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Ultraleicht Trekking

khyal

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Alle erstellten Inhalte von khyal

  1. Viskose ist ein weites Feld, das koennen ganz unterschiedliche Stoffe sein, die sich auch nur sehr schlecht abbauen. Bitte jetzt nicht missverstehen, das ist nicht nur evtl bei "Deinen" Schwaemmen so, sondern auch bei vielem Anderen. Bei uns in der Gegend wird der Inhalt braune Tonne bei manchen Verwertern kompostiert und dann nach einiger Zeit als Planzenerde verkauft. Da ich haeufiger einen Trailer voll Gruenschnitt hinfahre, hatte ich da mal ein Gespraech mit einem Zustaendigern und der hat sich ziemlich ausgekotzt ueber div Sachen, die nach den Verpackungsangaben ueber die Biotonne kompostierbar und biologisch abbaubar waeren, die sie aber wieder rausfischen muessen, weil es eben nicht in einem ueberschaubaren Zeitrahmen funktioniert. Seitdem achte ich noch mehr drauf, dass ich, wenn, nur vegetarische Essensreste in der Natur entsorge und normales Klopapier mit meiner Hinterlassenschaft vergrabe und alles Andere mitgeht, kann auch gut sein, dass ich da uebervorsichtig bin, aber da bei mir eh fast kein Muell auf Tour zusammen kommt, ist das kein Problem, das Wenige was evtl im Boden nicht so hipp sein koennte, mitzunehmen. Aber ist ja auch anyway null Problem, wenn der Schwamm oder ein entsprechendes Tuch allmaehlich an das Ende seiner Lebensdauer kommt, es beim Re-Supply o.A. in einer Muelltonne zu entsorgen, kein Packvolumen und man schleppt sich ja nicht gerade dran tot Auf die Nutzung von Waschlappen bzw Schwaemmen kann man gar nicht of genug hinweisen, mit etwas Uebung kann man sich damit auch im Zelt waschen, ohne dass zuviel Wasser auf den Boden tropft und man braucht fuer die Koerperpflege deutlich weniger Wasser, was gerade, wenn es keinen Uebernachtungsplatz in Wassernaehe gibt, interessant ist. Hat dann btw auch weniger Wasser abzutrocknen. Gerade im Winter finde ich das deutlich angenehmer, als bei einem Bach das Eis aufzukloppen, um an das eiskalte Wasser zu kommen, oder sich mit Schnee "abzuwaschen". Naja und wer Glamping will, kann sich ja den Literbruchteil Wasser, den man braucht, dann im Winter noch ein bisschen mit dem Kocher aufwaermen
  2. Yes sollte man als Erstes mal auschecken, gerade unter kondensfoerdernden Bedingungen ist es wichtig fuer gute Belueftung unten & oben zu sorgen. Es gibt natuerlich Billigzelte, wo die Beschichtung so mies ist, dass Wasser durchkommt, aber bei neuen "Markenzelten" kann man erstmal davon ausgehen, dass das Material dicht ist. OT: Wer an der Dichtheit seines Zeltes zweifelt, kann gerne, wenn er mal mich trifft, von mir die Wassersaeule messen lassen. Yes bei PU kommt es darauf an, was genau verwendet wurde, Lagerung in Raeumen mit normaler bis etwas hoeherer Luftfeuchtigkeit (z.B. die meisten Keller, in Wohnwagen, Booten, unbeheizten Gartenhaeusern usw) beschleunigen Probleme und es kann dann vor allem auch zu Hydrolyse kommen, mal platt gesagt, Reaktion der PU-Beschichtung mit Luft, wodurch die Beschichtung klebrig wird, man muss das Zelt regelrecht auseinanderziehen, da die Lagen aneinansderkleben und dann nimmt auch die Wassersaeule rapide ab, dass das Zelt nicht mehr dicht ist. Aber das ist nicht bei jedem Hersteller und jeder PU-Beschichtung so, mal platt gesagt, you get what you paid for (Ausnahmen bestaetigen die Regel) z.B. habe ich seit etlichen Jahren mehrere Zelte fuer Gaeste, Gruppenzelte und mehrere Baumzelten woanders in einem unbeheizten Lagerraum gelagert. Alles PU-bechichtet, die Gruppenzelte (Lavvus von Bergans) no Prob, die Gaestezelte (von Eureka) no Prob, bei den Baumzelten sieht es anders aus, (ich moechte hier kein via Google auffindbares Firmenbashing machen, deswegen nur soviel ist ein Hersteller aus GB mit den imho hochwertigsten und durchdachtesten Baumzelten) ein Baumzelt voellig ok, die 2 Anderen (anderes Modell) heftigst Hydrolyse, habe dann mal bei Einem die Wassersaeule gemessen, keine 300 mm Die letzten Jahre war ja Tentsure bzw heute Seam Grip +TF nicht zu kriegen, da, lt Auskunft von Gear Aid vor ein paar Monaten auf einer Messe, die EU das Zulassungsverfahren verschaerft haette und sie das weltweit aber nicht mehr in der EU verkaufen koennten, bis sie die Nachweise gebracht haetten. Inzwischen haben sie das wohl, habe es schon hier stehen und werde demnaechst auch mal probieren, ob man da bei den hydrolyse-befallenen Aussenzelten noch was retten kann. Jein, im Allgemeinen sehe ich das auch so, da troepfelt Kondenswasser durch Mesh Inner durch, aber ich bin ja beim WW-Paddeln Fruehjahr/Herbst in den Alpen (extrem Kondens) viel mit dem Portal unterwegs und das Mesh von Slingfin ist so engmaschig, dass da keine Wassertropfen durchkommen, da extrem engmaschig (meine Vermutung durch die Kohaesion der Wassertropfen) bei den Singlewalls kommt es voellig auf die Konstruktion an, es gibt Welche, die sind bei viel Kondens Badewannen und es gibt welche, da laeuft das Kondenswasser vernuenftig ab, wenn der Wind das Zelt nicht zu sehr schuettelt z.B. Duplex / Triplex, (Double) Rainbow, oder auch das Lunar Solo (wenn vernuenftig aufgebaut, was auf unebenen Grund etwas herausfordernder, aber mit etwas Uebung gut machbar ist.)
  3. khyal

    undichte Gaskartusche

    Eigentlich hat der User, der die beiden Beitraege zum Gas wieder auffuellen gemeldet hat, voellig recht, da wir (das Modteam) im Anleitungsthread 2022 darum gebeten hatten, wegen hohem Risiko u.A. auf Beschreibungen ueber das Nachfuellen von 1* Gaskartuschen zu verzichten, ich habe mal unten den entsprechenden Beitrag aus dem Anleitungsthread angehaengt. Da ich aber vor etwas Zeit die Gelegenheit hatte, dazu die informelle Meinung des Technical Support eines namenhaften Gaskartuschen-Herstellers "einzuholen", der ein noch groesseres Gefahrenpotential an einem anderen Punkt als Ventil-Undichtigkeiten sieht, dann an dieser Stelle die Information dazu, evtl ist dann fuer Manchen verstaendlicher, warum wir diesen Beitrag in den Anleitungen stehen haben. Klar die Ventile sind nicht auf Dauernutzung wie z.B. ein Kugelventil bei einer Campingas-Flasche ausgelegt, filigran, klein, dadurch eher stoeranfaellig, mit jeder Betaetigung minimal mehr Verschleiss, und wenn nun die Kartusche wiederbefuellt wird, steigt mit der hoeheren Anzahl der Ventilbetaetigungen das Risiko von Undichtigkeiten. Das Risiko von Ventilbeschaedigungen / Undichtigkeiten steigt natuerlich noch bei nicht ganz masshaltigen Gegenueber an Kocher bzw Aufschraubventilen (bei Qualitaetsherstellern wird dieser Teil meist auf einem Stueck Vollmaterial gefraest - bei mancher "Einfach-Billig-Produktien" wird ein Rohrstueck mit Innengewinde in das Rohr des Ventils eingepresst / eingeschlagen und das kann dann entsprechend etwas hoeher oder tiefer sitzen, wodurch dann auch der Pin das "Ventilplaettchens" der Kartusche weniger tief bzw "zu tief" eindruecken kann - einfach mal bei verschiedenen Kochern die Konstruktion anschauen... Das war das, was z.B. ich als den Risiko-Faktor gesehen hatte... Der Technical Suport des Kartuschen-Herstellers sah aber vor allem (imho auch) ein sehr grosses Risiko in ungenauen Fuellmengen, die Kartuschen sind halt nur auf einen bestimmten Druck ausgelegt, wenn nun jemand bei derartigen Fuellaktionen durch Nachfuellen (mit meist noch einer Restmenge in der Kartusche) dafuer sorgt, dass evtl mehr als die org Menge an Gas in der Kartusche ist, kommt es halt bei Erwaermung (z.B. durch einen Aufschraubkocher oder hohen Umgebungstemps) zu einem hoeheren Druck in der Kartusche als vom Hersteller vorgesehen, was dann wiederum in Kombination mit dem nicht mehr taufrischen Ventil fuer recht unangenehme Folgen sorgen kann.
  4. Kurz gesagt, das ganze Chaos kommt durch das PTFE-Verbot, was in manchen US-Staaten schon existiert und in manch anderen Staaten und der EU vermutlich kommen wird. Daher stellen zur Zeit die Hersteller das Membran-Material auf Membranen um, die nicht unter das Verbot fallen, die aber gerade bei Klamotten, wenn man den Erfahrungsberichten von Pros in US, die damit intensiver zu tun hatten, eben etwas weniger dicht und deutlich pflegeintensiver sind, was auch entsprechend Kosten und Abwasserbelastung verursacht. Bei Montbell isses nun so, dass die Mitten in der Umstellung sind, wohl noch manchen Haendlern ein paar Jacken mit der alten Membran ausliefern, aber dann nur noch die neuen Modelle mit der neuen Membran vertreiben, die entsprechend z.B. eine niedrigere Wassersaeule haben. Wenn die Haendler nun die Angaben aus ihrem Papier-Workbook nehmen, finden sie da die alten hohen Angabe, was ja fuer die Jacken, die sie auf Lager haben, passt und wenn sie bei Montbell auf der Website schauen, finden sie schon die neuen Angaben. Google z.B. mal "Montbell Stormcruiser Review" dann kannst Du in x Reviews aus den letzten Jahren die hohe Wassersaeule lesen, wenn Du in ganz neuen Reviews schaust, findest Du evtl schon die niedrigeren Angaben, da die ja die Tech-Daten normalerweise meist mit copy & paste vom Hersteller uebernehmen.
  5. Da es in dem Bereich, nach dem was ich mitbekomme, immer wieder zu, vorsichtig ausgedrueckt, suboptimalen Vorgehensweisen oder auch Missverstaendnissen kommt, dachte ich, fange ich mal darueber einen Thread an. Es soll dazu dienen, bei "berechtigten" Reklamationen moeglichst erfolgreich zu sein und evtl auch bei Faellen, wo man auf die Kulanz des Herstellers angewiesen ist, evtl ein Entgegenkommen zu erzielen. Keinesfalls soll in diesem Thread z.b. ein Bashing von unkulanten Herstellern / Haendlern o.A. statt finden, sondern er soll Unterstuetzung im evtl Reklamationsprozess geben. Waere natuerlich prima, wenn Andere noch Ergaenzungen / Tips oder auch Richtigstellungen haben, aber natuerlich auch das Umgekehrte, gerne auch Fragen... Was kann denn ueberhaupt reklamiert werden ? Im Grunde genommen alles, bei unberechtigten Reklas kann es halt gut sein, dass es vergeblicher Aufwand ist Wo sollte ich reklamieren ? Innerhalb der Gewaehrleistungszeit isses klar, der Haendler, bei dem Du es gekauft hast, ist Dein Geschaeftspartner, bei dem Du einen Anspruch drauf hast, dass er Gewaehrleistungsansprueche prueft und ggfls abwickelt. Alternativ hast Du die Wahl, Dich an den Hersteller zu wenden, hast dort aber keinen Rechtsanspruch, gerade viele europaeische Hersteller / Importeure verweisen Dich dann zurueck auf den Haendler. In manchen Grenzfaellen, wo es eher darum geht, ob da noch was "auf Kulanz zu machen ist" kann es auch sein, dass der Haendler Dir den Tip gibt, Dich als Kunde lieber direkt an den Hersteller zu wenden, da Dieser dann nach seiner Erfahrung kulanter ist, als wenn er das beim Hersteller auf dem B2B-Weg macht, ist natuerlich dann schwer zu entscheiden, ist das ein echter Tip, oder will er Dich nur abwimmeln, gutes Zeichen ist, wenn er alternativ die Abwickelung ueber ihn anbietet. Ausserhalb der Gewaehrleistungszeit bzw wenn man eine Garantie in Anspruch nehmen will, sieht es anders aus, eine Garantie ist sozusagen freies Vertragsrecht, da kann derjenige, der die Garantie gibt, festlegen, fuer was sie wie gilt und wie die Abwicklung vorzunehmen ist. Man hat aber rechtlich keinen Anspruch darauf, dass z.B. ein Haendler eine Herstellergarantie (wenn er sie nicht auf seiner Seite mit den Bedingungen genannt hat) abwickelt. Bei vielen bekannten Herstellergarantien (z.B. bei TAR) wird das aber normalerweise der Fall sein. Wenn es um Kulanz geht, kann man, wenn der Weg via Haendler nicht erfolgreich ist, es evtl nochmal ueber den Hersteller probieren, aber keinesfalls gleichzeitig, das fuehrt dann haeufig zu Chaos und Abstimmungsproblemen zwischen den Beiden, was da fuer mehr Arbeit und damit evtl zu Verzoegerungen fuehrt und fuer deren Seite entsprechend nervig ist. Was ist Gewaehrleistung und wie unterscheidet sie sich von der Garantie ? Gewaehrleistung ist ein klarer Rechtsanspruch, aus der sich auch kein Haendler via AGB o.A. rauswinden kann. Vereinfacht besagt Diese, dass ein Kunde einen Anspruch darauf hat, dass das Produkt bei Uebergabe an den Kunden maengelfrei ist und sollte dies nicht so sein, der Haendler es durch Nachbesserung, Austausch o.A. in maengelfreien Zustand versetzen muss und wenn dies nicht moeglich ist, entweder eine Rueckabwicklung des Kaufes durchfuehren muss, oder sich mit dem Kunden auf eine Minderung (niedrigeren Kaufpreis) einigen muss (und nein, auch wenn das erstmal so im Gesetz steht, der Kunde hat nicht generell das Recht, da frei auszuwaehlen, das warum, wieso, wuerde hier zu weit fuehren). Da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass ein privater Kunde nicht bei Uebergabe das Produkt komplett pruefen kann, ob es maengelfrei ist, gibt es eben die 2 Jahre Gewaehrleistungszeit, innerhalb derer der Kunde Maengel nach Gewaehrleistungsrecht reklamieren kann. Um da mit einem haeufigen Irrtum aufzuraeumen, es geht beim Gewaehrleistungsrecht nicht darum, ob das Produkt die 2 Jahre maengelfrei bleibt, es muss bei Uebergabe einen Mangel gehabt haben. Bei einem erst spaeter fuer den Kunden sichtbaren Mangel muss also die "Mangelursache" schon bei Uebergabe bestanden haben. z.B. ein Zelt, was nach viel Gebrauch / UV Materialschwaechen zeigt, faellt nicht unter Gewaehrleistung, wenn aber nach 1.5 Jahren, ohne dass das Zelt erkennbar viel gebraucht wurde, die Naehte auseinanderfallen, oder nach nem 3/4 Jahr das Wasser durch die Zeltbahn kommt, schon, da dann die Ursache ein Verarbeitungs / Materialfehler ist, der ja schon bestand, als das Zelt an den Kunden uebergeben wurde. Da sich natuerlich haeufiger beide Seiten drum kloppen, ob es nun ein Gewaehrleistungsmangel ist, hat der Gesetzgeber eine Frist von einem Jahr (frueher 1/2) ab Kauf festgelegt, innerhalb derer die erste Annahme ist, dass der Mangel schon bei Kauf bestanden hat, sollte der Haendler darueber anderer Meinung sein, liegt die Beweislast bei ihm, im 2. Jahr ist es umgekehrt. Eine kleine boese Falle gibt es noch, der Kunde muss einen ihm bekannte Mangel unverzueglich melden, man sollte also unbedingt Formulierungen wie z.B. "das ist mir schon vor einem halben Jahr aufgefallen" o.A. vermeiden und auch wenn Ihr mit dem Teil gerade auf Tour seid und es deswegen gar nicht an den Haendler schicken koenntet, kleine Email schicken, Abwicklung dann halt spaeter... Garantie ist freies Vertragsrecht, der Hersteller muss das einhalten, was er im Garantietext zusagt, aber meist sind da Formulierungen drin, dass er, wenn er wollte, jede Rekla auf Garantie abwuergen koennte und meist ist der Text auch so formuliert, dass man bei der Abwicklung keinen Anspruch auf ein maengelfreies Produkt hat, sondern der Hersteller u.U. dann das Maengelhafte gegen ein 2nd Class austauscht, oder ich hatte es z.B. mal bei einem Hersteller fuer wasserdichte Packsaecke (Fahrrad)taschen, dass, als ich die Herstellergarantie in Anspruch nahm, weil der Packbeutel unterhalb der Verstaerkung am Rollverschluss eingerissen war, der oberer Teil des Packsacks abgeschnitten wurde und unterhalb ein neuer Rollverschluss angenaeht wurde, wodurch logischerweise das Volumen deutlich verkleinert wurde. Mein Tip, wenn Ansprueche ueber beide Wege bestehen, beim Haendler nach Gewaehrleistungsrecht reklamieren (da habt Ihr eine bessre Rechtsposition), aber ruhig schon mal eine Herstellergarantie erwaehnen. Wie sollte man eine Reklamation durchfuehren ? Wie es in den Wald hineinschalt, schallt es heraus, auf heftiges Produktbashing o.A., erst recht auf Formulierungen, die erwaehnen, dass man sonst auf Social Media...reagiert (fast) jeder Haendler / Hersteller allergisch, das 2. wird dann schon fast als versuchte Erpressung gesehen, z.B. Hersteller in US oder Japan stellen sich haeufig nach so etwas tot und lassen weitere Kontaktversuche ins Leere laufen. Freundlich / sachlich klar den Mangel bennen, moeglichst gut nachweisen z.B. durch Bilder, bei Elektronik / Wasserdichte Messergebnisse, falls vorhanden, klar formulieren, dass man eine Reklamation hat, was man am Liebsten moechte, kann man auch gleich erwaehnen, vielleicht passt das ja auch fuer den Haendler. Der Standardfall wird sein, dass dann der Haendler darum bittet, das Teil zuzusenden, damit er inhouse die Rekla pruefen kann (und evtl die Stellungnahme des Herstellers dazu einholen bzw ihm zur Abwicklung einsenden). Je nach dem was ihr wollt und wenn es innerhalb von 14 Tagen nach Kauf und das Teil ungebraucht ist, macht es evtl Sinn, das Widerrufsrecht zu erwaehnen, falls Ihr eine wesentliche Rekla habt und das Teil keinesfalls in dem Zustand behalten wollt. Also z.B. Reklamation auf Gewaehrleistungsrecht und dann noch schreiben "fuer den Fall, dass meine Reklamation nicht anerkannt wird, moechte ich von meinem Widerrufsrecht Gebrauch machen" Wenn Ihr dann mit dem Haendler mit der Rekla nicht klar kommt, macht ihr kurzen Prozess, schickt ihm das Ding als Storno zu und gut ist. Im Gegensatz zur berechtigten bzw anerkannten Rekla muesst Ihr dann Eure Rueckversandkosten tragen. Was sollte man tun, bevor man ueberhaupt eine Rekla durchfuehrt ? Erstmal fair ueberlegen, ob es eine berechtigte Rekla ist Dabei auch Ursachenforschung machen z.B. sind die meisten Reklas, die ich im Elektronik-Outdoor-Bereich mitbekommen habe, keine berechtigten Reklas bzw waere innerhalb von min vom Besitzer zu beseitigen gewesen.. z.B. GPS hat sich aufgehaengt und ist mit den Hotkeys fuer eine Hard-Reset, die man im Internet findet, direkt wieder in Gang zu setzen Man hat alte, fertige Akkus drin (immer mit neuen voll geladenen Akkus ueberpruefen) Die PB laedt extrem langsam, weil ein Netzteil mit viel zu wenig Power verwendet wird oder die USB-C-Kontakte durch Dreck, Sand keinen Kontakt mehr haben, oder beschaedigt sind -> immer mit einem sicher leistungsstarken Netzteil probieren, falls vorhanden, mal mit USB-Meter checken, was an Ladestrom bei welcher Spannung fliesst. Bei Reklas, bei denen es um Wasserdichte geht, -> bei Klamotten kommt wirklich von aussen Wasser durch, was einen in der Jacke nass macht, oder hat man nur das Gefuehl, weil sich der Aussenstoff vollsaugt oder man in der Jacke schwitzt und der Schweiss nicht raus kommt -> langaermeliges T-Shirt drunter anziehen, unter kalte Dusche stellen, damit "kein" Kondens entsteht, hinterher T-Shirt auf Naessespuren untersuchen -> Bei Zelten, sicher Wasser das von aussen durch kommt, kein Kondens ? Leider ist da eine objektive, nachvollziehbare Beurteilung / Messung ohne ein entsprechendes teures Messgeraet schwierig Gerne biete ich Support an, bei der Beurteilung, ob eine Rekla berechtigt ist -> da ich durch ein Aufgabenfeld eines Jobgebiets als Selbststaendiger ein professionelles Wassersaeulen-Messgeraet habe, kann ich auch gerne (natuerlich fuer lau/nix) fuer User entsprechende Stichproben-Messungen durchfuehren, dann nur bitte so, dass es fuer mich wenig Aufwand ist, also entweder, wenn wir uns persoenlich sehen, bei einem Treffen, Tour o.A., oder notfalls, wenn es eilig ist, mit Absprache mir zuschicken mit frankiertem Rueckschein. Jetzt bin ich aber bestimmt nicht der Einzige, der tiefer in dem Thema drin ist, also was fehlt, ist unvollstaendig / falsch dargestellt ? Oder natuerlich auch, wenn Fragen offen sind, her damit
  6. Hatte ich ja auch vorgeschlagen, allerdings muss ich sagen, wenn ich versucht habe, auf Kulanzbasis in aehnlichen Faellen etwas fuer die entsprechenden Artikel-Benutzer bei den Herstellern bzw Importeuren ueber meine Kontakte zu denen "rauszuholen" (bin ja schon lange auch in dem Bereich selbststaendig, "tanze ja auf vielen Hochzeiten" und dadurch ist mancher Kontakt entstanden) bin ich haeufiger baff ueber die Reaktion. Das geht manchmal ziemlich ins Extreme z.B. Ein negativ-Beispiel - bei einem namenhaften Hersteller von Bekleidung aus Europa hatte es damals bei jemand Delaminationen der Membranschicht (zugegebenermassen bei einer sehr leichten Regenjacke und der Hersteller / Importeur kann nicht wissen, ob nicht der Kaeufer haeufig mit einem sackschweren Rucksack damit rumgelaufen ist) etwas nach Ende der Gewaehrleistungszeit gegeben. War bei dieser Jacke der absolute Ausnahmefall, die hat sich damals bei vielen Haendlern wie geschnitten Brot verkauft und hatte einen guten Ruf. Leider war da nix zu machen und ich habe hinterher noch in einem Forum (bin mir nicht sicher ob es hier war) gelesen, dass es noch einen 2. Fall gab, in dem das so gelaufen ist. Haette ja im Verhaeltnis zum Umsatz mit der Jacke den Importeur nur die Nachkommastelle gekostet, sie auszutauschen, klar irgendwann nach Ablauf der Gewaehrleistung muss auch Schluss sein mit Kulanz, sonst muesste der Hersteller die Kosten mit Einpreisen beim VK, aber das war rel kurz nach den 2 Jahren und haette dem Ruf des Herstellers / der Jacke sicher gut getan. Ein positives Beispiel - bei einem Zelt eines US-Herstellers (bei dem imho noch nie jemand irgendwelche Material-Probleme mit einem Zelt geschildert hatte) hatte ein User direkt nach Kauf massive Probleme mit der Beschichtung und auf seine Rekla hin, wurde das Zelt gegen ein 2. mit demselben Problem ausgetauscht. Da ich zu dieser Hersteller-Firma einen guten Kontakt habe und wusste, dass ich Denjenigen zeitnah treffe, hatte ich dem User, nachdem er mich PNed hatte, um meine Meinung dazu zu hoeren, angeboten, er koenne mir das Zelt zusenden und sollte ich auch der Meinung sein, dass die Ursache eine begruendete Rekla sei, ich das Zelt meinem Kontakt bei der Firma dann zeigen wuerde. Bei Begutachtung war fuer mich eindeutig klar, dass die Ursache falsche Lagerung war und da das ja direkt von Anfang an beim User auftrat, eben nicht bei ihm, sondern dem Haendler. Durch das ganze hinundher mit Rekla beim Haendler, Austausch erneute Rekla usw, waren, wenn ich mich recht erinnere, die 2 Jahre Gewaehrleistung inzwischen rum, aber trotzdem ging das im Gespraech mit dem Kontakt (ok ist auch der Vice CEO fuer den Vertrieb) ganz fix, einen Blick drauf geworfen, Zelt eingesackt und mir fuer den User ein neues Zelt mitgegeben, obwohl ja der Hersteller das nicht "verschuldet" hatte.. OT: Normalerweise wuerde ich hier den Namen des Herstellers nennen, Kundenfreundlichkeit kann man ja auch mal loben, aber da mir neulich im Zusammenhang mit einer anderen Firma vorgeworfen wurde, ich haette da nur wegen meiner Kontakte die Firma unterstuetzen wollen, lasse ich das hier lieber... Das kann also so oder so laufen, ich wuerde es bei allem, was etwas teurer war, dass sich der Zeitaufwand lohnt, es, wenn der Weg ueber den Haendler nicht geht, immer mit einer Photomail an Hersteller / Importeur probieren.
  7. Ups das ist heftig, benutze ja seit vielen Jahren wasserdichte Rucksaecke fuer Motorrad und div Boote, aber die halten alle prima (ok mein inzwischen sehr alter Exped Torrent 50 koennte in der Rollverschlussgegend mal etwas Beschichtungsnachauftrag brauchen, aber nach vielen Jahren auf dem Motorrad als EDC darf er das auch) auch die inzwischen viel gebrauchten STS Big River Dry Bags (frueher viel im Canadier und Segeljolle, jetzt nur noch Segelboot) halten. Schon mal den Haendler, bei dem Du ihn gekauft hast, kontaktiert, damit er nen Case bei STS draus macht ? Die haben zwar bei aelterem Kaufdatum keine laengere Garantie, aber evtl geht ja trotzdem was, muesste eigentlich in deren Interesse sein, dass so ein komplett zerfallenes Teil als "absoluter Fabrikationsfehler" aus dem Verkehr gezogen wird. Waer doch evtl nen Versuch wert...aber haengt natuerlich vom Goodwill des Haendlers ab, ob er sich die Muehe macht, da halt kein Gewaehrleistungsfall...keine Ahnung wie kulant STS ist...
  8. Tja das wuerde ich mal anders sehen, na klar hat das mit dem Thema zu tun, wenn es um die Preise auf regulaeren Campingplaetzen geht, denn da habe ich eben darueber geschrieben, dass Du halt auch in NL auf nem Camping aehnliche Preise zahlen kannst und in der Sommersaison in Italien auch, das Risiko besteht ueberall da, wo Du halt pro Parzelle (den Hauptanteil) zahlst und ich fuerchte in den heutigen Zeiten in denen immer mehr Campings zugunsten von Bauland platt gemacht werden bzw auf Campings immer mehr Plaetze fuer Uebernachtungshuetten, Faesser, Haeuser verwendet werden, wird der Preis fast ueberall hoeher gehen.
  9. Nicht unbedingt, habe ich letztes Jahr auch in NL gezahlt, war halt beim Ribs & Blues, alle kleinen Naturcampings usw ausgebucht deswegen, der einzige Camping, wo in nertte Fahrradnaehe zum Fstival noch was frei war, war der und da gab es halt nen Einheitspreis pro Parzelle, egal wie gross das Zelt oder Personenanzahl, bloed fuer mich, gut fuer Grossfamilien, normalerweise wuerde ich nie was Derartiges alleine auf nem Camping zahlen, aber da war ich halt wegen dem Festival oertlich gebunden und war froh auf dem Letzten von gut 30 Plaetzen was zu kriegen.. Normalerweise sind es ja solo ohne KFZ 10-15 €, aber andererseits geh mal im Sommer auf nen Camping an der italiaenische Kueste, da zahlst Du auch Aehnliches.
  10. khyal

    Vorstellungsthread

    Naja durch sonstige UL-Ausruestung hast Du ja eher ne Chance, auch Goodies mitzunehmen, die Dir halt wichtig oder gesundheitlich noetig sind (beim 2. waere es sogar durch die UL-Regel "gedeckt"), der Groundchair oder Chair Zero ist immerhin leichter als ne Spiegelreflex mit Wechseloptik o.A. Ich wuerde jetzt keinen Stuhl beim Wandern mitnehmen, habe aber fuer andere Zwecke mehrere Helinox Stuehle u.A. auch den Groundchair und den Chair One, wovon ja der Chair Zero ne leichtere Variante ist. Wenn ich lese Bandscheibe(n-OP), wenn´s gerade nicht so hipp geht, evtl als Auswirkung noch Ischias dazu kommt, ist ja evtl Aufstehen / Ruecken krumm machen manchmal ein Prob, die ganz schweren, aber mit > 1,5 kg deutlich zu schwer fuer den Rucksack, wie der Sunset haben einen hoehere Sitzflaeche und geradere Rueckenlehne, da geht das gut, im Vergleich Chair Zero / Chair One zu Groundchair, kann evtl der Groundchair dann eine Alternative sein, Du must Dich nicht so weit runterbeugen zum Kochen, Flasche abstellen usw und hast die Moeglichkeit Dich beim Aufstehen mit der Hand am Boden abzustuetzen, oder sozusagen vorwaerts abstuetzen, aus dem Stuhl aufzustehen, sitzt den ruoig mal im Vergleich zum Zero Probe, haben ja so einige Laeden.
  11. u.A. deswegen ja den Zeltboden-Stoff und Beschichtung nach innen, die von Dir gelisteten Si-Nylons sind prima fuer Tarps, aber nicht so etwas.
  12. Naja von vielen Reisen in Nordafrika (1. mal mit 14) und einer sehr langen Reise in Asien, aber was da so ablaeuft, duerfte hier von weniger Interesse sein. Darf man denen vor Ort echt nicht uebel nehmen, die haben teilweise, obwohl Fulltime-Job kein Einkommen, womit sie ihre Familie ernaehren koennen und dann kommen wir dahin mit Kram im Reisegepaeck bei, der eben in solchen Laendern im Verhaeltnis einen sehr hohen Wert hat. Mal ein paar Beispiele : In Nordafrika gibt es halt nicht nur den ueblichen Diebstahl, in bestimmten Orten auch viel Raubueberfaelle, Unterschieben von Drogen, manchmal auch Bandenmaessige Ueberfaelle an Schlafplaetzen bei denen alles inkl Zelten abgeraeumt wird, in manchen Gegenden auch Entfuehrungen. Diebstahl, Raubueberfall, Versuch Drogen unterzuschieben, habe ich selber schon da erlebt, so ein bandenmaessige Ueberfall fand in Marokko statt, waehrend ich selber da war, da es eine Gruppierung von 70 Leuten war, hat es das sogar damals in die lokalen Zeitungen geschafft. Naja ud als ich mit dem Motorad u.A. viel in Tunesien gecruised bin, hatte ich eigentlich auch vor nach Algerien rueber zu fahren und u.A. die Graeberpiste zu fahren, habe dann aber umgeplant, weil mir das Ueberfallrisiko auf der Graeberpiste zu hoch war und waehrend ich dann sozusagen nebenan auf der tunesischen Seite im Grenzgebiet war, gab es auf der Graeberpiste wieder etliche Ueberfaelle usw Asien z.B. in Pakistan im Bus mehrfach verhindert, dass sie mir Sachen aus dem Rucksack klauen, in Lahore dann der Versuch des Raubueberfalls und Drogen im Hotel unterzuschieben... Ich glaube das reicht erstmal, wie schon geschrieben, darf macht echt nicht uebel nehmen...und ist nicht staendig und ueberall so, aber nach meinen Erfahrungen ist das Risiko schon deutlich hoeher als in Westeuropa. OT: Davon abgesehen, wer in NY mit richtig teurem Spiegelreflexkram o.A. in der Bronx oder nachts im Central Park rum laeuft, kommt evtl auch ohne zurueck und in Koeln gibt es auch manch Seitenstrasse am Eigelstein, da wuerde ich nachts auch sehr ungerne durchlaufen.
  13. Kommt schon auf Campingplaetzen vor, allerdings sind die Hauptklaugebiete in EU nicht unbedingt D, aber auch da kommt es vor. Afrika / Vorderasien lasse ich mal weg, zum Einen hier nicht von Interesse und wuerde ne lange Liste und diejenigen, die wie ich, zusammengezaehlt mehrere Jahre dort ausserhalb von Touristen-Hochburgen zugebracht haben, werden es eh wissen, dass dort in manchen Staaten das Risiko von Diebstahl, Raub usw, um ein Vielfaches hoeher ist, als z.B. in Westeuropa, das hat imho aber auch damit zu tun, dass es dort keine nennenswerten Sozialsysteme gibt, also viele gar nicht wissen, wie sie ihre Familie ernaehren sollen und dass von dem Verkauf manches Rucksackinhalts ne Familie da ein Jahr leben kann....koennte man auch als sozialen Ausgleich bezeichnen. Edit : aufgrund einer Rückmeldung via PN habe ich 2 Formulierungen rauseditiert, die nicht gut und zu verallgemeinernd formuliert waren und imho deshalb nicht so stehen bleiben konnten. Mal vorweg, nicht ueber die lange Liste wundern, bin ja seit etlichen Jahrzenten jedes Jahr im Schnitt 3-4 Monate "draussen", da kommt halt mehr zusammen, als bei jemand, der nur 3 Wochen Urlaub macht, oder das erst sreit 10 oder 20 Jahren macht. Suedspanien - Tarifa, obwohl der Camping hohe Mauern mit Glasscherben drauf und nen Nightguard hatte, wuerde da jede Nacht aus Zelten, Zelte (wenn die Leute in ihren Autos gepennt haben) und sogar geflickte Neos von der Leine geklaut, war eigentlich die ganze Zeit, die ich da war (Surfer halt) immer Thema Portugal - Algarve ich hatte in der Haengematte gepennt, die niedrig quer vor meinem Zelteingang gespannt war. Da gab es nachts ausgedehnte Diebestouren, 2* waren sie nachts in meinem Zelt, sah ich morgens am Chaos, in der 3.Nacht war meine Spiegelreflex faellig (die sie die Naechte vorher nicht gefunden hatten, weil sie im Kochtopf war und die muessen sozusagen auf dem Bauch unter der Haengematte durchgerobbt sein.) Anderen, die woanders gestanden haben, haben sie alles geklaut, waehrend die am Strand waren, wie sie spaeter von Anderen erfahren haben, waren da 2 Jungs, die in aller Ruhe das Zelt ausgeraeumt, abgebaut und alles in den Rucksaecken verstaut haben. Suedfrankreich - Kante Hyeres wird alles geklaut, was nicht festgenietet ist, aus Zelten / Zelte, Autos usw, in den Jahren da viel mitbekommen Suedfrankreich - Kante Leucate aehnlich,allerdings weniger auf den Campings, sondern an den Seeufern, da werden auch komplette Womos und Zelte geklaut, ueber die Jahre viel mitbekommen OT: Als ich damals das erste Mal mit nem Duplex unterwegs war, hatte ich mir da auch ein bisschen Sorgen gemacht, aber mir dann gedacht, Zpacks ist ja nicht so bekannt wie z.B. HB, war dann auch so z.B. auf dem Camping in Granada SP haben es die ganzen Womofahrer fuer ein absolutes Billigzelt aus "Plastikplane" vom Aldi gehalten und sind rueckwaerts umgefallen, wenn ich denen den Vk gesagt habe.
  14. Ist bei mir was her, da stand das noch bei den Taschen dabei, dass man die schmieren soll und war auch ne Tube dabei und bei den Ortlieb Zips bei den Packrafts steht es recht genau dabei, wie die geflegt werden muessen (u.A. Schmieren) und die machen trotzdem regelmaessig die Graetsche (egal ob Du die gar nicht benutzt, wie z.B. ich oder regelmaessig nutzt) beim European Packraft Meet-Up kamen wir im Schnitt auf 2-3 Jahre bis der faellig ist zum Astausch, weil er nicht mehr dicht ist. Ortlieb Service finde ich auch nicht so prickelnd, 2* mit denen wegen Abwickelung von eigener Ausruestung zu tun gehabt und beide Male recht suboptimal gelaufen, aber auf meine Backroller lasse ich nix kommen,die muessen nzwischen ca 30 Jahre alt sein und halten immer noch prima.
  15. Tzip ist anscheinend bei Taschen generell ein Prob, entweder Du schmierst das Teil in kleinen Abstaenden mit der Silikonpaste ein oder er macht rel schnell die Graetsche (vor vielen Jahren mal am Motorrad ausprobiert), beim MTB bleibt es bei meinen inzwischen steinalten Ortlieb Backrollern und oben drauf Isomatte und Schlafsack in nem wasserdichten Beutel (da brauche ich keine Tzip Tasche)... OT: btw bei Packrafts werden die innerhalb weniger Jahre undicht, da kaufe ich inzwischen nur noch Boote ohne
  16. Wenn Du die Transporttasche nur naehen willst, um 2 Rucksaecke als ein Gepaeckstueck aufzugeben, bind sie vernuenftig mit Reepschnur zusammen und gut ist. So habe ich das frueher mit Backrollern, Zelt usw fuer´s MTB auch gemacht. Das Airplane Case von Zpacks ist klasse, kann man ja auch als Liner usw nutzen, aber wenn ich eh nee groessere Tasche selber naehen wuerde, wuerde ich preiswerteres Material wie z.B. den 65 g Zeltboden von Extex nehmen.
  17. Wobei ich jetzt sagen muss, wenn ich mir mal so ein Ding anschaffen sollte und es dann nicht nur der Beruhigung von 3. dient, sondern auch, um evtl fuer mich mal Hilfe zu rufen OT: (bis jetzt noch nie noetig, aber gerade auf dem Wasser haeufiger Andere aus dem Teich gezogen) wuerde ich das bestimmt nicht an den Rucksack machen, sondern immer an den Koerper z.B. was tiefer gehaengte Guerteltasche, dass es dem Rucksack-Hueftgurt nicht in die Quere kommt. Es sind schon viele nachts beim Pinkeln abgestuerzt, oder mal eben vom Pennplatz ein kleine Runde gelaufen sind usw
  18. khyal

    Slingfin Portal

    Yes und damit auch das Zolltheater, Abwicklungskosten usw Nur fix die Sache ist im TCA formuliert, wenn mehr als 50% der Wertschoepfung in GB passiert, kann die Zollfreiheit gegeben sein, wenn denn der Versender die entsprechenden Formulare / Erklaerungen ausfuellt "Die EzU muss wertunabhängig die GB-EORI-Nummer des Ausstellers enthalten. Bei der Einfuhr in die EU sind folgende Unterlagencodierungen anzugeben: U116 Erklärung zum Ursprung" Und ich fuerchte, da sieht es evtl eher duester aus, dass die Bock haben, extra Aufwand zu treiben, aber wer weiss...
  19. Finde ich beachtlich, dass Du das bei den voellig unterschiedlichen Zeltkonstruktionen im Vergleich so easy sehen kannst, ich wuerde mir das bei einem nebeneinander aufgebauten Tunnel & Kuppel nicht zutrauen... z.B. siehst Du beim Portal im praktischen Betrieb auch bei richtig Schweinewetter ueberhaupt keine Dehnung und must natuerlich auch nix nachspannen.
  20. Aber bitte nicht das komplette Verbot von allen Kochern (wird natuerlich nicht auf dem Mist der Betreiber gewachsen sein, sondern Auflage der Forstbetriebe) und auch kurzfristigere Nutzung (wenn denn Platz ist) moeglich... Finde das Konzept z.B. im Elbsandsteingebirge deutlich flexibler / besser...aber klar, da wollen bestimmt immer alle moeglichen anderen Interessengruppen mitreden und gerade in NRW und angrenzenden Gebieten isses ja recht schwierig bzw eingeschraenkt mit erlaubten "Draussen Aktivitaeten"
  21. Also die Boegen waren nicht abgespannt ?
  22. OT: Also beim Anschauen eines Kochtopfs bekomme ich die wirklich nicht
  23. Woher weisst Du das mit dem Material, das sind ja voellig unterschiedlich konstruierte Zelte... Das 2Lite ist ein Tunnelzelt, was entsprechend eine Abspannung der beiden Boegen gegeneinander (bzw auseinander) braucht, damit oben nicht das AZ bei viel Nasse durch haengt. Bei der alten Version gab es dafuer keine Abspannschlaufen / Leinen (war ja deren erstes UL & Tunnelzelt), wenn man dann nicht die Heringe extrem stramm gesetzt hatte und es viel Kondens gab... Hier im Forum hatte ich schon geschrieben, dass man sich da eben 2 oder 3 Abspannschlaufen dran naehen sollte, bei der neun Version des 2Lite, die seit ein paar Jahren im Handel ist, haben sie (evtl auf meinen Verbesserungsvorschlag hin) solche Abspannschlaufen dran. Wurden diese Abspannschlaufen mit entsprechenden Leinen benutzt ? Dann wuerde mich das Berichtete wundern, da es damit, wie bei jedem vernuenftigen Tunnel, dann eigentlich keine Probs damit gibt. Wobei ich, je nach Einsatz, Kuppeln, Firstzelte oder Lavvus vorziehe.
  24. Aber wogegen reibt das dann, wenn nicht am anderen Schuh ? Ich kenne das teilweise von Leuten, dass die ihre Gamaschen aneinander kaputtreiben... Aber an der Stelle nen zusaetzlichen Lederflicken drauf zu setzen, sollte fuer den das kleinste Prob sein...
  25. Klar man koennte auch, wie ich, den Topf mit Lebensmitteln drin in Ziplocks packen, oder sich aus den zahllosen UL-Beuteln einen genau Passenden suchen. Aber sich das Ganze anzuschauen, so eine kreative, auch etwas kuenstlerische Loesung auszusuchen, die praktisch verwirklichen und die Anleitung in MYOG zu setzen, finde ich klasse. Wir haben uns frueher schon aehnliche Netze geknueft, um beim Segeln bzw eher Ankern, das Bier ein paar m unter Kiel kalt zu halten und sich einfach auf ner laengeren Tour ein paar m Gummischnur mitzunehmen und an nem Schlechtwettertag, den man im Zelt / unter´m Tarp abfeiert, solche Topfnetze zu knoten, ist doch sinnvoller und macht mehr Spass als dann nur Rumzulungern
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