
Erbswurst
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Verzinktes Gitter liegt bei Vogelzüchtern rum, da Reste vom Volierenbau abfallen. Im Yachtladen ist fast alles aus Edelstahl. Habe mir dort letztens für einen Euro ein ganz dünnes Drahtseil besorgt, um damit den Topf übers Feuer zu hängen und Metallflaschen bei Frost. Gitterchen und Lochbleche kann ich mir auch auf einer Yacht vorstellen. Und Rennjachten sind Gewichts optimierte Dinger!
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Was ist daran nicht zu verstehen? Leute, die solche relativ teuren Leichtzelte haben, achten normalerweise aufs Gewicht und schleppen deshalb meist keine Sandhäringe mit. Und sie gehen vorsichtig mit ihrem Material um. Erfahrene Camper meiden Sandböden sowieso, da das Zelt dort nicht standfest ist, und der Sand recht bald zwischen Unterhosen und Wurstscheiben kriecht. Da ist doch meine Frage nachvollziehbar, ob es in seltenen Fällen ohne Probleme mit dem Material machbar ist, mit Silnylon Zelten im Sand zu zelten, oder ob Ihr davon abratet.
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Vielen Dank für die Infos. Dann scheint das Problem bei normalem Gebrauch also nicht auf zu treten. Auch nicht beim Campen auf Sand. Das ist ja mal eine angenehme Nachricht. Weiß der Geier, was mit dem oben erwähnten Zelt angestellt wurde. Vielleicht wurde sehr starker Druck ausgeübt, der in der Camping praxis nicht auftritt. Vielleicht war die Ursache ja auch ein Materialfehler. Es war jedenfalls ein Zelt eines Markenherstellers , das u.a. auf dem Strand eines Flusses gestanden hatte. Flußsand ist möglicher weise scharfkantiger als Meeresstrand und Wüstensand; es ist sogar denkbar, dass die Stelle mit Bausand aufgeschüttet wurde. Vielleicht ist das des Rätsels Lösung. Ich halte das bei der erwähnten Aufbaustelle für höchst plausibel. (Der erwähnte kompetente Mensch machte jeden Falls einen glaubhaften Eindruck, ist mit Sicherheit ein erfahrener Fachmann und hat das erwähnte Zelt mit eigenen Augen gesehen. Und ich habe ihn gewiss nicht falsch verstanden. Aber er sieht viele Zelte und hat so etwas auch nur einmal erlebt.) Aber es kann uns ja auch schnuppe sein. Beruhigend jedenfalls zu lesen, dass das Problem in der Praxis nicht auftritt.
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Ja, eben genau das: Die Sandkörner waren vom Silikon umflossen und damit eingeschlossen! Die Polyester Zelte mit Pu Beschichtung haben das Problem so nicht. Bei Ihnen schmirgelt der Sand an Außen und Innenmaterial, bis ein Loch drin ist. Aber es ist immer möglich, den Sand weg zu wischen. Auf ein Gewebe, d.h. Geflecht aus flexiblen Fest körpern, den Fasern, wird eine hoch flexible hauchdünne PU Platte angegossen. Diese ist ein Festkörper. Das Silikon auf dem Nylongewebe jedoch ist kein flexibler Festkörper, sondern eine extrem zähe Flüssigkeit. Du kannst eine dünne saubere Stricknadel durch das Gewebe eines Hilleberg Zeltes durchschieben. Das Gewebe öffnet sich und setzt sich hinter der Nadel wieder an seinen angestammten Platz der Fasern. Dann fließt das Silikon wieder zusammen. Das Loch, das Du eben reingestochen hast ist weg, als wäre nichts passiert! (sofern du nicht mit einer Klinge oder spitzen Nadel die Gewebefasern verletzt hast.) Ist der Fremdkörper aber so klein, dass er eingeschlossen werden kann, so geschieht das offensichtlich bei genügend Druck auf das Sandkorn. Darum sind die Böden auch aus Polyester/PU und nicht aus Silnylon gefertigt. Legst Du also das Zelt in den Sand und legst über Nacht einen kleinen Felsbrocken drauf, so werden am Morgen Sandkörner eingeschlossen sein. Schwer zu entfernende Sandkörner scheinen dann halb eingeschlossen zu sein. Die Frage ist, unter welchen Bedingungen der Einschluss der Sandkörner geschieht. Wir alle schleppen keine riesigen Sandhäringe mit. Niemand zeltet mit einem Tunnel-Leichtzelt auf einem Sandstrand. Wir alle halten unser Material sauber bzw reinigen es vor dem Verpacken. Darum tritt dieser Effekt normaler Weise in der Praxis nicht zu Tage. Es bedarf also ungewöhnlicher Umstände, dass das überhaupt passiert! Ja, ich zelte am Strand zuweilen. In einem Decathlon Wurfzelt oder der Decathlon 20 € Kreuzkuppel! Das machen wir wohl informierten Materialkenner vermutlich alle so, wenn wir es machen. Warum sollte man auch sein Trekkingzelt beim Strandurlaub verhunzen? Interessant wäre natürlich, ob es hier jemanden im Forum gibt, der aus Unkenntnis oder Tollpatschigkeit oder in einer Zwangslage es geschafft hat, ein Silnylon Zelt so fehl zu verwenden, dass er es versaut hat. Die Information darüber an die Forennutzer würde vielleicht Schäden von zusammen gerechnet etlichen hunderttausend € abwenden. Ich habe mein Hilleberg Nallo seit etwa 20 Jahren. Dass oben beschriebenes Problem besteht, weiß ich erst seit 2 Monaten. Und mit dieser Ahnungslosigkeit werde ich wohl nicht der einzige sein!
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Ich habe das nicht verstanden. Fehlt was an Deinem Text, oder fällt bei mir gerade der Groschen nicht? Ich sehe die Antwort auf meine Frage nicht in Deinem Kommentar. Gibt es Zelte mit Silnylon Boden? Mein Zelt jedenfalls hat meiner Erinnerung nach am Außenzelt eine beidseitige Beschichtung.
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Sind Silnylon Zelte gefährdet, wenn man sie auf sandigem Boden aufbaut? Ich habe mit einem äußerst kompetenten Menschen gesprochen, der mir berichtete, Silikon schließe Sandkörner ein. Die Fähigkeit des Materials, sich nach Durchstechen wieder von selbst wasserdicht zu verschließen, habe also die Kehrseite, dass es kleine Fremdkörper einschließe. Er hatte aber nur das versaute Zelt gesehen, war jedoch nicht dabei, als es versaut wurde. Jetzt ist meine Frage, ob man die Sandkörner in das Silikon dadurch drückt, wenn man das Zelt auf einen Sandstrand legt, oder muß man dann noch zusätzlich Gewicht draufpacken? Tritt das Problem auch bereits in einem Sandsturm in der Sandwüste auf? Tritt es sogar schon in Europa auf, wenn man am Strand oder in anderen Humusarmen Gegenden wie der Mark Brandenburg Verhältnisse bekommt, die einem nordafrikanischen Sandsturm im Miniaturformat ähneln? Ich selbst habe unter solchen Verhältnissen nur in Polyester / PU - Zelten campiert, die theoretisch zwar abgeschmirgelt werden, bei denen das PU jedoch nicht die zähflüssige, Fremdkörper einschließende Eigenschaft besitzt. Deshalb würde ich gerne wissen, wie vorsichtig ich auf Sandböden mit meinem Hillebergzelt oder anderen Zelten mit Polester/ PU - Boden und Silnylon Außenzelt bzw Silnylon Tarps oder Silnylonzelten ohne Boden umgehen muss. Wie sind da Eure Erfahrungen?
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Ich kenne Dein Material nicht, und nicht Deine Nähkunst. Und bin kein Islandkenner. Aber an mir ist dort auf einem Platz an der Küste ein ähnliches Zelt vorbei geflogen. Und ich habe dort gelernt, was das Wort Kondenzwasserregen bedeutet. Und ich habe mir nach dieser Reise, auf der ich mit einfacher Kreuzkuppel war, einen Geodäten gekauft, den ich danach nie wieder gebraucht habe, da ich leider kein zweites mal nach Island fuhr. Sagen wir es so: Ich würde Biwaksäcke mitnehmen! Windschatten suchen, tief verzurren, kaum Spalt zwischen Zelt und Erdboden. Zelt testen. Erfahrung macht klug! Die Hütten als Notquartiere einplanen! No risk, no fun!
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Der Vorgänger des Tankas war der auf Slip gesetzte Überhandknoten, eine Art halber Schnürsenkelschleife. Den kann man auch sehr gut hinter einen Tanka setzen, und dann rutscht er nicht mehr. Das dürfte bei den meisten Anwendungen ausreichen.
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Ich würde natürlich auf einer reinen Wildcamping-Wandertour im Normalfall auch keine Badelatschen mitnehmen. Man sieht sich doch aber auch Städte an, mindestens bei der Anreise. Gut, man könnte die Schuhe verschenken, nachdem man sie bei Mc Extrabillig gekauft hat. In warmen Gegenden kann man sie einfach am Bahnhof in eine Ecke stellen. Oder sonstwo, wo arme Menschen sich aufhalten. Aber ich habe irgendwie den Eindruck, dass es in Hostels und auf Campingplätzen zum guten Ton gehört,Badelatschen zu benutzen, fast so, wie man sich üblicher Weise eine Badehose anzieht, wenn man auf einem Campingplatz in einem Pool schwimmen geht. Ich habe entweder so Standardlatschen mit, oder bin, wenn ich leicht packe, der einzige, der keine hat. Und wenn ich aus der Dusche komme, führen auf dem Gang in der Jugendherberge meine Fußabdrücke zu meinem Zimmer. Ich wundere mich jedes mal aufs neue, dass niemand kommt und schimpft! Ich habe sehr leichte Latschen von Adidas gefunden -- in der Damenabteilung! Größe 45 wird da aber leider nicht angeboten! Ich hätte gern solche flachen, leichten und sportlich eleganten Flipflops, die man auch in Saint Tropez am Yachthafen im Café tragen kann. Finde ich aber irgendwie nicht! Das macht auch beim Wandern Sinn, weil die Schuhe länger trocknen können. Das wäre mir 60 g wert. Aber 100g ??? Da beginnt aus meiner Sicht ernstes Gewicht im Rucksack! Globetrotter hatte vor Jahren diese Dinger, die man aus ihrer Sohle herausfalten kann. Die gibt es in den Hotels der Hotelkette F1 meistens an der Rezeption. Sie sind bereits für Campingplätze völlig ungeeignet. Naja. Die Suche geht weiter! Notfalls muss man vielleicht die Sohle eines Badelatschens versuchen auf halbe Stärke zu schleifen. Das der Markt so etwas nicht her zu geben scheint, scheint zu zeigen: Die einen campen wild, die anderen fahren mit dem Auto rum. Bahnreisende Wanderer, die auch Städte besichtigen sollte man auf die rote Liste aussterbender Arten setzen!
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Danke! Ich bin im Internet jetzt noch auf einen indirekten Hinweis gestoßen. Ein Produzent rät, darin Pillen, Ohrringe oder Gewürze zu verpacken. Das brachte mich vor allem auf die Idee, in Läden dieser Art danach zu fragen. Eigentlich brauche ich von den ganz kleinen im Moment ja nicht 100 Stück, sondern eher zwei bis vier! Vielen Dank aber jeden Falls für Eure Tips!
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Ich habe vor einiger Zeit hier im Forum nach den leichtesten industriell gefertigten Badelatschen gefragt und zu meinem Erstaunen eine einzige Antwort erhalten. In Hostels und auf Campingplätzen geht es ja kaum ohne. Wie macht Ihr denn das? Einfach weglassen? Habe ich früher gemacht, als UL noch hieß, alles wegzulassen außer Messer, Militäponcho und Schlafsack. Aber heute gibt es doch alles in einer UL version. Keine Badelatschen? Bastelt Ihr Euch was, oder nehmt etwas anderes? Da wäre ich echt mal neugierig!
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Ans Essen hatte ich bei meiner Frage lustiger Weise gar nicht gedacht! Ich bewege mich relativ Zivilisations nah. Ich plane eine Autotour mit einem Kollegen und will dem das Zelten beibringen. Dabei erinnerte ich mich daran, dass ich letztes Jahr einen Asiaten in einem Hostel traf, der alles, wirklich alles in Zipp Lock Beutel verstaut hatte, um Ordnung im Rucksack zu schaffen und alles wasserdicht verpackt zu haben. Das fand ich gar nicht so dumm. Ich finde zwar mein System von Nylonbeuteln unterschiedlicher Farben besser. Aber für einen Einsteiger erscheint mir die Idee alles in Zipplock Beutel zu verpacken ganz gut, weil sie billig und durchsichtig sind, man also nicht wissen muss, was wo drin ist. Und gerade im Sommer hat man ja sowieso wenig großvolumige Ausrüstung mit. Unterhose, Socken und T-Shirt passen ja zB locker in einen Zipp Lock Beutel. Ich habe da ein stilistisches Problem, finde eher, sowas gehört in ein Raumschiff, nicht ins Zelt. Aber rein technisch gesehen ist das in einem UL gepackten Rucksack eigentlich eine intelligente Rangehensweise! Ok, wir kaufen also Toppits. Und wo bekomme ich nun diese kleinen Minibeutel zum einzeln verpacken meiner Knopf bzw im Winter AAA Batterien her, wenn nicht im Hanfladen? Hat noch einer einen Tip außer dem Schreibwarenladen? Ich finde so extrem kleine Lippenbeutel nirgends in Kleinstädten.
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Sorry, ich kann aus technischen Gründen weder verlinken, noch wiegen. 50 g? Eher 60g vielleicht. Findest Du blitzschnell, wenn Du auf der Decathlon Homepage "Lampen" in die Suchfunktion eingibst. Schwarzes Gummigehäuse und 4,99 € oder so. Die für etwa 7 € ist schon ein "besseres" Modell.
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Ich habe heute bei Decathlon eine Stirnlampe für einen Kollegen für 5 € gekauft. Sie wird mit 2 AAA Batterien betrieben und ist daher relativ leicht. Sie leuchtet nur den Nahbereich aus, hat daher eine lange Standzeit und ist für Wandern in ungefährlichem Gelände und vor allem Gebrauch im Lager konzipiert. Sensationell ist ihr Komfort auf der Stirn. Sie sitzt wie ein Maßanzug! Ihr Schalter hat die Funktionen AN und AUS, ist daher auch ohne Studium der Elektrotechnik zu bedienen. Leider hat sie diese schöne in die Augen blitz Funktion Namens Stroboskop nicht, darum sieht man bei Gebrauch der Lampe nicht ständig dieses interessante Kaleidoskop von bunten Sternen durch den überreizten Sehnerv. Ansonsten aber sehr brauchbar! Es gibt sie in teureren Versionen auch in anderen Leuchtstärken.
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In welchen Supermärkten, Drogerieketten und ähnlichen Läden, die es überall in Deutschland gibt, kann man denn Zipp Lock Gefrierbeutel kaufen? Und in welchen Größen werden sie dort angeboten? Liter? Cm x cm? Und wo gibt es Minibeutel mit Lippendichtung für Reservebatterien etc, wenn man kein Drogenfachgeschäft in der Stadt hat?
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Zu den ausreißenden Gewinden: Die neuen Optimuskartuschen sind an der Spitze nicht normgerecht gestaltet. Daher knallt man dann den Brenner so drauf, dass das Gewinde ausreißt. Mit Primus und vermutlich allen anderen Kartuschen passiert es wohl nicht. Es läßt sich kurz auch so formulieren: EOE Lithium nie mit Optimus Gaskartuschen verwenden!
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Ich besitze einen 220x145 cm großen MFH Pseudo Militärponcho in Flecktarn, den ich an allen Ösen mit kleinen Häringsschlaufen ausgestattet habe. Den benutze ich solo auch bei übelstem Wetter in Kombination mit einem Biwaksack. Entweder als lean to shelter oder als sehr flachen A-Frame, in letzterem Fall ziehe ich die letzte Schlaufe erst über den Häring, wenn ich drin liege. 2x3 Meter Strippe extra reichen dazu völlig. Flacher Aufbau bietet Windschutz und in Verbindung mit der Farbgebung Unsichtbarkeit auch nach Sonnenaufgang.
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Ich bin an derartigen Treffen in Köln interessiert. Haue jetzt allerdings erst mal für ein paar Wochen ab. Wenn Ihr im Spätsommer 2017 oder später mal was plant, wäre es nett, wenn mir einer ggf eine kurze PN schicken würde.
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Also ich habe beim Komfort Camping einen Bekleidungssack mit Wechselwäsche unter dem Kopf, im Zelt. Oder denselben unten im Rucksack und den Kopf auf dem Rucksack. Das mache ich so, wenn ich im Biwaksack schlafe, damit mir keiner mein Zeug klauen kann. Oft schlafe ich auch auf dem Bauch und lege die Stirn auf einen Unterarm. Das tue ich vor allem dann, wenn ich außer Socken und Badeshorts keine Wechselkleidung mit habe und alle anderen Klamotten am Körper. Wer in dieser Körperhaltung nicht pennen kann, -- der läuft zu kurze Strecken!
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Na, da haben wir dann neben dem Feuerbohren ja nebenbei auch noch die ultimative UL Bushcrafttechnik gefunden: Haarewaschen mit selbst gesammelten Grassamen! Ich danke Euch allen herzlich für Eure Ratschläge und werde das alles mal ausprobieren! Und ich schreibe noch drunter, was ebenso offensichtlich wie trivial ist, aber vielleicht nicht jedem mit lesendem Einsteiger klar vor Augen stehen muss: Je kürzer die Haare, desto geringer das Problem! Je weniger Wäschen, desto geringer das Problem. Und zu guter letzt: Je mehr Rauch im Haar, desto geringer das Problem. Darum brauchten die Neandertaler auch kein Shampoo!
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Hmm! Vielleicht ist ja auch irgendein Trick dabei. Meine klebten jedenfalls bei meinen Versuchen mit Wasser und Kernseife. Es ist katastrophal, dass wir nicht mehr mit Sicherheit wissen, was man vor 200 Jahren im Haushalt machte! Die Geschichtsbücher klirren vor Waffentechnik. Haarwaschmittel? - Fehlanzeige! Naja, vielleicht war es ja Roggenmehl und Bier zum Spülen! Oder irgend ein Kräutertee.
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Ach, Wanderrentner! Neuesten Forschungen zu folge soll Hitler regelmässig Suppe mit einem Löffel gegessen haben! Ich schlage deshalb vor, dass wir alle künftig Suppe mit dem Strohhalm trinken!
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Das mit dem Klamottenwaschen erscheint mir zunächst natürlich ein wichtiges Argument zu sein. Ich habe bisher eine kleine Zahnpastatube und eine kleine Flasche Shampoo mit, als Seife für alles: Rasieren, Haare, Körper, Kleidung, Topf. Nun will ich aus dem Shampoo das Wasser raus haben. Ich finde das mit dem Roggenmehl jedoch höchst interessant. Auf jeden Fall fürs Paddeln! Gibt es irgendeine Gefahr, damit schwachbrüstige Abflüsse zu verstopfen? Ich finde das so skurril, dass ich es fast für einen Scherz halten könnte. Ich weiß aber, dass viele mittelalterliche Techniken kaum schlechter funktionierten, als moderne. Aber eben wesentlich gesünder waren. Ich kenne sogar einen, der nur eine Roßhaarbürste benutzt. Er meint, Hunde und Pferde würden ja auch nur ausgiebig gestriegelt. Wenn er kurze Haare hat, sieht man nicht, dass er sich seit Jahren die Haare nicht mehr gewaschen hat! Übrigens auch sehr interessant: Mein ehemaliger Zahnarzt putzte sich seine Zähne nach jedem Essen 6 Minuten lang. Und zwar ohne Zahnpasta! Nur mechanisch! Jahre lang, ohne irgendwelche Probleme! Vielleicht hat uns die Industrie ja alle verarscht und bewußt abhängig von Shampoo gemacht? Ich habe mal gehört, früher wusch man sich die Haare mit Kernseife und spülte sie dann erst mit Bier, dann mit Wasser. Nicht UL, aber trotzdem interessant! Meine Versuche mit Kernseife allein, die ich vor Jahren machte, fand ich nicht zufrieden stellend.
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Das war die erste echte Tütensuppe der Welt. Die Preussen haben im Krieg gegen Frankreich1870 eine riesige Fabrik gebaut und danach die Fabrik an Knorr verkauft. Seitdem begleitet sie den Deutschen Wandersmann auf seinen Mehrtagestouren. Ohne Erbswurst wäre also der Deutsche Wandervogel der Gründerjahre kaum denkbar. Vielleicht wären wir ohne diese Erfindung nie in den Wald gekommen! ;0)