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Bisher waren alle Tapes mit Acrylat-Klebstoff, selbst die günstigen, besser als diese Klebe Haftschicht. Gib Deine Erfahrungswerte doch bitte an Extremtextil weiter. Bei meiner Reklamation war der Kundenservice im ersten Schritt nicht sonderlich verständig oder entgegenkommend. VG. -wilbo-
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Moin! Rote Abspannleinen werden bei Rotlicht maximal hell wiedergegeben. Tagsüber heben sie sich im Nahbereich gut vom Grün der Umgebung ab und auf Entfernung mitteln sich die dünnen, roten Striche in der Wahrnehmung weitgehend weg. Ich verwende einfach graue Schnüre in zwei Helligkeitsstufen. Hellgrau für die Langen und mittelgrau für die Kurzen. https://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15508078/Products/02-SH222033-100 https://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15508078/Products/02-SH222056-100 https://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15508078/Products/02-SH222059-100TL Leinenspanner rutschen mit der 2 mm Schnur bei Nässe und höherer Zuglast nicht so schnell durch. (Einfach mal nach "10/30 Stücke Dreieck Seilspanner" suchen) Ich lege lieber ein Stück dünne Evazote Matte unter. Die hemmt das Rutschen, gibt unterm Po noch einiges an Isolation und kann auch sonst vielseitig eingesetzt werden. Zum Beispiel draußen als Unterlage beim Umziehen oder im Eingangsbereich wenn es mal matschig ist, als Sitzmatte, usw ... VG. -wilbo-
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Moin! Vor kurzem habe ich bei Extex eine Kleinmenge vom „selbstklebenden“ Ultra-100-X geordert. Der Gedanke war, das Material als Verstärkungen für DCF-Tarps zu verwenden. Ich habe ein Stück Ultra-100-X zusammen mit einem Vergleichsstück, Ultra-100 + Tyvek-Klebeband, auf ein Stück DCF geklebt. Beide Materialien wurden mit einer Rolle fest angedrückt und 24 Stunden ruhen gelassen. Das Vergleichsstück, Ultra-100 + Tyvek-Klebeband ließ sich nur mit viel Kraftaufwand abziehen. Ich kann mir vorstellen, dass es mit mehr Zeit sogar noch besser kleben könnte. Nun hatte ich erwartet, dass sich das Ultra-100-X sich so gut wie gar nicht mehr lösen lässt. Überraschenderweise war das Abziehen dieser Verstärkung kein Problem, sodass ich eher von einer „guten“ Haftung sprechen würde. Als Verstärkung, ohne es nachträglich per Naht zu fixieren, ist es für DCF gänzlich ungeeignet! Ich würde jedem raten, den kostenlosen Musterversand von Extex in Anspruch zu nehmen und mit dem kleinen Stück einmal die Klebkraft auf der jeweiligen Oberfläche zu testen. Dennoch kann ich mir eine Funktion vorstellen, wo mir die Haftung entgegenkommen könnte. Überall wo normalerweise Verstärkungen oder Stangentaschen mit Nadeln angeheftet werden, würde das Anhaften den Arbeitsprozess vielleicht erleichtern. Wie es sich allerdings durch diese Klebschicht näht und ob Rückstände vom Kleber an den Nadeln hängen bleiben, kann ich noch nicht sagen. VG. -wilbo-
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OT: Moin Thomas, was spricht für Dich gegen ein Liteway als Alternative? VG. -wilbo-
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Ausbesserung / Reperatur Bonfus Middus 2P
wilbo antwortete auf AnNo6624's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Das kannst Du wählen. -
Ausbesserung / Reperatur Bonfus Middus 2P
wilbo antwortete auf AnNo6624's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Das Tyvek-Klebeband eignet sich gut als günstiger Reparaturkleber. Der Klebefilm ließ sich nur mit viel Kraft wieder entfernen. Einziger „Nachteil“ bei diesem Band ist die Gewebestruktur des Trägermaterials. Um kleine Lufteinschlüsse weitgehend zu vermeiden, sollte das Klebeband von einer Seite aus aufgetragen und gleichzeitig angedrückt werden. Die Ergebnisse von der 3M Klebefläche stehen noch aus. (Die Verklebung lasse ich mindestens 24 ruhen). VG. -wilbo- -
Ich habe 2,5 cm im Sinn. Schau mal hier rein: Irgendwer hatte Probleme mit den Heringen. Unter Hitze und Gewicht haben sich die dünnen Titanstäbchen verbogen. Den Faden dazu finde ich aber leider nicht mehr ... Edit, da ist er: VG. -wilbo-
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Moin! Auf der Suche nach der Ersparnis des letzten Gramms entstehen manchmal kuriose, sich selbstverstärkende Phänomene. Besonders deutlich wird das für mich in den letzten Jahren bei der Auswahl von Gestängedurchmessern von Pyramidenzelten. Es ist durchaus sinnvoll, selber die Belastungsgrenzen von Material und Verarbeitung zu testen und eigene Bewertungen vorzunehmen. Dadurch werden neue, bislang unbeachtete Aspekte in den Fokus gerückt. Doch einfach Materialangaben von fremden Packlisten zu übernehmen und blind darauf zu vertrauen, scheint ein Symptom unserer Zeit zu sein. Hinzu kommt die zunehmend schwächer werdende Fähigkeit, Materialeigenschaften und die auf sie wirkenden Kräfte realistisch einschätzen zu können. Mittlerweile kann ich nur noch schmunzeln, wenn solche Konstrukte für ein Foto und eine Übernachtung bei Windstille, in die Landschaft gestellt werden. Der gezeigte Einsatzbereich gibt den Anwendern recht, was natürlich eine, sich selbst verstärkende Rückkopplung erzeugt. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, solange alle Beteiligten mit dem Status quo zufrieden sind und sich die Rahmenbedingungen nicht ändern. Ich persönlich finde es nicht so schlimm, bei aufkommendem Wind die Zeltstange eine Weile festhalten zu müssen, um das Zelt vor dem Einsturz zu bewahren. Es gehört für mich zum Erkenntnisprozess dazu, die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu tragen und daraus zu lernen. Allerdings halte ich es für wichtig, ein Scheitern immer zuerst als eigenes Problem zu betrachten und nicht sofort nach Lösungen von Dritten zu verlangen. Doch auch diese Haltung scheint ein Zeichen unserer Zeit zu sein... VG. -wilbo-
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Moin! In den nächsten Wochen werde ich mir so ein improvisiertes Stoff-Test-Setup bauen, was die Jungs von Nortent in Verwendung haben. Damit kann ich dann wenigstens grob vergleichen, welche Stoffqualität ich gerade in Nutzung habe. Ich vermute, dass man mit sowas auch Karabinerhaken kaputt spielen könnte. btw. Vielen Dank für Deine ausführliche Dokumentation! Die Näharbeit zum Fotografieren zu unterbrechen, ist schon extrem nervig. Aber ich denke, es hilft hier vielen, sich einfach mal an so ein Projekt heranzuwagen. VG. -wilbo-
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Na, das sieht doch für ein Erstlings-Werk ganz gut aus! ;-) Gerne! Sehr cool, hätte ich nicht gedacht. Bei meiner neueren Pfaff gibt es am Pedal einen Schalter für langsamen und schnellen Transport. Vielleicht hat Eure Maschine das ja auch? Manchmal zieht sich bei meiner alten Pfaff im Rückwärtsgang ebenfalls der Faden ungleichmäßig in die Naht. Zum Verriegeln drehe ich dann das Nähstück um 180 Grad und verriegel das Nahtende im Vorwärtsgang. Lifter und Stangentaschen, die direkt auf die Fläche genäht werden, hefte ich mit reichlich Nageln an Ort und Stelle. Der "Dreifach-Zick-Zack" arbeitet dabei besser als der „normale“, da die Nadel seitlich sticht, während sich der Transport nur in kleinen Schritten vorwärts bewegt. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4837-dünnen-stoff-meistern/?do=findComment&comment=71722 Hier sieht man an den „Faden-Ecken“ des Zickzack-Stichs, dass die Fadenspannung noch nicht ganz optimal eingestellt war. Ich bin gespannt, was Du berichtest. Immer wieder schick, wie gut sich Silnylon in Form zieht! Viel Spaß mit Deinem ersten, eigenen Tarp! VG. -wilbo-
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
wilbo antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Jupp, das ist die einzige Möglichkeit etwas Stabilität auf eine freie Fläche zu bekommen. Leider schränkt dies Konstrukt den Wohnraum etwas ein ... (War nur für höhere Windstärken angedacht). -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
wilbo antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Welches Tarp mit welchem Aufbau hast Du im Sinn? -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
wilbo antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Moin! Ja, das habe ich schon mal gemacht, bin aber davon schnell wieder abgekommen. Entweder war das Gummiband nicht kräftig genug, um die Bewegung der Fläche zu deutlich zu vermindern oder so straff gespannt, dass ich eigentlich gleich eine Schnur hätte nehmen können. (Meiner Erinnerung nach gibt es in den Tiefen des Forums sogar einen Faden dazu ...) Das Schlagen einer lockeren Zeltbahn ist Konstruktionsbedingt und durch einen Lifter nur bedingt zu lösen. Diesbezüglich habe ich vor Jahren einen Lifter mit ausgesprochen guter Kraftübertragung entwickelt. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2126-salino-pyramide/?do=findComment&comment=28531 Die Verarbeitung ist allerdings recht aufwendig, sodass ich davon Abstand genommen habe, diese Bauart weiterzuverfolgen. Wollte ich heute nochmal solch einen Lifter anfertigen, würde ich innen eine etwas größere Flächen-Verstärkung anbringen. Der zweite Abspannpunkt auf der Innenseite war übrigens für eine Innen-Quer-Abspannung gedacht, um die Lifter in der Bewegung zu fixieren. VG. -wilbo- -
Ausbesserung / Reperatur Bonfus Middus 2P
wilbo antwortete auf AnNo6624's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Moin. Lass mich raten, beim Bonfus ist ein 18 g/qm DCF verarbeitet? Bei meinem Test-Tarp habe ich nach drei Jahren intensiver Nutzung, genau an diesen Stress-Punkten ebenfalls erste Delaminationen festgestellt. Die Folie ist für eine langjährige Dauerbelastung einfach zu dünn und löst sich bei starker Dehnung vom Faserverbund. Für das ganz dünne DCF müssten die Verstärkungs-Pads eigentlich deutlich großzügiger sein, um die Belastung, von den Ecken aus, flächig zu verteilen. Genauso würde ich das machen. Leider gibt es bei Extex das breite DCF-Doppelklebeband nicht mehr. Damit habe ich mir früher größere Flicken selbst gemacht. Aber Du kannst natürlich auch das (sauteuere) Rep-Band verwenden. Demnächst teste ich zum ersten Mal das Tyvek Montage-Klebeband zusammen mit DCF und Ultra-100. Alternativ könntest Du auch dieses Acrylat-Doppelklebeband verwenden. Dies steht ebenfalls mit auf meiner Test-Liste. VG. -wilbo- -
Sehr gelungene Stimmung! VG. -wilbo-
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OT: Moin! Rab baut recht anständige, silikon-beschichtete Tarps. Das, was ich bisher in 10D gesehen habe, würde ich so nicht produzieren können / wollen. Die etwas schweren 40D Silnylon Tarps von Nordisk sind sehr vernünftig verarbeitet. Beim 10D haben sie scheinbar ähnliche Probleme wie ich in der Fertigung hätte. Aktuell fällt mir kein seriengefertigtes, silikon-beschichtetes Tarp in 20D ein, was auch noch 2x3 Meter hätte ... Ach doch, Tatonka hat sehr interessante Schnitte in 20D. https://www.tapir-store.de/tarp-wing-3-lt/ https://www.tapir-store.de/tarp-wing-2-lt/ VG. -wilbo-
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OT: Nur werden die nicht ins Verhältnis zum abnehmenden Absatz gesetzt. Ich kann prima sparen, wenn ich weniger produziere ...
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OT: Es ist absolut nichts gegen eine Spende für gemeinnützige Organisationen und Träger zu sagen. Das, was ich aber da auf der Seite, „radeberger.de/nachhaltigkeit/unsere-heimat“ finde, ist erstklassiges Marketing-Gewäsch. Wer möchte, kann sich mit dem sogenannten Nachhaltigkeitsbericht einen kleinen Einblick in die Radeberger-Welt verschaffen, (der mein Vorurteil zu bestätigen scheint). Dort ist keine kritische Auseinandersetzung des Wasser- und Energieverbrauchs bei der Getränkeproduktion zu finden, geschweige denn Daten dazu. Interessant war allerdings, dass der Umsatz von ihrem Bier seit 2020 rückläufig ist. Da kann ich mir gut vorstellen, dass der Marketingabteilung richtig Dampf gemacht wird. VG. -wilbo-
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Bei Interesse, hier ohne Versandkosten: https://www.ebay.de/itm/315044684827
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Hast Du noch einen Link dazu?
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Ich vermute, dass tatsächlich der Leim nicht direkt an den PE-Fasern klebt. Da Tyvek aber ein Gewebe ist, wird der Leim wohl in die Zwischenräume fliessen und dort ein zähelastisches Gebilde formen, welches dann die beiden Tyvek-Flächen zusammenhält. Das wäre dann ein wenig wie Nähen, bloss dass statt Faden der Kleben um die PE-Fasern drumherumläuft. Moin! Gestern wurde testweise ein Stück 54 g Tyvek hardstructure mit Ponal aufgeklebt. Die Klebeverbindung ist nach einem Tag Trocknung recht gut, sodass es schwer ist, den Rand des Flickens abzulösen. Habe ich aber erst eine Ecke zu fassen bekommen, kann ich das Pad mit etwas Kraft abziehen. Die Verklebung würde ich also eher als kräftige Haftung bezeichnen, kann mir aber gut vorstellen, dass so angebrachte Verstärkungen eine Weile halten. So werden die Pads erstmal an einem Proto geklebt und dann schaue ich, ob es sich bei Regen mit der Zeit löst. VG. -wilbo-
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OT: Was soll ich noch sagen ...
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OT: Wieso, alle dokumentierten Klimabedingungen sind vergleichbar. Ich bin ein Freund von Langzeiterfahrungen und Extremwetter, egal wo. btw. Eine Bekannte wohnt auf Land´s End. Wer würde einen Windtest in ihrem Garten anzweifeln ...? https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8388-trapezo-mid-tarp/?do=findComment&comment=173179 Bei der Standzeit von mehreren Monaten ist hier (im Garten) das DCF mit geschmolzenem Schnee zusammengefroren, was zu Teilablösungen des Laminats führte. Solche Erfahrungswerte schätze ich! VG. -wilbo-