
Erbswurst
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@Lille Wie lange hast Du den Arpenaz 40l in Gebrauch, also wie viele Tage wirklich benutzt? Wie lange besitzt Du ihn insgesamt? Wie groß seid Ihr, falls ihr beide den Benutzt? Passt er gut? Bist Du damit zu frieden? Macht er Dir einen robusten Eindruck? Was wiegt Deiner nachgewogen exakt? Welche Stärken und Schwächen hat er Deiner Meinung nach und was gibt es sonst noch dazu zu sagen? Trägst Du das Merinoshirt direkt auf der Haut? Hast Du es schon mal mehrere Tage lang getragen, wie ist die Geruchsentwicklung bei Dir gewesen? Trugst Du es dabei auch nachts, packtest Du es weg irgendwie oder hängtest Du es zum Lüften nachts auf eine Leine? Ist es robust, oder reißt man sich leicht ein Loch rein?
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Mein aktueller BW Gebirgsjägerrucksack enthält u.a. einen 1,2 Kilogramm Militärschlafsack mit einem Anwendungsbereich bis 0*C, eine BW Faltisomatte, ein Fahrtenmesser solider Machart und liegt ohne Wasser und Proviant obwohl einiges an recht unsinnigem Scheiß mit drin ist bei etwa 5,5 Kilogramm. Ohne überflüssigen Scheiß vermutlich bei 5 kg, muss ich mal rauspacken.
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Natürlich ist es Sinnvoll daneben noch eine Sammlung empfehlenswerter günstiger Ausrüstung zu erstellen, die woanders leicht erhältlich ist. Das Problem dabei ist aber die leichte Verfügbarkeit auf allen Europäischen Märkten. Überlegt mal, wie lange ihr brauchen würdet Eure aktuelle Ausrüstung neu zu kaufen. Das dauert ewig, selbst wenn man ganz genau weiß, was man will! Daher mein Ansatz, alles aus einem Laden zu kaufen, den es überall in Europa gibt. Anders als mir hier im Forum untergeschoben wurde, bin ich kein Freund von nationalen Lösungen, schon gar nicht für eine Beispielliste dieser Art. Mir geht es um eine Europareise in 9 Monaten, nicht um Ausrüstung für spezielle Anwendungen. Ich denke: Wenn man sich schon die Arbeit macht, sollen auch möglichst viele Leute davon profitieren können!
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Früher war Militärschrott eben am günstigsten und haltbarsten. Inzwischen wird das Zeug aber unverhältnismäßig teuer, weil irgendwelche Freaks drauf stehen und sich gegenseitig überbieten. Der zivile Markt bietet leichteres, leichter erhältliches und teils eben so haltbares Material. Für Leute wie mich, die auch farblich eins mit der Natur sein möchten, um ihren Seelenfrieden zu finden, gibt es gerade bei Decathlon jede Menge Material in Naturfarben. Ich kann versichern, keinerlei Böse Absichten im Schilde zu führen. Ich möchte lediglich Einsteigern den Weg in die Natur eröffnen um meinen Beitrag zum Naturschutz zu leisten und dadurch, dass ich junge Leute zu Fernreisen zu Fuß animiere zu Völkerverständigung beitragen. Wer nach Trinkwasser fragen muss, kommt mit den Menschen ins Gespräch. Diese Erfahrung hat mich in meiner Jugend nachhaltig geprägt und ich möchte, dass so etwas nicht ausstirbt, sondern sich wieder verbreitet. Ich teile durchaus die Ansicht, dass gerade dabei ein Übermaß an Militärmaterial in der Ausrüstung eher Hinderlich als förderlich sein dürfte. Aber die Diskussion hat sich so wie so erledigt: Es gibt fast kein für Wanderreisen brauchbares gebrauchtes Militärmaterial mehr zu vernünftigen Preisen auf dem europäischen Markt zu kaufen. Daher mein Vorschlag, mit Euch zusammen eine Packliste von Euch geprüfter oder zumindest gesehener und für ggf brauchbar gehaltener Decathlonausrüstung zusammen zu stellen.
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Heringe Ultralight 5 Stück, Aluminium, orange, € 7,99 für mittlere und harte, auch steinige Böden 16cm lang, 4 x4 mm Die robusten Dinger, mit der wieder findbaren Farbe wiegen nicht 9g wie angegeben, sondern 10g pro Stück. Zusammen also 50g. 5Stück reichen sowohl zum Aufbau der Tarnplane als auch zum Aufbau des Kreuzkuppelzeltes normalerweise völlig aus. Für die Tarnplane als Plow Point Shelter genügen 3 Stück und ein Baum, der nicht getragen wird, gesamt also nur 30g. Zum Befestigen, der Tarnplane am Baum, als Wäscheleine und auch zum befestigen der Leichthäringe am Kreuzkuppelzelt benötigt man: Reepschnur Simond, 2mmx10m. € 3,99 2g/m unzerschnitten also 20g bis 80 kg Zugkraft Orange ist dringend zu empfehlen! (Erhältlich auch in blau, grün und rot um ggf unterschiedliche Seillängen besser unterscheiden zu können)
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Zelt Arpenaz 2 Personen Grasgrün €19,99 Doppelwandige Kreuzkuppelkonstruktion, selbst tragend daher kein Regen geschützter Eingang. 200x120cm, 105 cm hoch 2kg mit Gestänge und weit geschnittenem Packsack zzgl 200g für 6 Stahlheringe, die im Lieferumfang und Preis enthalten sind, jedoch besser durch Leichthäringe ersetzt werden sollten. 57x12x11cm Packmaß, 7,5 Liter. Das Zelt ist für diesen Preis überraschend gut gemacht. Man wird Schwierigkeiten haben ein derartig gutes Zelt irgendwo anders in dieser Preislage zu finden. Das Glasfiebergestänge ist mit 57 cm unangenehm lang segmentiert. Es ist daher entweder außen am Rucksack zu verstauen, oder es ist beim Rucksackkauf darauf zu achten, dass es vernünftig hineinpasst. Es ist nur für Windgeschwindigkeiten bis 40km/h ausgelegt. Es sollte bei starkem Wind also unbedingt im Windschatten aufgebaut werden. Der Boden ist derart robust ausgelegt, dass selbst auf Schotter keine Zeltunterlage notwendig ist. Große Menschen können sich diagonal hineinlegen um an Liegelänge zu gewinnen. Es ist leicht, leichter ist natürlich die benutzung eines Tarps, was sich gerade auf Reisen allein empfiehlt. Für ein Pärchen, dass sich ansonsten bei der Ausrüstung stark beschränkt kann es aber durchaus empfohlen werden. Es bietet dann auch genug Platz für das wenige Gepäck.
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Luftmatratze Forclaz Air rot 550g samt Packnbeutel 180x50x5 cm. € 39,99 Durchmesser 10x19cm Packmaß 1,5 Liter Die Matratze ist nicht Kälteisolierend. Sie ist super bequem auch für Männer von 185 cm und 90 Kg Körpergewicht. Sie läßt sich leicht ind zügig mit dem Mund aufblasen und sehr schnell wieder leeren. Das Einrollen erfordert etwas Übung. Es empfiehlt sich einmal aufzurollen, um die Luft raus zu drücken, und dann nochmal richtig und präzise zu rollen. Ein sehr zufrieden stellendes, sehr kompaktes Produkt.
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Schlafsack Forclaz Ultralight 15* bis 20*C Komfortbereich € 34,99 3 Größen, 3 Farben: bronze, grün, bordeaurot L bis max 185cm Körpergröße, 680 g Der Bronzeton entspricht der Farbe verdorrter Bodenvegetation im Südfranzösischen Sommer. Das Grün wirkt etwas unnatürlich. Der Schlafsack ist völlig in Ordnung für den Preis. Mit Bekleidung im Schlafsack läßt sich der untere Temperaturwert auf etwa 10*C drücken. Im Kompressionssack schön Kompakt verstaubar.
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So dann mache ich mal mit konkreten Produkten den Anfang. Wasserdichte Tarnplane Solognac 220x145 cm Polyestergewebe 275 g. € 14,99 Farbe: Aufgedrucktes Astwerk, braunbasiertes Jagdtarnmuster Sie müsste sich ohne weitere Modifikation als Plow Point Shelter als Tarp für eine Person aufbauen lassen. Hat das schon mal jemand versucht, halten die Befestigungsbändsel dem Zug stand? Der Kauf einer zweiten als Bodenplane und provisorischen Biwaksackersatz wäre eine Überlegung wert, besser wohl als der Decathlon Biwaksack, der leider nicht aus atmungsaktivem Material besteht.
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Danke! Schön dunkles grün! Künstliche Objekte verschwinden am Waldrand optisch ja eher, wenn sie etwas dunkler als die Umgebung sind. Sie wirken dann wie ein schattiges Loch in der Hecke. Aber wieder nur 150 cm breit. Ich habe letztens nochmal den Bundeswehrponcho übergezogen. Bei meinen langen Armen als 185 cm Mensch sind 165 Ponchobreite einfach optimal, 160 eigentlich das Minimum. Es ist schon der Hammer, dass es auf dem Weltmarkt fast nur one size fits all gibt, und das dann mit 150 ganze 15 Zentimeter schmaler ist, als das Natomaterial, dass den selben Völkern als Einheitsgröße angeboten wird. Beim Tarp läßt sich zähneknirschend damit leben, beim Poncho aber eigentlich nicht.
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Das mit dem Campingplatz am Strand statt viel Geld im Hostel zu lassen, schrieb ich um zu verdeutlichen, wie traurig die Situation einiger junger Leute ist, die ich jedes Jahr aufs neue in Hostels treffe. Immer andere in immer der selben Situation und überall in Europa. Sie haben 6 oder 12 Monate Zeit um Europa zu sehen, aber niemand hat ihnen gesagt, wie man das sinnvoller Weise macht. Trekking ist irgendwie aus der Mode geraten, nicht mehr allgemein bekanntes Know How. Nicht mal Hostelbackpacking wird noch allgemein beherrscht. Ich könnte vor Mitleid wirklich heulen, wenn ich das sehe! Ganz im Ernst! Missionarisches Ziel ist natürlich, die Leute in Marsch zu setzen. Ich will ihnen quasi den leichten Rucksack aufsetzen und sagen: "Lauf, statt zu fahren, nur so siehst Du was von der Welt!" Vermutlich muss man einen 45 Liter Rucksack empfehlen, die sind oft lang unterwegs und kommen in kalte Jahreszeiten. Die müssen sie aber nicht zwingend im Zelt verbringen. Es reicht ja erst mal, wenn sie im Sommer campen. Ich denke, bloß nicht zu klein den Rucksack, und dann vielleicht den Schlafsack ohne Rollverschlussbeutel und die Latschen außen anbaumeln... Das ist natürlich unbedingt zu vermeiden! Verpflegung für drei Tage sollten sie schon mit nehmen können. Kochen auf Gas ist idiotensicheres Plug and Play. Kaltverpflegung zum Anfang aber vielleicht auch ne Option. Wenn sie begriffen haben, was läuft, können sie sich ja immer noch einen Spirituskocher basteln. Den könnte ich denen, die ich treffe, sogar als Zaubertrick und Abendbelustigung bauen. Manchmal sind die allein unterwegs, oft auch als Pärchen. Vielleicht gibt man ihnen das 20€ Kreuzkuppelzelt mit. Ich habe das ausgiebig getestet. Es ist ein sehr gutes Zelt. Das wiegt in seiner neuesten Version nur noch 2 Kg ohne die Häringe, und ist idiotensicher. Für ein Pärchen durchaus noch eine tragbare Option. Ich hab da aber auch ein Tarp gesehen und ne wasserdichte Jagdplane auf der ein Waldfoto auf gedruckt ist. Die ist vermutlich als sehr leichtes Einmanntarp verwendbar. Hatte letztens leider das Geld nicht parat, um die Jagdplane mit zu nehmen. Ich weiß nicht, ob die Bändsel in den Ecken robust genug für Benutzung als UL Tarp ausgelegt sind. Vermutlich funktioniert das aber schon. Natürlich werden die nicht gleich drei Wochen im Wald verschwinden, als Anfänger. Die Ausrüstung sollte für zivilisationsnahe Aktionen ausgelegt sein und die Bekleidung gut aussehend, die wollen ja auch mal in die Stadt damit. Also eher die Rain Cut Zipp, als die Rain Cut. (Oder sehe nur ich in der letztgenannten wie ein übergroßer Gartenzwerg aus?)
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Ich bin oft in Frankreich. Wenn ich zum Beispiel in Montpellier in dem riesigen Decathlon Geschäft stehe, frage ich mich, ob man eine komplette Trekking Ausrüstung für Reisen über drei Jahreszeiten durch Mitteleuropa ausschließlich in diesem Laden kaufen könnte, die am Ende ein ultra leichtes Gesamtgewicht hätte. Das tue ich mit dem Hintergrund, dass ich oft junge Leute treffe, die anscheinend überhaupt keine Ahnung davon haben, wie man gut und günstig eine Europareise durchführen kann. Ich frage mich, ob man eine Packliste schreiben kann, die man solchen Leuten in die Hand geben könnte und die gehen in eine große französische Decathlonfiliale und kommen mit einer kompletten UL Trekkingsusrüstung heraus, ohne dabei allzuviel Geld aus gegeben zu haben. Ich treffe seit Jahren überall Leute, die so eine Packliste nötig hätten, und sich nicht weit von einer großen Decathlonfiliale befinden, und im Hochsommer Unsummen in Hostels ausgeben, statt wenigstens einfach auf einen der schönen und günstigen Campingplätze am Strand zu fahren. Denen würde ich dann immer gern helfen. Da das aber stets Leute sind, die wirklich überhaupt keine Ahnung vom Trekking haben, müsste das wirklich quasi eine Plug and Play Lösung sein! Idiotensichere Ausrüstung aus sich selbst erklärendem Material also. Ich suche hier also UL Spezialisten, die Lust darauf haben, bei diesem missionarischen Projekt mit zu machen. Ich würde Euch hier gerne eine Liste von Euch empfohlener sehr leichter und preisgünstiger Decathlonprodukte , die zum Trekking geeignet sind, erstellen lassen, auf der Produktname, Größe und Gewicht sowie der Preis verzeichnet sind und die erhältlichen Farben. Das Auge reist ja mit! Seid bitte so lieb, und haltet Euch an diese Spielregeln. Wir verhalten uns hier bitte mal so, als hätten wir keinen Cent in der Tasche, aber einen Einkaufsgutschein von Decathlon. Andere Produkte und Selbstbauversionen möchte ich hier mal ausnahmsweise nicht sehen. Versucht werden soll mit möglichst wenig finanziellem Aufwand eine komplette UL Trekkingausrüstung zusammen zu stellen und das ausschließlich mit aktuell bei Decathlon erhältlichen Produkten. Vielen Dank für die Tipps im Voraus. Ich versuche mich mal zugunsten der Lesbarkeit weitestgehend mit Themenmoderation zurück zu halten, damit das Ergebnis möglichst kompakt bleibt.
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Ah, schlaue Leute. Die haben mir auch meinen 750 ml Toaks Titan-Topf mit Klappgriffen und Henkel zum übers Holzfeuer hängen verkauft. Dann werde ich bei denen mal blättern. Danke! Gibt es noch eine Alternative?
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Aha, MLD also! Ich übersah, dass es den auch in grün gibt. Danke für den Tipp! Der kommt allerdings meinen Vorstellungen sehr nahe! Gibt es für den einen Händler in Deutschland?
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Danke für den Hinweis! Ja, das ist wohl das Problem, der Stoff wird anscheinend schmaler produziert als es für die kostengünstige Produktion einer Leichtgewichtvariante der Militärponchos in den richtigen Maßen notwendig wäre. Die Hersteller verkaufen uns lieber das zu schmale Zeug, als dafür zu sorgen, dass sie die Stoffe auf breiteren Rollen erhalten. Vermutlich kommen die, egal aus welcher Fabrik, alle vom selben Webstuhlmodell, und daher gibt es das, was ich haben will, eben nicht auf dem Markt. So ist zumindest meine Vermutung. Aber vielleicht ist das ja auch Schnee von gestern, und jemand kann mir hier noch den ultimativen Fingerzeig beisteuern.
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Danke für den Tip! Das sieht zwar ganz interessant aus. Aber die Unterarme scheinen mir durch das Ding nicht vor Regen geschützt zu sein. Ich gehe zuweilen auch raus, wenn es so kalt ist, dass man langärmelige Bekleidung anziehen muss. Diese sollte der Poncho vor Regen schützen. Und zwar in einer Weise, die es mir im Falle eines Sturzes erlaubt, mich durch nach vorn reißen der Arme vor Aufschlag auf dem Boden abzufangen. Ich möchte in dem Ding die Arme benutzen können, zB zum Feuerholz sammeln, ohne dass die Unterarme vom Regen dabei nass werden. Auch sehe ich überhaupt nicht ein, wieso ich einen Wanderstock durch die Gegend schleppen sollte. Kann man das Gatewoodcape mit einem Naturstock aufbauen? Und zwar ohne die Topftasse, Socken oder etwas anderes zum abpolstern zu verwenden? Ich nehme keine überflüssige Ausrüstung mit, die für so etwas zur Verfügung stünde. Kann man es nach oben an einen Ast abspannen? Blöder weise sind im deutschen Wald die Äste meist ziemlich hoch. Den Bundeswehrponcho kann ich mit einer Ecke am Stamm befestigen, diagonal über das Rechteck den ersten Häring rausspannen und danach die anderen beiden Ecken am Boden Annageln. Fertig ist die Laube! Das kann ich an einer einzigen in der Natur stehenden Stange machen, brauche also kaum Schnur mit zu nehmen. Er bietet weniger Rundumschutz, aber dadurch auch weniger Kondensprobleme und bessere Aussicht, als so ein Ponchozelt wie das Gatewoodcape. Außerdem kann man vor den meisten Shelter-Konstruktionen mit Ponchos im Militärponchostil ein Feuer entzünden und sich wärmen. Das erscheint mir beim Gatewoodcape nicht so gut machbar, oder irre ich mich? Kann man das Ding auch halb offen lassen, und es deckt immer noch genug Fläche ab, um darunter zu schlafen?
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Ich finde den alten gummierten Bundeswehrponcho super. Er ist im Gelände fast unsichtbar, das Tarp trocknet beim Wandern am Körper, bevor man es in den Rucksack stopft. Man kann sich die Mitnahme eines Regenanzuges sparen. Er ist mit einer 1,5 Meter langen 2mm Schnur in einer Ecke und drei Häringen in den drei anderen Ecken blitzschnell an jedem Bäumchen aufgebaut. Zusammen mit leichtem Biwaksack mit Zentralreißverschluss ist er meiner Meinung nach die optimale Unterkunft für eine Person bei fast jedem in Deutschland vorkommenden Wetter. Die Große Kapuze mit dem weiten Halsdurchgang ist selbst mit der fettesten Kälteschutzausrüstung nutzbar. Natürlich ist er viel schwerer als nötig, etwas zu kurz, um als Tarp optimal nutzbar zu sein, natürlich ist es unsinnig, Messingösen zu verbauen statt Gewebebandschlaufen an zu nähen. Trotzdem ist er ein tolles Stück Ausrüstung, gerade auch, wenn man den niedrigen Preis betrachtet. Ich suche so etwas in einer leichten Variante. Der Poncho sollte leicht sein, 165 cm Breite haben, da er sonst die Unterarme nicht vor Regen schützt, mindestens 240 cm Länge haben, damit er bei Verwendung als lean to shelter, plow point oder hohem A-Frame genug Fläche für einen 185cm großen schlafenden Wanderer abdeckt, in allen Ecken eine Bandschlaufe für Häringe und stets auf der Mitte der Kanten ebenfalls eine Schlaufe am Rand für Spannseile und Häringe aufweisen. Ich will unbedingt einen haben, der olivgrün, tannengrün oder grasgrün ist, also optisch bereits auf geringe Sichtdistanz in der Natur verschwindet. Bronzefarben ginge notfalls auch noch. Ein militärisches Wald-Tarnmuster wäre auch noch im Rahmen meiner Wahl. Was ich bisher im Internet fand, hatte alles nicht die von mir gewünschte Breite von mindestens 160 cm. Kennt Ihr ein Fertigprodukt, dass auf meine Kriterien passt? Silnylon wäre das Material meiner ersten Wahl.
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Zum Kocher, bzw Küche: Ich habe ein System aus zufällig gut zusammen passenden Einzelkomponenten entwickelt, von dem ich recht angetan bin: In einem gelben Tatonka Rundbeutel XXS (als Schutz des Rucksackinhaltes vor Ruß ) steckt eine 750 ml Titan-Topftasse von Toaks mit Klappgriffen und Henkel zum Aufhängen. (Der Henkel fehlt bei allen anderen Herstellern!)Unten ist ein Schwämmchen drin. Darauf liegt der Esbit Titan-Klapplöffel. Den Schwamm habe ich auf die richtige Höhe, außen rund und so geschnitzt, dass der Löffel wie in einem Futteral liegt. Darüber steckt in dem Topf eine 500 ml Schraubdose von Hünersdorf, darin upside down eine 100g Primus Gaskartusche (rot, samt Kappe) in deren untere (jetzt oben liegende) konkave Bodenausbuchtung ein in ein Stofftaschentuch (das als Topflappen und Geschirrhandtuch dient) eingewickelter EOE Lithium Gaskocher in seinem Beutelchen passt, ein oranges Bic mini Feuerzeug, eine Drahtschlinge, auf die ich später noch komme, und ein Baumwollschnürsenkel, und zwar ist das klapperfrei, wenn man die Dose zuschraubt. Oben liegt der Deckel des Topfes auf dem Dosendeckel. Man könnte noch eine 250 ml Hünersdorf Dose oben drüberstellen, oder irgend etwas anderes mit hinein tun, es ist oben noch Platz in dem Beutel. Ich habe mir im Yachtladen aus einem ganz dünnen Edelstahlseil eine doppelte Drahtschlinge gebaut, wobei an einer der beiden ein kleiner Haken befestigt ist, um den Topf daran aufzuhängen, wenn man über Holzfeuer unter einem Dreibein kocht. Um das zu binden gehört der lange Baumwollschnürsenkel zum Küchenset. Ich habe deshalb eine Doppelschlinge und (nicht nur oben eine und unten einen Haken) weil ich so auch eine Kleen Kanteen oder Vargo Titanflasche übers Feuer hängen kann, falls sich da Eis drin bildet, um rechtzeitig ein Platzen der Flascje durch den Eisdruck zu verhindern. Das System ermöglicht unterhalb der Baumgrenze auf Holzfeuer zu kochen und oberhalb auf Gas. Man hat zwei fast gleichgroße Gefäße, von denen das kleinere als verschraubter Foodcontainer dienen kann. Will man über Holzfeuer nur einen Kaffee kochen, bleibt die Dose zu und alles außer Drahtschlinge und Schnürsenkel hübsch drin. Statt Topflappen reicht ein unter den Henkel geschobenes Stöckchen, um den Topf vom Feuer zu nehmen, geht bei Holzfeuer sogar besser. Und der Titan-Griff bleibt nicht lange heiß. Ich finde das System weit besser als diese sogenannten UL Spiritus-Kocher jeder Art. Fingerdicke Stöckchen zum Kaffeekochen liegen unterhalb der Waldgrenze überall rum. Wo das Wasser fließt, das man kochen will, ist es auch feucht genug, um ein Feuer gefahrlos zu entzünden. Das finde ich leicht, keine Spiritusflasche. Und wo das nicht geht, habe ich die 100g Gas. Das reicht ziemlich lange, wenn man keine Kartoffeln kochen will.
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Einen Kunstfaser Schlafsack in dieser Größe bei 1 Kg gibt es bestimmt bis 0*C. Ich besitze einen der zwar bis 5 / 0*C angegeben ist, aber bei 0*C lasse ich die Tagestemperatur angemessenen Klamotten darin an, und das ist seine Grenze. Er wiegt 1200 g und ist (bei sehr kleinem Packmaß) sehr groß geschnitten, da er Teil eines Militärschlafsacksystems ist, bei dem ein echter Kunstfaser- Drei Jahreszeitenschlafsack, 1800 g, bis runter auf -10*C oder so, in vollem Loft hinein passt. Und das Ding ist für ausgewachsene Breitschultrige Männer konstruiert. Das Ding hat übrigens ein unglaublich weiches Innenfutter, wie ich es bei einem Teil für Militärgebrauch niemals erwartet hätte. Ich bin völlig begeistert davon. Natürlich ist nur der 1200 g Sommerschlafsack mit seinem Maßgeschneiderten 450 g Biwaksack noch am Rande leichtgewichtiger Ausrüstung. (Das ganze komplette System bis minus 20*C ist so groß, wie die kleinsten Tourenrucksäcke der Forenteilnehmer hier.) Was ich sagen möchte: Es ist technisch ohne weiteres möglich, so einen Kunstfaser Schlafsack für Frauen bzw kleine Männer an zu bieten, wie Du ihn suchst. Meiner ist der Snugpack Special Forces 1. (Plus SF Bivi und SF2). Snugpack stellt aber auch leichtere Schlafsäcke in Militärfarben her und ebenfalls zivile Varianten in bunten Farben. Wenn Du da einen aus meinen Materialien findest in Deiner Größe, dann dürftest Du einen Schlafsack finden, der überzeugt. Also schau da ruhig mal rein! Snugpack.UK nennt sich die Homepage, passt wohl auch zu Schottland, das Zeug, wird ja zu einem erheblichen Teil an Schotten verkauft! Vor vielen Jahren habe ich mit einer Freundin auch mal einen ganz tollen Ajungilak Sommerschlafsack gekauft. Ebenfalls eine Firma, die für ihre Qualität bekannt ist, und die einige echte Militärmodelle im Programm hat. Das Ding damals war aber in schönem Marineblau gehalten, leicht, warm und kuschelig und war genau das richtige beim Segeln vor Skandinavien. Ich empfehle zum Wildcampen allerdings Naturfarben, vorzugsweise Olivgrün.
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AZ größer, IZ kleiner, für eine Person. Im Gegensatz zum DD regnet es nicht durch den Eingang ins Innenzelt. Das DD erscheint mir gut zu sein für zwei bei normalerweise gutem Wetter. Nur was soll ein Zelt für gutes Wetter? Carcamping im Minizelt, oder was? Das Silhexpeak erscheint dagegen wesentlich besser für einen bei auch richtig schlechtem Wetter. Zu zweit mit leichten Biwaksäcken vermutlich bei Regen besser, als die DD Konstruktion. Ich finde auch den Eingang viel besser gemacht beim Silhexpeak. Zu Ende gedacht. Die Kräfte sind da wohl konstruktiv besser aufgenommen. Beim DD bläst der Wind einem doch den Eingang auf, oder etwa nicht? Und dem Sturm ist der Zipp auch direkt ausgesetzt. Ich verstehe nicht, was die Konstrukteure von DD sich dabei gedacht haben. Sonderbares Ding!
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Kann man in Fjällräven Hosen Kleinzeug beim Schlafen in den Taschen lassen?
Erbswurst antwortete auf Erbswurst's Thema in Ausrüstung
Es geht darum vom Norden Skandinaviens über die Deutsche und französische Küstenlinie und das Landesinnere bis zu den Seitentälern der Alpen im Winter und den Pyrenäen wie auch bei 45*C im Schatten, und fast 60*C in der Sonne in der Provence im Hochsommer immer und überall die gleiche Hose zu verwenden. Meine Touren sind lang in der Strecke und lang in der Dauer. Sehr lang! Daher benötige ich eine sehr robuste Zipp Off Hose. In den Hosentaschen habe ich eigentlich immer: Victorinox Climber, Bic mini, Plastikkarten und einige Münzen in kleinem Noaks Bag statt Portemonnaie, im Winter manchmal ein kleines Fahrtenmesser zum Feuer machen, meistens ein Telefon. Dazu kommt manchmal ein leerer Häringsbeutel. Die Stirnlampe schläft neben Tickets und Zigaretten in der Brusttasche des Hemdes. Gern würde ich die Brille in einem Wizz Smartphone Case in der Hosentasche lassen, wenn es ginge. Das erscheint mir von Vorteil für den Fall, dass mir alles geklaut wird, was nicht am Mann ist. Ist mir bisher nicht passiert, aber mehreren Leuten, die ich kenne. Man könnte zum Wandern natürlich mehr in den Hemdtaschen verstauen. Die benötige ich aber am Tage im Sommer für zwei Tesafilm Abroller da ich hauptberuflich Konzertplakate in Läden aufhänge. Natürlich will ich nicht ständig umräumen. Plakatieren und Biwakieren wechseln sich bei mir häufig ab. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb ich robuste Hosen benutze, die Schultertasche mit den Plakaten scheuert jede dünne Hose blitzschnell durch. Und ich suche mir da ich oft spät noch arbeite häufig den Biwakplatz erst im Dunkeln, da ist eine Robuste Hose ebenfalls von Vorteil, müde und im Dunkeln übersehe ich auch mal ne Brombeerranke. Ich benutze die Hose zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter immer und überall und nehme außer Badeshorts, wenn überhaupt, keine Ersatzhose mit. Eine Zipp Off Hose für alles. Die sollte dann robust sein. Ich bin sehr viel draußen und daher ziemlich abgehärtet. Regenhosen benutze ich eigentlich nicht. Eine gute Baumwollmischgewebehose trocknet bei mir bei jeder Temperatur problemlos am Körper, ohne das ich krank werde. (Ich suche übrigens immer noch einen zweiten Mann, der Lust hat, Wochenweise, Monatsweise oder in Vollzeit diesen Job mit mir zusammen zu machen. Abenteurer und Fernwehkranke sind herzlich eingeladen, mir eine persönliche Mitteilung zu senden.) -
Kann man in Fjällräven Hosen Kleinzeug beim Schlafen in den Taschen lassen?
Erbswurst antwortete auf Erbswurst's Thema in Ausrüstung
Gibt es Popcorn eigentlich auch in Olivgrün? Ich hasse es, immer diese Sawabinüsse im Sommer zu essen, im Winter esse ich ja auch gern Popcorn, weil man dann meine Spuren im Schnee nicht so leicht verfolgen kann. Und leichter ist es ja auch! -
Kann man in Fjällräven Hosen Kleinzeug beim Schlafen in den Taschen lassen?
Erbswurst antwortete auf Erbswurst's Thema in Ausrüstung
Und, was hast Du der Wurst bezüglich ihrer Frage informatives mit zu teilen? In Deinem Kommentar fehlt doch noch irgendwas, oder? -
Ich finde das Silhexpeak V4a wesentlich schlauer konstruiert. Das Außenzelt allein wiegt nur 684 g. Sind beim DD die 460 g nur das Außenzelt, oder alles zusammen?