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Ultraleicht Trekking

ULgäuer

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Alle erstellten Inhalte von ULgäuer

  1. +5°C und wärmer oder kälter? 5 Grad plus sind warm. In Bewegung brauche ich da nur ein Merino-Langarm + irgend eine Form von Softshell. Bei nem steilen Anstieg braucht man fast nix, und wenn man sich gar nicht bewegt kann es auch die dicke Iso sein.
  2. ULgäuer

    Hemd gesucht

    Die ist jedenfalls leichter und luftiger als jedes Hemd. Problem wird sein, dass sie keinen Schweiß saugt. Das halte ich für eine wichtige, wenn nicht die wichtigste, Funktion eines Baselayers. Hier sind aber KuFa- oder Merino-Shirts einsame Spitze. Ein Hemd ist so ein Zwischending, etwas flattrig, etwas schweiß saugend, aber nichts davon so richtig. Deswegen bin ich kein Fan davon beim Sport. Vielleicht trägt deswegen auch sonst keiner ein Hemd beim Sport, sondern lieber enge Shirts. Schweiß wird nicht vermieden. Er wird kontrolliert. Genauso wie sonstige Nässe nicht vermieden wird, sondern bestenfalls kontrolliert. Das muss man akzeptieren...irgendwann. Bis man soweit ist sucht man nach vermeintlich perfekten Lösungen.
  3. ULgäuer

    Hemd gesucht

    Wenn es warm ist, trage ich nur Baselayer, ggfs. Merino-Langarm. Kanalisiert den Schweiß, weswegen ich den nicht gegen etwas flatteriges tauschen möchte. Da noch den Windbreaker drüber und es wäre mir angenehm bei weniger als 10°C in der starken Bewegung. Darüber wäre es mir höchstwahrscheinlich zu warm, außer eben es geht kühler Wind, oder ich fahre die Bewegung runter. Das ist ein wenig wie mit der Suche nach luftigen Regenjacken. Wenn jemand das wirklich braucht, sind Schirme die beste Lösung gegen Sonne und auch Regen. Bei allem anderen wird man schwitzig(er). Vielleicht wäre Tarp-Poncho ohne was drunter die Lösung.
  4. ULgäuer

    Hemd gesucht

    Jedem das Seine. Die 50 oder 100 Gramm sind jetzt auch nicht die, die einen kaputt machen.
  5. ULgäuer

    Hemd gesucht

    https://www.ortovox.com/de/shop/herren/merino-protect/merino-windbreaker-m/ Größe S allerdings, weil die offenbar eher groß ausfallen. Ist teuer und ich habe es mir eher aus modischen Gründen geleistet. https://www.helikon-tex.com/en_eur/ku-wdr-nl-windrunner-windshirt-windpack-nylon.html Der wiegt jetzt laut Webseite 200g. Müsste ich vielleicht doch mal nachwiegen heute Abend. Dafür ist die Bauchtasche sehr geräumig...und das Teil ist insgesamt eher weit geschnitten. Wirklich leicht wäre der hier: http://schlafsacke-cumulus.de/de/kategorien/jacken/windy-wendy-548015?gid=39&vid=1
  6. @retox1 Ordentlich Spucke drauf und gut! Dreck macht fett, sagt man bei uns.
  7. ULgäuer

    Hemd gesucht

    @Heino Wenn man das Hemd ohne Baselayer trägt, mag das funktionieren. Das mag ich aber grundsätzlich nicht. Ich habe also immer irgend eine Form von Merino-Shirt direkt am Leib. Sollte ich mehr Schutz benötigen kommt dann ein leichter Windbreaker-Hoodie zum Zug. Diese Kombi ist sehr universell und deckt ein breites Spektrum ab. Ein Hemd ist da spezialisierter und deutlich schwerer als ein Windbreaker. Im Detail: Meine zwei Windbreaker wiegen jeweils so 140g und gehören damit schon in die schwere Kategorie mit diversen Luxusfunktionen wie Taschen und Kapuzen. Mein Columbia (ich glaube Silver Ridge) Hemd wiegt 311g. Beide Windbreaker zusammen wiegen also noch weniger als das Hemd und machen es damit zum Luxusartikel.
  8. ULgäuer

    Hemd gesucht

    Ich mag grundsätzlich Hemden, aber nicht beim UL-Wandern. Für die Funktion als Übergewand nehme ich lieber einen leichten Windbreaker. Ein Hemd habe ich, wenn dann, nur für eventuelle repräsentative Auftritte, sprich abendlicher Restaurantbesuch o.Ä., dabei. Jetzt weißt Du, warum die Bundeswehr das Tarnfleckmuster eingeführt hat.
  9. Wirkt, wenn überhaupt, auch nur mit einem entsprechenden Schlafsack, nicht mit einem Quilt. Nicht relevant. Gab doch letztes Jahr mal so ne Phase in der alle möglichen Youtuber ihre alten Matten aufgeschnitten haben. Ergebnis war, dass man ruhig ohne Verhüterli reinschlotzen darf. Da kommt nix Ungewolltes.
  10. Ich war eh nicht so recht zufrieden damit. Jetzt muss ich kein schlechtes Gewissen haben die auszusortieren.
  11. Und damit habe ich ja auch recht. Mir geht es um den Begriff "verzichten". Mitnichten verzichten! Besser gewichten. Der Bereich der optimalen Gewichtung hängt dann halt stark von den Umständen ab. Bei einem Overnighter mit 15km Anmarsch kann man wohl mal die Gefahr von Belastungsbrüchen ignorieren und ein extra Snickers mitnehmen. Für den Luxus. Dass man solche Eskapaden dann aber nicht auf Lighterpack in die Welt posaunt, versteht sich aber, hoffe ich.
  12. Man verzichtet doch nicht. Man tauscht. Komfort im Camp gegen Komfort auf dem Trail. UL-Backpacking ist nicht entstanden, weil die Leute sich zu gut gefühlt haben und deswegen Lust auf Selbstkasteiung bekamen, sondern weil es verdammt anstrengend ist Zeug durch die Gegend zu schleifen.
  13. Ist doch schön, wenn man sein Gewicht so kontrollieren kann. UL hat Dich genau das gelehrt und jetzt kannst Du es nach Bedarf und Gelüst anpassen. Leichter werden nur um des leichter Seins wegen, also sinnbefreites UL, muss ja auch nicht sein. Man sollte sich grundsätzlich immer überlegen, warum man etwas macht. Ist es unnötig, lässt man es wohl leichter sein.
  14. Soweit ich mich erinnere gab es in fast jedem nennenswerten Ort auf der Strecke eine Einkaufsmöglichkeit, die man Supermarkt nennen könnte. Von Hausach aus kann man leicht mit dem Schienenbus nach Haslach. Da gibt es mehrere Supermärkte von durchaus ansehnlicher Größe. Bezüglich Darmstädter Hütte: Reservierungsansweisungen auf der Webseite befolgen und Geduld haben. Die lassen sich gerne mal etwas Zeit mit der Beantwortung. Eventuell telefonisch versuchen. Die verlangen dann eine Vorabüberweisung von 20,- Euro um sicherzustellen, dass man es auch ernst meint. Erfahrungsgemäß sind Wochenenden problematisch mit Unterkünften. Unter der Woche können einem Ruhetage die fehlende Planung versauen. Es empfiehlt sich also die Wochenenden entweder vorauszubuchen oder gleich anderwertig zu nächtigen. Ob man im Winter irgendwo wandern kann oder nicht, hängt in erster Linie von den Schneeverhältnissen ab und wie man damit klar kommt. Mit Tourenski oder Schneeschuhen kommt man fast überall durch, wo einen keine Lawine erschlägt. Ist für den Schwarzwald vielleicht fast bisserl übertrieben. Microspikes und Trekkingstöcke mit Schneeteller sind Minimum an Ausrüstung, bringen einen aber normalerweise ganz schön weit. Speziell wenn man nicht gerade der erste Durchstapfer nach frischem Schneefall ist. Ich würde definitiv den Wetterbericht sehr genau beobachten und bei Anzeichen von einem massiven Schneefall schnurstracks ab in die Zivilisation. Wenn man irgendwo in der Pampa sitzt und auf einmal nen Meter Schnee vor die Füße geworfen bekommt, kann einem das schon die Planung bis hin zur Lebensgefahr versauen, speziell wenn man nicht darauf vorbereitet ist.
  15. Mal als Anmerkung und nur leicht OT, da das Thema im erweiterten Sinne ja Schlafsystem ist...gegen Kondens hilft lüften. Kalte trockene Luft ist "wärmer" als etwas wärmere feuchte. Gibt Leute, die schlafen gerade im Winter lieber unter einem Tarp, weil das wärmer sei.
  16. Ich kann Dir jetzt nicht wirklich was zum Carinthia Defence 4 sagen, aber sehr wohl dass diese Argumentation mit "die Masse muss ja recht haben" alle meine Nackenhaare in Hab-acht-Stellung gehen lässt. Was positiv an dem Schlafsack sein dürfte, ist dass man ihn sicher gut an frischgebackene Bushcrafter weiterverkaufen kann.
  17. Freiheit bedeutet seine eigenen Pläne schmieden und auch umsetzen zu können, nicht die eines anderen. Die Disziplin, die hier gemeint ist, ist Selbstdisziplin, nicht die Disziplin sich in von anderen vorgegebene Strukturen einzufügen, auch Gehorsam genannt. Ergo schließen sich Planung, Disziplin und Freiheit nicht aus.
  18. Hab ich neulich auch gesehen. Würde mich interessieren, wenn ich nicht schon überversorgt wäre. Allerdings muss man immer auch bedenken, dass leichtes Gewicht oft auch mit weniger Funktionalität erkauft wird, wie z.B. fehlende Taschen, Einstellmöglichkeiten an Ärmelbündchen oder Kapuze und dergleichen. Da muss man sich dann schon fragen, ob die tatsächlich meistens nur als Backup im Rucksack bleibt oder man sie doch öfter braucht.
  19. Das System verstehe ich jetzt nicht. Wenn es regnet hilft die Windjacke nicht. Ohne Pit-zips in der Regenjacke wird es saftig. Kann man mit klar kommen, wenn man ne entsprechende Lage Merino oder Fleece drunter trägt und sich nicht dran stört. Ansonsten ist das Gewicht für Belüftungsmöglichkeiten nicht zu viel sondern gut investiert. Mal aber größer gedacht, die Regenjacke wird in unseren Breiten weitaus seltener gebraucht als man gerne glaubt. Deswegen könnte man durchaus die Gewichtsersparnis höher gewichten (<- sprachliche Schöhnheit ) als den Saftfaktor. Und irgendwie feucht wird man immer. Ne Windjacke braucht man eigentlich nicht. Zumindest nicht als solche. Ich betrachte Windjacken als Alternative zum Hemd bzw. sonstigen 2nd Layer. Da sind die wieder besser. Mein Hiking-Hemd wiegt 311g. Meine Windjacken so 140g. Und es ginge ja da noch deutlich leichter.
  20. Ich bin erst gestern auf dieses Youtube-Video gestoßen, welches meine Vorstellungen von VBL, also Vapor Barrier Liners, etwas in Frage gestellt hat. Leider ist das Folgevideo, wo er näher auf sein Schlafsetup eingehen will, noch nicht veröffentlicht, aber so wie ich das raussehen/-hören konnte, nutzt er einen dampfdichten Spacefolienbeutel als Schlafsack. Das ist weitaus radikaler, aber auch weitaus weniger aufwändig als gelochte Folie in einen Quilt/Schlafsack zu verbauen. Im Prinzip könntest Du auch einfach einen Tyvek-Biwaksack mit Deiner Spacelochfolie auskleiden anstatt alles in ein Ding zu verbauen.
  21. Deswegen sind die ja außen mit DWR beschichtet, weil sonst der Stoff vollsaugt (wet out) und dann kann die Membram sogar Feuchtigkeit nach Innen ziehen. Hier muss ich wieder auf meine Columbia OutDry verweisen. Da ist die Membram außen und quasi gummiartig beschichtet. Die kann sich nicht vollsaugen und Wasser perlt da einfach ab ganz ohne sonstige Imprägnierung. Der Hauptvorteil dieser Art von Membran. Btw, der Dampf kann nur von innen nach außen, wenn ein gewisser Druck innen entsteht. Dazu muss es draußen 20° oder mehr kühler sein als Innen. Körpertemperatur 37° minus 20° und ab 17° Celsius funktionieren Membranen also schon rein rechnerisch nicht mehr sonderlich gut. Musste dann die Öffnungen zutapen damit noch Druck aufbauen kannst. Fazit: Willste wirklich atmungsaktiven Regenschutz, besorg Dir einen Regenschirm!
  22. Es gibt keine atmungsaktiven Regenjacken. Die sind eine Erfindung des Marketings. Wenn sich der Mensch bewegt, schwitzt er, und keine Membran kommt mit diesem doch sehr leistungsfähigen Kühlmechnanismus mit. Auch keine Superduper-Schnicki-Schnacki-Geld-Tex-Membran. Will man den Dampf vom Körper weghaben, muss man lüften. Dafür sind z.B. Achselreißverschlüsse (pit zips) gedacht. Oder man nimmt gleich einen Poncho. Leichte Regenjacken haben i.d.R. kein Futter, weswegen man eine Schicht drunter tragen muss, die den Schweiß und ggfs. Kondenswasser aufnehmen kann, einen dabei aber vor Auskühlung bewahrt. Ergo, ne Fleecejacke oder ein Äquivalent. Regenjacken, die man laufend nachimprägnieren muss sind extrem nervig und taugen auch nur für zeitlich sehr begrenzte Expeditionen. Imo ist eine (billige) Plastikjacke mit Pit-zips effektiver als 500-Euro-Luxus-Shell-Jacken. Im Flachland, also wo man die Hände nicht auch zum Klettern braucht, finde ich Ponchos super. Bei Wind, Strick um die Taille und gut. Bei beiden sollte man auf eine gut sitzende Kapuze achten, weil sonst nervt das einfach. Für's Gebirge, oder wenn Gewicht keine so große Rolle spielt, habe ich eine Columbia OutDry Jacke mit Pit-Zips. Diese Shell benötigt keine zusätzliche Imprägnierung und ist robust. P/L ist top, nur ist sie halt nicht ganz leicht mit 350g. Muss man auch nicht groß waschen, lediglich mit nem feuchten Lappen abwischen. Für lang und leicht habe ich einen Sea to Summit UL Poncho mit 140g, der in meinem Profilbild zu sehen ist. Find den super. Auch extrem gutes Packmaß.
  23. Eine Patagonia S fällt verhältnismäßig groß aus. Die Micro Puff in M, was ich normalerweise trage, hätte noch gut Luft zum drunter Layern bei mir. Die S dagegen sitzt entspannt. Hatte die auch schon im Auge, aber konnte mir den Kauf dann doch nicht rechtfertigen. Hätte die ohne Kapuze als 2nd Layer und damit statt Fleece erwägt, aber hab eigentlich genug Alternativen. Ich will hier jetzt auch nicht den Moralapostel spielen, aber wenn man billig (bei Decathlon z.B.) einkauft, unterstützt man die Billigmüll-Wegwerf-Kultur, von der wir uns besser verabschieden sollten. Patagonia z.B. kostet zwar deutlich mehr, bemüht sich aber um ökologische Verantwortung. Der Mehrpreis ist also eher als Investition zu betrachten. Macht auch mehr her.
  24. Windkanaltests sollte man aber auch nicht überbewerten, da in freier Wildbahn andere Verhältnisse herrschen, nämlich weitaus turbulentere Luftströmungen. Unterhaltsamer Kanal auf der Tube ist da Hambini. Der lästert gerne und ausgiebig über die ganzen Aero-Schnickschnack-Verkäufer. Bezüglich Ökobilanz wird das vermutlich schwierig bis unmöglich das vernünftig zu berechnen. Man kann Vintageräder in topzustand kaufen, die älter sind als man selbst, aus gutem altem Stahl, in den Feuern des Schicksalsberges geschmiedet und können auch nur dort wieder vernichtet werden...und dann moderne Chinaplastik, die als Wegwerfware in Großstädte gepflastert werden. Dürfte aber bei den Massen, die unsere westliche Gesellschaft so sinnlos verheizt, nicht weiter ins Gewicht fallen.
  25. Hinterradtaschen sind aerodynamisch eher ungünstig. Am besten sind da Rahmen- und Satteltaschen. https://www.youtube.com/watch?v=wdfB5fbVHck Ein Frontsack (im Gegensatz zu Rucksack) wäre mehr aero als ohne, weswegen die auch von der UCI verboten sind. Demzufolge ist die Lenkertasche vielleicht nicht so schlecht, wie man vermuten könnte, da hier nur Luft verwirbelt wird, die kurz dahinter eh auf den Körper des Fahrers treffen würde.
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