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Ultraleicht Trekking

Outdoorfetischist

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  1. OT: PCT SOBO hat ein noch höheres Risiko von Waldbrandproblemen als NOBO. Da du später im Jahr startest, nimmst du dann in Oregon und Kalifornien die Waldbrandsaison voll mit. Würd ich mir echt überlegen.
  2. Die Art und Weise, wie mit ihr umgegangen wurde, ist natürlich total daneben. Aber wie einige hier schon geschrieben haben: Die Grenzbeamten haben auch Prä-Trump sehr schief geguckt, wenn man nach einem langen Aufenthalt zu bald wieder gekommen ist. Faustregel ist wohl: Man sollte so lange weg sein, wie man dort war (sich also nach einem 6-monatigen Aufenthalt mindestens 6 Monate nicht in den USA blicken lassen). Das kann ich so bestätigen, als ich ~4 Monate nach meinem PCT Aufenthalt wieder einreisen wollte, wurde ich ins Nebenzimmer geführt und doppelt geprüft und befragt. Bei darauf folgenden Aufenthalten nicht. Klar ist auch, dass die bei sowas wie Freelancearbeit hellhörig werden. Insgesamt kann man mit sehr wenig Recherche herausfinden, dass die Story "ich war zweimal für 6 Monate hier, arbeite selbstständig und remote und mein Freund wohnt in den USA und jetzt komm ich schon wieder zu Besuch" unglaublich viele red flags für die Grenzbeamten enthält. Zusammengefasst: Ja, sie wurde beschissen behandelt und das ist nicht okay. Gleichzeitig hat sie sich aber auch selten dämlich angestellt.
  3. Ich hab super viel Cowboy gecamped. Irgendwann in den Sierras und später in NorCal und Washington waren mir die Mücken zu nervig und ich hab fast nur noch im Zelt geschlafen. Sauteuer muss ein Zelt nicht sein - musst ja kein DCF Zelt nehmen. Ja. Am Anfang hab ich noch ab und zu im Camp herumgelungert, später eher weniger. Wenns mal frisch ist, kann man sich in den Quilt einwickeln. Und kalt wird es meistens erst nachts.
  4. Rucksack: Ich hatte auch einen 2400 HMG dabei - hat gepasst, obwohl ich einen sehr voluminösen Schlafsack (WM Ultralite) hatte. In den Sierras hab ich den Schlafsack in einem (robusten!) Packsack oben auf dem Rucksack getragen. Geht die Welt auch nicht von unter! Zelt: Leute, die solo ein 2P Zelt nutzen, sind auf dem PCT echt die Pest. Ich hab Campsites für 6 Zelte gesehen, die vollständig durch zwei Leute in ihren (jeweils solo genutzten) Zpacks Duplex blockiert waren. Ich hatte ein Tarptent Rainbow dabei, das vom Raumangebot imho luxuriös ist und trotzdem ein sehr kompaktes Footprint hat. Einmal haben meine Wanderpartnerin und ich unsere beiden Zelte (Tarptent Rainbow und Big Agnes Fly Creek) auf einer Campsite aufgebaut, die nicht für ein Duplex gereicht hat... Genug Rant, will sagen: Mit so einem großen Zelt bist du limitierter, was Camping angeht. Gerade wenn durch Feuer o.ä. alle gleichzeitig zum gleichen Ort skippen (so ist es 2022 passiert - halb Oregon hat gebrannt und die meisten sind nach Cascade Locks geskipped), können Campsites knapp sein. Wir mussten ne Woche lang echt schauen, dass wir vor halb 7 ankommen, weil sonst idR alles voll war. Shirt: Fürs Laufen ist ein Langarmshirt komplett ausreichend. Ich hatte ein Echo Hoodie dabei und mochte es. Wenn du aber den Sunday Afternoon Adventure Hat hast, würde ich ggf. zu einem Hemd (Columbia Silver Ridge Lite) raten. Die Kombi hatte ich dieses Jahr auf dem AZT dabei und fand es subjektiv wesentlich kühler (wenn auch wesentlich weniger cool if you know what I mean) und du kannst das Hemd leichter zum Kurzarmhemd machen. Ersatzshirt: Braucht es auf dem PCT imho nicht, insbesondere wenn du einen Fleece hast. Einziger Anwendungsfall wäre imho in town. Ich nehm inzwischen meistens eins mit, ist aber purer Komfort. Fleece + Puffy: Ich würde nur den Fleece mitnehmen - nachts verschwindest du eh im Schlafsack und tagsüber reicht ein Fleece aus. Am Anfang ist eine Puffy vielleicht nett, weil man noch nicht den ganzen Tag läuft und mehr Zeit im Camp herumbummbelt. Kannst ja erstmal mitnehmen und dann ggf. nachsteuern. Beinkleidung: Ich hatte Windpants dabei und finde die für den PCT perfekt. Z.B. EE Copperfield. Kannst du drin schlafen (haben ein seidiges Gefühl) und sie halten dich bei Regen warm genug. Sollte das doch nicht reichen, ist schnell aus einem Müllsack ein Regenrock gebastelt (hab ich so dieses Jahr auf dem Colorado Trail gemacht). Dann kannst du die Regenhose und die lange Unterhose weglassen. Ich hatte auf dem PCT in den Sierra eine lange Unterhose und hab sie nur auf Mt. Whitney getragen und dann irgendwann heim geschickt. Bear hanging kit: Weglassen, nutzt du eh nicht. Ich hatte eine sehr unterhaltsame Dinnerpause, als ich jemandem dabei zugesehen hab, wie er 30min versucht hat, das dumme Seil über einen Ast zu schmeißen. Auch wenn man dabei geschickter ist: Es gibt auf dem PCT nicht viele Bäume, die sich wirklich dafür eignen. In den Sierras brauchst du sowieso eine Bearcan. Wenn du Angst wg. Mäusen usw. hast, kannst du über einen Critter Ursack nachdenken.
  5. Naja das Niak kostet das Vierfache des Rainbows. Ich denke 4 Rainbows sind auf jeden Fall langlebiger als ein Niak. Christine Thürmer aka German Tourist hat das Rainbow lange genutzt - ich meine mich zu erinnern, dass sie von einer etwa einjährigen Lebensdauer bei Vollzeitnutzung gesprochen hat. Dauert ein Weilchen, bis man das als Ottonormalverbraucher beisammen hat.
  6. Beantwortet nicht deine im Text gestellte Frage, aber ich bin mit dem Platzangebot des Tarptent Rainbow äußerst zufrieden.
  7. Spannend, ich mag sowohl Regenrock (Regenhosen sind mir meistens zu warm), Polartec Alpha (die hohe Atmungsaktivität funktioniert für mich super - wenns wirklich pfeift, kommt halt die Regenjacke zum Einsatz) und Gatewood Cape. Für mich ist ein "Sunbrella" (Sonnen-/Regenschirm) überbewertet und ~170g, die leicht durch Weglassen eingespart werden können. Den Sonnenschirm brauche zumindest ich eigentlich nie (breitkrempiger Hut und gutes Hemd finde ich immer angenehmer - ich finde unterm Schirm staut sich die Hitze) und eine Regenjacke muss man idR sowieso noch einpacken.
  8. Ich bin mit der Neoair XLite Short nicht glücklich geworden. Die Kombination aus hoch und schmal ist nicht der Hit - mit der Prolite Short hatte ich keine Probleme.
  9. Ich find die EE Torrid super. Leicht und mit Kunstfaserfüllung auch bei nass warm (für den GR20 wahrscheinlich sehr nebensächlich, aber da die Torrid auch so konkurrenzfähig ist, was das Gewicht angeht, wieso nicht das zusätzliche Feature mitnehmen?)
  10. Zelt ist schwer. Ich hätte allerdings keinen Bock auf ein Tarp - ich bin mit Tarp+Bivy gestartet, dafür waren die Mücken in der Sierra und in Norcal zu nervig (auch mit Bivy). Ich bin aufs Tarptent Rainbow Li umgestiegen, sehr zufrieden! Wie andere bemerkt haben, ist ein kleines Footprint von Vorteil. Zwei Solo Duplex Nutzer schaffen es locker, den Platz einer Campsite für 6 Leute auszuschöpfen -.- Wozu Gear Pod und Food Bag? Um Kleidung trocken zu halten reicht ein Packliner. Meiner ist von MLD und die Dinger sind wirklich robust - einmal stand das Wasser im Rucksack und der Schlafsack ist staubtrocken geblieben. Lass den Kaffeekrams weg. Ich glaube nicht, dass du langfristig morgens Kaffee kochen wirst. Gerade in der Wüste willst du früh loslaufen, um bis zur Mittagshitze ein paar Meilen abzuspulen, um dann eine Siesta zu machen. Du wirst nicht um 4:30 Uhr aufstehen, um ne Viertelstunde mit Kaffeezubereitung und -konsum zu verbringen. In der Siesta willst du keinen heißen Kaffee haben. Ich würd bei heißen Temperaturen übrigens von Kaffee abraten - man verliert nach Konsum mehr Flüssigkeit und wenn man die nachtanken will, muss man halt mehr Wasser schleppen. Ich meine gemerkt zu haben, dass ich nach meinem Mittagspausenkaffee im Schnitt durstiger war. Ich bin auch Kaffeefanat und war mit kaltem Starbucks Instantkaffee 100% zufrieden, nur in der Sierra hab ich ab und zu mal aus Luxus morgens heißen Kaffee gemacht (hauptsächlich weil es nach der Wüste schön war, das einfach entspannt machen zu können). Deine Puffy ist schwer. Ich würd entweder gegen sowas wie eine EE Torrid tauschen, oder sie weglassen. Ich wander inzwischen fast nur noch mit Fleece + Regenjacke, ohne Puffy und Windbreaker. Mein GoTo Fleece war lange das Patagonia R1 Hoody, jetzt experimentiere ich mit Polartec Alpha 90. Ersteindruck gut. Andererseits ist eine leichte Puffy + ein Polartec Alpha 60 gewichtsmäßig so leicht, dass man sich den Luxus auch gönnen kann. Gerade am Anfang des Trails, wenn man noch nicht so fit ist, ist es vielleicht schön, abends im Camp rumzulungern (wohingegen man später recht direkt schlafen geht, weil man bis spät wandert). Schlafshirt hab ich nach einer Woche aussortiert. Es ist so idR so trocken, dass ein dünnes Baselayer (bei mir OR Echo Sun Hoody) bis zum Schlafengehen weitestgehend durchtrocknet. Ich habe es gehasst, morgens als erstes in ein kaltes Shirt zu steigen und es daher einfach anbehalten Imho sind Tights + Regenhose Overkill. Ich hatte in den Sierras Tights, die hab ich einmal 20min angehabt. Eine Regenhose wiederum ist mir zu warm. Ich hab daher nur eine Windhose (z.B. EE Copperfield). Die hat auch ein angenehmes seidiges Gefühl und ich hab drin geschlafen. BRS 3000 hat den ganzen Trail gehalten, ich würd aber in Zukunft einen besseren Kocher (hab inzwischen einen Soto Windmaster) mitnehmen. Gasverbrauch ist aber nicht wirklich das Problem, ich bin immer mit einer kleinen Kartusche von Resupply zu Resupply gekommen. Ich würd cold soaking in Betracht ziehen, mir ging die Kocherei irgendwann ultra auf den Keks. Shorts mit Liner sind null Problem, ich hatte nur für nachts eine Unterhose dabei. In der Wüste wird man recht schmerzbefreit und idR kannst du ja einmal die Woche duschen und Wäsche waschen... Frogg Toggs sind völlig okay, dichter als meine OR Helium. Du denkst zu sehr in apokalyptischen Szenarien: Selbst wenn deine Froggtoggs einen kleinen Riss haben, halten sie dich vielleicht nicht komplett trocken, aber warm (insbesondere in Kombi mit Fleece oder Kufa Puffy). Und im Zelt kriegst du dich schon irgendwie trocken genug und in dein Quilt gewickelt. Ich hatte anfangs Sun Gloves, fand sie aber nervig. Denk halt dran, deine Handrücken einzucremen Sawyer mit einer Wasserflasche backflushen. Übrigens ist der Befree um Welten besser! Therm A Rest ohne Pumpsack ist überhaupt kein Problem - meine ist den Trail über schimmelfrei geblieben. Ich finde auch eine Neoair ist das geringe Mehrgewicht wert - besserer Schlaf ist auf dem Trail Gold wert.
  11. Wie wärs mit dem Deschutes Tarp? Das ist doch i.W. das GWC ohne Ponchofunktion in groß. Gibt es auch mit perimeter netting, was ich sehr charmant finde.
  12. Ich finde die Patagonia R1 Air Teile nicht so klasse. Sie sitzen für mich zwischen den Stühlen zwischen Grid Fleece (normales R1) und Dingen wie Polartec Alpha und sind dabei aber nicht wesentlich leichter als ein normales R1. Mein Patagonia R1 Hoodie gehört zu meinen absoluten Lieblingsteilen, bis ich neuerdings wegen der krassen Gewichtsvorteile mit Polartec Alpha zu experimentieren begonnen habe (klappt soweit echt gut). Aber: Sowohl fürs Radeln als auch fürs Rumlungern vor den GR20 Hütten ist Fleece eigentlich nicht ideal. Beim Radeln ist es windig, da wirds im Fleece dann kalt und an der Ampel schwitzt du. Fürs Radeln würd ich eher einen Windbreaker einpacken. Für die GR20 Hütten wäre wiederum eine Puffy besser geeignet. Fleece ist v.a. als aktive Isolation klasse, also z.B. beim Wandern wenn es morgens etwas frischer ist.
  13. Nicht wirklich. The hiking life stimmt darin überein: A Quick and Dirty Guide to the Alta Via 2 | The Hiking Life Wir sind von Norden nach Süden gelaufen. Passte zum Guidebook, Transport zum Startpunkt war so sehr einfach und die Dramaturgie hat auch gut gepasst.
  14. Ich fand den Alta Via 2 wahnsinnig schön! Abgelegen ist der nicht, und vermutlich etwas kurz (wir haben 6,5 Tage gebraucht - Wanderführer sprechen von ~10). Zelten ist einigermaßen möglich (wenn auch nicht legal). Den Rest der Zeit könntest du rumkriegen, indem du einen der anderen Höhenwege läufst. Aus dem Kopf weiß ich nur, dass der Alta Via 1 sich anbietet, um quasi "zurück zu laufen" (er verläuft ein paar Täler weiter ostwärts weitgehend parallel zum AV2) ich würde aber davon ausgehen, dass dieser noch mehr begangen ist als der Alta Via 2.
  15. Sehe ich anders. Ja, der Unterarm muss ohne Schlaufen etwas mehr arbeiten, aber funktioniert für mich seit ca. 4500km problemlos und bei Stürzen mag ich es, nicht in den Stöcken verheddert zu sein. Mache ich aber auch erst seit ich Gossamer Gear Poles nutze (ob es am bequemen Griff oder am niedrigen Gewicht liegt, weiß ich nicht). Die Durston Stöcke sehen toll aus! Zerlegen statt Teleskopmechanismus ist fürs Verstauen denke ich etwas nerviger. Leichte Stöcke trage ich aber auch einfach in der Hand, wenn ich sie mal nicht nutzen mag, sodass ich sie eher selten Zerlegen und am Rucksack befestigen muss. Als ich noch schwerere Stöcke genutzt hab, war das ein häufigeres Hin und Her. Insofern denke ich, dass der Kompromiss für mich funktionieren würde. Wenn die Gossamer Gear Stöcke irgendwann mal endgültig den Geist aufgeben, hätte ich Lust die Durston-Teile zu testen!
  16. Ich glaube die Diskussion lässt sich abkürzen in "das 0.51er Cuben reicht aus, aber wenn man die Wahl hat, gibt es wenig Gründe, nicht das dickere zu nehmen, wenn man dafür nur ein Snickers zu Hause lassen muss".
  17. Melly ist verkauft Und ich sehe gerade, dass der Palante Fleece falsch verlinkt ist. Ist der hier:
  18. Hi zusammen, ich hab ein paar Sachen abzugeben. Bilder folgen später. MLD Solomid DCF mit Innenzelt Das Zelt ist im Forum schon ein bisschen kursiert. Zustand ist gut, sich leicht ablösende Nahtabdeckung wurde mit Cuben Tape gefixed. Eine Aufstellstange dafür hätte ich auch noch. Preisvorstellung: 360€ zzgl. Versand Melanzana Microgrid Hoodie in M Der da: Preisvorstellung: 80€ zzgl. Versand Palante Fleece in M Der da: Preisvorstellung: 100€ zzgl. Versand. Katabatic Gear Bristlecone Bivy in L Wenig benutzt, super Zustand. Preisvorstellung: 110€ zzgl. Versand Montane Ultra Tour 22 Rucksack Hat schon etwas von der Welt gesehen, Zustand aber gut. Volumen mMn eher 30L als 22. Preisvorstellung: 30€ zzgl. Versand. Smartwool Long Johns Herren L (150er Merino) Kaum getragen da mir zu groß. Preisvorstellung: 55€ zzgl. Versand Petzl Vertigo Klettersteigset Eins der leichtesten Klettersteigsets mit Halterung für Rastkarabiner. Preisvorstellung: 60€ zzgl. Versand. Pacer Poles mit Schneeteller und Mitts Wenig genutzt, sehr guter Zustand Preisvorstellung: 65€ zzgl. Versand.
  19. Disclaimer: Ich habe den Thread nicht komplett gelesen. Ich war letztes Jahr auf dem Alta Via 2 unterwegs und 2021 auf dem GR20. Beide Trails hab ich mit La Sportiva TX2 Zustiegschuhen gemacht und würde es wieder so tun. Für Zustiegschuhe sind die zwar vergleichsweise minimalistisch, sind aber doch steifer als Trailrunner. Würde ich wieder so tun. In dem Gelände hätte ich mich mit Trailrunnern weniger wohl gefühlt, aber es gibt auch Leute, die das ohne Probleme machen. Typ- Erfahrungs- und v.a. Gewöhnungssache. Wichtig ist v.a., sich an die Schuhe zu gewöhnen. Wenn du die Gelegenheit hast, das zu tun -> warum nicht?
  20. Ich denke mit dem Rucksack muss man seine Trailverpflegung gut auf minimales Gewicht optimiert haben, um glücklich zu werden. Ich war eigentlich immer mal wieder relativ schwer unterwegs (trotz okayem Baseweight): In der Wüste mit viel Wasser und wegen anfangs noch geringeren Tagesdistanzen, in den Sierras wegen Bärentonne und langen Food Carries und in WA auch nochmal wegen langen Food Carries und heftigem Hiker Hunger. Ich wäre da mit einem Rucksack ohne Hüftgurt nicht glücklich geworden. Allerdings hab ich auch mein Essen on-the-go gekauft und tendenziell zu viel mitgenommen (hab insgesamt nur 2kg abgenommen). Mit einem klaren "Diätplan", vorweggepackten Resupply-Boxen, oder eben langen Tagesdistanzen (ich hab mit 15 Meilen pro Tag angefangen, in den Sierras waren es dann 22 pro Tag und in WA so 27-30) kann man da sicherlich einiges sparen, aber das muss man mit so einem Rucksack dann eben auch tun. Geschmackssache, ob man da Lust drauf hat.
  21. Ich bin beim Polartec Alpha hin und hergerissen. Einerseits ist die Wärmeleistung für das Gewicht enorm, gerade wenn man eine winddichte Schicht drüber zieht. Andererseits ist es recht fragil und mein Patagonia R1 (ohne Air) aus Polartec Microgrid wiegt zwar mehr als das Doppelte, ist aber eine viel bessere Allroundlösung, z.B. auch bei moderatem Wind. Wenn ich mein R1 mitnehme, kommt zusätzlich eine Regenjacke mit und sonst nichts. Das Polartec Alpha funktioniert bei Wind deutlich weniger gut und dann ist die Versuchung, eine Windjacke mitzunehmen, doch hoch. Gleichzeitig ist es nicht so bombenwarm, dass es jetzt komplett eine Puffy ersetzt - das R1 unter einer Regenjacke schon eher. Rein rational gibt es wenig auszusetzen - auch mit einer leichten Windjacke ist so ein Polartec Alpha Ding leichter als mein R1. Ich mag aber, dass mein R1 so ein guter "one stop shop" ist, ich dann nur ein Teil im Rucksack habe und (langer RV, hochschiebbare Ärmel seien Dank) nicht so viel hin-und-her-layern muss. Einen Versuch ist das Zeug aber auf jeden Fall wert!
  22. mit ohne Boden meinst du ohne Netz? Also das Tarp?
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