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@alf kompliziert, na ja. wenn du dich schon mit mehrteiligen dosenkochern rumschlägst, ist dies eher eine einfache übung. aus zwei aludosen und einem streifen carbonfilz habe ich heute vormittag, (mit nagelschere und bohrer in 10 min.) so einen brenner zusammen geschraubt. da mich in dem video die hoch aufbauende dose in der mitte auch störte, habe ich eine kleinere dose für die innenwand gewählt. ein wenig muss die innendose aber über den rand hinausragen, damit die wärme der flamme nach innen geleitet werden kann. schließt die innendose bündig mit der äusseren ab, verlangsamt sich der brenner. mit einer höheren innendose könnte man wahrscheinlich den brenner beschleunigen! (der brenner hat jetzt keinen eigenen ständer mehr, sondern wird eben wie ein trangia behandelt.) im gegensatz zu dem brenner im video, habe ich die innendose am boden mit löchern versehen, so dass man den spiritus einfach eingießen kann. der ganze brenner wiegt 14 g. er hat heute den halben liter, in 4 min. zum kochen gebracht und verbrauchte dabei ca. 15 g spiritus. -wilbert-
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moin alf, schau dir mal die kombi von carbonfilzbrenner und "wärmeleitblech" an. ich weiss zwar nicht wie sich diese bauart nennt, sie scheint aber recht gut zu funzen. das innere alurohr leitet die hitze nach unten zum spiritus und der filzring funktioniert wie ein docht. überraschend einfach. gibt es dazu hier im forum erfahrungswerte? @fdm die töpfe mit wärmetauscher die ich mit spiritusbrennern ausprobiert hatte, führten zu einer übel riechenden verbrennung des spiritus. da ich gerne im zelt koche, war dies für mich das ausschlusskriterium. mit gaskochern funktionieren diese wärmetauschböden geruchlos und effektiv. lg. -wilbert-
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@tereglu das klingt doch bewandert! lass uns an deinen erfahrungen teilhaben. lg. -wilbert-
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moin roli, ich kann mir vorstellen, dass du an einem durchgehenden netzboden nicht lange freude haben wirst. kleine stöckchen, steinchen oder tannennadeln werden sich festsetzen, die maschen weiten oder gar leicht einreissen. der einwand, dass man bei matschigem untergrund eine schlammpackung mit einwickelt wurde ja schon genannt. dann hättest du gegebenenfalls das gesparte gewicht einer glatten bodenfläche in form einer schlammkruste mit im sack. das wird zwar alles die funktionalität nicht maßgeblich einschränken, aber nach einer längeren tour wird dich der netzboden wohl nicht mehr jungfräulich anlachen. wenn du nun das netz angenäht statt geklebt hast, kannst du den boden rückstandslos entfernen oder erneuern. bei der klebung, in welcher form auch immer, hätte ich da meine zweifel. zum nähen würde ich das festere moskitonetz wählen, das macht sich einfacher beim säumen und ist in bodennähe nicht so empfindlich. http://www.extremtextil.de/catalog/Mosk ... :1568.html (leider ohne gewichtsangabe) wenn es als bodenabdeckung doch ein gewebe sein sollte, kann ich die dünne fallschirmseide empfehlen. die ist mit ihren 40 g recht leicht, fest in der webung und nicht so teuer. http://www.extremtextil.de/catalog/Rips ... :1878.html wenn du gewichtsmäßig in die nähe von vom moskitonetz kommen willst, wird es schnell sehr teuer. http://www.extremtextil.de/catalog/Rips ... :1974.html ansonsten mal bei den drachenstoffen guggen, da sind dann auch dünne beschichtungen drauf: http://www.metropolis-drachen.de/cgi-bi ... 6466074972 sollte dir das alles zu schwer werden, würde ich nur einen breiten streifen moskitonetz annähen, der dann am boden aufliegt. wenn dieser bodensaum etwas beiter ausfällt, kannst du deine packsäcke oder ausrüstungskram drauflegen, damit er dir bei wind nicht hoch weht. lg. -wilbert-
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wenn es flott gehen soll, brennen die sideburner am heißesten. das interessierte mich nun konkret: so habe ich heute nochmal zwei brenner in meinen windschutz gestellt. den "gram weenie" als sideburner: http://sticksblog.com/gear/kitchen/stov ... imusa-mug/ und den starlyte-clone als carbonfilz brenner http://cenazwalker.wordpress.com/2013/0 ... hstarlyte/ http://ryangrayson.blogspot.de/2011/03/ ... cohol.html der "gram weenie" verbrauchte 26 g spiritus, um 1/2 liter wasser zum kochen zu bringen, (in 4 min). mein starlyte-clone verbrauchte 14 g spiritus, für den 1/2 liter, (in 7,5 min). -wilbert-
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ich meinte in diesem zusammenhang nur die effizienz der caldera. beim einfachen windschutz entweicht die wärme am topf vorbei, nach oben. bei der caldera wird die wärme zurückgehalten und zieht langsamer durch die lüftungschlitze ab. im inneren der caldera wird es höchstwahrscheinlich wärmer sein, als in einem offenen windschutz gleicher größe. lg. -wilbert-
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ja, die caldera ist das eigentlich wichtige an der sache. da staut sich im oberen teil die wärme und macht die kombi so effizient. der abstand vom brenner zum topfboden ist ebenfalls wichtig. ich hatte mal bei ods gelesen, das der abstand optimal wäre, wenn der brenner nur mit blauer flamme brennt. leider quatsch! ein setup was ich so mit meinem mit meinem starlyte-clone eingerichtet hatte, brauchte über ein halbe stunde um 500 ml zum kochen zu bringen. mit einem größeren abstand bin ich nun bei 7 min, (ohne caldera). es macht also durchaus sinn den optimalen abstand für deinen kocher auszutesten. lg. -wilbert- p.s.: spaßeshalber habe ich eben den trangia brenner ins gleiche setup gestellt. 500 ml haben in 6 min. gekocht.
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Primus Tarp 39,95 € WS 3000 mm Maße: 300 x 300 cm Packmaß: 8 x 25 cm, 0,65 kg http://www.wildnissport.de/outdoor/prod ... aenge.html -wilbert-
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@howtnted @hofnarr @andreas vielen dank für eure hinweise! dennis, hast du ein foto von deinem geschlossenen lüfter? wenn ich das richtig verstanden habe, müsste sich der lüftersaum zusammenkräuseln und der lüfter nicht komplett verschliessbar sein, richtig?! ... zu meinem lüfterproblem habe ich mir derweil einige gedanken machen können. eigentlich brauche gar nicht so eine schön aufgestellte lüftertüte. so gut ich den schnitt und die form auch finde, glaube ich bei meinem projekt mit einer reduzierteren variante besser zu fahren. so habe ich mich schweren herzens von diesem schnitt verabschiedet, und entwickel gerade etwas einfacheres mit einem waagerechten reissverschluss. der lüfter wird dann mit einem stäbchen aufgestellt und mit klett fixiert. oft gesehen und gerne kopiert! da ich kein moskitonetz im lüfter verwenden möchte, wäre der lüfter von innen und aussen bedienbar. das käme mir sehr entgegen, denn so könnte ich beim kochen im zelt, unkompliziert für abzug in der spitze sorgen. lg. -wilbert-
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moin hotte, du hast deine arbeiten dokumentiert?! super. (ich muss mich immer zusammenreissen mal ein foto zu machen, und irgendwann habe ich dann keinen nerv mehr). solltest du fotos vom lüfter nähen haben, -immer her damit-. alles was mir diesen bauabschnitt erläutert ist herzlich willkommen. ein schnittplan wäre natürlich klasse. beim schnitt einer seitenwand würde mich vor allem interessieren, wieviele zentimeter du die kettenline "eingezogen" hast. lg. -wilbert-
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moin hotte, na, das sind doch mal sexy doppel-kappnähte! sehr schönes ergebnis, das kann sich sehen lassen. zwei fragen hätte ich da. hast du die mitte der kettenlinie, (an den seitenflächen) weiter nach unten versetzt, oder zieht sich das so hin? wie nähst du, in der abfolge den lüfter dran. alles fertig mit in die doppel-kappnaht einnähen, oder nähst du den lüfter ganz zum schluss auf die zeltbahn? lg. -wilbert- ps.: gibt es eigentlich eine einfache und elegante lösung die lüfter verschliessbar zu machen??
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Kufa Quilt - Detail zur Isolation
wilbo antwortete auf HAL23562's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
ich hätte noch 2,30m vom roten 30g nylon anzubieten. (extex) es waren 4,5 m bestellt und nun brauche ich nur die hälfte. weisst du schon wie du den mittelstoff fixieren willst? mit der zweiten fleeceschicht zusammen quilten?? so dazwischen gelegt und nur am rand fixiert, könnte das "rutschig" werden im quilt... -
Kufa Quilt - Detail zur Isolation
wilbo antwortete auf HAL23562's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
hi hal, interessantes projekt! du dachtest wahrscheinlich an was leichteres als zwischenschicht, aber mir ist gleich das alubedampfte ripstop-nylon in den sinn gekommen. http://www.extremtextil.de/catalog/Rips ... :1387.html vieleicht macht in dieser funktion die aluschicht endlich mal sinn. ich habe gerade das 100ter climashield in arbeit. doppelt gelegt ergibt das 3 - 3,5 cm loft. mir wäre das für eine isolation bis zur frostgrenze zu wenig; aber ich bin da auch eher eine sissy. lg. -wilbert- -
beim füllmaterial sparen zu wollen halte ich für unsinning. das ist bei allen isolationsarten, im verhältnis von gewicht zu wärme das leichteste und effektivste material. wenn man seine fußbox am quilt füllt, erreicht man mit keinem zusätzlichen kleidungsstück einen besseren wärme-gewichtswert. würde ich zb. beim meinem climashield quilt eine untere lage an der fußbox weglassen, ergäbe dies eine ersparnis von 25g. jede zusätzliche schlafsocke wird ein vieles mehr wiegen als +/- 25 g füllmaterial. was durchaus sinn machen könnte, ist die fußbox schmaler, körperbetonter zu schneiden. das ergibt sicher ein besseres wärme-gewichtsverhältnis, besonders bei niedrigeren temperaturen. für wärmere nächte würde ich die fußbox unten mit einem leichten reissverschluss zum öffnen versehen. bei dem prodigy von enlightened ist das schön vorgemacht: http://www.trekking-lite-store.com/trek ... ::685.html -wilbert-
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ich bin gerade dabei mir einen climashield- quilt/ winterlining zu nähen. leider war ich so voreilig, fleecematerial nur für eine schicht climashield zu bestellen. als das zeug ankam wurde mir klar, dass eine lage zur isolation mir nicht ausreichen wird. das fleece ist sehr zart und luftig gewirkt und leicht unterschiedlich im loft. es soll 1,9 cm loft haben, doch durch die unregelmäßigkeiten im gewirk, kommt es an den dünnsten stellen auf max. 1,5 cm dicke. als doppelte lage ergeben sich dann so 3 bis 3,5 cm loft je nachdem wie wo man misst. für ein winter-ining, dass meine körperwärme auch unter null halten soll, erscheinen mir min. 3 cm loft für sinnvoll. besonders in hinsicht darauf, da sich der loft ja mit zeit verringern wird... zuerst wollte ich nur ein winter-lining für einen vorhandenen quilt nähen, musste dann feststellen, dass das nähen eines geschlossenen "schlauches" viel aufwendiger ist als das nähen einer einfachen decke. nachdem ich einen 2 meter 3c reissverschluss entdeckt hatte, waren mir diese 20 g, die erleichtung beim nähen wert. http://www.extremtextil.de/catalog/YKK- ... :1491.html nun werden zwei lange tarpeze, oben 70 cm, unten 50 cm breit, in einer länge von 2 metern zusammengefügt, mit dem reisser verbunden, sowie oben und unten mit einem kordelzug versehen. als aussen- und innenstoff, hatte ich zuerst das leichte rote ripstop-nylon von extex gewählt. es ist sehr luftdurchlässig, aber fast durchscheinend im gewebe. da ich mich von dem plan ein reines lining zu nähnen langsam verabschiedet hatte, war mir dieses material als aussenstoff zu empfindlich. alternativ bin ich zu dem einfachen polyestertaft gekommen, der ebenfalls sehr atmungsaktiv und angenehm im griff ist. http://www.extremtextil.de/catalog/Poly ... ::192.html als innenstoff habe ich zudem einen reinen seidenstoff gefunden, der zu einem moderaten preis zu haben ist. http://www.ebay.de/itm/STOFF-KLEID-SEID ... 1053014169 sollte mir das alles durch die "dickeren" stoffe zu schwer werden, schwenke ich beim innenstoff vielleicht auf das rote nylon zurück. @ ingwer von den schindeln habe ich mich bei diesem projekt verabschiedet, da ich beführchte dass mir die "steifigkeit" einer durchgehenden fleeceschicht fehlt. ich kann mir durchaus vorstellen, auf einer langen lage fleece, schindeln zu nähen könnte zu einer verbesserung des loftverhaltens führen. bei meinem jetzigen (sparfuchs) projekt, würde eine reine schindel-lösung wohl zu einer schlabbrigen füllung führen. ganz vergebens war meine schnibbelaktion dennoch nicht, da ich nun zu einem ökonomischen schnittmuster gekommen bin. -wilbert-
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Ripstop Silnylon Zuschnittsrichtung
wilbo antwortete auf howtnted's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
sei nicht genervt wegen der nähte! es ist ein super zelt geworden und hauptsache die doppelkappnähte sind stabil. selbst bei einigen kommerziellen zelten sind mir die "eingedrehten" nähte schon aufgefallen. wenn du immer die laufrichtung des stoffes respektieren würdest, hättest du wahrscheinlich 30-50 % mehr verschnitt; und manche schnitte wären dann nur sehr nähaufwendig zu realisieren. ich optimiere zb. gerne einen schnitt an der zur verfügung stehen stoffbreite. solltest du nahtdichter auftragen wollen, würde ich es nicht am abgespannten zelt machen, sondern am flach ausgelegtem. so könnte die versteifung der naht, die form ein wenig stützen. praktisch der nahtband-effekt in flüssig. vielleicht hilft das ja. lg. -wilbert- -
wintersale bei backpackinglight: http://www.backpackinglight.co.uk/promotions/page/0/ zb.: luxeoutdoor, lightwave, für € 146.24 oder six moon designs, lunar solo le, für € 182.81 ...und einiges mehr. -wilbert-
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jau ich habe mir derweil einen eigenen schnitt zurechtgelegt. dennoch bleibt das prinzip des schnittmusters verblüffend ökonomisch: hier ca. 1.65 m x 6.00 m -wilbert-
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hi, ich denke gerade auf einer myog-variante vom duomid rum. im netz finde ich verschiede maßangaben. kann mir jemand mit der breite, länge und höhe weiterhelfen? vielen dank im voraus, -wilbert-
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hi hotte, ich habe die bei globi als ersatzteil von leki geordert. lg. -wilbert-
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Integral Designs Silshelter 90,-€ vhb http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s ... 814?ref=wl Gebraucht, Zustand nahezu Neuwertig. Tel.: 0178/3305645 lg. -wilbert-
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Baubericht Schlafsäcke und Quilts für Familie, Kufa-Fragen
wilbo antwortete auf kili's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
vielen dank für eure erläuterungen! ich verstehe zwar jetzt was er meint, kann dem dennoch nicht zustimmen. @lotte ok, wenn ich mir einen schlafsack mit sehr hochwertiger daune denke, die die kammern gerade eben so ausfüllt, wird die isolation der luft nicht optimal sein. man hat zwar "aufgeblasene" kammern mit hohem loft, aber eigentlich zu wenig material was die luft binden könnte. soweit kann ich tim folgen. aber niemand hat gesagt, dass daunenkammern nur luftig gefüllt sein dürfen. (ja ich weiss, wenn man versucht ein optimum heraus zu kitzeln ist man immer im grenzbereichen des möglichen) wenn ich mir das modell vor augen halte wie daunenloft gemessen wird, ist das für mich etwas anderes als ein "luftig" gefüllter schlafsack: http://www.mammut.ch/de/sleepingsystems ... lings.html dadurch das apex als flies geleifert wird, wird das wahrscheinlich so verarbeitet wie es kommt. eben im optimum seiner isolationseigenschaften. daune hingegen wird nach ermessen abgefüllt und unterliegt damit dem eigenen urteil was genug ist. soll die kammer gerade so gefüllt sein, oder rechne ich zb. mit feuchtigkeit die meiner füllung zusetzt, und gebe in den kammen ein wenig "overfill" dazu. wenn ich mir jetzt zwei decken vorstelle, die eine am grenzbreich mit daune gefüllt und die andere mit apexflies gefüttert, kann ich mir denken wie tim zu seiner aussage kommt. lg. -wilbert- -
Baubericht Schlafsäcke und Quilts für Familie, Kufa-Fragen
wilbo antwortete auf kili's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
ich frage mich wie das gehen soll. was da isoliert ist die luft, die in den zwischenräumen des isolationsmaterials erwärmt wird. selbst bei hohlfasern, kommt man auf keinen besseren isolationsfaktor als bei daune. (oder habe da grundsätzlich was falsch verstanden?) 3 cm loft APEX um mich bis -1 grad warm zu halten, klappt bei mir nicht! knapp 4,5 cm loft kommt meinen erfahrungen schon näher. wenn man den wert in die schlaue loftformel eingibt, 17,5 - (3,5 x 4,5 cm lofthöhe), komme ich auf + 1,75 grad celsius. ...kann mir das jemand bitte erklären -wilbert- -
ich war über die feiertage ein paar mal draussen um mein schlafsystem zu testen. bei temperaturen bis +10 stecke ich gerne eine 50iger evazote komplett in quilt. da verrutscht nichts, und ich hab meine ruhe. in den letzten tagen, so bei 2 und 4 grad über null, wurde mir das zu kalt. zusätzliche kleidung hat da nur begrenzt geholfen. es war einfach zu viel luft um mich herum im "schlafsack". als ich die isomatte unter den quilt gelegt habe und dieser komplett zugeschnürt wurde, ist es merklich wärmer geworden. es muss nicht zwingend eine geschlossene fussbox sein, aber ich war froh die isolierung dichter an mich heran zu bekommen. der quilt ist dabei immer noch so großzügig geschnitten, dass ein lining rein passen würde ohne dass ich mich wie eine presswurst fühlen müsste. wenn ich mir jetzt einen climashild quilt bis 0 grad nähen wollte, würde ich den auf 5 cm loft berechnen. (eventuell sogar noch mit einer extra lage nur für den po-bereich.) -wilbert-
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Baubericht Schlafsäcke und Quilts für Familie, Kufa-Fragen
wilbo antwortete auf kili's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
@jozhik ich halte dieses marketing rating was die quilit hersteller da treiben für äusserst bedenklich. wie lange hat es gedauert bis wir die euro norm für schlafsäcke hatten. die mitnichten der weisheit letzter schluss ist, aber mir immerhin eine zuverlässige erste orientierung geben konnte. (für mich passt beispielsweise die komforttemperatur für frauen sehr gut zu meinem schlafgewohnheiten.) nun sind die "schlafsäcke" unten offen, und die hersteller phantasieren sich wieder temperaturlimits zusammen. hier ein immer noch aktueller artikel, mit aufschlussreicher tabelle: http://www.backpackinglight.com/cgi-bin ... r9C1_Y2vUi ich hatte die gelegenheit einen enlightened prodigyX 30 für eine nacht zu testen. als decke genommen hat der quillt einen loft von 3,5cm und ist damit für mich nicht wirklich ein 3-season-sack. die hersteller-temperaturangabe von -1 grad celsius, halte ich für stark übertrieben, zumal der loft nicht gerade wie aufgeblasen steht. geschlafen wurde in kurzer unterhose und T-Shirt. als zelt gab es ein sh-3 mit Innenzelt, und gelegen habe ich auf einer 1,5 cm ridgerest matte, mit einer 1 cm evazote oben drauf. im Wald war es windstill, hatte übernacht geregnet, und dem entsprechend hoch war die luftfeuchte. die temperatur wurde mit einem mini-max thermometer am boden des innenzeltes gemessen. ich bin nachts bei 12 grad öfter aufgewacht weil es obenrum klamm wurde. die fußbox mit eingesteckter isomatte war angenehm warm, aber am oberkörper musste ich mich öfter zurecht kuscheln, damit mir wieder warm wurde. ich hätte zwar den quillt, unter mir komplett schliessen können, aber dazu war ich denn früh morgens doch zu faul, und schlotter-kalt war es nicht. klar kann man die komfort-temperatur mit wollunterwäsche, primaloft Hose und daunensweater optimieren, ich wollte aber einen ersten grenzwert für mich finden. nach dem test durfte ich den prodigyX 30 wieder zurückgeben. da ich vom schnitt und der vielseitigkeit des quilts sehr angetan war, habe ich kurz drauf einen prodigyX 20 geordert. den teste ich gerade im garten um zu sehen wie wir zwei zusammen kommen. bis +10 grad ist der für mein schlafempfinden recht angenehm. geschlafen wurde auf einer ridgerest im bivi, bei windstille unterm tarp. diesmal mit termoswed unterhose + shirt und woolpower hemd sowoie 400ter wollsocken. mit ein wenig tuning bei der schlafkleidung wäre der für mich eine gute schlaflösung vom späten fühjahr bis zum herbst. für die wintermonate nähe ich mir auf jeden fall ein zusätzliches climashield-lining, denn dafür ist mir der quilt definitiv zu dünn. lg. -wilbert-