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Ultraleicht Trekking

tereglu

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Alle erstellten Inhalte von tereglu

  1. Irgendwo gab's mal einen umfangreichen Thread dazu... Ich bin schon dutzende Male mit meinem Rucksack als Handgepäck geflogen, die günstigen Airlines/Tickets erfordern aber einen sehr kompakten Rucksack , z. B. Eurowings aktuell 40x30x25 cm als kostenloses Gepäck, was bei Größe L von ca. 50 cm Rückenlänge theoretisch schon nicht mehr möglich ist! Es geht trotzdem, wenn man - zusammenzurren kann und quasi alle Kleidung anzieht - Plastik-/Carbonheringe verwendet (Metall ist Glückspiel, ich musste schon Heringe auspacken) - Multitool/Messer in Minigröße benutzt - Stoveless/No cook macht (wobei ein kleiner Kocher meist kein Problem ist, aber ohne ist sicherer) - Keine Trekkingstöcke benutzt (als Zelt nehme ich dann ein Mid oder Firstzelt und suche mir vor Ort was passendes)
  2. Lieber Kyal, stimmt, gilt eigentlich auch alles für Firstzelte (sind 2 Pyramiden nebeneinander...), bin auch ein Fan vom Duplex o.ä. Aber zurück zur Anfangsfrage, die Diskussion zeigt doch, dass diese klassische Zeltform durchaus noch aktuell ist.
  3. Weitere Vorteile von Pyamiden: - Können mit jeder Art, einigermaßen geraden Stangen aufgestellt werden (sucht man vor Ort)! Das ermöglicht selbst bei den Low cost Airlines nur mit Handgepäck zu fliegen (selbst mein kleines Hornet Nemo Alugestänge macht bei Eurowings, Ryanair, wegen unzulässiger Länge Probleme. - Oft braucht man gar kein Gestänge! Ich habe meine Mids oft in Sheltern oder unter Bäumen aufgehängt! - Man kann sehr einfach einen Boden reinnähen (einfache Naht rundherum.
  4. @Masiako (ohne jetzt genau zu wissen, wann u. wo du starten willst): Vergiss nicht, dass es im Frühjahr ganz normale, teils heftige Wetterschwankungen gibt. Ich hatte Mitte März in Georgia 10/25 Grad und 2 Wochen später an die -8 Grad feuchte Kälte nachts. Da war ich über etwas Sicherheitsisolation froh. Manchmal will/muss man auch rumsitzen, da kann es schnell unangenehm werden. Furten/Flussquerungen gab es nur in Maine 2 oder 3 mal. Alles Gute!
  5. Ab Porto bin ich im Dezember/Januar gegangen. Fast so gut erschlossen wie der Frances, nur kaum Leute damals. Mit etwas Glück angenehm mildes Wetter. https://durchreise.blogspot.com/2017/03/camino-portugues-ingles-spanien.html?m=1
  6. Mein alter G4 hatte nach über 2000 km auch ein kleines Loch im unteren Teil der Netztasche am Rücken. Und? Ist immernoch kein Problem. Man könnte mit der Nähmaschine oder per Hand das Loch nur mit Faden ausbessern. Müsste auch genügen. Gruß!
  7. Hallo Laura, Wenn es dir wirklich auf geringstes Gewicht bei einem Doppelwandzelt mit Gestänge ankommt, würde ich vor allem die semi-freestanding Zelte anschauen. Stehen genauso auf Betonboden, nur eben ein Bisschen lasch, meistens kein Problem z.B. in einer Schutzhütte oder ähnlichem. Meine 1. Wahl bei den meisten Touren ist zwar ein Mid, aber manchmal eben auch z.B. mein Hornet 1 (Nemoequipment).
  8. Danke für deinen unterhaltsamen und informativen Bericht! Da kamen bei mir Erinnerungen an eine Tour von ca. Welschenohr bis Bellegarde/Valserhone. https://durchreise.blogspot.com/2007/12/2000-km-jakobsweg-zu-fu-durch.html Falls du keine Frankophobie hast und den Abstieg von La Dole vermeiden willst, bietet sich übrigens der Weiterweg auf dem E4/franz. Jurahöhenweg an (fast noch besser als in der Schweiz....). Würdest du mir den Abschnitt Zürich-Welschenohr noch anraten, oder ist das eher unschön? Gruß!
  9. Mein Swing liteflex Euroschirm mit Beschichtung ist seit über 10 Jahren im Dauereinsatz auf allen längeren Touren. Tagelanger Dauerregen in den Appalachen oder gnadenlose Sonne in Australien hätte ich ohne nicht so gut ertragen!
  10. Yep, komplett ohne Essen oder Trinken in Hütten. Auch nach Wasser fragen habe ich sein lassen, da schonmal Geld verlangt wurde. Ich bin mit ca. 6 Tage Proviant gestartet, also 5-6 kg. Eine Einkaufsoption, die ich unterwegs überlegt hatte, ist vom Passo Falzarego ein Abstecher nach Cortina d'Ampezzo. Was die Tourdauer angeht, kann ich nur sagen, dass ich weder Leistungssportler noch Marathonläufer bin, aber viel auf den Beinen. Wenn die Zeit knapp wird, könnte man ja auch z. B. über Cortina Abbrechen.
  11. Hi Lignius, die Strecke spontan zu wandern, war (bei mir) kein Problem, wie schnell du bist, weißt nur du. Zelten ist wie üblich in in EU meistens verboten, aber mit selbstverständlich LNT und wirklich stealth Camps möglich... Natürliche Wasserstellen gibt es jeden Tag auf der Strecke. Klettersteigsets kann man in einer Hütte vor dem Steig ausleihen oder man umgeht über ein Tal vorher Infos findest du auch hier https://durchreise.blogspot.com/2013/06/dolomiten-hohenweg-alta-via-delle.html Gruß und viel Vergnügen in diesen tollen Bergen!
  12. Das Simond Makalu (bei Decathlon) selber in Camo umfärben...
  13. Eine weitere Erfahrung mit (dem original Gossamergear) Polycro: Meines habe ich vor ca. 10 Jahren etwa 1600 km über den AT getragen und fast jeden Tag als Zeltinnenboden oder im Shelter benutzt. Ich benutze es heute noch ab und zu...
  14. Hallo Reinhard, funktioniert gut mit Seitennetz und Bodenplane, habe ich jahrelang so benutzt. Allerdings hatte ich trotzdem auch mal ein ähnliches Nacktschneckenerlebnis.... Ist eben nicht vollständig geschlossen, und seitdem ich mal neuseeländische Sandflies kennenlernen durfte, kommt sowas nicht mehr in Frage. Vollständig vernähter Boden/Seitennetz ist gleiches Gewicht! Gruß!
  15. Auch wenn die Gewichtsangaben bei Tarptent vergleichsweise ehrlich sind, würde ich mich soo exakt nicht drauf verlassen (gibt auch Qualitätsschwankungen, nötige Nahtdichtung o. ä.). Ich hatte schon ein Rainbow 1 carbon, klasse Zelt, aber über 1 kg (nur Zelt + Gestänge)!
  16. Nachdem ich schon mehrere verschiedene Quilts benutzt habe bin ich bis jetzt bei einem EE Enigma geblieben - mit 7D (hatte auch schon 10 und 20D). Ein Problem mit der Haltbarkeit des Stoffes sehe ich bei entsprechender Benutzung nicht. Eher wird die Füllung nach Jahren schlechter.
  17. tereglu

    TA 2021/22

    Hallo Oska, erstmal alles Gute für deine Pläne, denn ob TA wahrscheinlicher klappt als PCT weiß wirklich niemand. Vielleicht noch ein paar kurze Anmerkungen, da ich TA und einen US-Trail (AT) vergleichen kann: - Die Anforderungen an den Langstreckenwanderer sind soo unterschiedlich gar nicht. Der TA war etwas anspruchsvoller was Navigation, Abgelegenheit, Wetterextreme angeht. Überall auf der Welt muss man in hohen Bergen mit kalten Bedingungen rechnen. - Ich würde jederzeit sowohl mit Daunen- als auch mit Kunsfaserschlafsack/ -kleidung hingehen (ich habe beides, eher persönliche Präferenz. Auf der Südinsel konnte man fast jede Nacht in einer Luxushütte schlafen...) - Schutz vor div. Mücken (die Sand-oder Blackflies sind übel) fand ich noch wichtiger als in USA. Dafür brauchst du nicht an größere Viecher wie Bären, Pumas, Schlangen etc. denken - Im GEgensatz zu AT/PCT/CDT ist ein durchgängiger Thruhike des TA übrigens nicht möglich (außer man kann wie Jesus über Wasser gehen...). Es gibt mehrere offizielle Abschnitte über Flüsse, Seen oder das Meer. (Okay, teilweise könnte man schwimmen, aber von Wellington über die Cook Strait eher nicht...)
  18. Warum in die Ferne schweifen.....? Weil es noch keinem geschadet hat, seinen Horizont zu erweitern. Aber lassen wir das Philosophieren....... Mal am Beispiel des AT. Wo in der Welt gibt es noch einen Wanderweg, der: - 3000+ km bestens markierten und gewarteten Pfad, kaum durch Permits eingeschränkt, Zelten fast überall erlaubt, mit einer ganzen Community, Infomaterial etc. bietet? - eine quasi lückenlose Reihe an Schutzhütten zur kostenlosen, legalen Übernachtung bietet? Wäre ja toll wenn es mehr davon gäbe...! (nur annähernd vergleichbar sind der nur ca.1000 km Bibbulmun Track in AU und der nur ca. 1500 km TA auf der NZ Südinsel)
  19. Hey Benjamin, na klar kannst du den TA wandern! (jeder einigermaßen gesunde Mensch kann das) Aber tue dir bitte selbst den Gefallen und fange so schnell wie möglich mit längeren Trekkingtouren an. Also nicht nur von Hütte zu Hütte mit Bett, Abendessen usw...... Neuseeland ist einfach zu weit weg und teuer, um dort alle naiven Anfängerfehler bzw. - erfahrungen zu machen. Falls du gefallen an dieser Art zu reisen findest, ist Neuseeland auf alle Fälle ein Traum! Gruß
  20. tereglu

    [Suche] Saor Trekkertent

    Stimmt. Und oft habe ich andere Prioritäten. Trotzdem sorry, wenn ich da nicht schnell genug war.
  21. Hatte eine Sea to Summit Ultralight mat mit undichtem Ventil direkt an die deutsche Vertretung geschickt (ohne Rechnung). Nach ein paar Wochen wurde mir eine neue Matte geschickt.
  22. Hatte die das DCF mit kurzem Reisverschl. Vorne. Mir gefällt nicht: Sechseckige Grundfläche und lange Eckleinen benötigen viel Stellfläche. Bei unebener Fläche schwieriger sauber aufzubauen. Selbstgenähter Boden plus Randnetz umständlich. Nicht ganz tief am Boden aufbaubar (Wind!). All das ist bei einer Rechteckpyramide einfach. Ich hab die 0.75 er DCF Version (ca. 370 g) mit einem robusten Silnylon Boden mit Lüftungsnetz (genau wie Tarptent oder ZPacks), plus Reißverschl. unten. (also 100 % zu! nicht nur Bodenwanne) Noch Firmen in Europa: https://tipik-tentes.fr/abris_tarps, https://liteway.equipment/shelters
  23. Hallo Mia, ich hatte / habe beide der o. g. Pyramiden. Das normale Solomid finde ich für meine 1,89 m gerade groß genug, die Sitzhöhe sogar komfortabel. Besonders das Solomid eignet sich wegen der quasi rechteckigen Grundfläche sehr gut für das (selbst) Einnähen eines Bodens bzw. Netzes. Damit kommst du auf etwa 700 g. Ob es das wert ist, wenn du mit dem Geertop so zufrieden bist, bleibt die Frage. (Falls du mal im Raum KA bist, könntest du es testen) Alles Gute beim Suchen
  24. tereglu

    Ursack

    Seit Jahren verwende ich die OP Sacks von Loksak und die Nylobarrier OP bags von Litetrail. Das Material beider Marken hält bei mir mehrere Monate tägliche Benutzung aus, entweder als Liner in einem Nylonbeutel /Foodbag oder auch direkt als Beutel. Problemstelle bei Loksak ist der Verschluss, der oft schon früher kaputt geht. Die Tüten sind mit Sicherheit NICHT 100% geruchsdicht, aber definitiv besser als "normale" Plastiktüten / Ziplocbags. Und alleine das finde ich Grund genug, es reduziert einfach die Wahrscheinlichkeit, dass Tiere angelockt werden.
  25. und wer nicht auf April 2021 warten will (und sich die Corona-Lage vielleicht früher beruhigt), der könnte auch ab November/Dezember den Te Araroa (NZ) und im Anschluss vielleicht den Bibbulmun Track (AUS) ins Auge fassen!
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