
Erbswurst
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Wenn das Ding auf ner Asienreise auf dem Gepäcktransportband eines Flughafens und Bus Dächern transportiert werden soll, ist so ein UL Rucksack vielleicht nicht die erste Wahl? Ich würde mir da vielleicht zwei Rucksäcke zulegen: Ein UL Ding zum Wandern jetzt. Und was aus Cordura Nylon. Schweizer Qualität halt, unkaputtbar. Mit wenig Gebämsel zum abreißen. Bundeswehr Gebirgsjägerrucksack 34 Liter Cordura 25 € gebraucht bei Räer zum Beispiel 750g. Oder seinen großen Bruder 65 Liter gefleckt, knapp 1,3 kg , weiß ich grad nicht genau, könnte das bei Interesse aber nach wiegen. Gebraucht 40€. Oder Berghaus Munro. Neu oder gebraucht erhältlich. Oder Essl Kaderucksack 35 oder 45 Liter. Alles weder ausgesprochen UL noch bescheuert schwer. Das sind einfache und daher leichte Konstruktionen aus äußerst verschleißarmen Stoffen. Essl gibt's auch in Schwarz, Munro auch in bunten Farben, wenn man kein oliv mag. Für den Munro gibt es übrigens auch originale Außentaschen, wenn man ein wenig sucht.
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Das Argument ist sicher richtig. Andererseits ist meine Erfahrung, je einfacher ein Ausrüstungsstück ist, desto langlebiger und weniger Störanfällig ist es auch Da ich den mit dem wasserdichten Snugpack SF Biwaksack kombinieren will, zu dessen optionaler Ergänzung er gedacht ist, er also nur bei Hitze ohne Biwaksack als Tarp eingesetzt werden soll und ich zudem Kunstfaserschlafsäcke bevorzuge, würde ich Länge zugunsten der Einfachheit opfern. Schlimmsten Falls wird halt der Kufa Schlafsack im Hochsommer am Fußteil etwas nass. Das ist ja nicht so wild. Eine Verstellbarkeit des Ponchos in der Länge interessiert mich nicht, da ich je nachdem wie der Winter ausfällt 9 bis 12 Monate im Jahr den selben 34 Liter Rucksack benutze und im Winter dazu tendiere zusätzlich einen Regenanzug mit zu nehmen, da ich dann die Jacke auch als Windstopper benutze und die Hose als Wechselhose mit nehme. Für den Winter betrachte ich also den Poncho deshalb als das bessere Tarp, weil er am Körper trocknet, statt nass in den Rucksack zu wandern. Dann kommt bei mir aber für Gewöhnlich der Regenanzug mit, schon deshalb, weil ich keine langen Unterhosen benutze, sondern bei Kälte die Hosendopplung mit der Regenhose herstelle, falls nötig. Ohne Rucksack wird das Teil so gut wie gar nicht eingesetzt, und für die wenigen Ausnahmen würde ich den Überhang als Kompromiss dann eben einrechnen.
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Wenn schon jemand das persönliche Risiko auf sich nimmt, so einen Nieschen Laden auf zu machen, sollte man den meiner Meinung nach auch hier im Forum nennen. Stellt sich nur die Frage, wie man mit unseriösen Gestalten umgeht, falls es sie geben sollte.
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Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho
Erbswurst antwortete auf Michas Pfadfinderei's Thema in Ausrüstung
Was ist denn mit Schneelast? Ist darin schon mal jemand eingeschneit? -
Also bei meiner Jacke (Size XL) liegen die Ärmelbündchen exakt 180cm aus ein ander. Und ich vermute, dass das damit das Richtige Breitenmaß im Ponchomodus ist. Das ist als Tarp aufgestellt dann nicht zu schmal, und bezüglich der Segelfläche nicht zu breit. Meiner Meinung nach also bei beiden Funktionen genau richtig. Frage ist vor allem, wie lang darf der sein, ohne dass man sich drin verheddert beim Laufen ? Beim Steigen ist das noch kürzer zu wählen. Ich bin früher mit Jungs in jedem Alter durch den Wald gesprungen. Regenausrüstung war damals der günstige Bundeswehrponcho. Die kleinen konnten im Flachland damit laufen, aber auf Klettersteigen bergan haben die sich mit dem Schuh im Poncho verfangen und sind hin gefallen. Da muss man also drauf achten. Denn gerade auf dem Klettersteig ist ein Sturz halt recht gefährlich! Und diese halb Pyramide als Aufbauform interessiert mich besonders, da ich die mit dem historischen Material, mit dem Ich gelernt habe, nicht herstellen konnte. Wie lang muss das Tarp dafür mindestens sein, wenn ich 185 cm lang bin? Haut das mit 180 cm Breite vernünftig hin? Als lean to shelter reichts, als A-frame reichts in jeder Höhe und Dachneigung. Und mit nem Strick an den Baum gebunden, diagonal den Häring rein gekloppt und die Ecken runter genagelt reicht's auch mit 180 Breite. Aber da gilt immer: Je länger, je lieber! Nicht nur bei Regen, sondern auch bei Sonne! Mit wasserdichtem Biwaksack kann das als Tarp bei Regen ja kleiner sein. Interessant wird die Größe im Tarp Modus ja vor allem bei Affenhitze, wenn der Biwaksack an seine Grenzen stößt. Djungelregen und Wüstensonne quasi. Sowas habe ich auf Frankreichtouren im Sommer häufig. Und da sind Regenanzüge bekanntlich unbrauchbar.
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Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho
Erbswurst antwortete auf Michas Pfadfinderei's Thema in Ausrüstung
Ja, Freier Fall, deshalb nehme ich immer sechs Ziegelsteine mit, um mein Zelt aus zu spannen! Nur deshalb interessiere ich mich für UL Ausrüstung. Sollte ich mir das Ding zulegen, was nicht ausgeschlossen ist, so werde ich es ergänzend zum Snugpack SF Biwaksack mit nehmen, im Sommer ggf ohne Isomatte und sicher ohne weitere Bodenplane. Verstehe ich es richtig, dass ich eine einfache Schnur, die ich so wie so als Wäscheleine mit nehme, zur Festlegung zweier Häringspunkte verwenden kann, und der Rest sich dann beim Aufbau quasi von selbst ergibt? Auf welche Distanz müsste ich dann die Markierungsknoten setzen? -
Ich überlege, mir einen Tarpponcho zu nähen. So etwas wie den Expeed Bivi Poncho UL. Mir erscheinen die am Markt angebotenen Tarpponchos einfach zu schmal mit 150cm Breite. Als optimale Breite denke ich, sollte der von Handgelenk zu Handgelenk gehen, wenn man den als Regenumhang trägt. Ich frage mich aber, wie lang der sein sollte. Was ist optimal für mich als Tarp? Ich bin 185cm groß. Und ab welcher Länge behindert der lange Poncho einen beim Laufen? Was denkt Ihr dazu, und wie sind Eure Erfahrungen damit?
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Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho
Erbswurst antwortete auf Michas Pfadfinderei's Thema in Ausrüstung
Ist es nicht möglich, die Häringspositionen irgendwie mit Schnüren fest zu legen? Man könnte doch aus Maurerschnur irgend ein Spinnennetz ähnliches Ding ersinnen. -
Nee, ick nich! Ich bin scheiß konservativ in der Materialwahl. Bin grade erst von Lodenmantel und Wolldecke auf Schlafsack umgestiegen! ;0)
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Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho
Erbswurst antwortete auf Michas Pfadfinderei's Thema in Ausrüstung
Martin, Worin liegen denn die Neuerungen des 2018er Modells? Leichter ist es wohl geworden. Und sonst? -
Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho
Erbswurst antwortete auf Michas Pfadfinderei's Thema in Ausrüstung
Stromfahrer, schriebst Du letztens etwas von einem China Clone des Gatewood Capes? Oder habe ich das missverstanden? Gibt es dazu einen Link? Und bereits Erfahrungen zur Qualität? Oder gibt es das gar nicht ??? -
Ich finde auch den Ortlieb light-pack und light -pack pro (beide 25 Liter)interessant. Was die taugen, weiß ich nicht.
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Kann nicht verlinken, da olles Lumia. Hab das Ding heute im Laden gesehen. Könnt Ihr also alle morgen live besichtigen, Tchibo gibt's ja an jeder Ecke in Deutschland.
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Bei Tchibo gibt es gerade einen blauen Schlafsackmantel !!! Der ist für den Hausgebrauch oder sonstwas gedacht. Ein lustiges Ding. Das ist quasi der Poncholiner zum Hilleberg Biwanorak. Das Teil ist meiner Meinung nach zu voluminös und zu schwer für unsere Verhältnisse. Aber die Idee finde ich witzig und stelle das hier unter MYOGG rein, weil ich es für ne Anregung halte. Ich hab im Tropenklima mal ne alte NVA Zeltbahn so benutzt. Das ging ganz gut. Erst der UL Rucksack, jetzt der Schlafsackmantel bei Tchibo! -- Da muss man echt die Augen offen halten. Da sitzt doch ein ULer in der Konstruktionsabteilung! Vermutlich verkaufen die uns demnächst das Gatewood Cape als Strandmuschel!
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Ja, bitte! Mit Fotos! Ich finde das hoch interessant. Ich denke, das Ding ist gut, wenn man für gewöhnlich unter Tarp Poncho auf dem Boden schläft. Ist es zu steinig oder steil hat man bei gutem Wetter die Hängematten Option. Könnte man mit Snugpack Special Forces Biwaksack kombinieren, sowohl unterm Tarp als auch in der Hängematte. Aber in der Hängematte auf dem Weg zur Badewanne reißt das irgendwann ab, weil's zu schwer wird, wenn die voll regnet, selbst wenn man im Biwaksack in der voll laufenden Hängematte wohl trocken bleiben würde.
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Ich habe heute in der ersten Kölner Tchibo Filiale an der ich vorbei kam den letzten UL Rucksack für 8 € kaufen können. Lag da 4 Wochen. Noch hast Du also ne Chance.
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Enlightened Equipments Recon Bivy vs. Borah Gear Ultralight Bivy Side Zipper
Erbswurst antwortete auf Thema in Ausrüstung
Was ich zum Thema bei zu tragen habe steht in den Fäden "Biwaksack anstatt Tarp" und "Biwaksack - Wasserdicht oder nicht?" Dann gibt's noch den kurzen SOL Escape Bivi, der eigentlich nicht für Dauergebrauch bestimmt ist, diesen aber längere Zeit aus zu halten scheint, und ganz was anderes: Den Snugpack Jungle Bag, einen Insektendicht verschließbaren Kunstfaser Schlafsack von 850 g Gewicht mit der Komforttemperatur 7*C, den es in oliv, coyote braun und schwarz gibt. Der ist wohl ganz gut für Faultiere und solche, die es werden wollen. Ähnlich dem ist noch der Carinthia Tropen, der schwerer da wärmer ist. Sowas kann man sich sicher auch selber basteln, um leichter hin zu kommen. -
Der Tchibo Rucksack, den es zunächst in schwarz gab, wurde noch mal in Marineblau aufgelegt und lag vor drei Wochen in den Tchibo Filialen rum. Geht man vom Bahnhof Zoo die Kantstraße rein, so kommt nach etwa 300 Metern auf der rechten Seite ein Laden, in dem die Rückläufe der Berliner Tchibo Filialen verkauft werden. Wenn Du noch in Berlin bist, kannst Du da ja mal kucken! Bei Decathlon gibt es einen Rucksack namens "Ultrakompakt" der im Grunde ein wasserdichter Rollverschlussbeutel mit Trageriemen ist. Gibt es in hellgrau und in blau. Ob der Trageriemen höhere Lasten an Futter aushält, habe ich nicht probiert. Das ist ziemlich einfach angenäht. Versuch macht kluch!
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Nunja, die Frage ist dann: Was ist vorhanden? Riesen Rucksack? Dann kann sie irgend einen schön warmen Kufaschlafsack nehmen. Mini Daypack? Dann muss sie den 100 € Daunenschlafsack von Decathlon nehmen, weil sonst nix anderes erschwingliches rein passt. Ein Zelt bekommen wir aber low Budget da nicht so einfach rein. Wir können nicht vernünftig raten, wenn wir weder das vorhandene Material bei Ihr noch die restlichen Umstände kennen.
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Mal anders rum gefragt: Gibt es da einen voll ausgerüsteten Partner, in dessen Zelt geschlafen werden soll, und dessen restliches Equipment benutzt werden soll, oder geht es hier darum einen Solo Trekker voll aus zu statten, oder ein Duo voll aus zu statten? Was ist an Ausrüstung bereits vorhanden, und was wiegt es? Normale Leute besitzen ja ne Regenjacke, irgendeinen Rucksack, Schuhe, einen Löffel und ein Taschenmesser und irgendwas zum anziehen, einen Plastik Zahnputzbecher und ne Plastikschüssel, die als Campingteller herhalten könnte. Was ist also bereits da? Was wiegt es? Für wieviel Geld soll das Fehlende angeschafft werden? Vor allem ist interessant, wie groß ein ggf vorhandener Rucksack ist. Da wäre die genaue Modellbezeichnung hilfreich oder ein Foto mit nem Objekt zum Größenvergleich. ZB einer Milchtüte daneben.
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Ja, klar habe ich übertrieben, um das Problem zu verdeutlichen. Ich wollte damit sagen, dass es kein Problem ist, für 100 € Zeug anzuschaffen, dass gewöhnliche Alltagskleidung und Ikea Küchenkram so ergänzt, dass man im Sommer von Berlin nach Paris damit latschen kann. Schottland ist eben ne andere Nummer und als Einsteiger Gebiet nicht die erste Wahl, wenn man low budget unterwegs sein will. Aber Claro: Mit dem nötigen Biss geht alles!
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Es gibt zu Deiner Frage überhaupt mal grundsätzlich folgendes zu sagen: Das hochwertigste Material, das es gibt, ist unter anderem für Trekking in Schottland entwickelt worden. Du ziehst die Sache also meiner bescheidenen Meinung nach vollkommen falsch auf! Du solltest das Geld, das für Juni vorhanden ist, in eine möglichst gute Ausrüstung investieren, und Deine ersten Wanderschritte bei der Entdeckung der Umgebung Deiner Heimatstadt machen. Deutschland ist ein wunderschönes Land mit erstklassigem Wanderwegnetz und vor allem moderatem Wetter! Du fragst uns quasi, ob Du in Klamotten von Kik die Antarktis durchqueren kannst. Die Antwort lautet: Nein! Und es gibt auch keine empfehlenswerte Polarkleidung zu Kik Preisen bei der Konkurrenz!
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Der Snugpack Jungle Bag steht in gutem Ruf. Das wäre ein empfehlenswerter Schlafsack in der von Dir genannten Preisklasse. Er ist für den Sommer im Süden konstruiert, sollte aber für die von Dir geplante Tour taugen. Ggf muss man halt bei Kälte die Klamotten drin anlassen, das kalkulieren aber viele bei der Schlafsackwahl ein. Ich rate dazu, den grünen zu nehmen. Ich selbst verwende und empfehle den Snugpack Special Forces 1 in Verbindung mit dem Special Forces Biwaksack. Auch den empfehle ich in grün zu nehmen. Der ist teurer, aber besser. Dieses Zeug ist bei Recon Company oft etwas billiger als bei Spezial Depot und ASMC. Zu dem 100 € kostenden grau-blauen Daunen Schlafsack von Decathlon, der bis 10*C empfohlen wird, kann es noch keine seriösen beurteilungen geben, da er neu auf dem Markt ist. Wenn ich einen Daunenschlafsack haben wollte, würde ich den mal probieren. Ich habe mir den im Laden angesehen. Er macht einen guten Eindruck. Die Materialqualität ist bei Decathlon normalerweise in Ordnung. Die Konstruktion von dem Ding ist gut. Schau Dir mal die Modelle von Mammuth / Ajungilak an. Das ist Qualitätsware. Du kannst beim Trekking eigentlich überall sparen, nur nicht bei Schuhen, Schlafsack und Isomatte. Die gibt es nicht in billig in vernünftiger Qualität.
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Ich kaufe sehr viel bei Decathlon. Fast alles von denen ist gut brauchbar und im Preis- Leistungs Verhältnis kaum zu toppen. Vor allem bei Bekleidung sind die unglaublich stark. Aber leider ist diese Schlafsackserie eine völlig unsinnige Fehlkonstruktion. Ich habe dieses Modell in der 15 bis 20*C Version. Es ist der schlechteste Schlafsack, den ich je gekauft habe. Das Material und die Verarbeitung sind gut. Der Schnitt, die Konstruktion völlig idiotisch. Die Matte, die Du nanntest wäre mir viel zu schwer. Eine Matte dieses Gewichtes würde ich allenfalls zum Wintercamping mit nehmen.
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So, alles gut und schön und im allgemeinen sicherlich richtig, nachvollziehbar oder sogar wichtig. Wenn da fast überall Feuerstellen sind, würde ich die nutzen und ansonsten auf Feuer verzichten. Und damit auf diesen Picohobo . Drei Steine zum Topf drauf stellen werden sich da finden lassen, die findet man ja sogar in Brandenburg. Und wenn eben keine Feuerstelle da ist, kocht man auf Gas. Zumindest würde ich das so machen. Vermutlich würde ich sogar den Gaskram weg lassen und nur auf Holz Feuer kochen oder eben nicht. Zumindest machen Wandervögel und bündische Pfadfinder das für gewöhnlich so.