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Ultraleicht Trekking

wilbo

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Alle erstellten Inhalte von wilbo

  1. @hofnarr so sieht das ganze mit ein wenig schnee aus: (nur das outer mit boden ohne innenzelt) der nutzbare raum am kopf- und fußende wird deutlich kleiner. das fußteil des schlafsacks berührte schon teilweise das aussenzelt und sollte vor feuchtigkeit geschützt sein. ein entwurf mit kleinen a-frame stangen an den spitzen, à la tarptent würde dies problem beheben, die anwendung als tarp aber stark einschränken. über die stabilität der trekkingstöcke in der a-frame konstruktion war ich sehr erstaunt. selbst bei schwerem, nassem schnee gab es keine anzeichen von überbelastung. der falteingang hat sich im schnee relativ gut bewährt. dadurch das ich das tarp überall an den gefrorenen boden nageln konnte, hatte ich sowas wie einen kleinen schlaucheingang. bei tiefem, weichem schnee ist das ganze setup natürlich eher suboptimal.
  2. sauber! ich bin gespannt, wie sich die last auf die hüfte überträgt. bitte berichten.
  3. eine überraschend simple bauanleitung für einen pumpsack. https://www.youtube.com/watch?v=K839ZsVqA2I
  4. ich habe es jetzt selber kurz getestet. auch sonst verwende ich gerne die 1,5er nalgene faltflaschen. durch die weithalsöffnung lässt sich warmes wasser gut einfüllen. der halbe liter wasser wurde soweit erhitzt, bis es gerade anfing "zu singen". (weiss jemand wie viel grad das ungefähr sein könnten?) ohne die flasche in ein hamdtuch oder shirt einzuwickeln, wäre es mir so auf jeden fall zu heiss. der kunststoff von der flasche wird durch die wärme zwar etwas weicher, bleibt aber an den verschweisten rändern noch fest. der verschluss ist auf anhieb dicht, auch ohne dass ich ihn mit gewalt festdrehen musste. leichten druck kann der beutel / verschluss scheinbar ebenfalls gut vertragen. aktuell wärme ich gerade meine füße damit auf. alles in allem macht das ganze auf mich einen vertrauenserweckenden eindruck, so dass ich unterwegs diese "wärmflasche" genauso einsetzen würde. lg. -wilbert-
  5. @questor deine frage wurde nicht vergessen. der reiser war simpel einzunähen. ich habe die daunen vor dem öffnen von der zu trennenden naht weggeschüttelt und die kammern mit nadeln abgesteckt. so bleiben die meisten daunen drin und der "schneesturm" hält sich in grenzen. die einzelne naht ist einfach zu trennen und durch die nadeln verrutschen ober- und unterstoff kaum. nun den reisser einfügen, mit nadeln fixieren und festnähen. das ganze auf der anderen seite genauso. -und fertich ist die fußbox! anfang vom reisser ende vom reisser kam snaps was mich schon lange gestört hat, waren die beiden beiden weiblichen schnallen zum schliessen der decke. wenn ich die verbindung zur isomatte nicht nutzen wollte, musste trotzdem immer das gummiband zur verbindung dran bleiben. die bänder knäulten dann zwischen den beinen oder unter dem sack rum und nervten fast immer. lange habe ich mich davor gedrückt meine doppelunddreifachnaht aufzutrennen, da es bei dem dünnen stoff doch eine kitzlige sache ist. mit dem austausch der schnallen gibt es jetzt eine saubere verbindung auch ohne band und das geknäusel ist vorbei. angeregt durch den backcountry-quilt von sierra-designs, habe ich mir an den ecken vom comforter zwei kleine taschen improvisiert. da ich meistens auf dem bauch schlafe, sind die ellenbogen öffter unter der decke rausgerutscht. gerade wenn es etwas kühler wird, ist es angenehm, dass die arme gut eigepackt sind. sobald beide ellenbogen in den ecken stecken, zieht sich die decke durch die verkürzung über den kopf. dies ist als vorstufe zum komplett geschlossenen quilt eine angenehme alternative, da der untere bereich halb offen bleibt. die taschen werden durch drei paar kam snaps zusammengehalten. die snaps habe ich so in den kordelsaum geheftet, dass die gummischnur ungehindert druchlaufen kann. auf einer länge von 30 cm, wurden in ca. 6 cm abstand die snaps gesetzt. das ergibt ein ecktasche von 15 cm. auf einer gesamtbreite von 135 cm, ist diese verkürzung von 30 cm noch ok und führt zu der oben beschriebenen abdeckung des kopfes. die rippsbänder sollen den zug vom dünnen stoff nehmen und das öffnen der snaps erleichtern. lg. -wilbert-
  6. hier gibt einen ganzen sack videos in denen andrew skurka aus dem nähkästchen plaudert. (ihr müsst machmal auf der zeitleiste etwas vorklicken, da es ein live mitschnitt war.) shelter, https://vimeo.com/120752922 sleeping, https://vimeo.com/128637558 insulation, https://vimeo.com/139375893 footwear and foot-care, https://vimeo.com/143756870 first aid, https://vimeo.com/139376124 rain, https://vimeo.com/123887454 eating and cooking, https://vimeo.com/130466375 wenn man das product placement von sierra designs abzieht, sind das gute grundlageninformationen die unterhaltsam vermittelt werden. angenehm ist der durchgehende tenor von "common-sence" in seinen ausführungen. lg. -wilbert-
  7. gut funktioniert hat die kombi carbonfilz mit stahl- oder titanfolie da drüber. davon gibt es noch keine fotos, und ich wollte es nicht zu kompliziert machen. eine effektive kombi ist auch: unten aramidgewebe, in der mitte carbonfilz und oben drauf titanfolie. das ganze mit aramidfaden vernäht und fertich ist die extra teure, extra überflüssige hitech-unterlage. was nicht heißen soll, dass ich keinen spaß an sowas hätte.
  8. ja, ich war auch überrascht von den ergebnissen. vor allem vom carbonfilz hätte ich mehr hitzedämmung erwartet.
  9. hier eine kleine versuchsreihe mit dem pico-85 und verschiedenen unterlagen. der pico wurde jeweils immer 15-20 min. kräfig angeheizt. - einmal nur mit küchentuch - mit einer dicken schweisserdecke, 1.100 g/qm https://weldorado.de/ (unter hitzeschutz zu finden) - mit carbonfilz - mit einer dünnen titanfolie, 0,05 mm - mit einem stück edelstahlfolie, 0,1 mm (bei der stärke bin ich unsicher. die folie gab es vor langer zeit bei modulor, berlin.) - mit einem stück "alugewebe", (aus unserer alten abzugshaube kannibalisiert) - mit einem stifte kästchen aus weissblech (nur um zu sehen wie gut eine blechdopplung mit luft dazwischen funktioniert.) ich werde mir aus der edelstahlfolie eine kleine unterlage schneiden. die ist nicht so empfindlich wie die titanfolie und nicht so dick wie das alugewebe. wie gesagt, für mich ist es eher wichtig, dass der bodenrost genug luft von unten bekommt. für das kochen im innenzelt habe ich mir als unterlage so ein hübsches disco-täschchen aus aramidgewebe genäht. da passt der pico plus zubehör rein und falls mal ein tröpfchen sprit am boden abbrennt ist das nicht so schlimm. lg. -wilbo-
  10. ... vielleicht sollte man das thema "bodenschutz unter dem hobo", in einen extra faden auslagern?
  11. Was kann ich als Bodenschutz unter einem Hobo (Schutz der Vegetation) verwenden, dass kein Carbonfelt ist und ich selbst mitführe? (keine in der Umgebung eingesammelten Steine o.ä.). Unter normale Alufolie ist das Gras genauso versengt wie ohne, auch wenn es die Asche und direkt brennendes auffängt... :( @Freierfall ich habe heute mal eine stück schweißertuch unter den pico gelegt und kräftg eingeheizt. dies gewebe ist sogar dicker als das material einer löschdecke und brannte dennoch, das zum test untergelegte papiertuch kräftig an. bei einem älteren test habe ich es sogar geschafft, ein feuerfestes aramidgewebe komplett durchzubrennen. http://www.extremtextil.de/catalog/Kevlar-Panox-mit-flammfester-Beschichtung-340g-qm-Kleinmenge::1698.html am besten hat die hitze bisher eine kombi aus folie, carbonfilz und aramidgewebe abgehalten. nach dem heizen konnte ich ein vollkommen intaktes küchentuch unter dem kocher hervorholen. warm wird es unter dem stove natürlich immernoch, so dass die vegetation langsam durchgetrocknet wird. da scharbe ich lieber gleich die feuerstelle bis auf den mutterboden frei und lösche am ende die erde mit wasser ab.
  12. wilbo

    Schnäppchen

    myog Bivy Kit 25€ plus Versand https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/90308-DIY-Bivy-Kit (allein das zeltbodenmaterial kostet schon über 22,-€)
  13. hier ein einfacher test zur groben beurteilung der reissfetigkeit, es gibt sicher tests, die sich um mehr objektivität bemühen, aber so könnte man sich selber kurzfristig einen eindruck von der stoffqualität verschaffen.
  14. update von extex: http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Gleitschirm-Nylon-Skytex-27-PU-beschichtet-29g-qm::2836.html http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Gleitschirm-Nylon-Skytex-32-PU-beschichtet-32g-qm::2837.html http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Gleitschirm-Nylon-Skytex-38-PU-beschichtet-38g-qm::2838.html http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Gleitschirm-Nylon-Skytex-40-hard-PU-beschichtet-40g-qm::2839.html für den preis von 9,40 € bekommt man wahrscheinlich auch schon das silpoly von ripstopbytheroll. http://ripstopbytheroll.com/products/1-1-oz-silpoly lg. -wilbert-
  15. ich habe gerade mit einem mitarbeiter aus dem dehler ladengeschäft gesprochen. der sogenannte 11,5er ersatzdeckel hat einen aussendurchmesser von ca. 12 cm! das deckt sich mit den angaben von labu.
  16. moin lutz, was ist das eigentlich für ein topfkreuz im pico? das ist eine nette myog idee für kleine töpfe.
  17. man könnte an der stelle wo der gurt auf den hüftknochen drückt, die platte kreisförmig ausschneiden. so ähnlich wie du das beim entwurf deiner rückenplatte schon gemacht hast. wahrscheinlich braucht es dafür keine 2 mm starke platte. von vorteil ist, dass man an eine 1 mm platte noch gurtbänder annähen kann. einen streifen 16 x 100 cm, der 1mm pe-platte hätte ich hier für dich rumliegen.
  18. ot @ibex leider hilft bei mir nur ein richtig fester ramen und zwei seitliche hüftgurtaufhängungen. alles andere rutscht ab 15 kg aufwärts auf meinen steiss. wahrscheinlich habe ich eine "besondere" hüfte... ich habe mir aus dem zeltbodenstoff einige packsäcke genäht. das zeug ist super durabel! sollte ich mir einen extra pack für epic nähen, dann aus diesem material. bei extex gibt es gerade eine einfache, pvc beschichtete ausführung im angebot. http://www.extremtextil.de/catalog/Zeltboden-Nylon-PVC-beschichtet-150-g-qm-2-Wahl::2835.html weiss jemand ob das was taucht?
  19. mir fällt noch ein: das "sawtooth" von kifaru https://store.kifaru.net/sawtooth-p86.aspx das "lil' bug out" von seek outside http://store.seekoutside.com/lil-bug-out-shelter-base/ und die "vertex-serie" von tigoat http://www.titaniumgoat.com/tents.html
  20. moin andreas, sehr cooler sack das! besonders deine idee mit der rückenplatte finde ich gut, da sie eine gewisse grundsteifigkeit in das system bringt. hast du den hüftgurt auch schon versteift oder hält der seine form durch den schnitt? ich habe in den letzten wochen einige erfahrungen mit schwereren lasten machen dürfen. mein epic wurde mit reichlich fotoequipment beladen und bis an die komfortgrenze geschleppt. dabei hilft die steife rückenplatte nur begrenzt zur lastfixierung an der hüfte. bei packs von 15 bis 20 kg rutschte der hüftgurt beharrlich nach unten und konnte, mit der zeit immer weniger last aufnehmen. ot es grassieren ja im netz etliche lobhudeleien über die lastübertragung vom epic. aber auch dieser pack unterliegt den grenzen der physik. dabei habe ich mir mehrfach eine versteifung im hüftgurt durch eine pe-platte gewünscht. (nicht dass hier, auch nur kurzfristig, solche lasten geschleppt werden. ) allerdings hilft mir solch ein überrissener test, meine komfortgrenze bis an die 15 kg besser einschätzen zu können. vielen dank für den offenen umgang mit deinen schönen entwürfen! lg- -wilbert-
  21. wilbo

    Schnäppchen

    Gram-counter Gear Titanium TriPotSet Weighs 380g (complete set) 48,62 € http://www.ultralightoutdoorgear.co.uk/equipment-c3/kitchen-stuff-c8/pots-and-pans-c9/titanium-tripotset-p757
  22. aludosen für den brenner gibts hier, http://www.gapados.de/de/BlechdosenMetalldosenSchmuckdosen/ALUminiumdosen?x91092=78kfem2hnneh3s1ot2g3cnr1t4 und carbonfilz dort: http://www.sackundpack.de/product_info.php?cPath=116&products_id=5634 einfach den filz als streifen in höhe der dose schneiden, als "schnecke" aufrollen und in die dose stopfen. -fertich-
  23. OT: fridjof nansen hat das schlafen im doppelschlafsack auf seinen reisen praktiziert. er erkannte den vorteil das man sich gegenseitig wärmen kann, sowie eine deutliche gewichtsersparnis im vergleich zum solo-schlafsack. für seine zeit war er damals schon beeindruckend "leicht" unterwegs. voraussetzung dabei ist natürlich das man sich mag und im schlaf nicht stört. herr nansen hat sich den schlafsack mit seinem langjähigen reisepartner hjalmar johansen geteilt. da gibt es eine schöne geschichte von einer überwinterung auf st josef land.das muss die härte gewesen sein!
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