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Ultraleicht Trekking

Gibbon

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Alle erstellten Inhalte von Gibbon

  1. Erfahrung keine, über das Zelt wird in diesem Faden diskutiert. Hier ist ein Link zu einem aktuellen Faden, bei dem ebenfalls preiswerte Zeltmöglichkeiten erörtert werden.
  2. Dass sieht auf dem Bild für mich nicht nach Evazotte aus. Wird irgendein anderer Schaumstoff sein. Die Matten, die ich meinte bei Extremtextil, haben die Maße 200*100cm, Link findest du hier. Anmerkung zur Wärmflasche: Bei normalen PET Flaschen können sich bei kochendem Wasser Chemikalien aus Kunststoff lösen. Die Nalgene ist dagegen kochfest, daher speziell die Empfehlung. Und ich stimme meinen Vorrednern zu, die Wärmflasche hält nicht die ganze Nacht sondern eher zwei bis vier Stunden. Hab mir dann in kalten Nächten Nachts dann das Wasser erneut aufgekocht.
  3. Hi, du solltest unterscheiden, von wo die Kälte kommt. Wenn die Kälte von unten kommt: Entweder eine Evazotte 4mm Matte zusätzlich zur Isomatte. Gibt es bei Extrem Textil, kann man sich selber auf Maß schneiden. Oder eine Scheibenschutzmatte (wie du sie beschrieben hast), ausprobieren. Auf jeden Fall, wie von @paddelpaul empfohlen, eine "Wärmflasche" mitnehmen. Ich verwende dazu eine 0,5L Nalgene Flasche und mache darum dann eine Socke, oder einen Handschuh oder den Buff. Bringt einiges an Wärmeplus. Am nächsten Tag kann man das Wasser ganz normal trinken. Zusätzlich eine Erste Hilfe Rettungsdecke (diese goldenen metallenen) mitnehmen. Wiegt wenig und kann man zur Not unter die Isomatte oder über sich legen. Das kann in einer kalten Nacht schon mal den Unterschied machen. Ansonsten: Hast du Abends noch was warmes gegessen? Ohne warme Mahlzeit abends nach dem wandern kann man leichter frieren.
  4. Noch ein paar Infos zur Ergänzung: Das Vik 1 wird auf Aliexpress mit 1060g angegeben und in dem von mir oben verlinkten Beitrag mit 960g Minimalgewicht. Die 1500g beziehen sich wohl auf das Vik 2, die Version für zwei Personen. Insofern ist das Vik 1 leichter wie das Decathlon Zelt. Das SMD Scout müsste mit Packsack um die 1150g wiegen. Beim Bikepacking fehlen im Gegensatz zum Decathlon Zelt noch Trekkingstöcke/Aufstellstangen, die man auf das Gewicht drauf rechnen muss (und auf den Preis). Beim Wandern mit Trekkingstöcken fällt der Faktor wieder weg. Das Decathlonzelt ist bei fast gleichem Gewicht jedoch kleiner. Das Innenzelt von Decathlon hat 1,26m² Liegefläche und ist 95cm hoch. Das Innenzelt vom SMD Skyscape Scout hat eine Liegefläche von 2,1m² (ist breiter + einen halben Meter Länger) und ist 114 cm hoch.
  5. @shotta51 Frage: Wie groß bist du denn? Ab 1,80m sollte man etwas aufpassen bei der Zeltwahl, ab 1,90m wird es schwieriger. Zu den beiden von dir genannten Zelten habe ich keine Erfahrungswerte. Beim Geertop Bivy könnte ich mir vorstellen, das Kondenswasser ein Problem sein könnte. Ist jedoch nur eine Vermutung, kein Wissen. Außerdem liegst ja nur du darin, dein Gepäck nicht. Fürn Campingplatz wär das schonmal nix Bevor ich mich in so ein Ding legen würde, würde ich eine Kombi aus Tarp und selbstgenähten Bivy bevorzugen. Preiswerte Tarps gibt es zum Beispiel von DD Hammocks, die DD Superlights sind recht leicht, egal ob man die 3x3 oder die S-Version nimmt. Habe allerdings keine Erfahrung mit den Sachen von DD, daher Empfehlung unter Vorbehalt. Hier eine Anleitung für ein MYOG Bivy, weitere Anleitungen findest du hier im Forum. Ist ein relativ einfaches Nähprojekt. Mit dem richtigen Stoff schützt dich ein solches Bivy vor Insekten, Wind und Spritzwasser. Und bleibt gleichzeitig Atmungsaktiv. UL Zelte für unter hundert Euro fallen mir auf Anhieb drei ein: - Das Naturhike Vik 1, einwandig, selbst-stehend, auch im großen Fluss verfügbar. Nichts für große Menschen. - Das 3F UL Gear Lanshan 1, entweder die neue doppelwandige Version oder die Lanshan Pro Version (einwandig). Zum Aufbau braucht man einen Trekkinstock/Stab. Über 1,90m wird es eng. Auch im großen Fluss verfügbar (Stichwort kikilive). - Das Six Moon Designs Skyscape Scout (neuere Version), Einwandig, zum Aufbau braucht man Zwei Trekkinstöcke/Stäbe. Im Gegensatz zu den von dir genannten Vorschlägen ein Palast. Und leichter ist es auch. Beim Scout muss man jedoch wie bei den meisten Six Moon Designs Zelten noch selber die Nähte versiegeln (Seam Sealing). Das Scout ist die schwerere (und preiswertere) Version des Skyscape Trekker.
  6. Heute noch einmal das Voltaire-Zitat gelesen: "Das Bessere ist der Feind des Guten" Ohne Erfahrung mit dem Hubba oder dem Slingfin zu haben: Wenn es um Winterzelte in den Bergen geht, habe ich noch nirgends eine Empfehlung für das Hubba gelesen. Für das Slingfin dagegen schon. Infos zum Slingfin gibt zum Beispiel in diesem Faden. Warte am besten mal die Meinung der anderen Forumsmitglieder ab, die Erfahrung mit Trekking in den Bergen haben.
  7. Vom Tarptent Double Rainbow gibt es eine neue Variante, das Tarptent Double Rainbow DW. Das ist doppelwandig anstatt einwandig und das Innenzelt ist nicht reines Mesh sondern ein halb-halb, d.h. es bietet noch Schutz vor Wind und Spritzwasser. Das Innenzelt kann man auch ohne Fly aufbauen, d.h. mehr Belüftung in warmen Nächten und man kann das Zelt besser auf zwei Leute aufteilen. Beim normalen Double Rainbow muss einer alleine den 868g schweren Body tragen. Mehrgewicht beim DW gegenüber dem normalen Double nur 70g. Derzeit auch bei einem deutschem Anbieter vorrätig.
  8. Ich bin kein Experte für Bergausrüstung. Ich stelle jedoch hinter das MSR mal ein Fragezeichen, was deine Anforderungen angeht und werfe mal das Slingfin Portal 2 in den Raum, welches von einigen Urgesteinen hier im Forum uneingeschränkt empfohlen wird. 4Kg Kameraausrüstung? Es wäre interessant, die Liste auch mal zu sehen, um da eventuell noch optimieren zu können.
  9. Hi, unter 1 Kg, Platz für zwei Personen aber dabei nicht zu teuer wird schwierig. Der Bruder eines Freundes hat fürs Bikepacking das Tarptent Protrail. Alternativ mit gleicher Bauform, jedoch doppelwandig, das Trekkertent Stealth 1.5, wird auf Wunsch auch verlängert hergestellt. Lanshan 1 Pro könnte wirklich eng werden. Ich hatte mal die neue Nicht-Pro Version (doppelwandig) mit Innenzeltlänge 2,30m, mir war das mit 1,95m Körpergröße zu klein. Ich habe mir deshalb das Sierra Designs High Route 3000 1 gekauft (europäische grüne Version der bunten amerikanischen Variante), jedoch bis jetzt noch nicht auf Tour testen können. Ist jedoch mit Gestänge etwas über einem Kg.
  10. Hi, ich hatte mal das China-Netzzelt 3F Shangjing 2 von 3F UL. Von der Qualität okay. Allerdings wären mir 1,20m Breite für 2 Personen etwas eng. Das von dir ausgesuchte 1,20m Netzzelt ist zudem nur 1,10m hoch, das wird recht schnell nach oben hin klein. Von den Maßen her würde ich daher das 1,4m breite Zelt bevorzugen. Zum Thema Material keine Ahnung.
  11. OT: easy...wir sind im Einsteiger-Bereich des Forums, das ist imho der genau richtige Ort um solche Packlisten für UL-Interessierte zu besprechen.
  12. Vielleicht hilft diese Webseite, den Platz im Zelt besser einzuschätzen: http://www.fitmytent.com/ Da sind viele der genannten Zelte aufgeführt.
  13. Hi, für campen im Wald ist das eine komfortable Lste. Um weite Strecken zu wandern könnte man das Gewicht an einigen Stellen reduzieren. Daher hier meine Tips: 1. Das was meine Vorredner gesagt haben. 2. Zwei Schlafsäcke sind einer zuviel. Der 1300g Carinthia ist auch für einen Kunstfaserschlafsack noch relativ schwer. Das geht leichter (siehe zum Beispiel Cumulus Synthetik Schafsäcke). Dann zur vorsicht noch eine Thermoleggins einpacken, um Komfort- und Limitzone des Schlafsacks zu erweitern. Aus einer kleinen Nalgene Flasche + Buff/Mütze/Socke/Handschuh kann man eine Super Wärmflasche machen. (Andere Flaschen vertragen die Hitze nicht) 3. Eine Stirnlampe statt zwei Stablampen. 4. Der Soto Thermostack Combo ist Luxus. Den kann (muss man aber nicht) weglassen. Die meißten UL-Wander kommen mit Kocher+Titanium Pot klar, je nach Strecke verzichten einige sogar ganz auf Kochausrüstung (Stichworte: Cold Soaken / Pommesbude ). Würde ich jedoch nur machen wenn es warm ist. 5. In der Liste sind ein Zelt und eine Hängemattenkombi. Ich nehme an, du gehst nur mit einem von beidem los? Das Zelt ist mit 1100g + Heringe leichter als die Hängemattenkombi von 2300g. Selbst wenn du in der Hängematte nicht die Isomatte benötigen würdest. Soltest jedoch das mitnehmen, worauf du Bock hast, Hängematte ist einfach ein etwas anderes als auf dem Boden zu schlafen. 6. Da sind zwei Titanschaufeln in der Liste. Nimm die leichtere mit. 7. Anschaffung neuer Rucksack würde ich erst machen, wenn du deine Liste optimiert hast und weißt, wieviel L ein neuer haben muss. Eine Empfehlung für Einsteiger ist meinerseits der Osprey Exos. Gibt es in 38L, 48L und 58L Version, jeweils in drei verschiednenen Rückenlängen. Das Deckelfach kann man abnehmen und damit ca. 200g Gewicht sparen, wenn man wenig Gepäck hat oder seine Lsite im Laufe der Zeit noch reduziert. Da würde ich jedoch bei ca. 12kg die Grenze ziehen bei dem was die maximale komfortable Traglast angeht. Rucksack unbedingt anprobieren vor dem Kauf! 8. 500g für Toilletenbedarf kommt mir viel vor. 9. Feuerzeug einpacken (falls nicht vorhanden). Der Piezo-Zünder des Soto kann auch schonmal versagen (eigene Erfahrung). Wie meine Vorredner schon sagten, schau dir mal einige Packlisten an. Was Kleidung angeht, hast du dich ja so wie es in der Liste aussieht, schon auf das Wesentliche beschränkt. EDIT: Jetzt habe ich deine Tabelle verstanden! Also streich meine Anmerkung zu Schlafsack, Zelt, Soto-Combo
  14. Trekkertent fertigt einige seiner Zelte in DCF an. Das Stealth fertigt er in Absprache auch länger an, mit der 1.5er Variante solltest du da rein passen. Ist allerdings mit Eingang vor Kopf, angenehm abwetter im Sitzen ist da eher schwieriger. Das Drift 2 wird in größerer Version gefertigt, wiegt dann jedoch fast ein Kilogramm.
  15. Kommt ein bisschen auf deine Vorlieben an. Ich bin auf kürzeren Touren im Mittelgebirge mit dem Gatewood Cape und einen Borah Gear Bivy (Side Zipper) unterwegs. Bivy muss man mögen, ist nicht jedermanns Sache. Hat für mich den Vorteil, dass ich bei trockenem Wetter Cowboy-Camping machen kann und in Schutzhütten sehr schnell mein Lager aufschlagen kann. Solange du kein Full-Mesh-Bivy verwendest, bietet dir die Hülle noch einmal extra Schutz gegen Wind und Spritzwasser bei Starkregen. Hat außerdem den Vorteil, dass man noch einmal ein paar Gram gegenüber einem Innenzelt sparen kann. Neben Borah Gear fallen mir als Hersteller noch Katabtic und GramXpert ein (gibt garantiert noch weitere Hersteller). Alternativ selbst nähen (MYOG). Bivy mit Meshfenster ist so ziemlich das einfachste Nähprojekt. Ansonsten fallen mir die Zelte von Nordisk ein, das Nordisk Telemark und das Nordisk Lofoten. Vom Platz her eher Bivy als Zelt, dafür inklusive Gestänge, falls du keine Stöcke dabei hast. Erfahrungswerte habe ich keine mit den Nordisk Zelten.
  16. Tu es nicht! Ein Baumwoll-T-Shirt wird nach zwei Stunden laufen und schwitzen wie ein nasser Lappen an dir kleben. Und das für den Rest der Tour, weil es nicht mehr trocknet. Lidl hat gerade Sportwochen-Angebote, da findest du Polyester/Kunstfaser-T-Shirts für unter 10 Euro. Abgesehen von dem T-Shirt könntest du dir direkt noch das Longsleeve und ein paar Laufsocken holen, dann hast du deinen Base-Layer für knapp 20€.
  17. Hi, zum Rucksackkauf drei Dinge, die du beachten solltest: - normalerweise kauft man den Rucksack als letztes, wenn man weiß, wie viel Volumen man braucht. - Rucksack sollte man anprobieren und sollte passen wie Schuhe - Rucksack als Handgepäck: das muss man doch auch noch Maße beachten? Meine Empfehlung wäre der Osprey Exos, den ich derzeit verwende. Den gibt es in verschiedenen Größen (38L, 48L, 58L) und in verschiedenen Rückenlängen. Für mich ist das Rahmensystem sehr trage-angenehm. Er wiegt zwar auch 1.2 Kg, man kann bei weniger Gepäck jedoch die Abdeckungsklappe weg lassen, damit spart man ca. 200g. Einziger Nachteil sind fehlende Fächer am Hüftgurt. Mit etwas Glück hat ein Outdorladen in deiner Nähe Exemplare zum anprobieren. Den g4free vom großen Fluss hast du ja bereits gesehen. Der befindet sich ebenfalls in meinem Besitz, hat für mich allerdings zu wenig Platz, weshalb er bisher für Tagestouren eingesetzt wird (Mein Kufa-Quilt hat ein Monster-Packmass ). Der g4free hat allerdings gar keinen Rahmen oder Rückenpolsterung, d.h. da musst du selber gut packen. Hüftgurt fehlt. Windjacke unbedingt! Auch dickes Fleece schützt dich nicht vor Windchill, der Wind geht durch die Maschen des Fleece einfach hindurch und kühlt dich ab. Und auf Gomera ist es zum Teil sehr windig und gerade auf den Höhen auch im Sommer recht frisch. Eine Windjacke macht einen Riesen-Unterschied. Außerdem kannst du so auch die Fleece-Jacke ausziehen und nur die Windjacke tragen, wenn es gerade warm+windig ist. Zusätzlich ein Schutz vor leichtem Regen. Eine Budget-Empfehlung meinerseits ist die Frilufts Lindis von Globetrotter. Keine Ahnung, wie viel Erfahrung du mitbringst, daher hier noch ein Rat von jemanden der es oft falsch gemacht hat: Keine Baumwollsachen! Auch nicht für T-Shirts oder Unterhosen. Baumwolle wird klatschnass vor Schweiß und trocknet dann nicht mehr. Ist schon blöd die tollste Wanderkleidung zu haben, wenn als einziges die Unterhose wie ne nasse Windel an dir klebt auf ner längeren Tour Zelt: Das von @khyal vorgeschlagene SMD Gatewood Cape wäre eine leichte Möglichkeit und direkt Regenschutz (zusätzlich zur Windjacke). Allerdings ist da kein Innenzelt mit dabei (das Innenzelt kostet noch einmal extra). Ich weiß nicht, wie nötig Insektenschutz auf Gomera ist. Budget-China Zelte wären noch das Naturehike Vik (Du solltest kleiner als 1,80m sein) oder das Naturhike Cloud Up 10. Beide mit eigenem Gestänge. Keine Ahnung, wie windstabil die sind. Zumindest zum Vik gibt es positive Berichte im Forum. Wie machst du/macht ihr das eigentlich mit Zeltstangen/Trekkingstöcken im Handgepäck?
  18. Interessant. Bei den Exped Matten empfinde ich es als umgekehrt: Der Pumpsack in Größe M ist top zum Aufblasen von Matte und Kissen, die Minipumpe (37g) ist langsamer und damit für mich überflüssig.
  19. Hi und willkommen im Forum! Zur Rucksackgröße: Wie @wernator und @Biker2Hiker schon gesagt haben, Rucksackgröße kannst du bestimmen, wenn du deine restliche Ausrüstung beisammen hast. Ansonsten gibt es für den Exped noch das "Exped Flash Pack Pocket", das man von außen an den Rucksack anbringen kann, um die Kapazität für Ausrüstung noch einmal zu erhöhen. Zum passenden Rucksack: Probier einfach noch zwei oder drei andere Rucksäcke an, dann wirst du schon merken, welcher für dich am besten passt. Rucksack kaufen ist wie Schuhe kaufen. Bei mir war der Unterschied im Tragegefühl sehr groß, weshalb der Favorit schnell klar war. Den Exped hatte ich auch ausprobiert, für mich ging der gar nicht, anderen Leute passt der super. Zu den Knien: Grundsätzlich belastet höheres Gewicht deinen gesamten Bewegungsapparat. Zu dem gehören auch deine Knie. Zudem hast du mit Rucksack vielleicht eine andere Körperhaltung. Daher kann theoretisch jeder Teil deines Körpers durch die Mehr- bzw. Andersbelastung reagieren. Wir sind kein Gesundheitsforum, daher vielleicht besser noch einmal von einem Spezialisten abklären lassen. Ansonsten empfehle ich dringend mit voller Ausrüstung ein paar mehrtägige Probetouren zu machen, damit du weißt, ob dein Körper das mitmacht und um dich einzulaufen. Ich bin letztes Jahr mit neuen Trailrunnern zu einer Mehrtagestour aufgebrochen und musste am zweiten Tag abbrechen, weil meine Sehen am Schienbein überreizt waren. Das Laufen in den Schuhen musste ich meinem Körper erst antrainieren. Was hilft beim Wandern sind vor allem Trekkingstöcke, wie von @Leichtsinn schon empfohlen. Außerdem hat es mir geholfen, Flaschenhalter an den Schultergurten anzubringen, um das Gewicht zu verlagern, siehe auch den Faden hier.
  20. Kennen nicht. Ich hatte allerdings mal das Innenzelt vom 3F Shanjing 2, das ist mit 1,20m nur 10 cm schmaler gewesen als das Innenzelt hier. Zu zweit hätte ich da nicht drin liegen wollen und ich glaube auch nicht, dass die 1,30m Breite das bei 1m Innenhöhe besser machen. Selbst wenn man zu zweit drinnen liegt, weiß ich nicht, ob dann noch zwei Rucksäcke da herein passen würden. Durch die A-Frame-Form in Längsrichtung kann sich bei einer Nutzung mit zwei Personen keiner so richtig aufsetzen. Da finde ich Zelte mit Quer-A-Frame (z.B. Lanshan 2) sehr viel praktischer. Ich sehe das Coastline eher als 1,5 Personen Zelt.
  21. Auf Aliexpress findet man ebenfalls leichte (Bug-)Bivys, wie diese hier. Ich denke bei denen sollte man jedoch kein Riese sein. MYOG wäre eine Alternative wenn du Zugang zu einer Nähmaschine hast. Bivy ist relativ einfach. Es gibt einige Anleitungen im Forum oder auch hier eine Gute von Bergreif. Ich selbst benutze den Borah Gear Side Zipper mit Argon 90 in extra lang und bin damit zufrieden. Für warme Sommernächte wäre der mir vielleicht zu winddicht und da würde ich einen Bugbivy bervorzugen. Bestellung bei Borah Gear aus den USA ist unkompliziert und solange du nur einen (nicht-cuben) Bivy bestellst, solltest du auch mit Versandkosten unter dem Zolleinfuhwert bleiben (prüf das besser noch einmal nach). Wiegt 454g, andere (Bug-)Bivys sind da wesentlich leichter.
  22. Das wäre mir für zwei Personen zu klein, Videobericht (auf Französisch) hier, Innenzelt ab Minute 11:40. Wäre das Trekkertent Stealth 2 nicht eine Alternative? Keine Ahnung, ob das Alpentauglich ist, kann aber wohl was Wind ab. Bloß zu zweit mit dem Fronteingang nicht ganz so komfortabel wie Zelte mit zwei Eingängen.
  23. Sehe ich nicht so. Derzeit gibt es nur eine Tendenz, negativ über Telegram zu berichten. Die Rechten und die Querdenker haben sich dort versammelt, da sie in allen sozialen Netzwerken sonst überall geblockt werden. Wenn Telegram in BRD geblockt wird, dann nutzen die halt in Zukunft Threema und Signal. Letzendlich hat man entweder verschlüsselte Kommunikationssoftware, die auch von rechten verwendet wird, oder man hat wie in China nur noch kontrollierte Kommunikationskanäle. Telegram hat in meinen Augen den Nachteil, dass dort Daten abgegriffen werden und dass sich die Nutzung dieser Daten durch die Telegram-Besitzer jeglicher Kontrolle entzieht. Daher halte ich generell Signal und Threema für die besseren Alternativen.
  24. Leider habe ich keine Erfahrung mit den bisher genannten Zelten, den Lofoten oder Bikepacking. Hält mich natürlich nicht davon ab trotzdem meinen Senf zum Thema dazu zu geben Ich werfe als möglichen Kandidaten das Slingfin Portal 2 für 2 Personen ins Rennen. Freistehend (eigenes Gestänge) und doppelwandig, kann mit Trekkingstöcken bei starken Wind zusätzlich verstärkt werden. Packmass (36 x 13 cm) sollte fürs Bikepacking okay sein? Wiegt allerdings 1,4 Kilo (inklusive Gestänge) und ist preislich (aktuell knapp 680€) auch nicht viel preiswerter als Dan Durston X-Mid 2P Pro. Dafür wird es hier im Forum immer wieder empfohlen und auch sonst im Netz sind die Reviews und Erfahrungsberichte durchweg positiv. Aufgrund des Materials sind UL-Zelte in der Regel keine guten Campingzelte. Starke Sonnen-/UV-Einstrahlung kann auf Dauer das Material beschädigen. Wer wandert, baut sein Zelt abends auf und morgens ab, wer campt der lässt sein Zelt auch bei 38 Grad den ganzen Tag in der prallen Sonne stehen. Zum Campen würde ich daher ein extra Zelt empfehlen. Robuste Zelte, die vor Sonne und Regen schützen, gibt es schon für sehr wenig Geld.
  25. Hier habe ich ein Video gefunden, wo das neue High Route 3000 ausführlich vorgestellt und mit dem X-Mid 1 verglichen wird. Video ist auf Französisch, Untertitel auf Englisch. Dass das Innenzelt halb Netz, halb Fabric ist, hatte ich gar nicht auf dem Schirm.
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