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Packliste für Südamerika - Fragen, Tipps und Tricks?
Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
@phoeloepp und @RaulDuke Das Amazonasgebiet wollen wir zwar auch besuchen, aber nicht im Rahmen einer Trekkingtour. Dafür kaufen wir uns dann vor Ort lieber einen Moskitohimmel fürs Bett, wenn die Unterkünfte nicht ohnehin entsprechend ausgestattet sind. Unsere Treks in Peru und Bolivien werden im Hochland stattfinden. Größere Mückenplagen erwarten wir da nicht und Cowboycamping ist eh nichts für uns. Wie es im Süden von Chile sein wird, weiß ich nicht, aber da könnten wir ja ein Moskitonetz nachkaufen, wenn es nötig sein sollte. Die paar Gramm sparen wir uns lieber. Mich nerven Mücken auch so richtig! @Kay Nachdem ich deinen Tipp mit einem leichteren Daypack gelesen habe, bin ich ins nachdenken gekommen. Habe es geschafft, mir einen ganz leichten Tagesrucksack aus Stoffresten zu nähen. Wiegt bloß 56g, also 70g gespart! Ob der auch als Packsack für den Schlafsack taugen würde, muss ich noch schauen. -
Ok, dies ist neu für mich. Gut zu wissen und doof, wenn man keinen Trockner hat. Es ist ein sehr großer Unterschied, ob man sich bewegt (auch wenn es nur spazieren gehen ist) oder ob man sitzt. Bei 0 Grad komme ich beim Spaziergang mit der Jackee (inkl. Pulli drunter) auch gut klar. Aber ohne Bewegung produziert der Körper bedeutend weniger Wärme, die Jacke muss also besser isolieren.
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Genau bei dieser Kombi sehe ich den größten Nutzen einer Regenjacke, egal ob mit Membran oder nicht. Und wenn es regnet ist es doch meistens ohnehin kühl bis kalt. 20 Grad und Regen erlebe ich persönlich selten und wenn stört mich die Nässe dann auch weniger.
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Packliste für Südamerika - Fragen, Tipps und Tricks?
Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
Danke. Ja, wir essen nacheinander oder teilen uns die Gerichte. Wozu ein Kopfnetz? In welcher Region rechnest du mit einer derart hohen Mückendichte, dass sowas nötig ist? -
Unsere MT100 von Decathlon haben wir einmal bei der Verwandtschaft mit Tennisbällen im Trockner gehabt, nachdem sie mit Daunenwaschmittel gewaschen wurden. Die Jacken waren danach zwar sauberer, aber nicht wie neu. Die alte Bauschkraft (die bei dem bisschen Daune ohnehin nicht viel ist) konnten wir nicht wiederherstellen. Daher hatte mein Mann sich dann eine neue MT100 gekauft. Bei anderen Jacken oder Daunenprodukten haben wir es nicht getestet.
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@waal Das ist mal ein krasser Unterschied. Ich trage darunter je nach Außentemperatur Shirt + Pullover. Damit komme ich selbst bei 15 Grad im Ruhezustand (also wirklich im sitzenden Zustand) nicht ins schwitzen, sofern ich nicht in der Sonne sitze. Da müsste es schon 20 Grad haben...
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Mein Mann und ich haben den "Klassiker" Decathlon MT100 auch, er sogar schon eine 2., nachdem die erste verschlissen war. Für den Preis ist die super, die Frage ist halt, für welche Temperaturen man eine Daunenjacke braucht. Wir nutzen sie inzwischen nur noch im Alltag als Übergangs- und Sommerjacke, da die Wärmeleistung nicht ganz so toll ausfällt. Würde ich sie als Campjacke nutzen wollen, dann nur im Sommer oder dort wo sommerliche Temperaturen herrschen. So empfinde ich als eine Person, die schnell friert.
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Packliste für Südamerika - Fragen, Tipps und Tricks?
Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
Das stimmt, haben wir in der Vergangenheit auch schon so gemacht. Nur die Qualität ist dann eine andere. Da es hier nur um 7g geht, bevorzuge ich die Qualität von Gilette. Ich bin übrigens diejenige, die keine Bärte leiden kann. Wir haben jeder eine Powerbank dabei. Es sollte schon ein Tagesrucksack sein, denn solche Taschen, die über einer Schulter hängen vertrage ich nicht. Zudem rutschen die mir eh von der Schulter und für Radtouren sind sie auch nicht geeignet. Ach und die Möglichkeit ihn verschließen zu können ist uns im öffentlichen Bus sehr wichtig. Als Packsack kann ich ihn verwenden, die Idee ist gut. Nur weiß ich aktuell keinen, den ich damit ersetzen könnte, denn weder Schlafsack noch Zelt passen rein. 4-5 Monate in den Westalpen klingt auch richtig toll! Freut mich, wenn meine Packliste dir eine Inspiration ist. Ich weiß nicht, welche Wetterverhältnisse dich erwarten werden, stelle mir die Westalpen aber durchaus als regnerisch vor. Zu meiner Packliste möchte ich in dem Zusammenhang ergänzen, dass die nächtlichen Temperaturen in den Hochlagen in Peru und Bolivien in der Trockenzeit regelmäßig auf -10 Grad absinken. Es geht daher nicht nur um das höhere weibliche Wärmebedürfnis (das spielt aber definitiv eine Rolle), sondern um eine für das dortige Klima passende Ausrüstung. Wenn mein Mann das ausprobiert hat, berichte ich 😁 Die 7g investiere ich aber gerne, um ihn nicht alle 3 Tage zum Bartschneider schicken zu müssen. -
Packliste für Südamerika - Fragen, Tipps und Tricks?
Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
@hiker Nein, wir haben keinen Veranstalter. Immer werden wir nicht an den Ausgangspunkt zurückkehren können, da die Abstände manchmal einfach zu groß sind. Meistens wird das aber möglich sein. Vielleicht müssen wir dann damit leben, mehr zu tragen. Wenn die Etappen zwischen den Einkaufsmöglichkeiten nicht so groß sind, ist das auch weniger ein Problem. Taxitransfer stelle ich mir mit eingeschränkten Sprachkenntnissen tatsächlich zu kompliziert vor. @RaulDuke Hehe danke In Peru waren wir schon mal mit einer organisierten Reise, allerdings in der Regenzeit. Die anderen Länder sind für uns komplettes Neuland. @_schlaefer Etwas mehr als ein halbes Jahr, genau wissen wir es noch nicht. Da hast du absolut Recht, habe ich gerade ergänzt. Danke! -
Ich habe die Katabatic Gear Tincup in der Damenversion. Bist du männlich oder weiblich? Die Verarbeitung ist sehr gut und die Daunenfüllung wirkt auch top. Sie fällt allerdings klein aus, brauchte Größe L obwohl ich sonst S oder M trage. Weiß nicht, wie das bei der Herrenvariante ist. Vermutlich ähnlich. Die Kapuze lässt sich gut regulieren, sie könnte für mich noch einen tick mehr Volumen haben. Da vermute ich Cumulus im Vorteil. Als Vergleich habe ich eine Decathlon MT100 - diese ist insbesondere an der Kapuze deutlich schlechter. Und viel weniger warm. Die Cumulus Neolite Endurance (hab die Männerversion, da es damals keine Damenversion gab), welche noch deutlich wärmer ist, mir für Trekkingtouren aber zu schwer und voluminös ist.
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Packliste für Südamerika - Fragen, Tipps und Tricks?
Mia im Zelt erstellte Thema in Tourvorbereitung
Hallo liebe Forumsgemeinde, inzwischen ist die Reiseplanung schon sehr weit und ich habe eine Packliste für unsere 👫 gemeinsame Reise nach Südamerika (Peru, Bolivien, Chile, Argentinien) erstellt. Diesmal ist es kompliziert, denn wir haben keine reine Trekkingreise vor, sondern ein Mix aus kürzeren Treks und normalem Backpacking. Die Anforderungen an das Material zwischen den verschiedenen Ländern schwanken zwischen 🥶 frostig kalt und eher trocken in Peru und Bolivien sowie 💨 regnerisch und windig in Chile und Argentinien. Meine Packliste: klick Anmerkungen & Fragen dazu: - die mit einem gelben Stern markierten Gegenstände werden von uns beiden genutzt, wir werden sie daher zwischen uns aufteilen. Bei der Gaskartusche stellt sich uns die Frage, ob man in diesen Ländern auch die kleine oder zumindest die mittlere Grüße bekommen. Gaskartuschen sollen in den Trekkinggebieten erhältlich sein, aber die 450g-Größe wollen wir halt nicht. 😜 - die mit einem grünen Stern markierten Gegenstände brauche ich nicht fürs Trekking und bin ich auf der suche nach einer Lösung für dieses Problemchen. Bei den Badelatschen würde ich diese einfach vor Ort kaufen, wenn keine Trekkingtour ansteht und sie vor der nächsten verschenken. Bei Kamera und dem Tagesrucksack stelle ich mir dies schwieriger vor. Die Kamera ist v.a. für die Fotografie von Tieren und Vögeln gedacht und der Tagesrucksack für Tagestouren verschiedener Art und die Busfahrten. Wenn es sich beim Trek um eine Rundtour handelt, gäbe es evtl. die Möglichkeit beides in der Unterkunft zu deponieren. Aber wenn nicht? - bei mit dem roten Stern markierten Gegenständen sind wir uns unsicher, ob wir bzw. ich sie überhaupt mitnehmen sollen. Das Garmin Etrex soll in erster Linie als Back-Up dienen, falls das Handy oder die Komoot App streiken sollte oder der Strom ausgeht. Habe ich beides schon erlebt, jedoch sind wir ja diesmal zu zweit und haben jeder ein eigenes Smartphone dabei. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide gleichzeitig ausfallen ist gering, aber zumindest eine Back Up-App wäre toll. Haben schon die Karten von mapy.czy runtergeladen, aber Tracks kann ich darauf nicht darstellen. Zudem kämpfen wir gerade noch damit passende OSM-Karten fürs Garmin zu finden - bisher ohne Erfolg. 😞 Bezüglich Strom soll das Solarpanel aushelfen, auf Sardinien im April/Mai hat dies gut funktioniert. Wasserdichte Socken hätte ich gerne in Chile und Argentinien, da nicht nur das Wetter dort nasser ist, sondern auch das Gelände mit seinen vielen Flüssen und Feuchtgebieten. Hintergrund ist die Anfälligkeit meiner Füße für Blasen, wenn die Haut durch Wasser aufgeqollen ist. Meine Erfahrungen damit in Norwegen waren sehr gut. Weiß jemand zufällig, ob man in Chile oder Argentinien wasserdichte Socken kaufen kann? Dann würde ich dies bevorzugen. Weitere Anmerkungen und Tipps sind selbstverständlich ebenfalls willkommen Viele Grüße Mia im Zelt -
TT StratoSpire 2 bei stürmischem Wetter
Mia im Zelt antwortete auf derschorsch's Thema in Ausrüstung
Auch wenn das Video schon sehr alt ist, fallen mir hier ein paar Dinge auf, die ich bei einem Sturmtest sehr merkwürdig finde: - Warum wurde im Video eine Tür offen gelassen? Das verringert die Stabilität eines Zeltes, da es so weniger straff steht. In einem Sturmtest m. M. nach völlig unpassend. - Die Firstabspannleinen sollen in der Richtung vom First genutzt werden und zwar mit eigenen Heringen. Ziel ist folgendes: Straffung vom First und Sicherung vom Trekkingstock, falls ein Hering rausfliegt. Hier wurden die Leinen stattdessen einfach an dem Apsishering befestigt, was wenig nützt. Warum? Mir kommt es so vor, als hätte man nicht genug Heringe mitgenommen. - Wurden alle Abspannleinen nachgespannt? 30D Silnylon dehnt sich bei Nässe und auch bei Wind. Ein Nachspannen ist daher sehr wichtig. --- Ich selbst besitze ja ein Stratospire 1 aus Silpoly und das Außenzelt hat sich im Wind nie so verhalten wie in dem Video. Jedoch habe ich es immer straff aufgebaut und alle Abspannpunkte sinnvoll genutzt. -
Ich war noch nie in den Westalpen, aber schon oft in den Ostalpen. In steinigen Böden nutze ich am liebsten meine 5mm Titannägel von Ali (15-16g), dürften die gleichen sein, wie deine. Hab die von 2 verschiedenen Shops, sind abgesehen von der Schnur gleich. Die haben sich als unkaputtbar erwiesen und lassen sich schonungslos mit Steinen in den Boden hämmern. Sie halten in solchen Böden auch sehr gut - die Schnur zum rausziehen ist absolut notwendig. V-Heringe von DAC funktionieren schon deutlich schlechter, gehen aber oft. Y-Heringe kriege ich nicht in steinige oder sehr harte Böden. Längere Heringe als 15-16cm würde ich nur für weichere Böden verwenden, hab ich in den Alpen noch nie gebraucht.
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Nur als kleine Ergänzung, da es hier ums Bikepacking geht und da das Packmaß doch eine gewisse Rolle spielt: Zelte aus Dyneema brauchen viel mehr Platz als solche aus Silnylon oder Silpoly.
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@Ragadabing Hab zwar kein ZPacks, hatte aber schon verschiedene andere Trekkingstock-Zelte in Benutzung. Sehr leichte Heringe haben für mich weniger gut funktioniert, schließlich ist das Zelt von den Heringen abhängig. In Norwegen hatte ich 6x goldene Eastons dabei und ein paar blaue Eastons sowie stabile Titannägel für härtere Böden. Die goldenen Eastons funktionierten prima, da die oberste Schicht dort manchmal locker ist. Nur einmal hat sich einer davon im Wind gelöst. Die Swiss Piranha RT90 taugen nur für weichere Böden wie z.B. im Wald oder auf einer Wiese. Da der Kopf schön flach ist, kann man sie gut mit Steinen beschweren. In härteren Böden verbiegen sie sehr schnell. Die dünneren Titanheringe (sowohl Titannägel als auch Shepard Hooks) verbiegen mir zu schnell. Die 5mm dicken (ca. 15g) haben sich dagegen als unkaputtbar erwiesen. Die kloppe ich bei härteren Böden einfach mit einem möglichst großen Stein in den Boden, da ich weiß, sie halten das aus. Diesen Artikel kann ich ebenfalls empfehlen!
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@ULgeher Danke für deine Ausführungen. Wird eine geringere Konzentration von Natriumchlorit benutzt, benötigt man eine größere Menge zur Wasserdesinfektion. Ergibt Sinn. Na dann, werden wir uns wieder Life Solution Duo anschaffen. @Christian_Kiel Wir brauchen das Zeig für eine 6 monatige Reise durch Südamerika. 2x 5ml sind da leider zu wenig. Für kürzere Reisen oder Touren alleine habe ich beide Komponenten von Life Solution Duo in 10ml Tropfflaschen abgefüllt.
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Frage zur Nutzung von Aquamira: Bisher habe ich zur Wasserdesinfektion die 2-Komponenten von Life Solution Duo genutzt. In den USA konnte ich eine Packung Aquamira erwerben, was doch eigentlich dem oben genannten sehr ähnlich sein sollte. Dachte ich zumindest... Aquamira nutzt Phosphorsäure und "Chlorine Dioxide", Life Solution Duo Salzsäure und Natriumchlorit. Während Life Solution Duo je 1 Tropfen (also insg. 2) pro Liter Wasser benötigt, soll Aquamira stattdessen je 7 Tropfen (also insg. 14) brauchen. Demnach wäre Aquamira bei gleicher Leistung 7x schwerer als Life Solution Duo. Das wundert mich sehr, kann jemand von seinen Erfahrungen berichten? Oder hat jemand eine Idee, woher der große Unterschied kommt?
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Mia im Zelt antwortete auf theuol's Thema in Philosophie
Einige Argumente von @zopiclon wirken auf mich völlig überspitzt, haben aber doch einen wahren Kern. Welche Trekking-Touren bist du bisher überhaupt mit SUL-BW gelaufen? Vieles wirkt theoretisch. Aber vielleicht täusche ich mich und es folgen bald spannende Reiseberichte mit Erfahrungswerten zum Ersatz von Ausrüstung durch Fähigkeiten. 💡 Klar, ist es möglich Ausrüstung teilweise durch entsprechende Fähigkeiten zu ersetzen oder zumindest leichtere Ausrüstung zu nutzen. Beispiel: So reicht in vielen Fällen schon ein minimalistisches, nicht freistehendes Einwandzelt, wenn man die Platzwahl clever angeht, das Wetter beobachtet und entsprechende Heringe nutzt. Ein freistehendes 2-3kg Kuppelzelt ist sicherlich einfacher aufzustellen, insbesondere wenn der Boden sehr hart oder sehr weich ist oder gar eine Holzplattform. Ein nicht freistehendes Zelt kann man da mit entsprechenden Kenntnissen trotzdem aufstellen, ist bloß schwieriger. Erfordert aber auch passende Heringe, ein paar Schnüre sowie schwere Steine. Ganz ohne geht´s halt doch nicht. Anderes Beispiel: Wenn ich mich vorher über die zu erwartenden Temperaturen informiere, kann ich den passenden Quilt/Schlafsack wählen. Erfordert aber mehr Arbeit als grundsätzlich den schwereren mitzunehmen. __ Die Grenze wann leichtere Ausrüstung mir nicht mehr nützt ist höchst individuell und hängt vom Ziel ab. Mein Ziel ist es Schmerzen zu vermeiden und eine schöne Zeit in der Natur zu verbringen. Dabei möchte ich 25-30km pro Tag wandern. Da ich Probleme damit habe schweres Gepäck zu tragen, muss die Ausrüstung zum Großteil zwingend UL sein, damit ich auch noch Lebensmittel für bis zu eine Woche tragen kann. Daher zählt für mich nicht bloß das BW, sondern das gesamte Rucksackgewicht. Die Fähigkeit schwer zu schleppen habe ich also definitiv nicht. Stattdessen arbeite ich akribisch an einer Tourplanung, die mir z.B. leichtere Ausrüstung oder mehr Resupply-Möglichkeiten ermöglicht. Ein maximal leichter Rucksack, der wenig Komfort bietet ist daher für mich auch nicht zielführend. Auch bringt mir leichtes Gewicht wenig, wenn ich dadurch nachts friere und nicht schlafen kann. Dann lieber ein Pulli mehr und etwas mehr Daune im Quilt. Ein Kochset lasse ich nur dann weg, wenn ich sehr häufig einkaufen oder einkehren kann. Oder wenn die Tour nur ein paar Tage geht. Kalte Mahlzeiten schmecken mir einfach weniger, habe ich festgestellt. Es gibt durchaus Fernwanderungen (z.B. in den Alpen), die hochalpine Abschnitte mit T4 Passagen, Seilsicherungen etc. beeinhalten. Daher hängt die Ausrüstung auch maßgeblich von der geplanten Tour ab. Eine Regenhose hatte ich z.B. im sonnigen Arizona nicht mit, in Norwegen habe ich sie häufig gebraucht. Ergänzung: Manche Fähigkeiten habe ich schon von Natur aus (z.B. Trittsicherheit, Respekt vor den Naturgewalten), andere habe ich erlernt (z.B. Bedingungen vor Ort einschätzen, mit der Ausrüstung umgehen) oder verbessere ich gerade (z.B. bessere Zeltplatzwahl bei Sturm), wieder andere werde ich nie haben (z.B. schwer schleppen, auf harten Untergründen in Seitenlange schlafen). -
Packliste für drei Monate Chile, Argentinien und Peru
Mia im Zelt antwortete auf El Perezoso's Thema in Schwerer als UL
Mein Mann und ich haben ebenfalls eine Reise in Länder Peru, Chile und Argentinien geplant, auch wenn es bei uns nicht um den GPT geht. Folgendes würde ich weglassen: - Faltschüssel (unnötig) - Riemen für Isomatte (Wozu nötig?) - 1x Merino Shirt kurz - 1x Unterhose - 1x Socken - Lodenjacke (stattdessen tagsüber Regenjacke anziehen, wenn es mit Shirt + Pulli zu frisch ist) - Badehose (stattdessen Ersatz-Unterhose nutzen) - Schwamm - Deo (unnötig beim Trekking) - Kamm + Spiegel - Spatel - Salewa UL-Duffel (wozu? Den Exped Lightning hatte ich schon im Flugzeug - das Teil ist robust genug) - Stativ weglassen Folgendes geht leichter und kostet nicht sehr viel: - Taschenmesser (stattdessen Miniversion von Victorinox, wiegt ca. 20g und bietet mehr) - Rasierer kürzen (wiegt dann mit Klinge weniger als die Hälfte) - Nur ein Topf statt Topfset - Trailrunner statt Stiefel - Wasserdichte Socken statt Barfußschuhe (hat bei mir für Flussquerungen in Norwegen super funktioniert. Man geht Barfuß im Schuh und zieht die Socken danach an = Füße blieben trocken & warm) - Faltmatte geht leichter (z.B. aus Evazote, kann man passend zuschneiden) - StS Wilderness Wash (kleinere Menge reicht auch, im Hostel gibt´s doch meist Seife und Co.) - auch der Geldbeutel fällt echt schwer aus Will man bei anderen Gegenständen Gewicht sparen (z.B. Regenjacke, Zelt, Schlafsack, Daunenjacke) wird es teuer oder man muss starke Komforteinbußen akzeptieren. Außerdem finde ich dein Zelt, Rucksack und die Daunenjacke für das geplante Vorgehen ganz in Ordnung für die geplante Tour. Ein wenig wundere ich mich aber schon, dass du im Spätherbst/Frühwinter in Patagonien unterwegs sein willst, statt im Sommer. -
Silpoly versus Silnylon - Welches ist besser?
Mia im Zelt antwortete auf ULgeher's Thema in Ausrüstung
Wilbo hat recht. Wenn die Nähte getaped sind, muss da eine PU-Beschichtung dran sein. Mein TT Silpoly musste ich selbst mit Seamgrip + sil versiegeln - es müssen somit verschiedene Stoffe sein. -
Silpoly versus Silnylon - Welches ist besser?
Mia im Zelt antwortete auf ULgeher's Thema in Ausrüstung
@Linnaeus Vielen Dank für deinen traurigen und zugleich sehr interessanten Bericht! 80km/h sind viel, aber reißen sollte ein Zeltstoff da nicht. Da kann man sich dann gar nicht mehr auf das Zelt verlassen Kannst du genauere Angaben zum Stoff deines SD Tensegrity machen, da du schriebst es wäre dem 20D Silpoly von TT sehr ähnlich? Auf dem Foto erkennt man vom Stoff selbst wenig. -
Mich hat es bei meiner Suche nach einem Zelt erschreckt, wieviele Zelte von namhaften Herstellern Nylon mit PU-Beschichtung verwenden.
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Ich finde Silpoly grundsätzlich auch ein gutes Zeltmaterial und vermute stark, dass die Weiterreißfestigkeit je nach exaktem Stoff sehr unterschiedlich ausfällt. Ob mein Stratospire aus Silpoly zufällig aus einer schlechteren Charge kam? Keine Ahnung! Die Ripstopfäden sind jedoch beim TT Silpoly generell sehr klein. Ich finde man sollte sich dieser Schwäche bewusst sein und entsprechend vorsichtig damit umgehen. Und nicht tollpatschig sein. 😉
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Ich habe letztes Jahr das Stratospire 1 für meine 4 monatige Fernwanderung durch Norwegen genutzt. Vom Platz her hat es mir (173cm) locker gereicht. Dem Wetter dort hat es prima standgehalten, extreme Stürme habe ich darin aber nicht ausgesessen. Wenn das wenig reißfeste Silpoly nicht wäre, würde ich es für Skandinavien empfehlen. Mir ist das Zelt kurz vor'm Ende aufgrund von Tollpatschigkeit gerissen. Leider gibt's das Zelt nicht mehr aus Silnylon. Da du aber das Stratospire 2 eh schon hast, würde ich dies an deiner Stelle nutzen. Ein Groundsheet brauchst du übrigens nicht, habe nie eines genutzt und der Boden ist immer noch in super Zustand. Mit dem XMid Solid habe ich auch geliebäugelt, aber das Material (mit einer Seite PU) schätze ich als wenig reißfest ein.
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Guter Tipp! Frost werden wir regelmäßig haben.