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Ultraleicht Trekking

#PackLessPlayMore

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Alle erstellten Inhalte von #PackLessPlayMore

  1. Njain. Du machst den Kordelzug ja nicht an alle Seiten. Dort wo er ist meinetwegen ja, dort werden keine Bögen entstehen. Das erkaufst du dort aber mit einen gewichtsteuren Kordelzugtunnel aus Ripsband und nutzloszugenähtem Climashield (siehe Verlinkung). Die Frage bleibt auf jedenfall, warum du die Hülle zu irgendeinem Zeitpunkt sogar leer haben willst. Es gibt Gründe (Bsp), aber solche habe ich deiner Projektbeschreibung nicht entnommen. Nicht nur das, sondern auch das du die Laufmeterbahn zumindest an einer der kurzen Seiten nur umschlagen und nicht vernähen brauchst. Und wir sind hier ja UL, Gewichtsoptimierungsmöglichkeiten, auch wenn sie gering sind, dürfen ja erwähnt werden. Viel wichtiger wäre mir sogar der geringere Arbeitsaufwand dadurch. Diesem Robustheitsbegriff bzgl. der roten Fallschirmseide stimme ich absolut zu. Die ist reißfest. Aber punktuell lassen sich die Fäden durch spitze Gegenstände oder auch einfach nur mit starkem Zug (sagen wir aufgestütztem Ellbogen oder sowas) schnell auseinander bekommen. Ich finde es erwähnenswert. Trotzdem kann man mit vorsichtigem Umgang der Fallschirmseide viel zutrauen. Meine Meinung in diesem Fall: Vergiss hier den Umweltschaden durch die Imprägnierung. Allein dass du ein MYOG-Projekt verfolgst, tut der Umwelt deutlich mehr weh, als ein kommerzielles Produkt zu kaufen: Alleine der ökol. Fußabdruck deiner Nähmaschine stellt den jedes imprägnierten Stöffchens was du je verarbeiten wirst in den Schatten, vmtl. ist deine Nähmaschine wie meine ineffizient nur wenige Stunden im Jahr im Einsatz gegenüber eine China-Fabrik-Nähmaschine 24/7 mit kurzen präzisen Nähten, deine Vertriebsform zum Bezug der Stoffe ist extrem umweltineffizient gegenüber einer 1000-Meter-Rolle für eine Fabrik. Deine Reststücke sind ineffizient groß gegenüber einer kommerziellen Produktion. Auch wenn es eine unbequeme Tatsache ist: Unterm Strich ist MYOG mMn leider meistens deutlich umweltunfreundlich gegenüber einem kommerziellen Produkt. Trotzdem mache ich's. Bin ich deshalb Umweltverschmutzer, das ist eine noch viel komplexere Diskussion
  2. du nimmst ein Stück Fallschirmseide und ziehst mit deinen Händen den Stoff fest auseinander, dann verschieben sich bei der Falschirmseide die Fäden. Climashield verliert die Wirkung nicht wenn du ein wenig Trinkwasser verschüttest. Rot trocknet sicherlich nur marginal langsamer als schwarz. Ich denke einen Unterschied für die Robustheit von Ober- und Unterseite ist unnötig, es muss insgesamt beidseitig genügend robust sein. In diesem Fall, dass die APEX läge nicht parallel zum Rand/naht/saum liegt, sondern Bögen schlägt.
  3. Ich meine, dass Tafetta ist dicht genug, hatte es schon in einigen (tropischen und mitteleuropäischen) Mückengebieten an. Das dunkelblaue Supplex ebenfalls.
  4. Ich fasse das "entschieden" mal nicht allzu absolut auf und möchte dir zu denken geben, dass ...du eine Naht und damit auch gr, Zeit und außerdem Geld sparen kannst, wenn du beide Seiten rot Fallschirmseide nimmst (so einen Prototypen habe ich auch, wie gesagt Fallschirmseide kann aufziehen, aber du willst es ja verwenden, das rot ist btw "dunkel" genug). Für die einseitige Wahl von dem teuren 27er spricht doch höchstens die Annahme, dass diese Außenhülle robuster sein sollte?! (ich teile die Annahme nicht unbedingt) oder eben Style?! ...wie gesagt und auch angesichts deines Projekts ich dir raten würde, die minimalere Basisfüllung (67er oder 100er) zu vernähen (spar gr und stabilisiert). Es sei denn, du planst die Hülle ohne Isolation für etwas anders zu benutzen, bei dem die Isolation unerwünscht ist. Vorteil: Zumindest eine Lage kann keinen catcut zwischen den snaps bilden (das passiert nämlich mit den angesnappten Lagen!) und sich nicht verziehen.
  5. Klar, ich dachte nur, dass das Projekt zu plump ist ums vorzustellen. Ich glaube eine Zeichnung macht es deutlicher als verpixelte Bilder: Dreiecke = Blitzer, Knubbel=Tanka, "Ell"-Schlaufen = Schlaufen, Kringel = Schlaufe mit KAMsnaps, Strichellinie = 250cm RV Damit kannst du vielleicht erahnen wie viele Möglichkeiten Origami- und Zwiebel-mäßig das hinzubekommen, was du willst. Hier gefaltet, da APEX-Hälfte oben rein, neue 133er komplett reingesnappt, OmniSmock-APEX da dran, dort Schnur durch, hier zugezogen, da reingesteckt... endless possibilities. OT: Bei einem 260g-Prototypen davor, hab ich das 26-ExTex-Innenzeltnylon verwenden (naja). Dort habe ich das Climashield nur auf der Hälfte vernäht, was je nach Grundschnitt auch nett ist und alle Seiten offen gelassen und nur gesäumt. Hier siehst du meinen provisorischen STS-2L-Packsack (sorry, MYOG-Packsack in the making). Climashield zu komprimieren ist längst nicht so annehmlich wie Daune, um das hier reinzuwurschteln brauche ich schon so ne Minute. Der Packsack ist nicht korrekt verschlossen, also Volumen 2L ja, aber ich sollte besser einen 3L-Beutel benutzen. Meinen Packsack werde ich natürlich so gestalten/auswählen, dass auch zusätzliche APEX-Module mit reingehen.
  6. Ich nutze seit einigen Monaten sehr zufrieden meine befüllbare 500g(!)-Quillt/Decke 240(!)*150cm aus einer Chinanylon-Hülle und einer eingenähten Lage 100er APEX mit zahlreichen KAMsnaps und einem Reißer (vgl. Bild) auf voller Länge der langen Seite zur einfachen schnellen zusätzlichen Befüllung mit weiteren APEX-Modulen und mind. 12 Schlaufen für zahlreiche Setups. Das China-Innenzeltnylon fühlt sich super an (mMn besser als alle anderen die ich kenne), ist billig und sehr robust, erstaunlich wasserabperlend, aber nur in beige erhältlich und benötigt so drei Wochen Lieferzeit. @Andreas K. und ich hatten statt den beworbenen 18g glaube ich 21g bzw. 23g errechnet. Immernoch top. Schneller erhältlich zum gleichen Preis und toller Haptik ist die rote ExTex-Fallschirmseide, die aber längst nicht so robust ist (da kannst du mit dem Fingernagel die Fäden auseinanderziehen). Zu Climashield Temperaturrating musst du einfach selbst testen, hängt natürlich auch ein wenig von der Luftigkeit des Stoffs ab (mMn Vorteil Tafetta). Marco's Rating finde ich auch sportlich aber annähernd richtig mit 140er "Merinopyjama". Freundin findet das noch deutlich zu kalt (deswegen snappe ich auf ihrer Seite mehr APEX zusätzlich rein ).
  7. Nora Astral Crepe, praktisch kaum Geröllschutz, der würde erst mit nem anständigen Modul (Laufsohle mit Profil und Grip) dafür kommen, aber dafür brauche ich andere Werkzeuge als Nähnadeln aus Hotel-Nähsets
  8. Wow danke, daran hatte ich noch nicht gedacht, wird auch an vielen Rucksäcke für den höhenverstellbaren Brustgurt verwendet. An der Flexibilität könnte es aber scheitern Ist "Oberschuh" der Fachbegriff für das was ich Fußkleid nenne?
  9. Coole Idee, ich bezweifele, dass umknicken zu einem zufriedenstellenden Gewicht und Stabilität der Verbindung führt, denn solche Wiederhaken/Lippenverschlüsse sind ja vor allem in der Biegung stabil aber weniger auf der Geraden (also an beiden Fußseiten). Außerdem weiß ich nicht, wie gut ich so einen Sohlenbathtub, der auch noch dicht ist, herstelle?! Aber i. A. ist Bathtub oder zumindest eine keen-mäßige Fußkappe ganz oben auf der Wunschliste. Wie das? Schneller als RV?! An die Bezeichnung wasserfest traue ich mich auf jeden Fall noch nicht ran, aber auch dafür habe ich schon eine Idee: der wasserdichte RV müsste am Knöchel enden, also beide RV-Enden an der senkrechten bis zum Knöchel verlängert werden 8dort würde es ein Band zur Fußfixierung ersetzen). Im aktuellen Prototypen hatte es vor allem den Vorteil, dass ich im Regen in meinen Sandalen nicht rumgerutscht bin wie andere und am Ende des Tages keine staubverdreckten Füße hatte. Ich konnte wie anfangs beschrieben. Das Fußkleid je nach Bedürfnis an- und ausziehen. Ziel ist im Prinzip das Fußkleid nach eigenen Funktion-/Style-Bedürfnissen auszuwählen und anzuwenden: Du willst heute ein luftiges, morgen ein atmungsaktives wasserdichtes und übermorgen eins in einer anderen Farbe. Hier willst du es anziehen dort schnell wieder ab. Es wird in dem jeweiligen Modus den spezialisierten Schuhen natürlich unterlegen sein, sollte aber in der Summe einen genügenden UL/Komfort-Vorteil bieten. Druckknöpfe scheinen mir hier nicht gut, da die punktuelle Belastung Sollbruchstellen erzwingt. Auch Schlaufen und Kordeln dauern mir persönlich zu lange.
  10. Danke. Wo finde ich die? Würde ich gerne, aber i. A. kaum möglich, da es sehr viel trial-and-error war, d. h. ich habe grob Reststücke zugeschnitten die das Fußkleid abbilden könnten und dann immer wieder angelegt und abgeschnitten, bzw. Rundungen durch kleine Verjüngungen vom Rand erreicht (vgl. Bild). Auch die Verarbeitungsweise ist eher holter die polter. Um die Form des Fußkleides zu verstehen lohnt es sich vielleicht eine Socke derart zu zerschneiden, das eine 2D-nahe Fläche entsteht, also senkrechter Schnitt an der Fußinnenseite, dann "Sockenboden" abschneiden. Wenn du das jetzt öffnest und plan hinlegst bekommst du ne Idee für die Form. Zur Riemenposition habe ich bei XerosShoes die Position im wesentlichen abgeguckt, wobei ich den hinteren Teil mMn verbessert habe, da der Fuß gar nicht nach hinten raus kann. Zur exakten Position kann ich nur den allgemeienn Tipp bei Experimenten geben, dass ich häufig mit sehr großer Stichweite nähe, und dann eben auch häufig wieder auftrenne und die perfekte Naht anschließend kommt. Die Riemen müssen übrigens erstaunlich weit innen ansetzten und nicht am Rand. ich hoffe das hilft irgendwie.
  11. Danke, das hatte ich versucht (also ganzer Sohlenrand, nicht vollflächig) und mich dagegen entschieden, da Flausch im Fußhöhe einfach extrem viel Dreckszeugs auffängt und ich Klett nicht "schön" verarbeiten kann, Wechsel ist außerdem viel zeitaufwändiger. Nette Idee, wobei die ja ähnlich ist zur Gewinde-Idee: weg von Verbindung Sohle-Fußkleid hin zu Sohle-Schuh/Socke. Große Nachteile: Du kannst nicht mehr einfach nur in der Socke laufen, bzw. wäre das blöd. Und du hast keine Sandalen-Modus mehr. Aber insgesamt führte mich etwas ähnliches häufig schon zu der Frage, ob es schon kommerziell "dicke Laufsohlen" als strap-on gibt, ähnlich wie Spikes. Irgend jemand? Das 3D-Mesh ist atmungsaktiv. Das würde ich gerne beibehalten.
  12. serious? Du brauchst garnicht kompliziert "wickeln", sondern verbindest die RV-Enden, beim zumachen schmiegt sich das Fußkleid an. Dann noch Kletternde an der Fußinnenseite schließen und fertig. Ich weiß nicht welches 3D-Netz (ca. 7-8mm) Jack Wolfskin vor 15 Jahren verwendet hat. Es ist jedenfalls enorm rückstandstark, überraschend gut geeignet, sehr gute Atmung. Riemen aus starkem Elastikband sind beim Prototypen direkt mit der Laufsohle vernäht (bei einem von Hand und nur durch's Gummi, beim anderen voll durch die Sohle durch (meine Nähmaschine war da zwischendurch nicht einverstanden mit ). Dein Elevator pitch is totally beyond. Ich dachte wir wäre mit Joyn on the same page sonst müssen wir noch mal in den stark tank, um die customer gains zu challengen.
  13. Ich glaube die pragmatischste und praktikabelste Lösung ist ein kleiner Blitzer mit einseitig variabler Gurtband-Verlängerung/Verkürzung oder sogar ein elastisches Band mit Blitzer (ist zwar ein wenig flexibel, müsste dann aber schon in verschiedenen Bauchumfanggrößen anbieten). Es gibt ja auch Blitzer mit Kordel bei ExTex! Ganz viele der erwähnten Systeme sind hier im Forum bereits mit unterschiedlichen Meinungen probiert worden. Suche unter "Kilt" und "Regenrock" sollte was liefern. Ich fahre zur Zeit gut mit einem 15g-Cuben-Reststück-Rainlegs den ich mit 10mmGummilitze+KAMsnaps an den Gürtelschlaufen fixiere. So ist's schön flexibel bei Bewegung, aber du möchtest sicherlich was fixes Bin gespannt auf die Bilder von deinem Projekt!
  14. Mein ExTex-Restepaket hat ein Experiment motiviert. Bitte durchatmen und Ruhe bewahren. Ich habe in Afrika und hier ein wenig experimentstatusentsprechend positive Erfahrung gesammelt und viel begeistertes und skeptisches Feedback zur Idee meiner modularen Schuhe bekommen. Mein Problem: Ich will nicht mit den Bergstiefeln an den Strand und nicht mit den Sandalen durch den Dreck und will aber UL-mäßig nur ein paar Schuhe mitnehmen. ich will mal minimal, mal gepolstert. Ich will, dass der Schuh reparierfähig ist. Idee: Modulares anpassungsfähiges System ... wie üblich bei mir ... aus folgenden Modulen je 60g Minimale Sandale (hier Nora Astral Crepe Laufsohle) mit umlaufendem RV (z. Zt. nicht wasserdicht) und Fußfixierung (z. Z. Elastics, klappt gut, später evtl. variables Gurtband) je 22g Oberschuh aus einem Stück atmungsaktivem Laminat zum anzippen (übernimmt nicht die Fußfixierung!) je 15g 3D-Netz-Polstersohle zum einlegen (hält gut) Gerne hätte ich den nächsten Prototyp mit zusätzlichem Bergstiefel-Sohlen-Modul (momentan stelle ich mir das vor, wie man auch Spikes überzieht) und komplett umlaufendem wasserdichten Profil-RV. Die Details wie Materialwahl und Schnitt sind ja alle verhandelbar. Es geht mir eher um das Grobkonzept an sich. Ein Schuhmacher war von der Idee auf dem Papier angetan (keine Sorge! Schuh-StartUp ist nicht unmittelbar geplant ... oder @Banned?! ) , aber vor allem bzgl. RV skeptisch (ich auch, wenn es um Langlebigkeit geht) und schlug Gewinde vor (aber dann müsste die minimale Sandale schon mega feste Laufsohle haben und der Wechsel von Oberschuhen wäre hinfällig. Du musst es ja nicht toll finden, aber wenn du als MYOGger einen anpassungsfähigen Schuh willst, wie sieht der für Dich aus? Gibt's Gamaschen die ähnliches erreichen? Gibt es ähnliche Projekte? Danke für's Zusammenreißen bei diesem skurrilen Projekt. *fliesaway*
  15. MixPac ist besser als OmniPack (maßgebliches Vorbild), denn leichter (ins. bei maximalem setup ca. 250g) durch Modularität, geringeres maximales Volumen, kürzerer RV robuster mit Zeltboden-, 3L-Laminat und Tafetta-Resten benutzerfreundlicher (schnelle Wechsel von Bauchtasche zu Rucksack und umgekehrt) modular und damit anpassungsfähiger 145g Rollverschluss 2-in1 Rucksack-Bauchtasche, max. ca. 35L 45g 3D-Netz-Tragriemen 25g Netzbeutel mit Kordelhaken und Zonen-Kompression, max. ca. 6L 12g RV-Netzbeutel mit 3 Befestigungsschlaufen (weitere in Planung) 15g RV-Taschen für Tragriemen (in Planung) 15g Brustgurt mit Pfeife-Kompass-Feuerstahl (nicht abgebildet, vgl. oben) besserer körpernäherer Schnitt als OmniPack OT: optisch ansprechender, used look powered by ExTex Reststücke Nochmal: Tschuldigung, dass ich immernoch zu faul für ne neue Kamera/Handy war. Mögliche Verbesserungen noch mehr verjüngend zum Boden für noch kompaktere Bauchtasche leichter durch Verzicht auf Laminat und Nutzung von Gleitschirmnylon oberhalb der "Hauptlast-Region" Übergang zu anderer Kompaktierungstechnik wie z. B. Kordelzug-Verschluss und Verstauen in Minifach im Rückenteil (falls hier mehr Infos zu einem entsprechenden 90g-Experiment gewünscht wird, liefere ich) 2-Wege-RV RV-Trennschicht für Hüfttasche ähnlich wie bei vielen Trekkingrücksäcken In nutze den MixPack schon seit Anfang Oktober. Durch das geringere maximale und minimale Volumen, die schnellere Transformierbarkeit und adäquatere Bedürfnis-Anpassung bin ich nun (fast) bei meinem persönlichen Optimum, aber wie immer bei MYOG ... da geht noch was Ich freue mich über Kritik und Karma Hat jmd ähnliche Projekte? Ideen? OT: Ich hätte so gerne euren Input beim TULF bekommen, es ging leider nicht, naja next time ...
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