
Erbswurst
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Da gibt es echt alles, aber eben nicht in allen Farben. Man muss sich da rein fummeln. Und nicht die Jagdabteilung vergessen. Nicht alles, was grün ist, ist auch schwer!
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Da gibt es Zweieinhalb: Schwarz: Hose Rain Cut, Jacke Rain Cut Marine-Blau: Jacke Rain Cut Zipp Grün: Veste de Chasse 100 impermeable Kaki Solognac mit Krempelkapuze im Kragen Dazu gibt's auch ne Hose In Deutschen Filialen und auf der französischen Homepage, die deutsche Homepage hinkt noch hinterher. Poncho Glenarm 100 ist auch interessant (Die ganz leichte grüne Jagd Regenjacke, die man außerdem noch findet ist nicht atmungsaktiv.)
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Also, ich hab mal nach gefragt. Der Verkäufer meinte, die würden vermutlich nur die Farben ändern. Er war sich aber nicht sicher. Er sagte, das Trekking Zeug werde irgendwie aufgespalten in Teilbereiche nach Temperaturen und Farben oder so. Vielleicht werden die Trailrunner jetzt beige, wie der Staub Südfrankreichs und das Alpinzeug Steingrau und orange und das wärmere Zeug braun und das Zeug zum spazieren gehen marineblau. So irgendwie gehen da die Gerüchte. Der grüne leichte Regenanzug aus der Jagdabteilung, dessen Verschwinden mich schockierte, kam gerade in einer etwas eleganteren und ziviler aussehenden Farbgebung fast unverändert wieder.
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Na, ich denke über UL Ponchotarp nach. Drunter dünnes Loden, das ja wohl winddicht ist. Auf langen Touren mit wechselndem Wetter ist das vermutlich zu schwer. Da ist meiner Meinung nach Fleece oder Stepp oder Strick plus ganz dünne Regenjacke das Optimum. Hat man die Jacke aber vor allem an, und kann sie mit dem Poncho vor Regen schützen, so dass sie immer geeignet ist den Schlafsack zu pimpen, könnte das was sein. Dann wäre der dünne Pullover drunter quasi die Variable. Blöd ist eben, dass wir keine technisch stichhaltigen Wärmedämmwerte haben und nicht genau wissen, wieviel Wärme durch die exotherme Reaktion feucht geschwitzter oder anders etwas feucht gewordener Wolle wissen, um das mit den sicherlich irgendwo leichter verfügbaren Werten von Kufa und Daune zu vergleichen. Wobei: Da war doch was? Schrieb da nicht jemand was zur exothermen Reaktion von Wolldecken in meinem Bushcraft und UL Faden? Muss ich noch mal suchen. Noch ist nicht geklärt hier, ob Wolle bei gleichem Gewicht besser dämmt, und ob das dann nur für Strick oder auch für Loden gilt. Ganz dünnes Loden ggf mit nem dünnen Pulli drunter könnte ne Alternative zur Fleecejacke aus Plastik sein. Ich habe sowas ähnliches ja Jahre lang getragen! Ob das jetzt langsamer trocknet als Kufa Fleece ist auch noch nicht raus. Vielleicht trocknet Merino bei Raumtemperatur langsam, am Körper aber schneller. Vielleicht gröbere Wolle , wie in Socken verbaut schneller als Merino am Körper. Hier hat ja verrückter Weise fast jeder was anderes, teils gegenteiliges von sich gegeben! Das ist ja höchst sonderbar! Wolle ist wohl nicht gleich Wolle. Schaf Louise hat wohl andere Wolle als Schaf Mascha oder Gerda oder Theodosia, oder Suleika oder Gina!?!?! Lama und Alpakka, Dromedar, und Heidschnucke, Rosettenmeerschwein und Woollnashorn dürften ja dann auch noch unterschiedliche Werte mit bringen! Schurwolle, Lammwolle, Kaschmir, Merino, Islandschaf und Deichschaaf, watt weiß ick! Ich glaube, man wird um anständige Recherche und eigene Tests nicht drum rum kommen, wenn man es genau wissen will!
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OT: Mir war entfallen, dass ich das bereits geschrieben hatte. Ich habe heute parallel was anderes gemacht (keine Schafe gehütet, sondern Plakate auf gehängt) und war hier etwas unkonzentriert bei der Sache. Sorry! Ich habe jetzt übrigens nochmal nach dem Gewicht der Kohte geschaut. Das 6 bis 8 Personenzelt wiegt in der heute erhältlichen leichtesten Version 8 Kilogramm, d.h. 1 kg pro Kopf. Es ist damit gar nicht so schwer, wie Du suggeriertest, Khyal! Das wiegen doch pro Kopf als ultraleicht oder zumindest sehr leicht geltende moderne Zelte, die in diesem Forum durchaus diskutiert werden auch. 1kilo für 1 Person, 2Kilo für 2 Personen. Das ist nun nicht das neueste und letzte Maß der Dinge, aber völlig OT ist das ja nun nicht gerade. Und: Früher waren die Kohten teilweise leichter. 4 x1600 g oder 4x1800 g glaube ich mich zu erinnern. Auch die gab es mal in sehr leicht! 800 oder 900g pro Nase, damit kann man durchaus UL packen. Das haben wir ja vor 25 Jahren auch gemacht. Auch wenn es hier immer gern bezweifelt wird.
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OT: Oh! Ich glaub, ich strick mir demnächst meine Pullis dann doch lieber aus Emmas und Ernas Fell selber. Es ist ja echt unglaublich, was in als zivilisiert geltenden Staaten so üblich ist.
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Khyal, natürlich geht's hier um UL. Diese schwere Jacke hab ich aus Interesse am Werkstoff gekauft, und weil sie billig war. Aber die kann man unmöglich ausziehen und in den Rucksack stopfen. Die ist für Trekking Touren allenfalls im knackigen Winter geeignet, eigentlich gar nicht. Das Ding, was ich früher anhatte zum Wandern, war eine sogenannte Jungenschaftsjacke, also eine aus relativ dünnem Wolltuch bestehende Matrosenbluse, wie die Pfadfinder sie im Winterhalbjahr (teils über einem Pullover) tragen. Die wog etwa so viel wie eine normale Fleece Jacke aus Kunststoff. Das mit dem Feuer schrieb ich zur Erklärung, dass ich damit Jahre lang unterwegs war und hier jetzt trotzdem Fragen stelle, eben weil mir inzwischen klar geworden ist, dass von den Forenmitgliedern fast niemand Holzfeuer macht, und schon gar nicht jeden Abend auf Trekkingtour. Mich interessiert eben, ob auch unter diesen Umständen, also ohne Wärmfeuer, Wolle eine Option ist, oder nicht.
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Die Frage, Martin Farrent, die ich mir stelle, ist ob Loden in dünnem Tuch nicht eventuell etwas wäre. Ich tigere deshalb letzter Zeit durch Second Hand Läden und halte nach Trachtenjacken Ausschau. War aber jetzt eher im Norden und habe inzwischen eine ganz hübsche Kollektion beisammen für den Winter. Das fesche Lodenjäckchen, das die Jungs von der CSU immer im Fernsehen tragen war bisher aber leider bisher nicht im Sonderangebot, sondern eher Mäntel und Jagdbekleidung. Warm, doch nicht UL. Ich sehe aber eben zunehmend Mufflon Jacken in Outdoorläden und Merino in allen Varianten. Zum Tierwohl denke ich bei Schafen übrigens folgendes: Ich glaube, die führen alle ein Artgerechtes Leben. Ich habe nie gehört, dass jemand Schafe einknastet oder so. Ich glaube, das wäre völlig unsinnig und unwirtschaftlich. Ein Profi schert so ein Schaf schneller, als ich abends meine Klamotten ausziehe. Das ist also auch nicht so das Problem. Ich denke, die Preisunterschiede haben vor allem etwas mit der Mischung der Wolle zu tun, der Bezahlung der Leute, die das verarbeiten und den Gewinnspannen des Handels. So ein Isländer oder Australier will halt mehr Kohle, als ein Chinese. Und Ulfrotte zahlt vermutlich seinen Leuten nicht zu knapp.
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Aha! Danke.
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OT: Was les ich da? (Ich komme erst jetzt dazu, das hier konzentriert alles durch zu lesen) Die Schäfer verkaufen die Wolle mit Minus???? Na das ist ja doll! Das läßt sich betriebswirtschaftlich sicher ganz toll erklären! Ich verkaufe nix mit Minus! Ich behalte Sachen lieber, die mir kein Plus bringen. Und wenn ich Tomaten damit dünge. Ich heiß ja nicht Dagobert Duck!
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Du wanderst eher in Skandinavien, oder wo? Ich bin mit Wollkleidung vor allem in Deutschland gewandert, aber meistens mit einer Kohte, dass heißt einem großen Zelt, in dem man ein recht großes Feuer machen kann. Und auch sonst: Wenn mir kalt ist und alles nass ist, d.h. Klamotten und Gegend, dann mach ich ein Holzfeuer an. Dann trocknet man eben. (Daher auch mein Interesse, wie das denn -bei Euch- ist, wenn man kein Holzfeuer macht.)
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OT: Mein Bruder hält die Schafe. Ich arbeite in dem Betrieb so oft ich kann. Es sind also Familienschafe.
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Andreas K, wie geschrieben, ich kann das et/aerobase Zeichen leider nicht setzen, ohne dass mein Forenzugang abstürzt. Wenn Du willst, dann treffen wir uns am 25.2.18 und ich zeig Dir unsere Schafe. Du müsstest allerdings nach Brandenburg kommen. Meine Plakate für unser nächstes Konzert in der Kölner Philharmonie könnte ich zum nächsten Kölner Stammtisch mit bringen. (Die Schafe beim Konzert zu besichtigen wird leider nicht möglich sein, denn die können leider nicht Geige spielen.)
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Ja, nass ist nass, egal was! Aber feuchte Wolle trocknet schon ganz gut am Körper. Ich glaube, darum wirkt der Woll-Loden auch, als wäre er dicht.
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Ich kann nicht verlinken. Ist anscheinend technisch nicht möglich. Bauern müssen auch keine Statistiker sein. Oder das neueste Handy haben. Ich arbeite nicht im Landwirtschaftsministerium. Ich schreibe hier nur meine persönliche Meinung. Mir geht's hier aber um die Eignung von Wolle auf UL Trekking Touren, nicht um Agrarstatistik.
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Weil Merinowolle sehr dünne Haare hat. Deutsche Wolle zB kratzt, weil sie dickere Fasern hat und deshalb wäre sie als Wärmelage statt Plastikfleecejacke geeignet, denn sie ist unempfindlicher. Fragt sich eben, ob man die Plastikfleecejacke direkt auf der Haut trägt, die man ersetzen wollte. Ich tue das nie. Ich habe auch bei Plastikfleece in 99% der Fälle noch was langärmeliges drunter.
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Der Autor hält selber Schafe. Der Autor hat das Problem, das AlphaRay beschreibt. Der Autor verkauft jedoch diesen "Abfall" mit dem unsere Vorfahren Jahrhunderte lang gut bekleidet waren, jedoch nicht für 1 € pro Kilo, sondern benutzt ihn als organischen Bio Dünger. So wie die meisten anderen deutschen Schafhalter auch. Zu einem vernünftigen Preis würde der Autor Euch gern Wolle eines Bio zertifizierten Betriebes abgeben, wenn ihr (Schaf-) Bock drauf habt. Wenn gewünscht, und als dauerhafte Geschäftsbeziehung geplant, gern auch von vom Aussterben bedrohten alten Haustierrassen. Der Autor trägt aber eben selbst lieber gebraucht gekaufte Wollpullover, als sich den Stress zu machen, das Zeug zu waschen, zu spinnen und zu stricken. Da etwa liegt das Problem des deutschen Schafhalters.
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Ruf nen beliebigen deutschen Schäfer an!
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Nachhaltig vs biologisch abbaubar. Die Wolle Europäischer Schafe, die wir zB halten, um die Trassen unter Hochspannungsmasten frei von Baumaufwuchs zu halten, wird nach dem für das Tier notwendigen Scheren direkt vor Ort kompostiert, weil die Nachfrage zu gering ist. Es ist also völlig OK, Wenn man öfter mal nen neuen Wollpulli kauft. xxxxxxxxxx Ja eben! Wolle ist unglaublich warm! Ich habe das Gefühl, dass sie bei gleichem Gewicht besser wärmt als Fleece, und wenn sie eben gleich wärmt so dünn ist, dass sie schneller trocknet als Fleece mit dem selben Wärmedämmwert. Das gilt vor allem für Stricksachen. Hier geht es ja nicht um ultra schick, sondern um ultra leicht. Da kann die Wärmelage ja doch ruhig mal ein kleines Loch haben, das man zudem noch leicht stopfen kann. Ich habe mir vor zwei Tagen in einem Second Hand Laden drei sehr gut erhaltene, gut aussehende, gebrauchte Wollpullover zu je 6 € gekauft. Teuer ist das nicht. Man kann sich also ohne weiteres so ausstatten.
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Nordpol Socken (70% Wolle 30% Polyester) halten bei mir länger, als Falke TK2. - Das aber im Lederfutter des Schuhs. Das scheint einen wichtigen Unterschied zu machen zu diesem Textilen Innenfutter von Goretexstiefeln. Anscheinend reibt sich Wolle darin schneller auf??? Ich lasse die nassgeschwitzten Socken abends kurz am Fuß trocknen. Dauert 5 Minuten, dann ziehe ich die Beine an und steck sie in den Schlafsack. Kein Problem bei mir.
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Ich bin Jahre lang mit ner Wolljacke wandern gegangen. Das war ein ziemlich dünnes Ding, aber recht warm. Bei Regen wurde ein Poncho darüber gezogen. Ich habe aber immer Feuer gemacht in der Zeit. Hatte keinen Gaskocher mit. Ich kaufte mir letztens so ne Jagd Loden Jacke. Es ist damit wie Du sagst: 1Kg trocken, Wasserdicht, aber nass dann nix mehr zum Schlafsack pimpen, zumindest innen. Was ist mit Wollstrickjacke unter Hardshell? Wer nutzt Muflon Jacken statt Plastik- Fleece?
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Gibt es die da noch? Das ist ja sensationell günstig! Wie sieht denn der Deckel dazu aus? Stell das doch auch mal unter Schnäppchen rein, wenn es die noch gibt. Noch ist ja Winter. Und vielleicht kommen wir ja doch noch irgendwann mal unter den Gefrierpunkt.
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Der UL Tchibo Rucksack wird jetzt auf der Tchibo Homepage für nur noch 10 € verkauft. 25 Liter 173g inclusive dem Beutelchen. (178 g mit Pappschild)
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Wer von Euch benutzt denn eigentlich Wolle statt Fleece oder Kufa Stepp bzw Daunen Stepp als Wärme Lage der Bekleidung? Wolle wärmt bestens. Wolle reguliert bestens das Körperklima. Wolle ist biologisch abbaubar und produziert kein Microplastik Problem. Wolle wärmt in leicht feuchten Zustand sogar besser als in trockenem. Wolle wirkt antibakteriell und stinkt daher nicht so schnell wie Plastikzeug. Wolle ist funkenresistenter und flammenhemmender als Kunstfaser. Wolle erscheint mir bei gleicher Wärmeleistung etwa genauso schwer zu sein, wie Kunstfaser Fleece, vielleicht sogar leichter, wenn sie gestrickt ist. Wolle trocknet etwa so schnell wie Plastikfleece, so ist zumindest mein Eindruck. Was gibt es denn sonst noch zu Wolle zu sagen? Sollte man nicht die Plastikjacken durch Wollpullover und Lodenjacken ersetzen? Die Merino Unterwäsche hat sich ja schon ganz schön am Markt durch gesetzt, und ich habe den Eindruck, dass die Wandersocke aus Wolle niemals weg war. Wer benutzt von Euch Wolle und kann darüber berichten? Wer weiß etwas wissenschaftliches dazu bei zu tragen? Lasst uns doch mal über Wolle nachdenken! Mufflon baut in Deutschland Wollstrickjacken. Wer macht sonst noch so was? Gibt es da auch besonders leichte Sachen? Oder haben wir es eher mit relativ schweren Jagd Loden Jacken im Outdoorbereich zu tun? Ich bin gespannt auf Eure Antworten!
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OT: Man sollte mal an ner Positivliste arbeiten, statt sich einzelne raus zu picken für die Schlechtigkeit der Welt. Die andern sind doch genauso. Die leuchtenden Beispiele sollte man promoten. Nur so wird nen Schuh draus.