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Habe auf Kleinanzeigen ein Paar Altras Superiors gekauft, die mit Vibram-Sohle neu besohlt worden sind. Gefallen mir sehr gut. Habe mich schlau gemacht, und es ist wohl über folgenden Schuhmacher-Betrieb gelaufen (pun intended): https://www.osm-schwarz.de/leistungen/schuhreparatur-salomon/ Praktisch habe ich da jetzt selbst noch nichts machen lassen und ich habe mit dem Betrieb keine Erfahrungen. Ich hätte das jetzt auch nicht erwähnt, wenn es irgendein Schuhmacher wäre, aber der Chef des Betriebes (und mutmaßlich seine Frau), siehe "Unser Team" auf der Webseite, scheinen Lauf-Enthusiasten mit praktischer Erfahrung zu sein. Und klar, muss sich schon lohnen, einen Schuh, je nach geschundener Dämpfung/Mittelsohle, für knapp 60 Tacken mit allem Drum-und-Dran wieder fit machen zu lassen. Aber bei z.B. Altras Superior oder LonePeaks kann das durchaus Sinn machen, denke ich, gerade, weil es mit einer ordentlichen Vibram-Sohle gemacht wird. (kurzes Video dazu) Falls dieser Beitrag als unzulässige "Werbung" gelöscht wird, auch in Ordnung. Aber ich dachte, evtl. kommt es ja für manche hier infrage.8 Punkte
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Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass es hier üblich ist, sich vorzustellen- also mach ich das jetzt mal: Stimmt, ich bin neu hier und heiße eigentlich Susanne (aber der Name war schon vergeben). Ich bin ein bisschen älter als die meisten hier, nämlich so Anfang 60. Ich wohne in Belgien in der Nähe von Aachen und Outdooraktivitäten sind nahezu meine liebste Freizeitbeschäftigung (vielleicht neben Aikido). Der "ultraleicht"- Anteil dabei ist vor allem meinem Alter und der Tatsache, dass ich oft auch mit Zelt allein unterwegs bin, geschuldet. Wenn der Rucksack zu schwer ist, macht die schönste Tour keinen Spaß- und das bedeutet für mich - all inclusive - max. 10 kg. Wo geht's bei mir hin? Überall in Europa auf Fernwanderwegen - und jetzt war ich auch zum ersten Mal in der Türkei. Eigentlich träume ich immer schon von solchen Touren, habe damit als Studentin angefangen, dann mit 3 Kindern leider nur gebremst weiterführen können und jetzt seit etwa 10 Jahren wieder intensiver in allen mir möglichen Ferien. Wie viele andere hier habe auch ich eine "Pfadfinder- Sozialisierung" genossen - wobei ich aber eigentlich immer schon lieber alleine oder zu zweit und nicht in der Gruppe unterwegs war. Wer über meine Touren mehr wissen möchte- auf vielen Reisen schreibe ich so ein "Blog- Tagebuch unter " susannes-reisen.de ". So, jetzt kennt ihr mich ein bisschen Susanne6 Punkte
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Das kommt immer ganz auf die Dauer der Tour an. Wenn die 2 Monate überschritten werden, dann ist der Verzicht auf jedes unnötige Gramm für mich alternativlos. Mein Körper hat schon fast 50 Jahre Verschleiß auf dem Buckel, und die Zivilisationsreserven sind nach der Zeit i.d.R. aufgebraucht. Sprich, der tägliche Kalorienbedarf wiegt dann in etwa ein Kilo, und ich komme an eine Grenze, ab der mich Tragesystem und Körper jedes Gramm überproportional spüren lassen. Irgendwelche Prozentwerte sind dann völlig irrelevant. Der Verzicht auf Ausrüstung geht natürlich auch Hand in Hand mit anderen Strategien, um die Belastung zu senken - z.B. die heißeste Zeit des Tages pausieren und dafür früher los und später anhalten. Das heißt aber auch nicht, dass ich jede Möglichkeit zum Reduzieren mitnehmen kann. Da schlägt der schon erwähnte Verschleiß wieder zu. Einen rahmenlosen Rucksack kriege ich nicht ausreichend auf die Hüfte gesetzt, und wenn alles auf den Schultern lastet, dann schlagen die kaputten Halswirbel zu. Aufs Kopfkissen kann ich nur verzichten (die Halswirbel wieder, bringt ja nix wenn ich am nächsten solche Migräne habe dass ich die Karte nicht mehr lesen kann), wenn ich stattdessen mehr andere Klamotten dabei habe, denn die üblichen Klamotten müssen immer wieder als zusätzliche Isolierung beim Schlafen herhalten - wäre also ein Nullsummenspiel (das kommt davon, wenn man den Schritt "Einen weniger warmen Quilt verwenden" schon zusammen mit "Unnötige Klamotten daheim lassen" umgesetzt hat). Ich schiele natürlich immer wieder neidisch auf fitte Jungspunde, die im buckligen Hochgebirge auf einer Z-Lite schlafen können ohne dass sie am nächsten Tag alle Knochen einzeln sortieren müssen, und auf die Rückenschläfer sowieso. Aber vielleicht muss ich einfach noch ein paar Jahre auf Trails verbringen, damit ich für die Kissen- und Rahmenlosigkeit tauglich bin. Auf dem PCT bin ich immerhin sowohl meinen Tinnitus als auch die Taubheit in den Fingern los geworden.5 Punkte
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
mtb_squirrel und 3 andere reagierte auf Cephalotus für Thema
Ein Tag unterwegs besteht aus mehr als nur gehen und die "Belastung" ist auch nichts grundsätzlich Schlimmes. Wenn das Gepäck tragen so unglaublich stört wäre ja naheliegend einfach daheim auf der Couch sitzen zu bleiben oder mit der Kreditkarte halt von Hotel zu Hotel zu wandern. Also ich zumindest WILL ja da draußen unterwegs sein und ich will das mit Rucksack und Gerümpel tun. Die maßvolle Anstrengung ist sogar wichtiger Bestandteil des Vergnügens. Klar, leichter ist schöner, aber quantifizierbar ist das kaum. 20kg statt 30kg ist ein riesen Unterschied, aber 2kg statt 3kg juckt mich einfach nicht (mein Alltagsrucksack auf dem Weg zur Arbeit ist schwerer), es sei denn ich wäre als Trailrunner unterwegs, was ich aber nicht bin. Ich will wandern/hiken/trekken und nicht rennen, schon garnicht gegen die Uhr oder gegen andere. Daran wäre auch nichts Verwerfliches, ich hab da nur keinen Bock darauf. Auf der anderen Seite steht die Zeit des nicht wanderns. Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch so ist, aber ich würde mal grob einteilen 8h am Tag wandern, 8h am Tag nicht wandern und 8h am Tag herum liegen/schlafen. Warum sollte mein Wohlfühl Optimum auf der gesamten Tour jetzt gerade an dem Punkt liegen, wo die einen 8h aufs extremste optimiert wurden, während die anderen 16h darunter deutlich leiden? Sas sind ja viele Faktoren wie z.B. Schlaf, Ernährung, grundsätzliche Gemütlichkeit, Schutz vor Nässe und Kälte und Getier, persönliche Hygiene, usw, usf... Manche kommen mit einem einzigen Kunstfaser T-Shirt aus und haben als Jacke irgendeine "Plastiktüte". Das ist super leicht. Ich will aber auf gar keinen Fall so herum laufen, für mich ist das nicht komfortabel. Ich will Abends im Schlafsack was angenehmes anziehen können, ich will morgens nicht in ein salzverkrustetes 3km gegen den Wind stinkendes Kunstfaserteil rein schlüpfen und ich will eine Funktionsregenjacke mit 'ner Membran oder nen Regenschirm, was halt grad passt und für mich angenehm ist. Und ich esse auch gerne was Gesundes und Schmackhaftes. Meine Freundin ist Veganerin. Alleine das erfordert schon auf bestimmten Touren, dass man mehr Nahrung mitnimmt als ultraleicht möglich wäre, wenn man sich halbwegs hochwertig ernähren möchte. Wenn ich die Wahl habe 1kg mehr oder weniger zu tragen und das entscheidet über 1 Woche gutes Essen oder 1 Woche Ultraleicht Einerlei, dann ist für mich die Entscheidung klar. Aber: Ich renne auch nicht die Trails. Würde ich 50km am Tag herum renenn und mich ggf. im Wettkampf mit anderen sehen, dann hätte ich auch eine Perspektive. Ich wandere aber aus einem Vergnügen heraus und möchte eine schöne Zeit verbringen. Hätte ich z.B. gesundheitliche Probleme und könnte einfach nicht mehr als x kg tragen, dann würde auch ich vermutlich UL doer auch XUL wählen statt garnicht zu gehen, aber zum Glück bin ich gesund. Und dann ist da noch die krass individuelle Perspektive. Wenn man als willkürliches Beispiel nimmt, dass es ab ca. 1/5tel des eigenen Körpergewichts unlustig wird, dann kann der 90kg Mann eben 18kg herum tragen, die 45kg Frau aber nur 9kg. Für den einen ist da leichte Ausrüstung eben ein benefit, für die andere hingegen eine Notwendigkeit, weil es für sie anders garnicht sinnvoll ginge. MfG4 Punkte -
Naja, ursprünglich ging es mir um die Frage, inwiefern und an welchem Punkt das Basisgewicht angesichts des Gewichts von Wasser und Nahrung in den Hintergrund treten und andere Arten und Weisen der Effizienzsteigerung an Bedeutung gewinnen sollten. Beispiel: Basisgewicht: 4kg Wasser: 2kg Nahrung: 3,5kg Getragenes (Kleidung etc.): 1,5kg Total: 11kg Wobei das Basisgewicht ca. 36% des Gesamtgewichts ausmachen. Angenommen, man isst pro Tag 700g Nahrung, dann sind es am Tag 2 noch 39%, dann 42%, 45% und schliesslich 49% an Tag 5. Infolgedessen stellt sich mir die Frage, ob eine marginale Reduktion des Basisgewichts angesichts möglicher unangenehmer Folgen (Schlafmangel, leeres Handy etc.) noch Sinn macht. Meine ursprünglichen Beispiele waren: - Einen Rucksack ohne Rahmen und Hüftgurt wählen (-200g), - Einen weniger warmen Quilt verwenden (0 Grad statt -7 Grad Komfort, -150g), - Auf ein Kissen verzichten (-60g), - Eine kleinere Powerbank mitnehmen (-75g). Das wären insgesamt 485g oder 4% des Gesamtgewichts an Tag 1 oder 6% des Gesamtgewichts an Tag 5. Verblasst das nicht im Vergleich zum Gewicht der Nahrung oder des Wassers? Im Verlauf der Diskussion wurde jedoch die Auseinandersetzung etwas zu intensiv. Zudem hatte ich den Eindruck, dass meine Ausführungen möglicherweise nicht klar genug waren oder teilweise missverstanden wurden.4 Punkte
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
MiaTravels und 3 andere reagierte auf Cephalotus für Thema
Das ist halt der Unterschied zwischen "leicht" und "ultraleicht", zumindest empfinde ich es so. Bei ultraleicht ist der Kompromiss immer noch leichter. das ist auch der Grund, warum ich mir von ultraleicht seit Jahren zwar einzelne Dinge abschaue, das aber so im Gesamten für mich nicht umsetzen will und werde. Ob ich 3,5kg oder 4kg im Rucksack habe (+ Nahrung/Wasser) ist mir tatsächlich scheißegal. Nicht egal ist mir, ob ich warm, bequem und gut schlafen kann oder nicht. Die ultraleicht Leute (und wohl die meisten in diesem Forum) stimmen mir nicht zu und sind der Ansicht, dass es das unbedingt wert ist, auch die letzten 500g zu reduzieren. Finde ich auch okay, jede(r) wie er mag. Ein weiterer Aspekt ist Gewicht zu Geld beim kauf neuer Ausrüstung. Ich kaufe auch Zeug um für 1 Euro dann nur 1g einzusparen. ich selbst finde das schon etwas freakig. Bei den meisten Sachen geht bei mir der Neukauf bei ansonsten noch tauglicher Bestandsausrüstung mit der Frage einher: Wird das Teil damit um wenigstens ca. 1/3tel leichter (oder wird es leichter und zugleich auch noch besser). Wenn ja, finde ich das spannend, wenn nein, kann es meist auch noch warten. 1/3 leichter ist schon eine ziemliche Hürde.4 Punkte -
Hexatrek Abschnitt Vogesen im September
mmaddin und 2 andere reagierte auf birgit unterwegs für Thema
Ich bin den GR 53 im April (da tatsächlich mit Nachtfrost auf dem Donon) und Anfang Juni gegangen und habe die gegenteilige Erfahrung mit einigen vom Vogesen Verein betreuen Hütten gemacht: ich war positiv überrascht, dass sie vorhanden, offen und in gutem Zustand waren. Die schon genannte Internetseite fand ich beim Einschätzen hilfreich. Ausserdem wäre mein Tipp, bei der Tour die Kultur (zu der neben den Burgen und historischen Orten auch die Cafés, Ferme Auberges, Fromageries etc. gehören) als Teil des Weges zu begreifen und zu nutzen und lokale Spezialitäten nicht auszulassen. Dann spart man sich auch Gewicht beim Essen. :-)3 Punkte -
Bin gerade frisch aus den Vogesen zurück und war 4 + 8 Tage unterwegs. Durch zweimalige An und Abreise fiel natürlich etwas Zeit weg, aber mit 2 Tagen mehr wäre ich komplett durchgekommen. So bin ich in Saverne ausgestiegen und dann beim zweiten Anlauf bis Thann gelaufen. Im Schnitt ca 30km am Tag. In 3 Wochen solltest also deutlich weiter kommen bzw kanns du auch einige Alternativen und Rundwege laufen. Bin auch mit der Hexatrek App gelaufen und war ehrlich gesagt ziemlich zufrieden. Wasserstellen waren allerdings tatsächlich nur so zu 60% akkurat. Außerdem hat's ein wenig genervt, da ich bei praktisch jeder Abzweigung das Handy prüfen musste, ob der Hexatrek dem GR5 folgt oder eine andere Route wahlt. Somit hatte ich das Handy häufiger in der Hand als ich wollte bzw. konnte nicht einfach den Schildern des GR5 folgen. Also geht natürlich schon, aber dann ist's eben der GR5 und nicht der Hexatrek. Zum Einkaufen und Einkehren habe ich ebenfalls Google Maps verwendet. Wobei einige Auberges laut Google Maps geöffnet hatten, in der Realität dann weniger. Die Auberges sind dann auch die "Restaurants" mit elsässischen Spezialitäten, wobei du für die schon Fleisch essen solltest. Da ich fast durchgehend sehr windreiche bis stürmische Nächte hatte, bin ich häufig in Schutzhütten untergekommen. Bis auf eine oder zwei fand ichs tatsächlich nicht so schlimm bzgl Hygiene. Habe meistens auf nem Tisch liegen können, die mir mit 1,80 reichten, einmal auf dem Dachboden und einmal auf dem Boden. Da es so viele von ihnen gibt, kannst du theoretisch ganz ohne Zelt/Tarp los. Aber finde persönlich Zelt schöner und habe es wann immer möglich/sinnvoll aufgebaut. Das NSG, welches Mars meint, ist vermutlich der Teil von Le Bonhomme bis Col de la Schlucht. Laut App kann ab kurz hinter dem Lac Noir übernachtet werden, was nicht stimmt. Da hat man ca 30km die gemacht werden müssen, weil es überall dazwischen weder eine Schutzhütte noch legale Biwakmöglichkeiten gibt. Das bei der allgemeinen Planung berücksichtigen. Da sind wir letztes Jahr mit meiner Freundin auf die Nase gefallen.3 Punkte
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf martinfarrent für Thema
OT: ... dass man noch viel tiefer in die Tasche greifen kann, als man es soeben schon getan hat. Zu den allgemeinen 'Skills' im Leben gehört es daher, die eigene finanzielle Grenze nach fast automatischer Verschiebung nach oben auch wieder in den Griff zu kriegen... finde zumindest ich. Das gilt auch für Komfortgrenzen und das Zeitbudget (im Kopf: Wie viel meiner Freizeit will ich dem Gear widmen?). Aber ich denke, da haben wir (hier) fast alle so unsere Probleme. Mit @kra und ein paar anderen sprach ich neulich beim Treffen über die Nutzung von Foren für Gear-Expertise. Es ist mit wachsendem Wissen nicht unbedingt leicht, für sich selbst ein sinnvolles Niveau festzulegen und einzuhalten.3 Punkte -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
MaikGrosser und 2 andere reagierte auf pielinen für Thema
Meine Schlussfolgerung nachdem ich über das Thema sinniert habe: -Einen abnehmenden Grenznutzen gibt es nicht! -sonst gäbe es kein UL und XUL -es gibt nur stupid light der, ohne Glück, durchaus gefährlich werden kann, -ein Overnighter am Wochenende im heimischen Mittelgebirge hat z.B. minimalste Anforderungen, im Gegensatz zu einer Hochgebirgsüberschreitung -die Bedingungen sind nicht immer gleich, man kann immer overequiped oder underequiped sein, je nach Erfahrung3 Punkte -
Hexatrek Abschnitt Vogesen im September
BitPoet und ein anderer reagierte auf mmaddin für Thema
Wenn man nett anfragt («Je suis végétarien ...») findet sich bestimmt immer auch eine fleischlose Alternative. In einer Ferme-Auberge (das müsste die FA Breitzhousen gewesen sein) gab es so mal einen prächtigen Kartoffelauflauf mit leckerstem Munster-Käse, während das Fleischgericht halt eine dicke fette/fettige Wurst mit ein paar Kartoffelscheiben als Beilage war. Streng vegan könnte aber in der Tat schwierig werden. Ich finde übrigens die Route des HexaTrek nicht durchgehend überzeugend, lässt einige sehr schöne Ecken links liegen (zB Taennchel oder den Kamm-Abschnitt zwischen Hohneck und Col de Herrenberg), obwohl die zum Teil sogar Höhenmeter sparen würden. Vielleicht um zwecks Resupply durch Ortschaften zu kommen? Meine Empfehlung wäre daher, sich aus den diversen GRs und sonstigen Wegen (zB CCFA) selbst eine Route zusammenzustellen, z.B. mit Hilfe von Waymarked Trails. Als App (unter IOS) würde ich (zur Vorab-Planung und für die Navigation unterwegs) MapOut empfehlen. Bei den Hütten gibt es vielleicht schon auch mal die eine oder andere vermüllte Bruchbude, einige auch nur drei Wände und ein Dach, aber den Großteil habe ich als recht ordentlich in Erinnerung, teilweise frisch renoviert und vor allem in den südlichen Vogesen (z.B. vom CV Masevaux) geradezu luxuriös mit Heizofen und auch mal Brennholzvorrat vom Forst ausdrücklich «pour la cabane» -> auf dem schon genannten refuges.info nach Ausstattung und aktuellen Fotos schauen. Und möglichst Hütten wählen, die etwas weiter von der nächsten Fahrstraße entfernt sind. @BitPoet Generell würde ich im September auch noch keine Minusgrade erwarten, sondern wahrscheinlich eher noch schönes Spätsommerwetter, aber das kannst du kurz vorher dann eher abschätzen. Ich hatte auch schon zu Silvester mild und trocken und am darauf folgenden Ostern dann feuchtkalt mit Schneeregen.2 Punkte -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
hmpf und ein anderer reagierte auf kra für Thema
Yepp, gerade das erstere ist einer der Skills die wichtig sind, sowohl für einen selber wie bei der Bewertung der Ausrüstungsliste Anderer. Ansonsten erinnert mich die Diskussion um "skills", gear und UL doch sehr an die erste Staffel von "7 vs wild". Da konnte man schön die Grenzen von "skills vs. gear (vs wild)" sehen und auch SUL (wobei das "stupid" da durch das Team im Hintergrund entschärft war) wurde eindrucksvoll vorgeführt.2 Punkte -
Therm-a-Rest NeoAir Xtherm NXT (VS.) Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT
lowhang und ein anderer reagierte auf kai für Thema
@Lotus Bei mir im Schrank liegen eine Xlite in R, eine Xtherm in RW, eine Xlite NXT in RW und eine Xtherm NXT in RW. Wie du vielleicht schon bemerkst, überwiegt die RW-Version. Die ist zwar nicht notwendig, aber deutlich komfortabler. Und gerade bei der Xtherm bin ich froh um die breitere Version, weil es keinen Spaß macht, mit den Armen auf den Boden zu kommen, wenn er so kalt ist, dass der hohe R-Wert der Xtherm notwendig wird. Die Frage, welche man nehmen soll, wenn es nur die eine sein darf, haben sich auch auf YouTube schon viele gestellt. Und das Fazit war bei den YouTubern, die ich mir angesehen habe, immer das gleiche: Xtherm! Sie argumentieren, dass man damit den größten Temperaturbereich abdecken und im Sommer durch die warme Matte auf einen dünneren Schlafsack zurückgreifen kann. Dem würde ich so zustimmen, auch wenn die Xtherm schon ordentlich Wärme "reflektiert". Ich liebe meine alte Xlite in Regular und auch damit war es möglich, nicht mit den Armen auf dem Boden zu landen, aber der Komfortgewinn der Regular Wide ist mir das Mehrgewicht mittlerweile einfach wert. Und wenn man den größten Temperaturbereich abdecken will, kommt wohl nur die Xtherm infrage. Vor allem, wenn man ein Kaltschläfer ist wie ich und gerne auch bei kalten Temperaturen damit draußen ist. Sollen die Touren nur vom Ende des Frühlings bis Anfang Herbst stattfinden, wäre sie meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig.2 Punkte -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
ConTour und ein anderer reagierte auf BitPoet für Thema
OT: Ach Menno, das ist jetzt aber zu einfach: ein Handtuch natürlich!2 Punkte -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
entwurfung und ein anderer reagierte auf ULgäuer für Thema
Dann ist absolutes UL daheim zu bleiben ohne Gepäck.2 Punkte -
(Falt)Schaummatten-Sammelthread
Nero_161 reagierte auf Schwarzwaldine für Thema
Irgendwo in den Tiefen des Forums bin ich mal auf einen Thread gestoßen, in dem einige Schaummatten, insbesondere welche zum Falten, vorgestellt worden sind - der ist aber schon älter und viele Links, insbesondere die zu Ali, sind veraltet. Deshalb kommt hier ein neuer. Eva- und sonstige Schaummatten haben ja den großen Vorteil, ziemlich unkaputtbar zu sein und relativ leicht, mit Struktur sind sie auch durchaus bequemer als die gute alte Einfach-Rollmatte. Das und der Umstand, dass ich damit durchaus auch meine Crosshammock beschlafen kann, hat mich zum Umstieg von TAR Xlite in L zum Eierkarton bewegt. Zunächst Exped Flexmat in L, wegen der Maße - ist aber ein Riesenkoffer, bin dummerweise erst anschließend auf die Idee gekommen, dass es mit Faltmatten gar keine volle Größe braucht und habe mir, wegen Verfügbarkeit vor Ort und übersichtlichen Kosten, die Decathlon-Faltmatte zugelegt. Faltmatten mit Struktur gibt es ja massig, einige leichter, einige schwerer, bei weiteren Studien, u.a. auch in dem alten Thread, bin ich dann auf die Vango Thermatrek gestoßen, die mit verlockenden 240g angegeben ist - sie war etliche Wochen nicht lieferbar, heute kam sie endlich, sofort auf die Waage: die 240 g kann mein Exemplar zwar nicht einhalten, aber 263g ist immer noch fast 120g leichter als die Decathlon - zumal das Packmaß auch deutlich schlanker ist. R-Wert ist laut Hersteller 1,5 (steht nur auf der Verpackung, nicht im Netz). Sie ist aber auch dünner von der Materialdicke her, die Noppen haben sich schon beim Probeliegen etwas eingedrückt, was die Decathlon nicht macht. Vom Liegekomfort her wirkt sie etwas härter als die Decathlon (ist mir in der Hängematte eh egal, aber falls mal kein Hängeplatz zu finden sein sollte, kommt die Bodenoption ins Spiel), aber nicht sonderlich. Packmaß und Gewicht lassen sie deshalb sicher interessant für den ein- oder anderen hier machen. Bilder (insbesondere im Vergleich zur Decathlon) kann ich morgen machen und weitere Berichte zum Feldtest folgen natürlich.1 Punkt -
Vor dem Falten gut ausschlagen, moeglichst frueh im Zelt auslegen mit der trockeneren Seite nach oben, aber u.A. deswegen machen ja auch die Kombis zwischen duenner, Glatter und Flexmat Plus (Torso) viel Sinn1 Punkt
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(Falt)Schaummatten-Sammelthread
York reagierte auf Schwarzwaldine für Thema
Zumindest die drei Matten, die ich vorgestellt habe, sind alle 55cm breit, sieht man auf den Bildern nicht richtig. Aber ja, war auch ein Grund, dass ich sie genommen habe. Die 51 der Exped regular finde ich reichlich mickrig, insbesondere in der Crosshammock. Die Eierkartons verbessern für mein Empfinden den Liegekomfort.1 Punkt -
Ich finde sie komfortabler, da mehr Polsterunmg ab ca 75-80 kg klappt bei Seitenschlaefern von den aktuell noch Erhaeltlichen (GG Sleeping Pad ja leider nicht mehr) nur die Exped Flexmat (Plus) die Anderen sind dann zu weich, dass sie an hoeher belasteten Stellen zusammengepresst werden und Kaeltebruecken entstehen. Mit der eingeschlossenen Luft halte ich fuer Marketing-Geschwafel. Was fuer ne Naesse ? Ok wenn ich so ein Teil als Fussmatte im WW-Selfbailer-Packraft verwenden wuerde, waere sie ringsrum nass, dann dauert das Trocknen abends deutlich laenger als bei ner glatten oder einseitig Glatten wie dem Sleeping Pad, aber wenn ich jetzt z.B. ne Flexmat Plus auf nassen Boden lege und hinterher ins Zelt, was interessiert mich die nasse Unterseite, meist ist das eh alles durch die Koerperwaerme morgens trocken und wenn nicht ganz halt dann vor dem Zusammenpacken Bei mir duenne Evazote Matte Koerperlaenge, darauf Kopfkissen und im Anschluss Torsomatte1 Punkt
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In der Hexatrek App wird dir angezeigt, wenn Camping erlaubt ist und wenn nicht. Dies ist über die Wegmarkierung gelöst, wenn diese rot ist, befindet man sich in der Nähe von Dörfern und Camping ist nicht erlaubt. Die Franzosen unterscheiden zwischen Camping und Biwakieren, wobei deren Biwakieren wohl dem LNT-Übernachten und Camping halt so dem fetten Lagerfeuer und Hali-Gali entspricht. Leider ist die Datenbasis der App mindestens 15 Jahre alt. Wasserstellen oder Hütten kannst Du komplett vergessen, besser Gaia GPS oder eine Opensource basierte Karte verwenden und da die Wasserstellen finden. In Dörfern zeigt die App manchmal nur einen Laden an, Google Maps hat hingegen alle Optionen. Die Hütten auf der App sind meist unbrauchbar, niemand übernachtet freiwillig in einer Hütte, deren Hauptzweck seit Jahren die Verwendung als Klo ist (ich habe jede Hütte auf der App begutachtet). Es müffelte halt meist eher penetrant... Ich habe nur einen Fehler bei der Anzeige der Campingerlaubnis gefunden, das Naturschutzgebiet war offensichtlich jünger als die Datenbasis der App, aber da gab es eindrucksvolle Schilder mit Strafandrohung etc. In den Burgruinen würde ich nicht übernachten, wohl aber rund herum. Es gibt halt Burgruinen direkt an einer Strasse, aber auch eher abgeschieden im Wald. Zum Kleiderwaschen, Akku Laden etc eignen sich die herkömmlichen Campingplätze sehr gut. Spottbillig (unter 10 Euro) und Platz gibt es auch, da die Hauptsaison im September bereits vorbei ist. Diese Campingplätze findest Du aber auch mittels Google und nicht mittels der Hexatrek App. Ich war letztes Jahr im September da, die Kälte war nie das Problem, eher die Hitze tagsüber.1 Punkt
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Gut zu wissen. 🤩 Habe kaum Erfahrung mit Mikrowellen. Zum Thema „Metall in der Mikrowelle“ gibts anscheinend noch Sonderfälle, siehe xyz. Ebenda der fun-fact: Was es nicht alles gibt. 🙃1 Punkt
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Da wo man in F CV-Kartuschen findet, findet man in der Regel auch Schraubkartuschen. 100g Kartuschen wirst du vermutlich nur bei Decathlon finden. Nimm eine 230er mit oder 2 100er und spar dir den Adapter. Im September, besonder in der zweiten Hälfte, kann es immer mal kalt werden, besonders in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit. Aber in den Vogesen gibt es viele Schutzhütten, manchmal sogar mit Ofen. Schutzhütten Gite-Refuges1 Punkt
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Grand Ballon, Vogesen im Sept. 2023: https://www.meteoblue.com/de/wetter/historyclimate/weatherarchive/le-grand-ballon_frankreich_11968717?fcstlength=1m&year=2023&month=91 Punkt
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@Craftsman schau mal in der verlinkten PDF ab Seite 211 Punkt
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Diese Sohlen sind noch besser als die originalen Sohlen auf den Altras. Megagrip ist quasi Standart bei guten Trailrunnern, es gibt unzählige Modelle mit dieser Gummimischung von nahezu allen Herstellern, auch Altras haben das, wenn sie dann mit Vibram Sohlen ausgestattet sind (gewisse Timp Modelle beispielsweise nicht, deshalb bemerken Leute, dass sie damit mehr rutschen). Zusätzlich wurde hier aber eine Litebase Sohle verbaut, dies gibt es normalerweise nur bei teureren Trailrunnern. Litebase bezieht sich auf die Konstruktionsweise der Sohle und ist offenbar ein wenig teurer als normales Megagrip. Im Autobereich würde man hier von einem Restomod sprechen, d.h. ein historisches Fahrzeug wird restauriert, gleichzeitig aber mit moderner Technik ausgestattet. Solange die Dämpfung (und der Leim) hält sicher eine gute Sache.1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
notenblog reagierte auf martinfarrent für Thema
OT: Nee... den hat er (Skills!) im Kopf. Sonst wüsste er das mit dem Handtuch ja nicht.1 Punkt -
https://www.theultralighthiker.com/2021/12/15/cyclone-chair/ https://www.thermarest.com/de/produkte/sitzkissen/trekker-chair/trekker-chair.html https://www.theultralighthiker.com/2017/07/08/bathtub-groundsheet-chair/ https://www.theultralighthiker.com/2020/11/18/the-nano-chair/1 Punkt
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Moin, angegeben mit 95g zu einem ziemlich guten Preis. https://www.sportsshoes.com/de-de/product/hst1860/wasserdicht-lite-half-reiverschluss-jacke1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
kra reagierte auf martinfarrent für Thema
Was? Du gehst hier offenbar davon aus, dass Nichtkönnen gleich auch schwere Folgen haben muss. Dem ist doch nicht so, wenn ich bspw. nur feststelle, dass mir kurze Matten zu unbequem sind und die entsprechenden 'Skills' keine Abhilfe bringen. Aber auch dies: Wenn man zu viele Diskussionen gleich in die Skills-Richtung dreht, dann verliert man das eigentliche Thema aus dem Auge. Hier ging es um den Punkt, an dem weitere Ersparnisse beim Basisgewicht dem TO zu gering und/oder zu unkomfortabel wären, insbesondere in Relation zu anderen Gewichtsfaktoren wie Lebensmittel.1 Punkt -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
MisterAufziehvogel reagierte auf Mia im Zelt für Thema
Einige Argumente von @zopiclon wirken auf mich völlig überspitzt, haben aber doch einen wahren Kern. Welche Trekking-Touren bist du bisher überhaupt mit SUL-BW gelaufen? Vieles wirkt theoretisch. Aber vielleicht täusche ich mich und es folgen bald spannende Reiseberichte mit Erfahrungswerten zum Ersatz von Ausrüstung durch Fähigkeiten. 💡 Klar, ist es möglich Ausrüstung teilweise durch entsprechende Fähigkeiten zu ersetzen oder zumindest leichtere Ausrüstung zu nutzen. Beispiel: So reicht in vielen Fällen schon ein minimalistisches, nicht freistehendes Einwandzelt, wenn man die Platzwahl clever angeht, das Wetter beobachtet und entsprechende Heringe nutzt. Ein freistehendes 2-3kg Kuppelzelt ist sicherlich einfacher aufzustellen, insbesondere wenn der Boden sehr hart oder sehr weich ist oder gar eine Holzplattform. Ein nicht freistehendes Zelt kann man da mit entsprechenden Kenntnissen trotzdem aufstellen, ist bloß schwieriger. Erfordert aber auch passende Heringe, ein paar Schnüre sowie schwere Steine. Ganz ohne geht´s halt doch nicht. Anderes Beispiel: Wenn ich mich vorher über die zu erwartenden Temperaturen informiere, kann ich den passenden Quilt/Schlafsack wählen. Erfordert aber mehr Arbeit als grundsätzlich den schwereren mitzunehmen. __ Die Grenze wann leichtere Ausrüstung mir nicht mehr nützt ist höchst individuell und hängt vom Ziel ab. Mein Ziel ist es Schmerzen zu vermeiden und eine schöne Zeit in der Natur zu verbringen. Dabei möchte ich 25-30km pro Tag wandern. Da ich Probleme damit habe schweres Gepäck zu tragen, muss die Ausrüstung zum Großteil zwingend UL sein, damit ich auch noch Lebensmittel für bis zu eine Woche tragen kann. Daher zählt für mich nicht bloß das BW, sondern das gesamte Rucksackgewicht. Die Fähigkeit schwer zu schleppen habe ich also definitiv nicht. Stattdessen arbeite ich akribisch an einer Tourplanung, die mir z.B. leichtere Ausrüstung oder mehr Resupply-Möglichkeiten ermöglicht. Ein maximal leichter Rucksack, der wenig Komfort bietet ist daher für mich auch nicht zielführend. Auch bringt mir leichtes Gewicht wenig, wenn ich dadurch nachts friere und nicht schlafen kann. Dann lieber ein Pulli mehr und etwas mehr Daune im Quilt. Ein Kochset lasse ich nur dann weg, wenn ich sehr häufig einkaufen oder einkehren kann. Oder wenn die Tour nur ein paar Tage geht. Kalte Mahlzeiten schmecken mir einfach weniger, habe ich festgestellt. Es gibt durchaus Fernwanderungen (z.B. in den Alpen), die hochalpine Abschnitte mit T4 Passagen, Seilsicherungen etc. beeinhalten. Daher hängt die Ausrüstung auch maßgeblich von der geplanten Tour ab. Eine Regenhose hatte ich z.B. im sonnigen Arizona nicht mit, in Norwegen habe ich sie häufig gebraucht. Ergänzung: Manche Fähigkeiten habe ich schon von Natur aus (z.B. Trittsicherheit, Respekt vor den Naturgewalten), andere habe ich erlernt (z.B. Bedingungen vor Ort einschätzen, mit der Ausrüstung umgehen) oder verbessere ich gerade (z.B. bessere Zeltplatzwahl bei Sturm), wieder andere werde ich nie haben (z.B. schwer schleppen, auf harten Untergründen in Seitenlange schlafen).1 Punkt -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
entwurfung reagierte auf martinfarrent für Thema
Das stimmt m.E. gar nicht. Viele Leute haben sich beim Skifahren noch nie nennenswert den Kopf gestoßen und erwarten das auch bei keiner anstehenden Abfahrt. Sie wissen aber dennoch, dass dergleichen passieren kann und tragen einen Helm. Kein UL-Beispiel? Nein, aber das ist Vorsatz... damit keiner anfängt, über das Beispiel selbst zu diskutieren. Zur Eingangsfrage noch ein Gedanke, der etwas seltener erwähnt wird: Irgendwann muss man ja auch mal aus dem 'gear mode' wieder raus kommen. Der wird sonst nervig. Auch auf die Gefahr hin, eine Gewichtseinsparung zu verpennen, bin ich lieber mal eine Weile mit meinem Kram zufrieden.1 Punkt -
Packliste für drei Monate Chile, Argentinien und Peru
Kay reagierte auf dermuthige für Thema
Ich fürchte, da ist ein wenig zu viel abgespeckt: Ich entdecke kein Objektiv in der Liste Ansonsten gehör ich zu denen, die das Thema "schwere Kamera" gut verstehen können. Aber eben deshalb habe ich das restliche Gewicht möglichst reduziert, daher sind die Hinweise der anderen sehr wertvoll. Aber vielleicht hilft dir das zusätzliche Gewicht eines Objektivs in der Liste, noch einmal genau zu evaluieren, wie wichtig dir das ist. Wie hier auch schon erwähnt, eine kleine Sony RX100 leistet tolle Dienste. Sofern dein Fokus nicht unbedingt Dämmerung und Nacht sind, ist das eine solide Wahl, und die neueren Modelle haben sogar 24-200mm Zoom. So ein Teil habe ich im Alltag dabei. OT: Ich fühle mich persönlich angegriffen! Das schöne am Trekking ist doch, das es einen an die schönsten Plätze zum Fotografieren führt1 Punkt -
Hallo zusammen, ich bin Jens, komme aus Düsseldorf und bin 44. Wie vermutlich jeder hier liebe ich es, draußen unterwegs zu sein. Aktuell warte ich auf mein neues Bike, um im Mai auf Bikepacking Tour zu gehen. Und nach Monate langem mitlesen dachte ich, es ist mal Zeit einen Account zu erstellen und Hallo zu sagen. Grüße Jens1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Martin von Dannen reagierte auf Craftsman für Thema
So grundverkehrt ist es nicht. Viele der Unfälle, die in den Bergen passieren, sind darauf zurückzuführen, dass Leute sich überschätzen, die Bedingungen falsch einschätzen und sich dann in Situationen wiederfinden für die sie individuell nicht richtig ausgerüstet sind. Es gibt Leute die in Trailrunnern unter Idealbedingungen aufs Matterhorn oder andere 4000er kommen. Das heißt nicht dass Hinz und Kunz das tun sollten, und schon gar nicht unter allen denkbaren Verhältnissen. Wenn man im Grenzbereich Gewicht reduzieren will muss man einfach wissen was man da tut und sich der Grenzen bewusst sein.1 Punkt -
Das ist ja kein Glaubens Krieg, denn das Ziel ist für alle gleich, leichter (und bedingt geringes Volumen) werden, den Nutzen daraus kann ja jeder anders gebrauchen. Gar keins, nur je schneller man sein könnte, desto leichter fällt es einem es langsamer zu tun, das ist doch Komfort, die auf technisch ausgereiften Einrichtungen beruhende Bequemlichkeiten oder Annehmlichkeiten. Wilbos Anmerkung zum bergauf gehen/laufen ist schon ein guter Maßstab.1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
ConTour reagierte auf Wanderfalke für Thema
Wird Zeit auch körpereigene Reserven als Consumables in der Packliste zu führen 😄1 Punkt -
OT: Das Gewicht hat sich bei dir doch nur von den Schultern auf die Plauze verlagert, oder nicht? 🤪 *duck_und_weg*1 Punkt
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Habe bei beiden shops schon mehrfach bestellt. sind 100% seriös!1 Punkt
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(Falt)Schaummatten-Sammelthread
York reagierte auf Schwarzwaldine für Thema
@RaulDuke: Ja, die Flexmat-Plus-Kombi wird hier, sobald es häufiger auf den Boden geht, auch noch einziehen. Wenn irgendwann mal die Airmat Duo die Biege machen wird, möchte ich keine neue Luftmatte fürs Bikepacking nachkaufen, sondern auf kurze Flexmat + Eva setzen. @wilbo: ja, den meinte ich, danke fürs Suchen! Ja, das mit dem Regensammeln ist sicher ein negativer Punkt bei Eierkartons. Mit der Vango und der äußerst glatten Oberfläche, ähnlich wie bei der Flexmat, könnte es bei wärmeren Temperaturen auch zu Schwitzwasseransammlungen in den Vertiefungen kommen. Bei der poröseren Decathlonmatte dürfte das nicht so schnell der Fall sein, ist jedenfalls meine Vermutung. Hier noch die Vergleichsbilder: die Vango lässt sich auch nochmals etwas komprimieren.1 Punkt -
Es bewahrheitet sich mal wieder das jeder Thru so individuell ist wie der Mensch dahinter. Obwohl du in einem eigentlich sehr homogenen UL-Forum postest gehen meine Erfahrungen und Meinungen in einigen Punkten in eine andere Richtung als die meiner Vorredner. Ein BW von 4,5 kg für den PCT Start ist schon mal top! Vorallem da es vermutlich deine erste Langdistanzerfahrung ist (sonst würdest du hier eher nicht nachfragen). Erster Tipp: lies dir mal online andere Posts und ähnliche Fragen zum PCT durch. Das Inet ist voll damit. Es ist immer das klassische Schema. Person entscheidet sich für PCT, freakt dann ein bisschen (aufgrund dieser großen und unvorhersehbaren Entscheidung) aus, ist eigentlich bereits gut informiert, nirvt dann die Nerven etwas weg, kontaktiert zig andere Meinungen, erhält 100 unterschiedliche Antworten und wird dann noch unsicherer. Das ist menschlich, passiert den meisten . Kenne ich selbst. Aber keine Sorge, der PCT ist keine Raketenwissenschaft. Da gehen jedes Jahr unzählige Leute erfolgreich den Weg. Und jeder kann dort "erfolgreich" sein. Der unfitte absolute Neuling der mit Deuter und 15kg am Rücken startet genauso wie HotPants Louis der den 20. Thru seines Lebens läuft und am Weg zum Quatro Triple Crowner in die Analen der Geschichten eingehen wird. Aber etwas konstruktiver: Frameless kann genauso funktionieren wie mit Frame. Dein BW ist schon gut. Wichtig ist das der Rucksack passt, sitzt und für die funktioniert. Frameless heißt ja nicht gleich Hipbeltless. ZB MLD Exodus hat keinen Frame aber mit dem geht bei mir recht viel wegen der guten Hüftflossen. Ich glaube das hängt auch stark davon ab was für ein Typ Wanderer du bist (oder dort wirst) hinsichtlich Geschwindigkeit und Tagesdistanzen. Bist du der Distanztyp und bummelst weniger schleppst du weniger Essen und Wasser und kannst auch frameless mehr Erfolg haben. Überschätze die Wüste nicht. Klingt blöd aber ist so. Du wirst nicht zwangsläufig jeden Tag mit 6 Litern Wasser unterwegs sein. Eher die Ausnahme. Auch in der Sierra ist das Peakweight am Starttag nach Resupply am höchsten. Die Gewichte nehmen kontinuierlich ab (H2O im Verlauf bis zur nächsten Quelle, Food bis zum nächsten Resupply). Meine persönliche Einschätzung, wenn du es schaffst das der Mittelwert des gesamten Packs daraus auf Dauer irgendwo bei max. 8-9 kg liegt ist frameless bequem genug. Persönlich würde ich trotzdem nicht mir einem Hyberg Bandit gehen wollen. Aber Rucksäcke sind eben auch Geschmacksache. Bzgl. Zu viele Klamotten. Also gleich vorweg: unter Tags wird die in der Sierra nicht zu kalt. Generell gilt: Temperatur je nach Startdatum. Das Startwindow klafft mittlerweile riesig auseinander. März bis Juni sind 3 Monate. Wo du im März den Arsch abfrierst, verglühst du im Juni... übertrieben gesagt. Wenn du frierst dann natürlich vorallem bei frühem Startdatum. Dann frierst du nachts aber schon in der Wüste und nicht erst unter Tags in der Sierra. Übrigens: rausgeben und ergänzen kann man sein Gear immer noch! PCT bei normalem Start (Ende April, bis Mitte Mai) würde ICH trotzdem immer auch ne Puffy dabei haben wollen. Also dünnes Fleece (Alpha, Microgrid, etc.) und leichte Puffy. Bin aber auch eine nächtliche Frostbeule. 2017 Startdatum 2.5. Trotzdem in der Wüste immer mal wieder unangenehm kühl in der Nacht für mich. Wie gesagt ein Fleece verabschiedet sich schnell wenn du es nicht brauchst. Bist du dir unsicher und denkst es geht auch ohne könntest du ja mit nem günstigen/alten Fleece starten und es sonst kübeln. Bzgl. Short/lange Hose. Würde mal sagen das Gros geht in Kurzer. Nicht nur die jungen Amis. Ich zB würde PCT nie in langer Hose gehen. Oben lang, unten kurz ist meine Adjustierung. Poddle Dog, bissige Eva? Schon davon gehört, scheinbar nie damit in Berührung gekommen. Wie sieht das aus? Lauf nicht blind in jeden Busch hinein. Guthooks/Farout wird dich sicher warnen wenn es bedrohlich wird ;). Vorteil von kurz unten rum: leichter, luftiger, mehr Bewegungsfreiheit, angenehmer, Hiker Tan, du siehst nicht aus wie ein deutscher Wandertourist Gegen Moskitos (dort wo sie sind) hilft zB auch ne dünne Windhose (die sich übrigens auch zum Schlafen eignen kann). Sonnenbrand wirst du haben. Es hilft Sonnencreme aber irgendwann bist du ohnehin die Sonne so gewohnt das sie dir irgendwie nichts mehr anhaben kann (ich hasse Sonnencreme). Hatte noch keine defekte Platy. Aber verwende sie auch eher spärlich. Filtere direkt über Quickdraw (früher am PCT Sawyer Squeeze) an PET Flasche. Direkt in Mund zum Trinken on the go oder halt in den Pot bei Bedarf. Ich filtere nicht an der Quelle alles Wasser. Platys sind reines Wasserreservoir (Rohwasser), fülle ich bei Bedarf in PET um (immer noch als Rohwasser), aus der PET wandert es durch den Filter dahin wo ich es brauche, dann wann ich es brauche. So quetsche ich die Platys nicht, deswegen halten sie auch. Gequetscht wird nur das PET und das gibt es günstig und sauber spätestens beim nächsten Resupply.1 Punkt
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Also mein Plan ist es, erst einmal in die hisigen Gefilden zu bleiben, maximal vielleicht noch Skandinavien im Sommer. Ich plane bisher keine Alpenüberquerungen oder Trips in den äußersten Norden. Jahrenzeiten wären Frühjahr bis Herbst. Winter traue ich mich noch nicht alleine ran. Ich entdecke momentan dieses Hobby noch ganz für mich alleine.1 Punkt
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@Gibbon Ja, das Lunar Solo, von Six Moon Designs, war auch mein erstes UL Zelt und ich fand es super! Der Preis ist dafür, was man bekommt echt moderat! Allerdings habe ich es nach zwei Jahren wieder verkauft und mir ein Plex Solo, für eine unglaubliche Kohle gekauft. Es mußte halt etwas wirklich leichtes aus DCF her… Aber für nen Einsteiger natürlich quatsch, so viel Geld in die Hand zu nehmen. Das Lunar Solo gibt es auch ab und zu mal gebraucht im Netz… Eine super Empfehlung! P.S. Wenn du dir bei den Preisen sicherer sein willst, unter dem halben Preis ist alles unseriös, außer es ist beschädigt. Eher so 2/3 des original Preises anvisieren…1 Punkt
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@SimplyMad Es wäre noch interessant zu wissen, zu welchen Jahreszeiten du wo unterwegs sein willst. Für Island im September braucht man eventuell ein anderes Zelt und einen anderen Schlafsack als für den Schwarzwald im Sommer. Schlafsack: Quilt als Alternative wurde ja schon genannt, muss man jedoch mögen zum schlafen. Wäre preiswerter als der von dir genannte Schlafsack. Selber gemacht als MYOG Projekt würde noch einmal Geld sparen, Anleitungen findest du dazu hier im Forum. Zelt: Als Alternative zum Lanshan 1 werfe ich mal das Six Moons Design Lunar Solo in den Raum. Wenn man mich nach einer Empfehlung für Einsteiger fragt, wäre das das erste, was mir in den Sinn kommt. Gute Qualität, leicht, sprengt nicht die Bank und lässt sich gut weiter verkaufen, falls du mal das Zelt wechseln willst. Die Nähte müssen allerdings selbst versiegelt werden (das ist mit Anleitung aus dem Netz kein Hexenwerk). Rucksack - Grundsätzlich für den Rucksackkauf: -> Als letzten Ausrüstungsgegenstand kaufen, wenn du gemessen hast (mit Packsäcken/Mülltüten) wie viel Volumen (inklusive Wasser und Lebensmittel) dein Gepäck hat. -> Sollte man anprobieren wie ein Paar Schuhe. Der Rucksack muss dir individuell passen. Beim Probetragen musste ich damals bei Rucksackkauf feststellen, dass mein Favorit (super auf dem Datenblatt und im Netz nur positive Bewertungen) sich auf meinem Rücken anfühlt, als würde mir jemand eine Stahlstange ins Kreuz drücken. Für Einsteiger ist der Osprey Exos eine Empfehlung (wenn er auf deinen Rücken passt ), weil preiswert und bewährt. Jedoch mit Rahmen mit 1,2kg relativ schwer für den UL-Bereich. Lässt man die Deckelklappe weg, spart man nochmal 150 bis 200g. Die neue Version 2023 hat jetzt endlich auch Taschen am Bauchgurt.1 Punkt
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Bitte bewahrt mich vor weiteren Fehlkäufen (Big 4)
Lotus reagierte auf baskerville für Thema
Schlafsack Einige Nutzer halten hier Pajak für sehr gut, was die Preis-Leistung betrifft. Du kannst hier, denke ich, bedenkenlos zugreifen. Wenn dein Budget allerdings nicht limitiert ist, würde ich hier im Highend-Segment kaufen (falls der Fokus auf einem 3-Jahreszeiten- oder Winterschlafsack liegt). Das Ding begleitet dich i.d.R. über einen längeren Zeitraum und da armortisieren sich hohe Anschaffungskosten. Außerdem schläft es sich mit der Gewissheit, sich auf den Schlafsack verlassen zu können, viel besser!:) Alternativ - falls es auch ein Quilt sein darf - hast du mit GramXpert einen europäischen Cottage-Hersteller für Apex-Quilts, denen ein gutes "Preis zu Gewicht zu Qualität"-Verhältnis nachgesagt wird. Hier im Forum nutzen einige Nutzer KuFa-Quilts von GramXpert oder Liteway (Letztere bieten darüber hinaus auf Daunenquilts an). Zelt Meine Gedanken zu den beiden von dir angedachten: Liteway: Die Marke ist relativ bekannt, deshalb würde ich hier mit umgekehrter Psychologie rangehen. Du fandest nirgendwo zufriedenstellende Referenzen, fandest du denn umgekehrt negative Rezensionen? Wenn nicht, solltest du hier wohl zugreifen können. Lanshan: Warum das Pro? Die normale Version ist nur 70g (in der 1P-Variante) schwerer, dafür wärst du so flexibel wie mit der Liteway-Kombi - für den halben Preis. Rucksack Hier würde ich erst einmal abwarten. Das ist der Gegenstand, der von allen anderen Gegenständen abhängt. Optimierst du einen Teil deiner Ausrüstung, kann der Rucksack kleiner werden. Wechselst du von Luftmatratzen auf Schaummatten, ist das Tragegestell des Rucksacks etvl. nicht mehr erforderlich. Ist deine Ausrüstung irgendwann einmal sehr, sehr leicht, brauchst und willst du vllt keinen Hüftgurt mehr haben. Ich würde daher mit dem Rucksack erst einmal warten, bist du weißt, welche Ausrüstung für dich funktioniert. Übergangsweise könntest du es mit dem G4Free versuchen, der spottgünstig und sehr leicht ist. Anschließend kannst du ihn mit einem Rucksack ersetzen, der auf deine Bedürfnisse angepasst ist und den du bequem tragen kannst. Kenne ich zu gut. Beim Schlafsack kannst du das aber aus den genannten Gründen durchaus tun. Und man darf nicht vergessen, dass "Highend" i.d.R. auch immer einen recht hohen Wiederverkaufswert hat.1 Punkt -
Patagonien - jetzt im Dezember - Zeltauswahl und mehr
Mia im Zelt reagierte auf cafeconleche für Thema
So, nun bin ich wieder zurück. Ich berichte hier über meine / unsere Erfahrungen in bezug auf die Zeltwahl: Zur Wahl standen BA Tigerwall, ganz neu und unser norwegenradtourenerprobtes Hilleberg Nallo3GT, für das wir uns letzendlich entschieden haben. Auf der Tour an der Magellanstraße in Richtung Cabo Froward sind wir nur bis zum Leuchtturm San Isidoro gegangen. (Viel weiter hatten wir aber auch nicht geplant). Patagonischer Starkwind aus Westen, aber wir hatten ein total windgeschütztes Plätzchen fünf Meter hinterm Strand. Da hätte alles gereicht, was Regen abhält. Auch auf der Torres del Paine - Runde (8 Übernachtungen, "W" plus "O" plus rauswandern zur Administration) war es der overkill, schon weil alle Nächte nur auf bewirtschafteten Campingplätzen, OT: meist sogar mit warmer !!! Dusche!!!!! übernachtet werden darf. Immer gab es auch windgeschützte oder wenigstens weniger windausgesetzte Plätze. Außerdem waren nicht alle Mietzelte ausgebucht, und wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätten die einen bestimmt auch dort vor Ort eins mieten lassen (40 USD pro Nacht hätte das gekostet für so eine Art Geodät von North Face). Ausgebucht waren eher die Plätze für Leute mit eigenem Zelt. Es hat aber bestimmt auch eine gewisse Rolle gespielt, dass wegen der politischen Situation im Oktober / November viele Leute sich andere Reiseziele als Chile gesucht haben. Und das "W" ist natürlich noch viel komfortabler, die haben sogar Bunkrooms für den der so was mag (und bezahlt). Wir haben ein Pärchen gesehen, das den ganzen Weg mit einem STS Tarp gegangen ist (in dem Wissen, dass es Backupmöglichkeiten gibt). Auch zu Weihnachten auf dem Circuito de los Dientes de Navarino hätte das neue Tiger Wall im Prinzip gereicht - und war das Nallo GT nicht absolut ideal, (aber toll, weil wir relativ kurze Etappen gemacht haben). Dort war es dann auch einsamer. Bis auf die erste Nacht haben wir alle von uns genutzten Zeltmöglichkeiten für uns alleine gehabt. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück, es regnete fast nur nachts. Oder jedenfalls, wenn wir schon oder noch im Zelt waren. Zum Teil war es sehr windig, was in den Tälern an den Seen zu unberechenbaren Starkwindböen aus wechselnden Richtungen führte, und der Boden ist zum Teil sehr moorig und durchweicht. Einerseits wegen Schneeschmelze und andererseits wegen der nordamerikanischen Biber, die die Tallandschaften mit ihren Dämmen umgestalten. Ein echtes Problem dort. Warum unser Zelt nicht ideal war? Ich meine natürlich zusätzlich zu seinem Gewicht von 2,9kg? Wegen seiner Grundfläche. Man braucht für das Zelt mit der riesigen Apsis ungefähr so viel Platz wie für einen Mittelklassewagen. Wir haben jedesmal einen gut bis sehr gut geschützten Platz auf nichtdurchweichtem Boden gefunden - aber dreimal wirklich nur deswegen, weil wir die einzigen waren (und zusammen zwei ziemlich gutes Näschen für schicke Plätze haben). Das TigerWall wäre auch ok gewesen, weil man für kleine Zelte eher windgeschützte Plätze findet. Oder auch ein Duplex, oder eben alles, was Wind abkann und unten hinreichend dicht ist. Alles, was Skandinavien und Schottland kann. Dann hätte ich mir aber bei der geringen Wassersäule des TigerWall-Bodens mit meinem Daunenquilt lieber eine Ganzkörpermatte, nicht die 90-cm-Prolite, mitnehmen sollen. Wir hatten übrigens keine Mücken - aber vielleicht waren wir eine Woche zu früh. In ein paar stehenden Pfützen wimmelte es.1 Punkt -
[NL] Twentepad
RaulDuke reagierte auf domereichlt für Thema
In den Niederlanden und Belgien gibt es die Möglichkeit auf so genannten "Paalkamperen" legal "wild zu campen". Diese Plätze haben in der Mitte einen Pfahl um den im Umkreis von 10m max. drei Zelte aufgestellt werden dürfen. Der in den Niederlanden recht bekannte "Twentepad" lässt sich vollständig mit Übernachtungen auf Paalkamperen bewandern. Für viele hier ist die Gegend wahrscheinlich nicht anspruchsvoll genug und auch zu zivilisationsnah. Wer aber Gefallen an den Benelux-Staaten hat, sollte diesen "Fernwanderweg" durchaus in Betracht ziehen. Die hier vorgeschlagene Route beträgt ins. 94,6km und ist in fünf Tagesetappen aufgeteilt. 1. Ootmarsum nach Oldenzaal - 22,1km Der Paalkamperen "De Lutte" ist direkt neben einem "Naturkundehof". Dort gibt es fließend Wasser und eine Toilette. Nachts kann man im Notfall in einer Scheune übernachten. Der Platz an sich ist bei uns von Schnecken "überrannt" worden. Hier war ich morgens auf meiner Plane mit Schnecken übersäht. 2. Oldenzaal nach Hertme - 25,6km 3. Hertme nach Almelo - 16,4km Der Palkamperen "Harbrinkhoek" ist direkt an einem Fluss gelegen. Am Wochenende kommen hier sicherlich morgens ein paar "Gassi-Gänger" vorbei. 4. Almelo nach Tubbergen - 11km 5. Tubbergen nach Ootmarsum - 19,5km Wir sind schlussendlich doch ein wenig anders gelaufen. Die zweite Nacht haben wir nicht auf dem Paalkamperen "Weleveld" verbracht, sondern auf dem Campingplatz "De Köller". Außerdem haben wir die beiden letzten Strecken zusammengelegt. Der Weg selbst führt auch durch die Städte. Es besteht also die Möglichkeit, zwischendurch eine Frikandel speciaaal zu essen. Auch die Wasserversorgung ist dadurch einfacher (der Weg führt größtenteils nur an Agrarbächen vorbei). Es gibt auch einige kleine Bauwagen entlang des Wegs, die als offenes Cafe umgebaut sind (Selbstbedienung und -bezahlung). (Ich war mir nicht ganz sicher, ob dieses Thema in Reiseberichte oder Tourenvorbereitung gehört.)1 Punkt -
[NL] Twentepad
RaulDuke reagierte auf domereichlt für Thema
Der Weg ist übrigens gut ausgeschildert, wenngleich an einigen Stellen unterschiedliche Wegführungen vorliegen. Höchstwahrscheinlich wurde der Weg dort angepasst und die alten Beschilderungen nicht entfernt.1 Punkt