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Ultraleicht Trekking

Erbswurst

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Alle erstellten Inhalte von Erbswurst

  1. Könnte bitte einer von Euch ne ThermARest Z-Lite mitbringen? Ich möchte ausprobieren, ob und wie die in den von mir neu erworbenen Decathlon Jagdrucksack 50 Liter reinpasst. Andere Matten interessieren mich dabei nicht. Nur die jetzt aktuell kaufbare Sand farbene ZLite, bzw eine mit den selben Maßen. (Als ich den Rucksack kaufte, hatten die die aber nicht da. Also konnte ich das nicht im Laden probieren.) Das liegt daran, dass ich an einer Einsteiger UL Bushcraft Packliste bastle mit ausschließlich Decathlon Material, und die gibt es da eben als einzige Funken tolerante Matte. Ich will mir die aber nicht kaufen, weil ich genug son Zeug habe, und genug unbekannteres Zeug von Decathlon Eigenmarken nur zu Testzwecken erwerbe, um das guten Gewissens Einsteigern empfehlen zu können. Da muss ich nicht auch noch ne allgemein bekannte ZLite kaufen. Und an die Bastler ne Bitte: Ich will dünnes, schmales Gurtband kaufen, knapp einen Meter etwa. Maximal 1cm breit. Ich will daraus Abspann-Schlaufen machen, um sie an einen Poncho zu nähen. Ich finde das aber in Köln nirgends. Hat einer einen Tip für mich? Hat einer sowas rum liegen, und kann mir das verkaufen?
  2. OT: Ist das jetzt die neue Mode, das zu äußern? Im Internet Produkte zu bestellen, die unter völlig unbekannten Bedingungen produziert wurden, ist moralisch nicht ein Gramm leichter! Und überteuerte Produkte aus Europa oder USA zu kaufen, statt es "Brot für die Welt" zu spenden, ist genau so verwerflich! Wie lange kann ein afrikanisches Kind für das Geld, dass man für ein Cuben Tarb hinblättern muss, die Schulbank drücken, wenn man das Geld für das Schulgeld ausgibt? Wenn hier weniger Betroffenheit herrschen würde, und ihr das Geld für Eure Ausrüstung und Touren zusammen legen würdet, könnte man nicht nur eine Schule in Afrika bauen. Wer günstige Ausrüstung kauft, statt teurem Verschleißmaterial, der kann ökologische und soziale Projekte unterstützen, und wenn er nur einen Kleingarten pachtet und dort Vogelschutzgehölze und Nisthöhlen, Fledermauskästen und einen Froschteich anlegt. Früher, vor 70 Jahren und davor, war die gesamte Wanderausrüstung vollständig biologisch abbaubar. Leder, Nessel, Leinen, Schafswolle waren die ökologisch korrekt hergestellten Hauptbestandteile der Ausrüstung, dazu ne ebenfalls verrottbare unbeschichtete Alupulle und ein paar Eisenschnallen, die auch verrosten konnten. Und wenn man wenig mit nahm, dann wog der Rucksack auch fast nichts und war ohne weiteres tragbar. In dem Moment, wo ich ein einziges Plastikteil aus dem Laden hole, mache ich genau genommen schon etwas völlig unnötiges und höchst verwerfliches. Und wenn ich nicht von Zuhause aus los wandere, sondern sonstwo hin fliege ebenfalls. So, und was ist jetzt schlimm, wenn man sich ein Baumwoll T-Shirt bei Decathlon kauft, relativ zu dem verabscheuungswürdigen verhalten, das hier im Forum überall und ständig propagiert wird? Wer sein Gemüse selber anbaut, wie er es tun sollte, und seine Pullover aus Bio Wolle selber strickt, der hat gar keine Zeit, auf Trekking touren zu gehen! Alle UL Trekker kommen für ihr sündiges Verhalten so wie so in die Hölle!
  3. Als Berliner gehöre ich zweifellos zum unhöflichsten Deutschen Stamm und kenne mich daher durchaus bestens mit Unhöflichkeiten aus, Sie erbärmlicher Pisepampel, Sie!
  4. Aber sicher, Martin! Ich halte die Deutschen für das mit Abstand unhöflichste und in kleinen Dingen ungezügelteste Volk Europas. Rechthaberei wird bei uns doch wirklich groß geschrieben, Toleranz ist ein ins Deutsche nicht übersetzbares Fremdwort und an den Universitäten wird das Ganze auch noch zur Wissenschaft verfeinert.
  5. Das ist hier kein Missionierungsverein? Dieses Forum hat zusammen mit anderen internationalen Foren ja offensichtlich so erfolgreich missioniert, dass seine Begrifflichkeit in den allgemeinen Sprachgebrauch über zu gehen beginnt. Das christliche Abendland ist offensichtlich kurz davor ein ultra leichtes zu werden. Ich stelle Euch hier mal Fotos eines unlängst bei Tchibo erhältlichen Daypacks ein. Die Bewegung beginnt sich durch zu setzen und allgemein gültig zu werden.
  6. Na, wie ich das hier so sehe, scheint es bei den meisten ja recht gemütlich im Camp zu zu gehen. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass der Hauptunterschied zu den Leuten mit den großen, schweren Rucksäcken darin besteht, dass die Ausrüstung kaufen, ohne nach zu denken und sich nicht über den neuesten Stand der Outdoor Technik informieren. Allerdings beobachte ich, dass die Produzenten dafür sorgen, dass das Standardzeug immer leichter wird. Bei Decathlon zB gibt es ja fast nichts anderes mehr in der Trekkingabteilung als UL Kleidung. Da lassen die Titantöpfe vermutlich nicht mehr lange auf sich warten.
  7. Ein Rucksack, der ein Basisgewicht von 8Kilogramm hat ist schlichtweg ein gut gepackter Wanderrucksack mit klassischem Material. Sowas als ultraleicht zu bezeichnen halte ich für einen Witz. Was soll denn daran bitte ultra sein? Natürlich ist "ultraleicht" ein radikaler Ansatz, bei dem die Grenzen des möglichen ausgelotet werden. Es ist eben nicht ultraleicht zwei Ersatzunterhosen in den Rucksack zu stopfen, selbst wenn die fast nichts wiegen. Das ist ja nicht mal klassisch gut gepackt.
  8. Decathlon Solognac Jagdrucksack X-Access 50 Liter, 40 € 960g (plus 60g orange farbiger Regenbezug mit Bäumchen drauf, also Jagdtarnorange. Im Preis enthalten.) Rucksack in meiner Lieblingsfarbe: Schön grün!
  9. Luxe Outdoor SilHexpeak V4a in bronzegrün, witziger Weise "desert" genannt. Das Pyramidenzelt verfügt nicht nur über einen ausgereiften Schnitt, sondern es lässt sich sowohl mit einem beliebigen Stock aus der Natur aufstellen, als auch an einem Ast aufhängen, einem Dreibein, einer Schere aus zwei Naturstöckern oder einfach an einer zwischen zwei Bäumen gespannten Schnur, so wie man eine Socke auf eine Wäscheleine hängt. Dadurch kann die Mitnahme eines Zeltgestänges oder von Trekkingstöcken entfallen. Das Zelt lässt sich als rundum geschlossene Sturmfeste Behausung Boden nah errichten, offen als Halbpyramide, vor der man ein Feuer entzünden kann zum Heizen, oder hoch aufgespannt als luftiges Tarp verwenden. Auch eine schmale Aufstellweise bei Platzmangel im Gebirge etc mit reduzierter Grundfläche sieht diese geniale Konstruktion vor. Es ist relativ Flammen hemmend ausgerüstet und hat ein eher robustes Gewebe. Trotzdem ist das zwei bis drei Personen beherbergende Außenzelt mit 680g relativ leicht, dass ich zunächst ohne Moskitonetzinnenzelt erwarb und ohne den dafür erhältlichen ziemlich genialen Poncho, der zugleich als Bodenplane Maßgeschneidert ist, da ich oft eine leichte Regenjacke mit habe. Ich plane es mit Biwaksack zu benutzen, da ich bei eher trockenem Wetter oft nur im Biwaksack unter freiem Himmel schlafe. Das Zelt kann man aufgrund seiner Farbe gut in der Landschaft verstecken. Es läßt sich mit sechs Häringen und einer 2,5 mm Repschnur als Wäscheleine oder einem Stock aus dem Wald in etwa 2 bis 3 Minuten aufbauen, ist groß genug, da auch mal einen Regentag drin zu verbringen und dafür konstruiert im Eingang zu kochen, ohne bei Regen dabei nass zu werden. Das ist bei Verwendung als Einmannzelt sogar auf davor entfachtem Holzfeuer ohne weiteres möglich. Bei Mückenplage ist man auch allein im direkt am Boden aufgestellten Außenzelt gut geschützt, da der hoch angesetzte Lüfter über ein Moskitonetz verfügt. Da diese Sturmsichere Konstruktion zu Ende gedacht und ausgereift ist, bin ich gern bereit, die paar Gramm mehr mit zu nehmen, die ich sparen könnte, wenn ich eine Wind anfälligere ultraleichte Konstruktion wählen würde. Dafür kann ich bei dem Ding unter normalen Verhältnissen locker auf ein Innenzelt zur Moskitoabwehr verzichten, und dadurch ist es unter dem Strich eben nicht mehr sonderlich schwer, auch im Vergleich zu den leichtesten und empfindlichsten UL Konstruktionen. Erst recht natürlich, wenn man zu zweit oder dritt drin pennt. Für zwei Personen eine bequeme Hütte, bei Solonutzung ein Tanzpalast! Leider hier nur ein Foto des Packmaßes, das Ding läßt sich aber auf der Luxe Outdoor Seite leicht in seiner vollen Schönheit auf Fotos und in Videos bestaunen. Das Außenzelt locker zusammen gerollt neben meiner 750 ml Edelstahlpulle:
  10. Na, dann sind es eben Tornister der schweizer Armee, die als letztes in gutem gebrauchten Zustand die Depots verließen. In Berlin sieht man noch viel davon. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass die inzwischen andere Gruppen weitgehend auf modernes Zivilzeug umgestellt haben. Das ist ja allmählich preislich auch sinnvoll.
  11. Vermutlich nicht. In Deutschland werden vor allem dann Gesetze zum Schutz der Umwelt erlassen, wenn es der heimischen Industrie nutzt. Es wird ja nicht etwa darüber nach gedacht, die deutschen Landwirte zur Umstellung auf Bio Siegel zu zwingen, was mal der Umwelt nützen würde, ohne der Industrie zu nutzen. Da wir sehr wenige Zelthersteller in Deutschland haben wird da vermutlich kein Gesetz kommen. Eher steht zu befürchten, dass sie das Zelten verbieten, damit die Leute Wohnmobile kaufen.
  12. Erbswurst

    Vargo Bot

    Gibt es diesen Vargo Bot nicht auch mit Klappgriffen? Griffzangen machen einen doch wahnsinnig!
  13. Klar. Mit "dick" meinte ich aber auch etwas schwerere moderne Schlafsackbezüge, also heute normales Zeug, und bezog das auf den von Dir davor zitierten Text. Ich denke das dünne Materialien etwas besser anbrennen als zB Hillebergs Redlabel und Black Label . Kann mich aber auch irren. Ich habe nicht ein Loch in meinem Hilleberg. Werde das jetzt auch nicht mutwillig abfackeln.
  14. Dicker Stoff fängt schwerer Feuer. Die Schlafsäcke von Pfadfindern werden ausrangiert, weil es durch die Brandlöcher zieht, die Funken von Nadelholz gebrannt haben. Die gehen nicht mal eben so in Flammen auf, nur weil glühende Kohle drauf fliegt. Und ich meine hierbei zivile übliche Fabrikate von Aldi bis Ajungilak. Die bekommen einfach Krater. Solange man nicht ins Feuer rollt passiert nichts.
  15. Hätte mich auch eher gewundert, wenn es anders gewesen wäre. In zB Hillebergzelten wird ja ganz offensichtlich gekocht.
  16. Also ich finde, dass das UL Silnylonzelt im Video extrem Brand träge ist. Bei direktem Anzünden hätte ich da mehr Tempo erwartet. Ein Tannenbäumchen geht da aber mehr ab!
  17. Ja, das Gestänge ist zu lang. Das ist sein Problem. Zu lange Segmente. Das Zelt ist leichter geworden, daher die unterschiedlichen Angaben. Das 2017 er wiegt 2Kg ohne die Stahlhäringe. Das habe ich nachgewogen. Ich besitze das. (Das schwerere 2015er ebenfalls) Ersetzt man die durch die Decathlon AluHäringe, (wobei 6 benötigt werden, wenn man nicht den Pack mit 5Stück zu 7€ kauft, und einfach einen Szahlhäring mit nimmt oder so), dann kommen 6x9g dazu und 6Schlaufen Simond 2mm Schnur, die fast nichts wiegt. Zusammen also rund 60 g. Wenn ich es aber nicht alleine lasse, dann stelle ich es ohne Häringe auf. Geht auch. Zum Wandern empfiehlt sich sowieso eher das Tarp Kaki mit 560 g, wenn es was von Decathlon sein soll. Simond 2mm Schnur dazu kaufen, 5x9g Aluhäringe ebenfalls, und alles, was im Packbeutel ist außer dem Tarp selbst einfach auf dem nächsten Campingplatz verschenken! Dann hat man mit zusammen etwa 35 € was vernünftiges, was 630 g wiegt. Ggf nen Jagdponcho dazu als Boden, knapp 300g. Also 1kg incl Regenponcho.
  18. Das interessanteste echte Einsteigerzelt ist übrigens das nur 2Kg ohne Häringe wiegende grüne Kreuzkuppelzelt für 20 €. Zwanzig Euro! Das ist der Einstieg! Und das hat jeder dritte Camper in Frankreich, der zeltet. Ich habe es übrigens auch. Es ist erstklassig.
  19. Eben! Na, vielleicht kommt er ja mit weniger Firlefranz bei niedrigerem Preis und Gewicht zurück. Zum neuen Frühjahr. In besseren Farben. So ist das zumindest immer mit allem von denen, dass plötzlich verschwindet, obwohl es gut war. Nur Sachen mit Kundenbewertung unter 3Sternen , die verschwinden eben ganz! Und manchmal ersatzlos auf längere Zeit.
  20. Das dürfte in einem Haus, in dem Pariser Modeschneider den Ton angeben, eben auch aufgefallen sein. Die ändern Schnitte und Farben auch mal eben einfach so, vor allem bei Bekleidung. Und dann versuchen sie überall noch einen Arbeitsgang, noch eine Naht, noch ein Gramm ein zu sparen. Das kann dem Arpenaz nicht schaden, der unsinnig viele Nähte hat, was mein Hauptkritikpunkt an ihm ist. Reine Ziernähte lehne ich völlig ab, und gerade die hat er ja. Mit ein Grund, weshalb ich zum X-Access Jagdrucksack geraten hätte.
  21. Der kommt vermutlich leicht verändert wieder, vielleicht nur in anderen Farben. Zur Zeit gibt es auch fast keine Schlafsäcke bei denen. Es werden ja kaum alle auf die teuren Modelle umsatteln sollen. Der Einstiegspreis ist doch deren Werbeargument Nr 1.
  22. Oh, ich hatte verstanden, es gehe ganz allgemein um Ausrüstung für Riesen, lange Kerls und lange Lulatsche. Und im besonderen denke ich bei Schlafsack eh immer an Biwaksack, was natürlich nicht bei jedem so ist. Für mich ist das fast ein und dasselbe Ding in zwei Teilen.
  23. Den Snugpack Special Forces Biwaksack, mit dem ich sehr zu frieden bin, gibt es auch in einer langen Version. Ich würde mir für den einen Schlafsack mit Mittelreißverschluss machen lassen, der exakt hinein passt.
  24. Endlich verstehe ich das mal. Frage mich schon ewig, was ein Luftgewehr ist.
  25. Erbswurst

    Kotten

    Ist besser als Spiritus. Sag ich doch!
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