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Ultraleicht Trekking

Antonia2020

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  1. Ich würde sagen: Es kann ein Problem sein, muss es aber nicht. Denn die politische Steuerung ist ja möglicherweise genau das Gewünschte. Und sie ist dann auch demokratisch legitimiert. Die Frage ist ja auch: Was heißt überhaupt "korrekt"... Natürlich können Subventionen und Steuern auch sehr fragwürdig gestaltet sein. Aber sie sind eben auch ein Teil der politischen Willensbildung.
  2. @zopiclon Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe. Die Frage, wie man das eigene Handeln im Hinblick auf die die CO2-Emissionen beurteilen soll, finde ich selbst total schwer. Und ich halte auch absolut nix davon, sich alles zu verbieten, was Emissionen zur Folge hat. Für mich persönlich schaue ich, wo ich im Alltag (und damit meine ich auch die jährliche längere Urlaubsreise) möglichst wenig Schaden in diesem Sinne anrichte, ohne Lebensqualität zu stark einzubüßen. Und mit Lebensqualität meine ich: Das was man wirklich braucht, um ein gutes Leben zu führen - Gesundheit, Liebe, Freunde, Entfaltungsmöglichkeiten... Die kann man halt auf die ein oder andere Weise erreichen. Da ist Fantasie gefragt, wenn man von alten Mustern abweichen will. Die größten Stellschrauben sind meines Wissens: Wohnen (v.a. die Größe bzw. die damit verbundene Energie zum Heizen), Mobilität und Essen. Und da muss jede/r selbst wissen, was er/sie bereit ist zu "geben", damit mehr für alle übrigbleibt vom CO2-Kuchen. Ich persönlich finde es z. B. im schwer nachzuvollziehen, wenn jemand zu mir (als Veganerin) sagt: "Find ich gut, was Du machst, aber auf Käse könnte ich nie verzichten". Ich denk dann immer: Naja, klar kann man verzichten, man muss es halt wollen. Und das Wollen ist das Entscheidende. Ein möglicher Maßstab beim Essen könnte z. B. die von Wissenschaftlern vieler Disziplinen entwickelte Planetary Health Diet sein. Das ist ein superinteressanter Ansatz, der sowohl die langfristige Gesundheit des Planeten (unter Einbezug der Bevölkerungsentwicklung) als auch des Individuums mit einbezieht.
  3. Dazu fehlen mir die Ideen, kann mir da wer auf die Sprünge helfen?? z. B. über individuelle Konsumentscheidungen, wie @skullmonkeyes beschrieben hat. Aber natürlich auch über Engagement, z. B. die Teilnahme an Demonstrationen, die Mitgliedschaft in Parteien, Vereinen, etc. Die Dichotomie besteht zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Zwischen dem was ist bzw. dem was kommen wird und dem was wir uns wünschen. Jedenfalls wenn wir unser Land nicht abgekoppelt von der Wirtschaft der restlichen Welt denken. Aber auch das ist ja nicht realistisch. Ich glaube, da schreiben wir aneinander vorbei. Deine Texte lesen sich z. T. so, als wäre das Eintreten für einen nachhaltigeren Lebensstil nur etwas für Idealisten. Das sehe ich absolut nicht so. Ich denke, dass ein Wandel (egel wie schnell er jetzt vonstatten geht) zwingend notwendig ist für den langfristigen Erhalt eines funktionierenden Wirtschaftssystem. Nur als Beispiel: Wenn die Industrienationen es nicht schaffen, den Klimawandel zu begrenzen, dann wird es immer mehr Fluchtbewegungen geben, die massiven Druck auf die noch reicheren Nationen ausüben. Ein anderes Beispiel: Nur wenn wir es schaffen, den Klimawandel langfristig zu begrenzen, werden die die sowieso schon explodierenden Kosten für Gesundheit (oder auch Versicherungen gegen Flutkastastrophen) nicht ins Unermessliche steigern. Es sollte also in unser Aller wirtschaftlichen Interesse sein, so schnell wie möglich etwas zum Bremsen des Klimawandels zu tun. Die Debatte um eine gerechte Verteilung der Kosten einmal außen vor gelassen. Verteufeln braucht man gar nix, schlechter Stil und sinnlos, was das Ergebnis angeht. Aber: Die Menschheit bestet nun einmal aus zig Milliarden Exemplaren und selbst wenn der Einfluss jedes Einzelnen gering sein mag: Ohne den Einzelnen geht es nicht. Und zu dem Beispiel "Flug nach NZ nach der Schule": Ich bin der Meinung, dass auch das ein Luxus ist, den diese glückliche Person auf Kosten anderer auslebt. Nämlich derjenigen, die unter den ausgestoßenen Emissionen leiden, wie z. B. jetzt schon die Menschen in Bangladesch unter unseren früheren Emissionen. Ein Flug nach NZ emittiert ein Vielfaches dessen, die man pro Person und Jahr rauspusten dürfte, will man die für das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels verbleibenden Emissionen global gerecht aufteilen. Gegen den Flug spricht darüber hinaus , dass die Emissionen, die man für diesen Luxus 'ausgibt', an anderer Stelle fehlen, z. B. dem Bau von Infrastruktur in ärmeren Regionen. Ich bin also der Meinung, dass die obige Person eben nicht verantwortlich handelt, obwohl sie nicht jeden Monat ne Fernreise plant. Sprich: Meiner Auffassung nach sollten wir uns wirklich davon verabschieden, auf so großem Fuß zu leben, nur weil wir es vorgelebt bekommen und es uns leisten können. Denn: Diese Person hat keine wirkliche Einbuße an Lebensqualität, wenn sie nach der Schule nicht nach NZ fliegt. Und damit die Wirtschaft nicht zum Erliegen kommt, fällt dem/der Schuabgänger/in bestimmt was ein, wo der Einsatz eigener Ressourcen nicht zum Schaden anderer erfolgt.
  4. Warum nicht versuchen, als einzelne Person im eigenen Wirkungskreis ethisch verantwortlich im Sinne globaler Gerechtigkeit seinen Alltag zu gestalten und gleichzeitig im Rahmen des Möglichen auf einen Wandel des Wirtschaftsystems hinzuwirken, der auch außerhalb des eigenen Wirkungskreises Änderungen möglich macht? Ich sehe immer noch nicht die von @mochilero beschriebene Dichotomie zwischen einer das 1,5-Grad-Ziel achtenden Lebensgestaltung und Politik und einer funktionierenden Wirtschaft, die auch ein soziales Sicherungssystem und Wohlstand ermöglicht. M.E. kommt es darauf, wofür Geld ausgegeben wird und womit Wohlstand generiert wird. Durch entsprechende Prioritätensetzungen in der Politik könnten durchaus Industriezweige so gewandelt werden, dass diese Industrien nachhaltig wirtschaften. Das geht nicht von einem Tag auf den anderen, aber man muss irgendwann anfangen. Und ich als einzelne Person bin auch in der Lage, meinen Arbeitslohn so auszugeben, dass damit im Sinne des 1,5-Grad-Zieles möglichst wenig geschadet wird und im beste Fall positiver Wandel gefördert wird. Es macht ja einen Unterschied, wie ich zB die gleiche Menge an Geld für den Urlaub ausgebe. Ich könnte damit nach Thailand fliegen und dort backpacken oder halt auch Ferien in der Nähe machen, lokal und Bio essen gehen und in einem nachhaltig wirtschaftenden Hotel schlafen. Kostet wahrscheinlich sogar mehr und generiert den Wohlstand vor Ort.
  5. Ich finde es irgendwie schwierig, die gesellschaftspolitische Wende hin zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen gegen wirtschaftlichen Wohlstand auszuspielen. Denn was bedeutet Wohlstand überhaut und wer soll ihn genießen dürfen? Habe ich das Recht auf mehr Wohlstand, weil ich mit einem deutschen Pass geboren bin und mir mehr leisten kann als andere Menschen auf der Welt? Was sollten Prioritäten bei der Verteilung global knapper Ressourcen sein? Meines Erachtens wären das Gesundheitsversorgung, Bildung und Ernährung. Und eben nicht, dass ich mir hier in Deutschland mit meinem Geld etwas kaufen kann, das anderen Menschen Lebensgrundlage entzieht. Vielmehr braucht man doch eigentlich nicht. Und das sollte doch drin sein bei all der Innovationskraft, die in uns Menschen steckt. Aber ich hab gar nicht mehr so viel Kraft daran zu glauben, dass sich eine Wende hin zu einer freundlicheren zukunftsfähigen Welt irgendwann vollziehen wird. Ich lese gerade das Buch "Kollaps" von dem US-amerikanischen Geographie-Prof Jared Diamond. Darin beschreibt er anhand der historischer Beispiele die Hintergründe und Muster gesellschaftlicher Zusammenbrüche. Megaspannend. Aber auch ganz schön gruselig. Immerhin ist und bleibt es wunderbar, raus in den Wald gehen zu können!
  6. Danke für diese supercoole Diskussion, hab voll viel gelernt! Wirklich ein tolles Forum.
  7. Es ist ja alles eine Frage der Prioritäten. Für mich persönlich hat sich, innerhalb meines wahrscheinlich viel zu engen Blicks, seit einigen Jahren einiges verschoben. Und zwar dadurch, dass ich Stück für Stück Dinge geändert habe. Klar kann ich nicht auf die 2.5 Tonnen kommen. Ich lebe ja in einem Land, in dem es im Winter kalt wird zur Miete und mein Vermieter hat ne olle Ölheizung im Keller. Aber einige Sachen gehen doch ganz gut: keine tierischen Produkte essen, kleine Wohnung, kein Auto, Arbeit in der Nähe, kein Fliegen, wenig neu kaufen. Das sind so die Eckdaten. Es geht sicher noch mehr, zB weniger Plastik. Ich hab halt versucht zu überlegen, wo in meinem kleinen Universum die größten Stellschrauben in Richtung weniger klimaschädlich sind. Vielleicht liest sich das sehr spaßbefreit, aber so fühlt es sich nicht an. Ganz im Gegenteil, keine Ahnung warum. Ich vermisse kaum was und es ist irgendwie erleichternd. Nur meine Schwester, die in NZ lebt, will ich irgendwann mal besuchen. Ich will auch hier niemandem irgendeinen Lebensstil näherlegen, jede und jeder kommt auf eigene Lösungen für sich. Ich zB hab mit dem Fleisch nach einem Polenurlaub aufgehört. Ich hatte das Gefühl danach, zur 90% aus Wurst zu bestehen und als wir dann im Bus von einem Schweinelaster überholt würden, wollte ich einfach nicht mehr. Oft spielt, bei mir zumindest, bei solchen Entscheidungen der Zufall eine große Rolle (hier: Schweinallaster plus Gefühl der Übersättigung). Dann stellt sich so eine innere Dringlichkeit ein. Das ist sicher bei allen Menschen anders.
  8. Superinteressante Diskussion, die mich schon sehr und lange bewegt Meine Haltung: Ich fliege gar nicht mehr. Denn jeder Flug, egal ob Kurztrip oder längerer Aufenthalt, belastet mein sowieso schon viel zu hohes CO2-Budget über die Maßen. Es gibt Berechnungen, die sagen: Wenn man das globale CO2-Budget, das gerade noch vertretbar für die Erreichung des 1.5 Grad-Zieles ist, durch alle Erdenbewohner teilt, kann jede und jeder 2.5 Tonnen pro Jahr verbrauchen. Da ist ein Flug einfach nicht drin. Egal ob alt oder jung, früher haben die Menschen auch kein doofes Leben gehabt, nur weil sie nicht irgendwo in der Ferne mit dem Flugzeug waren. Unser Problem in den reichen Industrienationen ist es, dass wir mit unserem Wohlstand und unseren scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten die Lebensgrundlage anderer Menschen zerstört haben und weiter zerstören. Dabei will ich nicht mitmachen, Systemfrage hin oder her. Ich plädiere also stark für ein Nachdenken über den eigenen Beitrag, den man leistet für eine gerechtere Welt. Und ein Nachdenken darüber, was das Leben eigener Träume für einen Impact auf andere Lebewesen hat.
  9. Ich hab auch ein kleines Baumwolltuch dabei, an das ich mir die Befestigung mit Druckknopf (kam snaps) drangenäht hab. Das hängt dann am Rucksack hinten dran. Und manchmal finde ich es schon peinlich, wenn da nach dem kleinen Ausflug ins Gebüsch dunkle Flecken dran sind. Ich hab auch noch nicht den Stoff gefunden, wo es nicht so wäre. Allerdings Frage ich mich beim Kula Cloth, wie die desinfizierende Wirkung der UV-Strahlen zustandekommt, wenn man die Problemstellen wegklappt. Auch wenn Silber im Spiel ist - es trocknet ja dann auch weniger schnell. Daher bleib ich bei meiner Lösung.
  10. @mochilero Ich hab mir eine Regenjacke nach dem Schnittmuster Abisko von Shelby gemacht und bin sehr zufrieden. Die Kapuze sitzt super, es gibt die Option, Reißverschlüsse unter die Ärmel zu nähen, sie ist hinten länger und die Taschen sitzen so, dass der Hüftgurt sie nicht verdeckt. Man kann den Schnitt auch gut anpassen und Sachen weglassen, die man nicht braucht. Z.B habe ich die Ärmel einfacher genäht und nicht den Knick im Ellenbogen modelliert.
  11. Sehr cool! Darf ich fragen, aus welchen Stretchmaterial die Außentaschen sind und warum die vordere Tasche oben mit dem darunterliegenden Material vernäht ist (falls ich das richtig deute)?
  12. Gerade bin ich vom Coast to Coast Trail in Nordengland wiedergekommen (Bericht folgt). Die Anreise war superschön. Von Köln nach Amsterdam mit dem Flixbus, dann mit der Fähre über Nacht nach Newcastle (DFDS) und von dort mit dem Zug (Nothern) nach St Bees, dem Startort. Zurück vom Zielort Robin Hoods Bay mit dem Bus nach Scarborough (Arriva), weiter mit dem Zug nach Hull (Nothern), von dort mit der Fähre über Nacht nach Rotterdam (P & O) und mit dem Zug nach Köln. Es dauert alles seine Zeit, weil noch Zubringerbusse vom und zum Hafen involviert sind und man relativ früh auf die Fähre eincheckt. Insgesamt ist die An- und Abreise so für uns schon ein echter Teil des Urlaubs gewesen. Es war z. B. ganz fantastisch, abends aus Amsterdem mit der untergehenden Sonne und einem Eis in der Hand auszulaufen und mit Wellenschaukeln einzuschlafen.
  13. OT: Das ist ja echt doof mit der Lightheart Gear-Jacke. Ich bin halt ziemlich begeistert von meiner selbstgemachten. Die ist aus Silpoly mit innen PU-Beschichtung. Daher konnte ich die Nähte tapen. Vorne hab ich einen wasserdichten RV eingenäht. Eine Brusttaache (einzige Tasche) hab ich mit einer Abdeckung versehen. Und die RVs unter den Achseln sind nicht wasserdicht, was ich aber nicht stört... Der Schnitt heißt Abisko und ist von Shelby.
  14. Ja, sischer dat!
  15. Vielleicht wäre ja eine wirklich wasserdichte Jacke a la die hier von LightHeart Gear für Deine Zwecke gut. Die sind sehr leicht (deutlich < 200 g). Zwar nicht atmungsaktiv, aber dafür mit Reissverschlüssen unter dem Arm. Ich hab mir so eine genäht und bin sehr zufrieden.
  16. Nicht wirklich... Wir haben uns so spontan entschieden, dass nicht die Muße für eine Vorab-Lektüre da war. Wir wollen so navigieren: Ich hab mir für FarOut-App den Trail gekauft und mein Mann hat sich die Daten als gpx in Osmand geladen. Die Empfehlung von @ChrisS bekomme ich auf die Schnelle glaube ich auch nicht mehr. Aber vielleicht können wir das Büchlein in St. Bees kaufen. Zur Vorbereitung hab ich mich die Tage mal durch die Facebook-Gruppe zum C2C quergelesen. Da wird ziemlich munter geschrieben. Und auf jeden Fall werde ich hier berichten. Das ist ja wohl das Mindeste, was ich tun kann :)
  17. Ich aaaaauuuuch , lieber @wernator Wir starten in ein paar Tagen.
  18. Liebe Forumsmenschen, nach eeeewigem Hin-und-Her, verschobenen Urlauben wegen diverser Krankheiten und allem möglichen, starten wir jetzt hoffentlich am nächsten Freitag mit der Fähre Richtung England (ab Amsterdam nach Newcastle). Dann geht es noch per Zug rüber nach St. Bees und schwupp sind wir auf dem Coast to Coast Path unterwegs. Danke noch mal an @Dingo für den Tipp. Wir wollen hauptsächlich im Zelt nächtigen und uns dann ab und an mal ein B&B gönnen. Wir haben für die 300 km insgesamt drei Wochen Zeit. Mein Mann und ich waren noch nie gemeinsam und schon gar nicht so lang im Zelt unterwegs. Iich selbst habe die letzten zwei Jahre Touren von max. 3-4 Tagen in Deutschland gemacht. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr vielleicht mal einen Blick auf meine Packliste bei Lighterpack werfen könntet. Die Sachen, die ich mir mit meinem Mann teile, habe ich als Menge 0.5 markiert. Mir geht es vor allem darum, ob ich etwas offensichtlich Wichtiges vergessen habe oder ob etwas offensichtlich Unnötiges dabei ist. Mir fallen zur Ausrüstung gerade noch vier Fragen ein. Ich habe einen MYOG Apex Quilt in 133 und 200. Ich würde gern den 133er mitnehmen, da ich eine Powergrid-Fleeceleggings und ein realtiv warmes Merinoshirt nachts anhaben werde. Ich könnte dazu auch noch das Puffy anziehen und einen kleinen selbstgenähten Rock aus AlphaDirect 80 anziehen. Meint Ihr, dass das reicht? Soweit die Vorhersage reicht, sind es immer so 13/14 Grad nachts und ich friere jetzt nicht sooo schnell. Reichen pro Person eine PET-Flasche für 0,5 Liter und eine für 1,5 Liter? Wir haben dann noch den Beutel vom Sawyer Micro mit ca. 1 Liter. So wie ich sehe, gibt es relativ viele Möglichkeiten Wasser unterwegs aufzufüllen, sodass ich den 2,5 Liter-Beutel zuhause lassen würde. Würdet Ihr diesen seltsam Strohhalm vom Sawyer mitnehmen? Wir haben das Teil neu, weil ich vorher in Deutschland immer irgendwo geklingelt habe zum Auffüllen oder auf Friedhöfen war. Essen ist noch nicht auf der Liste. Wir würden es jetzt so handhaben: Für drei Tage Essen komplett mitnehmen (am Anfang gibt es eine Weile keinen Laden nach km 11, wenn ich richtig sehe) und zwischendrin immer mal an die zahlreichen Einkehroptionen nutzen. Ist vielleicht jemand dabei, der den Trail kennt und Tipps zur Vorratshaltung hat? Noch kurz zur Liste: Den eBook-Reader und die Tasse gönne ich mir als Luxus-Items. Ich liebe einfach Lesen und wenn es regnet und wir im B&B sind, freue ich mich total darauf. Wir haben für das Zelt günstig den Original Footprint bekommen. Ich möchte ihn mitnehmen, weil er uns ermöglicht, das Zelt bei Regen so aufzubauen, dass das Innenzelt nicht nass wird und das Zelt selbst hat doch einen sehr dünnen Boden. Ich weiß, dass ein Footprint aus Tyvek weniger wiegen würde, aber mir fehlt nach der vielen Bastelei und Näherei die Muße, noch so ein Tyvek-Ding mit Schlaufen am Rand herzustellen. Wir haben "Campschuhe" dabei, die etwas schwerer sind. Grund dafür ist, dass es ja doch recht feucht werden kann. Und wenn wir im Haus übernachten und dann abends auch nen Happen essen gehen, hätte ich gern Schuhe, die dafür halbwegs geeignet sind. Danke an jede und jeden, der sich für mich / uns die Zeit nimmt, das hier zu lesen und etwas dazu zu schreiben :-*
  19. Ich war vor gut zwei Jahren in einer ähnlichen Situation wie du. Hab eeeewig überlegt mit dem Zelt und mich letztlich für das TT Rainbow entschieden. Die anderen Zelte kenne ich ja nicht im Gebrauch, aber das Rainbow hab ich wirklich liebgewonnen. Letztes Jahr hab ich dann die Verschlüsse für das Mesh und die Apsiden geändert und Magneten eingenäht (so wie es bei anderen Li-Varianten bei TT gemacht ist). Jetzt finde ich das Zelt noch besser. Als Matte habe ich mich für die XLite in regular entschieden mit einer 3mm-Eva-Matte drunter. Ich weiß nicht, ob ich die XLite noch einmal kaufen würde, denn bereits nach 5 Nächten ist sie delaminiert. Hab zwar eine neue bekommen, aber nervig ist das natürlich trotzdem. Als Rucksack hab einen Osprey Eja 48 gekauft. Der ist schon sehr bequem, aber ich überlege auch, ob ich irgendwann mal umsteige auf frameless. Ich finde an dem Rucksack die Seitentaschen zu stramm und es ist für mich auch nicht notwendig, dass da so ein Mesh-Abstand zum Rücken eingebaut ist. Die dadurch entstehende Krümmung innen find ich beim Packen eher unpraktisch. Außerdem fehlen für mich die Gürteltaschen. Toi toi toi für den Sörmlandsleden. Vielleicht hast du ja Lust, mal ein bisschen drüber zu berichten. Ich wäre sehr interessiert!
  20. @RaulDukeZwei Freundinnen von mir gehen dieses Weg gerade mit Hund. Sie sind begeistert . Wenn Du magst, könnte ich sie mal fragen, ob sie mit Dir in Kontakt treten könnten. Schreib mir ggf. dazu gern eine PN.
  21. @RaulDuke Wir wollen mit dem Zug bis nach Skagen fahren, das ist ganz oben in Dänemark. Dort steigen wir in den Nordsøstien ein und wandern einfach immer weiter nach Süden. Bis deer Weg dann, wie @fatratrichtig vermutet, fast identisch mit dem Westküstenweg Agger-Bulbjerg den Nationalpark Thy durchquert. Wir haben uns jetzt für Dänemark entschieden, weil man dort zwar nicht einfach so überall zelten kann, aber es superviele legale Möglichkeiten gibt: Shelter, ausgewiesene Waldstücke, kleine Trekkingplätze, usw. Man kann sie anscheinend gut über eine App recherchieren und muss auch nicht vorbuchen. Es ist doch nicht der Bohusleden (oder ähnliche Wege in Südschweden) geworden, weil wir nicht viel Zeit für die Vorbereitung haben und mir so schnell nicht klar wurde, wie gut man in Schweden zwischendrin auch mal spontan mit festen Dach über dem Kopf übernachten und wie der Nachschub an Verpflegung organisiert werden kann. Wir haben noch nie so eine lange Tour gemacht und für meinen Mann ist es die erste Wanderung mit Zelt überhaupt.
  22. Ich glaub, wir fahren nach Dänemark und starten ab Hirtshals. Da kommt man gut mit dem Zug hin (übernachten in Aalborg) und ab gehts Richtung Süden. Man durchwandert auch den Nationalpark Thy - das ist glaub ich besonders schön. Mal schauen, wie weit wir kommen :)
  23. Hallöchen, hach, dieser Faden erinnert mich daran, dass wir in diesem Jahr zwei Touren abgesagt haben... Einmal den South West Coast Path wegen einer OP und dann noch den Saar-Hunsrück-Steig wegen Corona. Nun sind wir für ab dem 19.8. für drei Wochen wieder auf der Suche. Mich hatte damals der hier vorgeschlagene Bohusleden ziemllich gut gefallen (ab Strömstad Richtung Göteburg). Auch noch untergekommen ist uns der Sörmlandsleden ab Stockholm. Was würdet Ihr machen? Und webb der Sörmlandsleden, welche Abschnitte sind besonder gut? Wir reisen mit dem Zug an. Danke.
  24. Ich würde gern meinen myog Quillt mit einem Kopfloch im liteway style ummodeln. Daher hab ich ne Frage an die Besitzer:innen einen solchen Quilts. Sind die Abdeckungen des Kopflochs jeweils nur am Außen- und Innenstof festgenäht oder geht die Naht durch alle drei Lagen? Naiverweise würde ich es mir beim Nähen so vorstellen: 1. Schlitz durch alle Lagen schneiden (ca 40 cm Länge?) 2. Enden des Schlitzes v-förmig einschneiden (wie bei einem Taschenreißverschluss) 3. Außenstoff zusammen mit Apex nach innen schlagen, Reißverschluss innen einlegen und grob feststecken 4. Innenstoff nach innen einschlagen und Reißverschluss endgültg feststecken 5. Knappkantig den Reißverschluss festnähen 6. Vorbereitete Abdeckungen auf den Innen- und Außenstoff gleichzeitig aufnähen (offene Seiten nach unten) @wilbo Du hast den Quilt und bist ein Näh-Ass. Kannst du mir vielleicht einen Tipp geben? Danke.
  25. @mochilero Wäre das was? Ist ja eher Tasse als Topf und der Deckel hat eine Dichtung. Wenn nur der Preis nicht wäre... Hab gerade noch das hier gesehen: GSI outdoors Infinity Storage Set
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