Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

doast

Members
  • Gesamte Inhalte

    976
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    20

Alle erstellten Inhalte von doast

  1. OT: Ich glaube die Diskussion ist übrig. Es geht hier eigentlich eh um ein anderes Thema als europäische Wege mit US Trails zu vergleichen. Mir wäre es persönlich sehr recht, wenn ich für meine präferierte Art der Touren nicht so weit in die Ferne schweifen müsste. Das war auch schon vor der aktuellen Situation so. Aber vermutlich teilen 95% jener, die US und europäische Trails kennen, die Ansicht, dass US Trails einfach gewisse Dinge bieten, welche wir hier in Europa nicht auf Trails haben. Und da ist es egal wie oft einem hier eingeredet wird, das es nicht so wäre. Die Trails in den USA sind für ihre Abgeschiedenheit bomben instandgehalten, es gibt Trailkulturen, Trailangels, Gemeinden und Anwohner die dich respektieren, dir helfen, sich auf dich freuen wenn du durchwanderst. Ea gibt schier unendlich Natur, 99% Single Trails, halbwegs intakte Flora, Fauna, man darf problemlos fast überall übernachten, an den schönsten erdenklichen Plätzen und nicht versteckt um Dickicht und fernab der Highlights, usw. ... Die Empfehlungen die hier gemacht werden sind wohl leider echt nur theoretischer Natur. Geduldetes biwakieren über 2000hm: kann ich in Europa 3-5000 km machen und dies einhalten? Kann ich solche Distanzen machen und überhaupt legal biwakieren? "Keine Sau ineressiert es" und legal sind einfach zwei Paar Schuhe. Ich habe notgedrungen oft mein "Schattendasein" in Europa hingenommen, in den USA kann ich voller Freude um 16 Uhr mein Zelt an den schönsten Plätzen aufschlagen, mich hinsetzen und alle sie vorbeigehen freundlich anquatschen und muss mich nicht verstecken. Die einzigen Gegenden die diesbezüglich ran kommen sind vermutlich in Skandinavien oder eventuell irgendwo in Osteuropa. Da fehlen aber imho etliche andere Faktoren der "Premiumwanderwege" der USA, eben wie zB Trail Community, Trailbeschaffenheit, Versorgung und Logistik, Einfachheit der Fremdsprache, usw. Ich habe hier wie dort (USA und Europa) meine Langwandererfahrungen gemacht und beide Welten auf ihre Art genoßen. Beide Welten haben Vor- und Nachteile. Aber mich würde echt interessieren welcher User hier beide Welten ausführlich genug kennt und dann zu dem Schluß kommt, europäische und US Trails kommen sich in den bereits genannten Punkten in ihren Amplituden nahe?
  2. Die Trail Angel Szene ist das eine, die Situation hinsichtlich legalem Camping eine andere. Im Grunde haben viele europäische Wege auch Vorteile gegenüber den US Pendants, mal die Abgeschiedenheit und Erhabenheit der Natur ausgeblendet, nämlich die Vorteile der Zivilisation wie z.B. easy Resupply, Dusche, Wasser, Kultur, usw. Was ich an den US Trails vielleicht am meisten genieße ist die Einfachheit des Übernachtens. Kein Kläger, kein Richter, kein Stress am Abend, etc. einfach Zelt aufbauen und umfallen. Ähnlich gibt es das in Europa nur in Skandinavien und das hat zumindest für mich Nachteile im Vergleich zur USA (insbesondere klimatischer Natur). Aber zugegeben, der Preis für die US Trails ist mittlerweile ein hoher und ich bin auch sehr stark am hadern ob mein bevorstehender AZT Trip der letzte seiner Art in die USA gewesen sein wird (vor der Wahl gebucht und fixiert). Eigentlich wäre noch der CDT für nächstes Jahr weit oben auf meiner Liste aber wenn sich das vor Ort nicht bessert bleibt das vermutlich ein Traum.
  3. Danke für den Tipp! Mega! Hatte schon länger auf die Ultralight 24-30L Vest geschielt. Für -40% gab es nichts mehr zu überlegen. Knapp über 300g, top. Jetzt muss sie nur noch passen.
  4. Vorsicht, welches Modell? 5, 6? Ich war Fan der Modelle 4 und 5. Leider wurde 6 mal wieder verschlimmbessert... Die ehemals gut gepolsterte bzw. normale Fersenkappe ist nun recht dünn und hart gepolstert, stattdessen wurde eine Art "Fersenpillow" eingearbeitet. Das ist leider ein bisschen ein neuer Trend scheinbar. Jedenfalls ist es eine potentielle Druckstelle an der Ferse auf lange Distanzen. Jedenfalls hatte ich beim Reinschlüpfen alleine schon ein ungutes Gefühl an der Ferse. Für mich gilt, fühlt sich ein Schuh beim ersten Reinschlüpfen nicht richtig und komfortabel an, dann lass es bleiben. Besser wirda in der Regel auch nach mehreren Kilometern nicht, eher im Gegenteil. Das mag nur für mich gelten. Aber trotzdem, bei Empfehlungen VL besser auch auf die Details wie Version Nr. Angeben.
  5. Schließe mich den Vorkommentaren an. Mitte April sind die höheren Lagen in den Alpen normalerweise verschneit bzw ist jederzeit mit Neuschnee zu rechnen (gilt auch für nördliche Mittelgebirge, da kann es durchaus noch frisch schneien). Schwarzwald oder Vogesen könnte gehen (je nach Winter/Wetter) oder eben um Süden was. In den Vogesen hast du auch etliche offene, unbewirtschaftete Hütten/Unterstände und wildzelten ist um allgemeinen kein Problem. In den Hochvogesen wirst du aber vermutlich auch noch etwas Schnee haben. Südlich der Alpen sollte es besser aussehen. U.U. Appeninnen Via degli Dei und die Region. Appeninnen können aber um Frühjahr auch noch aehr unangenehm sein in höheren Lagen.
  6. doast

    Mückendichtes Shirt

    @SvenW Ich habe keinen konkreten Tipp für ein entsprechendes Produkt aber persönlich würde ich in dem Fall auf eine Kombination von "Schutzmechanismen" setzen. - Möglichst dicht gewobene Langarmkleidung - Möglichst locker sitzende Langarmkleidung - Die Kleidung zusätzlich mit Chemie behandeln - Windjacke für wenns besonders schlimm ist. Windjacken sollten normalerweise durchstichsicher sein (wenn entsprechend gewebt), klar schwitzt du damit mehr als ohne. Aber schwitzen ist immer noch viel besser als lebendig gefressen zu werden. Ich hatte 2017 in Oregon am PCT nach einem feuchten, schneereichen Winter selbst bei 35°C lange Windjacke und Hose an. Ohne wäre ich gerrückt geworden. Persönlich erachte ich ein Hemd fast als geeigneter gegen Mücken als ein normales Longsleeve. Hemden sind von der Passform meist weiter. Dann kommen die "Stachel" nicht so leicht an dich ran. Für den Hinterkopf empfiehlt aich auch ein Schutz. Während man schnell genug geht, haben die Biester meist weniger Möglichkeiten von vorne im Gesicht anzugreifen, außerdem merkst du dort die Plage Geister am schnellsten und kannst aie am ehesten verscheuchen. Im Windschatten des Hinterkopfa stechen sie aber leichter zu. Ich hatte zumindest ein weites Bandana unter der Cap, das weselt zmher und hindert zumindest einigermaßen den "Landeanflug", noch besserer Schutz ist natürlich ein Headnet aber das halte ich persönlich in Bewegung nicht aus.
  7. Der HMG Windrider 2400 ist schon ein gutes Rucksäckchen znd schluckt imho eigentlich auch recht viel. Finde er trägt sich auch hervorragend. Tipp: Alustreben rausgeben. Ich habe damals kaum einen Unterschied gespürt. Sonst auf sie Schnelle fallt mir auf: - Regenhose recht schwer, am PCT wirst du meist keine Regenhose brauchen (günstige Alternativen erwägen zB Regenrock, kurze Regenhose?). Am ehesten gegen Ende in WA wenn der Sommer zu neige geht. Aber mit Startdate Anfang April solltest du u.U. gar nicht in die "kritische" Zeit in WA kommen. Ich verstehe den Aspekt mit einem Ersatzshirt. Hatte ich früher nicht, mittlerweile ust das Luxus den uch mir gönne. Aber 2 Stk. 1 x Tshirt + 1 x Longsleeve im Rucksack ist vermutlich 1 zu viel. Entscheide sich für eines. 40g Handtuch konntest du sicher auch auf 20 bringen. Ein kleunes Wischtuch (saugfähig) reicht meist. Ca. 20x20cm. Der PCT ist unter Tags um Normalfall warm oder heiß, da trocknet alles flux. Die Uberlight wäre mir zu riskant auf einem 4200km Thru. Durston 2P ist schon recht viel Platz, auch wenn das Gewicht imho ok ist, desto größer das zelt desto größer das Packmaß (da hast du ja ein Problem). Polycryo packt übrigens auch deutlich kleiner als Tyvek. Aber gut, ich mags selbst nicht. Für H2O hast du inkl Sawyer Squueze Flasche 7,5 Liter Volumen? Ihne den heurigen Winter beobachtet zu haben, finde ich mit early April Start 7,5 Liter Overkill. Notfalls kriegst du vor Ort ummer irgendwelche Flaschen. Davon 4 x als 1L Flaschen. Sie wiegen halt mehr als zB 2x1,5L. Platypus 2 Liter sollte auch leichter aein als CNOC. Washcloth? Kleidung trocknet unter Tags wie gesagt flux. Einfach auf den nächsten Baum legen, in der Wiese teocknen oder einfach am Körper. Soviel Kleidung hast du ja nicht zum trocknen. In den Ortschaften nurzt du sowieso die Dryer.
  8. HMG Windrider 2400 in gutem Zustand ist noch zu haben. 899g inkl. der entfernbaren Alustreben, ohne natürlich leichter. Jetzt 230€ oder sensible Angebote.
  9. Vorbehaltlich Geldeingang nur mehr HMG Windrider 2400 verfügbar.
  10. Nachtrag zum Yama Bug Shelter. Es entspricht einer älteren Version die von den aktuellen Angaben auf der Webseite abweicht. Fronteinstieg mit Zipper (nicht seitlich) Länge ca. 210cm Breite Front ca. 85cm Breite Hinten ca. 70cm Hinten ist das Sil-Nylon fast bis oben gezogen -> Mehr Schutz Höhe Vorne ca. 100cm Höhe Hinten ca. 65cm Material Sil-Sil (nicht Sil-Pol), vermutlich größer als das aktuell verbaute 20D, deswegen auch das höhere Gewicht zur aktuellen Version. Ist jedenfalls recht stark/robust.
  11. Qualitativ hochwertigere Fotos gerne auf Anfrage! Aufgrund der 10MB Begrenzung musste ich die Qualität runterschrauben.
  12. Es ist mal wieder Zeit etwas Platz zu schaffen. Deshalb ohne Umschweife: HMG Hyperlite Mountain Gear Windrider 2400 – 40 Liter – Gr. Large Verkaufe einen gebrauchten HMG Windrider 2400 in schwarz in Größe Large - Ultraleicht Rucksack. Preis: 240 € Nachgewogen 899 Gramm inkl. der entfernbaren Alustreben. Entspricht der Größe 40 L. Schwarzes wasserdichtes Dyneema Composite Fabric (Cuben Fiber). Rucksack ist gebraucht aber in gutem Zustand. Er hat 2 kleine bekannte Defekte: - Kleine Abschürfung am unteren Rückenbereich (mit Panzertape überklebt, siehe Fotos) der die Funktion nicht beeinträchtigt und nicht gravierend ist - An einer der Hüftgurttaschen ist der Zipperanhänger abgefallen (behelfsmäßig mit O-Ring ersetzt). Das kann aber leicht ersetzt bzw. repariert werden. Lanshan 1 – Neuwertig – Ultraleicht Doppelwandzelt Verkaufe neuwertiges Lanshan 1. Ultraleichtes Zelt für Backpacking, Trekking, Weitwandern und Thruhiking. Gewicht gesamt (nachgewogen) 799 Gramm inkl. Packsack. Preis: 125 Euro Wurde nur 1 x von mir zur Probe verwendet (siehe Bild). Habe zu viele Zeltsysteme und mehrere ultraleichte DCF Zelte, denen ich den Vorzug gebe. Es ist entsprechend in neuwertigem Zustand. Es handelt sich um die Doppelwandversion. Also separates Innenzelt. Es kann also Innen- und Außenzelt auch getrennt verwendet werden. Die Nähte des Außenzelts wurden noch nicht abgedichtet. Ich bin 186cm groß und das Innenzelt bietet ausreichend Platz. Also auch gut für größere Personen geeignet. Das Zelt kommt inkl. Innen-/Außenzelt der Abspanneinen und dem zugehörigen Packsack. Heringe könnte ich bei Bedarf dazugeben. YAMA 1P Bug Shelter – Neuwertig Verkaufe neuwertiges Bug Shelter für 1P der Marke Yama. Wurde nur 2 Nächte (mit Groundshee darunter) verwendet und ist dementsprechend in einwandfreiem Zustand. Preis: 110 € Eigenimport aus den USA. Top Verarbeitung durch die Ultraleicht US Gear Schmiede Yama. War für das Gossamer Gear Spinnshelter Tarp System gedacht (siehe anderes Angebot). Bin dann aber doch bei „konventionelleren“ Zeltsystemen geblieben. Original Packsack habe ich keinen, lege aber einen (roten) passenden Sil-Nylon Packsack bei. Gewicht nachgewogen im Packsack 364 Gramm. Bevorzugt verkaufe ich das Yama Bug Shelter gemeinsam mit dem folgenden Produkt: Gossamer Gear SpinnShelter – Neuwertig Verkaufe neuwertiges SpinnShelter der Marke Gossamer Gear. Ist älter und schon fast eine Rarität. Wurde nur eine handvoll Nächte verwendet und ist dementsprechend neuwertig. Preis: 130 € Gewicht im Packsack nachgewogen: 306 Gramm Die Nähte wurden zusätzlich von mir mit Seam Sealer abgedichtet. Das ultraleichte SpinnShelter wird inkl. der beiden original Carbonsstangen geliefert. Das verwendete Spinn Material ist sehr leicht und stammt aus dem Segelbereich und hat im Vergleich zu Sil-Nylon kaum Eigendehnung oder Dehnung bei Feuchtigkeit. Der Aufbau erfolgt entweder mit 2 (verstellbaren) Trekkingpoles oder mit den beiden mitgelieferten Carbonstangen. Gemeinsam mit dem Yama 1P Bug Shelter aus meinem anderen Angebot bildet das SpinnShelter ein doppelwandiges Sheltersystem mit rundum Schutz vor Wetter und Insekten bei einem Gewicht deutlich unter 700 Gramm. Wer das Gossamer Gear SpinnShelter erwirbt, bekommt von mir einen Ookworks Bathtub Badewannenboden dazugeschenkt (sofern das gewünscht ist). Dieses Bathtub ist bereits älter und die Beschichtung löst sich bereits leicht ab, die Funktion erfüllt es aber weiterhin. Für alle Artikel gilt: Versand gegen Übernahme der Portokosten möglich. Besichtigung und Abholung im Raum Lindau/Bregenz (Bodensee) möglich. Privatverkauf gemäß EU-Richtlinien: Dieses Angebot erfolgt unter Ausschluss jeglicher Garantie, Gewährleistung und Rücknahme, da es sich um einen Privatverkauf handelt. Gemäß EU-Richtlinien wird keinerlei Haftung für Sachmängel übernommen. Der Käufer erklärt sich beim Kauf damit einverstanden, dass er auf das Recht einer gesetzlichen Gewährleistung verzichtet. Bitte stellen Sie Fragen vor dem Kauf. Vielen Dank!
  13. doast

    Nashville Packs

    @gentoisis hat mich per DM bzgl. meinem Nashville Cutaway 30 angeschrieben. Da diese Info vielleicht auch für andere interessant sein könnte, habe ich beschlossen hier (anstatt per DM) ein paar Worte über den Nashville Cutaway 30 zu verlieren, ich habe u.a. vor einiger Zeit meine Eindrücke nach der ersten längeren Tour damit hier: https://www.wegalsziel.at/ultraleichtausruestung-neu-2024/ zusammengefasst bzw. vorgestellt. Dort gibt es auch ein Video zum Rucksack (ab min 16:20). An diesen Eindrücken hat sich im wesentlichen nicht viel geändert. Das ursprüngliche Kurzreview fand nach ca. 500 Tourenkilometern mit dem Nashville Cutaway statt, mittlerweile konnte ich ihn auf einer weiteren Tour testen und habe insgesamt ca. 800 Kilometer damit erwandert. Zusammengefasst: Gewicht: 445 g – Ultragrid Version, Rückenlänge 18’’, 19’‘ Straps Vorteile: Viele und gut positionierte Taschen an den Vest-Strap Schultergurten Konzept und Ausführung der durchlaufenden Fronttasche hervorragend, dadurch fast alle Inhalte in dieser Tasche während dem Gehen erreichbar Ausreichend Tragekomfort (bis ~7 kg Gesamtgewicht) Sehr gut verarbeitet Nachteile: Volumen im Innenfach etwas beschränkt (trotz geringem Baseweight von 4,4 kg), dadurch u.U. für längere Thruhikes zu klein – Anm.: mittlerweile gibt es auch eine 40 Liter Version des Rucksacks Collar könnte etwas länger und damit Innenvolumen etwas größer sein Vest-Strap-Befestigung scheuert stark am T-Shirt im Bereich der Schultern (à hohes Potential von Lochbildung) - Anm.: habe ich MYOG gefixt und Reststoff einer Windhose über die scharfe Kante des Gurtbandes genäht Formfaktor recht „bullig“ und gedrungen Fronttasche könnte höher gezogen werden um nutzbares Volumen zu erhöhen Tragekomfort nimmt ab 7 kg ab, dadurch u.U. ungeeignet für lange autarke Abschnitte oder Thruhikes Vest-Straps können bei größeren Zuladungen an Schultern einschneiden Bottom Pocket gut erreichbar aber Stretchmaterial an dieser exponierten Stelle vermutlich nicht sehr langlebig Mittlerweile gibt es sogar einen Cutaway 40. Als ich meinen Cutaway bestellt hatte, gab es die Unterscheidung 30/40 noch nicht. Der Cutaway ist quasi zum 30er geworden und eine größere Version 40 wurde neu ins Sortiment eingeführt. Nachdem ich den Cutaway (30) als für mich zu klein für manche Tourenprofile erkannt habe, dachte ich kurz daran den Collar um 10cm MYOG zu verlängern. Kurz darauf kam der 40er heraus und ich hab mich etwas geärgert, dass es den nicht ein paar Wochen früher gab. Ich bin mittlerweile froh, den Collar nicht verlängert zu haben und nicht den 40er gekauft zu haben. Für mich ist die Form des Cutaway nicht wirklich für größeres Volumen ausgelegt. Wie ich es auch im Video sage, könnte für mich der Formfaktor schlanker sein. Der Cutaway 40 ist noch etwas tiefer als der 30. Da würde ich mir wünschen, dass das zusätzliche Volumen ausschließlich in die Höhe bauen würde. Ich selbst bin auf den Hype Train rund um die Nashville Packs aufgesprungen weil ich zu dem Zeitpunkt einen leichteren Rucksack gesucht habe und unbedingt westenartige Träger probieren wollte. Westenartige Träger finde ich weiterhin erstrebenswert, allerdings setzen die recht dünnen Träger einfach Grenzen ans max. Gewicht. Für mich hat sich am Fishermen's Trail im November wieder gezeigt, der Nashville Cutaway ist ein guter Rucksack solange das max. Gewicht unter 8 Kilo besser noch 7 Kilo bleibt. Ist er der heilige Gral als der er angepriesen wird? Natürlich nicht. Der Cutaway hat einige Features die für mich sehr viel Potential haben (umlaufende Fronttasche, in Position an Schulterbreite anpassbare verstellbare Straps, gute Position der Taschen, etc.). Als Endprodukt ist er allerdings nicht so perfekt wie ich ihn mir erhofft habe. Den perfekten Rucksack gibt es für mich bisher also immer noch nicht. Für einen perfekten westenartigen, UL Rucksack müsste ich mir vielleicht eine Frankenstein Version aus Cutaway (Front- und Seitentaschen, Anordnung Schultergurttaschen), Volpi Fastpack (Dicke und Art der Schultergurte, Formfaktor) und Bonfus Altus zusammenbasteln .
  14. doast

    Nashville Packs

    Hi @gentoisis Dominik von www.wegalsziel.at hier Da du scheinbar durch mich angefixt wurdest 🤣 kannst du mich gerne auch bzgl. Nashville Packs genaueres fragen. Ich habe den Tiempo und den Cutaway 30. Den Cutaway habe ich mittlerweile ein bisschen mehr getragen (nicht soviel wie mir lieb wäre), den Tiempo kaum. Was möchtest du denn wissen?
  15. Sehe kein Problem bei 2500 mm HH? Nur das sie am Papier gegen 20.000 mm abstinken. 260g sind jetzt auch nicht wirklich ganz UL imho. In diesem Fall sogar fast doppelt so schwer wie die genannte Rock Front.
  16. Spannend wie die Wahrnehmung auseinander geht. Ich finde das raue Gefühl auf der Haut nicht wirklich angenehm. Habe 3 Liod Produkte: TShirt, Longsleeve und Longjohn. Ich schätze das niedrige Gewicht und das sie schnell trocknen (habe sie hauptsächlich zum Schlafen an, da ich sehr stark transpiriere). Unter Tags und vorallem mit Rucksack trage ich die Oberteile nicht wirklich gerne (Longjohn hatte ich bisher nur zum Schlafen an). Das raue Material und vorallem auch die ungünstig platzierten, rauen Nähte an den Schultern finde ich unter den Schulterträgern eher unangenehm. Und das trotz UL. Ich habe da ständig tiefe Druckstellen von den Nähten und kratzen und scheuern und eigentlich bin ich in puncto Schultern und Schulterträger nicht gerade empfindlich.
  17. Ich verstehe den Frust. Ich als Österreicher habe manchmal auch keine Möglichkeit eines Versands z.B. von D nach Ö (andere Situation als die beschriebene aber trotzdem). Ich habe dann schon öfters Paketweiterleitungen verwendet (Deutsche Lieferadresse, die senden dann weiter nach Ö, z.B. Logoix). Eventuell gibt es sowas auch in DE fürs restliche EU-Ausland...
  18. Kannst du was zur Größe sagen? Wie groß/schwer bist du, wie passt dir S?
  19. Kenne beide Wege nicht selbst und natürlich würde es noch Eigenrecherche benötigen aber ich denke Lykischer Weg (schon genannt worden) und Via Adriatica (Kroatien) erfüllen das Kriterium Meeresnähe Mittelmeer. Inwiefern du dann täglich am Strand spazieren kannst müsstest du selbst herausfinden.
  20. Don't pack your fears. Nur neu interpretiert 😁.
  21. Du nähst mit Nadel und Faden den Klett an die Fersen deiner Schuhe? Hut ab. Ich hab seit Jahren ein und den selben 1g Superkleber im Rep-Set (original verschlossen). Der sieht aus wie neu. Eingepackt in Mini Zip-Beutel im Ditty Bag. Die beiden scharfen Ecken der Tube mit einem Stück Leukotape abgeklebt um andere Ausrüstung nicht zu beschädigen.
  22. Und deswegen hat sich in der Praxis gezeigt, dass handelsüblicher Superkleber wie z.B. von Pattex für diese Zwecke eine der beste Lösungen ist. In den allermeisten Fällen fest genug für einige 100 bis 1000 km (übliche Lebensdauer leichter Schuhe wie Trailrunner, etc.) und mit wenigen Gramm pro Tube ein Immerdabei-Ding im Rep-Set. Bei mir hat sich noch nie ein mit handelsüblichem Superkleber befestigte Klettstreifen komplett von der Ferse abgelöst. Insbesondere wenn man einige Montagetechniken befolgt (z.B. abgerundete Ecken, etc.), die ich weiter oben genannt habe. Ohne nun die Zugbelastung gemessen zu haben, behauote ich, kommt bei den Gaiters auch gar kein so hoher Zug zustande wie hier vielleicht vermutet wird. Diese Art von Gamaschen ist hochelastisch ausgeführt und hat in der Regel ausreichend Spiel um sich unter Zug auch vertikal zu bewegen (der obere Bund um den Knöchel ist ja auch nicht unnachgiebig um den Fuß geschnürt). Ein Indiz dafür ist, dass man die Gamaschen beim Abwinkeln der Füße um das Sprunggelenk während dem Gehen ja auch nicht merkt und hier keine spürbare Zugspannung, etc. auftreten sollte (sonst stimmt was nicht mit der Größenwahl oder dem Schnitt der Gamaschen). Einer aus meiner Erfahrung größten Einflüße auf ein unbeabsichtigtes Ablösen des geklebten Kletts sind mechanischer Natur. Nämlich das abrutschen der Schuhferse entlang von Stein- und Felskanten wenn man den Fuß fersennah an einem solchen Hinderniss aufsetzt. Dann schrammt nämlich die hintere Schuhseite meist an der z.B. Steinfläche entlang. Das kann z.B. zum (minimalen) Ablösen führen und da bildet sich dann eine Schwachstelle in Form einer Eintrittstelle für Staub/Schmutz/Wasser bzw. nimmt dann natürlich der Widerstand gegen weitere mechanische Einflüße ab. Wie es sich bei der Montage von GPS-Geräten, Packrafts und anderem verhält kann ich nicht beurteilen, dass ist aber auch nicht wirklich das ursprüngliche Problem in diesem Thread. Ich kann nur empfehlen, das Ganze mal auszuprobieren und dann selbst zu sehen bzw. für sich zu entscheiden. Danach kann man immer noch ins Labor und Versuchsreihen starten. Manchmal führen natürlich auch mehrere Wege ans Ziel, sprich es gibt mehrere Lösungen die funtkionieren können.
  23. Berichte dann bitte wieder wie sie der geschlagen hat, bzw. welchen Sekunde kleber du verwendest bei deinem Versuch. Vielleicht auch etwas zum "Versuch" selbst (wie, was, etc.). Danke und viel Spaß beim Probieren.
  24. Klingt gut. Ursack ist ja doch um einiges schwerer. Mal sehen wie sich die Säcke in der Praxis schlagen und was Berichte dazu meinen. Wichtig auch, dass sie scheinbar Rodent Proof sind. Das gilt ja nicht für alle Ursacks. Unter 200g sind dann durchaus überlegenswert für viele Trails imho die zwar keine rechtlichen Abforderungen an Bear Proof Storage stellen, es aber trotzdem Sinn machen kann, wie zB Colorado Trail, AT, etc.
×
×
  • Neu erstellen...