Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Erbswurst

Members
  • Gesamte Inhalte

    1.079
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    2

Alle erstellten Inhalte von Erbswurst

  1. Da nicht alle gewohnt sind über offenem Holzfeuer zu kochen, merke ich zur Topfgröße folgendes an: Man kann zwar vorsichtig Holz auflegen, wobei sich natürlich eher kleine Zweige als armdicke Äste eignen, aber nicht "runterdrehen". Man kann ggf nur den Topf kurz runter nehmen oder pendeln lassen. Deshalb ist da etwas Topfreserve ganz gut. Dann haut das Nudelwasser nicht so schnell über den Topfrand ab. Ich bin ein Nudelkocher. Das Zeug ist trocken, gut und billig. Ich rechne 750 ml für eine Person, 1300 für zwei Personen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass 700 ml die von der WHO empfohlene morgendliche Menge Kaffee für ausgewachsene Männer ist! Oder war es 70ml? Mir sagt das vor allem mit der passenden Dose und dem passenden Beutel zu. Es ist einfach ein stimmiges Gesamtsystem. Klar kann man mit Konzentration beim Kochen, Zusatznahrung, und Kocherfahrung, ggf zweitem Gang auch zu zweit mit dem 750 ml Topf auskommen! Der Profi frisst sowieso unterwegs alles, was er finden kann, von Brombeeren bis Regenwürmer und Ameisen! (Ich bin aber kein Profi, mit Regenwurm Rezepten kann ich nicht dienen.)
  2. Meine Küche sieht wie folgt aus: Ein EOE Lithium Kocher in seinem Beutelchen wird in ein Bundeswehr Dreiecktuch gewickelt, das als Klapperschutz und getarntes Geschirrhandtuch dient, notfalls als Wasservorfilter, Halstuch oder Armschlinge im Erste Hilfe Fall. Das liegt auf dem Boden einer roten Primus 100er Kartusche, die upside down in einer Hünersdorf 500 ml Schraubdose steckt, die mein Trinkbecher sein kann. Schraube ich die Dose zu, dann klappert nichts. Diese steckt klapperfrei in einer 750 ml Toaks Titan Topftasse, mit Klappgriffen und Henkel zum übers Feuer Hängen. Der Henkel ist so montiert, dass er nicht beim trinken stört. Unter der Schraubdose paßt noch ein kleiner Camembert rein in den Topf, oder ähnliches. Der Topf steckt in einem gelben kleinen Tatonka Rundbeutel, der exakt aber locker passt. Der Beutel schützt den anderen Rucksackinhalt vor Ruß vom Kochen überm Holzfeuer. Mit meinem Decathlon Plastiklöffel verwahre ich einen langen Baumwollschnürsenkel zum Dreibeinbinden. Und eine Drahtschlinge. Die Drahtschlinge habe ich in einer sinnvollen Länge in einem Yachtladen gebastelt. Dazu kaufte ich ein Stück ganz dünnes Edelstahlseil, in das ich eine ganz kleine Schlaufe bog. Diese befestigte ich mit einer Zange pressend mit der passenden Edelstahlklemme. Nun steckte ich das andere Ende da durch, so das eine zuziehbare Schlinge entstand, genau wie bei einer in Deutschland verbotenen Schlinge zum Kaninchenfangen. Am anderen Ende bog ich noch eine kleine Schlaufe, ebenfalls mit einer Edelstahlklemme festgeklemmt. Da hinein bog ich unverlierbar einen verzinkten relativ großen offenen Haken. Ich kann nun die Schlinge über ein Dreibein hängen und den Topf an den Haken hängen. Ich kann auf Sand oder Felsboden in unmittelbarer Gewässernähe ein kleines Holzfeuer entfachen und so mein Süppchen kochen, ohne über geschleppte Brennstoffmengen große Berechnungen anstellen zu müssen. Ich hole den heißen Topf mit einem Naturstock vom Feuer und greife ggf mit dem Dreiecktuch als Topflappen danach den Klappgriff, wenn es sich etwas abgekühlt hat. Die Schlinge funktioniert aber auch andersherum: Statt ein Kaninchen zu strangulieren, dass unvorsichtiger Weise in seinem Lauf den Hals in die Schlinge steckte, was ich nicht provoziere, da es erstens in Deutschland verboten ist und ich zweitens Nager liebe, stecke ich den Hals einer Kleen Kanteen Edelstahlflasche oder Vargo Titanflasche durch die Schlinge und ziehe zu. Das ist nicht verboten und tut auch niemandem Weh, wenn ich den Finger nicht dazwischen habe. Der umgebörtelte Flaschenrand rutscht nicht ab. Den Haken führe ich über das Dreibein und er faßt danach die herabhängende Stahlschnur. (Die, um es deutlich zu sagen, nur so dünn ist, wie die, mit denen Galerien ihre Bilder aufhängen.) Nun kann ich in der Flasche Wasser überm Feuer erhitzen. Und das an dem Haken oben mit dem Dreiecktuch auch wieder vom Feuer holen. Das mache ich so, wenn mir trotz schütteln das Wasser beim Wandern in der Flasche gefriert. Dreiecktuch rum knoten gegen Ruß, Socken drum zum trocknen, Wärmflasche fertig zum Schlafsack vorheizen. Wer im Sommer gleich loslegen will, und die Wärmflaschen Sache auf später vertagen muß, weil er das Edelstahlseil nicht findet, kann für 5 € eine schwerere Victorinox Edelstahl Messerkette nehmen. Mit einer kleinen Zange entfernt man die Drahtschließe des Karabinerhakens. (Und deponiert sie im Schreibtisch. Man kann sie später wieder reinfummeln, wenn man sich endlich die leichte Drahtschlinge basteln kann.) (Der Haken hat die optimale Größe zum Topf dran hängen. Die Kette ab Werk die richtige Länge.) Auf der anderen Seite befestigt man am Ende einen Schlüsselring. Durch den greift man durch, zieht die Kette durch und hängt die entstehende Schlinge oben über das Dreibein. Das ist auch noch für größere, schwerere Töpfe geeignet. Den Toaks Titan Topf mit Klappgriff und Henkel gibt es bei "Spezial Depot Dehler" recht günstig mit 750 ml, 1100 ml und 1300 ml. Die Hünersdorf Schraubdose 500ml und die rote Primus Gaskartusche gibt es bei Globetrotter, das BW Dreiecktuch gibt es in oliv oder Flecktarn bei Räer, den EOE Lithium habe ich unter anderem Namen bei Mc Treck gekauft. Er darf nur bis maximal 2,5 kg belastet werden und nicht mit Optimus Kartuschen betrieben werden, weil die einen etwas anderen Gewindezapfen haben, als es der Norm entspricht, an die sich alle anderen Hersteller halten. Mein Kocherwindschutz ist wenn nicht Zelt, Ponchotarp oder Hecke meine BW Faltisomatte. Die hat den Vorteil gegenüber der Alufolie oder einem Titanwindschutz, dass man auch darauf schlafen kann, wenn es kalt ist. In meiner Küche sind Gaskocher und 100g Kartusche also nur für Notfälle dabei, falls man mal kein Holzfeuer machen kann. Ich schleppe doch nicht Brennstoffe in größerer Menge in schweren Behältnissen durch einen bewaldeten Kontinent! Ich bin ja nicht irre!
  3. Wieso nimmst Du nicht einfach Zwei Bundeswehrmatten? Eine in voller Länge, eine auf halbe Länge gefaltet, von Schulter bis Oberschenkel also drei lagig? Kopf auf Rucksack und gute Nacht? Ggf etwas Reisig drunter. Liegt doch überall rum! Ich verstehe Eure Probleme nicht.
  4. Ich bin zwar Bushcrafter, renne aber weder mit einer Machete, noch einem Feldspaten noch einer Forstaxt durch den Wald, Freunde! Ich habe schon vor 25 Jahren den 8 bis 12 Jährigen in meiner Gruppe das Militärmaterial so in die Militärrucksäcke gepackt, dass sie nicht mehr als 6 bis 7 kg zu tragen hatten. Für Wanderreisen von Zwei Wochen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das geht ohne weiteres, wenn man weiß, wie! Die Frage, Joerg, die ich mir stelle, ist, ob Du eigentlich bereits den Inhalt Deines Rucksackes gewichtsoptimiert hast und das Volumen reduziert. Ich verwende unverwüstliches Material, da ich aus dem Rucksack lebe. Das heißt, ich benutze es innerhalb eines Jahres vermutlich so oft, wie Leute mit geregeltem Schreibtischjob in den Urlauben von 5 Jahren vielleicht nicht. Ich verschleiße zB Falke TK2 in 8 Wochen, Bundeswehrstiefel laufe ich in einem guten Jahr kaputt, obwohl ich sie perfekt pflege! Ich benutze mein Zeug extrem oft. Daher verwende ich viel Militärmaterial. Deine 13 kg habe ich aber etwa im Winter im Rucksack. Mit einem Kunstfaser Winterschlafsack des englischen Militärs, der auf minus 8 Grad Celsius ausgelegt ist. Im Sommer bin ich Wochenlang auf Reisen mit dem Bundeswehr Gebirgsjägerrucksack, der etwa 32 Liter hat. Und da ist auch ein Kunstfaser Schlafsack des englischen Militärs drin, dessen Zemperaturgrenze 0*C ist! Samt Militärbiwaksack! Mit einem Sommer Daunenschlafsack und einem dünnen Bergsportbivi ausgestattet wäre mein Rucksack fast leer! Was um Himmels Willen hast Du bloß in Deinem Rucksack drin, dass Du 50 Liter Kapazität brauchst und auf 13 Kilo Gewicht kommst? Verschwindest Du Wochen lang in der Wildnis und nimmst dafür alle Lebensmittel mit? Du könntest uns ja mal Deine Packliste hier rein tippen mit Herstellern, Modellen und Gewichtsangaben. Vielleicht finden wir in Deinem Rucksack ja Denkfehler. Wir müssen natürlich auch wissen, für welche Reisen bei welchen Temperaturen Du packen willst. Wie groß und wie alt bist Du? Körpergewicht? Kleidergröße S, M, L, XL, XXL? Es ist vermutlich möglich, Dir eine gar nicht mal besonders teure Ausrüstung zusammen zu stellen, bei der Du keine 50 Liter Kapazität benötigst. Meine Ausrüstung wiegt fast nichts, ist spottbillig und äußerst Robust. Sie ist aber neu. Das Material wird immer leichter von Jahr zu jahr. Vielleicht schleppst Du Ausrüstung mit, die vor 20 Jahren als leicht galt? Am besten wäre mal eine Liste zu sehen, was Du so mitschleppst! Mann, 13 Kilo! Das ist eigentlich Stand von 1920! Im Ernst! Das hatte ich mit Militärmaterial der Zwischenkriegszeit samt 600 g Beil, Feile zum Schärfen, Bügelsäge und anderer Gruppenausrüstung beim Wandervogel 1980 im Rucksack. Alles aus Leder, dicken Baumwollstoffen, Stahl, Baumwollzelt. Historische Wandervogel Ausrüstung der Urzeit! Du heute noch???
  5. Ja, stimmt! Ich bin kein Ösi, und weiß es nicht genau. Mein Eindruck aber ist: Je weiter Du weg von Wien kommst, desto lockerer werden die Gesetze. Auch Ihr habt in Kärnten andere Regeln als in Tirol zB. Je höher Du kommst, desto mehr darfst Du! Einblick in die Gesetze nehmen! Auch die Schweiz scheint unheimlich frei zu sein, was bei den anderen Nachbarn los ist, weiß ich nicht. Alle haben ihre Trekking, Bushcraft, Bergsport Foren und Verbände. Pfadfinderverbände wissen auch,was los ist. Diese Verbände kennen die Gesetzeslücken und freiheitlichen Rechte. Und die Praxis der Gesetzes Anwendung. Welcher Tiroler Bauer würde einer Jungen Frau nicht erlauben, auf seiner Wiese für eine Nacht zu schlafen? Frag doch einfach! Zur Ausrüstung: In diesem Forum kannst Du viel lernen, keine Frage. Aber Du mußt Deinen Blick nach oben richten, oberhalb der Baumgrenze beginnt bei Euch die Freiheit und die Einsamkeit der Natur und die Kameradschaft und Freundschaft am Berg. Frage diese Leute über Ausrüstung! UL tarps am Berg im Sturm??? UL Ponchos und Trailrunning Schuhe im Geröllfeld? Lieber einen Pulli weglassen??? Am Berg? Am Berg schneit es im Sommer! Ich bin Berliner, aber wenn ich in den Alpen war, war immer irrsinniges Wetter, lebensgefährliche Wetterkapriolen. Da nimmt man das leichteste Zeug mit, dass es gibt. Die Ösis haben schon immer die Zahnbürstenstiele abgesägt. Aber dann packt man noch eine Daunenjacke mehr ein, als man für nötig hält! Und wählt die schwereren Stangen beim Hillebergzelt, nicht die leichteren. Ich besitze ein Hilleberg Nallo. Wäre ich Ösi, dann hätte ich mir das sturmfeste Namatj gekauft. Man bringt weder sich, noch die Bergwacht noch die Hubschrauber Besatzungen in Gefahr! Kurzum: Ich denke, Du solltest Kontakt zum Österreichischen Bergsport suchen, und das Material kaufen, zu dem die Dir raten! Gute Nacht! - (Abendjodler)
  6. Verboten? Du suchst Dir im Internet zB das Bundeswaldgesetz raus. Und das betreffende Landeswaldgesetz. Und die beiden Jagdgesetze. Vermutlich wird dort Zelten verboten sein. Selten ist das verlassen der Wege im Dunkel der Nacht verboten. (zB in Schleswig Holstein) Ggf. Regeln von Schutzgebieten einsehen. Du kaufst Dir einen olivgrünen Biwaksack und ziehst Dir bei einsetzendem Regen eine Grüne Regenjacke über den Kopf. Das ist fast nirgendwo verboten in Europa! Gib Acht, dass Du keine Tiere störst oder die Jagd. Von Jagdkanzeln wird in der Dämmerung scharf geschossen auf Lichtungen und am Waldrand. Dort pennt man nicht, niemals in Schußfeldern von Jagdkanzeln, niemals dort wo Bauern drüber fahren könnten! Niemals unter toten Ästen oder neben morschen Bäumen. Nie im NSG! Nie im umfriedeten Bereich, wie innerhalb von Zäunen, und auf klar sichtbarem Privatgelände am Wohnhaus. Logo! Deutschland ist ein freies Land! Was nicht ausdrücklich verboten ist, darf man als erlaubt betrachten!
  7. Ich bin der Meinung, dass Wildcamper gut daran tun, unsichtbar zu sein. Das soll nicht bedeuten, im Kampfanzug rum zu laufen. Aber Naturfarben machen schon Sinn! Ist meine Meinung. Bleibt meine Meinung. Ich mache das schon ein paar Jährchen und habe meine Erfahrungen.
  8. Ich ahnte das allmählich. Ich nehme keine weitere Elektronik mit. Nur USB Ladekabel für KFZ Ladung, Eurostecker Ladegerät und ggf. Kopfhörer. Meine Kopflampe frißt Batterien. Entweder habe ich frei, und das Ding bleibt im Wald aus, oder ich habe KFZ oder Steckdose. Schnelle Ladefunktion ist daher noch wichtig. Es ist keineswegs so,dass ich Eure Tips nicht beherzigen möchte, es war bisher lediglich kaum Zeit dazu. Ich sammle jetzt eben Infos.
  9. Ich gebe zu, dass ich mich mit den einzelnen Modellen daraus noch nicht beschäftigt habe. Ich hatte keine Zeit, mir das im Laden an zu sehen. Kann sein, dass die Frage ja schon beantwortet ist. Aber sie lautet ja sturzfest,Wasser dicht. Welches ist das leichteste? Da müste es doch eigentlich eine Antwort geben die da lautet: "Schnullibulli x 123! 1,99 € bei Milipilli Telepathie" Einem Anfänger sage ich ja auch: photon mini, oder petzl e-Lite , Globetrotter, Teure Batterien!" Welches ist denn nun das Nonplusultra? Ich will ja nicht IT studieren, sondern telefonieren!
  10. Ich weiß, was ich will. Aber ich weiß nicht wo ich es kaufen kann! Sturzfest, Wasserdicht, leicht. Lange Akkustandzeit kann ggf in meiner Anwendung durch schnelles Laden ersetzt werden.
  11. Der Rucksack entspricht exakt der Frage, die gestellt wurde und ist zudem Spottbillig! Das ist keine Militärphantasie, sondern ein grüner Rucksack, wie jeder andere auch, ich schreibe hier ja nicht über Kalaschnikow! Der Mann hat sich hier ja gar nicht als ULer vorgestellt. Vielleicht will er ja in der Wildnis für Wochen verschwinden??? Außerdem beschreibe ich ein Prinzip, dass er in jedem Militaryshop besichtigen kann. Dann kann er sich einen ähnlichen leichteren suchen! Im übrigen schrieb ich, das das Ding auch in Schwarz mit Beckengurt existierte!!! In minderer Qualität, d.h. Leichterer Bauart! Wenn ihr hier in Zukunft jedesmal eine politische Diskussion anfangen wollt, wenn ich die Worte "grün" "oliv" "beige" "Feuer" oder "Fahrtenmesser" schreibe, dann zerlegt ihr hier jeden zweiten Faden! Ich reagiere da nämlich auch drauf. Und setze aus Dafke noch einen drauf, den ich unprovoziert nie geschrieben hätte! Etwa so: Der Tornister der Deutschen Wehrmacht folgt einem völlig anderen Konzept als moderne Rucksäcke, ist für internationale Flugreisen mit Handgepäck aber auch gut zu verwenden. Und dabei zu empfehlen, da man aller Orten sofort als Deutscher erkannt und freundlich aufgenommen wird, besonders von Leuten, die Interesse an Geschichte haben. Der Tornister ist aus Bio Materialien Produziert, der des Deutschen Afrikakorps, da dieser keine Fellklappe hat sogar weitgehend vegan hergestellt. Beide sind vollständig verrottbar und unter diesem Aspekt jedem modernen Plastikrucksack vorzuziehen. Er ist äußerst leicht, da er zum nichtmotorisierten Angriffskrieg konzipiert wurde, und sehr klein. Er hat eine äußerst praktische Innenaufteilung. Und man kann Mantel, Decke und Zeltbahn umschnallen. Und so sein Volumen vergrößern. Dabei können textile Ausrüstungsstücke in die Decke mit eingerollt werden. Er kann also ohne weiteres mit Ausrüstung bis zu etwa 20 kg versehen werden, ist selbst aber kaum größer als die typischen großen Damenhandtaschen, wid sie zB von weiblichen Angehörigen der 68er Generation gerne verwendet werden. Hat jemand noch weitere Fragen zu UL Materialien dieser Art???
  12. Also UL ist mein Vorschlag nicht, aber auch nicht so schwer, wie der Laie auf den ersten Blick meinen mag: Bundeswehr Kampfrucksack Flecktarn 65 Liter max. Volumen. Kostet gebrauch 40 €. Die Bundeswehr Faltisomatte ist das Rückentragegestell. Gebraucht 10 €. Darum ist das Ding trotz des robusten Materials ziemlich leicht für einen Rucksack dieser Größe. Ich benutze ihn im Winter und auf Fernreisen. Habe ich die Kleidung an, und kein Futter drin, dann komprimiere ich ihn auf Handgepäckgröße: Ich öffne die 4 Fastexvetschlüsse. Ich ziehe die unteren Riemen durch jeweils beide Schlaufen am Boden, an denen man eine gerollte Isomatte unten anbringen könnte. Die Oberen Spannriemen zum Aufschnallen eines Winterschlafsacks auf dem Deckel werden ebenfalls kurz gezurrt und kommen in das kleine Fach dort mit Klettverschluss. Die Fastexteile am Deckel stecke ich in die unteren Gegenstücke auf Höhe des RV vom Schlafsackfach und zurre sie fest. Das was dazwischen bleibt stecke ich nach etwas rausziehen in ein ander und wickle jeweils den Riemen rum. Jetzt sieht er aus, wie der alte Gebirgsjägerrucksack der Bundeswehr, der sein Vorgänger war und hat, wenn ich die Außentaschen nicht fülle etwa 30 Liter. Einziges Problem: Am Nacken gibt es einen Reißverschluss zur Deckeltasche für Kleinkram. Dessen Abdeckung ist bei so starker Komprimierung jetzt falsch rum. Ist mir aber egal, ich habe alles in Wasserdichten Beuteln, Witz Containern , Zipplockbeuteln. Ich reise also mit einem 30 l Rucksack im Flugzeug. Kann nach Landung links und rechts ne 1 Liter PET Flasche hineintun. Und meine warmen Klamotten, und Supermarkteinkauf. (Im Sommer zum Wandern nehme ich den leichteren Gebirgsjägerrucksack in der letzten Version mit Fastexverschlüssen und aus Cordura.) Eines gibt es noch zu sagen: Bei der Bundeswehr kommen die leichten Sachen in den Rucksack, die Schweren an den Gürtel! Militär trägt die Kampfausrüstung seit dem 2. Weltkrieg am Y-Tragegeschirr, d.h. Gürtel mit Hosenträgern in sehr solider machart. An den Gürtel kommen schöne Dinge wie Gasmaske in Blechdose, Bajonnett, Feldflasche, Munition, Feldspaten, ggf noch eine Pistole, eine große Gürteltasche mit Tagesverpflegung, der Brotbeutel, usw. kurzum alles was schwer ist und zum Krieg unbedingt benötigt wird. Darum hat der Bundeswehrrucksack keinen Beckengurt! (Es gab aber mal Nachbauten minderer Qualität, die einen hatten, die habe ich aber länger nicht mehr gesehen. Vielleicht gibt es die aber noch, ggf in schwarz.) Ich vermisse den Beckengurt nicht. Das ist aber sicherlich Gewohnheits und Beladungssache! Ich nutze die robusten Militärrucksäcke, aber was ich rein tue ist sehr leichte moderne Ausrüstung! Es stellt sich mir aber die Frage, wie der Verweis an dieses Forum überhaupt gemeint war. Ich könnte Dir nämlich auch verraten, wie ich auf Sommerreisen Wochenlang mit nur 30 Litern auskomme! Und ich bin eher der schwerste unter den leichten! Hier kannst Du eben lernen, wie man mit einem 20 Liter Rucksack im Sommer in Mittel Norwegen startend nach Athen läuft, ohne etwas zu vermissen!!!
  13. Ja, ist noch Marine, nicht UNO. Ich gebe es ja zu! Aber das ist natürlich schon Ansichtssache! Ich benutze ausschließlich Outdoorkleidung in braun und oliv im Winter. Im Sommer da ich viel in Südfrankreich bin auch ein beigegrau, das es bei Decathlon gibt, und das der Bodenfarbe Südfrankreichs entspricht. Und das kombiniere ich, da ich viel an der Küste bin mit der marineblauen Regenjacke. In Deutschland bist Du ab Hochsommer mit beiger Hose und marineblauer Jacke am Waldrand aber auch nicht zu sehen, unten Getreidefeld, oben Loch im Busch. Siehst aber nicht aus wie einer der zum Paintballspiel ausrückt, sondern wie ein Zivilist. Das ist die optimale Kleidung für Stealth Camper! Camouflage als normaler Tourist in der Stadt und trotzdem unsichtbar am Waldrand!
  14. Wie? Ich habe alle Daten unverlierbar in der Wolke? Das sichert sich immer automatisch, wenn ich das will? Meine Panik ist ja, dass ich bei Sturz ins Wasser meine Geschäftsdaten verliere.
  15. Erbswurst

    Schnäppchen

    FÄLRÄVEN HEMD BEI TSCHIBO FÜR 20 € ??? 26.4.2017 BEI TSCHIBO HÄNGEN WANDERHEMDEN ZUM HAMMERPREIS! 65% Polyester 35% Baumwolle 20 € klassisches Holzfällermuster grün und marineblau mit dünnen weißen Streifen. Perfekt für Stealthcamper, die im Busch Oliv aussehen möchten auf ein paar Meter Distanz, aus der Nähe betrachtet aber Wert auf ein seriöses Äußeres legen. Jetzt noch die billige oliv grüne Steppjacke aus der Jagdabteilung von Decathlon drüber gezogen, die fast aussieht, wie diese scheißteuren englischen Stepp-Unterziehjacken zur Wachstuchjacke, und fertig ist der Gentleman Stealth Camper mit City Camouflage Kleidung! Leicht sind sie natürlich auch extrem, diese Hemden! G1000 für ausgebuffte Sparfüchse mit britischem Humor!
  16. Ok, nächste mal. Kenne mich ja noch nicht richtig aus hier. Für mich persönlich ist die Nachricht eine mittlere Katastrophe. Das Decathlonzeug ist so billig, das ich das Standardsortiment wie meinen überall stehenden Kleiderschrank betrachte. Was ich nicht mitschleppen will, kann ich überall in Frankreich sofort holen, wenn ich es brauche. Und ggf später irgendeinem Studenten in einem Hostel oder Stadtstreicher schenken. Die tolle Jacke leider bald nicht mehr! Ich habe sie geliebt: Stadtfein, zivil, leicht, billig, funktional und im Schatten und bei Dämmerung am Waldrand in dem eleganten marineblau unsichtbar fast wie eine militärische Tarnfarbe. Schade! Das neue blau ist fast eine Signalfarbe wie UN Blauhelm-Blau! Blau knallt aus der Natur raus, wie Orange! Mein Microzeug ist blau, wenn ich orange nicht bekommen kann, wie jetzt die bic Feuerzeuge. Da macht es Sinn. So eine Jacke in Signalblau macht nur Sinn Oberhalb der Baumgrenze, und da nimmt man besser gleich orange! Quatsch, eine Regenjacke in Hellblau zu machen! Wer braucht das?
  17. Ich hatte es mir wegen der ggf besseren Kompatibilität mit unserer Bürosoftware gekauft. Ist aber ein blödes Ding. Ungenordete Karten, kein Kompass extrem schwer. Verlinken nicht ohne weiteres möglich. Niemand kann einem Tips geben. Alle tollen Apps gibts nicht. Egal.Es ist bereits Geschichte. Gibt es außer nicht sturzsicheren Samsung, Apples, bei denen kein Reserve Akku einlegbar und das Glas irreparabel und Backsteinen von Caterpillar gar nichts, dass auch noch leicht wäre???
  18. Und natürlich ist auch interessant, wie ekelhaft die Rückstände an der Topfunterseite sind. Zumindest im Winter sind sie nicht mal eben durch drehen im Sand weggeputzt. Nebenbei gefragt: Ist Winterbiwak hier eigentlich Forenthema? UL bin ich nur im Sommer. Und: Wir sind jetzt beim Brennstoff gelandet, weg vom Geschirr. Ist das Fadenpiraterie, oder gehört es sowieso zusammen? Noch sind wir ja bei Zündhilfen für nasses Holz, und deren Verwendbarkeit auch solo. Esbit ist als Zündhilfe aber ungeeignet für Holz, oder irre ich mich?
  19. Sicherlich ist es beim Freizeitwandern sinnvoll, ein möglichst kleines, ggf auch billiges einfaches Telefon mit langer Akku Laufzeit weich in seinen Reservestrümpfen zu lagern. Ich möchte für meine spezielle Anwendung jedoch ein Smartphone haben, und es muß stoßfest und wasserdicht sein. Ich will es in einer Polycotton Hose tragen und mich bei Regen, oder gar Stürzen ins Wasser nicht sorgen müssen.
  20. Wenn ich mein Microsoft Lumia Smartphone in seinen kleinen wasserdichten Witz Panzerkoffer stecke, bekomme ich immer so ein wohliges Gefühl. Das liegt zum einen an der von meinem Arm aufsteigenden Hitze, die die Muskeln unverzüglich produzieren, wenn ich das in der Hand halte, denn die Kombination ist schwer wie ein kleiner Feldstein. Zum anderen erinnere ich mich dann immer an alte Zeiten, in denen mobile Telefone noch 20 € kosteten und leicht waren wie eine Zigarettenschachtel. An sentimentalen Tagen sogar an die Zeiten, in denen Telefone noch mit einem Kabel an der Wand fest geschraubt waren. Und man sie daher nicht zum Wandern mitnehmen konnte. Welches ist denn im Moment das leichteste Outdoor Smartphone? Wasserdicht und Sturzfest sollte es sein. Und welche anderen Outdoor Smartphones sind warum sonst zu empfehlen, weil sie Qualitäten haben, die das leichteste nicht hat?
  21. Hat das bereits jemand mit wissenschaftlichem Ernst getestet?
  22. Ich benutze den Snugpack Special Forces Bivi in oliv (340g) auf nacktem Erdboden im Sommer oder BW Faltisomatte. Er ist maßgeschneidert für den SF 1 Schlafsack, der seine Grenze bei etwa 0 *C findet wenn man mit Klamotten reinsteigt. Es ist ein robuster Kufa Schlafsack mit kleinem Packmaß und weichem Futter. 1200g (Man kann vermittels Adapter da noch den SF2 der bis -8 geht reinzippen und erreicht dann -20*C. UL ist aber was anderes. Das SF ist ein britisches Militärsysthem, sehr leicht im Vergleich mit anderem Militärzeug, eher vergleichbar mit Ajungilak, aber eben konstruiert auf Funktion in Panik, Stiefelsack im Fußteil, fast unverklemmbare RV, diese aufreißbar etc. Militärwahre eben mit Nato Stock Number.) Der Bivi ist robust und transportiert Feuchtigkeit gut. Ich sehe keinen Unterschied zu Goretex. Er ist bei unklarem Wetter weit zu öffnen mit einem Zipp bis zum Schritt, Abdeckleiste für Linksschläfer konstruiert. Oder Rücken- oder Bauchlage. Rechtslage nur im Nieselregen, Ich habe im Rucksack einen Snugpack drysack 35 l als wasserdichten Innenbeutel. Der Rucksack bleibt draußen und dient als Kopfkissen, dann kann ihn auch keiner klauen. Über die Schuhe kommt ggf eine Plastiktüte. Bei Regen benutze ich einen Pseudo Militärpocho von MFH erhältlich bei ASMC schmaler als original BW Poncho aber genauso lang als lean to shelter 350 g. Oder bei kleinen Huschen ziehe ich mir die Regenjacke über den Kopp. Der auch gebraucht erhältliche Bundeswehr Biwaksack von Carinthia mit Gasdurchlässiger Technologie gestattet durch das Gewebe hindurch zu atmen. Er ist komplett per RV schließbar und wiegt etwa ein Kilogramm. Aber er ist eben auch im Sturm ohne jedes weitere Dach benutzbar und fast unzerstörbar. Er ist die bequemste Art legal im Deutschen Wald zu schlafen, wenn es regnet. Die meisten Landeswaldgesetze verbieten nur das Zelten. Der OR Helium, Tarps etc sind wohl eher als Zelte anzusehen, der Bivi ohne Gestänge ist klar ein Schlafsacküberzug. Man kann ja das Ding mitnehmen und Unsinn wie Kocher, Töpfe, Pfannen, Luftmatratzen usw zu hause lassen. Dann kommt man auch leicht durchs Land.
  23. Decathlon Trekkingschlafsack Forclaz UL 15*C/20*C wiegt 630 g in M und 680g in L und kostet 40 €. Decathlon empfiehlt ihn zwischen den beiden Temperaturen. Er hat ZWEI REISSVERSCHLÜSSE ist also auch für heißeres Wetter konstruiert. Er ist quasi genau für Dein Vorhaben gebaut. Du hast im Mai gelegentlich aber in Südfrankreich auch mit Temperaturen um 5 Uhr morgens von 10*C in dieser Jahreszeit zu rechnen. Also ggf Fleecejacke oder Steppjacke und langbeinige Zipp Off Hose drin anziehen bei kaltem Wetter. Er ist in einem Beigeton bezogen, der exakt der bodennahen Vegetationsfarbe am Jakobsweg in Montppellier im Mai entspricht. Und daher für das Wildbiwak geeignet. Ein Biwaksack erhöht die Wärmeleistung Deines Schlafsacks um etwa 3*C. Ich empfehle Dir den Snugpack Special Forces Bivi (380g) mitzunehmen, den man bei unklarem Wetter weit öffnen kann, da er einen Reißverschluss bis zum Schritt hat. Der reicht in einer Gegend, in der es in dieser Jahreszeit nicht mehr regnet völlig aus in Kombination mit Regenjacke überm Kopf, falls es doch regnen sollte. Es wird aber nicht regnen! Du wirst den Bivi 95% der Zeit nur als Schlafsackunterlage benötigen. Da unten tarnt der beige Sack besser als der in oliv. Oliv geht aber auch, wenn Du künftig das Ding weiter nördlich verwenden willst. Nimm nur Klamotten in beige mit, da brennt die Sonne nicht so drauf und der Staub ist dann nicht zu sehen! Und Du nicht im Wildbiwak. Die Decathlon Jagdabteilung im Internet ist nicht versehentlich mit beigem, leichtem Zeug gefüllt, in der Treckingabteilung gibt es auch jede Menge davon! Die hellen, grauen, flachen Wanderschuhe für 12 € sind optimal für Dein vorhaben, ich benutze das Vorgängermodell seit Jahren in Mai und Juni da unten. Ein Tarp ist völlig unnötig! Wild zelten ist in Frankreich verboten, biwakieren toleriert. Wenn Dich Polizei fragen sollte, was Du da machst, erkläre, Du bist ein deutscher Pilger und Dein Knie tat weh, dann werden sie keine Probleme machen. Wenn Du einen Bauern siehst, frage ihn, ob Du auf seinem Terrain eine Nacht schlafen darfst, du würdest keinen Gaskocher entzünden. Dann legalisiert er Dein Lager! Nutze die Französischen eckigen PET Mineralwasser flaschen, die wiegen gar nichts, denn sie sind viel dünner als unsere. Du wirst viel mehr Wasser brauchen, als Du ahnst! Die Pilgerherberge an der Arena in Nimes liegt in einer ruhigeren Gastroecke besser als die dortige Jugendherberge. Oberhalb der Jugendherberge in Montpellier gibt es an der Kirche spottbillige Pizza! Bonne Chance!
  24. Der Ösi meinte anscheinend diese Dinger, die etwa aussehen, wie kleine Vogelnester. (Er ist dazu nicht befragbar. Er hat auf meine PM nicht reagiert, was nicht wirklich verwunderlich ist, da das meiste Material, dass im Bushcraftforum diskutiert wird eher Kanu Ausrüstung ist, als Bergsportmaterial. Viele scheinen da gar nicht so weit zu wandern, schon gar nicht die Alpen hoch. Vermutlich war das vor Monaten ein Lichtzeichen in die Nacht, auf das er keine vernünftigen Antworten erhielt, und nun hat er sich den Bergsportforen zu gewendet.) Er vermittelte mir den Eindruck, dass er mit sehr wenigen dieser Nester Wasser kocht. Vermutlich für Kaffee und trekking Nahrung zum aus der Tüte futtern. Ich weiß, dass um 1 Liter Wasser in einem Bundeswehrkochgeschirr bei Windstille und warmem Wetter zum kochen zu bringen eine große Hand voll trockenes Nadelholzreisig genügt, dass man von den Baumstämmen gerupft und zusammen gebrochen und kompakt zusammen gerebbelt hat. Wenn da noch Wachs und solches Zeug mit drin ist, könnte eine unheimlich kleine Menge genügen. Ich komm aber an diese Ofenanzünder zur Zeit nicht ran, um das zu versuchen. Ist in den meisten Läden eben Saisonwahre.
  25. Decathlon ändert den Schnitt der leichten, wenn auch nicht ultra leichten Regenjacke Rain Cut Zipp !!! Die Krempelkapuze, die man im Kragen verstauen kann, wird es in Zukunft so nicht mehr geben! Das neue Modell hat eine normale Kapuze wie die billigere Raincut. An der brust gibt es künftig zur Ventilation Schlitze, die mir optisch nicht gefallen. Der Farbton wechselt von dunklem Marine blau in einen helleren Farbton. Die alte wird jetzt für 10 € rausgehauen. Wer sie mochte, sollte sich also ggf bevorraten.
×
×
  • Neu erstellen...