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Ultraleicht Trekking

Gibbon

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Alle erstellten Inhalte von Gibbon

  1. Hi, kurzer Erfahrungsbericht zur 67er GramXpert Apex Insulated Pants meinerseits. Habe mir die Apex-Hose als Lager- und Schlafhose gekauft. Für die richtige Größe habe ich den Hüft- und Bauchumfang sowie die Schrittlänge gemessen und mich dann nach den Angaben bei GramXpert gerichtet. Die Hose passt sehr gut. Die Beine könnten vielleicht einen Zentimeter kürzer sein, umschlagen muss ich aber nichts. Gegen einen kleinen Aufpreis habe ich anstatt des normalen 10D Stoffes die Hose aus den PFC-freien Teflon EcoElite™ DWR Stoffen bestellt. Auf bunte Farben muss man dann jedoch verzichten, da es die Stoffe nur in schwarz gibt. Außen den 10D, innen den 7D. Der 7D fühlt sich wirklich sehr angenehm auf der Haut an. Bei geringerem Preis würde ich mir noch ein zweite Hose für die Couch zuhause holen ;) Als Wanderhose wäre mir der Stoff zu dünn und zu empfindlich. Die 67er Hose in XL wiegt 193g, der Packsack 8g. Bei Temperaturen um die 4 bis 8 Grad wärmt die Hose sehr gut. Zum Schlafen dann mit 167er Apex Quilt und dicken Socken auch sehr warm. Am zweiten Tag auf Tour hat es fast die ganze Zeit geschneit und gegraupelt, teilweise mit Wind. Abends dann aus der nassen Wanderhose in die Apex-Hose zu steigen war echt eine Wohltat - Die Beine waren sofort warm. Nachts bei 0 Grad wurde es etwas kalt, da meine Isomatte einen zu geringen R-Wert hatte. Hier hat eher der Oberkörper gefroren als die Beine. Mit Wollsocken waren meine Füsse durchgängig warm. Wollte am nächsten morgen gar nicht mehr raus aus der Hose. Von mir daher eine klare Empfehlung für die Apex Insulated Pants.
  2. Kurzer Erfahrungsbericht zur Thoni Mara Speed nach einem langen Wochenende im Sauerland: Vom Tragekomfort und der Bewegungsfreiheit her zum Wandern top! Angenehmer als die normale Wanderhose, die ich bisher hatte. Bei Temperaturen zwischen 8 und 12 Grad war mir die Hose im Schatten oder im starken Wind auf Dauer aber zu kühl. In den Pausen kam die Kufa Jacke dann immer über die Beine. Gefühlt liegt da für mich die Komfortgrenze bei 10 Grad. Bei niedrigeren Temperaturen werde ich wahrscheinlich entweder Tights darunter oder eine kurze Hose darüber ziehen, je nachdem was besser in die restliche Ausrüstung passt.
  3. Trekkingstöcke beziehen deinen Oberkörper mit in die Bewegung ein, dadurch werden deine Beine entlastet. Im Gebirge verwende ich immer Stöcke, da Sie bei steilen Steigungen sehr helfen. Bei weniger steilen Steigungen (z.B. deutsches Mittelgebirge) und geraden Strecken komme ich auch nicht mit Stöcken klar und laufe daher ohne. Für ein Zwei-Personenzelt ist das ein gutes Gewicht. Zwei-Personen-Zelte von Big Agnes oder Tarptent mit eigenem Gestänge wiegen oft auch über einem Kilo. Leichter (und teurer) wird es fast nur mit DCF. Wenn hier im Forum geschrieben wird, dass die Leute mit Zelten unter ein Kilo unterwegs sind, dann werden Trekkingstöcke, die 200 bis 250g pro Stück auf die Waage bringen, in der Regel nicht mitgezählt, da diese bei vielen beim wandern eh dabei sind. Tarpstangen für das Lanshan werden wohl so um die 100g das Stück wiegen. Bei zweien also 200g.
  4. Hi, ich würde davon ausgehen, dass keine Stangen mitgeliefert werden. Im zweiten Bild steht das auf englisch dabei, das Stangen und Footprint nicht zum Lieferinhalt gehören. Sind auch nicht in der Auflistung der Gewichte enthalten. Ansonsten frag da mal nach, die können dir passende Stangen empfehlen, falls du keine trekking Stöcke verwendet.
  5. Ich hatte mir jetzt die Thoni Mara Speed bestellt. Gleiche Größe wie @Spacejaeger (XXL), da Gewicht und Größe fast gleich sind bei mir. Für meine Begriffe ist die Hose recht schmal geschnitten, kein weites Bein, auch nicht regular fit. Also eigentlich nicht das, was ich gesucht habe...Dafür sitzt die Hose wie angegossen und fühlt sich echt gut an. Habe da das Gefühl von Bewegungsfreiheit. Werde die Thoni Mara jetzt behalten und zum Wandern ausprobieren. Alternativ kann ich die immer noch zum Walken anziehen. Ich bin gespannt, in welchem Temperaturbereich die Hose zum Wandern funktioniert. Offiziell liegt der empfohlene Bereich bei 0 bis 15 Grad (für Läufer/Jogger wahrscheinlich?) Ausserdem hatte ich mir bei Decathlon bei einer Bestellung die Kampfsporthose aus Synthetik-Stoff mitbestellt. Definitiv keine Hose zum Wandern! In der Beschreibung und auf den Bildern war das nicht so gut zu erkennen, aber im Schrittt und an den Seiten ist da nur Stretch-Mesh. Das ist zwar toll für Sport, wenn es draussen windig ist (oder die Unterwäsche strahlend weiß) aber gar nicht mehr so toll. Vielen Dank noch einmal an alle für eure guten Tipps
  6. Kennst du schon den Nord-Süd-Trail? Thru Hike geht jetzt auch in BRD ;)
  7. @SpacejaegerDanke für die Bilder, das hilft mit bei der Auswahl :)
  8. Gibbon

    Bikepacking Zelte

    Im Sommer würde ich wohl einen Zeckenschutz zum schlafen wollen. Bugbivy, also Bivy mit Netzschutz+Tarp sehe ich da preislich allerdings dann nicht mehr unter 100€, eher bei 200€. Bei dem Preis würde, weil es Sommer ist mit Mücken und Zecken, ein Zelt vorschlagen. Dann hat man Aufenthaltsraum ohne Viecher und kann sich umziehen, ohne dass einen die Mücken in den Po stechen. Die Zelte von Nemo, Big Agnes und Tarptent sind alle schön, aber preislich geht es da erst ab 300€ - 400€ los. Wenn man Bikepacking erst einmal ausprobieren will, würde ich auch erst einmal zu was preiswerteren greifen. @LuisDas Lidl Zelt halte ich auch für zu niedrig. Mit dem anderen könnte man sein Glück versuchen, die Bewertungen auf Amazon sind ja eher positiv. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man zwei Wochen Fahradtour in Finnland inklusive Gewitter auch in einem Aldizelt überleben kann Hier kommen noch ein paar Vorschläge von meiner Seite: - Luxeoutdoor Lightwave 2, Gewicht ca. 1858g, Packmaß 42x14, 199€. Einen Bericht gibt es hier. Hab mal irgendwo einen anderen Bericht von einem gelesen, der damit Kanu gefahren ist mehrere Tage (ich meine in Kanada, bin mir aber nicht mehr ganz sicher), und sehr zufrieden war. - Naturhike Vik, Gewicht ca. 1kg, Packmaß 46x16cm, erhältlich auf Amazon für 145€ oder auf Aliexpress mit 7-Tage Versand aus Polen für 125€. Du solltest allerdings nicht größer als 185 cm sein, eher kleiner. Bericht gibt es hier, @Caperescheint damit sehr zufrieden zu sein. - Von Naturhike das Cloud Up. Das gibt es in mehr als einem Dutzend Versionen, weil jedes Jahr das Modell überarbeitet wird und immer andere Stoffe zum Einsatz kommen. Die neue Version mit 10D Stoff wiegt ca. 1kg, kostet ca. 140€ + MWST (weil Lieferung aus China) von Aliexpress. Hier gibt es die ältere Version mit 20D Stoff oder 210T (schwerer und preiswerter) in verschieden Größen und Farben. Die Cloud UP 1 Version in Green mit 210T Stoff wiegt zwar 1.7 kg, ist aber schon für 80€ aus Lagerhäusern in Deutschland und Polen lieferbar (keine MWST extra weil Versand aus EU). Die Zwei Personen Versionen sind schwerer und teurer (110 - 140€), das Packmaß ist aber nur 40cm. Tests habe ich keine zu den Zelten gefunden. - Naturehike Tagar, zwischen 100 und 130€ von Amazon, je nach 1 Personen (ca 1.4 kg) oder 2 Personen (ca. 1.6kg) Version. Auf Youtube gibt es ein paar Reviews, meistens positiv.
  9. Keine Ahnung, ob die schon einmal erwähnt wurden, von Sea-To-The-Summit gibt es wohl neue Zelte mit Gestänge (kein Aufbau mit Trekkingstöcken), wahlweise mit Mesh oder Full fabric Inner Alto TR1 - 1P, freistehend 1067g Alto TR 2 - 2P, freistehend 1317g Telos TR2 - 2P, freistehende 1613g Telos TR3 - 3P, freistehend 2203g Gewichtsangaben habe ich von einem Online-Händler, nicht vom Hersteller. Sehr geil finde ich den "Hang-Out-Mode" für die Telos-Zelte, wo das Zelt zum Tarp wird.
  10. Wow, Vielen Dank für das zahlreiche Feedback :) Da sind viele interessante Hosen bei. Die Men's Farley Zip-Off Pants IV ist leider so die typische Wanderhose für mich, sowas habe ich bereits im Schrank. Funktioniert, aber macht mich nicht glücklich ;) Trotzdem Danke für den Vorschlag. @dennisdraussenDie Karatebuxen aus Baumwollstoff kenne ich, die hatte ich nicht gemeint Ich hatte eher an sowas hier gedacht. Ich werde die Vorschläge jetzt mal in Ruhe im Detail anschauen. MYOG / Schneider, wie von @truxxvorgeschlagen wäre auch noch eine Möglichkeit. Hier ist die Hose, die ich zum Walken verwende (im Schritt schon einmal genäht). Danke noch einmal an alle! Sollte ich fündig werden, berichte ich hier gerne wieder. Bin aber nach wie vor offen für weitere Vorschläge.
  11. Hi, ich trage gerne weite Hosen bzw. Hosen mit weitem Bein (ist bequem ). Fürs Walken trage ich eine alte Trainingshose mit Mesh-Innenfutter aus dem Discounter. Die hat genau den Schnitt, den ich suche. Die Hose ist aber leider nicht schnell-trocknend und nicht ganz winddicht. Daher würde ich mit der keine längeren Touren machen wollen. Für längere Touren im Mittelgebirge bin ich darum auf der Suche nach einer 3-Jahreszeiten-Trainingshose mit weitem Bein, die atmungsaktiv und schnelltrocknend ist. Winddicht wäre nett, wasserabweisend spielt keine Rolle. Die typischen Lauf- und Trailrunnerhosen im Laden sind alle recht eng am Bein, vor allem unten an Wade und Knöchel. Bei meiner Statur mit langen Beinen ist mir da entweder das Bein zu eng oder bei größeren Größen der Bauchumfang viel zu groß. Die weiten Trainingshosen im Laden sind immer aus diesem schweren Frottee/Baumwoll/Schlabberstoff, der zwar toll für die Couch ist, zum wandern aber komplett untauglich. Beim Suchen im Netz sind mir weite Wind- und Regenhosen ins Auge gefallen. Da stellt sich mir die Frage, wie angenehm der Stoff auf der nackten Haut ist und wie warm die ohne was drunter sind. Tights möchte ich eigentlich nicht tragen (mit Tights würde ich direkt mit kurzer Hose wandern). Die einzig anderen Hosen mit dem Schnitt, den ich suche, habe ich beim Kampfsport gefunden. Ist aber die Frage, wie da die Materialeigenschaften sind. Und in den Laden gehen und Hosen anprobieren gestaltet sich wohl noch einige Wochen eher schwierig. Habt ihr einen Tipp oder eine Empfehlung?
  12. Hi, für Hessen wäre eine Tourenidee zwischen Biedenkopf und Marburg an der Lahn zu wandern. Biedenkopf ist von Marburg aus mit dem Zug zu erreichen. Erste Etappe von Biedenkopf über den Schwälmerweg (X10 bzw. Hessenweg 10) oder über den Lahnwanderweg bis auf den Rimberg, von da dann über den Wollenbergweg zum Campingplatz Auenland oder Camping-Kernbach. Zweite Tages-Etappe dann entweder weiter über den Schwälmerweg (X10/Hessenweg 10) oder über den Hugenotten- und Waldenserpfad nach Marburg wandern. Einstieg vom Campingplatz müsste man sich aber noch selber suchen. Gelaufen bin ich den Weg noch nie, aber oft mit dem Auto durch das Lahntal gefahren und mir dabei immer gedacht, dass ich in genau diesen Bergen mal wandern will. Marburg ist zudem auf jeden Fall eine Stadtbesichtigung wert. Vor allem wenn Corona mal keine so große Rolle mehr spielen sollte und man eines der unzähligen Cafes dort besuchen kann.
  13. Die Preise von Apex kann man sich bei Extremtextil anschauen. Ich hatte für meinen MYOG Quilt Materialkosten von ca. 95€. Antonia2020 hat für Ihren Quilt ca. 80 bis 90€ ausgegeben. Ein Quilt besteht nicht nur aus Apex, sondern auch aus Stoff, der je nach Qualität und Gewicht kostet. Außerdem kommen dazu Druckknöpfe, Reißverschluss, Kordel, eine Nadel für die Nähmaschine und anderer Kleinkram. Einzeln kaum nennenswert, aber da kommen ein paar Euro on Top. Will man dann noch Materialen, die nicht nur leicht, sondern zudem in irgendeiner Weise nicht ganz so umweltschädlich sind (z.B. recycled oder PFC-Frei, wie bei As Tucas), dann steigen die Materialkosten noch einmal. Das teure bei Produkten sind oft die Personalkosten. Die kann man drücken, wenn man automatisiert und große Stückzahlen herstellt. Der Aldi-Schlafsack kostet nur 30€, weil der in großer Stückzahl hergestellt wird. Quilts sind aber Nischenprodukte Die Cottages sind zum Teil noch Manufakturen, wo vieles auch noch von Hand gemacht wird. D.h. also hohe Personalkosten. Dazu kommt, dass die einen Raum brauchen, Versicherungen zahlen, eine Online-Handelsplattform betreiben und dann auch noch Rücklagen bilden sollten für das unternehmerische Risiko. Insofern finde ich daher die Preise von z.B. GramXpert sehr fair.
  14. Hi, besser eine späte Antwort als nie. Bin ungefähr deine Körpergröße und Gewichtsklasse. Hab jahrelang Basketball/Streetball gespielt, umknicken mit Bänderdehnung passierte mir da regelmäßig, Bänderabriss ist auch schon vorgekommen. Und genau hier habe ich eine andere Ansicht als der Arzt. Ja, hohe Schuhe schützen deine Bänder. Ich trage aber lieber keine hohen Schuhe, um meine Muskulatur am Fuß zu trainieren, damit wenn ich in die Situation komme, wo der Fuß droht wegzuknicken, die Muskulatur das vielleicht wieder auffangen kann. Das ist aber meine Sicht der Dinge, kein Expertenwissen. Hier kann ich dir nur raten, diesbezüglich eine Fachmeinung einzuholen, zum Beispiel von einem Osteopathen, der auf dem Gebiet versiert ist, oder einem Sportarzt, der schon mal Mannschaftssport (Fussball, Handball, Basketball, etc.) betreut hat.
  15. Hi, dieser link schon bekannt? Hier wird das Thema pvc-boot als packraft besprochen: https://inflatablekayaksandpackrafts.com/slackrafts/
  16. Hi, hier im Forum können wir dir Ideen und Möglichkeiten aufzeigen. Wenn es um deine Gesundheit geht, solltest du das aber von einem Fachmann abklären lassen, bevor du dir auf einer Weitwanderung die Knochen kaputt läufst. Daher +1 für die Suche nach einem guten Osteopathen. Ansonsten, wenn du häufiger Probleme mit der LWS hast, kann ich dir Feldenkrais empfehlen. Im Feldenkrais lernt der Körper sich insgesamt neu zu organisieren. Probleme mit der Wirbelsäule werden dadurch auch abgedeckt. Hilft mir sehr gut bei meinen Beschwerden im LWS und HWS.
  17. Gibbon

    Lanshan 1

    Mach das besser mal. Ich habe die 2.55m mit Lasermessgerät gemessen, war aber nach einer Stunde draussen im Matsch das Zalt aufbauen nicht mehr sonderlich motiviert, was das Zielen mit dem Laserpunkt anging Deshalb wäre eine zweite Messung von Vorteil.
  18. Gibbon

    Lanshan 1

    Sooooo, Nachtrag zum Aufbau des neuen Lanshan 1 mit Bildern. Habe jetzt dank der Anregungen von @wilbo @Lugovoi und @Mooritz das Zelt noch einmal neu aufgebaut und besser abgespannt. Zur Abmessung des Außenzelts von Ecke zu Ecke (nicht diagonal): Da habe ich 2,55m gemessen. Trekkingstock war auf 1,20m gestellt. Der Aufbau bedarf etwas Übung. Straffer war es jetzt. Leider hat sich das Raumgefühl beim zweiten Probeliegen für mich nicht verbessert. Das Innenzelt war auch diesmal nicht straff und hing in den Innenraum. In mittlerer Höhe ist das Innenzelt dadurch nur 30 bis 40cm breit. Keine Ahnung, wie man das straffer bekommen kann, eventuell höher abspannen? Für Liegen und Schlafen ist mit meinen 1,95m genug Platz ohne Aussenwandberührung. Sobald ich mich allerdings aufsetze, berühre ich Innen- und Außenzelt zwangsweise. Wenn ich das Innenzelt weg lasse und statt dessen einen Bivy nehme, wird das Raumgefühl besser. Insgesamt fühlt sich das aber immer noch zu klein für mich an. Mein Fazit zum neuen Lanshan 1: Schlafen mit 1,95m geht. Für alles andere (Umziehen, Kochen, Sitzen und Lesen) ist mir das Zelt etwas zu klein. Daher wird das bei mir nicht mit auf Tour gehen. Für Menschen die kleiner oder genügsamer sind, mag das Zelt aber durchaus funktionieren. Hier noch einige Bilder. Abspannung ohne Tie-Outs Mit Tie-Outs Mit Isomatte und Quilt Innenraum mit nur 30 bis 40 cm in mittlerer höhe (hier sieht man wie locker das Innenzelt trotz straff gespannter Tie-Outs hängt) Bodennah abgespannt (ohne Innenzelt) Mit Bivy statt Innenzelt
  19. Ich antworte mal, wobei mein Interesse am Packraften viel größer ist als meine reale Erfahrung. Was genau willst du denn mit dem Packraft machen? Wildwasser? Touren auf dem Wasser? Kombinierte Touren Wandern/Wassern? Bikerafting? Bei Wildwasser benötigt man ja noch zusätzliche Ausrüstung, wie zum Beispiel Trockenanzug, Schwimmhilfe, Helm, usw.. Das sind ein paar Kilo zusätzlich, wenn man wandern will. Da würde ich dann nicht am Gewicht beim Packraft auf Kosten der Sicherheit sparen wollen. Kennst du diese Tabelle vom Packrafting-Store? Das Alpha hat kaum eine andere Länge, Breite und Auftrieb als das Nano. Würdest du mit dem Nano in Wildwasser? Das Delta ist länger und hat mehr Auftrieb. Ruf doch einfach mal beim Packrafting-Store an und lass dich beraten. Die machen das bestimmt gerne und können dir wohl am ehesten was über die Möglichkeiten und Grenzen des Alphas was erzählen. Wenn der Preis ausschlaggebend ist, preiswerte Packrafts gibt es unter anderem von Nortic, Mekong oder Kodiac. Diese Packrafts sind aber, wenn ich das richtig im Kopf habe, schwerer als gleichgroße Anfibios.
  20. Gibbon

    Lanshan 1

    @Lugovoi: Vielen Dank für deine Tipps! Das mit den Abspannpunkten leuchtet mir ein. Der Stock war zwischen 120 und 125 cm. Was meinst du mit "Du hast die Türen direkt am Boden abgespannt"? Ich habe die Schlaufe direkt an den Hering gehängt. Wie mache ich das dann höher, vielleicht auch mit Leine? Werde das Zelt die Tage dann noch einmal aufbauen (@wilbo und dann auch bodennah aufbauen+abmessen) und schauen wie es dann mit dem Platz ist.
  21. Um den Beitrag von @Martinaufzugreifen, was spricht gegen einen Quilt mit Befestigungssystem an der Isomatte? Bei Gramxpert gibt es für unter 300€ Apex-Quilts mit 267er Füllung (schau aber, ob der Temperaturbereich passt).
  22. Gibbon

    3F Lanshan 2

    Kurzbericht zum neuen Lanshan 1, doppelwandig, mit 2,30m Innenzeltlänge findet sich hier:
  23. Gibbon

    Lanshan 1

    Hier ein Kurzbericht zum neuen Lanshan 1, Doppelwandig, mit Innenzelt-Länge von 2,30m. Zur Klärung der verschieden Versionen vorab: Habe gestern Nachmittag das Zelt im Schnee aufgestellt. Das ist mein erstes Zelt dieser Bauart. Leider habe ich es nicht geschafft, das Zelt gut abzuspannen. Keine Ahnung, ob das an meinem Unvermögen liegt, der Temperatur oder dem Zelt. Ziel war es zu testen, ob ich mit meinen 1,95m da rein passe. Der Boden vom Innenzelt ist die angegebenen 2,30 m lang. In 40 cm Höhe (Gemessen an den Abspannpunkten vom Innenzelt), hat das Zelt noch eine Länge von 1,90m. Getestet habe ich mit einer 5cm dicken Exped UL Airmat und Quilt (225cm Länge). Mein jetziger Eindruck ist: Ja, ich passe da rein und könnte darin schlafen. Jede weitere Bewegung führt allerdings dazu, dass ich sowohl das Innenzelt als auch das Außenzelt berühre. Aufstützen mit dem Ellenbogen, um zum Beispiel zu lesen -> Berührung mit dem Außenzelt. Wenn ich von der Liegenden Position zum Sitzen wechsel, drückt mein Kopf immer ans Außenzelt. Sitzen kann ich nur in der Mitte mit dem Innenzelt auf dem Kopf. Vielleicht ist dass ja bei UL-Zelten einfach so. Oder ich habe falsch abgespannt? Für mich fühlt sich das Zelt derzeit aber zu klein an. Auflehnen und -sitzen möchte ich gerne, ohne die Zeltwand zu berühren. Ich habe zusätzlich das Außenzelt mal ohne Innenzelt mit Bivy getestet. Auch hier würde ich mir ein paar cm mehr Raum wünschen. Gewicht gesamt: 975g (so wie es aus dem Paket kommt) Gewicht Heringe + Packsack + Schnürre 123g Gewicht Hering 10.5g -> machen einen sehr stabilen Eindruck, in x-Form Fly und Inner hab ich noch nicht gewogen, kann ich beizeiten nachholen. Aufgebaut ohne Abspannungen. Mit Abspannung Mit Isomatte und Quilt Liegend im Zelt und im Quilt, Platz bis zum Fußende Platz am Kopfende Sitzend auf der Isomatte Messpunkt = Abspannpunkt in 40 cm Höhe Mit Borah Bivy (XL) Fussende Kopfende
  24. Also, weder zu Wandern in Schottland, noch zum Sinn des Setups einer zusätzlichen Decke kann ich wegen mangelnder Erfahrung etwas beitragen. Aber: Bei einem Gewicht von 440g gibt es schon Apex-Quilts (Gramxpert, As Tucas oder nähst dir selber einen) mit 100er Füllung in deiner Größe. Der mit Apex 67er Füllung ist dann sogar noch 100g leichter. Dann hast du direkt einen Sommerschlafsack und bist sicher, dass es so funktioniert, wie es soll. Die Kingscamp Dekce ist nur 175 × 135 cm, der Quilt wäre groß genug, um die komplett abzudecken. Apex-Quilt ist zwar teurer (wenn gekauft, myog spart etwas) aber imho die sinnvollere Alternative.
  25. Packmaß: Der Quilt (225cm * 140/110cm mit Apex 167, 886g) füllt, wenn ich ihn stopfe, meinen 18L Packsack so zur Hälfte aus. Deshalb schätze ich mal so um die 9 bis 10 Litern. Bei Gramexpert bekommt man den 10.5L Packsack für einen Quilt in der Größe bzw. dem Gewicht empfohlen, das halte ich für einen guten Richtwert. @momperDie Kosten für das Material für den Quilt beliefen sich auf ca. 95€. Hauptkostenpunkt war das Apex mit über 40€, Stoffe zusammen ca. 35€, der Rest ist der Kleinkram (Reißverschluss, Ripsband, Tankas, usw.). Allerdings habe ich den Stoff in Länge von 2,5m und 3m (34g/m²-Stoff) bestellt, das Apex in Länge von 2,5m. Wenn man da die Bestellung besser an die Quilt-Länge anpasst, einen Quilt mit kleineren Maßen näht und/oder dünneres Apex verwendet, lassen sich noch einige Euro sparen. Für Nadeln und Garn habe ich zusätzlich ca. 10€ ausgegeben, da ich hier noch nichts passendes für die Nähmaschine hatte. Verbraucht habe ich eine Nadel (abgebrochen), daher habe ich noch Nadeln und Unmengen an Garn für weitere Projekte. Wenn ich die Zeit mit einrechne, die ich für meine Premiere an der Nähmaschine gebraucht habe, dann wird der Quilt unbezahlbar ;) Sollte ich noch einmal Einen nähen, wird das aber sehr viel schneller gehen. @MorgoodDen Kordelkanal am Ende anzuordnen wäre leichter und spart Arbeit. Mein Gedanke war, dass ich die Kordel nicht direkt auf der Haut haben will. Die ist zwar im Kordelkanal, aber nicht gepolstert. Deswegen habe ich die nach unten gesetzt, damit da die Apex-Schicht noch zwischen ist. Antionias2020 Motivation war zudem, dass der bei ihr mittig liegende Tanka nicht im Gesicht hängt. Bei mir ziehe ich die Kordel an beiden Enden raus und fixiere die mit den Tankas. Knüpft man den Quilt wie im Bild komplett zu, ist das eher unpraktisch, da man auf den Tankas liegt und die nicht mehr gut zuziehen kann. Mit Befestigung an der Isomatte wird das vielleicht anders sein. Die Kordel ziehe ich auf jeder Seite zwischen 30 und 40 cm raus. Beim nächsten Mal würde ich wohl eher eine Lösung wie bei @Antonia2020 suchen, wo die Kordel mittig oder halb-mittig gezogen wird.
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