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Ultraleicht Trekking

ULgäuer

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Alle erstellten Inhalte von ULgäuer

  1. Wenn der Akku stirbt vielleicht. Wenn es alle gleich reizen würde, wäre es kein Reizthema mehr. Zumindest kein kontroverses. Bei dem Thema wird immer massiv gerechtfertigt. Ich lauf zu Fuß Berge rauf. Keine Rechtfertigung nötig. Ich fahre aus eigener Kraft mit dem Rad Berge rauf. Keine Rechtfertigung nötig. Auto- und Motorradfahrer schneiden einen oder geben Applaus, aber keiner fragt nach Rechtfertigungen. Bring ein E-Bike in den Mix und es wird Gerechtfertigt und Relativiert als ob es Pokale dafür gäbe. Besser die Motoren unter sich belassen. Diskussionen zum UL-Gepäck benötigen kein E-Bike. Seilbahn. Aber die diskutieren wir hier auch nicht, eben weil das etwas unsinnig wäre. Wenn hier plötzlich ne Seilbahngepäcksdiskussion aufkäme, würde ich deren Unsinnigkeit anmerken. Dann wären die Seilbahnfahrer beleidigt und würden attackieren und wir wären mitten im Zoff.
  2. Rennradler im Flachland treten ordentlich Leistung. Das ist deren Zweck. Die wollen das. Der Zweck vom Motor ist gegenteilig. Darin unterscheiden sich die jeweiligen Charaktere derer, die aufsitzen. Und dieser Unterschied erzeugt leicht Reibung. Da hilft keine Relativierung.
  3. Sollen wir jetzt diskutieren, welche Sorte "Radfahrer" "beliebter" ist bei den Mitmenschen? Gewichtstuning am Rennrad passt hier auch nicht her.
  4. Alles kann von leichterer Ausrüstung profitieren. Das ist kein Maßstab. Wo ist der Unterschied von E-Bike zu Radfahren in Bezug auf das Gepäck? Spezielle Schlafsäcke für leicht frierende Akkupiloten? Die sieht man ja auch bei 20°C oder mehr in der Daunenweste auf ihren Gefährten. Soll ja keiner meinen, man müsse sich körperlich betätigen mit so moderner Technik. Soll dann Gewichtstuning am Akku das Thema sein? Eine UL-Alternative zum E-Bike ist ein Fahrrad. UL und Fahrrad gibt es doch schon als Themengebiet hier. Sollte die Idee hinter der speziellen E-Adressierung das Erschließen neuer Kundenschichten sein, ist das ein Spiel mit dem Feuer, handelt es sich doch um ein klares Reizthema.
  5. Mein Sprung in der Schallplatte sagt bei "Allrounder-Regenzeugs" immer https://www.columbiasportswear.de/DE/c/outdry-extreme-regenbekleidung
  6. Ich hab die seinerzeit direkt bei Liod bestellt. War relativ teuer und kam quasi über internationalen Versand. Fand ich seltsam, dass die nicht etwas europäischer aufgestellt sind, aber es hat am Ende geklappt. Ich meine, es ist sogar ein beidseitiger.
  7. Das Outdry-Zeug ist nicht unbedingt leicht, aber robust und hält auch ohne Imprägnierung dauerhaft dicht. Wenn es so schifft wie gerade, würde das nehmen. Hat durchgängige Reißverschlüsse an den Seiten. Halte es für wichtig, dass man gerade die Hosen schnell und bequem an- und wieder ausziehen kann, ohne die Schuhe ausziehen zu müssen.
  8. https://www.liod.it/en/collections/antipioggia-leggero https://www.columbiasportswear.de/DE/p/wyldwood-wasserdichte-wanderhose-fur-manner-2071171.html?dwvar_2071171_color=352
  9. ULgäuer

    Regenjacke

    Helmtaugliche Kapuze ist aber angenehmer. Bin mit meiner Outdry auch schon stundenlang durch den Regen gefahren und würde das jederzeit wieder tun bzw. werde das wieder tun ab nächster Woche. Ich hab auch eine spezielle Radregenjacke aus Shakedry, aber ich nehme lieber die Outdry mit Kapuze, weil robuster und dichter. Schnitt und Stoff sind windschnittig genug für Bikepacking im Regen. Die Shakedry-Radregenjacke nehme ich für kürzere Ausfahrten bei dubiosem Wetter, da man sie gut einfach in die Trikottasche stopfen kann.
  10. ULgäuer

    Regenjacke

    Meine Jacke wiegt selbst gewogen 350g, allerdings ist das ein älteres Modell mit Pit-Zips zusätzlich. Deckt sich wohl aber mit den aktuellen. https://www.halfwayanywhere.com/gear/review/columbia-outdry-extreme-wyldwood-shell-jacket-review/#:~:text=The Weight%3A The average weight,the ultralight rain jacket contingent.
  11. ULgäuer

    Regenjacke

    Die eierlegende Wollmilchsau also? Radfahren mit Helm? Kapuze über Helm? Eines vorneweg: atmungsaktiv ist ein vom Marketing geprägter Bullshit-Terminus. Vergiss das gleich wieder! Wenn Du Dich in einer Regenjacke bewegst, wirst Du schwitzen innen. Was da am besten hilft, ist lüften und/oder Netzkleidung (z.B. Brynje) auf der Haut um den Schweiß zu kontrollieren. Der ganze Membranquatsch kann nicht ansatzweise mit der "Atmungsaktivität" einer simplen Öffnung mithalten. GoreTex Shakedry ist bzw. war ein cooles Material, das in Sachen Gewicht und Packmaß wohl kaum zu schlagen ist/war. Es ist/war allerdings auch alles andere als robust, von teuer und extrem umweltschädlich (PFAS) ganz zu schweigen. Gibt es aber eh nicht mehr, außer in Restbeständen. GoreTex hat ein neues Material als alternative, aber zu dem kann ich nix sagen. Imo mit Abstand die effektivste Regenbekleidung ist Columbia Outdry. Das Material ist ähnlich wie Shakedry, nur dicker, robuster und natürlich schwerer. Es muss nicht imprägniert werden und das Wasser perlt einfach so ab, was wohl die zentralste aller Fähigkeiten von Regenbekleidung ist, leider aber viele Materialien nicht so können. Helmtaugliche Kapuze ist Standard. Lüftungsöffnungen beim aktuellen Modell wohl nicht, mit Ausnahme von Mesh hinter den Taschen. Wenn tatsächlich mit wirklichem Regen zu rechnen ist, nehme ich das Outdry-Zeugs mit. Ist Regen nur eine entfernte Möglichkeit, packe ich kleineres leichteres Zeugs, z.B. einen Poncho.
  12. Dann hast Du jetzt eine Lösung, die Du nicht magst. Immer gut so eine zu haben, falls man keine findet, die man mag. Ich mag mir z.B. kein unnötiges Zeug an die Lenkung vom Rad hängen und schwitz lieber (etwas mehr) am Buckel. Aber so ist jeder anders.
  13. Man kann auch auf dem Fahrrad einen Rucksack tragen.
  14. Die meisten Menschen tun alles, um ein klares "Nein" zu vermeiden. Für die meisten Menschen ist es besser, wenn sie kein klares "Nein" bekommen. Wenn sie ein klares "Nein" bekämen, wären sie beleidigt. Wenn abseits dieser nicht Touren keine sonstigen gemeinsamen Aktivitäten stattfinden, waren es nie wirklich Freundschaften. Ist so im Leben. Wenn Dir die Alterseremitage nicht zusagt, such Dir neue Leute!
  15. Winddicht ist nicht gleich luftdicht. Ich habe keine Puffy durch die Wind spürbar ist.
  16. Ein Puffy ist idR auch ziemlich "windbreakig". Aber mehr ist natürlich mehr.
  17. https://www.dw.com/de/zu-heiß-für-schwarze-kleidung/a-5130543
  18. Hast Du abseits der Gewichtsangabe irgendwelche Beschwerden mit den Rucksäcken, oder passen die eigentlich ganz gut? Osprey macht erstklassige Rucksäcke und ich meine, die haben sogar lebenslängliche Garantie. Ich würde die nicht nur wegen einer geringeren Zahl im Lighterpack aufgeben. Ich persönlich würde auch ein paar Gramm für ein Tragesystem mit Hüftgurt "ausgeben". Grammfuchserei ist nicht alles. Manchmal ist die beste Form des Sparens, einfach mit dem zufrieden zu sein, das man schon hat. Was kosten die 110g "Ersparnis"? Ich mein, Du wiegst selbst um die 100 kg. Da sind 100g 0,1 Prozent. Mich auch nicht. Ich mag es überhaupt nicht, wenn mir die kalte Suppe dann über die Beine läuft. Außerdem geht bei Regen gerne auch kalter Wind dazu. Ist einfach kein angenehmes Gefühl.
  19. Da hat es offenbar auch nicht geregnet. In den Bergen sind Ponchos nicht ideal, da sie die Bewegungsfreiheit etwas einschränken und bei Wind herumflattern. Ich würde hier in jedem Fall auf Regenjacke und -hose setzen. Regenrock kann man ertragen, wenn es wirklich sommerlich warm ist. Wenn der Wind kalt pfeift machen die keinen Spaß. Außerdem läuft einem dann garantiert das Wasser die Waden runter in die Schuhe. Hätte ich keinen Bock drauf. In Berghütten gibt es oft Trockenräume für die Stiefel, oft sogar mit extra Stiefeltrocknern. Da klappt das mit "wasserdichten" Stiefeln/Schuhen durchaus und ist vermutlich sogar die angenehmere Taktik, sollte es wirklich dauerhaft regnen.
  20. Ich habe eine Incredilite Endurance von Cumulus, welche merklich wärmer ist als der Micropuff. Anhand der Füllmenge kannst dann in etwa vergleichen. Meine Micropuff Jacke ist Größe S und liegt eng an, während die Incredilite in M eher locker anliegt. Ich kann den Micropuff unter die Incredilite anziehen und das ist dann wirklich wintertauglich.
  21. Der Macro hat am Torso 135 g/m² PlumaFill und an den Seiten und an den Ärmeln sind es 90 g/m². Das ist grob doppelt so stark isoliert wie der Micro mit 65 g/m² Füllung. Gewicht ist eher so 430g im Vergleich zu den 300g vom Micro. Aber den Macro Puff findet man auf der Webseite von Patagonia nicht mehr. Ich vermute mal, der hat sich nicht so gut verkauft, weil teuer und wer die Wärmeleistung braucht, der greift gleich zu Daune. Es gibt auch wenige leichte KuFa-Iso-Jacken in der Leistungsklasse am Markt. Zumindest kenne ich sonst keine.
  22. Gibt leider keine Pink-Collection von Engelbert Strauss, bei der ich schwach werden könnte.
  23. Imo braucht man definitiv einen Teil enganliegende Schichten, aber je weiter Außen, desto lockerer darf es sein. Vor allem darf die jeweils äußere Schicht, die darunter nicht einengen, ganz besonders bei leicht loftenden Materialen. Ich denke eher, @Erdnuss ist halt relativ lange relativ bewegungslos. Da wird einem auch bei höheren Temperaturen recht schnell kalt. Da hilft nur entweder Bewegung, oder sich stark isolieren. Ideal dafür wäre der Schlafsack/Quilt, weil das genau dessen Aufgabe ist: bei Bewegungslosigkeit und heruntergefahrenem Kreislauf noch warmhalten.
  24. Es gab mal den Macro Puff, mit quasi verdoppelter Isolation, aber der scheint nicht mehr produziert zu werden. War auch sehr teuer. Es gibt auch kaum Jacken mit Apex 133 und wenn, dann sind die nicht mehr leicht. Siehe Antwort auf ULgeher. Eine zweite, etwas weiter geschnittene Jacke drüber? Wäre natürlich deutlich schwerer, aber sehr wirksam und flexibel. Oder Kombo aus Weste und Jacke drüber. Mehr Isolationsleistung bei ähnlichem Gewicht würde zu Daune zwingen. Der Micro Puff ist ja schon sehr leicht für eine KuFa-Iso-Jacke. Die insgesamt ökonomischste Lösung für Dich, wäre vermutlich ein Quilt mit Ponchofunktion bzw. überhaupt ein Quilt, in den man sich abends einmümmeln kann. Schlafsack/Quilt ist meistens die stärkste Iso-Schicht, die man mit sich rumschleift. Warum also nicht nutzen? Das ist quasi eine Marktlücke. Ich kenn hier nur die Helikon Tex Level 7, die das so hat. Die wiegt aber knapp 900g. Dann noch Fjällräven Bergtagen Insulation Parka mit angeblich 770g bei 100er G-Loft Füllung, die wärmer sein sollte als 67er Apex. Beide Modelle sind eher für den gröberen Einsatz konzipiert und dementsprechend massig.
  25. Polartec Alpha ist sehr offenporig, was es sehr leicht und warm macht. Könnte man auch direkt auf der Haut tragen, was gerade bei sehr schweißtreibenden Aktivitäten sehr gute Abfuhr eben jenes Schweißes bedeuten würde. Luftig offenporige Stoffe sind also super als Baselayer. Stichwort "pile and pertex". "Warm sein" ist auch eine diffizile und individuelle Geschichte. Bei weniger als 10°C ohne Bewegung wäre mir der Micropuff vermutlich auch nicht warm genug auf Dauer. Ist und bleibt nur eine leichte Isolationsjacke. Ich würde mich in so einer Situation irgendwie in den Schlafsack wickeln. Selbst wenn der nicht zu öffnen ist, kann man sich den wahrscheinlich um die Schultern wickeln und damit schon einiges gewinnen.
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