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Ultraleicht Trekking

Gibbon

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Alle erstellten Inhalte von Gibbon

  1. Kann ich nicht genau sagen, da die erste Tour mit Problemen im April war, ich dann jedoch erst wieder im September Zeit zum wandern hatte. Ob es auch schon mit weniger als 6 Monaten gegangen wäre, keine Ahnung. Ich habe die Schuhe immer wieder mal zur Arbeit (Büro) oder in der Freizeit getragen, damit ich mich an Sie gewöhne. Und ich würde ebenfalls empfehlen, ohne Gewicht (Rucksack) anzufangen, das eigene Körpergewicht ist für den Start schwer genug.
  2. Ich bin kein Schuh- bzw. Fußesperte, kann nur aus eigener Erfahrung berichten. Nachdem ich von Salomon Trailrunnern auf Altra (Lone Peak) umgestiegen bin, habe ich eigentlich das gleiche gemacht wie du: direkt damit auf Tour und an Tag zwei war meine Schienbeinsehne überreizt, ist angeschwollen und ich musste die Tour abbrechen. Ich habe die Altras dann zum Walken getragen (ca. 1,5 Stunden zweimal die Woche), um meinen Bewegungsapparat an den Schuh zu gewöhnen. Seitdem auf Tour keine Probleme mehr. Kann sein, dass sich dein Bewegungsapparat auch erst an die Schuhe gewöhnen muss, kann genauso gut sein, dass der Schuh per se nicht gut für deinen Fuß ist. Im Zweifelsfall wirklich mal einen Experten (Orthopäden) fragen, wie @khyal es vorgschlagen hat.
  3. Hi, eine Alternative bei fester Unterkunft ohne Zelt (mit Auto) wären Tageswanderungen. Vor ein paar Jahren habe ich das im Raum Eifel/Hunsrück/Mosel gemacht. Da gibt es die Traumschleifen (Rundwanderungen). Hier kann ich ausrücklich die Traumschleife Ehrbachklamm und die Traumschleife Baybachklamm empfehlen. Die Strecke Ehrbachklamm kann man noch erweitern um die Schöneckschleife (bin ich jedoch nicht gelaufen). Die Zeitangaben bei den Touren sind trotz der geringen Kilometerzahl einigermaßen realistisch. Die Erhbachklamm ist schön, die Baybachklamm ist eine der schönsten Wanderungen, die ich hier in Deutschland gemacht habe. Zum Vergleich, den südlichen Kellerwaldsteig fand ich ganz schön, Manderscheid und Gerolstein fand ich auch ganz schön, die Baybachklamm war jedoch bis jetzt das Highlight. Andere Wege gibt es in der Ecke zu genüge. Wenn man die Touristenscharen nicht scheut, kann man auch eine Rundwanderung zur Burg Eltz machen.
  4. Noch eine Anmerkung, weil gerade gesehen: In der Unfallversicherung können auch Bergungskosten abgesichert werden. Auszug aus den Datenblättern der Hanse Merkur als Beispiel: "Kosten für Such-, Rettungs- und Bergungseinsätze bis 1.000.000€", "Wo bin ich versichert? Sie haben weltweit Versicherungsschutz". Wie dort Rettungs- und Bergungseinsätze definiert werden (also wann genau die Versicherung zahlt) habe ich noch nicht gefunden. Eine Millionen als Deckungssumme ist jedoch erst einmal eine Hausnummer im Vergleich zur Auslandsreisekrankenversicherung (die trotzdem ihren Sinn hat).
  5. @moyashi@Schwarzwaldine OT: Mit der AXA habe ich persönlich leider bei der privaten Haftpflichtversicherung sehr schlechte Erfahrungen gemacht, was die Schadensregulierung und den Service angeht, und würde die daher nicht weiter empfehlen.
  6. Rucksack: Stimme @baskerville zu, nötiges Volumen entscheidet sich mit dem Rest der Ausrüstung. APEX ist voluminöser als Daune, mit APEX Quilt brauchst du eventuell eher 50L als 40L Rucksackvolumen. Quilt Daune vs. Apex: Daune hat ein kleineres Packmaß, APEX bleibt bei Feuchtigkeit warm. Einen APEX Quilt könnte man sich bei vorhandener Nähmaschine für weniger Geld selber nähen, Anleitungen gibts hier im Forum. Die Wahl liegt bei dir Kochsystem: Wenn du den Windmaster schon hast, nimm den einfach. Puffy: Preiswerte Alternative ist die Forclaz MT100 -5C Grad von Decathlon mit Kufa-Füllung (nicht Daune), erfüllt für mich den Zweck als Lager- und Schlafjacke sehr gut. Wasserfilter: Wenn du jede Nacht auf dem Campingplatz bist, dann kannst du dort bestimmt Trinkwasser abzapfen. Wenn du ganz sicher sein willst, wären Micropur-Forte Tabletten eine leichte Alternative (filtern jedoch keine Einzeller/Amöben). Eventuell weiß hier im Forum jemand mehr zum Thema Heidschnuckenweg und Wasserversorgung. Schaufel: Auf den Campingplätzen gibt es sicher Toiletten, Schaufel also daheim lassen. Alternativ kann man auch einen Hering oder Stock für ein Loch verwenden. Schuafel würde ich nur bei Touren mitnehmen, bei denen abzusehen ist, dass man in der Regel keine Toilette in der Nähe hat. Thermosflasche: Wie @Schwarzwaldine schon sagte, eine Wärmflasche sollte daraus eigentlich nicht werden. Alternative wäre eine Nalgene Flasche (0,5L reichen) + Socke oder Handschuhe als Wärmflasche. Nalgene, weil dort keine Stoffe (Weichmacher etc.) durch heißes Wasser ausgekocht werden wie bei einer normalen PET-Flasche. Warmwasser hast du mit dem Gaskocher innerhalb weniger Minuten, ein Tee ist mal schnell gemacht in einer Pause. Regenjacke: Schwieriges Thema. Generell wirst du bei langem Regen so oder so nass, ob das Wassser nun durch die Jacke kommt oder du dich vollschwitzt wegen der geringeren Atmungsaktivität. Hautpsache du bleibst warm. Du könntest (ganz im Widerspruch zum UL-Gedanken) zusätzlich zur Decathlon Raincut noch eine leichte Atmungsaktive Windjacke mitnehmen (z.B. Frilufts Lindis Jacket, wiegt je nach Größe unter 100g) mit der du dann eventuell weniger schwitzt, wenn du gerade nur den Wind-, und nicht den Regenschutz brauchst. Oder alternativ Windjacke und Windhose + Poncho. Trekkingstöcke: Stöcke entlasten deinen Bewegungsapparat etwas, bzw. wenn du abwechselnd auf Tour mal mit mal ohne Stöcke läufst, wird es dir dein Körper danken. Eventuell wäre es eine Möglichkeit mit zwei Stöcken zu starten und wenn du merkst, du brauchst wirklich nur einen zum Zelt-Aufbau, dann schickst du einen mit der Post nach Hause. Isomatte: Tip hier aus dem Forum ist, für mehr Bequemlichkeit bei den Faltisomatten zusätzlich eine auf Torso-Länge gekürzte 3mm Evazotte auf die Faltisomatte zu legen. Da jedoch jeder anders ist, was die Bedürfnisse beim Schlafen angeht, wirst du das selbst am besten beurteilen können, ob du das haben willst. Sonstiges: Eventuell noch was auf den Kopf für Kälte/bei starker Sonne?
  7. @NicoleZockt krass, dass das soviele Probleme gibt. Bei meinen Touren im Sauerland und im Hessener Raum habe ich das Auto entweder am Wanderparkplatz oder in einem Wohngebiet hingestellt und nie Probleme gehabt. Wanderparkplatz würde ich inzwischen nicht mehr als ideal ansehen (Stichwort Autoknacker/Autodiebstahl, ist hier im Siegerland immer mal wieder ein Thema, auch tagsüber). Wohngebietsparken war immer in kleineren bzw. mittelgroßen Städten und nicht am Dorf, wo jeder jeden kennt. Vielleicht ist das jedoch auch Regionsabhängig und die Sauerländer und Hessen sind generell weniger neugierig bzw. besorgt
  8. Gibbon

    Lanshan 1

    Hi, ich habe alle meine Zelte bis jetzt immer zuhause im Wohnzimmer abgedichtet. Irgendwie aufgebaut mittels Büchern, Stühlen, Türklinken usw. als Ersatzabspannpunkte für Heringe. Zeitungspapier untergelegt, Fenster auf(!) und dann los. Muss einige Stunden (z.B. über Nacht) zum Trocknen so aufgebaut bleiben. Ich denke, das Lanshan 1 (nur die nicht pro-Version) kannst du auch auf Links, also mit der Innenseite nach aussen, aufbauen. Alternativ könntest du dir das Zelt auch zwischen zwei Stühle hängen und immer eine gespannte Naht abdichten und im gespannten Zustand trocknen lassen. Dauert so schrittweise zwar etwas länger, aber du kannst es zuhause machen. Beim letzten Durchstöbern von Youtube bin ich auf eine Anleitung gestossen, bei der gesagt wurde, dass das Abdichten nur von aussen was hilft. Ob dem wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen, habe alle meine Zelte von aussen abgedichtet.
  9. Zum Thema Versicherungen: - Eine Private Haftpflicht sollte eigentlich jeder haben. Erwähne ich trotzdem noch einmal, da diese nicht Pflicht ist, jedoch eine Menge an möglichen Schadensfällen abdeckt. - Fürs Wandern generell macht eventuell der Abschluss einer privaten Unfallversicherung Sinn, da die gesetzlichen Krankenkassen private Freizeitunfälle nicht versicheren. Je nach Anbieter kann bei der privaten Unfallversicherung schon die Kostenübernahme für die Bergrettung enthalten sein (genau hinschauen in den Leistungen). - Will man im Ausland auf der sicheren Seite sein, dann sollte man eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur Raten. Früher, als ich noch öfters Dienstreisen ins Ausland hatte, hatte ich eine Auslandreisekrankenversicherung beim ADAC und da das Premium Paket. Das deckt unter anderem Bergungskosten bis 10.000€ und den Krankenrücktransport nach Deutschland ab. Ausserdem einige Sachen, über die man sich eigentlich nicht Sorgen will, wie Kostendeckung für Rücktransport des eigenen Leichnahms (bis zu 10.000€) und Sterbegeld für Angehörige (damals noch bis zu 100.000€, jetzt bis zu 60.000€). Letztes Jahr gings zweimal in die Alpen, da habe ich dann vorher bei der DKV eine Auslandsreisekrankenversicherung für wenig Geld (knapp 10€ im Jahr) abgeschlossen. Da ist unter anderem der Rücktransport nach BRD und die Bergrettung bis 10.000€ gedeckt. Bei der DKV lassen sich alternativ, wenn ich das richtig gesehen habe, einzelne längere Reisen (z.B. PCT Hike über mehrere Wochen) bzw. längere Auslandsaufenthalte versichern, kostet dann jedoch mehr. Habe beide Versicherungen (ADAC und DKV) zum Glück noch nie in Anspruch nehmen müssen, daher kann ich keine Aussage über den Service im Schadensfall machen. Durch Google gerade gelernt: Man unterscheidet zwischen Bergung, Rettung und Blockierung am Berg. Bei der Rettung liegt ein medzinisch Lebesbedrohlicher Notfall vor. Von Bergung spricht man, wenn man sich z.b. nur das Bein bricht (nicht lebensgefährlich) jedoch am Berg, weil dort kein Krankenwagen hinkommt, von der Bergrettung geholt werden muss. Der Fall der Bergung ist in Deutschland NICHT von der gesetzlichen Krankenkasse abgedeckt, hier versichert einen der DAV (Deutscher Alpenverein) oder die private Unfallversicherung. Soll heißen ohne Unfallversicherung oder DAV-Versicherung ist man mit einer Auslandreisekrankenversicherung im Fall der Bergung im Ausland besser versichert als in Deutschland! Blockierung ist, wenn man z.B. auf dem Klettersteig einen Angstanfall bekommt und dann die Bergrettung ruftt, weil man selber aus Angst nicht mehr vor oder zurück gehen will. Dieser Fall ist wohl nur beim DAV und der Bergekostenversicherung der Bergrettung Österreich abgedeckt (Quelle hier), jedoch nicht von den oben erwähnten Aulsandsreisekrankenversicherungen. Was die Kosten einer Bergettung angeht, sagt das Internet, dass die Kosten in den Alpen etwas zwischen 2000€ und 8000€ bei Heikoptereinsatz liegen. Zu anderen Ländern habe ich auf die schnell nichts gefunden.
  10. Die Outdoor Freakz Aufsatzköpfe mit mittlerer Stärke keine Ahnung. Die Happy Brush Weich wiegt laut Hersteller 5g. Die Köpfe der Mittelstarken Humble Brush habe ich hier zuhause, wiegen nachgewogen 4g das Stück (Fehlertoleranz der Waage +/- 0,5g): https://www.dm.de/humble-brush-zahnbuerste-bambus-mit-wechselkoepfe-mittel-p7350075690365.html Der Griff wiegt 8g falls es jemand interessiert.
  11. Nicht unbedingt neu, dafür mit weniger Plastik gibt es die Aufsteckzahnbürsten auch als Version mit Bambusgriff: https://www.dm.de/outdoor-freakz-aufsteckbuersten-bambus-p4260620680846.html EDIT: Hier auch in weich https://www.dm.de/happybrush-aufsteckbuersten-bambus-weich-p4260486333849.html
  12. Direkt bekannt ist mir ein solcher Hybrid nicht. Mit stark wasserabweisendem Material stellt sich immer die Frage nach der Atmungsaktivität und damit auch die Frage, wo dann Kondenswasser entsteht. Bezüglich Bivys wurde das in einem anderen Faden sehr ausführlich diskutiert: Wenn du einen wasserdichten Schlafsack hast, dann wird der wahrscheinlich nicht so atmungsaktiv sein und Kondenswasser entsteht am denkbar ungünstigsten Punkt, nämlich im Schlafsack. Dann wäre die Tendenz eher zu Kunstfaser statt zu Daune und dann erhöht sich das Packmaß. Die Frage wäre, wieso unterm Tarp der Schlafsack stark wasserabweisend sein muss, für Starkregen ist ja das Tarp da. Ein leicht wasserabweisender und winddichter Bivy-Sack wiegt 200 bis 300g und kann mit einem normalen Schlafsack kombiniert werden. Kondenswasser bildet sich dann (wenn überhaupt), zwischen Bivy und Schlafsack und nicht direkt im Schlafsack. Zusätzlich wärst du mit Bivy vor Insekten/Zecken geschützt, Zecken im Alpenraum können (je nach Region) FSME und Borreliose übertragen.
  13. Hi, den Soto Windmaster Triflex Aufsatz kannst du mit dem 750ml Topf verwenden, ich benutze den mit einem 900ml Topf. Ich halte den Soto Windmaster für einen sehr guten Gaskocher, daher lohnt sich imho die Anschaffung des Triflex. Nimm noch ein extra Feuerzeug (Mini-Bic oder so) als Backup zur Piezozündung mit, die hat in ganz seltenen Fällen Aussetzer. Zur Wasserreinigung kannst du zusätzlich zu einem Wasserfilter Micropur forte Tabletten einpacken (wiegen nichts). Der Wasserfilter wirkt nicht gegen Viren, die Tabletten nicht gegen Amöben. Keine Ahnung was du davon in Norwegen wirklich brauchst. Klamotten: Diesen Artikel (in Engl.) finde ich ganz hilfreich. Ist der Merino Pullover in deiner Liste ist zum wandern? Den würde ich eventuell durch ein Fleece ersetzen. Die Daunenjacke als Lager- und Schlafjacke würde ich auf jeden Fall zusätzlich mitnehmen. Was ziehst du an deine Beine, wenn es nachts kälter wird? Da würde ich eine Thermoleggings, eine leichte Fleece-Hose oder eine isolierte Hose wie die Apex-Hose von Gramxpert empfehlen. Wenn du abends dein Lager aufschlägst, solltest du eine komplette Montur trockener Sachen zum Schlafen anziehen können. Zur Regenjacke habe ich keine Empfehlung. Die Alternativen zur Regenjacke sind grundsätzlich der Regenponcho (+Windjacke) und der Regenschirm (+Windjacke). Inwieweit Schirm und Poncho in der Hardanger Vidda funktionieren, kann ich nicht sagen, da würde ich erst die Forumsweisheit befragen. Empfehlung für eine Windjacke (schützt nur gegen leichten Regen, daher keine Regenjacke) wäre die FRILUFTS Lindis Jacket, verwende ich seit zwei Jahren zum Wandern (in Kombi mit Poncho oder Schirm) und zum Walken. Rucksack: Ja, es gibt sehr viel leichtere Rucksäcke. Wenn du den Ortlieb jedoch schon besitzt und der sich gut tragen lässt, dann würde ich den zum Wandern nehmen und mein Geld erst einmal woanders investieren. Gerade beim Schlafsack gibt es noch Einsparpotential. (Ausgedruckte) Karte + Minikompass als Navigationsbackup, dafür zweites Handy weglassen, wurde ja bereits empfohlen. Erste Hilfe: Eventuell Rettungsdecke (60g) einpacken als Wärmebackup für kalte Nächte und für Notfälle (auch als goldglänzende Signalflagge verwendbar). Taschenmesser: Ich habe bis jetzt noch keine Verwendung für Messer unterwegs gefunden, daher habe ich die Victorinox Swiss Card dabei. Bzw. inzwischen auch nur noch die Schere (8g) und die Pinzette davon. Leichtes Portemonnaie: Ich packe das entweder in eine kleine Plastiktüte mit einem Haargummi darum oder, wenn es nur Karten sind (Ausweis, Kreditkarte, Krankenkarte), in Hüllen von Spielkarten (Magic the Gathering). Schweres Kleingeld wird dann ausgegeben oder in den Rucksack gesteckt. Ist zwar immer etwas komisch, beim Bezahlen seine EC-Karte bzw. sein Geld aus ner Plastiktüte zu holen, aber es heißt ja auch Hiker-Trash Taschenlampe/Stirnlampe dabei? Obwohl, wird es überhaupt richtig dunkel im Juli in Norwegen? Vielleicht brauchst du da eher noch eine Schlafbrille
  14. @SimplyMad Es wäre noch interessant zu wissen, zu welchen Jahreszeiten du wo unterwegs sein willst. Für Island im September braucht man eventuell ein anderes Zelt und einen anderen Schlafsack als für den Schwarzwald im Sommer. Schlafsack: Quilt als Alternative wurde ja schon genannt, muss man jedoch mögen zum schlafen. Wäre preiswerter als der von dir genannte Schlafsack. Selber gemacht als MYOG Projekt würde noch einmal Geld sparen, Anleitungen findest du dazu hier im Forum. Zelt: Als Alternative zum Lanshan 1 werfe ich mal das Six Moons Design Lunar Solo in den Raum. Wenn man mich nach einer Empfehlung für Einsteiger fragt, wäre das das erste, was mir in den Sinn kommt. Gute Qualität, leicht, sprengt nicht die Bank und lässt sich gut weiter verkaufen, falls du mal das Zelt wechseln willst. Die Nähte müssen allerdings selbst versiegelt werden (das ist mit Anleitung aus dem Netz kein Hexenwerk). Rucksack - Grundsätzlich für den Rucksackkauf: -> Als letzten Ausrüstungsgegenstand kaufen, wenn du gemessen hast (mit Packsäcken/Mülltüten) wie viel Volumen (inklusive Wasser und Lebensmittel) dein Gepäck hat. -> Sollte man anprobieren wie ein Paar Schuhe. Der Rucksack muss dir individuell passen. Beim Probetragen musste ich damals bei Rucksackkauf feststellen, dass mein Favorit (super auf dem Datenblatt und im Netz nur positive Bewertungen) sich auf meinem Rücken anfühlt, als würde mir jemand eine Stahlstange ins Kreuz drücken. Für Einsteiger ist der Osprey Exos eine Empfehlung (wenn er auf deinen Rücken passt ), weil preiswert und bewährt. Jedoch mit Rahmen mit 1,2kg relativ schwer für den UL-Bereich. Lässt man die Deckelklappe weg, spart man nochmal 150 bis 200g. Die neue Version 2023 hat jetzt endlich auch Taschen am Bauchgurt.
  15. Die Ecke kenne ich von Tageswanderungen, Gerolstein und Manderscheid (Ober- und Unterburg) fand ich beides Sehens- und Wanderwert. Alternativ für drei Tage werfe ich mal den Diemel- oder den Uplandsteig im Sauerland in die Runde. Dort gibt es extra Trekkingplätze für Wanderer, wobei die Plätze U3 und U4 am Uplandsteig laut zweier Blogs recht zivilisationsnah sein sollen. Am Diemelsteig sind die wohl etwas ruhiger gelegen.
  16. Erfahrung keine. Jedoch ist der Sinn des Hüftgurts, das Gewicht von den Schultern weg zu nehmen und auf deine Hüfte zu verteilen. Vielleicht wirst du schon bei einem Overnighter merken, ob dass das deinen Schultern zu viel wird. Wenn du Pech hast, merkst du das jedoch erst an Tag drei oder vier deiner Mehrtageswanderung, wenn dich deine Schultern umbringen. Kann auch sein, dass dir das keine Probleme macht. Ich persönlich würde eher an anderer Stelle Gewicht sparen, wenn noch nötig.
  17. Beim Onlineshop biwakschachtel-tuebingen.de gibt es gerade die Exped Flexmat und Flexmat Plus Schaumstoffmatten herab gesetzt. Ab 50€ ohne Versandkosten, d.h. die Flexmat Plus LW gibt es für 52,80€.
  18. @Annika Über Schlafsacksysteme bei Kälte wurde hier auch schon diskutiert, vielleicht findest du da noch weitere Anregungen und Informationen. Daunenbooties und Gesichtsmask: Balaclava und Schuhe wurden ja schon empfohlen. Gramxpert macht die mit Apex67, sind recht leicht. Wenn du bewandert bist im Nähen, kann man sowas bestimmt selbst machen. Mit Apex zu nähen ist jetzt nicht soo anspruchsvoll. Anleitungen dazu geistern bestimmt hier im Forum herum. MYOGApex 100 Quilt: Mein MYOG XXL 100er Apex Quilt mit dem 7d von AdventureXpert wiegt inklusive Schnürren und allem ca. 550g (genaue Maße hier). Hier gibt es einen Online-Rechner, wo du das Gewicht eines Apex Quilts berechnen kannst. Ein Extra-Quilt hätte den Vorteil, dass du direkt auch eine Schlaftüte für den Sommer hast. Die Schlafkleidung dicker zu machen wäre eine Möglichkeit, wie von @marieke333 schon vorgeschlagen. Ich habe eine 67er Apex-Hose und bin sehr zufrieden damit. +1 für eine dünne Schaumstoffmatte oder eine Windschutzscheibenabdeckung für unter die Isomatte, falls die Kälte von unten kommt. Eine Alternative, wobei ich nicht weiß, ob und was es real wirklich bringt, wäre das Innezelt durch einen Bivy zu ersetzen. Entweder klassisch als Sack (z.B. MLD SUPERLIGHT SOLO BIVY), oder sowas von der Form her wie der MLD BUG BIVY 2 oder der Katabatic Gear Bristlecone Bivy, wo der Bivy nicht platt auf dir drauf liegt. Würde ich dann selber nähen und den Meshanteil eventuell nicht am Kopf sondern etwas weiter unten (Schultern) beginnen lassen. Zumindest in Sackform ein sehr einfaches Nähprojekt. Das könnte (Achtung Mutmaßung) dazu führen, das du im Bivy im Kopfbereich etwas mehr Wärme halten kannst bzw. dein ganzes Schlafsetup wärmer wird. Der MLD SUPERLIGHT SOLO BIVY z.B wirbt damit, dass er 5 bis 15 Grad Fahrenheit (ca. 2 bis 5 Grad Celsius?) mehr Wärme bringen soll. Ich bin selber mit Bivy + Aussenzelt unterwegs, habe jedoch keine Ahnung, wieviel Wärmeplus ein Bivy real bringt. Kondenswasser wird dann je nach Wetterbedingungen ein Thema. Und im Bivy zu schlafen muss man mögen. Vorteil wäre, dass du kein extra Gewicht einpackst (dickerer Schlafsack oder Extraquilt) sondern eventuell sogar ein paar Gramm Gewicht durch den Austausch des Innenzeltes sparen könntest (ein Bivy wiegt ca. 200g bis 250g je nach Größe und Material). Wenn du noch etwas zu Beruhigung packen willst, dann nimm (falls nicht eh schon im erste Hilfe Set dabei) eine Rettungsdecke mit (diese Gold-Silbernen-Metalic). Wiegt 60g, ist bei mir immer dabei und wurde auf meinen ersten Touren, als das Wetter meine Ausrüstung etwas überfordert hat, ein paarmal zum Schlafen ausgepackt. Bringt nochmal einige wenige Grad durch das Prinzip Wärme-/Kältestrahlung (Silberne Seite zu dir, wenns warm werden soll). Einige Schlafsackhersteller integrieren solche Folien bereits in Ihre Schlafsäcke. Die Folie knistert und ist sehr filigran, überlebt jedoch mit etwas Umsicht einige Einsätze. Schützt nach meiner Erfahrung besser vor der Kälte von oben (auf dem Schlafsack) als von der Kälte von unten (unter der Isomatte). Gibt es auch in Bivy-Form zu kaufen, z.B. Mountain Equipment Ultralite Bivi, wiegt dann 108g. Letzendlich musst du die Lösung finden, die für dich am besten funktioniert. Bei Schlafen und Kälteempfinden ist jeder anders.
  19. Noch eine Variante ist es, die Lager-/Schlafkleidung dicker zu machen. Für Temperaturen bis minimal 0 Grad verwende ich einen 167er MYOG-Apex-Quilt gepaart mit der 67er Apex Insulated Pants von Gramxpert (klare Empfehlung, gibt es auch mit 100 und 133er Füllung) und der Kufajacke MT100 von Decathlon. Dazu Longsleeve und dicke Socken. D.h. meine Lagerkleidung ersetzt ein Schlafsack Inlay/ einen zweiten Schlafsack. Bei Touren bei wärmeren Wetter bleibt dann entweder die dicke Kleidung zuhause oder der 167er Quilt wird gegen einen 100er MYOG-Apex-Quilt ersetzt. Würde ich Wintercamping machen wollen mit Temperaturen unter 0 Grad, dann würde ich beide Quilts mitnehmen, da ich die so genäht habe, dass sie übereinander mittels Knöpfen kombinierbar sind.
  20. Hi, falls noch nicht gesehen, zum Vik 1 gibt es zwei Beiträge mit Bildern hier im Forum, siehe unten. Das Vik 1 kommt da positiv weg. So große Unterschiede zum Vik 2 sehe ich gerade nicht. Größer als 1,80m solltest du jedoch nicht sein. Das Naturehike Vik 2 ist derzeit auch im großen Fluss bestellbar, wenn man nicht direkt in China bestellen will.
  21. Ich betone auch nochmal, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten können. Außerdem müssten wir dann wissen, weswegen ein Bussgeld erhoben wird. So preiswert, wie bei Alpacacamping beschrieben, wird es laut Bußgeldkatalog des Landes Sachsens (siehe Anlage 3 Absatz §49), sofern ich den richtig interpretiere (alle Angaben ohne Gewähr), nur im günstigsten Fall, also fürs Zelten außerhalb von Schutzflächen. Hier werden im besten Fall 5€ aufwärts berechnet. In Schutzgebieten aller Art sieht das da im Katalog schon anders aus. Ich lese da folgende mögliche Bußgelder heraus: Untergrenze fürs Zelt aufschlagen 50€, Obergrenze je nach Typ Schutzgebiet 1500 bzw. 2500€. Feuer gemacht? 75€ bis 2.500€. Und wenn man sich mit dem Förster/Ranger angelegt hat oder der ein Exempel statuieren will, um der Schar der Wildcamper Einhalt zu gebieten, könnten da noch 75 bis 1000€ für das Verlassen des Weges, 50 bis 2500€ für das Erzeugen von Lärm sowie 50 bis 10000€ für das Beunruhigen eines wild lebenden Tieres berechnet werden. Also, Schutzgebiete sollte man als solche behandeln. Und wer beim wild campen erwischt wird, sollte sich am besten einsichtig zeigen.
  22. Danke für den Hinweis, kannte ich noch nicht. Dabei habe ich gesehen, dass auch der normale Exos einmal überarbeitet wurde. Das Rückensystem wurde verändert und ist jetzt verstellbar, der Hüftgurt hat jetzt Taschen. Meine Empfehlung bezogen sich alle auf das Vorgängermodell des normalen Exos ohne Hüftgurttaschen. Keine Ahnung inwieweit sich diese Erfahrungen auf das neue Exos Modell übertragen lassen (Hüfttaschen sind auf jeden Fall ein großes Plus).
  23. Mir fehlt die Erfahrung, daher Frage ich mal in die Runde, ob die vorgeschlagenen rahmenlosen Rucksäcke Volumen- und Gewichtstechnisch Ausrüstung+7Tage Nahrung stemmen können.
  24. Zuallererst muss ein Rucksack für einen selbst trageangenhem sein. Auf dem Datenblatt gibt es viele schöne Rucksäcke, doch die passen einem vielleicht nicht. Deswegen bin ich zum exos gekommen, weil der unterschied im Tragekomfort für mich persönlich im Vergleich zu anderen Rucksäcken seeeehr viel besser war. Seine größten stärken sind für mich der Tragekomfort, als starkschwitzer das hinterlüftete tragesystem (Rucksack liegt nicht direkt Auf dem rücken) sowie die abnehmbare deckelklappe. Der osprey ist bestimmt nicht der beste ul Rucksack auf der Welt, jedoch eine gute Empfehlung für Einsteiger, auch preislich. Und ist immer noch einer der meistverwendeten Rucksäcke auf den großen amerikanischen Trails.
  25. Um nochmal den Faden etwas einzufangen, hier was der TO sucht: Die Größenwahl 50L+ halte ich bei der Packliste, vor allem wegen des Schlafsacks für realistisch. Bei großen Menschen kann man auf Packmaß und Gewicht grob geschätzt generell 10 bis 20% drauschlagen. Schlafsäcke und Klamotten in XL oder XXL sind halt schwerer und größer, da braucht man mehr Volumen auch ohne einen Elch einzupacken Bisher wurde von 500g Rahmenlos bis 1,5kg Lastenrucksack, von Budget Kauf bis Kassensprenger schon fast alles empfohlen worden. Wäre ich der TO, ich hätte jetzt weniger Durchblick als vorher... Daher meine Empfehlung an @r0bin: Rucksack sollte (ähnlich wie ein paar Schuhe) dir passen und angenehm zu tragen sein. Ansonsten, wenn du die Möglichkeit hast, fahr in ein versiertes UL-Fachgeschäft und lass dich dort beraten (der normale Outdoorladen um die Ecke verkauft dir auch gerne mal den 3kg Rucksack mit 70L für deine Mehrtageswanderung).
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