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Schon. Nur wenn das unterhalb von 20 Höhenmetern über Grund stattfindet, ist das Wort Regen vielleicht nicht mehr ganz passend.
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Wie jeder Outdoor-Mensch habe ich auch eine Softshelljacke aus eine frühen Ausrüstungsphase. Wie der Tenor hier, trage ich die auch mehr im Alltag als auf Touren. Ich sehe noch eine sinnvolle Anwendung in alpinen Touren bei konstant kühlem Wetter als 2nd Layer. Softshellmaterial ist relativ robust und kann auch Felskontakt relativ gut ab. Für UL-Touren aber bleibt die Zuhause. Merino-Langarm, leichtes Gridfleece, Windbreaker sind da die Basis als Bewegungslage.
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Wo? Innenseite Zeltstoff. Warum? Temperaturunterschied. Außen ist es kälter. Kühlt die Luft innen. Diese gibt Feuchtigkeit ab, welche sich an die Innenwand hängt. Ohne Temperaturunterschied würde es nicht an dieser Stelle kondensieren. Tau entsteht durch Änderung der Lufttemperatur. Ändert sich diese in einigen Metern Höhe über dem Boden, fällt dieser Tau nach unten. Tau entsteht angeblich dadurch, dass die Luft Wärme in den Nachthimmel abstrahlt und damit von oben nach unten. Gegen Kondensation hilft es die Unterschiede in Temperatur und Feuchtigkeitsgehalt der Luft zwischen Innen und Außen möglichst gering zu halten. Gegen Tau, also gegen das nass werden durch selbigen vom Himmel fallenden, hilft ein nahe dem Boden gespanntes Tarp oder ähnliches. Sicher gibt es auch Situationen, wo alles nichts hilft, aber über die müssen wir wohl nicht diskutieren.
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Das wirkt jetzt oberlehrerhaft ohne eine wirkliche Aussage zu treffen. Kondensation an der Zeltinnenseite entsteht in erster Linie aus dem Temperaturunterschied von Innen zu Außen. Gibt es da keinen, gibt es auch weniger bis keine Kondensation an dieser Stelle. Geschlossene Räume stauen die Luft. Atmen oder schwitzen Menschen darin, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit in diesem Raum im Verhältnis zu Draußen. Lüften führt zum Ausgleich von Luftfeuchtigkeit und -temperatur zwischen Innen und Außen. Tau fällt meist aus dem Himmel. Liegt man unter einem offenen Tarp, fällt der auf selbiges. Liegt man in einer Nebelschwade, ist es halt feucht. Kann man nix machen. Liegt man in einem Plastiksack, hat man den Nebel selbst erzeugt. Man kann was machen. Lüften.
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Komplett aufmachen vielleicht. Dann kann wenigsten ganz oben Luft ziehen. Ansonsten die Seitenwände eben soweit öffnen, dass etwas Zug entsteht.
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Softshellmaterial, 224g. Das Ding ist jedenfalls merklich dicker als ein reiner Windbreaker. Es wird dementsprechend auch wärmer sein als ein solcher. Dein Plan könnte also aufgehen.
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Ich sehe erst jetzt, dass das 4-Jahreszeiten-Modell ein quasi geschlossenes Innenzelt hat. So etwas würde ich bei Plusgraden nicht verwenden eben wegen dem Kondens. Halbhoch geschlossen gegen Seitenwind ja, aber nicht ganz. Hab auch schon mal wo gelesen, dass im Winter unter einem gut belüfteten Tarp wärmer ist als in einem geschlossenen Zelt eben wegen der erhöhten Luftfeuchte in der Plastiksauna.
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Tu mir einen Gefallen und nenne nicht Wolle und Baumwolle in einem Atemzug. Baumwolle ist eine Pflanzenfaser, deren biologischer Sinn und Zweck das Aufnehmen und halten von Feuchtigkeit ist. In allen möglichen Sprache gibt es da ein völlig eigenes Wort für, z.B. Cotton. Wolle vom Tier ist etwas völlig anderes und hat auch ein eigenes Wort, z.B. wool oder lana, laine etc. Wenn Dir ein Merino-Oberteil zu nass ist, ausziehen, auswringen, wieder anziehen. Es wärmt wieder. Nicht mit 100%, aber es wärmt. Das Gleiche geht mit Baumwolle nicht. Merino-Zeugs aus der Waschmaschine trocknet auch deutlich schneller als Baumwolle. Mit KuFa ist das natürlich nicht zu vergleichen. Das Zeug ist so hydrophob, dass es teils schon fast trocken aus der Maschine kommt. Dafür fühlt sich so Kufa-Zeug, das nicht aufgerauht ist, schnell richtig kalt an. Ich habe z.B. einen Sonnenschutzhoodie aus glatter Kufa, der sich echt kalt auf der Haut anfühlt. Gut bei sommerlicher Hitze. Sobald es kühler wird so nicht mehr angenehm zu tragen. Merino-Zeugs dagegen ist immer irgendwie kuschelig. Selbst durchgeschwitzt. Und es trocknet auf der Haut während der Wanderung. Aus der Maschine auf den Wäscheständer maximal über Nacht. Mehr brauchts nicht. Und zur Not kannste es feucht auch anziehen und mit Körperwärme trocknen. Kein Problem.
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Apsiden aufmachen, so dass Luft durch geht.
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Z-Lite Kombination mit Luftmatratze (nicht isoliert)
ULgäuer antwortete auf streifenfuchs's Thema in Ausrüstung
Das mit der stärksten Isolationswirkung am nächsten an den zu isolierenden Körper ran. -
Super in flachem asphaltiertem Gelände. Deutlich untauglicher abseits der Straße und/oder bergauf. Ein windschnittiges Velomobil mit E-Antrieb könnte durchaus ein interessantes Fortbewegungsmittel sein, aber beim derzeitigen Stand der Dinge bekomme ich günstiger ein kleines Auto. Und solange Andreas Scheuer Verkehrsminister sein kann, wird sich das auch nicht ändern. Derweil fahre ich lieber mit einem herkömmlichen Fahrrad, mit dem ich auch einigermaßen Querfeldein kann. Ich mag keine Straßen. Zumindest keine mit Autoverkehr. Ich fahr mit meinem Gravel auf flacher Straße eigentlich immer über 25 km/h. Ein E-Motor mit Akku würde mich hier eher behindern. Gut wäre der dann bergauf, aber insgesamt rechnet sich das nicht für mich. Vielleicht bei stark hügeligem Gelände. Das kann ich jetzt nicht abschätzen. Mein Muskelmotor aber braucht keine Steckdosen und läuft mit Schnitzel, Döner und Leberkäs recht zuverlässig und ausdauernd. Da ist die Netzabdeckung in Deutschland besser als die meines Mobilfunkanbieters.
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@Lugovoi 3 und 4: Wenn Poncho, dann nichts dazu. Wenn doch was dazu, dann hab ich eine sehr leichte Regenhose aus dem Trailrunning-Bereich, die tatsächlich auch bis zum Knöchel runter schützt. Wenn es kühl windet bietet die Mehrwert. 1 und 2: All die Funktionen decke ich anders ab (z.B. Schaumstoff-Isomatte). Regenkilt macht für mich nur noch Sinn, will man in nicht zu schwierigem Gelände Regenjacke im Sommer (weil keine lange Hose) verwenden. Das ist durchaus legitim, aber für mich halt nicht relevant. Ich schreibe das hier auch nicht um Dein Projekt madig zu machen, sondern um anzuregen, das System vielleicht zu überdenken.
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Die 250km schaffste dann aber nur, wenn die Motorunterstützung sehr sehr sparsam einsetzt...und dann schiebste 10 bis 15 kg mehr an als mit einem leichten Bio-Bike. Das ist nicht effizient und man tritt lieber gleich selber.
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Packmaß? Ich find die Bastelei ja durchaus gelungen, aber ich habe meinen 3F-Kilt genau ein einziges Mal benutzt und das war ein reiner Test. Ich brauche keinen Regenkilt in meinem System. Im Sommer und in niederen Regionen reicht der Poncho. In alpinem Gelände würde der Rock eher behindern. Auch in Sachen R-Wert würde ich eher gleich auf eine entsprechend isolierte Matte setzen anstatt mir aus zwei Dingen, wovon eines unter Umständen gar nicht wirklich tauglich ist, was zu pfuschen. Etwas mitzunehmen nur weil es leicht ist, ist nicht UL.
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Vergiss schon mal E-Bikes für die Langdistanz. Die haben die Reichweite nicht. Der unbestromte menschliche Körper ist da der bessere Langstreckenmotor. Rennrad auf der Straße ist streckenmäßig am effizientesten. Will man eher etwas schöner, also nicht so straßengebunden, fahren, käme ein Gravelbike als nächstes in der Reihe. Mit entsprechender Technik und Fitness würde ich so 150km pro Tag als realistisch ansehen, wenn nicht zu viele Höhenmeter dabei sind. Mit strategischem Pacing und Zufüttern sollte das gut machbar sein. Mehr wird anstrengend. Welche Berge müssen es denn sein? Unbedingt die Alpen? Mittelgebirge wären etwas günstiger verteilt.
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Ich glaube man darf die Anreise mit dem Rad nicht nur als Anreise betrachten. Das hat dann tiefe Implikationen auf die Routenwahl. Will man nur ans Ziel, sollte man sich das halt deutlich näher legen. 600+km sind schon mit dem Auto ne ordentliche Distanz und will man auf moderne Verkehrsmittel verzichten, darf man nicht so denken wie mit modernen Verkehrsmitteln.
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Wie wir dank Corona jetzt gelernt haben muss man die Seife mindestens 30 Sekunden einwirken lassen. Dann zerfetzt die auch Bakterien und Viren. Wollwaschmittel und Wollwaschprogramm. Wolle ist auch aufgrund der Oberflächenstruktur antibakteriell. Das Wollfett ist also nur ein Teil des Systems. Wolle saugt übrigens Wasser nicht gut auf, ganz im Gegensatz zu Baumwolle, die gar keine Wolle ist. Wolle nimmt ca. 1/3 des Eigengewichts in Wasser auf und gibt die dann relativ schnell, aber nicht so schnell wie KuFa, wieder ab. Es trocknet langsamer, dafür wird es dabei aber auch nicht so kalt.
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Mir geht es primär um die Füße, nicht um das oberhalb des Knöchels. Ein weicher "Boxerstiefel" schränkt das Fußgelenk nicht viel mehr ein als ein Halbschuh. Da gebe ich Dir recht. Nur schützt so ein weicher Schaft auch nicht viel mehr als gar kein Schaft. Und in grobem Gelände erst recht. Darf halt nicht zu minimal sein die Sohle. Ich komme mit Altra Superior wunderbar auch hochalpin zurecht.
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Die waren richtig klatschnass. Bezweifle, dass ich im Schnee derartigen Mengen an Fußschweiß erzeuge.
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Nein. Ganz anders. Viel weniger. Erst recht in klassischen Stiefeln mit harter auf Abrollen konstruierter Sohle. Nach einer mittlerweile kompletten Umstellung auf sogenannte Barfuß- bzw. Minimalschuhe kann ich solche Stiefel überhaupt nicht mehr ab. Meine Füße wollen mitarbeiten und das geht darin nicht. Man wird zum starren Abrollen gezwungen. Unerträglich.
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Das Stoffgewicht ist zu hoch. Deine Anforderungen können nicht erfüllt werden. Wenn dann musste umschwenken auf ein leichtes Gridfleece. Oder Du sägst Deine Zahnbürste noch etwas weiter ab um das Mehrgewicht wieder zu kompensieren.
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Kunstfaserzeug ohne Silberbehandlung ist schon am Ende des Tages richtig schön reif und wird nur noch intensiver mit mehr Zeit. Merino pendelt sich irgendwo auf dem Niveau von duftigem Käse ein. KuFa trocknet schneller, hat man die Gelegenheit es zu waschen. Dafür fühlt es sich recht kühl an dabei. Merino hält etwas mehr Wasser, fühlt sich dabei aber nicht kalt an, weil es das langsamer wieder abgibt.
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Meine Sealskinz halten in Altras im Schnee ziemlich genau 2h dicht, dann sind die Füße naß. Nicht kalt, aber naß. GoreTex ist einfach überhypet. Teuer und nicht so toll wie behauptet. Wie die meisten Membranen. Aber die Leute halten es für etwas besonderes und synonym für atmungsaktiv und wasserdicht, wobei sich die zwei Adjektive gegenseitig ausschließen. Marketing hat ganze Arbeit geleistet. Bei Minusgraden ist die Luft schön trocken. Wäsche trocknet da wunderbar. Ob jetzt Schuhe über Nacht draußen trocknen, kann ich jetzt aber nicht sagen.
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Regenkleidung für Rad UND Trail?
ULgäuer antwortete auf questor's Thema in Bikes und sonstige Ausrüstung, Fahrtechnik usw.
Ich trage meine Columbia Outdry für alles, auch Radfahren. Die ist zwar nicht hauteng, flattert aber auch nicht dank der Materialbeschaffenheit. Pit-zips für die Belüftung. Kapuze wird einfach in den Kragen gesteckt, wenn ich sie nicht brauche. Jacke muss hinten nicht länger sein, wenn man irgend eine Form von Spritzschutz hat. Würde aber vermutlich auch ohne gut genug sein. Packmaß könnte noch besser sein, aber damit komme ich gut klar. -
Bikepacking - eure Räder
ULgäuer antwortete auf martinfarrent's Thema in Bikes und sonstige Ausrüstung, Fahrtechnik usw.
Die ist von SP-Connect. https://sp-connect.de/