
Erbswurst
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Ich benutze Plastik Ausrüstung, weil sie weder Schimmeln noch von Motten zerfressen werden kann. Sie trocknet schnell und ist da wasserdicht, wo ich das will. Wenn man sich aber im Eigentum so beschränkt, dass die Ausrüstung auch im Alltag in ständigem Gebrauch bleibt, so dass man sich also ständig dagegen wehren kann, dass die Natur die Naturstoffe zersetzt, aus denen Ausrüstung gefertigt ist, so ist es ohne weiteres möglich eine völlig Plastikfreie Wanderausrüstung zu verwenden. Wenn aber auch auf einen gummierten Poncho als Unterlage verzichtet werden soll, so kommt man um Feuer im Lager nicht herum. Ich bin 10 Jahre lang ausschließlich mit historischem Material vor allem aus Militärbeständen auf Wanderreisen gegangen. Das war überhaupt kein Problem. Heute sehe ich eher das Problem solches Material in gut erhaltenem Zustand preiswert zu beschaffen. Aber Es ist sicherlich möglich. Gewichtsmäßig landest Du dann etwa bei 8 Kilo Basisgewicht in einer Drei Jahreszeiten Bushcraftausrüstung. In den Winter verlängert man die Reichweite der Ausrüstung mit Bushcraft Technik. Sonst würde man sich tot schleppen. Häringe und Brennstoffe mitschleppen und das ganze Campinggedöns ist dann natürlich nicht mehr drin. Historische Wanderausrüstung umfaßte nicht versehentlich ein Fahrtenmesser. Man machte sich sein Campingzeug eben zu einem Großteil jeden Abend vor Ort. Jeder ältere Pfadfinderführer kann Dir das übrigens zeigen. Es ist aber etwas aufwändiger und härter mit historischer Ausrüstung zu reisen, so eine Wolldecke ist kein Winterschlafsack! Es macht aber trotzdem großen Spaß. Dann muss man eben lernen, Holz nach zu legen, ohne richtig auf zu wachen. Man feuert die Nacht durch. Das war früher eine Grundfertigkeit von Pfadfindern. Ist von jedem erlernbar. Im Internet empfehle ich dazu zB die Beiträge von Blizzard auf der Forenseite auf Bushcraft.fr das ist so ein alter Padfinderführer, der den Gebrauch historischen Materials empfiehlt und erklärt. Natürlich auch das Buch "Scouting for Boys" und "Das große Lagerbuch" von Walter Scherf. Ohne Bushcraftausbildung halte ich historisches Material aber für nur im Hochsommer verwendbar. Daher obige drei Standard Lehrer als Empfehlung gleich mit geliefert. Auf Paul Kirtleys Blog wird zwar vor allem modernes Material empfohlen bzw benutzt, die Bushcrafttechniken werden aber so gelehrt, als würde noch historisches Material verwendet. Dort ist ja Gegenstand des Ganzen mit jedem zur Verfügung stehenden Material zurecht zu kommen, bzw eben notfalls ganz ohne jegliche Ausrüstung zu überleben. Wenn Du es wirklich einmal mit historischer Ausrüstung versuchen möchtest, empfehle ich Dir eine halbe Bundeswehr Dackelgarage samt Kapuze zu erstehen und sie gut nach zu imprägnieren. Da hast Du Tarp und Regenmantel in einem. Bei weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung. Ich kenne mich mit sämtlichem europäischen Material dieser Art aus. Kenne auch die Gewichte etwa.
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Robuste leichte Schuhe gesucht, und eventuell doch mit GORE-TEX ?
Erbswurst antwortete auf tycore's Thema in Ausrüstung
Ich war gerade mit den 9 € Decathlonschuhen in Frankreich. 9 Wochen durch den Sommer. Wenn sie stanken, habe ich sie mit heißem Wasser aus dem Wasserhahn desinfiziert. Alles Super! Meine Empfehlung für warmes, trockenes Wetter Nr. 1 !!! Dann war ich damit eine Woche im Schwarzwald. Dort sind sie völlig ungeeignet! Es liegt zuviel Geröll auf den Wegen. Ein richtiger knöchelhoher Bergschuh mit fester Sohle ist dort die richtige Ausrüstung! Da Du ja dort irgendwo zu wohnen scheinst, oder zumindest dort hin möchtest: Meine Empfehlung ist im Schwarzwald die Schuhe zu kaufen. Herr Geiger in Frittlingen wird Dir bei rechtzeitigem Anruf einen Termin machen, Deine Füße vermessen, Dir zuhören, was Du haben willst und Dir etwa ein Jahr später exakt das Paar Schuhe zusenden, dass Du Dir vorstellst, und das exakt an Deine Füße passt. Die Kosten dafür liegen kaum höher, als ähnliche Standardschuhe von Meindl. Du kannst Dir die Lederfarbe genauso wie die Lederstärke und damit das Gewicht aussuchen. Er bietet alle Modelle an, für die es eine vernünftige technische Begründung gibt. Selbst verständlich handelt es sich dabei um reine Lederschuhe. Ich habe mir die anderen Modelle dort nur flüchtig angesehen. Der Bernina ist ein von Meisterhand auf Maß zwiegenähter halbhoher Wanderschuh aus reinem Leder. Ein vier Jahreszeiten All Terrain Bergstiefel in der normalen Steigeisen festen Version aus dickem Leder mit Vibramsohle. Man kann ihn aber auch aus etwas dünnerem Leder und mit weicherer Sohle bekommen. Man kann da eben so ziemlich alles bekommen. Es sind eben Einzelstücke. Die anderen interessierten mich nicht. Aber er baut alles bis hin zum Salontreter. Beim zweiten Paar binnen 5 Jahren muß nicht nochmal Maß genommen werden. Dann genügt ein Anruf um zu bestellen.- 41 Antworten
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Es gibt zur Zeit wieder das blau, grün, weiß Karierte Hemd bei Tchibo im Materialmix 65% Polyester, 35% Baumwolle. Es ist auf 13 € runter gesetzt. Es ist sehr leicht und hat zwei Brusttaschen. Ich nutze es seit mehreren Monaten und kann es sehr empfehlen. Es ist ein gutes Wanderhemd, das beweist, dass nicht überall ein Luxusfuchs drauf sein muss.
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Speedo, Arena, vielleicht auch Addidas sind seit je her die Marktführer von Badehosen für Wettkampfschwimmen gewesen. Sie hatten immer das dünnste, leichteste und am schnellsten trocknende Material, und zugleich doe beste Passform. Ich glaube kaum, dass sich daran etwas geändert hat. Wenn Du auch in Hostels schlafen willst, dann nimm eine Badeshorts. Sie läßt sich als Schlafanzugshose, Zweithose (ggf neben der Regenhose) und eben zum Baden sowie auf dem Gang zur Toilette auf Campingplätzen verwenden. Auf Sommerwanderungen nur mit Wildcamping, Schwimmbadbesuch und Campingplatz nehme ich eine Badehose in Slipform, wie Wettkampfschwimmer sie benutzen, da sie leichter ist. Ich habe sie im Sommer als einzige Ersatzunterhose mit. Ich benutze die graue Nabaji von Decathlon, die billigste. Sie ist mir gut genug. Meine Arena war bereits vor 25 jahren jedoch um Welten besser.
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Wenn Du Jahre lang auf eine Reise gehen willst und bis zu 20 Kilo laden möchtest, dann bist Du meiner Meinung nach mit einem komprimierbaren 60 bis 80 Liter Rucksack gut beraten, und zwar dem solidesten Teil, das sich finden läßt. Mit Innengestell, denn Außengestelle brechen bei Transport in Verkehrsmitteln. Ich würde dabei auf neue Ware setzen, die von einer Nato Armee exakt so eingekauft wird, da dann davon aus zu gehen ist, dass das Ding auf extreme Belastungen geprüft wurde. Berghaus bietet so etwas beispielsweise an, die beliefern das britische Militär. Würde ich auf so eine Reise gehen wollen, dann würde ich mir allerdings eine erstklassige sehr leichte Ausrüstung zu legen. Ich würde einen Snugpack Special Forces 2 Schlafsack mit dazu gehörigem Biwaksack SF bivi (britische Armee) auf einer Faltisomatte gebraucht von der Bundeswehr nutzen, außerdem mitnehmen einen Toaks Titan Topf mit Klappgriff und Henkel zum übers Feuer hängen, ein Victorinox Compact, eine Petzl e-Lite Kopflampe, ggf eine Surefire Minimus, einen drei Lagen Goretexanzug von Steinadler (Österreichisches Bundesheer) die dazu gehörige leichteste Kälteschutzjacke von Carinthia, den Essl 45 Liter Kaderrucksack (vom ÖBH), eine Woolpower 200 Unterhose (nutzen fast alle Natoarmeen) , eine Fjällräven Zipp Off Hose, Zwiegenähte Bergstiefel (von Meindl, Steinkogler, Trabert, Völkl, Hanwag oder Geiger) Socken von Nordpol (2x) und Falke TK2 (1x). Das heißt, ich würde bei Schlafsack, Kleidung und Rucksack auf möglichst leichtes, modernes, zivil aussehendes extrem haltbares Militärmaterial setzen. Alles andere würde ich in ultra leichter Ausführung anschaffen, wie sie in diesem Forum diskutiert wird. Sollte diese wider Erwarten unterwegs den Geist aufgeben, so würde Dir immer noch eine erstklassige Militär Survival Ausrüstung bleiben, die für den hoch alpinen Raum konzipiert ist. In dem Rahmen würde ich über die Mitnahme eines Fjellkniven F1 nach denken. Dass man mit einer Survivalausrüstung Notsituationen nur überlebt, wenn man gelernt hat, damit umzugehen, erklärt sich wohl von selbst. Anfängern sei dazu zB die Schule von Paul Kirtley namens Frontier Bushcraft empfohlen. Ich frage mich bei Fragestellern wie Dir im Internet immer, ob sie einem Olympiakader oder einer militärischen Spezialeinheit angehören, oder ob sie noch niemals einen 16 Kilo schweren Rucksack an einem Tag auch nur 50 Kilometer weit getragen haben. Ich halte es für alles andere als spaßig, Rucksäcke mit einem Gewicht von über 16 Kilogramm in der Freizeit durch die Gegend zu tragen. Bei der heutigen modernen Ausrüstung ist das völlig unnötig und unsinnig geworden, selbst beim Zelten im Schnee. Natürlich macht man auf so einer langen Tour keine Experimente und möchte nicht das Risiko eingehen, Materialbruch zu erleiden. Aber 18 bis 20 Kilo schleppen? Na Hola! Ich denke, Du solltest Dich erst mal quer durch dieses Forum lesen, bevor Du Dein Geld in eine Ausrüstung investierst, die Du am Ende keine 10 Kilometer weit tragen kannst!
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Ich weiß nicht, ob das jetzt billig ist, oder nicht: In den Decathlon Filialen ist die THERMAREST Z LIGHT auf € 33 runter gesetzt. Ich interessiere mich nicht für solche Isomatten, bin eben nur drüber gestolpert.
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Na zumindest auf einen Baumstamm will ich mich darin schon mal draufsetzen können. Material, das nicht einigermaßen robust ist, kommt für mich nicht in Frage. Fallen damit also die vorgeschlagenen Stoffe für mich flach? Oder ist einer davon nun doch robust? Ich habe von modernen Materialien keine Ahnung.
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Mit Spirituskochern kenne ich mich nicht aus, kann dazu also nichts beitragen. Aber zum Toaks Titan Topf: Es gibt ein Modell mit 750 ml Fassungsvermögen, dass Klappgriffe und einen Henkel zum Aufhängen hat, um ihn über ein Holzfeuer zu hängen. Will man sich keine Drahtschlinge mit offenem Haken basteln, um den Topf unter ein Dreibein zu hängen, kann man auch einfach schräg eine Astgabel in den Erdboden einrammen. Da, wo es so feucht ist, dass man bedenkenlos ein Feuer anzünden kann, geht das meist recht einfach. So spart man Brennstoff. Der zusätzliche Titanbügel, der so montiert ist, dass er beim Trinken nicht stört, wiegt ja fast nicht. Rein paßt ne 500 ml Hünersdorff Schraubdose, in die verkehrt rum eine 100g Gaskartusche und ein kleiner Gaskocher - wie EOE Lithium-, ein Bic mini, die Drahtschlinge, ein Baumwollschnürsenkel zum Dreibeinbinden und ein Stofftaschentuch passen. Unten im Topf habe ich Schwamm und Decathlon Klapplöffel, (Esbit Titan Klapplöffel müsste auch passen) drum rum wegen der Rußverschmutzung einen gelben Tatonka Rundbeutel XXS. Passt alles prima zu einander. Damit ist man sehr Flexibel ausgerüstet.
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Ja warum bauen die Hersteller von ziviler Fertigware dann alle Ponchos, die schmaler sind, als die bewährten und allgemein bekannten Militärponchos? Das ist ja sehr sonderbar!
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OT Du meinst, die feuchten Socken in den Schlafsack reintun, und die Feuchtigkeit durch die Kunstfaser- oder gar Daunenfüllung hindurch nach außen gehen lassen? Ist das die einzige Lösung, wenn man sie nicht vor dem Schlafengehen am Fuß trocknet?
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Ich glaube, dass ein Poncho, der keine Nähte auf der Fläche hat, als Tarp die bessere Wahl ist. Da kommt ja spätestens beim ersten Strand Urlaub so richtig Zug auf die Nähte. Und bei der alten Baumwollzeltbahn mit Mittelnaht war es immer stressig zu bedenken, wie die Nähte bezüglich der Dachschräge laufen, um keine schlecht gedichteten Regenrinnen überm Schlafplatz zu haben. Ich vermute, dass eine Naht überm Poncho immer eine Problemstelle sein und bleiben wird, wenn man den regelmäßig als Tarp nutzt. Gibt es jemanden in deutschen UL -Kreisen, oder im nahen Ausland, der mit solchen Stoffen, der Nahtabdichtung etc Erfahrung hat, und der nach Kundenentwurf Ausrüstung fertigt? Ich wil das nicht selber machen, wenn irgendwie vermeidbar, viel lieber mit jemandem, der versucht, davon zu leben, eine Kleinserie entwickeln. Ich denke, wir diskutieren hier eine echte Marktlücke, die nutzen kann, wer sich dafür interessiert. Und ich vermute auch zu wissen, wie man ein solches Produkt erfolgreich vertreiben könnte.
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OT Was geschieht mit den Laufsocken, wenn man sie nicht Abends am Fuß trocknet? Werden die zum vereisen auf einen Ast gehängt, als stinkendes Kopfkissen verwendet oder trocknen die im Fußbereich des Biwaksacks außerhalb der Penntüte? Und funktioniert letzteres? Ich lasse auch morgens nochmal die Socken am Fuß kurz abdampfen, während der Schlafsack lüftet, (was natürlich unangenehmer ist als abends, denn es ist kälter als abends und man ist nicht überhitzt, ohne verschwitzt zu sein, wie man das bei der Ankunft durch intelligente Marschgeschwindigkeit gut einstellen kann.) Die reine Schlafsocke müsste also am Fuß, besser natürlich am Ast neben dem Schlafsack genauso schnell trocknen, wie der Schlafsack. Im Schuh kann man eine Restfeuchte in der universalen Socke ja noch ertragen. Im Rucksack gefriert sie aber möglicher Weise, spätestens Abends!
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Ich weiß ja nicht, wo Du langfährst. Ich weiß aber, dass Du zumindest in Europa überall Outdoorzeug kaufen kannst. Wo keine Fliale einer großen Kette steht, da findet sich ein kleiner Outdoorladen, ein Sportgeschäft, ein Angelladen, in dem es Ooutdoorausrüstung gibt, wenigstens ein großer Supermarkt, in dem es Kleidung gibt. Gerade als Radfahrer mit einer Tagesreichweite von 80 bis 160 kilometern ist es doch überhaupt kein Problem, sich fehlendes zu kaufen! Und in Hostels zu flüchten und essen zu gehen, beim Bäcker oder sonstwo. Du kannst eigentlich mit Zeug nur in der Lenkertasche losfahren! Regenjacke, Biwaksack, Daunenschlafsack, Zahnbürste Wasserpulle, Portemonnaie! Vielleicht versuchst Du es im Sommer mal so rum diagonal durch Mitteleuropa? Man darf sich als Anfänger nicht dadurch in Gefahr begeben, dass man in entlegene Gegenden aufbricht. Man sollte da beginnen, wo man sich auskennt und wo man die Landessprache fließend spricht. Und dort, also in Deutschland nimmst Du beim nächsten mal nur mit, was Du beim letzten mal gebraucht hast. Und Du versuchst, davon so wenig wie möglich zu benutzen. Was Du beim nächsten mal nicht brauchtest, fliegt raus! Und immer so weiter! Ich bin auf die erste Wanderreise im Sommer mit 18 Kilo gestartet. Nach 8 Jahren hatte ich neben der Kleidung am Körper noch eine große Baumwoll-Militärzeltbahn, eine Zahnbürste, etwas Schnur , 4 Plastikflaschen voll Trinkwasser , Seife und ein Opinel Nr 8 im Rucksack dabei auf einer mehr Wöchigen Sommerreise in Südfrankreich am Tarn. Es geht nicht darum einzupacken, was man brauchen könnte, sondern nur einzupacken, auf was man nicht verzichten kann. Ich kann Dir aber sagen, dass man den Verzicht besser beim Wandern lernt, nicht beim Radfahren. Du kannst später immer noch Radfahren, gehe jetzt erst mal Wandern! Radreisen sind viel schwieriger als Wanderreisen. Versuche doch mal im Sommer bis zur weitest gelegenen Endhaltestelle der S-Bahn Deiner Stadt zu fahren, und ein Wochenende im Wald nur mit folgender billiger oder vorhandener Ausrüstung aus zu kommen: Rucksack, Biwaksack, Schlafsack, gebrauchter Bundeswehrponcho, ein scharfes Taschenmesser 3 Meter Schnur 2mm ( Edelried oder ähnliches) 2 x 1l Colaflaschen voll Wasser (die natürlich nachgefüllt werden sollen) dünne Fleecejacke Zwei Packungen Knäckebrot, 8 Landjägerwürste, bic Feuerzeug. Portemonnaie. Du darfst Lebensmittel einkaufen und essen gehen. Du wirst feststellen, dass das reicht! Und für 8 Wochen Wandern reicht es ebenfalls. Seife braucht man dann noch und eine Badehose ist ganz gut. Probier's mal einfach! Wenns Scheiße sein sollte, läufst Du zur S-Bahn und fährst nach Hause!
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Ich kann extra Schlafsocken bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ja durchaus nachvollziehen. Ich mach es aber bei jedem Wetter so, dass ich zwei Paar Wandersocken mitnehme, das Reservepaar bleibt im Rollverschlussbeutel bis gewaschen wird, sofern es da überhaupt raus darf, im Sommer bleibt es oft wochenlang aganz drin, denn dann trocknet das erste Paar schnell. Wenn ich meinen Schlafsack ausgerollt habe, dann lege ich mich ein paar Minuten darauf, bis die Socken trocken sind. Und dann gehe ich meist in voller Montur in den Schlafsack (es sei denn, es wäre dafür zu heiß). Das mache ich sowohl mit Falke TK2 wie mit Nordpol Schurwolle , wie mit dünnen Söckchen, die ich im Sommer in Trailrunnern trage, sofern ich letztere nicht abends waschen kann. (Die einzigen extra Schlafteile, die ich besitze, sind eine dicke Fleecesturmhaube für richtigen Winter und eine Badeshorts für Hostels.) Ich muss dazu aber sagen, dass ich einen ganz konventionellen Kunstfaserschlafsack benutze. Ich benutze lieber wenige universelle robuste Ausrüstungsstücke als viel kleines Extrazeug. Das ist bei meinen Socken nicht anders.
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Am Berg und auf dem Wasser ist das begründet mit den bunten Farben. Wer die Müritz überquert und nichts oranges dabei hat, der handelt fahrlässig. Aber beim Wildcamping in bevölkerter Gegend im Flachland? Naja, jeder wie er mag. Es hängt wohl erheblich von der Routenplanung ab. Ich habe fast nur grün. Und eine Jacke, die orange ist, aber richtig!
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OT Der Hauptgrund, weshalb ich nur olivgrünes Zeug hab. So kann ich sicher sein, dass ich mich stets im grünen Bereich befinde.
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Hat jemande Erfahrung mit Funktionsjacke Forclaz 400 von Decathlon?
Erbswurst antwortete auf AnnK's Thema in Ausrüstung
In Yachthäfen trage ich übrigens gern die marineblaue Decathlonjacke Rain Cut Zipp. Ahoi! Super kompakt, super billig, super leicht, ein Superteil! Mir ist bisher nicht gelungen, sie aus meinem Wanderrucksack raus zu schmeißen., obwohl ich da nur olivgrüne Bekleidung drin haben will. Aber jetzt ist sie geliefert: Ich kaufe mir demnächst die oben beschriebene leichte Solognac Jacke aus Ripstopmaterial mit Netzfutter. xxxxxxxx Ach, G1000 hat 65% Kunststoff und 35% Baumwolle, wie alle Baumwollmischgewebe Outdoorstoffe vom Ende der 70er Jahre? Echt jetzt???? Was glaubst Du denn, weshalb ich "ähneln ...etwas" schrieb??? Die genannte Decathlonhose ist eine Funkenresistente Bushcrafthose, die fast das gleiche Material hat wie zB die Flecktarnhosen, die die Firma Leo Köhler an die Bundeswehr ausliefert. Der Materialmix beider ist 65% Baumwolle, 35% Kunststoff. Ebenfalls schnell trocknend, aber eben ziemlich Feuerfest. Bei höheren Temperaturen, wie sie in Frankreich und Deutschland nicht nur in beheizten Räumen oft vorkommen eine empfehlenswerte Alternative zur für Skandinavisches Wetter konstruierten Hose im umgekehrten Mix. Schaue ich auf das Preisschild, so ist mein Entscheidungsfindungsprozess abgeschlossen. Ich kaufe mir vom gesparten Geld bei Decathlon noch ein Zelt, eine Leichtluftmatratze, einen Sommerschlafsack und ein Passendes Hemd im selben Mix und bin glücklich mit dem Billigzeug. Ist natürlich nix zum Angeben. -
Ich weiß leider, bzw Gott sei Dank, nie mit Sicherheit wann ich wo bin. Ich bin schon froh, wenn ich weiß, wo ich gerade bin! Sofern ich kann, werde ich kommen.
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Nordpol Socken aus dem Arbeitskleidungsladen, 90g in Gr44 Wolle 70% Polyester 30% werden auf Baustellen und auf der Jagd getragen. Die Mischung ist also Woolpower Unterhosen ähnlich. Mit 6 € die günstigste echte Wandersocke, die ich kenne. Farbe: Waldgrün Millionenfach erprobt, vermutlich die in den letzten Jahrzehnten meist verkaufte Socke aus deutscher Produktion.
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Ich habe einen Freund, der 50 Jahre lang gewandert ist. Und zwar richtig und überall. Der nimmt heute nur noch einen Schirm als Regenschutz mit. Er meint, in allem anderen werde man früher oder später so oder so naß. Und damit ist explizit so oder so gemeint. Ich kann mich mit dem Gedanken jedoch nicht anfreunden. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nur bei Kälte im Regen Wandere, und nur in Militärstiefeln und 3Lagen Goretexanzug, denn auch ich weiß, dass der Mann recht hat. Da man solche Ausrüstung normalerweise natürlich nicht auf Urlaubsreisen zu Fuß mitnimmt verschwinde ich Hasefuß bei Regen entweder in einem Museum, Café oder unterm Poncho Shelter. Das bedeutet, dass ich normaler Weise vor allem eine relativ kurze Strecke möglichst trocken überwinden möchte. Dazu reicht mir der Poncho alle Male. Er wird von mir fast nur als Tarp verwendet. Dass man ihn aber am Körper oder am Kleiderhaken im Café trocknen kann, da dieses Tarp eben ein Kleidungsstück ist, finde ich wie gesagt eben so wichtig wie praktisch.
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Ist der Poncho jedoch 165cm breit, so schützt er die Arme auch bei Leuten mit Körpergröße 185cm vor Regen und ist bei heißem Wetter die bessere Wahl. (Zumindest solange keine Steine auf dem Weg rumliegen.)
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Hat jemande Erfahrung mit Funktionsjacke Forclaz 400 von Decathlon?
Erbswurst antwortete auf AnnK's Thema in Ausrüstung
Für den Alltag, also nicht UL? Decathlon Jagdausrüstung! Meine gibt es nicht mehr, aber die ist für das Geld hervorragend! Das ganze Decathlon Jagdzeug ist erstklassiges Alltags und Trekkingzeug übrigens. Im zweitbilligsten Bereich sollte man schauen, da ist der reguläre Preis immer ein Schnäppchen. Die 20€ Hosen aus 35% Polyester und 65% Baumwolle zB. ähneln im Material etwas dem Fjällrävenzeug, fast exakt modernes Militärmaterial, fast unverwüstlich. Das gleiche gilt für Regenzeug, wenn man nicht gerade die nicht atmungsaktive Solognac UL Regenjacke nimmt. Farben in freundlichem oliv, braun oder südfranzösischem Kalkstein beige-grau. Natürlich auch sonderbare Waldtarnvarianten, wo Du drin aussiehst, wie ein Baum! Regenzeug natürlich eher in Oliv, teils aber auch in Schwarz. Ich trage fast nichts anderes mehr, fehlt nur noch ein Hund mit Schlappohren! Heute habe ich die vermutlich beste Jacke für etwa 40€ nicht im Internet gefunden. Mit Kapuze im Kragen, Netzfutter, relativ leichtem Rippstoppmaterial. Die ist der Nachfolger von meiner. Muss man vielleicht mal Nachfragen, ich glaube kaum, dass sie die aus dem programm genommen haben. Die Faltbare Regenmütze ist auch super. Das teurere Zeug ist sehr warm gefüttert. Aber nicht UL. -
Ich weiß! Deshalb frage ich ja hier, obs das Ding in einer zivilen Leichtausführung gibt, die etwas taugt, genauso breit aber länger ist. Ich habe den Poncho von MFH, 220x145 cm 320g. Der ist mir etwas zu kurz, viel zu schmal, das Nahtband löst sich, was man ja noch ersetzen könnte durch Nahtdichter. Aber er scheint leider nicht Starkregendicht zu sein. Und dass ist natürlich nicht ganz so toll! Statt zum guten alten BW Poncho oder einem seiner beiden Nachfolger zurück zu kehren, hätte ich ja lieber einen leichten großen, der wasserdicht ist. Wär ein Luxus, den ich mir gern gönnen würde! Ich mag ja historische Ausrüstung, muss die aber nicht unbedingt ständig mit schleppen! Abgesehen vom Doppelnutzen als Tarp und Regenjacke, die im Sommer mir weniger geeignet erscheint als ein luftiger Poncho, finde ich am Tarpponcho gut, dass er beim Wandern am Körper trocknet. Das will ich, denn das finde ich praktisch!
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Ja, stimmt schon, 30 l ist für längere Reisen schon etwa die Grenze des Machbaren. Darunter wird's spartanisch. Ich denke ja auch, man sollte Anfängern 40 oder besser noch 45 Liter Rucksackvolumen empfehlen. Das ist einfach viel Komfortabler im Handling. Solange man das zusätzliche Volumen für schludriges Packen und Proviant reserviert, kommt es auf die paar Gramm an dieser Stelle vielleicht nicht so sehr an. Und es erweitert den potentiellen Einsatzzeitraum des Rucksacks in den Winter. Für meinen Beispielstudenten natürlich nicht uninteressant, selbst wenn er im Winter nicht zelten geht.
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Danke, @Lille! Magst Du was zu Deinem 30er schreiben, auf meine Fragen zum 40er eingehend? Mein Rucksack hat etwa 34 Liter, und da ist u.a. ein 1,2 kg Kunstfaserschlafsack drin. Würde ich mit ner zierlichen Freundin zusammen im Sommer in Mitteleuropa Wandern gehen, würde der ein 30 Liter Rucksack ausreichen. Meine Küche reicht eigentlich für zwei und Frauen haben oft ja viel kleinere Kleidung!