
Erbswurst
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Wenn ich mich unverstanden fühle, dann erkläre ich gern noch mal! :0) Nee, ich meinte nicht Deinen Einwand, Martin, ich wollte Andreas ein bisschen pieken! Also: Ich sehe auf 200 Meter Baumart und Größe. Ich kenne den Totholzanteil der Baumart in Augenhöhe. Optimal ist Fichte, 10 Jahre alt oder Kiefer, 20 Jahre alt. Auf der Leeseite sind die Zweige meistens trocken. Da erntet man Staub trockenes Holz in etwa Fingerdicke auch bei sehr nassen Wetter. Das bricht man einfach ab. Will man nur Wasser kochen, ist das Fichtenholz optimal, dass inclusive Rinde am Stamm hängend nur so dick wie Mikadostäbchen ist. Das rupft man ohne Handschuh einfach vom Baum, legt es in der Hand parallel bis man es kaum mehr fassen kann und verdreht es dann, als ob man ein Handtuch aus wringen will. Man kann das Stehend mit einem einzigen Streichholz entzünden. Beim runterknien und hin legen des Holzes facht man es durch den Luftzug an. Das Wasser kocht so schnell, dass man den Topf, der dann natürlich einen Henkel haben muss, einfach an einem Ast drüber halten kann. Das reicht für Tee oder Kaffee. Ansonsten sucht man sich drei Stöcker und bindet sie durch einen Dreibeinknoten mit einem 90 cm Baumwollschnürsenkel zusammen, was zwei Minuten dauert, und hängt Baumwollschnürsenkel oder Drahtschlinge dran ans Dreibein, unten einen offenen Haken zum Topf einhängen. Zwar gehen auch zwei oder drei Steine oder zwei Äste zum draufstellen, dass ist aber eher was für flache Töpfe ab 3Liter Volumen. Und nie optimal von der Sauerstoffzufuhr bzw dem Luftzug. Man hat auch das Problem, dass dann die dicken Äste ankokeln. Könnte mam zwar auspinkeln, wenn kein Wasser vor Ort im Gewässer. Unterlässt man aber. Man verbrennt Rückstandslos zu Asche. Alles andere ist ne Sauerei. Man braucht keinen Wald. Man braucht nur Büsche und einzelne Bäume. Dass bedeutet unterhalb der Baumgrenze hat man in Europa kein Problem. Lappland mal ausgenommen. Es liegt überall Brennholz in den Hecken unter den Büschen. Fast immer findet man in den Büschen dürre, dh völlig trockene Zweige, die sich leicht ausbrechen lassen. Im Ziergarten schneidet der Gärtner sie aus, da es der Pflanze gut tut. Die reichen zum Kochen völlig. Will man heizen, dann trocknet man herum liegendes Holz am Feuer, wenn man kein stehendes oder hängendes findet. Das ist immer trockener. Wo kein Laub zum Schlafen, da findet sich Wiese. Sie sollte trocken sein. Man legt sich also oben auf die Bodenwelle. Lebendes Gras isoliert aber nicht so gut. Lauberde und Laub sind bequemer und wärmer.
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Schweinerei! Mich hier einfach hin und her zu schieben! ----- Och, hier ist es ja auch ganz nett. Wusst ich gar nicht. Eigentlich ganz gemütlich! Danke. :0) Martin, wenn man dieses Wissen hat, diese Handgriffe beherrscht, dann braucht man kaum Zeit dafür. Den optimalen Brennstoff zB sehe ich vom Weg aus. Ich sehe, dass da 100 oder 200 Meter von mir tote Zweige am Baum hängen, die ich schneller abgerupft und angezündet habe, als Du Deinen Spiritus aus dem Rucksack holst und in den Kocher einfüllst. Und mein Wasser wird etwa gleich schnell kochen. Bei trockenem Wetter vermutlich schneller. Ich kann überall Feuer machen mit jedem Holz. Ich wähle aber den Lagerplatz, an dem das optimale Holz in ausreichender Dicke und Menge liegt oder steht. Man verwendet stehendes totes Holz normalerweise. Und genauso finde ich weichen Waldboden. Vom Weg aus sehe ich den. Ich sehe den normaler Weise schon in der Wanderkarte. Eine Säge braucht man beim Wandern nicht. (Nur, wenn man das Feuer im Zelt machen will ist die wirklich sinnvoll und im Tiefschnee und während der Schneeschmelze. Dann ist die schon ganz praktisch. Meistens geht es aber selbst dann ohne, schlimmstenfalls dauert es geringfügig länger. Eine Säge ist auch gut, wenn man länger an einem Ort bleibt. Beim Wandern ist sie überflüssig.) Ein Beil oder ne Axt braucht man auch nicht. Nur im Tiefschnee vielleicht in Skandinavien, wenn es richtig kalt ist. Aber nicht für Dreieinhalb Jahreszeiten in Mitteleuropa. Die drei kleinen Häringe die ich für meinen Poncho brauche, schnitze ich in drei Minuten. Das Tarp spanne ich am Baum. Einen Löffel würde man durch einen Spatel ersetzen können, der auch schnell geht, aber das macht ,glaube ich, kein Mensch. Ein Titan Löffel wiegt ja nun wirklich nichts und der ist ja schon wesentlich angenehmer zum Essen. Ich bin viele Jahre mit dieser Technik in Reinform wandern gegangen. Aber natürlich kann man das frei kombinieren. Gerade beim Kocher machen das viele. Der Kocher ist dann Rettungsboot bei akuter Waldbrandgefahr, aber vor allem oberhalb der Baumgrenze halt. Unten wird auf Holz gekocht, oben auf Gas oder Spiritus. Das senkt das Brennstoffgewicht im Rucksack enorm. Als Messer reicht ein Opinel Carbone Nr 7. Das wiegt fast nichts und ist ein erstklassiges Bushcraft Messer. Das haben sehr viele erfahrene Leute dabei. Ich bevorzuge das Nr 8. Ich mag die 8 cm Klingenlänge, warum auch immer, ich komme damit eben optimal zu recht. Die Opinel Carbone lassen sich an Natursteinen gut nach schleifen. Da braucht man also auch auf längeren Reisen keinen Schleifstein mit nehmen. (Wenn man es kann.) Ich nehme aber auch oft einfach das normale Victorinox . Das Compact ist ja der Weisheit letzter Schluss beim Wandern. Ich nutze noch das Climber. Das ist etwas schwerer. (Habe das Compact erst vor kurzem entdeckt.) Im Winter nehme ich zwar ein Fahrtenmesser mit 9,5 cm Klinge mit. Es geht aber auch nur mit dem Victorinox mit seiner 6 cm Klinge. Kürzer und schwächer würde ich es nicht empfehlen. Das heißt: Man nimmt ein Messer mehr mit von rind 50 g. Der Rest ist im Kopf. Auf der anderen Seite kann man jede Menge Krimskrams zu Hause lassen. Und dieser Kram läppert sich!
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Ich bin mit der Technik in halb Europa gewandert, Freunde von mir in den restlichen Ländern Europas. Eigentlich überall. Wie gesagt, wir machen das seit hundert Jahren. Wenn das jetzt Euer geschlossenes Denksystem stört, kannst Du den Faden natürlich verschieben, wenn Du magst. Ich hab nicht vor mich mit Euch zu streiten. Aber dann ist das ja weniger ein Philosophischer Bereich als ein Seminar zur Vermittlung einer reinen Lehre. Philosophie bedeutet ja, dass Gedacht wird, und nicht nach gebetet, was mal irgendeiner aufgeschrieben hat.
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Nein, es geht mir nicht um eine andere Sportart, sondern um eine andere Einstellung bei Ausübung derselben Sportart. Es geht mir um Langstrecken Wandern mit geringst möglichen Gepäck! Deshalb habe ich das hier rein gestellt, und nicht bei den anderen Sportarten! Ich habe ein wenig das Gefühl, dass Ihr das nicht probiert habt oder nicht viel geübt habt. Ganz klar: Wenn man Strecke wandern will, kann man dabei nicht gut Regen feste Naturshelter bauen. Das dauert viel zu lange. Das ist auch hinsichtlich Naturschutz und Bildbeeinflussung gegenüber anderen Wanderern in Besiedelten Gebieten eher nicht zu empfehlen. Wenn man das mal irgendwo macht, ist dagegen nichts zu sagen. Würden das aber alle überall und ständig machen, dann würde das die Natur schon beeinflussen und die Landschaft verschandeln. Man würde das Leben der Tiere, Pilze und Pflanzen nachhaltig beeinflussen. Nimmt man aber ein Tarp, einen Poncho oder einen Biwaksack mit, und zieht ansonsten beim Wandern abends das volle Bushcraft Programm ab, dann dauert das nicht besonders lange, sofern man das richtig beherrscht. Ich bin solche Techniken anwendend auch 40 Kilometer am Tag gewandert, auch 60 und 70 sogar. Wenn die Handgriffe sitzen, dann verliert man durch das anwenden von Bushcraft Technik keine Wanderzeit. Oft ist es eher sehen und wissen als irgenetwas machen. Bezüglich der Isomatte bei wärmeren Temperaturen, der Polster Funktion also, verliert man gar keine Zeit. Man sucht den weichen , trockenen Waldboden beim Wandern, genauso den Laubhaufen. Man weiß aus der Ferne einfach, wo man sich ohne Isomatte hin hauen kann, und wo nicht. Diese sogenannten Waldläuferbetten, Knüppelstege zum drauf pennen, sind eine Technik für übelste Tiefsttemperaturen unter Konditionen, die außerhalb von UL Trekking liegen, weil der Schlafsack allein dann schon fast den Rahmen sprengt. Ich will hier nicht Kanadischen Wintercamping diskutieren. Mir geht es hier um stink normales 3Jahreszeiten Wandern mit Rucksack Gewicht unter 4,5Kg in Europa und ähnlichen Gegenden.
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Naja, also bei den Pfadfindern lernt man diese Techniken eben. Sie sind der größte Wanderverein Deutschlands. Und zusammen mit den Wandervögeln und den Schülerbibelkreisen auch die ältesten. Klar fällt mal der Bezug dazu. Es kommt ja ein Teil der Forenmitglieder da her! Xxxxxxxx Na, die Sau schwere Isomatte läßt sich zum Beispiel ersetzen durch bushcraft, teile der Dämmstoffe in Kleidung und Schlafsack, Wasserfilter auch. Den Kompass raus zu schmeißen wäre wohl etwas übertrieben. Ich hab noch gar nicht genau drüber nach gedacht. Eigentlich lässt sich fast alles ersetzen. Jedenfalls war ich im Sommer und auch um 0*C fast ohne Ausrüstung unterwegs. Und zwar zum Wandern, und nicht zum auf der Lichtung rumspielen.
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Als ich Kind war, war ein Trek ne amerikanische Planwagenkolonne, oder ne Flucht aus Ostpreußen ja. Darum finde ich die Unterscheidung die neuerdings gemacht wird zwischen Trekking und Wandern auch unsinnig. Das Deutsche Wort "Wandern" übersetze ich mit "Trekking" oder "Hiking". "Spazieren gehen" mit "to have a walk". Und Spaziergänger, die sich als Wanderer bezeichneten, habe ich stets belächelt.
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@martinfarrent Du hast von uns allen die beste Möglichkeit, Dich über Bushcraft im Internet zu informieren, da Du Englisch kannst: Paul Kirtleys Blog ist frei von irgendwelchen dubiosen Geschichten. Bushcraft.fr ist ebenfalls völlig frei davon. Die Beiträge von Blizzard sind sensationell gut. Da lernst Du noch etwas Französisch.
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Naja, ne Massenschlägerei ist nicht nötig! Einige der hier im Forum beliebtesten UL Trekker sind Bushcrafter! Das ist vielleicht nicht jedem klar. Die gibt es durchaus, und sie sind mitten unter Euch! Mehr als Ihr denkt! Dieses Bild vom 100 Liter Rucksack, der 100 Meter in den Wald geschleppt wird, ist ein Zerrbild! Sicher gibt es solche Leute. Es gibt aber auch "knife only". Normal ist ein Mittelding, bei dem die alten Hasen zumindest im Sommer sehr leichte Rucksäcke verwenden, sofern sie nicht wirklich in der totalen Wildnis verschwinden, wo Materialbruch sofort Lebensgefahr bedeuten würde. Und damit zu einer fürchterlichen Survivaltour führen würde. "Bushcraft" ist ja eine Technik, die dabei hilft, in den Wald hinein zu gehen, "Survival" die Technik, um lebend wieder heraus zu kommen, wenn man unfreiwillig hineingeraten ist. Das Wissen überschneidet sich zwar. Die Ansätze aber sind Grund verschieden. In Bushcraft Kreisen herrscht weitgehend Konsens darüber, dass Shelterbau eher survival ist, dass man das zwar können sollte, in der Realität aber eher nicht einsetzt, sofern man nicht am Ende der Welt wohnt. Man hat normaler Weise schon Tarp, Poncho oder Biwaksack dabei. Eben weil es ewig dauert, einen Naturshelter zu bauen, und man damit wirklich die Natur durch einander bringt. Die meisten Bushcrafter wandern ja auch, und benutzen daher etwas mit geführtes künstliches, um nachts trocken zu bleiben. Aber viele andere Dinge dauern gar nicht so lange. 3 kleine Häringe schnitzen dauert vielleicht 3 Minuten. Feuer machen und Holz zum Kochen sammeln vielleicht 5 Minuten. Usw. Wenn man es kann, dann geht das Ruck Zuck. Darum meine Frage, wer sich das Zeug aus dem Wald holt, bzw eben den Wald nutzt, ohne ihn zu beeinträchtigen, das gibt es ja auch, statt alles mit zu schleppen. Wenn ich mir für eine Nacht drei Stöckchen leihe, dann schädigt das den Wald nicht im geringsten. Ich bin ja kein Kanadier, der im Winter mit Axt und Bügelsäge bewaffnet im Wald verschwindet. Ich bin ja ein deutscher Wandervogel, und komme vom Fernwandern, bei uns "Fahrt" genannt. Das Wort "Trekking" kam in Deutschland etwa 80 Jahre, nachdem wir damit begonnen haben an, die Worte "Bushcraft" und "UL Trekking" habe ich zumindest 100 Jahre nach Gründung des Wandervogels das erste mal gelesen. Will sagen: Der deutsche Wandervogel und große Teile der Pfadfinder betreiben seit etwa 100 Jahren etwas, was man heute zugleich mit den Worten "UL Trekking" und "Bushcraft" bezeichnen kann. Da stellt sich mir doch die Frage, ob solche oder ähnliche in diesem Forum zu finden sind. Von einigen weiß ich ja bereits.
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Wenn ich mir das Forum so ansehe, dann frage ich mich oft, wieso Leute, die Gewicht sparen wollen, so viel Zeug mit nehmen. Viele Dinge, die ich auf den Packlisten finde, lassen sich doch ohne weiteres durch Bushcraft Technik und geschickte Ausnutzung natürlicher Begebenheiten ersetzen. Das beginnt beim selbst geschnitzten Häring, geht weiter bei der meist völlig überflüssigen Mitnahme von Kocher und Brennstoff, zieht sich weiter über die bis 10*C unsinnige Isomatte und endet noch lange nicht beim Tarp, dass man zumindest weglassen kann, wenn man einen Poncho oder einen Biwaksack benutzt. Eigentlich reicht es doch völlig einen Schlafsack, einen Biwaksack, eine Topftasse, einen Löffel, eine Wasserflasche, ein Victorinox Compact und eine Zahnbürste mit zu nehmen oder etwa nicht? Ok, Seife und Rasierapparat vielleicht noch, und ne Badeshorts, ein T Shirt zum Wechseln und Reservesocken sind schon ganz praktisch. Gibt es hier auch Leute, die nur das Notwendigste mit nehmen, und auf dieses ganze überflüssige Spielzeug verzichten?
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OT: Wolltest Du in den Himmel auf fahren, oder watt?
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OT: "Es ist dem Untertan untersagt, die Maßstäbe seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit an zu legen." Wilhelm
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OT: Seuchenschutz. Vogelgrippe.
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Leichtes Zelt (2-3) für Trekking, z.B. Hex F6 von Luxeoutdoor
Erbswurst antwortete auf sollitom's Thema in Einsteiger
OT: Ich war da mit der übernächsten Gruppengeneration, Ur-Enkel quasi. Wurde da als Packesel verwendet.- 31 Antworten
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Leichtes Zelt (2-3) für Trekking, z.B. Hex F6 von Luxeoutdoor
Erbswurst antwortete auf sollitom's Thema in Einsteiger
Wenn ich Du wäre, würde ich meinen fast 16 Jährigen Kindern so eine Luxe Pyramide kaufen. Ein zwei Mann taugliches Solozelt, zB das Sil Hexpeak V4A. Das kann man dann später alleine mit nehmen, als junges Pärchen, mit nem Kumpel zum Buscraften und solo oder zu zweit universell auf Europareise nutzen, und eben auch jetzt schon tragen. Das ist dann eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Und da Du ein Riese bist, kaufst Du Dir die passende Variante davon, wo Deine Frau noch gut mit rein passt, denn die wirst Du ja auch längerfristig behalten wollen. In dem Ding könnt ihr dann vermutlich bei schlechtem windigen Wetter auch alle vier zusammen esssen. Das kann Dir Florian Homeier ja sagen, der kennt die Dinger ja in und auswendig. Danach verschwinden die Kinder so wie so in ihr eigenes Zelt, darum muss Deines nicht besonders groß sein. Die sitzen ja auch nicht den ganzen Sonntag lang am Frühstückstisch. Beim Camping nimmst Du Deine Tarps mit. Das große über den Tisch, das kleine über die Küche. Bei gutem Wetter beim Wandern isst man so wie so draußen. Dann bist Du extrem universell mit einer einzigen Ausrüstung auf gestellt. Besser kann man es eigentlich nicht machen. Aber das mit den Bergen ist echt so ne Sache. Du wolltest doch auch mal in Schweden paddeln gehen, oder? Mach das 2018. Das ist auch geil, und Du musst weder alles schleppen, noch sofort neu kaufen. Und dann mal ne Wanderung durch deutsches Mittelgebirge 2019. Und dann noch mal eine in Mittelfrankreich, 2020. Dann ist das Expeditionsteam eingespielt, ihr beherrscht das Material und dann kannst Du zurück in die Alpen. (Klick mal oben rechts. Ich habe Dir nen Brief geschickt.)- 31 Antworten
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Leichtes Zelt (2-3) für Trekking, z.B. Hex F6 von Luxeoutdoor
Erbswurst antwortete auf sollitom's Thema in Einsteiger
Ich würde die Kinder zwar mit nehmen, mich aber langsam hoch tasten. Man übt erst mal im Flachland. Da gibt es auch Wind und Schnee, wie einem das im August in den Alpen passieren kann.- 31 Antworten
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Erbswurst antwortete auf sollitom's Thema in Einsteiger
Was, Du hast 2 Kinder? Aha! Das ändert einiges. Die sind 11 und 13 Jahre alt? Das ändert noch viel mehr. Die verlieren bereits Zelte, auf Reisen, auf denen sie ohne Dich unterwegs sind. Das sind keine Kinder mehr, sondern fast schon Jugendliche. Die solltest Du sofort aus Deinem Zelt raus schmeißen, und nicht mit irgendwelchen Familien Campingzelten anfangen. In drei Jahren werden die vermutlich ohne Dich los ziehen. Die haben schon jetzt keinen Bock mehr mit Mama und Papa in einem Zelt zu sitzen, egal, was die aus Höflichkeit sagen. Die solltest Du schleunigst zum Bushcraften im Winter mit nehmen! Die sind fast erwachsen! Und die haben in dem Alter ein Recht auf ein eigenes Zelt. Genauso, wie Du ein Recht auf Privatsphäre hast. In einem Großzelt würdest Du einen Gruppenkoller verursachen! Ich habe mit 14 meine erste Wandervogelgruppe gegründet, ab dem 16. Lebensjahr habe ich nur noch die Weihnachtsurlaube mit meinen Eltern verbracht. Du solltest die beiden "Kinder" als Jugendliche erkennen, und ihnen ein kleines Pyramidenzelt kaufen, und für Euch ein etwas größeres, in dem ihr zu viert essen könnt. Ähnlich dem Foto auf der modularen Lösung kannst Du zwischen den beiden Zelten ein Tarp aufhängen bei schlechtem Wetter, du kannst das aber beim Camping auch solo über einen Tisch in der Mitte des Lagerplatzes hängen und die beiden Zelte in einiger Entfernung von einander aufstellen. Da schreit keiner mehr nachts nach Mama! Das ist vorbei. Ich bin mit Kerlen in diesem Alter zum Wandern mit Kochgeschirr und Zelt zu Ostern im Elbsandsteingebirge durch den Schnee gestiefelt. Wir hatten natürlich eine Kohte dabei, das war aber eine ganz schöne Schlepperei. Ich kann Dir echt nur eines raten: Nimm die Jetzt, im milden Winter, zum Bushcraften mit raus, mit Deinem Kumpel, und lass mal die Mutter zu Hause. Du wirst Dich wundern! Und nachdem Du dann Deine "Kinder" realistisch einschätzen gelernt hast, kaufe zwei dieser Luxe Pyramiden und alles ist paletti!- 31 Antworten
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Leichtes Zelt (2-3) für Trekking, z.B. Hex F6 von Luxeoutdoor
Erbswurst antwortete auf sollitom's Thema in Einsteiger
Die Pyramiden sind deshalb aus der Mode gekommen, weil vor 20 Jahren die Tuchgewichte so hoch waren, dass die Tunnelzelte in der Relation von Raum zu Gewicht überlegen waren. Das sich das geändert hat, ist Otto Normalcamper noch nicht aufgefallen. Er macht einfach nach, was er auf dem Campingplatz sieht. Solange Du Dich nicht einschneien lassen willst, oder regelmäßig im Sturm zeltest, ist heute die Pyramide wieder in fast jeder Situation die intelligentere Lösung, und damit für jemanden, der ein Allround Zelt sucht ganz klar die erste Wahl. Gerade dann, wenn Mann das alleine schleppen muss. Und das ist ja wohl bei Dir der Fall. Lasse Dich hier im Forum auch bezüglich Eurer gesamten anderen Ausrüstung beraten. Mit ner Familie kann man nicht mit Standardzeug die Berge hoch latschen. Das ist schon im Flachland nicht möglich! 90 % des Zeugs in Outdoorläden sind für so etwas nicht gedacht! Das merkt man aber leider erst, wenn man alles gekauft hat und versucht los zu gehen. Ich würde an Deiner Stelle nicht versuchen ein Trekkingzelt zu kaufen, dass auch zum Camping geeignet ist. Ein Campingzelt bekommst Du zB für nen Appel und nen Ei bei Decathlon. Ein Feuerzelt aus Baumwolle wie Kohte oder Tschum ist im Erlebniswert für Kinder und Jugendliche nicht zu übertreffen. Beide Varianten sind fürs Camping für Dich eine Überlegung wert, je nachdem wo Du zum Camping hin willst. Das Zelt zum Wandern mit Familie muss so klein wie möglich sein, sonst schleppst Du Dich tot! Wenn wir Euch nach allen Regeln der Kunst Euer Zeug zusammen packen, so werden vermutlich 15 Kilo Basisgewicht zusammen kommen, das sind mit Wasser, Futter und Brennstoff ganz schnell 20 Kilo. Davon wirst Du 10, Deine Frau 7 und das Kind wohl 3 Kg tragen. Und das ist Bergauf gerade mal so machbar. Also vorsicht! Du planst hier eine der schwierigsten Disziplinen, die es überhaupt gibt! Wenn das Kind aus dem Zelt ist, und das geschieht spätestens mit 16, wenn es kein Pfadfinder wird, dann nämlich bereits mit 13 oder 14, kannst Du das Trekking Zelt dann immer noch bequem residierend mit Deiner Frau benutzen, bzw es dem Kind schenken.- 31 Antworten
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Ich habe eine Steppjacke im 6Liter Rollverschlussbeutel. Ist wie ein Kopfkissen mit Kunstfaserfüllung, bequemer als mit Fleece Jacke drin. Man kann auf der Bodenseite natürlich noch mehr Wechselkleidung reintun, zB abgezippte Beine der Hose. Ich nehme den von Osprey. Der ist zwar rutschig, aber entweder ich tue den zwischen Bivi und Schlafsack, damit er nicht wegrutschen kann, oder ich lasse ihn direkt im Rucksack und lege den Kopf da drauf. Dann wird er auch nicht geklaut. Will man es anders machen, sollte man über ein rauheres, schwereres Gewebe nach denken. Da rutscht dann nichts.
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Ich finde den Titan- Klapplöffel von Esbit gut. Er ist eher so groß wie ein Suppenlöffel und poliert. Die meisten anderen erinnern ja eher an Teelöffel. Bevor man die kauft, sollte man die sich echt mal in Natur ansehen. Da wird einer auf leicht gemacht, in Wirklichkeit sind die Dinger einfach nur winzig. Schau Dir mal das Victorinox Compact an. Es hat alles dran, was man auf längeren Wanderreisen braucht. Hier nehmen viele solche Macheten nicht mit. Ich allerdings schon. Ich mache ja auch Holzfeuer.
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Ich wollt eh mal in Ruhe Französisch lernen. Und das Essen wird dort gewiss besser sein, als in den Restaurants am Kudamm.
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Das ist natürlich Regel widrig, das Ding! So nen Tesa Abroller hab ich ja noch nie gesehen! Du bist schon mal von vorn herein disqualifiziert! Hast Du da die Batterie drin? Ist das also Kabellos? Und was wiegt das Höllen Ding?
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Unterbergmandl ist Salzburger. Er steigt u.a. So hoch, dass es da oben nichts mehr zum verbrennen gibt. Deshalb nimmt er für da oben dieses Zeug mit. Das mit den Gamskötteln wäre natürlich ne Idee, die man mal vorschlagen sollte. Ne schöne Aufgabe für meinen Bruder, der da oben immer rum rennt.