge bekommt (mir persönlich waren 7 zu kurz und würde das nächste mal 8 nehmen - allerdings brauche ich die Matte in meinem Rucksack nicht als Rückenpolster). Alternativ könntest du deine BW-Matte gegen etwas leichteres austauschen und bei der X-Lite bleiben. Es gibt viele 8-9mm dicke Evazotematten, die in voller Länge ca. 200g wiegen. Es gibt auch noch dünnere Varianten (sowas zum Beispiel: http://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=6418). Vom Komfort her ist eine Z-Lite natürlich nicht mit einer X-Lite zu vergleichen, aber oft kann man sich ja einen halbwegs weichen Boden suchen (gerade im Mittelgebirge) und manche Leute haben auch auf harten Böden kein Problem mit dünnen Isomatten (ggf. nach etwas Eingewöhnungszeit). Ein Experiment ist es sicherlich wert, würde ich sagen, vorausgesetzt dir macht sowas Spaß und du hast das Geld übrig.
  19. Aber Achtung: Ohne Inner steht das Zelt nicht gut, wie man im Sectionhiker-Review sehen kann: https://sectionhiker.com/tarptent-bowfin-1p-tent-review/
  20. Wenn ich da nochmal einhaken darf: Ja, macht schon Sinn, aber dann hast du eben die Wahl zwischen richtig warm und kalt. An einem normalen Fleece schätze ich, dass man ihn ohne Windshirt tragen kann, wenn es nicht allzu windig ist. So bekommt man Isolation bei gleichzeitig perfektem Feuchtigkeitstransport/Atmungsaktivität. Unter einem Windshirt hat man ja doch immer Wärmestau. Mit dem Montane wirds hingegen schon bei einer leichten Brise frisch - der Wind pfeift eben durch. Wenn das Windshirt eh dabei ist und du bereit bist, feinere Temperaturregulierungsmöglichkeiten abzugeben für 100g Gewichtsersparnis und dein Einsatzzweck nicht eine Zwischenschicht bei nassem Wetter ist, kann man aber schon zu dem Teil greifen.
  21. Das ist so falsch dargestellt. Wie du weißt, kann man das Innenzelt verkleinern, um eine Apsis und regensicheren Eingang zu gewährleisten. Auf ODS hast du bereits geschrieben, dass dir nicht gefällt, dass es dafür zwei Hände braucht, aber in deiner Darstellung hier liest es sich, als wäre es mit dem Bowfin unmöglich, was schlicht nicht stimmt. Ich persönlich finde diese Modularität toll, da man so nach Bedarf mehr Platz im Innenzelt schaffen kann. Und nicht zuletzt hat man in einem Doppelwandzelt weniger Kondensprobleme. Achja, ich hab ein Bowfin 2, bisher aber nur zum nachtdichten aufgebaut. Von der Größe her kann ich mir nicht vorstellen, dass man im 1er mit 1.5 Personen glücklich wird.
  22. Ich hab das Teil in der Kapuzenversion. In M passt es mir bei 176cm und 75-77kg gut, auch wenn es für mich nicht kürzer sein dürfte (in die Hose stecken geht gerade noch). Zur Funktion: Das Teil ist wirklich, wirklich dünn. Ich habs zum Langlaufen als Baselayer genutzt und da ist das Ding voll in seinem Element. Top Feuchtigkeitstransport und Atmungsaktivität. Als Midlayer bin ich nicht so begeistert: Da es eben Gridfleece ist, pfeift der Wind total durch. Mit einem Windshirt ists dann aber schnell sehr warm. Ich finde als "active Midlayer" normalen Microfleece geeigneter. Ich hab den Mountain Equipment Micro Zip Tee (irgendein 100er Polartec Classic Fleece eben) und kann das viel variabler auch ohne Windshirt nutzen. Auch als Zwischenlage bei Regen finde ich klassichen Fleece (mit einem nicht so engen Schnitt wie beim Micro Zip Tee) besser. Eine mögliche Einsatznische ist für mich (neben der Nutzung als Kaltwetterbaselayer) die Multifunktion aus Schlafshirt und Midlayer für Touren, wo ich nicht erwarte, ständig ein Midlayer zu brauchen. Ob ich das dann so umsetze oder lieber ein zweites superleichtes Longsleeve (Isojacke ist eh dabei) mitnehme, muss sich noch zeigen.
  23. OT: Der Snugpak Bivy lässt sich aber doch nicht vollständig schließen - regnet es dann nicht rein? Bzw. was machst du dagegen? Wie verhält es sich bei dem Bivy mit Kondens?
  24. Ich bin vor 2 Jahren einige Etappen auf dem GR 20 von Vizzavonna Richtung Süden gelaufen. Wir haben damals ein Golite Shangri-La 2 genutzt, das man auch gut abspannen muss. Für mich haben MSR Groundhogs (bzw. die günstigere Alpkit Variante davon) gut funktioniert, da man sie recht hemmungslos mit Steinen in den Boden prügeln kann. Es war allerdings definitiv Abnutzung an den Heringen zu verzeichnen, ggf. sind 1-2 Ersatzheringe sinnvoll. Ich erinnere mich, dass @Matthias mit einem sehr kleinen Cubentarp auf dem GR 20 unterwegs war (Reisebericht findet sich leicht auf seiner Homepage) und zum Schluss erwähnte, nicht noch einmal mit so einem kleinen Tarp auf den GR 20 zu gehen (oder irgendwie so - lies es am besten selbst nach). Vielleicht kann er sich hier auch dazu äußern. Ich persönlich war an zwei Nächten froh um das SL 2. Direkt die erste Nacht in Vizzavonna hat es heftig geregnet, das wäre unter einem kleinen A-Frame Tarp echt nervig geworden. Beim Refuge de Prati war es sehr windig, auch da war es schön, ein windstabiles Zelt zu haben. Andererseits kannst du ja auch zur Not auf die Hütten ausweichen, von daher ist das Risiko nicht allzu groß, denke ich. Frage aus Interesse: Lässt sich das Hubba Hubba NX ohne Inner (und ohne Groundsheet) aufstellen? Falls ja, wie funktioniert das? Im aktuellen Produktvideo wird es so dargestellt, ich frage mich aber, wie das funktioniert.
×
×
  • Neu erstellen...