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Und auch von mir ein dickes Dankeschön für die Mühen, die so ein toller Bericht sicher macht :-*
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Antonia2020 antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Vielleicht der Oderlandweg? Oder Teile des 66-Seen-Weges? -
Doch, aber nicht 130 g... Hat vielleicht schon jemand Erfahrung mit färben?
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Is jetzt da. Aber wer will einen Pulli in weiß
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Es gibt so viele ermutigende Beispiele ...und richtig gute Medikamente!
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Mir ist beim Nachdenken über das Thema noch ein Modell eingefallen, dass zwar aus der Gerontologie kommt, aber vielleicht auch zu dem Thema "Verletzungsgreie Touren" passt: Das Modell heißt SOK-Modell (Selektion, Optimierung, Kompensation) und wurde von Baltes und Baltes vor dem Hintergrund der Erklärung entwickelt, welche Strategien dazu beitragen, dass viele alte Menschen trotz ihrer abnehmenden körperlichen und psychischen Ressourcen ein zufriedenenes Leben führen. Kurz gesagt: Selektion beschreibt die Auswahl und Priorisierung von Zielen, die zu den eigenen Vorstellupngen, aber auch zu den aktuell vorhandenen Ressourcen passen Optimierung beschreibt den Einsatz und das Training bzw. den Neuerwerb zielrelevanter Ressourcen (z. B. Zeit investieren, Fertigkeiten trainieren bzw. erlernen). Kompensation beschreibt vor allem den Einsatz von Hilfsmitteln oder die Inanspruchnahme der Unterstützung durch andere. Es hat sich in der empirischen Forschung zu den drei Strategien als wichtig herausgestellt, dass sie gemeinsam angewendet werden. OT: Ein Beispiel wäre eine ältere Frauar z. B. früher alles für ihren Garten gegeben hat, jetzt aber nicht mehr so viele Kräfte hat. Sie entscheidet sich aktiv dafür, ihren Balkon mit Pflanzen auszustatten (Selektion). Sie trainiert mit der Pflege der Pflanzen ihre Feinmotorik und übt zur Information über solche Pflanzen das Nutzen von Smartphones (Optimierung). Sie fragt Bekannte um Hilfe beim Tragen von Pflanzenerde und schafft sich einen Rollator an, um Pflanzen zu kaufen (Kompensation). Ich dachte nun, dass diese Strategien auch dazu beitragen können, zufrieden und verletzungsfrei (oder zumindest -arm) längere Touren zu machen. Man sucht sich im Vorfeld solche Vorhaben aus, die zum eigenen körperlichen und psychischen Zustand und zur vorhandenen Zeit passen. Vielleicht nimmt man sich dann weniger km am Tag vor oder denkt gar nicht an km sondern "nur" an die Freude am Trail. Und man beherzigt die Tipps von oben mit den Pausen zwischendrin und den Zeros. (Selektion). Dann versucht man im Vorfeld bewusst durch viel Gehen (wie vorher erwähnt wurde) und Trainingstouren an den WE davor, den Körper vorzubereiten. Und man informiert sich möglichst gut, was man auch dem Trail vielleicht noch gebrauchen könnte und wo man es bekommt (Optimierung). Und dann überlegt man, was und wer einem helfen könnte. Stöcke sind da vielleicht wichtig, aber möglicherweise auch Menschen, bei denen man Pausen einlegen kann. Das ist wahrscheinlich alles sehr individuell. Aber zumindest bei mir hat es funktioniert, nachdem ich mir bei der ersten Tour tatsächlich durch Überlastung eine Verletzung zugezogen hatte. Mit den drei Strategien (unbewusst angewendet, aber ich kenne und schätze dieses Modell seit langem im Beruflichen) konnte ich im letzen Sommer tatsächlich noch zwei mehrtägige Touren und einen Overnighter allein mit Zelt (mein Mann mag nicht zelten) machen. Und das ist bei mir schon irgendwie speziell. Denn ich leben seit vielen Jahren mit MS und bin nicht hundertpro ok, was Koordination und Feinmotorik angeht. Aber immerhin konnte ich meinen Traum vom Touren mit den richtigen Etappen, guter Vorbereitung und Stöcken unternehmen, ohne das ich erneut Probleme bekommen hab. OT: Ich kenne einige MSler, die schon seit Jahren einen Rollator ablehnen, weil der doof aussieht. Irgendwie erinnert mich das hier an die Diskussion mit den Stöcken
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Hier noch mein kleiner Beitrag: Für verletzungsfreie längere Touren ist gutes Schuhwerk wichtig. Damit mein ich vor allem: groß genug und flexibel genug. Ich bin letztes Frühjahr auf meine erste nur einwöchige Wandertour aufgebrochen. Ganz gut trainiert vorher (3 Male die Woche leichtes Laufen, ein bisschen Krafttraining, Fußttraining). Und die Etappen waren alle um die 20 km mit mit nicht besonders vielen Höhenmetern. Es hätte also alles gutgehen können. Aber ich hatte meine "Wanderschuhe" an, die ich ansonsten nur für kürzere Touren von ein paar Stunden an hatte. Sie waren mir immer einen Ticken zu eng, aber ich dachte, das passt schon. Nach drei Tagen hatte ich leichte Schmerzen an einem Außenfuß, die ich ignoriert hab. Und die Schuhe wurden gefühlt jeden Tag enger, sodass ich sie morgens echt ungern angezogen hab. Am Ende der Tour waren die Schmerzen ziemlich stark, aber die Tour war ja auch vorbei. Danach hab ich noch ein paar Wochen mit Schmerzen mein leichtes Lauftraining gemacht, bis es nicht mehr ging. Schlussendlich hab ich immer noch mit einer mittlerweile chronifizierten Peronealsehne Entzündung zu tun, richtiger Shit! Der Schuh, den ich mit Beratung als Wanderschuh beim Globetrotter gekauft hatte, stellte sich dann bei meiner Recherche als Zustiegsschuh heraus (La Sportivan, Boulder X). Der Schuh war halbhoch, aber supersteif von der Sohle her. Solche Schuhe sind, wie ich nun weiß, für längere Touren nicht geeignet, weil sie den Fuß in die immergleiche Position bringen. Eine Reizung der Peronealsehne ist dann nicht selten die Folge. Ich ärgere mich natürlich sehr über mich selbst, da ich nicht einfach während der Tour ein paar andere Schuhe gekauft hab. Und dass ich nach der Tour noch weiter gelaufen bin. Aber hinterher ist man immer schlauer.
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@mawi1000 Dank für die supertollen Reiseberichte, die ich immer abends so gern gelesen hab. Und ich wünsch Dir, dass sich dein Schienbein erholt. Es ist schon echt ne Sache mit diesen Sehnen - ich hatte und habe selbst damit zu tun und weiß, wie frustrierend es sein kann, wenn man mit nicht so kann, wie man will und und alles nur an einer einzigen doofen Stelle im Körper liegt. Also toi toi toi!
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Windjacke oder -shirt nach dem Fairbanks-Schnitt
Antonia2020 antwortete auf Antonia2020's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
@Nero_161Das Schnittmuster hab ich oben abfotografiert und habe es nur analog. Ich hab viel an dem Original verändert und mehrere Prototypen genäht. Vom Vorgehen her ging es so: 1. Vorderteile und Rückenteile an die Ärmel nähen. 2. Jacke zusammenlegen und die Seitennähte von ganz unten am Bund bis zum Ärmelende nähen. 3. Beide Kapuzenseiten an das Mittelteil nähen. 4. Kapuze an die Jacke nähen. Dabei Aufhänger mitfassen. Reißverschluss inkl Zippergarage (vorher angefertigt) einähen. 5. Ärmelbündchen und Kapuzenrand mit mit einem Faltgummi wie gewünscht raffen und damit auch eine sauberen Abschlus erzeugen. An der Kapuze habe ich nur oben und seitlich oben gerafft. 6. Den Bund unten doppelt umschlagen und festnähen. Hinten hab ich dabei ein Gummiband eingenäht, damit es etwas rafft. Ich hoffe, das stimmt so in etwa - ist schon ein bisschen her.. -
Mir ist das untere Segment eines meiner beiden Fizan Compact leicht verbogen. Ich konnte eine stärkere Biegung wieder halbwegs gerade hinbekommen, traue der Sache aber nicht und das Zusammenschieben ist mir auf die Dauer auch zu schwergängig... Man kann das Segment nachkaufen, aber vielleicht hat ja jemand ebenfalls einen kaputten Stock, an dem just dieses Teil noch ganz ist? Und will es vielleicht loswerden? Dann freue ich mich über eine PN
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Auch von mir an dieser Stelle: Danke für den tollen Bericht, den ich so gern lese! Und ich kann nur dazu ermuntern, die Sehne zu schonen. Ich habe es letztes Jahr, wenn auch auf einem weitaus niedrigeren Niveau, mit dem Wandern und Joggen übertrieben und bin sitze nun seit fest einem halben Jahr mit einer chronifizierten Entzündung zu Hause. Die Sehnenstruktur kann sich (wie man dann mit Schrecken im MRT auch gut sehen kann) nachhaltig verändern und es dauert wahnsinnig lang, bis das wieder in Ordnung geht... Wenn es noch nicht chronisch ist: Dann sind die Chancen auf vollständige Genesung sehr gut!
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Das habe ich gemacht, und zwar mit dem angepassten Schnitt der meiner Windjacke und 10d Nylon von Extex. Hat gut geklappt. Ich hab auch Fotos und eine Doku (aber bisher nur auf Papier...). Wenn ich Zeit finde, will ich sie mal hier einstellen. Aber melde dich gern mit konkreten Fragen.
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Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"
Antonia2020 antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Da kann man geteilter Meinung sein. Nur ein Beispiel: Ein Bildungssystem von hoher Qualität kostet viel Geld. Es trägt dazu bei, dass gerade die Kinder (und jungen Menschen), die aus Familien kommen, in denen Eigenverantwortung kein hoher Wert ist, lernen, ihr Lebenn in die eigene Hand zu nehmen. Und es dann auch können. Weiteres Beispiel: Förderung vom Staat nach Vorgaben des Gemeinwohls ermöglicht engagierten Menschen, Projekte umzusetzen, die nicht auf Gewinn ausgerichtet sind. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der über die politische Willensbildung legitimiert eine solche ethisch orientiere Gesellschaftsgestaltung möglich ist. Und es nicht auf den guten Willen Wohlhabender ankommt, ob gerechte Chancen für alle möglich sind. -
Linktipp für Schnittmuster
Antonia2020 antwortete auf Antonia2020's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ja, das ging mir auch so. Daher habe ich auf der einen Seite das Fach mit einem innenliegenden Klettverschluss versehen, den man mit dem grauen Band aufziehen kann. Da passt jetzt nicht viel Kleingeld rein, weil das Fach keinen richtigen "Raum" hat. Aber ein paar Münzen reicht es auf jeden Fall. Die Sache mit dem "Fehlen" von Schnittmustern wundert mich irgendwie auch nicht. Das ist ja eine dermaßene Tüftelei, zumindest bei Klamotten und passt dann im besten Fall... eigentlich nur mir :). Allen, die sich die Mühe machen, ihre eigenen Projekte mit einem Schnittmuster anzubieten: Absoluter Respekt! -
Sammelthread - myog kleine Basteleien
Antonia2020 antwortete auf questor's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Mal wieder ein Beispiel für eine Geldbörse aus Tyvek. Sie wiegt 5 g hat ein Fach für Karten und ein Fach mit Klettverschluss für Münzen und Scheine. Genäht leicht modifiziert aus dieser Anleitung. -
Liebe Community, bei der Suche nach Schnittmustern für eine leichte Geldbörse bin ich auf diese Seite hier gestoßen: www.stitchbackgear.com Es gibt dort mE Schnittmuster für ziemlich gut aussehende Rucksäcke und ein paar weitere Kleinigkeiten. Und es gibt im Artikel/Blog-Bereich einige Tipps zu mir interessant erscheinenden Techniken. Ich hab selbst noch kein Muster ausprobiert. Aber ich dachte, da ich diese Seite über die Suche im Forum nicht gefunden habe, dass sie vielleicht noch nicht so bekannt ist und daher für manche von Interesse. Ich mach mir jedenfalls jetzt diese Geldbörse leicht verändert aus Tyvek. PS: Falls doch schon bekannt: Pardon! Bitte dann gern wieder löschen...
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Windjacke oder -shirt nach dem Fairbanks-Schnitt
Antonia2020 antwortete auf Antonia2020's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Weil ich ziemliche Anfängerin bin und keine Ahnung hatte, wie man sowas angeht, z. B. auch, in welcher Reihenfolge man am besten welche Teile zusammennäht... Außerdem hatte ich so eine Jacke gar nicht, die mir gut gefiel. -
Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"
Antonia2020 antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Dazu hab ich aber keine Idee, wie soll das selbstverantwortlich gehen? Stimmt, das ist schwierig. Ich meinte es in dem Sinne, dass man sich individuell möglichst gut über Produktionsbedingungen informiert und ggf. kauft, wenn diese gaubhaft gut sind. Solche Unternehmen könnten dann wachsen (hm, ich merke, da geht es dann schon wieder los mit dem unguten Kreislauf...). Es könnte ja z. B. sein (mir fällt gerade auf die schnelle kein echtes Beispiel ein), dass in einem osteuropäischen Land mit niedrigen Löhnen jemand eine Rucksackmanufaktur aufmacht, die anständige Löhne bezahlt, umweltmäßig im Vergleich halbwegs okaye Materialien verwendet, Produkte recyclet etc. Ein solcher Rucksack wäre vielleicht trotz eines höheren Preises erschwinglich und das Unternehmen kann weitere Leute einstellen. Diese Leute würden dann vielleicht nicht mehr auf deutschen Spargelfeldern oder in deutschen Fleischfabriken schuften, müssten sich nicht mehr von ihren Familien trennen etc. Bleibt natürlich der Transport des Rucksacks nach D, was nicht besonders nachhaltig ist... -
Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"
Antonia2020 antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Das stimmt. Gleichzeitig finde ich es wichtig sich zu fragen, welche allgemeingültigen "Regeln" es geben muss. Das betrifft zum Beispiel die Menschenrechte, von denen ja manch einer sagt, dass sie auch eine westliche Sicht der Dinge wären und dass in manchen Ländern die Gleichberechtigung von Mann und Frau daher auch nicht sinnvoll sei. Anderes Thema. Es ist schon irgendwie vermessen zu fordern, dass sich Länder, in denen wenig Wohlstand herrscht, z. B. aus Gründen des Klimaschutzes beschränken müssen. Wo unser heutiger Wohlstand ja z.T. auf der Ausbeutung des Natur beruht. Gleichzeitig ist es m.E. eine Notwendigkeit, dass sich alle Ländern gleichermaßen um Klimaschutz bemühen (um mal dieses Beispiel der Problematik einer globalisierten Welt aufzugreifen). Den bereits industrialisierten Ländern kommt m.E. dabei eine besondere Verantwortung zu. Und wie @moritz schrieb, müssen wir als Bewohner solcher Länder dann bereit sein, etwas zurückzutreten. Das könnte z.B. auch heißen, Produkte zu erwerben, die teurer sind, als wir es "gewöhnt" sind, damit weniger "Wohlstand" haben (Anführungszeichen meine ich ganz explizit), aber auch dazu beitragen, dass in anderen Ländern Produktion stattfinden kann, die nicht ausbeuterisch ist. -
Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"
Antonia2020 antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Die Frage wäre da für mich: Wessen Reichtum? Den des Fabrikbesitzers ganz sicher. Vielleicht auch den des Angestellten in gewissem Umfang. Aber zu welchem Preis. Schlechte Gesundheit? Trennung von der Familie? Hohes Sicherheitsrisiko? Umweltverschmutzung? Ich denke, dass es in einer globalisierten Welt Sinn ergibt, dort zu kaufen, wo ressourcenschonend und unter fairen Bedingungen produziert wird und der Versand nicht die Umweltbilanz zerhaut. Man kann vielleicht auch Organisationen unterstützen, die für gerechte Verhältnisse kämpfen, wie zum Beispiel die Clean Clothes Campaign. Und es gibt ja wie gesagt auch in anderen Ländern Unternehmen, bei denen gute Arbeit möglich ist. Langfristig sollte es jedenfalls nicht so bleiben, dass sich die Ausbeutung von Natur und Menschen lohnt. Politische Ansätze sind natürlich das Wichtigste dafür. Aber auch als Konsument:in hat man gewissen Einfluss. -
Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"
Antonia2020 antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Nach langem Mitlesen schreibe ich hier auch mal was, weil mich die ganze Diskussion sehr bewegt, mitnimmt, zum Nachdenken anregt. Wir alle müssen ja in unserem Konsumentscheidungen letzten Endes einen Weg finden, bei dem man am Ende des Tages noch in den Spiegel schauen kann. Egal ob man noch in Ausbildung ist, einen Job hat, in dem man super verdient oder freiwillig oder unfreiweillig auf niedrigem Einkommenslevel lebt. Oder vielleicht geerbet hat (sehe ich in meinem Alter immer öfter). Je älter ich werde, je mehr ich lese, sehe und höre desto stärker habe ich das Gefühl, in einer superpriviligierten Gesellschaft zu leben. Und dass mein Wohlstand (auch wenn er in Deutschland im Vergleich nicht so hoch ist) im Vergleich zu den meisten Menschen auf der Welt riesig ist. Ich frage mich immer mehr: Wie sehr schränke ich durch meine Art zu leben, zu konsumieren und gewissen Freiheiten zu genießen die Freiheiten anderer, mitunter sehr weit entfernt lebender Menschen ein? Und was möchte ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln tun? Ich kann nur für mich persönlich sprechen: Bisher habe ich darüber oft nicht genug nachgedacht, oder auch meinem Bauchgefühl, dass es vielleicht so nicht ganz in Ordnung ist, zu wenig Raum gegeben. Da hat dann doch überwogen, dass z. B. der Osprey-Rucksack ein Super-Preisleistungsverhältnis für mich ergab und ich nicht nachgeforscht habe, wo und wie Osprey produziert. Insofern möchte ich mich nochmal bei allen hier so engagiert für einen bewussteren Umgang bei Kaufentscheidungen in UL-Dingen bedanken. Und auch für @HUCKEPACKS für die Infos zur Kalkulation von Rucksäcken in Kleinserie. Mir macht das bewusst, dass ich mit meinem Geld die "Macht" habe, verschiedene Arten von Produktion und damit Lebensbedingungen zu unterstützen. Und dass es dabei zumindest für mich nicht nur darauf ankommen sollte, das Optimum an "Leistung" für mich rauszuholen, sondern dass es darum gehen soll, aus einer relativ priviligierten Position heraus Gesellschaft mitzugestalten. Da muss es für mich nicht zwangsläufig auf ein Luxusprodukt in D gefertigt herauslaufen. Auch in anderen Ländern mit niedrigerem Preisniveau sind gute Arbeitsbedingungen möglich und unterstützenswert. Auch ist es vielleicht richtig, manchmal einfach nix zu kaufen, obwohl man es könnte (die Umweltsache ist ja auch noch so ein Thema). Naja, soviel zu meinen Gedanken. Ein super Faden. -
OT: OT: Bekannte von mir ohne medizinischen Hintergrund haben für 2000 Euro pro Person einen Kurs über ein Wochenende bei Liebscher und Pracht gemacht, bei dem sie gelernt haben O-Ton "Schmerzen zu löschen". Ich wusste damals mit dem Namen nichts anzufangen und habe mich dann aber erschreckt, wie bekannt sie sind, als ich den Namen später immer wieder gelesen habe....
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Umgang mit Entzündung in der Peronealsehne
Antonia2020 antwortete auf Antonia2020's Thema in Tourvorbereitung
Danke @truxx, auch für Deine Zurückhaltung bei Fragen, die eher ins medizinische gehen und ggf. heikel sind. Der Tipp mit dem Blutspiegel ist super, vielleicht mache ich das sogar. Und ein paar nicht heikle Dinge bestelle ich mir schonmal einzeln. Es ist ja wirklich eine Wissenschaft für sich und nicht umsonst mit langer Ausbildungszeit verbunden. -
Umgang mit Entzündung in der Peronealsehne
Antonia2020 antwortete auf Antonia2020's Thema in Tourvorbereitung
Danke an @Lugovoi @truxx @nitram @Brilo @BitPoet @Stulle @McCoy @Einzelkämpfer @paddelpaul für die Aufmunterung, die eigenen Erfahrungen und die Tipps! Es ist gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Und es ist auch cool zu lesen, was alles so geholfen hat. Viel Stoff zum Recherchieren Den Hinweis, noch einmal auf eine genauere Diagnose bzw. den Einsatz eines MRT hinzuwirken find ich wichtig. Bisher basierte die Diagnose auf einem Ultraschall, da kann man die größeren Zusammenhänge vielleicht nicht so gut sehen. Ich nehme auf jeden Fall auch mit, dass ich GEDULD brauche und das Joggen noch eine Weile (für immer?) sein lasse. Es geht mir auch gar nicht ums Joggen an sich, sondern um den Effekt auf das Herz und die Ausdauer. Dafür brauch ich dann was anderes und ein hässlicher Heimtrainer kommt mir nicht in unsere kleine Wohnung in der Kölner Innenstadt... @truxx: Eine relativ gängige leichte Fehlstellung hab ich (Knick-Senk-Spreiz), dafür hatte ich Einlagen bekommen. An Dich hätte ich noch eine spezielle Frage, da ich in einem anderen Faden mitverfolgt habe, dass Du ein ziemliches Spezialwissen hast, was Nahrungsergänzungsmittel hast. Was hältst Du von einem Präparat wie Orthomol Tendo (Beipackzettel-PDF). Das Zeug scheint ganz gut zu sein (Studie), aber es ist auch schweineteuer und ich frage mich, ob ich mich, was einzelne Zutaten angeht, daran orientiere und mir ein paar Dinge davon einzeln besorge (z. B. Omega-3 oder Kollagenhydrolysat)? Bzw. was an den Zutaten fändest Du besonders wichtig? Ich esse eigentlich sehr abwechslungsreich und "gesund" mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und so... Nochmals ein dickes Danke!!! Herzlicher Gruß Antonia PS: Hier ist auch noch ein interessantes systematisches Review zu den Komponenten einer heilungsunterstützenden Ernährung (wer Interesse hat, dem kann ich es auch zuschicken).