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Ultraleicht Trekking

FuchsVomWalde

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Alle erstellten Inhalte von FuchsVomWalde

  1. Gegen Oktober mit Hund spricht in meinen Augen gar nichts. Wegen der vielen Buchen dürfte der Herbst sogar besonders schön sein. Vom Geläuf her vielleicht etwas glitschiger, aber sind ja nicht die Alpen dort. Ich hätte keine Bedenken, im Gegenteil.
  2. Lässt sich pauschal schwierig beantworten. Was ist mit Größe und Gewicht? Logisch, je mehr von beidem, desto schwieriger die Schadenskontrolle im Zelt. Meine Hündin ist mittelgroß (knapp Unter-Knie-Höhe) und wiegt 17 kg, ist sehr gut erzogen und lässt sich also gut kontrollieren. Zudem habe ich für sie stets eine Liegeunterlage (je kälter, desto EVA). Sie darf sich im Zelt nur darauf bewegen bzw. zum Schlafen sich an mich ranschmiegen auf meiner EVA. Sonst hat sie im Zelt nix zu suchen. Schäden hatte ich bisher nur an Kleidung und nur durch die Wolfskralle, die sich nicht abnutzt. Für den Zeltboden eher zu vernachlässigen, denke ich. Grad im Ultraleicht-Bereich liegt hier imho eher weniger die Lösung im Material, sondern mehr beim Hund bzw. in der Erziehung. Lässt sich dem "lebhaft" nicht abhelfen, würde ich allerdings eher zum Tarp tendieren als zum teuren UL-Zelt.
  3. ... du nur noch kalt duschst, um abzuhärten, weil du als Frostbeule sonst zu viel Isolation mitschleppst.
  4. Der Ith-Hils-Weg war irgendwie klinisch rein: ich hatte weder Mücken noch Ungeziefer und auch keine Zecken. Und ich hatte wohlgemerkt meine Zeckensammelinstanz namens Hund dabei.
  5. Scheint ja, ein übliches Drama zu sein mit den tollen Handschuhen, die nicht mehr erhältlich sind. Die Haglöfs sind ein guter Tipp. Aber Heidewitzka, 75 Euro sind aber auch ne Hausnummer für winddichte Handschuhe. Aber definitiv besser als keine Option, besten Dank!
  6. Hey vielen Dank für die Beiträge! Ich hab mich vielleicht missverständlich ausgedrückt, es sollen trotzdem auf alle Fälle Softshell-Handschuhe sein. Gefühlt hab ich schon ein Dutzend Handschuhe - Fleece, Leder, GTX, Gefüttert etc. Und bestimmt habe ich noch mal doppelt so viel schon ausprobiert. Ich kann nicht glauben, dass es nicht noch irgendwo oder bei irgendwem Softshell-Handschuhe ohne flauschige Innenseite gibt?! Na wer hat sie bei sich rumliegen?
  7. Genau, die sind zu winddurchlässig. Merino-Liner hab ich, aber benutze ich eben nur als Liner. Powerstretch ist ja Fleece, das nützt mir nix. Viel zu warm und zu durchlässig. Ich brauch eben ne gut windabweisende Softshell ohne Innenflausch. Sind die Arbeitshandschuhe denn stark windabweisend? Ich denke, ich bin bei Radhandschuhen nicht ganz falsch, aber die sind online genau so schwierig auf die Innenseite abzuschätzen wie klassische Softshell-Handschuhe. Insofern wieder von vorne ...
  8. Hallo allerseits, egal, wo ich bisher im Laden geschaut habe: entweder sind Softshell-Handschuhe zu winddurchlässig oder zu dick oder innen zu flauschig und damit zu warm und bescheiden atmungsaktiv oder alles zusammen. Ich hab leider letztes Jahr das für mich perfekte Paar Handschuhe gerade für die Übergangszeit verloren. Das waren 0815-Regatta-Handschuhe, die ich mal bei McTrek gekauft habe. Modell unbekannt, die aktuellen Modelle von denen "wirken" anders auf mich. Die Handschuhe sollten relativ dünn, so 80-90 % winddicht sein und null weiche Innenseite haben - ich hass das. Lieber frieren und mit Liner arbeiten als schwitzen. Und keine Wasserdichtigkeit, ist aber logisch bei Softshell. Ich sag mal grob, kein großer Wärmestau bei 5 bis 10 Grad in Bewegung. Hat wer Tipps? Ich brauch Ersatz aufm Fahrrad oder beim Wandern mit Stöcken für den Herbst und bin für Hilfe dankbar.
  9. Jaaaa, na klar bezahlt. Waren eben nicht geplant und Stuffsacks hat man immer irgendwie. Daher "mitgehen" lassen, aus purer Experimentierlust.
  10. Das egalisiert sich, weil das Polster der Attilas rausnehmbar ist. Aber selbst mit dem Originalpolster lässt der sich gut zuammenrollen. Das Polster ist nix für die Ewigkeit, aber tut seinen Job und trägt nicht dick auf.
  11. Harte Fakten, bitte. Was wiegt denn das Goldstück?
  12. Wanderfalter hat ja zum Herbsttreffen wegen Mitfahrgelegenheit angefragt. Wie sieht denn das allgemeine Interesse bei den Berlinern hier aus? Ich bin verhalten, muss ich zugeben. Denn ich frage mich eine womöglich komische Frage: was macht man denn da?? Klar, liebe Leute sind da und man kann klönen, vielleicht auch Gear beäugen. Aber 2-3 Tage aufm Zeltplatz rumhängen ist für meine unruhige Seele eigentlich nich so meins. Finden sich da Gruppen und nutzen die offenbar ja vorhandenen Wandermöglichkeiten? Erzählt mal.
  13. Hallo Cachina, ich bin gerade selbst zum Attila X gekommen. Wegen des Preis-Leistungsverhältnisses hatte ich auch nur Liteway und Hyberg im Auge. Gerade also für Leute a la "Ich weiß nicht so recht" eine Option. Ausschlaggebend für mich Richtung Hyberg war, dass ich in Berlin mir das Teil anschauen konnte und vor allem technisch die Lastkontrollriemen. Die hat der Elementum nämlich nicht. Für mich definitiv ein Muss, da deutlicher Komfortgewinn. Die Sache mit dem nassen Rücken machte mich auch skeptisch, aber ich finde das nicht so schlimm. Die Auflagenfläche ist bei mir im Burrito-Style (EVA-Matte innen gerollt) deutlich geringer als bei klassichen Rucksäcken. Aber viel ausschlaggebender für das Wohlfühlen am Rücken ist fehlendes Material zum Vollsaugen. Man bekommt zwar nen nassen Rücken, aber mit Windbreaker in der Pause ist das zu handeln. Wenn man den Rucksack aber wieder aufsetzt, ist die Rückenfläche im Prinzip trocken, sodass ein Kälteschock ausbleibt. Eigentlich logisch, aber ein Praxis-Aha-Moment. Daher sehe ich sogar leichte Vorteile bei der blanken Fläche. Rückenbelüftete Rucksäcke wie der Futura haben trotzdem oft irgendwie was Aufsaugendes. Ein Wort zu Attila X oder RS. Ich wollte eigentlich auch den RS, den gab es aber im Laden nicht. Der Attila X hat auch das RS-Material, da aber nur an Außentaschen, Hüftflossen und Schultergurten. Das X-Pac Material vom Rumpf hat doch noch ein Quentchen mehr Robustheit, meine ich. Ich fand das live, haptisch und im Gesamteindruck überzeugender und daher durchaus eine Überlegung wert, das als Hauptmaterial zu präferieren.
  14. Etappe 03 - Reuberghütte bis Coppenbrügge (32,8 km): Meine 3. Etappe wartete mit Lippoldshöhle, Leineberglandbalkon und Lönsbergturm mit tollen Schmankerln auf. Trotzdem fanden sich auch ein paar Längen. Gerade die letzte Strecke nach dem Lönsbergturm im Tal bis dann nach Coppenbrügge zieht sich ewig. Im Tal ist es zwar noch sehr schön, aber dann die letzten 4 bis 6 km um den Ith-Kopf herum ziehen sich doch sehr. Aber da das meine letzten Kilometer waren, musste es wohl so sein. Ich war vielleicht nur ferddich. Das Stück ist jedenfalls trotzdem nicht hässlich. Die Etappe war equipmenttechnisch ein voller Erfolg, denn: es hat geregnet!! Ich wollte unbedingt die Trailrunner nass erleben und hab nicht die Laune gehabt, einfach in einen der Bäche zu latschen. Man will ja schließlich zu seinem Unglück gezwungen werden. Auch wenn es nicht so aussieht, es hatte schon am frühen Morgen geregnet: Dank der neuen Polycro-Plane bin ich beinahe im Schlaf aus dem Tarp gerutscht. Denn der Platz um die Reuberghütte ist gar nicht so ideal wie ich erwartet hatte. Man findet zwar im Wald Platz, aber der ist etwas abschüssig. War kein Drama, aber meine EVA-Matte war bisschen im Regen. Der Benefit vor Ort ist aber vor allem die Hütte, in oder an der man am Abend entspannt sitzen und essen kann. Fließend Wasser aus der Tonne gibt es sogar auch. Am Morgen hab ich im Regen einfach alles schnell in die Hütte gebracht und ganz easy frühstückend auf das Ende des Regens gewartet. Voll toll! Bevor der Wandertag so richtig losging, kam ich auch schon zu einem der ganz großen Erlebnisse, nämlich zur Lippoldshöhle: Wenn der Wilhelm-Raabe-Turm nix für Höhenängstliche ist, dann ist die Höhle nix für Klaustrophobiker und Arachnophoben. Zwischen den einzelnen Kammern gibt es niedrige Gänge, durch die man mehr rutscht und kriecht als geht. Es gibt hier und da ein Seil und auch Leitern. Das Ganze ist nicht riesig, aber wirklich lohnend und für uns Touris ein bisschen abenteuerlich. Für mich als Ex-Vogelspinnenhalter waren die vielen Spinnen drin auch sehenswert. Man muss nur aufpassen, dass man sie beim Rumrutschen nicht erwischt. Auf dem ganzen Weg findet man zahlreiche Grenzsteine. Die Kammwege und diese Grenzsteine haben mich insgesamt sehr an den Rennsteig erinnert. Für die geschichtsaffinen sei gesagt, auf der einen Seite findet man meist "KH" für Königreich Hannover und "HB" für Herzogtum Braunschweig, wenn ich mich recht erinnere. So, das ist in Marienhagen, an Zilles Imbiss. Im Regen. Mit viiiiiel Regen. Man läuft zum Imbiss einen kleinen Umweg und ich hab noch überlegt, ob ich nicht einfach weiterlaufe. Der Wetterbericht war am Morgen noch nicht so eindeutig in Richtung Regen. Jedenfalls hab ich mich doch auf warmes Essen gefreut, und was soll ich sagen? Kulinarisch und wettertechnisch absolut richtige Entscheidung, als dann während des Schmausens der Wolkenbruch kam. Der Imbiss wird von einem rüstigen Rentner nebenher nur am Wochenende geführt und ist daher nicht wirlich verlässlich. Bisweilen ist der Wagen für Feiern gebucht und daher manchmal gar nicht vor Ort. Daher bloß nicht mit rechnen! Ich hatte auch deswegen mit in die Reuberghütte 4,5 l Wasser genommen, weil sonst die Versorgung mit Wasser (abgesehen von privat) echt mau ist. Jedenfalls war es saulecker und mit dem Herrn auch unterhaltsam. Na und mein Wunsch nach nassen Trailrunnern ist auch erfüllt worden. Danach passiert eigentlich nicht mehr viel trotz einiger KM bis zum Ziel. Es geht noch ein paar Mal munter hoch und runter. Der Blick vom Lönsturm erlaubt dann schließlich einen Blick vor und zurück und fast über die gesamte Route. Das liebe ich an Rundwegen. Es ist schön, über das Gemachte und Erlebte schauen zu können. Der Ausschnitt zeigt quasi den Abschluss der Tour mit Blick auf das Tal mit Salzhemmendorf und Lauenstein. Rechtsherum geht es dann im Bogen am Waldrand nach Coppenbrügge. Und dann war es auch schon vorbei. Der Ith-Hils-Weg ist ein echtes Kleinod und verdient wahrlich mehr Aufmerksamkeit. Ich will den Menschen in der Gegend nicht zu nahetreten, aber vielleicht wäre statt des sperrigen und für fremdbundesländische Ohren merkwürdigen Namens Ith-Hils-Weg so was wie Rattenfänger-Steig oder Ith-Hils-Kamm-Steig oder so geeigneter, damit man sich was drunter vorstellen kann. Das Suffix "Steig" hat er meiner Meinung nach auf alle Fälle verdient Danke an Dennis für seine Vorabplanung für Julia, von der ich profitieren konnte, und natürlich auch Julia, mit der ich vorab Dinge wie Wasserversorgung etc. absprechen konnte! Fazit Equipment-Tests: Altra Olympus 5 Mit den Altras fing alles an bzw. damit, dass ich keine vernünftigen UH-Halbschuhe bekam, sodass Trailrunner plötzlich als Option auftauchten. Um da mehr zu erfahren, bin ich ins Forum gekommen. Dann hab ich zu viel über UL-Rucksäcke mitbekommen und dann kam noch der Attila. Beides zusammen hat eine wunderbare Kombination ausgemacht. Die Olympus laufen sich schon ziemlich ulkig, als ob man auf nem Schlauchboot rumtritt. Aber sie funktionieren. Ich habe extra sehr dünne Socken ohne Polsterungen genommen, hatte trotz der Weichheit keine Blasen bekommen und auch nichts Stabileres für den Knöchel gewünscht. Gerade die gewollte Dicke der Dämpfung hat nix durchkommen lassen. Am Ende der Wanderung waren meine Bänder und Gelenke viel weniger traktiert als mit Stiefeln oder schwereren Halbschuhen. Ich hatte nur Muskelkater im Bein ab Knie runter, aber es fühlte sich alles sehr gesund an. Es arbeiten nur die Muskeln. Daher ist das Experiment gelungen. ABER: die Schuhe haben echt gelitten auf dem Weg. Wie gesagt, halte ich den Weg für durchaus anspruchsvoll für nicht mal wirklich Mittelgebirge. Oben sind die Schuhe noch top. Da keine Beanstandung trotz Felskontakt und Kraxeleien. Aber die Dämpfung hat seitlich und unterm Schuh schon einige Cuts abbekommen. Das ist an sich ok, aber wie bei Trailrunnern gesagt wird, man sieht schon zu, wie die Federn lassen. Ganz speziell bei den Olympus ist mir wie scheinbar vielen anderen es ein Rätsel, warum die Vibram-Sohle nicht durchgezogen ist. Das Gummi der Sohle ist noch super, aber der freie Schaumstoff der Dämpfung ist doch gut mitgenommen. Für 100,- Euro im Outlet ok, aber doch ziemlich schade. Unterm Strich war die Performance so gut, dass ich das akzeptiere, aber begeistert bin ich von dem Verschleiß nicht. Von den Schuhen an sich schon. Noch schnell zur Nässe: nach dem heftigen Regen unterm Imbiss-Vordach waren die Schuhe nicht triefend nass. Trotzdem war nix mit "nach einer halben Stunde trocken". Schuld daran war die hohe Luftfeuchtigkeit. Auf dem ganzen Kamm im Wald trockneten sie nicht die Bohne. Erst als ich im Tal war, das durch die Sonne zuvor aufgeheizt war, waren sie flott trocken. Solange sie nass waren, war das aber trotzdem problemlos. Insofern und in sommerlichen Bedingungen klar eine positive Erfahrung. Hyberg Attila X Hat sich hervorragend getragen. Wie erwartet kam er erst bei 12 kg langam an seine Grenzen, ein bisschen mehr wäre noch gegangen. Die 50 l, also besser 39 l im Korpus sind eigentlich zu viel für mein Sommer-Setup, aber da ich bei dem Rucksack stets meine EVA als Burrito nehmen will und die Hüftflossen wegen möglicher Wasserzuladung haben wollte, ist es der Attila und nicht der Bandit geworden. Ich habe die vielen Taschen sehr zu schätzen gewusst. Man kann sich einfach super organsieren, ohne absetzen müssen. perfekt, wenn man vor allem vorankommen möchte, wie ich es hier auch wollte. Das X-Pac-Material ist absoult top und hat keine Spuren von der Tour. Das 210er-Material (an Taschen und so) ist deutlich dünner und ich bin froh, nicht auf den Attila RS gegangen zu sein, der nur daraus besteht. Denn: von irgendwoher habe ich ein Loch am Hüftgurt. Keine exponierte Stelle und ich hab keine Idee, wie das kam. Das muss ich jetzt sealen, aber das ist kein Drama. Unterm Strich mit 219,- Euro klasse Preis-Leistungsverhältnis imho und war das Experiment wert. Der Attila X 50 l (39 l innen) und mein Exped Lightning 60 l sollen nun meine Tourenrucksäcke sein. Für Touren mit 2-Wochen-Verpflegung halte ich noch meinen Exped Expedition 80 vor (bitte seid tapfer, wenn Ihr das lest). OR Sentinel/Bugout Hat Mücken gab es ja nicht, daher kann ich zu der Schutzwirkung nicht sagen. Aber als Sonnenhut top und auch sehr flexibel, da man ihn beim Wandern gut irgendwoe reinknautschen und wieder rausholen kann. Definitiv ab jetzt mein Sommerhut. StS Nano Mosquito Pyramid Hab ich nicht gebraucht, aber auf dem Zeltplatz angebracht. War jetzt nicht so ein Knallerversuch, da ich das Tarp zu niedrig aufgebaut und keine Lust hatte, das zu ändern. Dann wurde es zu kühl in der Nacht, sodass ich das Tarp eh geschlossen habe. Klar ist, es geht am besten im A-Frame und die Variabilität des Tarps wird eingeschränkt. Dennoch schön, so leicht einen Schutz mitnehmen zu können. SMD Polycro Groundsheet Hat mich heftig überrascht! Bei 56 g oder so hat es selbst im Wald mit den vielen Stöcken und Stöckchen keinen Schaden davon getragen. Wirklich beeindruckend. Aber selbst mit EVA bin ich darauf im Hang ganz hevorragend gerutscht. Trotzem ab jetzt bei wenig feuchten Bedingungen Standard bei mir. SMD Pods Packsäcke Hab ich im Hikerhaus beim Rucksack-Kauf mitgehen lassen. Sind natürlich nicht wasserdicht und so gar nicht günstig (40 Euro 3 Teile), aber so viel praktischer im täglichen Gebrauch als Packsäcke mit Krempelverschluss. Bin froh, sie jetzt als Option für eher positive Verhältnisse zu haben.
  15. Etappe 02 - Jugendzeltplatz Ith bis Reuberghütte (33,6 km): Ich tendiere dazu, diese zu meiner Lieblingsetappe zu erwählen. Warum? Weiß ich gar nicht so recht. Vielleicht die vielen weiten Ausblicke auf das Land und die Höhenzüge. Auch war der Weg i. Ggs. zum Vortag viel entspannter zu laufen, ohne dass die Wege unschön werden. Außerdem konnte ich knapp 5 km vor der Reuberghütte in Delligsen einkaufen und bin mit Luxus-Verpflegung zur Endetappe gekommen. Das war echt knorke. Gleich zu Beginn wird man erfreut mit der Wanderung durch die Ith-Wiesen. Nicht nur kann man dort trefflich ins Land schauen, sondern man kann auch die Segelflieger bestaunen (nicht im Bild): Am Ende der Wiesen gelangt man wieder in den Wald und kurze Zeit später zu einem möglichen Abstecher zur Rothesteinhöhle. Zu meiner Schande bin ich zwar hin, aber hatte dann gar keine Lust mich durch den engen Durchgang zu quetschen. Immerhin war ich auch grad erst gestartet und war dann einfach mit dem Umweg an den Felsformationen vorbei auch zufrieden. Der Wilhelm-Raabe-Turm kurze Zeit später bietet, wie Julia schon gesagt hat, nicht den atemberaubendsten Ausblick, ist aber definitiv aufgrund der gewagten Konstruktion den Aufstieg wert: Im Bild ist auch das Wilhelm-Raabe-Denkmal zu sehen. Die Begegnung mit dem Schriftsteller auf dem Weg hat mich besonders gefreut, habe ich doch 2 Bücher von ihm gelesen und fand vor allem "Zum wilden Mann" gut. Die Stelle auf dem Hils-Kamm mit den Sturmschäden hatte auch Julia erwähnt. Der Ausblick ist an mehreren Stellen atemberaubend und definitiv ein Highlight der Tour und des Tages sowieso: Urige Wegimpression, ausnahmsweise mit mehr Nadelwald: Der Blick zurück über Kaierde: Das Stück vor Kaierde und auch drumherum habe ich trotz wegen Sturmschäden bedingten Umweges sehr genossen. Auch ich habe - obwohl Wochenende - das genossenschaftliche Café nicht offen vorgefunden. Dafür gab es ja dann kurze Zeit später den Supermarkt in Delligsen. Der Weg zur Reuberghütte ist dann narrensicher, da der Weg direkt dran vorbeiführt. Allerdings war ich doch einigermaßen verwirrt, weil ich das Ende der Etappe, also die Hütte, zu früh verortet hab und mitten im Wald stand, wo ich eigentlich mein Quartier erwartet habe. Da bis hierher der Weg ein paar Mal eine neue Wegführung bekommen hatte und die GPX-Daten daher nicht immer zuverlässig waren - und auch hier abwichen - , hatte ich schon etwas Panik, die Hütte zu verpassen. Immerhin war ich nach über 30 km nicht mehr der Frischeste und es begann zu dunkeln. Es lief aber alles gut und ich war dann so kurz nach 21 Uhr vor Ort. Erleichterung pur und massive Vorfreude auf den reichhaltigen Abend-Imbiss.
  16. Ith-Hils-Weg im Juli 2022 Ich hoffe, Julia nimmt mir das nicht krumm, wenn ich mich hier mit meinem Bericht mit ranhänge. Sie hat den Weg bereits gut beschrieben, weswegen ich mich auf etwas Beschreibung, Ergänzungen und ein paar Bilder beschränken möchte, ohne einen neuen Thread aufzumachen. Das Fazit vorab: der Weg ist verwunschen wie wunderschön und ich habe ihn genauso genossen wie Julia. Er ist ein wunderbarer "Geheimtipp" und ich habe selten so viel Gastfreundschaft erlebt wie auf diesem Weg. Er lässt sich ohne viel Planung angehen und bietet Übernachtungen in einem guten Rhythmus, wenn man eher mehr als weniger KM wandern möchte. Mit das Schönste: er war selbst im Sommer absolut mückenfrei! Der Weg eignet sich hervorragend als Equpiment-Teststrecke und ist in meinen Augen durchaus knackig. Wie Julia habe ich auf dem Jugendzeltplatz Ith und an der Reuberghütte übernachtet - beides empfehlenswert. Bei mir waren es laut Komoot rund 88 km in 3 Tagen - eine sinnlose Verlaufschleife und ein paar Abstecher inklusive. Unterschiede zu Julia: Ankunft mit Auto in Coppenbrügge Start am Rattenfänger Campingplatz in Coppenbrügge (Platz ist sehr empfehlenswert und hilfsbereit: "Wenn was passiert, hole ich Dich ab!") Umgekehrte Laufrichtung, also gegen den Uhrzeigersinn Lupenreine 3 Tage mit Etappen Coppenbrügge - Jugendzeltplatz Ith - Reuberghütte - Coppenbrügge Getestetes neues Equipment: Hyberg Attila X Atlas Olympus OR Sentinel/Bugout Hat StS Nano Mosquito Pyramid SMD Polycro Groundsheet SMD Pods Packsäcke BW knapp unter 5 kg, Skin-out 6,98 kg, Total BW 9,68 kg und vor der Reuberghütte wegen 4,5 l Wasser schätzungsweise ca. 12 kg. Etappe 01 - Coppenbrügge bis Jugendzeltplatz Ith (22,5 km): Julias Endetappe war meine Anfangsetappe und sie hatte recht: die zieht sich ganz schön hin. Der Weg ist urig, aber zeitraubend, da man oft schauen muss, wie man tritt. Zudem liegen gerade auf dem Ith-Kamm viele Bäume quer. Alles kein größeres Problem, aber es verlangsamt. Ich war ca. ein 3/4 km/h langsamer als auf den folgenden Etappen und kam relativ spät an. Der Ith-Hils-Weg braucht nicht lange, um "warm" zu werden. Flott geht es hoch und man wird schon bald mit den bizarren Felsformationen bekannt gemacht. Hier Adam und Eva: Man bewegt sich dann im Grunde hauptsächlich auf dem Ith-Kamm, was trotz viel Wald hier und da schöne Ausblicke erlaubt und erst recht auf dem Ith-Turm sowieso: Ein Eindruck, warum der Weg Zeit kostet, denn er ist teilweise echt wild: Einer der Steinbrüche plus typischer Tal-Aussicht: Auf dem gesamten Weg dominieren beeindruckende Buchenwälder: Am Ende lockt der weitläufige Jugendzeltplatz Ith (von l. n. r.: Hündin, Hyberg, DD Hammock Superlight Tarp mit Mosquito Netz): Wie schon gesagt, hat die Etappe es in sich und ich hätte es mir zum Auftakt etwas gemütlicher gewünscht mit ein paar Wegen, auf denen man mal einfach den Kopf ausschalten kann. Kein Kritikpunkt, nur eine Feststellung, es hat trotzdem riesig Spaß gemacht. Ebenso launig war die Begegnung mit dem Zeltplatz-Ehrenamtlichen inkl. Equipment-Talk. Der Zeltplatz erlaubt Hunde, bietet kalte Duschen und Hock-Klos und ist mit 6 Euro/Person (mehr wird nicht berechnet) spottengünstig. Wie sicher viele andere habe ich mehr dagelassen, weil es einfach großartig ist, dass der Platz da ist. Und unbedingt beim Biker-Treff im Ort essen gehen! Olga, die Wirtin, ist ne Seele von Mensch und macht auch einem gern was kurz nach Feierabend und lässt einen sitzen. Lecker und gastfreundlich bedient in die Koje - was will man mehr?
  17. Hmm ... ich könnte den aktuellen Hyberg Attilla X mitbringen, falls Interesse besteht. Lockt das jemand hinterm Ofen vor? Eigentlich kalter Kaffee für die Berliner, oder?
  18. Schöne Idee und danke fürs Markieren! Ich bin bis 18 Uhr in Frohnau gebunden und könnte dann erst. Aber spätestens 19 Uhr müsste noch wer anzutreffen sein, nehme ich an. Allerdings käme ich in "zivil", also ohne Geraffel. Wobei ich kaum was zeigen könnte, was überrascht.
  19. Und an welcher Stelle und ich welcher Form genau? Womöglich lässt sich durch einen Abnäher (ich glaub, das heißt so beim Nähen) das Loch schließen bei Verringerung des Volumens. Ist aber an sich ein simpler Akt (außer dass Silnylon wohl fies zu nähen ist wegen der Flirrigkeit). Der Rucksack wäre dann zwar sicher unförmig, aber vielleicht passt es ja. Statt Stoff zu besorgen würde ich das havarierte Teil eher selbst als Stoff-Lieferant benutzen. Oder daraus einen Packsack machen. Mindestens das eingenähte Packsäckchen wäre nutzbar. Denn klar ist, wie vorher wird es nicht mehr. Daher bei dem Preis: neu kaufen und was aus dem Rest machen.
  20. Noch nicht. Als nächstes soll eben die UL oder der Märkische Landweg kommen. Im Moment tendiere ich zu Letzterem mit Start von Feldberg nach Füstenberg.
  21. Stimmt, ist voll schön! Das hab ich dieses Jahr noch ohne Grün gemacht. Steht definitiv noch aufm Plan, solange das Laub dran ist.
  22. In Sachen Erreichbarkeit, um zu fragen. Ich behaupte mal frech, je aufwändiger, desto eher ist ein "Besitzer" zu erreichen, um nach der Erlaubnis zu fragen, wie es vorgeschlagen wurde. Bei Ith geht das ja, und im Harz ist es sicher auch nicht schwierig herauszufinden, wer Hausrecht hat. Bei den "normalen" Hütten schätze ich z. B. in BB die jeweiligen Förster als maßgebend ein. Die werden sicher einen was husten, wenn man da nachfragt. Sind doch Unterschiede, hier 2x Harzer Hexen-Stieg und 2x Brandenburg (Fläming): Sicher sind die beiden in BB nicht einladend, aber es ging schließlich um die Möglichkeit als "legale" Unterkunft. Da kann es doch mal verlockend werden, oder?
  23. Mich deucht, hier wird auch Hütte mit Hütte zusammengeworfen. Die Wander-Schutz-Hütten am Rennsteig, am Ith und am Hexen-Stieg etc. sind von den "normalen" Schutzhütten zu unterscheiden, die nur als Dach fungieren, will ich meinen. Hinter ersterem steht ne ausgebuffte Logistik, die von einem Wanderverein o. Ä. erdacht und betreut wird. Also wenn ich mal in BB ne Schutzhütte finde, dann ist die mit gar nix verbunden oder scheint da ein großer Plan dahinterzustehen. Da steht auch nix dran oder drin. Mal abgesehen mal davon, dass man da kaum rein will. Wobei stimmt fast nicht, hier und da ist doch mal auch ne zünftige Hütte wie in anderen Bundesländern aufgetaucht. Völlig neuer Trend hier. Aber null Ahnung, ob da ein Betreiber dransteht, aber ich meine die Regeln. Grad zu Feuer, wie man sich denken kann.
  24. OT: Ein unschlagbarer Tipp für Regen: Poncho daheimlassen. Ich bin optimistisch, dass es dann regnet.
  25. Jucheisassa, ich hab endlich ein Fenster gefunden und werde diese Woche von Do bis Sa den Weg wandern. Julia hat mir schon viele Tipps gegeben. Ich hoffe, ich werde auf @dennisdraussennicht bauen müssen - weder in delikaten noch undelikaten Notsituationen. Wenn morgen im Hikerhaus alles gut läuft, wird das Teststrecke für ´n neuen Rucksack, Trailrunner, neues Moskitonetz, Sonnen-Antibrumm-Hut und ... nüscht mehr sonst, denke ich. Hoffentlich regnet es, ich brauche nasse Trailrunner.
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