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Ultraleicht Trekking

Jever

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Alle erstellten Inhalte von Jever

  1. Daune, z.B. Roberts UL 300 oder WM Summerlite. Wenn man übervorsichtig wegen Regen sein will, da oben drauf einen WM Hotsack oder einen anderen VBL, und ausssen rum eine dünne Biwakhülle, z.B. das hier (gibt es bei Ali für etwa 20 Euro). Isomatte: Für die Isolation eine Z-Rest, die beim Transport aussen am Rucksack hängt und für den Komfort eine TAR Prolite in der kürzesten Variante. Dazu bei Wunsch noch ein aufblasbares Kopfkissen (STS oder Exped), fertig. Zermatt Frankreich Alpen Lyngen, Norwegen Lofoten Lofoten (Rückreise) - der gelbe Sack ist ein Roberts UL 300 Alpen Bergell Val Grande Mitte Oktober
  2. Wozu Mitleid? Der Typ hat 50k Follower und somit ordentlich Reichweite, betreibt kommerziell einen YT-Kanal und veranstaltet "OmS"-Wanderungen mit Teilnahmegebühren, verstösst wohl mehrfach gegen diverse Gesetz, filmt sich dabei und verdient damit auch noch Geld - und nun jammert er über 10k Euro Strafe? Und Rechtsvertreter als "Paragraphenreiter" zu bezeichnen, weil sie zum Schutz der Natur in Bussgelder verhängen, ist auch nicht gerade die intelligenteste Ausdrucksweise.
  3. Mit einer Packung Nudeln, etwas Pasta und Öl komme ich weit. Ob dann so eine 500g-Packung 1 Euro oder 2 Euro kostet ist egal, und wenn das der ausschlaggebende Punkt ist, dann würde ich zumindest meine Zeit damit verbringen Geld zu verdienen, als Urlaubsziel B anstelle Ziel A wegen gesparten 2-3 Euro anzusteuern.
  4. Schweiz ist günstig, was man nicht glauben sollte. Man muss halt einfach nur seine Verpflegung im Supermarkt besorgen und Hütten und grosse Zeltplätze meiden. Die kleineren Plätze sind günstig. Da oben druff halt eben noch An- und Abreise, fertig. Und ich habe z.B. keinerlei Probleme, spontan mal ne etwa neuntägige (ev, 8, ev. 10 - je nach Kondition) Tour zu basteln, wo ich unterwegs nur biwakiere oder in Biwakschachteln nächtige. Die Route Airolo -> Saas Grund bzw. Mattmark Stausee wäre da so ne Spontanidee, oder parallel zum Vorderrhein die Surselva entlang - von Elm nach Gurtnellen also. Oder von Klosters aus nach Osten ins Engadin, bis Scuol oder noch weiter. Wären dann aber halt hochalpine Routen.
  5. Generell: Als erstes einmal überlegen, wann, wie lange und wohin es in Zukunft gehen soll. Nass-/nasskalte Gegenden oder Wintertouren, Sommertouren im Flachland vs. Gebirge etc. bedingen unterschiedliche Ansprüche an das, was eine Penntüte leisten muss. Für nasses Wetter oder lange Wintertouren sind eventuell Daunenpenntüten ungeeignet oder müssen passend ergänzt werden (VBL-Schicht innen und aussen). Dann sollte man sich überlegen, wie häufig man dorthin gehen will, ob andere Ziele im Ausge sind und/oder wie oft man gehen will. Für eine einmalige Tour nach Schottland lohnt sich eine auf die Gegend zugeschnittene Highend Penntüte nicht, geht man öfters/dauernd, dann schon. Und dann kann man sich überlegen, ob man mit einem Schlafsack auskommt, oder ob man doch mehrere benötigt, und danach pickt man sich das heraus, was stimmig ist und in den Geldbeutel passt. Das kann dann preisgünstiger sein (Cumulus, Roberts,...) oder eben auch Highend (Western Mountaneering, Feathered Friends, STS, Valandre,Peter Hutchinson Design PHD) sein, oder auch mal spottbillig (BW-Schlafsack). Ich gehe z.B. ganzjährig und recht oft und ziemlich ausschliesslich in die Alpen biwakieren. Da lohnt sich dann ein Sortiment an Penntüten für den Bereich. Da ganzjährig kommt man dann nicht um mehrere Tüten herum, da man ansonsten ganzjährig den Winterschlafsack schleppen muss. Und so habe ich einen für den Sommer und in den Herbst rein (WM Summerlite sowie einen von Roberts ), einen für Herbst sowie kältere Tage (Valandre Bloody Marry), für warmen Winter (WM Antelope) und für Hochwinter (Valandre Odin), die ich gegebenenfalls um eine KuFa-Aussenhülle (Carinthia Overbag) oder VBL (WM hotsack) und Biwaksackaussenhülle (diverse) ergänze. Für Schottland/Skandinavien/Island im Sommer (angenommen: über 0°C) würde ich wohl den Summerlite, den WM hotsack und einen dünnen Biwaksack gegen Feuchtigkeit einpacken. Mit der Kombi habe ich letztes Jahr auch schon ein paar Tage bei Wetter gezeltet, wo teilweise 12h lang der Platzregen waagerecht rein kam und ich am Ende im Zelt 5cm Wasser hatte. Ganz vergessen: Bei den Temperaturwerten nicht zu knapp rechnen. Man bekommt zwar hier im Forum ein Fleisskärtchen und virtuelle Punkte dafür, gewichtstechnisch bis auf die Knochen ausgeblutet unterwegs zu sein und bei Isomatte und Schlafsack lässt sich hübsch sparen, wenn man dann einfach grenzwertiger, ev. mit dem Temp.limit und nicht der Komfortuntergrenze plant und alles per Kleidung und Kappe tragen auf dem Papier wieder rein holt. Aber es reicht einmal ein ungünstiger Platz mit Wind, man muss nur etwas ausgepowert sein oder zu wenig essen oder einfach einen schlechteren Tag haben, dann wird solch eine "auf dem Papier gut aussehende" Nacht ungemütlich und lang. Die paar hundert Gramm, die man dann gespart hat, um möglichst luftig, locker und unbeschwert trällernd den Weg entlang zu hüpfen zu können, wiegen die Schlappheit nach ein paar schlechten Nächten nicht auf, und jemand, der zwar die paar hundert Gramm mehr schleppt, kommt am Ende entspannter vorwärts - und weiter.
  6. Dann hast Du deinen Link nicht durchgelesen. Neben den schweizweiten Verboten kommen noch die kantonalen sowie darunter auch noch die gemeindespezifischen Bestimmungen dazu. Du hast also drei Verbotsebenen zu beachten. Und wenn du z.B. auf "Notbiwak" in der Greinaebene plädierst (Jagdbannzone = absoluter Schutz), während in maximal 1h Gehzeit Entfernung auf einer T2-Trasse drei Hütten zu finden sind, haste schlechte Karten bei den Ausreden. Aber konkret als Tourenidee: https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/tourenvorbereitung/tourenvorbereitung-d-a-ch/109868-der-b1-vom-alpstein-nach-airolo - dort pdf runter laden. Einzige Warnung (weil da letztens erst 8 Lehrer zu faul waren, um genau hinzuschauen....): T4 bedeutet auch T4 und verlangt schon etwas Sicherheit. Die T5 auf den Alpinvarianten würde ich nur mit Bergerfahrung und nicht mit Trailrunner angehen. Ach ja, wenn im pdf steht: "bei Nässe meiden", dann ist das auch ernst gemeint. Ein von mir ausgearbeiterter und mit T4 bewerteter Abstieg ist ab Bifertenhütte ins Val Frisal auf einer unmarkierten Strecke. Übersicht: Die zwei wichtigsten Ausstiege aus der jeweiligen Fallinie Das meiste im Gras, mit einer Abbruchkante darunter. Bei Nässe fällt man da schnell mal ungebremst 50-100Hm über eine Felsstufe runter. Den Abschnitt kann man aber umgehen.
  7. Um da noch einmal Senf rein zu rühren - auch wenn es den TO nicht betrifft. Ich halte es für sehr kritisch, zunächst einmal zu erklären, dass man in einem gewissen Bereich keine Erfahrung besitzt, dann aber Tipps zu eben genau hierfür abzugeben und das Ganze auch noch sinnfrei zu untermauern. Der Hinweis auf Ueli (der nebenbei wohl auch ausgerutscht und runter gefallen ist) ist so sinnfrei, wie wenn ich einem 50kg schweren Asthmatiker empfehle, sich an Mike Tyson zu orientieren - bevor ich ihn in eine Kneipenschlägerei schicke. Der Verweis auf die Dufour als "etwas alpiner", als dass was Du machst, ist ebenso nur Unwissenheit geschuldet. Ich kenne den Berg, ich habe mir 3x bis jetzt an ihm den hintern abgefroren und würde da noch ganz anderes Material empfehlen als für eine simple Hochalpenwanderung im Sommer an der 3000er Grenze. Entsprechend werte ich die Einschätzung zu Trailrunner und Schnee im Gebirge als unnötige Anekdote, nicht jedoch als sinnvollen Tipp für Anfänger hier im Forum. Die Aussage, dass Trailrunner für alles ausser für Hochtouren mit Steigeisen geeignet seien, fällt auch unter Anekdote ohne passendes Fachwissen. Dein Hinweis auf die T-Skala in der Hinsicht ist für die Tonne. Ich kenne genügend T6-Routen, die Trailrunner tauglich sind, aber auch so manche T5, wo man mit solchen Schlappen ernsthafte Schwierigkeiten bekommt. Das ist nicht an die T-Skala gekoppelt, sondern an den Untergrund. Eine Schutt T6 geht, sobald ich auf kleinen Leisten und Kanten antreten muss, wird es mit solchen weichen Schlappen ungemütlich. Last but not least finde ich es "spannend", jemandem zu erklären dass er nur oft genug im Geröll oder sonst wo umknicken muss, damit sich die Fussgelenke daran gewöhnen und dass die empfohlenen Schuhe letztendlich tauglich werden. Kann ein 20-jähreiger schon machen, aber Leute im älteren Semester und welche mit vorgeschädigten Gelenken können darüber nur den Kopf schütteln. Ich habe schon auf Madeira im zahmen Gelände eine Woche lang am eigenen Körper auf Tour studiert, wie mies die Dinger im Vergleich zu Trekkingstiefel hinsichtlich Umknicken sind - auch ohne Geröll. Mag ja sein, dass Du einer der Cracks bist, die ich so unterwegs sehe. Aber auf einen Crack treffe ich zum Ausgleich dann sicher 10-20 Leute, die in der gewählten Route und mit der Ausrüstung eher auf gut Glück als basierend auf Können unterwegs sind. Auf nicht mal 2000m, Mitte Juni, bei bestem Wetter und nicht mal im harten Firn, sondern nur etwas Schnee. Zwei Tage später gab es an der Stelle einen tödlichen Unfall. Ausgerutscht, runter gefallen, weg. Wir waren an dem Tag ganz und gar nicht UL-mässig unterwegs - mit steigeisenfesten Bergstiefeln, Eisgerät und Steigeisen.
  8. Auf alle Punkte kann man nur antworten: ausprobieren. Wenn ein Schuh nicht passt, passt er eben nicht und es nutzt nix, wenn User X davon schwärmt. Mir passen La Sportiva, ich kann deren ganzes Schuhsortiment zum Wamdern ohne Voprobe im Laden blind kaufen. Kenn aber genug Leute, die mit den Schuhen Probleme haben. Meine Wanderschuhe und Trailrunner passen von Tag 1 an, ohne Eingehen oder ähnliches, ohne Blasen, und auf Dämpfung verzichte ich nicht. Auf Dauer hält es kein Fuss aus, wenn man damit auf Teer Strecke macht oder mit Gepäck vom Berg runter muss. Meine Trailrunner sind von Haus aus genug gedämpft, bei Wanderschuhen kommen eben Sporteinlagen anstelle der dünnen Pappplatten rein, die sonst so mitgeliefert werden.
  9. Ich zweifel den nicht an. ich schau da einfach nur auf die Sohlen meiner Trailrunner, die ich kaum in den Bergen verwende und vergleiche diese mit dem, was unten an meinen Trangos dran klebt. Weicherer Gummi nudelt sich schlichtweg schneller ab als härterer Gummi. Selbst die Sohlen an den Trailrunnern bei meiner Frau sind schon runter, und die geht derzeitig quasi gar nicht auf Tour. Dann kommen noch weitere Probleme mit den Sohlen dazu. Auf Reibung und im Schlamm sind Trailrunner super, aber auch Bergstiefel haben auf Fels mehr als ausreichend Gripp und sin im Schlamm nicht übel - also kein Plus für Trailrunner im Fels. Mit den weichen und abgerundeten Kanten der Trailrunner kann ich aber auf kleinen Leisten und Stufen nicht antreten, und viel Spass damit, mit den Dingern einen Untergrund queren zu müssen, wo man Tritte schlagen muss, also auf Firn oder auch mal in einer steilen, nassen Wiese. Dann fehlt der Knöchelschutz (essentiell im Geröll) und die Gelenke werden weniger gestützt (essentiell, sobald man auch mal was tragen muss sowie im Geröll), und gewisse Gerätschaften wie Steigeisen bekomme ich auch nicht dran gepappt. Da der TO aber Mittelgebirge erwähnt, spricht nichts gegen Trailer. Da hat es vor allem Dreck und eher selten Steilpassagen. Hab noch Bilder gefunden. 1) Trailrunner, zu Beginn der Saison 2018 (neu) und Ende Saision 2020: Ausser Gomera mit der schwangeren Frau und 1 Woche Madeira war ich maximal auf Tagestouren hier vor allem im Alpenvorraum unterwegs. Die Sohle ist trotzdem am Ballen (vom Hang bremsen) abgenudelt. 2) Trango, gekauft 2016, hier mit Bildern vom August 2020 mit dem Ersatzschuh. DIE habe ich aber wirklich schändlich behandelt und auf keine Ahnung wievielen Touren benutzt. Zumindest die ganze Strecke vom Alpstein bis nach Airolo haben se runter, dazu noch einige Mehrtagestouren wie die Via Alta della Verzsaca und noch ein paar, und dann noch eventuell 60 bis 80 3000er besteigungen.
  10. Doch nactürlich finden sich solche Leute, und das sind z.B. diejenigen, die in der Regel dauernd und nicht zur Abwechslung die 3000er Marke knacken und aus einem grossen Sortiment von Schuhen auswählen können. Ich habe von Barfussschlappen über diversen anderen Kram und Trailrunner alles, bis zu Skitourenstiefel und Plastikschuhe für 6000er. Trailrunner sind im Hochgebirge Bergstiefeln in zig Punkten unterlegen.
  11. Spricht nichts dagegen ausser der erhöhte Verschleiss gegenüber Wanderschuhen. Geht auch in höheren Lagen, aber dann ist der Verschleiss so hoch, dass man sich genau überlegen muss, ob man so viel Geld ständig rauswerfen will, anstelle sich doch bequeme und passende Bergstiefel zu besorgen, bei denen man keine Fussprobleme hat und die länger durchhalten.
  12. Morgen habe ich einen Scanner um mich um
  13. Wie ich schrub: in Skandinavien ist alles so weitläufig, dass 1:50k gut ist. In den Alpen ist 1:25k besser, und u.U. 1:10k eine echte Hilfe, insbesondere dann, wenn man im Winter irgendeine Rinne anpeilt oder im Sommer sich mal wieder abseits der Pfade durch irgendwelche Bergflanken. Da sind Details echt wichtig - sonst steht man Am Ende in einem Steilabbruch und muss umkehren.
  14. https://www.outdooractive.com/de/route/fernwanderweg/rhone-alpes/tour-des-glaciers-de-la-vanoise/43075144/ Und dort verlinkt: https://www.outdooractive.com/de/literature/tourenbuch/huettentrekking-band-3-westalpen/13645236/ Das Buch ist ganz gut und hat einige Touren drin, so auch die Glacier-Tour, die mit "leicht" eingestuft ist. Damit könnte eigentlich die Karte auf outdooractive für die Planung reichen, aber schau mal, was ich da so zuufällig im Regal habe.....
  15. Für.... Skandinavien: Karte 1:50k, weil das Gelände weitläufig genug ist sowie GPS (Garmin GPS60, könnte ich mal ein Neues kaufen). Auf Kompass (habe ich auch noch daheim, nen Silva Ranger) verzichte ich, weil GPS schneller, bequemer und genauer ist. Höhenmesser ist schlecht, weil die Differenzen zu klein sind und speziell in Küstennhe sich dauernd der Luftdruck ändert und so einen Höhenmesser verhunzen. Viel Spass auch bei der Suche nach einer Furt per Höhenmesser, wenn diese in einem weiten Tal liegt und 10 Höhenmeter Unterschied horizontal eine Strecke von 2km bedeuten. Alpen: Im Sommer Handy (mit Swissmap und/oder Openstreetmap) sowie digitaler Karte (Swissmap) und Höhenmesser (Uhr). Höhenmesser ist am wichtigsten zur Abschätzung, wie schnell/gut man unterwegs ist. Kein Kompass. Im Winter sowie ganzjährig für Gletschertouren: GPS mit Basickarte Alpen (mehr kann mein GPS nicht). Nur per GPS kann man im Whiteout navigieren, ein Handy mit GPS scheitert daran. Also sowas: Ausseralpin: Was halt so vorhanden ist. Die russischen Topokarten jedenfalls sind Schrott und bislang ging es (Westpamir und Peru) am besten mit Openstreetmap, einem JPG mit einer Karte unbekannter Herkunft im Pamir (bekam ich von nem russischen Bergführer vor Ort) und mit Glück eben mehr oder weniger gutem Kartenmaterial vor Ort (Peru, Argentinien, Südrussland).
  16. Ja, die Lupine-Lampen sind klasse. Hab schon mal eine Piko oder Blika (hab nicht nachgefragt) im Gelände erlebt. Sehr schick die Ausleuchtung, damit kann man sehr viel machen. Aber ich bekomm halt immer beim Preis Magenschmerzen und habe mir auch eigentlich geschworen, nur noch Kompaktlampen ohne separatem Batteriefach zu kaufen, nachdem ich mit 2 Petzl Lampen bereits morgens spontan und ohne vorhergehenden Unfall im Dunkeln stand, dank Kabelbruch am Gehäuse, der von aussen nicht sichtbar war. Die Schutzhülle war ok, intern hat es jedoch einen Draht oder einen Kontakt erwischt. Petzl baut super Hartware für Berge, aber von den Lampen halte ich nix. Klar. Wenn Leute 2g-Adapter erwähnen dürfen, ohne gekieselt zu werden, dann kann ich auch eine Arbeitslampe für diejenigen erwähnen, die den Frühstückskaffee vor der Tour auch mal eben um 1 Uhr morgens trinken: Für den zivileren Einsatz hab ich einem USB ladbare Nitecore Tiki am Schlüsselbund /sehr gutes Ding, empfehlenswert, auch die rote und blaue LED, die drin stecken sind sinnvoll), und wenn die bessere Hälfte ihre Lampe daheim vergisst, dann wird aus einem Handy und Panzertape acuh mal eine nordwandtaugliche Helmlampe. Ich bevorzug dennoch die TH30
  17. Du hast "Multifunktionalität" falsch geschrieben.
  18. Oh nein. 2 Gramm(!)... In dem Sinne: TH30 - für "nur Zelt aufbauen und nachts aufs Klo" ist die Lampe völlig überdimensioniert. Das Ding kommt erst dann richtig in Fahrt, wenn man nachts in Geröllfeldern Wege/Pfade/Steinmännchen suchen muss oder bei Dunkelheit im freien Gelände Skifahren möchte.
  19. Der Zyniker in mir sagt: wenn ich nicht mehr sagen kann, wen man anrufen soll, dann kommt es auch nicht mehr drauf an, in Sekundenschnelle die Angehörigen zu finden. Und man hat ja eh fast immer ausreichend Material zur Identifizierung dabei - Pass, Krankenkassenausweis, EC-Karte, Zahnabdruck,.... Imo ist es da wichtiger, die eigene "Hülle" nicht wie sehr verbreitet in unauffälligen und leider sehr modischen Farben zu hüllen, sondern auf Tour auf Neonfarben und ähnlich auffällige Farben bei der Kleidungswahl zu setzen. Beim letzten Blick in die Kleiderhakenrreihe beim Decathlon war der Anblick da eher düster: vorrangig grau, schwarz, dunkle Blautöne oder ähnlich, und kaum was in knalligen Farben. Darf jeder gerne drüber lachen: Ist mir egal. Bin alt und gesetzt genug, um das auszuhalten. Die Herren, die da keine 14 tage danach vorbei kamen, um mich vom hang zu kratzen, die fanden die Farbwahl toll: Und ein Jahr danach war es auch kein Nachteil....
  20. Was, keiner ausser mir steht auf gut, günstig und billig? Ich nutz einfach Plastiktüten aus dem Supermarkt. Am liebsten die von Qualipet, denn die sind flauschig weich und extrem raschelarm, was sehr von Vorteil ist. Merkt man dann, wenn man morgens im Schlafraum mit 20 anderen Leuten etwas aus solch einer Tüte rausnehmen oder diese auch nur hochheben und in den Rucksack drücken muss.... Als Bonus kommen noch 1-2 der Tüten leer mit - für Abfall, nasse Klamotten etc., und als dicker Bonus habe ich die freie Wahl in Grösse und Farbaufdruck, und weiss dann auch nach kurzer Zeit, was in der Alditüte steckt und was in der vom Lidl.
  21. Rab Xenon Hoody. Mit Reissverschluss und Kapuze. Weil man das Ding auch mal zum Lüften/Kühlen unterwegs mal aufmachen muss, und die Kapuze, wenn man um ein Eck am berg kommt und spontan in eine steifen Brise steht, die einem die Wärme raubt. So kann man ohne Pause und Klamottenwechsel die Wärme super regulieren und ohne unnötige Pause wandern. Wobei ich bei 0-10°C eigentlich noch im Unterhemd (Odlo, dünnes Ding, langärmlig, k.A. welcher Produktname) unterwegs bin, und in Pausen dann entweder die Rab drüber lege, oder wenn ich bei den Temperaturen draussen biwakiere, dann kommt die Rab Xenon und eine PHD Yukon an.
  22. Frag doch direkt bei der Gesellschaft an, die die Linie Stockholm - Abisko - Kiruna bedient. Ist wohl noch die gleiche wie vor 20 Jahren auch.
  23. Das mit dem "in die Hand drücken" - also verschenken und nicht einem Patienten verabreichen - wurde uns als letzte Massnahme erklärt, um halbwegs legal aus so etwas rauszukommen. Aber denk mal an solche Kniffe in einer Stresssituation. Ich erinner mich noch an die ersten lapidaren Fehler, die wir in Schweden machten: 1) kein Eigenschutz (keine Handschuhe) und 2) kein Eigenschutz (ohne Jacke aus dem Unterrichtsraum gestürmt und Opfer verarztet - bei -25°C draussen und 1-2m Schnee vor der Hütte). Mit hoher Chance denkt man an obigen Kniff auch nicht. Zu "Peak Germanness": das ist nicht speziell deutsch, sondern generell dass, was Paragraphenreiter täglich machen - Gesetzestexte auslegen und (für sich selber passend) deuten. Habe ich 2 Jahre lang selber gemacht, macht jeder Anwalt bei ner Steuererklärung. Nennt sich dann "Grauzonen ausloten".
  24. Die Bahn fährt schon, und die Abreise ist eindeutig. Es gibt exakt eine Bahnlinie runter, und du wirst von Abisko bis Stockholm im gleichen Zug drin hocken. Fahren wird der schon, denn es gibt keine Ausweichstrecke dort oben, sondern nur diese eine Linie. In Stockholm ist Bahnwechsel angesagt, und es geht über Malmö - Kopnehagen dann erst nach Westen, und dann über Flensburg runter nach Deutschland. Ich bin gespannt, ob du mein Ticket getoppt bekommst. Kurz vor Ankunft damals hat der letzte Schaffner das Ding geknipst und erst einmal 2 Minuten lang bestaunt und dann erklärt: "ich arbeite seit 30 Jahren bei der bahn, aber das habe ich noch nicht gesehen". Wenn die Schweden auf der Abiskostrecke immer noch die alten Wägen einsetzen, wo die Sitzplätze in den Dreiersitzen untereinander durch etwa 10cm hohe Eisenplatten getrennt werden, dann kann man entweder der zarten Aufforderung folgen und sich für die 12-16 Stunden Fahrt ein Bett mieten, oder die "Antischlafbarrieren" dadurch aushebeln, indem man den Schlafsack drauf ausbreitet, da drauf die Isomatte legt und sich dann auf das Konstrukt zum Pennen begibt. Mit Winterschlafsäcken und dicken Isomatten lag man damals echt traumhaft drauf. Unbedingt abends noch etwas im Bordbistro trinken gehen. Das waren bei uns damals ein mit dunkelrotem Samt ausgeschlagener Wagen mit romantischen Glühbirnen in passenden Halterungen an den Wänden, und die Tische bestanden aus 6cm dicken Baumstammplatten bzw. -schichten (inklusive Rinde), mit Fjällräven per Brandeisen als Schriftzug mitten drin.
  25. Nachtrag: ich denke, ein Anwalt würde das verlinkte Paragraphenzeugs einfach umschiffen, denn dort geht es um die Abgabe im Sinne von verschenken oder verkaufen an Personen, während das Erste Hilfe Buch unter Abgabe das Verabreichen von Medikamenten an einen Patienten versteht. Und das läuft dann wohl unter Körperverletzung, wenn es schief geht.
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