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Ultraleicht Trekking

ULgäuer

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Alle erstellten Inhalte von ULgäuer

  1. Gibt doch aus Autoreifen gefertigte Sandalen. Halt vielleicht nicht hier, aber in Afrika irgendwo. Das denke ich auch. Man ja auch Autoreifen recht schnell runterschruppen mit der entsprechenden Fahrweise. Genau kann es Dir nur die Firma selbst sagen, aber manche Firmen sind bekannt für ihr ökologisches Engagement, wie z.B. Patagonia, das eben nicht nur aus Greenwashing besteht. Bei "normalen" Firmen wie Adidas, Nike und wie sie alle heißen, inklusive Luxusmarken, sind die Produkte meiner Meinung nach das Geld nicht wert und deswegen meide ich die schon seit längerem. Da kann es auch sein, dass 80% der Gewinnspanne ins Marketing fließt um dem Käufer vorzugaukeln, die Qualität wäre deutlich besser als sie tatsächlich ist. Letzteres ist bei Decathlon sicher nicht der Fall. Die sind gemessen am Preis sehr gut. Aber die Preise sind halt echt niedrig. Wer da in der Kette hängt, kann nicht sonderlich gut bezahlt sein. Ich würde aber Decathlon einer Bestellung bei Amazon jederzeit den Vorzug geben.
  2. Es ist gerechtfertigt, wenn mit dem Preis argumentiert wird. Decathlon hat extrem niedrige Preise. Als vernunftbegabter Mensch muss einem klar sein, dass hier irgendwer in der Lieferkette knapp gehalten wird. Zeigt man jetzt auf andere Firmen mit "Ja, aber die..." nennt man man das Whataboutism heutzutage. Wer hält Dich? Hat Dir wer Armut vorgeworfen? Ich muss nicht bei Decathlon kaufen. Deswegen tue ich es auch nicht mehr. Habe ich mal. Aber dann ist mir irgendwann bewusst geworden, dass ich die Niederpreis-Händler nicht mehr unterstützen möchte. Wenn sich wer anders entscheidet oder gar entscheiden muss, dann ist das auch ok. Ich glaube auch nicht, dass hier irgendwer Decathlon-Kunden diskriminiert hat. Wenn dann habe ich das überlesen.
  3. Ich würd mir was von https://www.tailfin.cc/ holen, aber das muss man sich schon gönnen wollen.
  4. Meinst die sind haltbarer? Meine Lone Peak 3.5 haben sicher gut 1000km durchgehalten und waren immer noch ansehnlich, nur halt irgendwie subtil durchgelatscht. Ich denke, da wird sich kein weicher Schuh arg viel besser halten können. Und einen harten will ich nicht.
  5. Herkömmliche Schuhe möchte ich keinen Kilometer mehr tragen. Da interessiert mich deren Haltbarkeit genau gar nicht. Es gibt leider keine mir bekannten Alternativen zu Altras, mit breiter Zehenbox, Nullspreizung, Dämpfung und ähnlicher Trailtauglichkeit.
  6. Die Auflagefläche hilft den Druck über den Fuß zu verteilen. Damit muss man dann nicht mal zwingend dicke und starre Sohlen fahren. Klickschuhe verteilen den Druck über möglichst steife Innensohlen. Bügel sind 90er. Die möchte ich sicher nicht mehr haben. Andererseits passen sie so gut zu Bärentatzenpedalen. Zu Klickpedalen könnte ich mich noch überreden lassen, wenn die Schuhe dazu entsprechend geschnitten wären. Aber nicht wegen dem Pedalziehen. Das wird imo überbewertet.
  7. Das ist ein Widerspruch in sich. Meine Barfuß-Schuh versauten Füße ertragen keine Fahrradschuhe mehr. Klickschuhe sind grundsätzlich schlecht zum Gehen. Da ist ein flaches Profil immer noch besser als MTB-Klickschuhe. Auf lange Distanzen verzichtet sogar Morton Lachlan zugunsten bequemerem Schuhwerk... https://www.gearpatrol.com/outdoors/a36956858/lachlan-morton-tour-de-france-birkenstocks/
  8. Bei bisschen Regen würde ich das auch so handhaben, aber Gewitter gehen ja meist auch mit einer raschen Abkühlung der Luft einher. Da hab ich dann lieber auch noch etwas Windschutz unten rum.
  9. Einen Tod muss man sterben. Mir wäre der Gewinn an Funktionalität das Mehrgewicht für durchgängige Reißverschlüsse wert. Aber ich habe bislang auch noch kein auch nur ansatzweise leichtes Modell gefunden. Die sind alle dann 3-Lagen, eher robust und oft auch sauteuer. Ich hab mir die auch eher im Bikepacking-Kontext angesehen. Da braucht man was robusteres. Die Inov8 hat ausschließlich Gummibänder und ich möchte die nicht über die Schuhe quetschen. Dafür ist die Hose halt sehr leicht und klein zu verpacken. Poncho ist super für seichtes Terrain, aber alpin nehm ich auch lieber ne klassische Jacke/Hose. Da ist auch ein Rock nix.
  10. Poncho. Hände nach innen nehmen. Poncho vorne anheben. Ergibt Regenschirm für die Füße und gute Belüftung. Hat gut funktioniert für mich. Regenrock halte ich nur für warme Temperaturen in Kombination mit kurzer Hose sinnig. Ansonsten muss man da noch Gamaschen zu tragen. Hatte ich mal kurzzeitig so in der Planung, ist aber insgesamt aufwändiger als einfach eine vernünftige Regenhose mitzuführen. Apropos Regenhose. Im Trailrunning-Bereich gibt es extrem leichtes Zeug. Ich hab diese hier von Inov8. 86 Gramm führt sonstige Gewichtspar-Konzepte ad absurdum. Hatte die aber noch nie im Härtetest. Man sollte sich damit vermutlich auch nirgends hinsetzen, aber zum Abhalten von Regen (und natürlich Wind) halte ich die für tauglich genug. Durchgängiger Zwei-Wege-Reißverschluss. Dann muss man eben nicht die Schuhe ausziehen, was ich selber auch für extrem nervig befinde, und man kann vom oberen Ende her belüften bei Bedarf. Hier mal ein Beispiel. Siehe Bilder dort.
  11. Gerade da. Weg von der Haut ist es nur halb so interessant. Aber es gibt Menschen, die vertragen das Gefühl einfach nicht. Wie gesagt, das Ding aus meinem Link ist aus einem sehr glatten Material, das sich erstmal richtig kalt auf der Haut anfühlt. Ich hab es auch schon bei heißen Sonnentouren getragen und es funktioniert wunderbar. Besser als sich die Haut verbrennen zu lassen. Eng trägt man um den Schweiß unter Kontrolle zu halten. Und vielleicht auch aus kulturellen Gründen. Die alten Griechen haben Sport nackt betrieben. Da klappt die Kühlung über Schweiß sicher am besten. Bei eher moderat körperlicher Betätigung ist weit, locker und luftig sicher die bessere Wahl, ist es doch quasi nackt mit Vorhang. Problem sehe ich mit Rucksack. Da ist dann nix mehr mit weit, locker und luftig. Den haste am Rücken kleben.
  12. Wenn es richtig heiß ist dann hab ich sowas hier: https://iq-uv.com/hooded-shirt-herren-tauchen-enganliegend?c=44 Das Material fühlt sich richtig kalt auf der Haut an. Ansonsten trage ich bevorzugt Merino-Longsleeves. Gehen für so ziemlich alles.
  13. Dein Post ist grundsätzlich sehr sehr gut, aber den Teil hier möchte ich noch mal wiederholen. Gehttechnik. Bewegungsabläufe. Ich glaube, das wird zu wenig beachtet.
  14. Unterschiedliche Modelle unterscheiden sich im Leisten, teilweise auch von Ausführung zu Ausführung. Also die Lone Peak 3.5 sind nicht unbedingt identisch mit den Lone Peak 4.5 oder 5. Von anderen Modellen ganz zu schweigen. Eine Nummer größer ist aber ein guter Anhaltspunkt. Ich habe eigentlich 42er Füße, bei den Lone Peak 3.5 musste ich auf 44 EU gehen. Die Nummer kleiner hatte ich an und war zu eng. Die Superior habe ich dann ebenfalls in 10 US aka 44 EU bestellt und die sind fast zu groß.
  15. Man bekommt Altras mittlerweile oft in speziellen Laufsport-Geschäften. Vielleicht schaust da mal. Die beliebtesten Altra-Modelle für Hiker sind Lone Peak, Superior, Olympus, Timp. Lone Peak dürfte wohl das allroundigste Allround-Modell sein. Macht man nix falsch mit. Superior ist leichter und deutlich weniger gedämpft. Für lange mehrtägige Touren vielleicht etwas zu wenig. Zum tatsächlichen Trailrunning bzw. Tagestouren aber super. Olympus ist das maximal gedämpfte Dickschiff hier. Hatte ich noch nicht, würde ich aber gerne mal probieren. Die Timp liegen wohl zwischen zwischen Lone Peak und Superior (oder zwischen Lone Peak und Superior?...weiß nicht mehr genau) und sind als Alternative zu den Lone Peak auch recht beliebt. Ich trage jedenfalls keine Schuhe mehr, die mir nicht ähnliche Zehenfreiheit bieten. Zehensocken habe ich von Vibram und Injinji (oder wie auch immer man die schreibt). Trage ich ganz gerne. An- und ausziehen ist etwas aufwändiger als herkömmliche Socken, aber kein Problem. Haltbarkeit ist identisch zu anderen Socken. Zumindest soweit ich das beurteilen kann. Nichts desto trotz trage ich zum Wandern bevorzugt herkömmliche Socken (Danish Endurance). Ich sehe hier keinen entscheidenden Vorteil von Zehensocken. Ganz am Anfang hatte ich recht dünne Zehensocken als Innensocken verwendet, aber die sind für mich überflüssig.
  16. Brouter ist offene Software die offene Daten verwendet. Jeder der kann, kann eine eigene Instanz aufsetzen und ins Netz stellen und eigene Anpassungen machen. Zum Beispiel wird die von mir verlinkte Instanz von einem User namens marcus im MTB-News-Forum verwaltet. Er hat u.a. ein eigenes Overlay für Gravel integriert, sprich man kann sich einblenden welche Strecken besonders "gravelig" sind. Dazu kommen eigene Profile, wie z.B. "Gravel (mehr offroad)", welches die Streckenbewertung beim Routing ändert und das einen somit sehr viel stärker auf Offroad-Pisten zieht. Mit Aktualität hat das wenig zu tun. Die Kartendaten stammen aus einer offenen Quelle. Der Routing-Algorithmus ist ebenfalls offen bei allen gleich.
  17. Respekt, wer's selber macht. www.bikerouter.de
  18. In Haslach, was von Hausach aus gut mit der Tram zu erreichen ist, ist das lokale Shopping-Paradies. Zumindest gibt es da REWE, Edeka und Aldi Süd konzentriert. Wenn man vor Ort was bekommt, dann in Haslach. Apropos Hausach: Ich fand das Bauernhofmuseum dort sehr empfehlenswert, wenn man sowas mag.
  19. Sind die lagernd in Deutschland? Über Amazon kannste auch Zeug in China und weiß Gott wo bestellen. Wenn Glück hast geht's am Zoll vorbei. So wie bei Aliexpress. Bei 17,- Euro Warenwert gibt es vermutlich keine Probleme. P.S.: Hab grad mal geschaut. Verkauf durch Amazon US. Lieferung bis Ende August.
  20. Ist die nach dem Import noch günstig?
  21. Geht einfacher. Es geht um's unterwegs sein, nicht um's Ankommen. Das plakative "Der Weg ist das Ziel." Wenn man das nicht versteht, versteht man's auch anders nicht.
  22. Mal so am Rande...Wolle in Form von Loden ist auch nicht wasserdicht nach Laborstandards, aber es ist regendicht. Es saugt ein wenig, quillt auf und ab dann perlt der Rest ab. Benötigt eine gewisse Dicke vom Material, aber dann ist es wetterfest. Seit Jahrhunderten bewährt. Fleece ist im Prinzip KuFa-Loden. Zumindest ähnlich. Der menschliche Körper produziert viel Wärme bei Beanspruchung. Beim Joggen am Gefrierpunkt z.B. braucht man kaum Klamotten, schon gar kaum Isolationskleidung. Produziert man entsprechend Wärme erzwingt man eine gewisse Verdunstung. Ist die Feuchtigkeit luftig genug im (hydrophoben) Material verteilt, geht das mitunter recht zügig. Man muss also gar nicht komplett wasserdicht sein sondern lediglich dafür sorgen, dass man nur so viel nass wird, wie man gleichzeitig trocknet. Die Trockung/Verdunstung dann möglichst weg von der Haut damit man nicht auskühlt. Ist glaube ich auch ne Kopfsache. Von "ich will trocken bleiben" hin zu "ich kontrolliere meine Feuchtigkeit". Das Pile&Pertex-Dingens besteht jetzt halt darin, die Next-to-Skin-Schicht möglichst luftig porös zu haben. Für kühlere Temperaturen sicher nicht verkehrt. Wenn es heiß ist, muss man aber genau andersrum gehen. Verdunstung möglichst nah an der Haut für bestmögliche Kühlwirkung.
  23. Da hast Du wohl recht. Ich hab das bislang mehr so als zweite Schicht gesehen, wie sonstige Hoodies.
  24. Da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.
  25. Mich hat der Begriff auch aufhorchen lassen. Erinnert mich stark an Netzunterwäsche ala Brynje, wo der Schweiß schneller weiter weg von der Haut geleitet wird als bei "normalen" Baselayern wie Polyester oder Merino. Demzufolge müsste das fluffigste verfügbare Fleece das beste sein. Die Außenhaut dürfte dann sekundär sein. Pertex Quantum ist der aktuell Standard bei Pertex. Ich habe neuerdings ein Patagonia Capilene Air Hoody, welcher sehr luftig gestrickt ist. Das Ding ist quasi löchrig und ohne Windbreaker fast zu luftig. Habs bislang nur mit Merino-Baselayer getragen, könnte aber direkt auf der Haut einen ähnlichen Effekt haben. Müsste ich mal probieren. Aber jetzt wird hoffentlich mal endlich Sommer und eher die Kühlung das Problem...
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