Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Erbswurst

Members
  • Gesamte Inhalte

    1.079
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    2

Alle erstellten Inhalte von Erbswurst

  1. OT: Lass das Tofu und koch nen italienischen Gemüseeintopf. Du musst das ja am Ende selber essen! Da liegt ja das Problem beim Buchschreiben: Ich bin allgemein für schlechten Stil und unfair play bekannt.
  2. Ja! Nehmt Euch ein Beispiel an dem Entenküken! Bei Globetrotter gibt es solche Bücher. Ich habe allerdings nicht rein gesehen. Aber dann natürlich üben, bis man davon träumt.
  3. Und die paar Fotos, die es von mir im Netz gibt von drei Lagern stammen von einer Dienstreise, bei der ich auf einen Campingplatz gehen wollte, und plötzlich ne Woche Wanderurlaub erhielt, weil organisatorisch etwas schief gelaufen war. Da habe ich drei Camps zu Lehrzwecken fotografiert , um sie in den beiden Foren zu posten, in denen ich mich tummle. Alles andere, was ich je fotografiert habe, waren Werbefotos für ne Pfadfinder ähnliche Wandervogelgruppe vor knapp 30 Jahren.
  4. Ob das heut zutage Spezialwissen ist oder zu erheblichen Teilen von Euch angewendet wird, steht ja hinter meiner Frage: Ist die 2,5 Kg Ausrüstung eine reine Sommer Ausrüstung, oder wird sie auch im Herbst benutzt, weil man abends am Feuer sitzt, ggf nachts durch feuert usw. ? Wird mit dem Equipment ans Limit gegangen, weil man es im Falle von Materialbruch nicht weit zum nächsten Laden hat, oder weil man auf das Zeug auch problemlos verzichten könnte? Und es steht natürlich die Frage dahinter, ob zumindest im Sommer einige von Euch fast ohne Ausrüstung raus gehen. Wenn man mit fast nichts bereits unter Wegs ist, und 2,5 Kg sind ja schon fast nichts, dann liegt doch der Gedanke irgendwie nahe, im Sommer auch noch auf den Rest zu verzichten. Zumindest war es bei mir so. Ich schreibe es jetzt ein letztes mal: Es gibt von meinen Touren keine Fotos! Ich habe nie eine Kamera mit genommen. Ich fotografiere auch heute fast nicht, obwohl mein Smartphone das ein gebaut hat. Ich kann mal welche machen für Euch. Aber ich kann Euch keine Fotos bisheriger Touren liefern. Ich bin ein radikaler UL Freak. Ich lass doch nicht die Wasserflasche zu Hause, und nehme ne Kamera mit! Ich nehme privat beim Wandern nicht mal ein Telefon mit. Das Internet ist doch aber sicher voll von Survival Tricks. Ich bin doch nicht der einzige,der so unterwegs ist!
  5. Na, wenn es sie glücklich macht, gern! Ich muss es mir ja nicht durchlesen. Ich habe halt inzwischen ne Allergie dagegen, dass ständig irgendwelche Dummerchen im Fernsehen gezeigt werden, die irres Zeug faseln und Otto Normalverbraucher eingeredet wird, die wären jetzt irgendwie bedenklich oder bedrohlich. Meiner Meinung nach solln se die Prepper in Ruhe Dosen horten lassen, Aldi freut sich und es schadet keinem, und die Reichsbürger abholen und einbuchten, damit se sehen, dass die Existenz der Bundesrepublik Deutschland daran zu erkennen ist, dass sie effektive Staatsgewalt ausübt. Das halte ich für einen wesentlich vernünftigeren Umgang mit solchen Gestalten, als ständig ne Kamera drauf zu halten. Ich lehne es ab, mir über Irre jeder Art und apokalyptische Ängste im Besonderen irgendwelche Gedanken zu machen. Und darum nervt mich dieser Scheiß einfach in meinem Faden. OT über Spanischen Schinken, Jazz Musik oder so könnte ich viel eher ertragen. martinfarrent hat diesen Beitrag moderiert: Zur Erinnerung: Bitte keine Kraftausdrücke.
  6. Das mag ja alles sein. Aber was hat das denn bitte mit diesem Faden hier zu tun? Meine Frage war doch, wer von EUCH HIER IM FORUM auf seinen Trekking Reisen Campingausrüstung durch Bushcraft ersetzt. Bushcraft beim Trekking ist doch etwas völlig anderes als Prepping! Bushcrafter gehen in den Wald und üben die Techniken, die Naturvölker benutzen, Trapper benutzten und so weiter. Sie beschäftigen sich damit,welche Wildpflanzen man essen kann und beobachten Wildtiere wie sie Leben usw usf. Prepper horten Seife und Konservendosen in ihrem Haus, wobei sie nicht davon ausgehen, dass der Strom ausfällt, oder die Straße zu schneit oder so, und man mal ne Woche von seinen Vorräten leben können muss, sondern eher apokalyptische Zustände erwarten. Dabei wird teilweise in zersetzender Art und Weise versucht, den Untergang des Staates herbei zu reden, oder einfach versucht Zeug zu verkaufen, dass niemand braucht. Was das mit patriotischer Einstellung zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Patrioten versuchen ihr Land zu stützen, und nicht den Untergang seiner Staatsform herbei zu predigen. Aber vor allem hat das nichts, aber auch garn nichts mit Bushcraft zu tun! Bushcraft ist die Lehre vom Leben in den Wäldern. Wieso diskutiert Ihr die Prepping Frage nicht im Faden zu einem chinesischen Tarp Innenzelt? Da passt es genauso wenig hin, wie in den von mir eröffneten Faden. Ich habe hier nicht gebeten, Euren freien Assotiationen zur Farbe Grün freien Lauf zu lassen, sondern eine ganz konkrete Frage gestellt.
  7. OT: Keine Ahnung. Ein Poncho ist meines Wissens zunächst mal ein bunter Einfacher Wollmantel von Andenbewohnern. Das gummierte Poncho Tarp mit Druckknöpfen und 8Abspannösen ist meines Wissens eine Erfindung der US Army. Wenn nicht, ist mir das allerdings auch egal. Vorläufer aus Baumwollstoff gab es auch, mit Kopfschlitz bei den Deutschen, eine Zivilentwicklung für den Trekkingmarkt der 20er Jahre der vom Deutschen Heer übernommen wurde, die Russen hatten ähnliches mit Zugband am Kragen ohne Kopfdurchschlupf. Vermutlich gab es ähnliches bereits in der Völkerwanderung oder früher. Das Ponchotarp haben aber, so wie es ist, wohl die Amis erfunden und zuerst fürs Militär gebaut. 165 x210 cm etwa, gummiertes Gewebe. Regenschutz, Notzelt, Biwaksack, Verwundeten Not Trage, ABC Schutzausrüstung in einem.Die ersten wogen etwa 1500g.
  8. Das Ding ist ein Tarp Poncho ohne Abspannösen. Ein nach gebauter Nato Poncho in leicht für die Jagd. Klein, aber zum Ausprobieren, gerade mit Biwaksack oder im Hochsommer, völlig OK.
  9. Zum Ausprobieren gibt es einen 220x135 cm Poncho in der Jagdabteilung von Decathlon. Glenarm 100 heißt der. 275g, 15 €. Man muss sich mit schmalem Gurtband die Abspannpunkte selber annähen. Habe ich noch nicht probiert, aber warum sollte das nicht gehen?
  10. Danke für den Tipp, ich habe es eben sogar für 85 € im Internet gefunden. Es sieht auf den ersten Blick sehr gut aus. Das mit den Knöpfen finde ich verzichtbar. Man kann sich in so eine Plane auch einwickeln. ABER : Es ist nur 142 cm breit. Ein 185 cm großer Mensch benötigt mindestens 165cm, besser 175 cm Breite des Tarps um bei Verwendung als Poncho die Unterarme bis zum Handgelenk ab zu decken. Der Exped Bivi Poncho und der Exped Bivi Poncho UL sind die breitesten leichten Tarp Ponchos, die ich bisher gefunden habe. 150 cm Breite ist wirklich nicht optimal, aber immer noch besser, als noch schmaler. Da muss man eigentlich mal an eine kleine Bude ran treten. Das ist ne echte Marktlücke. Und bei den Preisen der Expeed Poncho Tarps kann ich mir vorstellen, dass selbst ein in Deutschland Ansässiger Schneider durchaus konkurrieren kann.
  11. Besonders in Brandenburg sollte man sich sehr vorsichtig bewegen, wenn einem die Plastik Klamotten abfackeln. Nicht das die Kiefern anbrennen! Am besten macht man das Feuer direkt auf dem Boot.
  12. Ich schreibe mal den Hersteller an. Ja. Das Plastik brennt sich in die Haut, wenn der Schlafsack brennt. Sollte man vermeiden. Alf, der Punkt ist eben, dass man den Schlafsack erheblich dünner wählen kann. Im Sommer geht es locker in langer Kleidung auf Bodenplane am Feuer, während weiter weg die Leute nen Sommerschlafsack brauchen. Normales Zeug bekommt Brandlöcher, wenn ein Funke drauf fliegt, brennt aber nicht. Meint Ihr echt, das verhält sich anders, nur weil es dünner ist? Luftmatratze und Feuer habe ich auch noch nicht ausprobiert. Wer stellt mir seine für einen Test zur Verfügung?
  13. "15 D Ripstop Nylon Silikon/PU beschichtet" wird für den Exped Bivi Poncho UL angegeben. Meint Ihr, dass ist ein Problem?
  14. Schade, das eingefügte läd grad nicht. Hoffe, das kann ich später sehen. Ich habe mir mal am Ofen ne Jacke weg geschmokelt. Sonst immer Baumwolle drüber und nicht dran gedacht. Die hatte aber direkten Kontakt. Man hat ja wenn man im Schlafsack liegt so etwa einen Meter Abstand zum Feuer. Meint Ihr mit UL Stoffen ist das ein Problem? Mit Schlafsackbezügen der 90er war das kein Problem.
  15. Meinst Du, der Exped UL Poncho fängt Feuer, schmilzt weg oder meinst Du nur Löcher nach und nach, wie in normalen Kufa Textilien?
  16. Ich schrieb doch, dass ich unterwegs nicht fotografiere. Mich selbst im Laubhaufen? Wie soll denn das gehen? Soll ich mir jetzt ein Stativ kaufen, oder was? Ich finde es ja echt erstaunlich, dass bezweifelt wird, dass Leute so auf Reisen gehen. Ist das derart aus der Mode geraten? Ich mach gern bei Gelegenheit ein paar Fotos. Aber eher um interessierten was bei zu bringen, als irgendwem zu beweisen, dass ich das seit Jahren mache. Der Beweis bringt Euch doch gar nichts, wenn Ihr es nicht selbst ausprobiert. Manchmal komme ich mir hier vor wie im Kindergarten.
  17. Ja, ich denke auch, die Mischung ist interessant. Sie erhöht den Komfort ungemein. Aber auch die reine Lehre erhöht den Komfort: Luftmatratze, Trekkingstöcke, Brenner,Windschutz, Brennstofflasche, Brennstoff, Topfständer , Wasserfilter, Häringe sind im Waldland überflüssiger Ballast. Schlafsack und Kleidung für den Abend kann leichter ausfallen. Wechselbekleidung kann leichter ausfallen oder entfallen, denn Wäsche und nass gewordenes Zeug trocknen am Feuer schneller. Man kann einfach kurz im Schlafsack bleiben und das Zeug trocknen. Das Gewicht summiert sich! Und bestimmt habe ich noch was vergessen. Es könnte sogar sein, dass man auf relativ Zivilisations nahen Sommertouren mit guter Wasserversorgung den Rucksack gut durch einen Hüftgurt ersetzen kann. Da habe ich noch nicht richtig drüber nach gedacht. Vielleicht passt sogar alles in die Bekleidungstaschen. Wenn man von fast nichts die Hälfte noch mal weg lassen kann, dann ist das so gut wie gar nichts! Das wäre glaube ich ein ganz erheblicher Komfortzuwachs. Am leichtesten ist noch immer das, was nicht mit genommen wird.
  18. Ja, mag ja sein, dass man das denkt. Irren ist menschlich. Wer kein Feuer machen kann, nicht weiß, wie man einen guten Lagerplatz auswählt und auch sonst von Bushcraft keine Ahnung hat, der kann ja gerne bei seiner Patentlösung bleiben, und alles mit schleppen, um es bei Gelegenheit aus dem Rucksack zaubern zu können. Auf einigen Touren geht es ja auch gar nicht anders. Mir geht es hier aber um den Austausch mit Leuten, die dieses Wissen haben und diese Techniken beherrschen (bzw das erlernen wollen) und die wissen, dass es eben nicht länger dauert, bzw unter schlechten Bedingungen kaum länger beim Lagerbau dauert, bushcraft basiert unterwegs zu sein, statt miniaturisiertes Campingzeug durch die Gegend zu schleppen und dieses zu benutzen. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Nun beginne ich erst mal mit dem gewichtsneutralen Vorschlag, 4 Titanhäringe aus dem Rucksack zu werfen und ein Opinel Carbone No 7 stattdessen mit zu nehmen. Ich habe das jetzt nochmal nach gesehen: Es hat eine Klingenlänge von 7,7cm und wiegt lediglich 35 g. Es wiegt also etwa so viel wie 4 Titanhäringe. Es hat sich als Bushcraftmesser bestens bewährt, da es auch an Natursteinen leicht nach geschliffen werden kann, und wird für den Drei Jahreszeiten Einsatz von vielen Fachleuten bevorzugt, da es einerseits dafür groß und stabil genug, andererseits sehr leicht und kompakt ist. Vor allem ist es aber gut geschliffen eines: Sau scharf! Seine Klingenform ist nicht nur zum kochen perfekt geeignet, sondern es ist auch in Holz ausgesprochen bissig. Drei Häringe an zu spitzen dauert damit etwa drei Minuten. Da der Plow Point Poncho Shelter und der Lean To Poncho Shelter die beiden Standard Aufbauten für Bushcraft sind, die 3 bzw zwei Häringe verlangen, ist diese Rechnung wohl die Interessanteste. Da der hoch oder flach aufgespannte A-Frame Poncho Shelter zuweilen auch verwendet wird, ist das Aufwiegen mit 4 Häringen korrekt. Als Poncho , den ich selbst nicht besitze, erscheint mir nach meinen Recherchen der Exped Bivi Poncho UL als das optimale Tarp, da er eben auch als Regenponcho und Biwaksack eingesetzt werden kann. Damit ist man auch für den Fall, dass man ohne Biwaksack unterwegs ist für den Fall gerettet, in dem man keine Häringe in den Boden bekommt und keine diese ersetzenden Steine vor findet, oder keinen Baum oder als Zeltstange einsetzbaren Stock. Einen Wanderstab oder Zeltstangen nimmt ein Bushcrafter ja üblicher Weise nicht mit. Der Exped Bivi Poncho UL ist in einem mittleren Olivgrün erhältlich und wiegt 330g. Mit 240 x 150 cm Größe hat er ein für obige Aufbauformen geeignetes und empfehlenswertes Maß. Er ist so groß, dass man zB bei Hitze auf dem Schlafsack liegen kann, den Schlafsack im Biwaksack als Bodenplane und Matratze nutzend, und immer noch vernünftig vor Regen geschützt ist. Sogar ein kleinerer Feuerholzvorrat passt noch mit darunter, wenn man ihn als Lean to Poncho Shelter abspannt. Sein Preis ist mit 140 € nicht gerade niedrig. Benutzt den jemand von Euch und kann etwas über seine Eignung für Bushcraft und UL Trekking mit teilen?
  19. Ich bin ehrlich auch nicht so gespannt darauf mit geteilt zu bekommen, dass in der Toskana im August das Feuer machen verboten ist, es oberhalb der Baumgrenze keine herum liegenden Äste gibt, und auch nicht am Nordpol. Mich interessiert auch nicht, ob jemand ein Innenzelt aus Moskitonetz besser findet, als ein Kopfnetz, und worauf ich echt verzichten kann, sind Leute, die mir erklären wollen, es wäre unmöglich sich auf Bushcraft stützend durch Europa zu wandern. Ich mache es seit Jahrzehnten und kenne persönlich hunderte von Leuten, die das machen oder machten. Ich möchte hier nicht mit Leuten diskutieren, ob es möglich sei, sondern mich mit denjenigen austauschen, die das machen und gern gemeinsam mit diesen auch die Fragen derer beantworten, die das mal ausprobieren wollen. Ich habe also überhaupt nichts gegen Anfängerfragen, die darauf abzielen, wie man so etwas macht. Bitte verschont aber mich und die interessierten mit Behauptungen von Anfängern, dass das nicht gehe. Es geht! Es geht hervorragend gut. Vor hundert Jahren, und auch noch vor fünfzig Jahren ging es gar nicht anders, und jeder, der sich mit Fernwanderungen mit leichtem Gepäck beschäftigte machte es so, und nicht anders. Mich interessiert heraus zu bekommen, was heute neuester Stand der Technik ist, welches Material also dafür am geeignetsten ist, aber vor allem interessiert mich wer es macht und wie. Natürlich kann man mit einer reinen Bushcraft Ausrüstung nicht jede Tour machen, die denkbar wäre. Aber man kann mehr Touren mit so einer Ausrüstung machen, als ein Mensch in seinem Leben wandern kann. Das ist für mich so klar wie Kloßbrühe, und wer das Gegenteil behauptet, den halte ich für jemanden, der keine Ahnung hat, sorry! Es wäre also nett, wenn wir hier wieder zum Thema kommen würden.
  20. Ja, bitte! Zurück zum Thema! Wir befinden uns hier im UL Trekking Forum, und mir geht es um die Frage, wer von den hier teilnehmenden Mitgliedern auf seinen Touren Bushcraft Technik einsetzt um Gewicht zu sparen. Es gibt genug Foren, in denen Bushcraft an sich diskutiert wird, wobei sich dort Paddler genauso tummeln wie Leute, die irgendwo ein Stück Wald gepachtet haben, Leute, die mit dem Geländewagen anrücken genauso wie Wanderer und TrekkingFans und natürlich auch darunter Leute, die leicht unterwegs sind. Mich interessieren hier die Leute, die UL Trekking betreiben und auf diesen Touren zugleich auf Bushcraft zurückgreifen. Was es sonst noch alles auf der Welt gibt, interessiert mich an dieser Stelle nicht besonders, und ist auch nicht Gegenstand dieses Forums. Hier geht es um UL Trekking. Das steht klar im Namen des Forums und klar im Titel des Fadens.
  21. Es gibt auch Mörder unter den Bäckern. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun.
  22. Ja, die reagiren auf uns unterschiedlich. Die einen riechen gut, die anderen weniger. Ich hatte in 40 Jahren Camping, Zelten, Wandern, Trekking, Paddeln etc insgesamt DREI Zeckenbisse.
  23. Ja klar. Ich war ja auch dagegen ihn aus zu lagern, und wollte ihn unter Philosophie lassen. Das mit dem Laubhaufen habe ich angefangen, weil jemand bezweifelte, dass ich hier von wirklichen Erfahrungen schreibe. Da wollte ich zeigen, wie es im Extremfall geht. Mir geht es hier aber vor allem um angenehme praktikable Methoden, wie Brennstoff und Kocher nicht tragen, Isomatte zu Hause lassen, Häringe spitzen, Nacht durch feuern statt zu dickem Schlafsack mit Reserven usw. Ich muss jetzt leider arbeiten gehen. Jetzt sind mal wieder die anderen Bushcrafter im Forum dran mit der Pfadfinderausbildung. Da gibt es ja noch ein paar, wie ich weiß.
  24. So schlägt man sich in eine Wolldecke ein. Die muss also relativ groß sein, oder man schlägt darüber einen Mantel , den man dann normal an hat, und hat die Decke um die Füße. (Ne Mütze macht sich natürlich gut. Es gibt sie zusammen mit dem möglichst dicken, möglichst langen Wollmantel billig im Gebrauchtkleidungsladen.) Findige Leute entwickelten daraus den Mumienschlafsack. Mindestens 30 cm Laub unter Dir , optimaler Weise so vor gefunden, 20 cm Laub über Dir. (Das ist anders als die Füllung im Schlafsack, die von einer fetten Isomatte aus geht.) Wenn da schon einiges beisammen liegt, wenn Du kommst, dann heizt das bereits. Zusammen gekehrtes geht aber auch, zumindest dämmt es. Das ist von den örtlichen Begebenheiten abhängig. Je dicker das Laub liegt, desto besser. Denn je mehr beisammen liegt, wenn Du kommst, desto höher bereits die Temperatur. Je höher der Haufen schon ist, desto trockener ist er normaler Weise auch. Das soll möglichst trocken sein, nämlich etwas feucht, nicht nass. Sonst eben in einen Poncho (leicht durch multi use) oder Biwaksack (etwas Feuchtigkeit ab transportierend, selbst im Haufen) direkt am Mann über der natürlich am Mann verbleibenden Kleidung verwenden. Nur wenn das Laub trocken ist ist der Lean to oder Plow Point Shelter besser, als den Poncho als Biwaksack zu verwenden. Das man dessen Kanten so hinfalten muss, dass kein Regen reinläuft, dürfte klar sein. Die Krabbelviecher leben eher unter Holz, größeres also liegen lassen. Allerdings mehr um deren Familienfrieden zu schonen. Die krabbeln ja nur. Sie beißen ja nicht. Lass sie doch krabbeln, das kribbelt so schön! :0) Du hast ja Klamotten an. Die kümmern sich doch um ihre Interessen, Jagd, vegetarische Ernährung , politische Versammlungen, wer weiß, was die so denken! Deine Nase interessiert sie nicht. Homeier hat wie so oft recht. Schlafsack in Biwaksack auf Laubschicht, ohne rum zu fegen ist der Standard. Schrägdach oder Plow Point Schelter darüber, drei Holzhäringe sind schnell gespitzt. Feuer davor an. Fertig ist die Bude! Wenn's sehr kalt ist, also der Schlafsack zu dünn, dann eben möglichst trockenes Laub auf den Biwaksack schaufeln. Besser ist aber die Nacht durch zu feuern. Mit etwas dickerem Holz und etwas Übung ist das kein Problem. Verboten ist das in Deutschland übrigens nur im Wald, an Feldscheunen, Strohballen, Kornfeldern und anderem Feuer gefährdeten Gut. Wobei der Gesetzgeber den Wald im Sommer meinte, sich aber die Diskussionen sparen wollte, was feucht ist. Im feuchten Herbstwald stört das den Förster, der den Strafzettel ausfüllen müsste nicht so schrecklich. Er jagd Dich morgens halt mit freundlichen aufklärenden Worten weg, wenn Du nicht ne Nadelholz Schonung gefährdet hast. 101 Meter vom Wald ist es in Deutschland meist nicht verboten. Da liegt auch Laub in der Hecke. Man muss sich eben gut verstecken und trockenes Holz verwenden, dass nicht raucht, oder eben da kokeln, wo es erlaubt ist. Ja, ich schreibe das in jedem Kommentar: Man muss eben den richtigen Platz auswählen! 2Stunden vor Sonnenuntergang beginnt man nach dem optimalen Platz aus zu spähen! Dann findet man ihn auch. Das mit dem im Laubhaufen pennen ist etwas dreckig. Darum schlafen 99% aller Bushcrafter auch im Schlafsack auf dem Haufen und nicht darin. Und darum ist das nicht wirklich ne andere Sportart. Sondern eher eine höhere Meisterschaft in der selben.
×
×
  • Neu erstellen...