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Ultraleicht Trekking

Andreas 11

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  1. Da ich in diesem Forum bereits einige interessante Beiträge lesen durfte, möchte ich auch mal etwas beisteuern. Für die warmen Sommermonate habe ich mir kürzlich ein Tarptent Dipole LI gegönnt. https://www.tarptent.com/product/dipole-1-li/ Ich war damit zwar erst einmal auf Tour, hätte jedoch trotzdem folgende erste Eindrücke zum Zelt: POSITIV: *Ultraleicht mit nur 650g (ohne Heringe) *Für ein Trekkingstockzelt … sehr gut und relativ windstabil abzuspannen. Vorausgesetzt man nutzt alle vorhandenen Abspannpunkte. *2 Eingänge sind immer besser …. und bei wechselnder Windrichtung sehr vorteilhaft. *Die beiden Apsiden sind zwar nicht sehr groß, aber für 1 Person absolut ausreichend *Das Aufstellen funktioniert nach 1-2 Aufbauten im Garten leichter und schneller als man zu Anfang glaubt. *Sehr gute Belüftung, auch die beiden Dreieckslüfter lassen zusätzlich viel Frischluft ins Innere. Außerdem sieht man auch nach draußen – ein netter Nebeneffekt. *Endlich ein kleines 1P Zelt welches auch für Personen mit 190 cm geeignet ist, die steilen Wände in der Mitte bieten genügend Platz für Kopf und Füße ... OHNE die Zeltwände zu berühren! *Sehr kleine Stellfläche und ein extrem gutes Raumgefühl trotz der kleinen Maße. *Beim Kopf,-und Fußende lässt sich auch einiges an kleinerem Gepäck problemlos ablegen. *Der halbleere Rucksack kann oben an der Trekkingstockschlaufe einfach mit einem kleinen Karabiner aufgehängt werden. Das ist wirklich praktisch, wenn es draußen nass oder ev. schlammig ist. *Beim Ausstieg bieten die Trekkingstöcke „für schon etwas ältere Herren wie mich“ eine stabile Möglichkeit zum Anhalten/Abstützen. Es gibt Adapter um die Stöcke mit der Spitze nach unten verwenden zu können. *In eher feuchtwarmer Umgebung und viel Regen hatte ich eigentlich recht wenig Kondenswasser an der Decke. Dieses war mit einem kleinen Microfasertuch schnell wegewischt und kein Problem. *Die Stöcke können schräg gestellt werden, das beeinträchtigt die Festigkeit überhaupt nicht und der Eingang wird viel größer – kein Stock ist im Weg. KRITIKPUNKTE: *Bei stärkerem Regen muss man die beiden Dreieckslüfter schließen – das ist sehr Schade. Ich werde mir daher auf beiden Seiten ein kleines Vordach anbringen. DCF -Material wurde bei Extrem-Textil bereits geordert. Die beiden Nähte auf der Außenkante dürften recht schnell erledigt sein. Dann lassen sich beiden Öffnungen auch bei Regen offenhalten. *Bei recht unebenen Untergrund (welchen ich leider hatte) funktionieren die vier kleinen Netz-Drainagen für das Kondenswasser nicht optimal und es gab einige Wassertropfen am Boden – ja ich weiß, das ist Geraunze auf sehr hohem Niveau Für hoch gelegene alpine Touren, kalte Temperaturen oder sehr windausgesetzten Stellen ist das Dipole m. Meinung nicht wirklich geeignet – dafür wurde es aber auch nicht gebaut. Summa summarum gefällt mir das kleine Tarptent jedoch sehr gut!!
  2. Grüß euch, es ist zwar Sommer, aber da ich gerade Zeit und Lust habe ein UPDATE zum Thema Winterzelt Vielleicht hilft es jemanden irgendwann mal bei einer Kaufentscheidung .... Habe zuvor ein Hilleberg Soulo bestellt und wieder retour gesendet – für mich zu kurz (sehr spitzer Winkel des Innenzeltes bei Kopf,- und Fußteil) und zu schwer .... Ansonsten sicher ein sehr guter "Sturmbunker" mit 3 Gestängebögen in TOP- Verarbeitungsqualität. Schlussendlich bin ich aus folgenden Gründen beim Samaya 2.0 Alpine geblieben: https://www.samaya-equipment.at/products/samaya20-bleue + Freistehend + Mit einzippbaren Moskitonetz auch in der nicht so kalten Jahreszeit verwendbar + Sehr gute Belüftungsmöglichkeiten – Dachlüfter plus Eingangszipp und Fenster gegenüber + Keinerlei kalte Zugluft in Schlafhöhe bei starkem Wind, trotzdem gute Luftzirkulation von oben + Kein lästiges Geflattere eines Innenzelts bei Wind weil einwandig + 1400g (1500 g mit Moskitonetz) sind ein (für mich) akzeptables Gewicht für ein winterfestes Zelt + War auch bei starkem Wind und Schneefall gut aufzubauen + KEIN oder kaum nennenswertes Kondenswasser – hier war ich wirklich sehr positiv überrascht! Selbst an der Zeltwand anliegende Kleidung und natürlich der Schlafsack sind IMMER trocken geblieben. + Für eine Person mit 110 cm Breite mehr als genügend Platz für Isomatte und Gepäck + Optional mit einer großen DCF Apside (plus 400g) erweiterbar. Steht der Anbau, bietet dieser viel Platz und guten Windschutz z.B.: beim Kochen/Schnee schmelzen. Bei hoher Schneelage mit Sitzgraben perfekt. Leider habe ich davon keine Fotos gemacht ;-( sorry ... Kritikpunkte: - Wie auch beim Hilleberg Unna ist bei Regen der Einstieg ohne etwas Wasser mit ins Zelt zu nehmen nicht machbar. Mit einem kleinen Microfasertuch ist dies allerdings schnell beseitigt. (Bei angebauter Apsis natürlich kein Thema …) - Die Apsis ist etwas tüftelig/mühselig beim Anbau, die Eingangstüre niedrig, unter anderem mit vier kleinen Klettverschlüssen zu befestigen, auch das lästige tauschen der Sturmleinen bei "Mistwetter" ist nicht ganz einfach. - Leichte DCF-Zelte sind natürlich nicht so robust wie andere Modelle, ein etwas sorgsamerer Umgang mit Reißverschlüssen und dem Zeltmaterial ist hier erforderlich. - Für 2 Personen mit 110 cm Breite im Winter sehr schmal - (mit Apsis) ist es aber noch OK. - Der Preis für die nicht besonders ausgereifte Apsis ist horrend, ich habe diese um 40% günstiger bekommen – ansonsten hätte ich das Teil nie gekauft. - Die beigelegten "Plastik" Heringe - naja ... da gibt es besseres .... für weichere Böden sind diese aber durchaus brauchbar. Bis dato keinerlei Beschädigungen, Risse, Löcher oder dergleichen - eine Zeltunterlage habe ich nie verwendet. FAZIT: Nix ist perfekt, aber in Summe bin ich mit dem Zelt sehr zufrieden.
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