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Ultraleicht Trekking

Wanderfalter

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  1. Danke für die Tipps mit der Matte. Noch irgendjemand Tipps für faltenfreie geschweißte Flächen? Der Rucksack musste umfangreiche Tests aushalten. Zuerst der Test auf Wasserdichtigkeit, für den ich ihn so voll wie möglich, also mit ca. 25l Wasser gefüllt habe, und ihn in der Badewanne umhergeschwenkt und gerollt habe. Langsam sickerte über den Reißverschluss, manche Ecken und die unteren Anbringungen der Träger das Wasser, bzw. gab es Mikrofontänen. Die Trägerbefestigung oben ließ erstaunlicherweise so gut wie kein Wasser durch, obwohl die Nähte mit normalem Garn genäht und nicht abgedichtet sind. Im zweiten Test musste der Rucksack zwei Waschmaschinengänge (zuerst 30min. 30°C, dann Normalprogramm 40°C, Vollwaschmittel) zusammen mit vielen kleinen Glasscherben aushalten. Auch minimale Stoff-Überlappungen an Schweißstellen führten dazu, dass diese bis zu einem Zentimeter weit aufgingen. Der Stoff wirkt allgemein welliger und große geschweißte Flächen sind faltiger. Außerdem hat der „Schwarze Block“ jetzt einige Risse und Löcher. Man sieht deutlich, wo ich sauber gearbeitet habe und wo nicht - am anderen Trägeransatz löst sich nichts. Die Riemen haben besondere "Verzierungen" bekommen. Wieso um alles in der Welt wasche ich den Rucksack in der Maschine, und dann auch noch zusammen mit Scherben? Mir war, nachdem ich ihn nur wenige Male getragen hatte, eine Flasche Olivenöl im Rucksack zerbrochen, die sich, bis ich den Rucksack zu Hause entleeren konnte, in viele kleine Splitter verwandelt hatte, welche durch das klebrige Öl mit warmem Seifenwasser unter der Dusche nur sehr schwierig zu entfernen waren. Die Waschmaschine schien mir die einzige Lösung. Und selbst der 30° Kurzwaschgang half nichts (inzwischen habe ich gelernt, dass ich einfach die dreifache Menge Waschmittel hätte nehmen müssen), da musste eben die volle Dröhnung sein: doppelte Ladung Vollwaschmittel, 40° Normalwaschgang. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Entlang der Riemen bin ich inzwischen mit einer Feuerzeug-Flamme entlanggegangen (PVC-Qualm soll ja sehr gesund sein – für Krebszellen), sodass die rausstehenden Fäden wegschmorten, ungewollt überlappende Stoffstücke habe ich gekappt und den Rest mit Uhu für Weich-PVC festgeklebt. Und an die löchrigen Stellen habe ich von innen Stoffflicken aufgebügelt. Über die alten, schmalen Träger habe ich breitere Träger gestülpt und einfach an den schmalen festgenäht. Die neuen Träger habe ich mit einem Stoffband versäubert, dass ich mir aus doppeltem Stoff zusammengebügelt habe. Es hat etwas Übung gebraucht, bis ich raushatte, wie sich das Band auch ohne Hilfsmittel halbwegs sauber vernähen lässt. Die neue Folterrunde kann beginnen!
  2. @Micha: Danke für den Tipp mit dem Träger. Ich habe inzwischen eine andere Lösung gefunden, da mache ich mal demnächst bei Tageslicht Fotos von. Das Mesh ist 5mmm dick, dieses hier. Ansonsten habe ich noch diese beiden Fragen übrig, kann mir damit bitte jemand helfen?: Warum habe ich an manchen Schweißstellen ohne mir bekannte Störfaktoren, wie beispielsweise am Boden, Falten? Wie kann ich die verhindern? Im Forum wird fleißig Polyethylen zur Rucksackstabilisation etc. genutzt. Das finde ich allerdings nur online, dafür gibt's im Baumarkt günstige Polystyrolplatten in verschiedensten Dicken. Hat PS für Rucksack-/Hüftgurtversteifungen etc. Nachteile gegenüber PE?
  3. Heute möchte ich euch einen schwarzen, blockförmigen Rucksack vorstellen, den ich hauptsächlich im Alltag nutze. Aus drei Gründen stelle ich ihn hier dennoch vor: 1. Er ist leicht (177g bei 27l). 2. Er war im Neuzustand fast wasserdicht, was für einige interessant sein dürfte. 3. Ich habe einige Dinge daran ausprobiert, die ich für „echte“ UL-Rucksäcke nutzen möchte und habe noch Fragen. Schon länger wollte ich es einmal probieren, Stoff mit dem Bügeleisen zu schweißen. Als jetzt bei Extremtextil PVC-beschichteter und schweißbarer Zeltbodenstoff (150g/m²) für 3,90€/lfm ins Angebot kam, musste ich zuschlagen. Daraus ist ein Ausprobier-Rucksack entstanden, dessen Korpus außen nur aus einem Stück Stoff besteht und an dem man von außen nur an den Trägern Nähte sieht. Boden und Oberteil sind konstruktionsbedingt doppellagig. Ich habe mein Bestes gegeben, denn Stoff genau anzuzeichnen und zuzuschneiden, aber erstens ist der Stoff etwas elastisch, zweitens fehlt mir Ausrüstung wie eine gute Unterlage für den Rollschneider und ein großer Winkel/Geodreieck und drittens bin ich Anfänger. Deshalb, und weil der Stoff manchmal beim Bügeln verrutscht ist, passt nicht alles so genau. Es müssen zum Schweißen beide Seiten beschichtet ist. Dort, wo der Stoff auch nur minimal so überlappt, dass nur eine Seite beschichtet ist, verbanden sich die Stoffe, lösten sich jedoch bald wieder. Fürs Foto habe ich u.a. kaputte Pappe, die ich als Rollschneider-Unterlage genutzt hatte, in den Rucksack gestopft, also bitte nicht über merkwürdige Kanten mitten im Stoff wundern. Warum habe ich an manchen Schweißstellen ohne mir bekannte Störfaktoren, wie beispielsweise hier, Falten? Wie kann ich die verhindern? Ca. die Hälfte der Ecken sind nicht sauber verschlossen. Die Löchlein habe ich erst mal mit Panzerband von innen versiegelt. Für den Alltag wäre noch eine Boden- und Rückenplatte praktisch, allein schon aus optischen Gründen. Im Forum wird ja fleißig Polyethylen genutzt. Das finde ich allerdings nur online, dafür gibt's im Baumarkt günstige Polystyrolplatten in verschiedensten Dicken. Haben die für Rucksackversteifungen Nachteile gegenüber PE? Wenn er nicht ganz voll ist, sieht er noch „ungewöhnlicher“ als ohnehin schon aus. Besser wäre auch statt 20cm Tiefe 15cm und dafür eine größere Höhe und Breite. Mit den Trägern bin ich unzufrieden. Sie sind so schmal geworden, da ich einfach die Golite-Jam-Träger abgepaust habe und nicht an die Nahtzugabe gedacht habe. Damit ist dann aber auch das 560g/m² schwere 5mm-3D-Netzgewebe kompensiert, das ich aufgrund des Preises statt des 3mm-Netzes gekauft habe. Die geringe Breite stört bei meinen niedrigen Lasten nicht, es sind andere Dinge, die mich stören. Eigentlich war mein Plan, Waldschneiders Machart zu kopieren und drei Nähte über die Träger zu führen. Dabei sprießten aber zu viele „Borsten“ des Gewebes raus und auch die Kanten wurden sehr hart und kratzig. Kein Vergleich zu 3mm-Netz. Ich hatte Bedenken, dass sich das von Etex als „leicht elastisch“ beschriebene und tatsächlich auch dehnbare Netz ohne Gurtband-Verstärkung beim Tragen verzieht. Das tut es nicht, aber die Träger verdrehen sich. Die Träger habe ich an einem Stück Stoff festgenäht, den ich von innen aufgebügelt habe. Das hat den Nachteil von ungenauen Löchern im Außenstoff für die Träger und daraus folgend Falten im Stoff, aber dafür gibt es außen weder aufgesetzte Stellen, noch Nähte. Im Nachhinein habe ich dagegen noch punktuell das 3D-Netz mit dem Stoff vernäht, das half etwas. Hat jemand Tipps für eine gute Verarbeitung dieses Netzstoffes? Ich habe nach inzwischen (nach dem Rucksackbau) zwei Arten von Ripsband zum Einfassen ausprobiert, bin aber auch damit nicht wirklich zufrieden. Da ich den „Schwarzen Block“ als Spielerei gemacht habe, muss er auch nicht lange halten. Deshalb habe ich statt Gurtband die Riemen selbst aus einer Doppellage zusammengeschweißtem Stoff zugeschnitten. Das ist erstaunlich stabil, hat aber den Nachteil, dass der Riemen sich ohne Zug in der Schnalle lockert und verrutscht. Als Verbindung zwischen Träger und Korpus habe ich den Riemen zwischen zwei Stoffstücke (mit der Beschichtung außen), eingenäht. Darauf habe ich dann über den Teil, der außen sein soll, ein Stück Stoff gefaltet (mit der Beschichtung innen) und zusammengebügelt. Innen im Rucksack habe ich den Rest der Stofflänge rechts und links festgebügelt. Hoffentlich habe ich mich verständlich genug ausgedrückt, ansonsten zeichne ich bei Bedarf gern eine Skizze. Meine Erfahrungen und Fotos, wie der „Schwarze Block“ nach harter „Folter“ aussieht, gibt’s demnächst.
  4. Ich werde Ende März mehr zu meinen Überhandschuhen sagen können, dann haben sie (hoffentlich) zwei Wochen Norwegen hinter sich. Dafür habe ich sie primär gemacht und mit Regen rechne ich da nicht. Letztes Jahr habe ich Norwegen im Winter auch ohne Überhandschuhe überlebt, da verkrustet sich eben etwas Schnee drin. Richtig nasse/kalte Hände hatte ich nie in den Handschuhen. Aber beim Iglubau etc. wenn ich mit Schnee in Kontakt komme, stelle ich sie mir praktisch vor, oder auch abends beim langen Warten während des Schneeschmelzens als zusätzliche Isolationsschicht. Und bei starkem Wind, denn die Schladminger Fäustlinge sind nicht zu 100% winddicht. Wenn man nach "Silnylon Mittens" im Netz sucht, findet man übrigens auch mehrere zufriedene Nutzerberichte, auch als Regenschutz, und mindestens eine Cottage stellt sowas her, vor Materialien wie Cuben eVent waren es wohl mehr. Gegen Rutschigkeit helfen kleine Tropfen/Streifen Silnet auf den Stoff gegeben, von daher lasse ich die Rutschigkeit nicht als Argument gelten.
  5. Wanderfalter

    Ambronite

    OT: Ich habe mal einen Faden aufgemacht zum Thema "Geld verdienen mit dem Forum".
  6. Willkommen im Grüne-Silnylon-Handschuhe-Club. Skandal, deine sind zwei Gramm leichter als meine, obwohl meine weder Tankas, Gummizug, noch Hülle haben. Sie sind speziell für Schladminger Fäustlinge für Wintertouren. Ja, der obere Teil des Daumens hätte viel kleiner ausfallen können, aber prinzipiell war ich erstaunt, wie breit das Daumenstück unten ist. Die Überhandschuhe halten über den Fäustlingen auch ohne Gummizug.
  7. Das verstehe ich nicht. Wieso enden die Diskussionen nicht immer schön? So habe ich es auch gemeint.
  8. Ich lese sehr gerne über die Ausrüstungs-Basteleien im Forum und lasse mich inspirieren. Dabei vermisse ich aber teils Erfahrungswerte. Vielleicht baue ich (oder jemand anderes) etwas nach, weil es vom Erbauer als gut beschrieben wurde. Und in der Zwischenzeit hat der Ursprungsposter eventuell schon Verbesserungen vorgenommen, oder ist sogar vollständig vom Konzept abgekommen? Da würde ich gerne direkt aus den Fehlern und positiven Erfahrungen der anderen lernen, ohne die Erfahrungen selbst zu machen oder dafür auf Forumstreffen etc. gehen zu müssen. Ein großes Dankeschön an diejenigen, die Erfahrungen posten. Und ich würde mich freuen, wenn selbst uralte Fäden wieder ausgegraben und mit Erfahrungen und falls möglich Verbesserungsvorschlägen ergänzt werden würden. Ich möchte nicht immer nachhaken. Wie seht ihr das, ärgert euch das auch, wenn nach der Ausrüstungs-Vorstellung nicht mehr viel nachkommt?
  9. Ich nutze manchmal 1,5l Einweg-Plastik-Wasserflaschen (ja, das Wasser schmeckt hinterher nach Plastik und die Dinger schrumpeln etwas). Allerdings halten die bei mir nicht 8h warm. Das heißt, abends, wenn ich es durch die Bewegung im Doppelwandzelt bis über 10° wärmer als draußen habe und eigentlich ohne zusätzliche Wärmequelle auskommen sollte, heizen die Flaschen. Morgens ist dann durch den geringeren Stoffwechsel die Temperaturdifferenz zwischen draußen und drinnen auf wenige Grad abgesunken und zudem ist es draußen noch kälter geworden, eigentlich bräuchte ich da die zusätzliche Wärme erst recht, aber sie ist nicht da. Deshalb finde ich die Methode Liegestützen vorm Schlafen + warme Schlafkleidung besser. Alle Hardcore-ULer bitte nicht weiterlesen: Und diesen Taschenofen kann ich empfehlen, habe zwei davon. Damit kann man auch begrenzt die Schuhe aufwärmen, aber bei echter Kälte geht er einfach in den Schuhen aus. Weiterer Vorteil: Der Duft verbrennenden Benzins übertüncht den VBL-Schweißgeruch. Leider haben bei mir und meinem Winterwanderfreund die billigen Taschenöfen, sowohl mit Kohle, als auch Benzin, versagt. Leichter als eine 300g-Wärmflasche sind sie mit je 50g aber allemal, auch nutzen sie den Brennstoff effizienter. OT: Normalerweise setzen sich Abkürzungen durch. Aber Verlängerungen? Wieso um alles in der Welt muss ich immer wieder das Wort Titanium lesen? Es heißt auf Deutsch einfach nur Titan.
  10. Vielen Dank für die super Anleitung! Eine Frage habe ich noch: Welchen Zweck hat das? Das habe ich auch schon bei anderen Rucksäcken gesehen. Aber als ich das gerade mit diesem 5mm Netzgewebe probiert habe, habe ich harte, kratzige Außenkanten bekommen. Ohne Nähte ergibt sich eine weiche Rundung, der Stoff scheint auch gut zu halten.
  11. Die Leute in meinem Umfeld, die am wenigsten "Zeug" haben, konsumieren am meisten. Sie haben kein Werkzeug, um kaputte Dinge zu reparieren, keinen Kubikmeter voll mit Outdoorausrüstung, die kommerzfreie Wochen in der Natur erlaubt, keine Nähmaschine, Dörrautomaten, etc. um Dinge selbst zu machen. Wenig besitzen kann auch Konsum- und Wegwerfkultur bedeuten. Auch viele ULer haben, wie ich sie privat erlebt habe und im Forum wahrnehme, haben mehr Ausrüstung als eigentlich notwendig. Während der normale Wanderer aus meinem Umfeld 1x Rucksack, Schlafsack, Isomatte, Zelt, Kocher etc. hat, mögen viele ULer spezialisiert und haben die Ausrüstungsgegenstände in verschiedensten Ausprägungen. Auch wenn ein Dosenkocher fast nichts kostet und kleine Mainstream-UL-Rucksäcke billiger sind als konventionelle Tragegestellriesen, so habe ich persönlich den Eindruck, dass mehr Geld für Ausrüstung als beim konventionellen Wandern ausgegeben wird. Das beißt sich meiner Meinung nach etwas mit dem Anti-Konsum-Gedanken. Ansonsten finde ich die Idee der frühen Rente vom regulären Beruf im Sinne von Selbstverwirklichung spannend. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass der Blogger selbst noch arbeitet (z.B. Schreiben). Die Idee ist, sich von unangenehmer Arbeitet zu befreien, nicht von Arbeit an sich. Ideal fände ich, von Anfang an so einen zufriedenstellenden Job zu haben, dass man gar nicht damit aufhören will. Wenig konsumieren kann man dann trotzdem.
  12. Zuerst mal: Ich habe das Video nicht vollständig angeschaut. Trotzdem wage ich mich aus der Deckung. Seine Leistung übertrifft sicherlich 99% der anderen Wanderer und ist daher bestimmt für viele Menschen interessant. Aber auf Zelt und Schlafsack verzichten doch auch viele ULer, nur, dass sie statt schwerer Plane ein Tarp mitnehmen. Und Schlafsäcke sind hier ja sowieso verpönt. Nun gut, er hatte auch keinen Quilt dabei. Die Tageskilometerleistung war meines Empfindens nach auch moderat. Ja, mir ist bewusst, dass Laubhütten bauen viel Zeit kostet. Worauf ich hinaus will: Genügend ULer (und andere) leisten meiner Meinung nach auf Through-Hikes etc. ähnlich viel, oder mehr. OT: Könnte mal bitte ein "echter" ULer bei Spon anfragen, ob die mal auf einer seiner Touren drehen wollen? Mit großem Verzicht auf Wanderschuhe, Tragegestellrucksack, Zelt, Schlafsack, GoreTex, Kuscheltier und nur der zum Überleben notwendigen Ausrüstung? Ich stelle mir die Reporterin ganz lustig vor, wie sie den Plastiktütenrucksack beschreibt (Cuben) und bewundert, dass man auch mit nassem Holz auf einem Hobokocher kochen kann. Die Medien kommen bei solchen Sachen in der Regel nicht von selbst auf die Leute zu, sondern die Leute, über die berichtet wird, auf die Medien. Ich würde gern mal solche Spiegel.TV-Beiträge über Barbarix, German Tourist etc. sehen. Wobei ich bei Christine dank ihres Buches noch Hoffnung habe.
  13. Wanderfalter

    Schnäppchen

    OT: Jemand Interesse an einer Sammelbestellung bei Ripstop by the Roll? Bitte per PN melden.
  14. Vielen Dank für eure super Ideen! @TappsiTörtel: An solche Taschen habe ich auch schon gedacht, das kommt vielleicht auch noch. Wenn ich den Rucksack vollständig ausstatte, kann ich auch fast schon einen normalen Rucksack mit Hüftgurt etc. nehmen, was ich auch bei meiner nächsten größeren Tour mit hohem Gebirgsanteil vorhabe. @Dani: Das Tarp ist ein Silnylon-Ponchotarp, das ich auch bei Regen brauche. Außerdem glitscht Silnylon zu sehr. Mit Gleitschirmnylon könnte es aber klappen. Muss ich mir mal überlegen. Prinzipiell kann man, sofern man alles, was nicht nasswerden soll, wasserdicht verpackt, auch auf eine Außenhülle verzichten. So schnell altert die dicke Evazote vom UV-Licht nicht und unten verwende ich als Stöpsel sowieso den Schlafsack unkomprimiert im Silnylonsack, um zur Not einen Ersatz für den Müllbeutel zu haben. Mit dem Schlafsack im Kompressionsbeutel als Stöpsel, und die Rucksackriemen ordentlich zugezogen, habe ich schon mal probehalber erfolgreich "Gewichte" transportiert, hat gehalten. Und bei Regen ist sowieso meistens der Poncho drüber.
  15. Warnung: Der folgende Beitrag ist NICHT für Menschen mit starkem ästhetischen Empfinden geeignet. Nachdem sie sich bewährt hat, möchte ich euch diese selbstgebaute Tragevorrichtung im Detail vorstellen: Zwar habe ich auch eine XLite, verwende aber trotz des höheren Gewichts von 440g lieber meine ursprünglich 14mm dicke Evazote-Matte, da sie unkompliziert zu nutzen und robust ist. Daraus ergab sich schon vor gefühlt ewigen Zeiten die Idee, ein Tragesystem um die zusammengerollte Matte herum zu konstruieren und die restliche Ausrüstung in die Matte zu stopfen. Tramplite, SMD und andere haben ähnliche Konzepte. Die Träger sind deshalb unterschiedlich angebracht, da ich sie zuerst zu weit außen hatte und dann einfach einen wieder aufgetrennt und näher zum anderen angenäht habe: Falls jemand alte Rucksackträger nicht mehr braucht, nehme ich sie ihm gerne für den Nachfolger ab. Die dem Rücken abgewandte Seite: Unterseite (der Bodengurt ist mit einer Schlaufe mit dem unteren Ringsumgurt verbunden): Eckdaten: Material: 30mm Gurtband, Schnallen und die Schulterträger eines kaputten Billig-AlltagsrucksacksGewicht: 158g + 57g MüllsackVolumen: max. 27l in der Mattenrolle (Matte doppelt gewickelt), dazu kann ein kleiner Hügel nach oben hin gebildet werden und außen lässt sich selbst das glitschige Silnylontarp zuverlässig festzurren & knotenKomfortgewicht: ca. 10kg (Startgewicht einer zweitägigen Katakombentour inkl. Wathose, 3l Wasser etc.; mehr Gewicht nicht ausprobiert)Vorteile: schnell und billig zu nähenleicht, aber gleichzeitigrobust (das Tragesystem, nicht der Müllsack)variable Größe durch engeres bzw. weiteres Rollen der MatteNachteile: fiddelig beim Zusammenfrickeln (bis man sich daran gewöhnt hat)Verwendung beschränkt auf traditionelle, dicke Isomattenkeine Außentaschen und sonstige Extras Ursprünglich war der Müllsack nur ein Notbehelf, aber mein selbstgenähter Silnylon-Beutel ist viel zu rutschig und bräuchte Schlaufen für die Bänder, oder Silnet-Streifen, um zu halten. Vielleicht mache ich das noch mal irgendwann, oder nehme PU-Stoff. Ein 68l Trash Compactor Bag ist etwas kurz oben und würde nur mit wenig voluminöser Beladung funktionieren. Das schwächste Glied des Müllbeutels ist der Verschluss. Das Band riss mir innerhalb von zwei Tagen aus, weshalb ich jetzt einen Gummziug nutze, den ich am Müllbeutelband befestigt habe. Bei gutem Wetter einfach so zugebunden: Und bei Regenwetter so: Mit einem Müllsack auf dem Rücken zu wandern ist vielleicht nicht für jeden etwas, ich hatte aber schon meinen Spaß damit. Beispiel: Nachdem ich in einer Bäckerei nach Brot vom Vortag gefragt haabe, wurden mir einfach so drei Brötchen geschenkt. Ich glaube kaum, dass so etwas schon mal jemandem mit einem hochwertigen Rucksack passiert ist. Oder? Der Prototyp hat sich inzwischen auf über 200 km bewährt. Dennoch werde ich folgende Details beim nächsten Mal anders machen: Anbringen des Tragesystems erleichtern: Innen- und Außenseiten durch eine gerade Naht entlang der Gurte markieren, indem ich für Unter- und Oberfaden eine andere Farbe nehme und dabei dann noch einen anderen Farbton für den oberen und den unteren Teil des Tragesystems.Längere Träger: Die Träger sind zwar bequem, aber sie gehen zu früh zum schmalen Band über. Und das schabt leicht am Kleidungsstoff.Mehrere Schlaufen an den Bodengurt, damit er unterschiedlich lang eingestellt werden kann, was bei stark variablen Durchmessern der Rolle praktisch istBrust-Querriemen am TrägerEventuell Schlaufen zum Flaschentransport außen. Da ich aber meistens mit anderen unterwegs bin, trinke ich einfach erst bei deren leicht erreichbarem Wasser mit und dann kommt gemeinsam meins dran.
  16. Wanderfalter

    Banned

  17. Wanderfalter

    Unterseite

    Vom Album Banned

  18. Wanderfalter

    Verschluss2

    Vom Album Banned

    Bei schlechtem Wetter
  19. Wanderfalter

    Verschluss1

    Vom Album Banned

    Bei gutem Wetter
  20. Wanderfalter

    Wirrwarr

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  21. Wanderfalter

    Ruck oh

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  22. Wanderfalter

    ruck2

    Vom Album Banned

  23. Ich habe mich bei Tony dafür entschuldigt, dass ich hier geschrieben habe, Tony hätte nicht geantwortet, was ein schlechtes Licht auf ihn/Sawyer wirft. Und bei Sacki dafür, dass ich den Eindruck erweckt habe, er hätte sich die Fälschungs-Geschichte ausgedacht. Außerdem habe ich ja behauptet, sein Warn-Video sei ohne Kommentar offline gegangen, dabei war es nur verschoben. @Ingwer: Ich finde es toll, dass du die Tests durchführst. Aber selbst wenn rauskommt, dass das Gerät genauso gut filtert wie eines aus sicheren Quellen sagt das nicht aus, dass alle Geräte aus den inoffiziellen Kanälen das tun. Selbst wenn die Dinger aus der gleichen Fabrik kommen wissen wir nicht, ob auch für die "nebenbei" produzierten Geräte die gleichen Qualitätssicherungsmaßnahmen eingehalten werden. Abgesehen von der moralischen Komponente ein weiterer Grund, vom offiziellen Händler zu kaufen. Tony hat mir noch einmal zum Thema Viren/Bakterien geschrieben:
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